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Nicht durchatmen können - innere Unruhe

14. März 2011 um 10:45 Letzte Antwort: 14. März 2011 um 21:28

Hallo ,

ich leide seit über einem halben jahr an nächtlicher innerer unruhe gemischt mit einem unguten gefühl das vom bauch her nach oben aufsteigt. das eigenartige ist dass ich tagsüber nicht innerlich unruhig bin nur gelegentlich bzw. stundenweise an einem gefühl leide, das sich anfühlt als könne ich nur mit der halben lunge atmen. ich muss alle 10 -15 atemzüge tief einatmen und denke ich bekomme trotzdem zu wenig luft. das tritt nicht täglich aber 3-4 mal pro woche stundenweise auf. Wenn ich abends zu bett gehe dauert es ca 10 min dann geht es innerlich los und das täglich. Ich spüre wie mein Herz pocht - nicht übermäßig schnell aber sehr intensiv. dann kommt das ungute gefühl dazu und jedes mal wenn ich kurz vorm einschlafen bin, schreck ich auf und habe das gefühl ich müsste zur toilette - was nicht der fall ist weil ich meistens ne halbe stunde zuvor eh schon war.
so viel zur symptomatik

zu meiner geschichte, ich bin 22 jahre alt, komme aus einer alkohol und drogenabhängigen familie ( mittlerweile clean/trocken ) und habe bis vor 1,5 jahren mit einem alkoholabhängigen freund zusammengelebt über 7 jahre lang. ich bin bekennende co-abhängige und es hat mich sehr sehr viel kraft und überwindung gekostet mich von meinem ex zu trennen. der psychostress von seiner seite dauert bis vor ca 3 monaten dauerhaft an.
meine trennung ging damals gleich in die nächste beziehung über , da ich irgendwie nicht allein sein kann/konnte. ich weiß dass es nicht der richtige weg ist aber ich habe es damals nicht anders gekonnt. mein jetziger freund ist ein ganz normaler ^^ keine süchte keine sonstigen probleme , ausser dass ich meine co-rolle bei ihm in form von , ein bisschen überwachung seinens studiums auslebe ( ich kenne das problem und übe mich darin, gelassener zu werden )

vor einem halben jahr , habe ich mein praxissemester im betreuten wohnen für psychisch kranke begonnen ( ich studiere soziale arbeit - jaa ich weiß , auch das passt in die co-rolle ) nach ca. 5 wochen traten meine symptome zum ersten mal auf. ich war dann gleich 2 wochen krankgeschrieben in denen ich körperlich durchgecheckt wurde ( kein körperlicher befund ) ausser einen intermittierende herzrythmusstörung , aber ich denke die diagnose wurde gestellt DAMIT eine gestellt wurde.

nach den zwei wochen klang die atemnot auch wieder ab und ich hab weiter gearbeitet. das hielt nicht lange an. die nächtliche unruhe trat erst mals auf.
die atembeschwerden tagsüber habe ich dann einfach akzeptieren müssen und ich habe versucht es zu verstecken. Mein praxissemester habe ich dann abgeschlossen und ich dachte zuerst es liegt an der psychischen belastung in dem job und hoffte dass es danach aufhören würde.
dem war leider nicht so. nach wie vor sind die symptome meine begleiter. mittlerweile kann ich nicht mehr mit meinem freund im selben raum schlafen da mich jedes kleine geräusch ( er schnarcht ) dann noch mehr aufregt und ich mich dann so reinsteigere dass es mit dem schlafen überhaupt nichts mehr wird bis mein körper vor müdigkeit irgendwann um 5 uhr früh einfach aufgibt.

vor 5 wochen habe ich eine verhaltenstherapie begonnen, aber bis jetzt hat es mir nicht viel gebracht. GUT - 5 sitzungen sind noch nicht viel gewesen. ich hoffe da werden irgendwann doch noch ergebnisse erzielt. Medikamente möchte ich keinen nehmen.

jetzt hab ich so viel geschrieben und irgendwie ganz schön wirr.... naja ich habe nur 2 std geschlafen heute nacht -.-

vielleicht hat jemand einen tipp für mich wie ich tagsüber meine gefühl des nicht durchatmen könnes bekämpfe und mich nachts "runter" holen kann.
ich habe nämlich angst - so meinen job nicht ausüben zu können .... mit nur 3 std schlaf in der nacht kann man dauerhaft nicht leben

sorry für das wirre geschreibe.

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14. März 2011 um 11:30

Ergänzung
was ich mich eigentlich frage ist, wieso treten diese symptome JETZT auf , jetzt wo ich mir keine sorgen mehr über meine alkoholrkranke mutter oder meinen alkoholabhängen freund machen muss. jetzt müsste ich eigentlich glücklich sein. ich habe eigentlich so ziemlich alles erreicht was ich wollte, ich habe das richtige studium , ich habe 23 kilo abgenommen, und ich habe einen partner auf den ich mich verlasse kann.....

mir kommt es so vor als hätte mein körper erst jetzt die möglichkeit sich zu melden weil vorher keine zeit da war, musste mich ja immer um andere kümmern.

trotzdem , irgendwie ist mir ein unbeschwertes leben wohl nicht gegönnt - vorerst.

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14. März 2011 um 21:28
In Antwort auf maggipassau

Ergänzung
was ich mich eigentlich frage ist, wieso treten diese symptome JETZT auf , jetzt wo ich mir keine sorgen mehr über meine alkoholrkranke mutter oder meinen alkoholabhängen freund machen muss. jetzt müsste ich eigentlich glücklich sein. ich habe eigentlich so ziemlich alles erreicht was ich wollte, ich habe das richtige studium , ich habe 23 kilo abgenommen, und ich habe einen partner auf den ich mich verlasse kann.....

mir kommt es so vor als hätte mein körper erst jetzt die möglichkeit sich zu melden weil vorher keine zeit da war, musste mich ja immer um andere kümmern.

trotzdem , irgendwie ist mir ein unbeschwertes leben wohl nicht gegönnt - vorerst.

Mappiassau
du ich würde mll mit Tiefenentspannug versuchen
den 3St schlaf ist nicht gut auf die Dauer mit dem
alkohol das känne ich auch mein Vater war
alkoholabhägik ich habe noch nie glück gehabt
so wie du war bis jetzt immer alles schieße
auch in meiner Ehe alles schieße
LG

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