Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Neue Stadt, keine Freunde

Letzte Nachricht: 19. Juni 2014 um 22:03
M
madlyn_12921975
16.06.14 um 21:41

Hallo ihr Lieben,

ich habe seit längerer Zeit ein Problem...
Ich bin 21 Jahre alt und im Oktober letzten Jahres zum studieren in einer größere Stadt gezogen, eigentlich war das immer mein großer Traum, aber irgendwie bin ich hier, auch nach 9 Monaten nicht zufrieden.
Ich habe hier eine schöne Wohnung und hatte sogar recht schnell einen festen Freund, mit dem ich auch immer noch echt glücklich bin...trotzdem packt mich immer wieder das Heimweh. So sehr, dass ich mich oft in den Schlaf weine
.
Ich habe hier schon recht viele Bekannte kennen gelernt, mit denen ich auch oft etwas unternehme, aber richtig enge Freundschaften haben sich bis jetzt nicht entwickelt...
Mir fehlen einfach Leute, die 100% auf meiner Wellenlänge sind.
In meiner Heimat, habe ich einen riesen Freundeskreis und liebe jeden einzelnen abgöttisch, natürlich sind viele meiner Freunde auch in andere Städte gegangen, aber der Kontakt its immernoch da.

Ich weiß, dass es natürlich,dass es Zeit braucht, dass sich Freundschaften entwickeln, aber ich habe hier manchmal das Gefühl, ich bin keinem so richtig wichtig (außer meinem Freund natürlich)...ich bin eher immer diejenige, die sich bei ihren Bekannten meldet und fragt, ob man nicht etwas unternehmen will...ich habe immer das Gefühl meine Bekannten haben alle schon "ihre engen Freunde gefunden" und sind gar nicht mehr auf der Suche nacht tieferen Beziehungen.
Ich erwarte ja auch gar nicht, dass ich gleich so viele Freunde bzw Leute, die mit mir auf einer Wellenlänge sind, finde...aber so ein paar gute Freundinnen wünsche ich mir so sehr..
Dabei versuche ich immer offen und nett und spontan zu sein...ich habe wie gesagt auch schon recht viele Leute kennengelernt, aber es meistens alles sehr oberflächlich..
Ich bin für die einfach nur eine Bekannte und keine gute bzw wichtige Freundin.
Ich habe auch immer ein offenes Ohr, wenn mir jemand mal etwas von seinen Problemem erzählt und versuche guten Rat zugeben,....was mich beschäftigt oder bewegt fragt aber nie jemand.

Ich fühle mich einfach einsam, wenn ich meinen Freund nicht hätte, dem ich mich anvertrauen kann, dann hätte ich glaube ich schon längst mein Studium abgebrochen.
Es ist auch nicht so, dass ich so viel Zeit mit ihm verbringe und sich deshalb keine Freundschaften entwickeln können.
Meiner Meinung nach sind Freundschaften genauso wichtig wie eine Beziehung und ich achte sehr darauf, nicht meine gesamte Zeit mit ihm zu verbringen...

Ich fühle mich hier manchmal so einsam und frage mich was ich falsch mache, wenn ich die ganzen Cliquen an der Uni so sehe, die sich anscheinend schon am ersten Tag gefunden haben..Ich habe auch ein paar Bekannte an der Uni, aber eben nur Bekannte....

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll,...ich mache Unisport und arbeite noch neben dem Studium, für ein regelmäßiges Hobby bleibt da wenig Zeit...
Mit meinen Freunden aus der Heimat, mag ich gar nicht darüber sprechen, keiner hat diese Probleme...

Ich wäre euch für einen Rat sehr dankbar

Liebe Grüße

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J
jordan_12254971
19.06.14 um 22:03

Gut Ding will Weile haben
Kann sein das das jetzt echt blöd klingt aber im Endeffekt musst du den Dingen einfach ein bisschen Zeit geben. Versuch einfach offen zu sein und neue Kontakte zuzulassen ohne immer den Gedanken im Hinterkopf zu haben ob die Person jetzt wirklich auf deiner Wellenlänge ist oder nicht. Wenn du das nämlich machst kommst du immer ins Zweifeln und wirst immer Fehler finden wobei häufig die besten Freunde ja auch Macken und Tikks haben die einem nicht wirkich passen

Einfach Kopf hoch und offen sein dann wird das schon!

Viel Glück und liebe Grüße

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