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Nach Vergewaltigung schwanger

24. März 2018 um 8:44

Hallo
Ich w27 wurde durch eine Vergewaltigung (mit Ko-Tropfen) schwanger.
Habe davon leider erst im 6. Monat erfahren...somit war es leider schon zu spät abzutreiben. (was ich so oder so nicht gemacht hätte, weil jeded Kind ein Recht auf ein Leben hat)
Nun ist die Entbindung (Wunschkaiserschnitt) 8 Tage her, und ich habe das Baby (m, 47cm, 2340g) noch kein einziges Mal gesehen, da ich mich schon in der Schwangerschaft für eine Adoption entschieden habe, weil ich einfach weiß, dass ich für dieses Kind kaum Liebe entfinden kann, da ich 1. nicht weiß, wer mir das angetan hat..und 2. mich das Baby immer an dieses schreckliche Erlebnis erinnern wird😔
Seit der Geburt des Kindes ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht geweint habe😥 Einerseits tut es mir wirklich leid, dass ich mich gegen das Baby entschieden habe..aber anderseits bin ich stolz auf mich, weil ich diesem kleinen großen Wunder (ich sollte nach der Geburt meines Sohnens vor knapp 9 Jahren laut Tests und Ärzten eig keine Kinder mehr bekommen) die Möglichkeit auf ein gesundes Leben gegeben habe.
Leider weiß meine Familie von dem ganzen nichts und ich habe kaum jemanden zum Reden. Mein jetziger Partner ist für mich da..wir sind seit 6 Monaten zusammen..(waren 2008 schonmal zusammen..er ist nachwievor meine erste große Liebe) und er hört mir immer zu, ist mein Fels in der Brandung..aber ich habe einfach Angst, dass es ihm mal zu viel wird.. weil ich einfach momentan 0 Lebensfreude habe.
Für mich ist Momentan jeder Tag ein Kampf.. aber ich muss weiter kämpfen, weil ich meinen Sohn habe.

Gibt es hier im Forum jemanden, dem was ähnliches passiert ist? Oder jemanden der ein Kind zur Adoption freigegeben hat?
Es würde mir wirklich gut tun, mit jemanden in Kontakt zu treten, der ca. das selbe mitgemacht hat.

Danke fürs lesen und evtl. Tips

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26. März 2018 um 10:32

Houston, wir haben ein Problem: Sie zeigt dann immerhin den Vater ihres Kindes an. Und sie gibt durch die Adoption ein Teil von sich selbst fort. Ganz schwierige Situation als Mutter.

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28. März 2018 um 1:08

Äh meine Liebe um das mal aufzuklären.. ich bin trotz regelmäßiger Pillen Einnahme schwanger geworden. 
Nach der Geburt meines ersten Sohnes hab ich die Regel immer schon unregelmäßig bekommen!! 
Noch dazu hatte ich bis kurz vor der Geburt auch Blutungen. 
Außerdem hab ich bis Ende August Tests gemacht, genauso beim FA..jeder Test war negativ. 
Zugenommen hab ich auch nur 2kg. 


Danke..das ist sehr nett von dir. Ich werde mir mal den Beitrag durchlesen. 

Lg

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28. März 2018 um 1:15

Danke für die netten Worte. 

Da ich damals unter Ko-Tropfen stand..konnte ich die ganze Situation nicht so wirklich wahrnehmen. 
Ich weiß bis heute zB nicht..wie ich damals nachhause gekommen bin  Leider war ich auch zu feige oder besser gesagt zu kaputt sofort ins Krankenhaus zu gehen.. ich hatte einfach nur Panik rauszugehen..fühlte mich schmutzig.. und zog mich knapp 14 Tage komplett zurück. 
Was natürlich ein Fehler war.. aber in diesem Moment klar zu denken ist auch nicht gerade leicht. 

Ich war dann nach den 2 Wochen bei 2 verschiedenen Polizeiposten und beide haben mir nur gesagt, dass ich Anzeige auf Unbekannt machen kann..aber mir das im Endeffekt nix bringen wird.. 😔 

Ab Donnerstag beginne ich mit einer Therapie. Zuerst Einzeltherapien..und dann wenns mir etwas besser geht eine Entspannungstherapie. 

Lg

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28. März 2018 um 1:20
In Antwort auf invinoveritas44

Houston, wir haben ein Problem: Sie zeigt dann immerhin den Vater ihres Kindes an. Und sie gibt durch die Adoption ein Teil von sich selbst fort. Ganz schwierige Situation als Mutter.

Die Entscheidung war alles andere als leicht. Glaub mir. 
Aber es ist und war das Beste was ich machen konnte. 
Ich weis einfach von Anfang an, dass ich dem Kind nicht das gleiche geben kann..wie meinen Sohn, der durch Liebe enstanden ist. 

Und ganz ehrlich? Der mir das angetan hat ist in meinen Augen den Titel Vater nicht wert. 
Abgesehen davon werd ich so oder so niemals erfahren..wer mir das angetan hat. 

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28. März 2018 um 6:55
In Antwort auf himmelblau123

Die Entscheidung war alles andere als leicht. Glaub mir. 
Aber es ist und war das Beste was ich machen konnte. 
Ich weis einfach von Anfang an, dass ich dem Kind nicht das gleiche geben kann..wie meinen Sohn, der durch Liebe enstanden ist. 

Und ganz ehrlich? Der mir das angetan hat ist in meinen Augen den Titel Vater nicht wert. 
Abgesehen davon werd ich so oder so niemals erfahren..wer mir das angetan hat. 

Dass so eine Situation sehr schwer ist und viel Kraft erfordert, weiß ich wohl.
Ich bin selbst Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern. Das jüngste Kind wurde damals von meinem Mann sturzbetrunken und mit wirklich brutaler Gewalt gezeugt. Gegen meinen Willen im Trennungsjahr. Und dennoch hätte ich es um keinen Preis der Welt hergegeben. Natürlich soll das aber kein Vorwurf gegen dich sein, du kennst den Erzeuger ja auch gar nicht. Wenn in der Schwangerschaft keine Muttergefühle für das Kind entstehen, dann ist Weggabe bestimmt die bessere Lösung des Problems.

LG
Ingrid

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28. März 2018 um 8:07
In Antwort auf invinoveritas44

Dass so eine Situation sehr schwer ist und viel Kraft erfordert, weiß ich wohl.
Ich bin selbst Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern. Das jüngste Kind wurde damals von meinem Mann sturzbetrunken und mit wirklich brutaler Gewalt gezeugt. Gegen meinen Willen im Trennungsjahr. Und dennoch hätte ich es um keinen Preis der Welt hergegeben. Natürlich soll das aber kein Vorwurf gegen dich sein, du kennst den Erzeuger ja auch gar nicht. Wenn in der Schwangerschaft keine Muttergefühle für das Kind entstehen, dann ist Weggabe bestimmt die bessere Lösung des Problems.

LG
Ingrid

Oje..das tut mir leid für dich. 

Es klingt vielleicht hart.. aber in der Schwangerschaft hab ich noch mehr gelitten..als jetzt danach. 
Jeder Tritt von dem Baby war wie ein Messerstich in den Bauch 😔 Und das wichtigste für mich war von Anfang an als ich davon wusste.. dass ich keinen Alkohol mehr zu mir nehme..mich gesund ernähre.. und auf mich achte.. damit das Kind einfach gesund zu Welt kommt. 

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28. März 2018 um 9:49

Nein.. es viel mir nicht schwer.. weil ich einfach immer den Gedanken hatte, dass das kleine Wesen nichts dafür kann..und es ein Recht auf ein gesundes Leben hat..außerdem braucht mich mein 8 Jähriger Sohn. 
Ich habe zwar keine Mutter Gefühle entwickelt.. aber irgend ein Gefühl muss da gewesen sein..immerhin hat der Kleine ja in meinem Bauch "gewohnt". 
 

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28. März 2018 um 15:13

Mein Sohn hat nichts davon mitbekommen.. wie gesagt hab nur 2kg zugenommen und bis zum Schluss kaum Bauch gehabt 

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28. März 2018 um 22:54

nein er weis nichts davon..weil er es nicht verstehen würde warum ich den kleinen hergegeben habe. 
in gewissen situationen hat er es verdient kind zu sein..und auch zu bleiben. 

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1. April 2018 um 12:43

ist das dein ernst???? ich trinke nichts und mir wurden auch in ein alkohlfreies getränk die tropfen gegeben. 
ganz ehrlich? wenn man keine ahnung hat sollte man schnell den mund halten.

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1. April 2018 um 12:45

man lernt nie aus

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1. April 2018 um 12:47

ich hab anstand.. und wenn ich mal was trinken würde, dann weiß ich wie viel ich vertrage und wann genug ist. 
aber ich habe nichts alkoholisches getrunken.

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1. April 2018 um 12:50

wenn es so wäre, dass ich anhand alkohlkonsum selbst schuld gewesen wäre, dass mir das passiert ist, dann hätte ich das kind nicht zur adoption frei gegeben..sondern würde zu meiner dummheit stehen! und auch die verantwortung gegenüber dem kind tragen.. mit oder ohne kindesvater.

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1. April 2018 um 19:32

Lass ich mich eh nicht.. Aber sowas zu schreiben oder mir zu unterstellen ist unter aller Sau 

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1. April 2018 um 22:27

Respekt vor deinen Entscheidungen. In einer unglaublich schwierigen Situation scheinst du noch den besten Weg gefunden zu haben. Ich bewundere das. Da war nichts einfach und nichts leicht. Meine besten Wünsche für dich und deine Kinder.

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1. April 2018 um 23:02
In Antwort auf rax

Respekt vor deinen Entscheidungen. In einer unglaublich schwierigen Situation scheinst du noch den besten Weg gefunden zu haben. Ich bewundere das. Da war nichts einfach und nichts leicht. Meine besten Wünsche für dich und deine Kinder.

Danke, das ist wirklich sehr lieb. Nein, leicht ist es nicht..und auch nach 2 wochen wirklich ein Kampf.. Aber ich beginne ab 13.4.mit einer Therapie. Damit auch wieder Normalität einkehrt..und ich wieder glücklich sein kann.
Danke für die netten Worte.

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5. April 2018 um 8:31
In Antwort auf himmelblau123

Lass ich mich eh nicht.. Aber sowas zu schreiben oder mir zu unterstellen ist unter aller Sau 

Allein dass er dieses Unnötige Thema aufgebracht hat, zeigt seinen Charakter. Mit dem Grinsesmily hat er sich dann vollständig geoutet.

Gut dass du dich nicht ärgerst.
(Du hast eine Persönliche Nachricht im Postkasten)

Rax

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7. April 2018 um 19:58

meine schwester wurde nach ner vergewaltigung schwanger und bekamm ne tochter sie hate glück und konte ne normale bezihung zu ihr aufbauhen

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7. April 2018 um 20:34
In Antwort auf 1995lola

meine schwester wurde nach ner vergewaltigung schwanger und bekamm ne tochter sie hate glück und konte ne normale bezihung zu ihr aufbauhen

Respekt vor deiner Schwester. Ich wünsche ihr und ihrer Tochter alles Gute.

Vergewaltigung kann recht unterschiedlich erlebt werden. (Mal abgesehen davon, dass es immer schlimm ist.) Die Gefahr ist gross, dass die Frau ihr Kind nicht unbefangen mit ungetrübter Liebe ansehen kann. Die Liebe der Frau für das Kind ist dann da, kommt aber möglicherweise beim Kind nicht so an, wie ein Kind das braucht. So gesehen können beide Wege, mit dieser schwierigen Situation umzugehen richtig sein. Als aussen Stehende können wir das nicht wissen, ob das Behalten oder die Adoption in einem bestimmten Fall der bessere Weg ist. Wir können nur froh sein, wenn wir eine solche Entscheidung nicht treffen müssen.

Liebe Grüsse, Rax

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7. April 2018 um 21:15

Weiß nicht was es da zu grinsen gibt. 

Ich hab auch schon 1 x Ko Tropfen bekommen.
Das ist echt scheiße. 

Nicht etwa weil ich die Gläser unbeaufsichtigt gelassen habe... 
Es wurde mir in die Hand gegeben. 

Zum Glück war ich verrückt genug um in der Straßenbahn abzuhauen. 

Bin Ko im Taxi nach Hause gefahren ich habe die ganze Nacht gekotzt und nackt auf den katzen Fliesen geschlafen,  unter anderen weißen Schaum und hatte 1 Woche krasse Nebenwirkungen mit Herzrasen. 

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