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Nach Psychose arbeitsfähig?

10. Dezember 2016 um 17:14

Lt. Arzt bin ich chronisch an einer Psychose / Schizophrenie erkrankt. Ich höre aber keine Stimmen oder ähnliches. Viel mehr sind die sogenannten Negativ-Symptome stark ausgeprägt. Eine akute Phase mit Positiv-Symptomen hatte ich im Mai, als alles begann. Auslöser war jahrelanger Stress. Ich möchte so gern wieder arbeitsfähig sein... Wer hat diese Diagnose und ist wieder arbeitsfähig? Wann funktionierte die Arbeitsfähigkeit wieder? (Monate oder Jahre) Und ist man trotz Arbeitsfähigkeit deswegen immer wieder krank geschrieben?

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10. Dezember 2016 um 18:24

Der Arzt und ich möchten eine berufliche Wiedereingliederung versuchen. Einmal ist es bereits gescheitert. Aktuell sagt die Betriebsärztin noch nein.

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12. Dezember 2016 um 14:58

Sind hier keine berufstätigen Psychose-Patienten hier im Forum? Gern auch per pn.

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12. Dezember 2016 um 16:04
In Antwort auf gestoert2016

Sind hier keine berufstätigen Psychose-Patienten hier im Forum? Gern auch per pn.

Bin auch Psychose Patient, schizophren kann ich mich noch nicht nennen, da damit 2 Jahre nach Aussbrechen der Symptome gewartet wird. Bei der ersten Psychose war ich 6 Wochen arbeitsunfähig, bei der 2. waren es 8 Wochen. Und bei der letzten (diese ohne klinischen Aufenthalt) waren es schlussendlich 4 Wochen. Grund dafür war immer die schwere Depression die nach der Psychose folgt. 

Werde demnächst in Reha gehen und hoffe das sich die Umstände dann ein bisschen bessern und ich meine Ruhe habe .

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12. Dezember 2016 um 16:12

Ist Stress bei dir der Auslöser? Hast du einen Grad der Behinderung? Wird bei dir auch von einer chronischen Erkrankung gesprochen? Bist du noch genauso leistungsfähig auf Arbeit, wie vor den Psychosen?

Verzeihung wegen den vielen Fragen, bin halt froh, dass sich eine Betroffene meldet.

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12. Dezember 2016 um 16:26

Bin ein Kerl :P, ausgelöst wurde das ganze durch Stress + exzessiven Cannabis Konsum. Schwerbehindertenausweis hab ich keinen, allerdings wurde mir das schon von 1-2 Psychologen nahe gelegt, überlege aber des öfteren ob ich es nicht dochmal wage. Chronisch ist es bei mir nicht sind immer nur Schübe die 2-4 Tage anhalten. In dieser Zeit bin ich recht uneinsichtig und verbringe den "Wahn" dann meistens in Freiheit, klappt mal mehr oder weniger gut . Arbeit ist schwer zu beurteilen da mein Berufseinstieg ziemlich genau mit dem Auftreten der Krankheit zusammen gefallen ist (Faktor Stress?). Im Grunde fühle ich mich nicht beeinträchtigt, mal abgesehen von den Akkutphasen und der damit einhergehenden Depression.

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12. Dezember 2016 um 18:30
In Antwort auf kakautsch

Bin ein Kerl :P, ausgelöst wurde das ganze durch Stress + exzessiven Cannabis Konsum. Schwerbehindertenausweis hab ich keinen, allerdings wurde mir das schon von 1-2 Psychologen nahe gelegt, überlege aber des öfteren ob ich es nicht dochmal wage. Chronisch ist es bei mir nicht sind immer nur Schübe die 2-4 Tage anhalten. In dieser Zeit bin ich recht uneinsichtig und verbringe den "Wahn" dann meistens in Freiheit, klappt mal mehr oder weniger gut . Arbeit ist schwer zu beurteilen da mein Berufseinstieg ziemlich genau mit dem Auftreten der Krankheit zusammen gefallen ist (Faktor Stress?). Im Grunde fühle ich mich nicht beeinträchtigt, mal abgesehen von den Akkutphasen und der damit einhergehenden Depression.

Mit einen Grad der Behinderung kannst du beruflich und ggf. steuerrechtlich sowie privat nur profitieren. Die Bearbeitung dauert meistens lange...
Wen du schon mehrere Akutphasenden hattest, dann müsste es bei dir doch auch chronisch sein. Oder die Drogen sind Hauptursache, dann könnte es vielleicht nicht chronisch sein. Stellt sich die Frage, ob du so weitermachen möchtest...

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13. Dezember 2016 um 8:07

Befinde mich in therapeutischer Behandlung, wenn das nichts bringt werd ich wohl stationären Entzug machen. Also nein will nicht so weiter machen, allerdings rutsche ich nach einiger Zeit doch immer wieder zurück in die Sucht.

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13. Dezember 2016 um 12:59
In Antwort auf kakautsch

Befinde mich in therapeutischer Behandlung, wenn das nichts bringt werd ich wohl stationären Entzug machen. Also nein will nicht so weiter machen, allerdings rutsche ich nach einiger Zeit doch immer wieder zurück in die Sucht.

Ich drücke dir von Herzen die Daumen, dass du den dauerhaften Absprung schaffst!

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13. Dezember 2016 um 14:21

Also ich kann mich da auch outen als Psychose Patient.
Bin bisher durchgehend Arbeiten gegangen, der Arzt sah es nicht als notwendig mich krank zu schreiben. Eingeschränkt hat es mich aber schon.
 

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13. Dezember 2016 um 16:42
In Antwort auf nico8411

Also ich kann mich da auch outen als Psychose Patient.
Bin bisher durchgehend Arbeiten gegangen, der Arzt sah es nicht als notwendig mich krank zu schreiben. Eingeschränkt hat es mich aber schon.
 

Mit welchem Lebensjahr bist du erkrankt? Du hast beim Arbeiten keine Probleme deswegen? Wie schaut es in der Partnerschaft aus?

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13. Dezember 2016 um 19:38
In Antwort auf gestoert2016

Mit welchem Lebensjahr bist du erkrankt? Du hast beim Arbeiten keine Probleme deswegen? Wie schaut es in der Partnerschaft aus?

Puh mit welchem Jahr... so Anfang 20 ist es glaube das erste mal aufgetreten.
Bei mir ist es meist in den ruhigen Phasen schlimmer geworden als bei der Arbeit. Ablenkung war halt alles in meinem Fall. Aber an schlechten Tagen hat es schon probleme gemacht. Da hat selbst der Chef gemerkt das was nicht stimmt und hat mich dann auch rausgenommen aus dem Betrieb.

Wie es bei einer Partnerschaft aussieht kann ich dir nicht sagen... die war bei mir nicht gegeben.

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16. Dezember 2016 um 20:27

Ich war Gestern bei der Betriebsärztin. Sie hat mit meinem Arbeitgeber gesprochen... Ab Februar ist die berufliche Wiedereingliederung angedacht. Hoffentlich bleibt es auch so... Sie wollte noch mit meinem Psychiater sprechen, der heute wider Erwarten mit Medikamenten anfing...

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16. Dezember 2016 um 23:17

Also ich habe in den heftigen Momenten auch stimmen und Geräusche gehört. Nen klopfen gegen die Wand... nen tobenden Nachbarn usw.
Der Kopf kann da schon sehr einfallsreich werden.

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