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Nach Jahren aufgebautes Schamgefühl gegenüber dem Partner

25. März 2019 um 19:42 Letzte Antwort: 26. März 2019 um 19:55

Moin zusammen!

Meine Freundin und ich sind seit 7 Jahren zusammen, alles läuft soweit gut mit den üblichen höhen und tiefen die man halt zusammen überwindet.
Im April möchte ich ihr einen Antrag machen, jedoch gibt es eine sache wo ich aktuell keinen Ausweg finde:

Zur Geschichte:
Seit gut 2 Jahren wird es mit der Körperlichen zuneigung allmählich weniger von Ihrer Seite. Die (teils sehr schlechten) Ausreden um dem Sex zu entgehen, bzw. meine Näherungsversuche zu blocken häufen sich.
Trotz regelmäßiger nachfragen warum sie mich blockt kam nie ein richtiges Argument, im schlechtesten Falle gab's Streit.

Sonntag morgen war die Stimmung sehr entspannt und ich versuchte es wieder. Sehr vorsichtig und mit viel Geduld um nicht wieder abgewiesen zu werden. (Kratzt langsam an meinem Selbstvertrauen)
Leider war bis auf Leidenschaftliches Küssen und streicheln/kuscheln nicht mehr drin. Sobald meine Hand ihren Venushügel berührt wird sie bestimmend beiseite gelegt.

Nach erneutem nachfragen kam nun wirklich ein Argument mit dem ich etwas "anfangen" konnte:

Sie habe ein Schamgefühl entwickelt das sich ausgeprägt hat und sie traute sich nicht es mir zu sagen. Aus Angst das ich falsch reagieren würde.
(Anmerkung: Ich habe schon bei schlimmeren Ereignissen zu ihr gehalten)

Sie hat (inzwischen) Angst die Kontrolle ihres Körpers ab zu geben, ich sei jedoch nicht schuld.

Dazu sei gesagt: Wenn diese Schwelle des Kontrolle abgeben überwunden wurde, ist sie voller leidenschaft dabei und auch experimentierfreudig.

Das ist ein psychologisches ding. Ich habe absolut keinen schimmer wie ich ihr, bzw. uns helfen kann. Sie weiß es auch nicht. Bücher haben bis dato nicht geholfen.

Hat jemand sowas schonmal erlebt/durchlebt?
Ich bin ein sehr körperlich orientierter Mensch und möchte da auf Dauer nicht drauf verzichten. Und das deswegen die Beziehung (irgendwann) scheitert ist nicht mein Wunsch.
 

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25. März 2019 um 20:29
In Antwort auf berna

Moin zusammen!

Meine Freundin und ich sind seit 7 Jahren zusammen, alles läuft soweit gut mit den üblichen höhen und tiefen die man halt zusammen überwindet.
Im April möchte ich ihr einen Antrag machen, jedoch gibt es eine sache wo ich aktuell keinen Ausweg finde:

Zur Geschichte:
Seit gut 2 Jahren wird es mit der Körperlichen zuneigung allmählich weniger von Ihrer Seite. Die (teils sehr schlechten) Ausreden um dem Sex zu entgehen, bzw. meine Näherungsversuche zu blocken häufen sich.
Trotz regelmäßiger nachfragen warum sie mich blockt kam nie ein richtiges Argument, im schlechtesten Falle gab's Streit.

Sonntag morgen war die Stimmung sehr entspannt und ich versuchte es wieder. Sehr vorsichtig und mit viel Geduld um nicht wieder abgewiesen zu werden. (Kratzt langsam an meinem Selbstvertrauen)
Leider war bis auf Leidenschaftliches Küssen und streicheln/kuscheln nicht mehr drin. Sobald meine Hand ihren Venushügel berührt wird sie bestimmend beiseite gelegt.

Nach erneutem nachfragen kam nun wirklich ein Argument mit dem ich etwas "anfangen" konnte:

Sie habe ein Schamgefühl entwickelt das sich ausgeprägt hat und sie traute sich nicht es mir zu sagen. Aus Angst das ich falsch reagieren würde.
(Anmerkung: Ich habe schon bei schlimmeren Ereignissen zu ihr gehalten)

Sie hat (inzwischen) Angst die Kontrolle ihres Körpers ab zu geben, ich sei jedoch nicht schuld.

Dazu sei gesagt: Wenn diese Schwelle des Kontrolle abgeben überwunden wurde, ist sie voller leidenschaft dabei und auch experimentierfreudig.

Das ist ein psychologisches ding. Ich habe absolut keinen schimmer wie ich ihr, bzw. uns helfen kann. Sie weiß es auch nicht. Bücher haben bis dato nicht geholfen.

Hat jemand sowas schonmal erlebt/durchlebt?
Ich bin ein sehr körperlich orientierter Mensch und möchte da auf Dauer nicht drauf verzichten. Und das deswegen die Beziehung (irgendwann) scheitert ist nicht mein Wunsch.
 

Seit ihr lesbisch? Dein Nickname ist weiblich. 

wie hattet ihr denn früher Sex? 

für mich ist das ein Fall für den Psychologen. 

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25. März 2019 um 22:21

Der Nickname macht die Sache wirklich etwas undurchsichtig.

Bin männlich

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26. März 2019 um 12:50
In Antwort auf fresh0089

Seit ihr lesbisch? Dein Nickname ist weiblich. 

wie hattet ihr denn früher Sex? 

für mich ist das ein Fall für den Psychologen. 

Ich stimme zu. Ohne professionelle Hilfe wird sie dieses Problem kaum überwinden. Diese Hilfe muss sie aber auch selber wollen und aktiv danach suchen, sonst bringt das nichts.

Dir rate ich, mit dem Antrag noch zu warten, bis sich zeigt, ob sie sich wirklich Hilfe sucht oder nichts ändern will. Das Sexleben wird ja nicht durch Heiraten verbessert, und obwohl Sex nicht alles ist in einer Beziehung, ist er doch für die meisten (inkl. dich) ein wichtiger Bestandteil.

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26. März 2019 um 19:55

@fresh0089:
Wie wir in der Vergangenheit Sex hatten?
Relativ frei. Sobald uns die Lust gepackt hat. Denke so wie es fast jedes Paar händelt und auslebt.
Jedenfalls immer ohne Berührungsängste. Jeder hat seine Grenzen, die der andere akzeptiert & toleriert.

An ihrem Körper liegt es meiner Meinung nach auch nicht. Das sagt sie jedoch auch selber.

@habibi:
Etwas zeit ist noch, ich hoffe das sie das Thema auch nochmal aufgreift.
Sonst versuche ich sie in die Richtung zu "stubsen"
 

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