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Nach einem Tief sollte ein Hoch kommen, aber wo bleibt es?

24. Oktober 2011 um 18:30

hallo liebe mitglieder

Ich wollte euch um Rat bitten, aus Hoffnung das es mir bald wieder besser geht. Seit den letzten 1 1/2 Jahren geht es mir immer schlechter. Begonnen hat dies alles mit dem überraschenden Tod meines Vaters den ich nicht wirklich verkrafte. Ich habe mich immer mehr zurückgezogen und überhaupt keine Lust mehr aus dem Haus zu gehen oder Kontakt mit jemanden zu haben. Da ich in diesem Jahr auch zwei Familienmitglieder unerwartet verloren habe bin ich noch tiefer in dieses Loch gefallen und habe jetzt Angst nicht mehr heraus zu kommen. Ich habe keine Lust mehr in die schule zu gehen oder einen anderen Menschen zu sehen ich würde am liebsten immer zu Hause sitzen und weinen.Durch diese Isolation habe ich schon viele wichtige Freundschaften verloren. Auch die Konzentration in der Schule und Arbeit haben extrem nachgelassen und mir fällt das alles sehr schwer.

Ich war auch nach dem Tod meines Vaters bei einem Psychologen und habe es auch mit Familienaufstellung probiert um wieder einen normalen Alltag zu bekommen. Mittlerweile habe ich so eine innere Wut in mir und weiß nicht mehr was ich tun soll außer daheim zu sitzen und mich von allem abzugrenzen.

Ich hoffe ihr könnt mir Ratschläge geben, wie ich es schaffen kann, dass wieder alles besser wird, denn so möchte ich meine Zukunft nicht gestalten. Danke im Voraus für eure Antworten

Lg Steffi

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25. Oktober 2011 um 7:38

Hallo Steffi
hallo es geht mir auch so ich wahre auch schon weg in der klinik es hilft nicht mehr viel auser yoga ich weiss nicht ob du es schon versucht hast ... gruss ronny

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25. Oktober 2011 um 8:18

Hallo steffi
ich kann nachfühlen wie es dir geht
es ist ein schock
wenn ein geliebter mensch ohne vorwarnung einfach geht

ich habe eine gefühlte ewigkeit gebraucht um zu verstehen dass das leben und der tod einfach zusammen
gehören

jeder von uns bekommt bei seiner geburt die voreingestellte uhr des lebens mit auf den weg, wenn diese abläuft
ist es zeit zu gehen

ich kann dir nur empfehlen
gehe raus treffe dich mit (echten) freunden, viel reden hilft
denn auch hier kann man sehen wer wirklich freund ist und wer nicht, sortiere deine handy bzw.telefonnummer aus
und scheisse alle nummern raus die du ewig nicht gesehen und gesprochen hast

oder mache dir eine liste mit dingen die du gerne mal tuen möchtest und harcke sie ab wenn du diese erledigt hast

dein vater ist bei dir
wenn du genau in dich hineinhorchst kannst du seine gegenwart spüren

liebe grüße marikka


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25. Oktober 2011 um 8:22
In Antwort auf 2802marikka

Hallo steffi
ich kann nachfühlen wie es dir geht
es ist ein schock
wenn ein geliebter mensch ohne vorwarnung einfach geht

ich habe eine gefühlte ewigkeit gebraucht um zu verstehen dass das leben und der tod einfach zusammen
gehören

jeder von uns bekommt bei seiner geburt die voreingestellte uhr des lebens mit auf den weg, wenn diese abläuft
ist es zeit zu gehen

ich kann dir nur empfehlen
gehe raus treffe dich mit (echten) freunden, viel reden hilft
denn auch hier kann man sehen wer wirklich freund ist und wer nicht, sortiere deine handy bzw.telefonnummer aus
und scheisse alle nummern raus die du ewig nicht gesehen und gesprochen hast

oder mache dir eine liste mit dingen die du gerne mal tuen möchtest und harcke sie ab wenn du diese erledigt hast

dein vater ist bei dir
wenn du genau in dich hineinhorchst kannst du seine gegenwart spüren

liebe grüße marikka


Und schMeisse alle nummern

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28. Oktober 2011 um 15:45

Innere Wut
Liebe Steffi, das hört sich alles ziemlich traurig an. Glaub' mir, es fühlt sich vielleicht momentan am leichtesten an daheim zu sitzen und sich abzugrenzen. Ist aber genau der falsche Weg. Vielleicht gehst Du mal in eine Selbsthilfegruppe für Personen, denen ein naher Angehöriger gestorben ist? Und zum Sport, Joggen, irgendetwas, was Deine Wut erstmal umwandelt. Versuche, Dich wieder zu öffnen. Du bist nicht die einzige, der es schlecht geht. Andere brauchen Dich und Dein Mitgefühl. Liebe Grüße, Tatjana

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