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Muttersohn?

14. Juli 2019 um 23:42 Letzte Antwort: 17. Juli 2019 um 18:27

Hallo, ihr Lieben, 


seit etwas mehr als 3 Jahren bin ich mit meinem Partner (41, Einzelkind) zusammen.
Mittlerweile frage ich mich, ob seine Bindung zu seiner Mutter altersentsprechend ist. 
Als ich ihn kennen lernte, war er sehr aufmerksam, warb um mich, war immer da. 
Das hat sich nun in der gemeinsamen Wohnung weitestgehend gelegt. 
Seine Mutter (Witwe mit neuem Partner und großem Freundeskreis) wohnte derzeit im gleichen Mietshaus wie er, direkt über ihm. 
Er erwähnte sie auch sehr früh. 
Leider habe ich zu spät bemerkt, was auf mich zukommt. 
Seine Mutter hat mittwochs immer partnerfrei und hat eine zeitlang mich direkt angefangen, wenn ich abends nach 12h von der Arbeit kam. Ich pendle täglich knapp 80km einfache Strecke
Ich arbeite im Gesundheitswesen und deshalb auch am WE und nachts (24h).
Es war nun schon mehrmals der Fall, dass die Mutter fragt, mein Partner das als Gesetz nimmt und mir weiß macht, es wäre so besprochen. Bsp: Mutter hat Champagner geschenkt bekommen, möchte ihn mit mir trinken..... Da wird gleich die folgende Woche vorgeschlagen. Ich antwortete, dass ich gerade den Dienstplan nicht im Kopf habe und deshalb nichts sagen kann.
Einige Tage später fragt Partner, erneut, ob es dabei bleibt, am Mittwoch zu seiner Mutter zu gehen.
Es war nie die Rede von einer Zusage meinerseits.
Ich hasse das mittlerweile und bin ständig auf der Flucht vor solchen Festnagelungen. 
Er reagiert beleidigt. 
Es gibt auch immer einen Grund, dass sie uns einlädt: Mein Partner hat bei ihr ein verkanntetes Fenster geschlossen: Einladung am WE zum Mittag. 
Er hat dann Unruhe, wenn wir da nicht ueber pünktlich erscheinen und ist ungehalten mir gegenüber. Früher ist er alle 2 Wochen zum Mittag WE hin und mehrmals unter der Woche. Ich will selbst kochen. In der Woche besucht er sie weiterhin allein. Mir ist das einfach zu viel. 

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14. Juli 2019 um 23:57
In Antwort auf user7504

Hallo, ihr Lieben, 


seit etwas mehr als 3 Jahren bin ich mit meinem Partner (41, Einzelkind) zusammen.
Mittlerweile frage ich mich, ob seine Bindung zu seiner Mutter altersentsprechend ist. 
Als ich ihn kennen lernte, war er sehr aufmerksam, warb um mich, war immer da. 
Das hat sich nun in der gemeinsamen Wohnung weitestgehend gelegt. 
Seine Mutter (Witwe mit neuem Partner und großem Freundeskreis) wohnte derzeit im gleichen Mietshaus wie er, direkt über ihm. 
Er erwähnte sie auch sehr früh. 
Leider habe ich zu spät bemerkt, was auf mich zukommt. 
Seine Mutter hat mittwochs immer partnerfrei und hat eine zeitlang mich direkt angefangen, wenn ich abends nach 12h von der Arbeit kam. Ich pendle täglich knapp 80km einfache Strecke
Ich arbeite im Gesundheitswesen und deshalb auch am WE und nachts (24h).
Es war nun schon mehrmals der Fall, dass die Mutter fragt, mein Partner das als Gesetz nimmt und mir weiß macht, es wäre so besprochen. Bsp: Mutter hat Champagner geschenkt bekommen, möchte ihn mit mir trinken..... Da wird gleich die folgende Woche vorgeschlagen. Ich antwortete, dass ich gerade den Dienstplan nicht im Kopf habe und deshalb nichts sagen kann.
Einige Tage später fragt Partner, erneut, ob es dabei bleibt, am Mittwoch zu seiner Mutter zu gehen.
Es war nie die Rede von einer Zusage meinerseits.
Ich hasse das mittlerweile und bin ständig auf der Flucht vor solchen Festnagelungen. 
Er reagiert beleidigt. 
Es gibt auch immer einen Grund, dass sie uns einlädt: Mein Partner hat bei ihr ein verkanntetes Fenster geschlossen: Einladung am WE zum Mittag. 
Er hat dann Unruhe, wenn wir da nicht ueber pünktlich erscheinen und ist ungehalten mir gegenüber. Früher ist er alle 2 Wochen zum Mittag WE hin und mehrmals unter der Woche. Ich will selbst kochen. In der Woche besucht er sie weiterhin allein. Mir ist das einfach zu viel. 

Dann sag ihm das klar...dass es dir zuviel ist und du nicht mehr mit zu seiner Mutter gehst. Dann kann er das alleine machen. Problem gelöst. 

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15. Juli 2019 um 0:09

Habe ich. Sie heult, er ist beleidigt. 

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15. Juli 2019 um 0:21
In Antwort auf user7504

Habe ich. Sie heult, er ist beleidigt. 

Das beruhigt sich irgendwann schon. Sei konsequent, wenn es dir so wichtig ist sie nicht zu besuchen. 

Es kann sein, dass das fuer deinen Partner so wichtignist, dass es vielleicht irgendwann ein Trennungsgrund ist. Das ist dann seine Entscheidung. 

Dann passt ihr einfach nicht zusammen. 

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15. Juli 2019 um 11:57

Lass dich nicht vereinnahmen, es ist wichtig, Grenzen zu ziehen. 
Aber es ist schwierig, du bist wie ein Gast in vorhandene Verhältnisse gekommen. Aus Sicht der Mutter stellst du bewährte Prozeduren in Frage. 
Dein Freund kann sich anscheinend nicht von der Mutter emanzipieren. Wäre nicht das erste Mal, wenn darüber eine Beziehung zerbricht. Je mehr es dir gelingt, dass er mehr Zeit mit dir verbringt statt mit der Mutter, desto mehr Angebote wird sie ihm machen. Am Ende bist du die Böse, die so viel Unruhe und Unheil angerichtet hat, so oder so.

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16. Juli 2019 um 22:24
In Antwort auf user7504

Hallo, ihr Lieben, 


seit etwas mehr als 3 Jahren bin ich mit meinem Partner (41, Einzelkind) zusammen.
Mittlerweile frage ich mich, ob seine Bindung zu seiner Mutter altersentsprechend ist. 
Als ich ihn kennen lernte, war er sehr aufmerksam, warb um mich, war immer da. 
Das hat sich nun in der gemeinsamen Wohnung weitestgehend gelegt. 
Seine Mutter (Witwe mit neuem Partner und großem Freundeskreis) wohnte derzeit im gleichen Mietshaus wie er, direkt über ihm. 
Er erwähnte sie auch sehr früh. 
Leider habe ich zu spät bemerkt, was auf mich zukommt. 
Seine Mutter hat mittwochs immer partnerfrei und hat eine zeitlang mich direkt angefangen, wenn ich abends nach 12h von der Arbeit kam. Ich pendle täglich knapp 80km einfache Strecke
Ich arbeite im Gesundheitswesen und deshalb auch am WE und nachts (24h).
Es war nun schon mehrmals der Fall, dass die Mutter fragt, mein Partner das als Gesetz nimmt und mir weiß macht, es wäre so besprochen. Bsp: Mutter hat Champagner geschenkt bekommen, möchte ihn mit mir trinken..... Da wird gleich die folgende Woche vorgeschlagen. Ich antwortete, dass ich gerade den Dienstplan nicht im Kopf habe und deshalb nichts sagen kann.
Einige Tage später fragt Partner, erneut, ob es dabei bleibt, am Mittwoch zu seiner Mutter zu gehen.
Es war nie die Rede von einer Zusage meinerseits.
Ich hasse das mittlerweile und bin ständig auf der Flucht vor solchen Festnagelungen. 
Er reagiert beleidigt. 
Es gibt auch immer einen Grund, dass sie uns einlädt: Mein Partner hat bei ihr ein verkanntetes Fenster geschlossen: Einladung am WE zum Mittag. 
Er hat dann Unruhe, wenn wir da nicht ueber pünktlich erscheinen und ist ungehalten mir gegenüber. Früher ist er alle 2 Wochen zum Mittag WE hin und mehrmals unter der Woche. Ich will selbst kochen. In der Woche besucht er sie weiterhin allein. Mir ist das einfach zu viel. 

..immer diese unnötigen Familiendramen... dass andere nicht einfach loslassen und andere ihr Leben lassen können.. ich würde mich als Mutter so schämen, mich so aufzudrängen... dass sie allein im gleiche Mietshaus wohnt ..oha.. und er braucht nicht beleidigt zu sein! Kindergarten! Du hast deine Verpflichtungen - und willst auch deine Ruhe haben.. - ab und an Visite ist gut, aber sollste jedes Wochenende Bingo mit der Dame spielen? Mir wär das auch zu viel.. ich würde konsequent bleiben.. sich zu verbiegen bringt nichts. Daran gehst du irgendwann kaputt. Definitiv klarstellen und stark bleiben. Muss sie einfach akzeptieren, er kann ja rüberlatschen (kann’s wie gesagt einerseits nachvollziehen.. einige sind nun mal so, dass sie nicht NEIN sagen können.. Mutti hat ihn gut unter dem Pantoffel.. dsss ihn wohl das schlechte Gewissen einholt... aber vielleicht mag er einfach ihre familiäre Nähe... immerhin die Mutter... dennoch musst du nicht jedes Mal festgetackert werden.)

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17. Juli 2019 um 18:27

Und wie oft trefft ihr euch mit ihr?

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