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Mutter krank? Und ich nebenbei auch

29. Juni 2011 um 22:33 Letzte Antwort: 30. Juni 2011 um 10:12

Hallo,

meine Mutter hatte sehr wahrscheinlich vorgestern einen Nervenzusammenbruch,
doch anstad zum Arzt zugehen um schlimmeres zu vermeiden redet Sie sich ein das weniger Streß das Problem lost.

Vom Typ her würde Sie niemals freiwillig zum Arzt gehen was mir große Sorgen bereitet da ich sehr gut weiß was der Kopf einen antuhen kann,
jetzt weiß ich nicht was ich machen soll?

Ich bin 23 und habe Ende letzten Jahres alles durch eine Depression verloren,
und leide Heute noch drunter,
habe alles durch, Wohnung verloren, soziale isolazion, Suizid gedanken(aber übelst), total Arbeitsunfähig, nicht mal das kaufen von Zigaretten war freiwillig möglich, ich musste warten bis die Entzugserscheinungen so hard wurden das ich deshalb aufstand.

Nun mit diesen Zustand kam ich dann zu meiner Mutter das war krass,
habe dann hier 2 Monate verbracht,
bin dann für 6Monate nach Wuppertal weil ich mir einredete ich kann hier nicht leben,
da ich aber in Wuppertal schwer Alk süchtig wurde und es aus eigener Kraft nicht mehr schaffte davon los zu kommen war ich froh das meine Mutter mir anbot wieder zu ihr zu kommen,
hier fand ich sofort Arbeit und arbeite jetzt schon 4Wochen hier,
die Antriebslosigkeit und fehlende Konzentratieon und das fehlende Selbstbewustsein überspiele ich neuerdings mit Speed,
das klappt sehr gut, erklärt vielleicht auch warum die Medizin das früher so gehandhabt hat,
natürlich ist das kein dauer Zustand aber es läuft halt, und ich kann meiner Mutter im Haushalt helfen,
nur leider geht nicht jeden Tag was klar,
dann sind die Depressionen schnell wieder da(Keine Kater Depression)
sondern meine richtige merke das an der übelsten Antriebslosigkeit,
und weiß natürlich auch wie ein Kater ohne Depressionen ist.

Meine Mutter hat auch schon viel durch,
in der Erziehung hat sie total versagt ich und mein älterer Bruder,
wurden schon in Jungen Jahren Drogenabhängig und kriminell,
und nun geht der kleine Bruder den selben Weg,
mit 14 mit ner Alk vergifftung ins Krankenhaus und auch ihm kann man sagen was man will es bringt nichts,
irgentwie wurden wir so erzogen das wir nur lernen wenn wir auf die Schnauze fallen,
für jemanden der das nicht so kennt ist das ein unvorstellbarer leidensweg,
nun ja nach der Scheidung musste sie nebenbei Arbeiten und hat noch einen Zeitungsjob, heißt Morgens raus und auf Teilzeit 4~Stunden arbeiten dann nach Hause und Haushalt machen(waschen, trocknen, saugen usw. halt Haushalt),
dann gehts ab auf neben Job und da auch noch 2Stunden arbeiten,
dann an 2 Tagen in der Woche noch Zeitungen austragen,
also Sie ist eigentlich Nonstop in bewegung,
hinzukommt der Streß den so der Alltag mitbringt, rechnungen etc.

Dann steht Sie mit der Erziehung so gut wie alleine dar mein Vater hat schon lange dicht gemacht.

Dann musste sie ende letzten Jahres noch mit ansehen wie mein älterer Bruder Heroin abhängig war und ihr Navigationsgerät geklaut hat,
und er jetzt(zum glück) eine lange Haftstrafe abbüssen muss,
aber sich herrausgestellt hat das er Hepartitis C hat, und vielleicht mal dran sterben könnte, das ist aber ungewiss.

Dann komm ich mit meinen Depressionen und donner Ihr alles an den Kopf,
es ist nichts dabei was gelogen ist,
aber es ist halt eine Wahrheit die man nicht so leicht weg steckt,
aber ich kann nichts dafür wenn Sie mir droht mich rauszuschmeißen,
dann sehe ich halt Schwarz, denn gedanken wie Scheißen dann kannste vorm Zug springen usw. kommen in Millisekunden und dann so viele das niemand sowas ohne so ne Reaktion beweltigen könnte halt schwer zu erklären.

Ein Beispiel:
"Schau dir doch mal das Leben von deinen Sohn an, er wurge geschlagen, es hieß nur "mach", schreihen gehörte zur Tagesordnung, liebe gab es keine, so sah seine Kindheit aus, dann wurde er ins Heim gegeben, dann in ein anderes Land,
dann von einen Knast in den anderen weil er nicht in der lage ist sein schweres Leben ohne Drogen zu ertragen, und nun sitzt er lange und stirbt dann an seiner Krankheit"

Klar wenn man das so krass vor Augen gefürt bekommt haut das bestimmt rein,
aber irgentwie musste ich ihr so Sachen sagen,
da sie mich nicht versteht sie hat niemals im Internet geschaut was überhaupt Depressionen sind,
Sie ist der meinung, dass das nichts ist und ich eh kein Selbstmord begehen würde usw.
hätte sie sich mal bisschen informiert und verständnis gezeigt,
hätte sie mir helfen können, da ich mir selber nicht helfen konnte/kann,
denke dass das auch dazu bekommt.
Dann wenn wir streiten rennt Sie raus und sagt so Sachen wie "machts gut" so das man sich sorgen macht das Sie sich was antuht.

Dann mein kleiner Bruder der keine Ausbildung findet eine null bock fasse hat,
und sich nichts sagen list,
ich weiß das er nichts dafür kann er hat es halt nicht leicht,
eine Mutter wie man sich eine Mutter vorstellt gibt es nicht,
und wenn sie es mal gut meint,
wird es nicht beachtet weil schon lange und sehr tiefsitzend eine abneigung besteht,
dann macht meine Mutter sich natürlich sorgen ohje das 3te Kind nun,
wo wirklich alle sagten der wird anders, wo ich mir nur denke WIE DENN BEI DER FAMILIE, naja rede schon seit Jahren mit allen und sagte auch das es bald zu spät ist nunja jetzt ist er so alt das man nur hoffen kann das er mit viel Glück in so ein Alter kommt das er selber einsieht das es so nicht geht>

###doch leider muss er erstmal soviel Scheiße fressen das es ihm reicht(so wurde er halt erzogen), das kann bei Drogen Jahre dauern die Drogen machen aber in der Zeit noch mehr kaputt und ehe man es merkt ist man 23 und denkt sich wau selbst wenn ich jetzt anfangen würde meine Schulden zu zahlen wäre ich mit 40 noch dran,
man hat nichts, selbst wenn man alles richtig machen will, kein lappen, schulden, große probleme mit der Sucht usw.###

wie gesagt das ist jetzt nur reines Glück das er nicht den selben Weg geht wie wir,
denke das haut auch auf die Psyche wenn man gesagt bekommt der Zug ist abgefahren, aber so ist es WIRKLICH,
wenn wir mal drüber reden was man machen kann, heult Sie rum,
und plant was, aber am nächsten Tag ist alles wie immer.

So sehe ich jetzt meine Mutter nicht als Mutter sondern als Menschen,
hatte sie auch schon viel scheiße gefressen, große arme Familie,
früh ausgezogen, kein kontakt mehr mit der Mutter,
dann früh Kinder/Hochzeit eigentlich ging das ganze Leben nur drauf für die erziehung der Kinder, und das Arbeiten, Ihre Schwestern bekommen zb. garnichts auf die reihe(langzeitarbeitslose denke das man dadran sehen kann das viel falsch lief in Ihrer Kindheit.

Jetzt ist meine Mutter noch so ein Typ der wieder gerne anfangen würde zu Leben, Jung aussen, noch mal Party usw. dann kommen so Probleme wie aussehen dazu wenn mal wieder paar Kilos dazu gekommen sind ist es vorbei ist klar das das auch auf die Psyche geht, wurde in meiner Depression auch blitz schnell dick und weiß wie man sich dann fühlt,
man kann ja machen was man will man wird erstmal lange dran
Arbeiten bis die Kilos weg sind,
und in der Zeit hatt man schon wieder so viel anderen Streß das man wieder aus frust nascht, die Katze beißt sich selbst in den Schwanz

Dann kommen bei Ihr noch finanziele Probleme dazu,
zb. jetzt Tüv usw. und wenn eh alles eng geplant ist kommt der kleine nach Hause mit ner neuen Jacke die komplett versaut ist,
und Ihm ist es egal, so sachen gehen auf dauer bestimmt auch auf die Psyche.

Dann ist meine Mutter eine sehr eigene persönlichkeit,
keine Freunde, sie erzählt immer sachen die keiner wissen will,
und denkt immer falsche sachen von den Typen,
naja auf jedenfall wird sie so niemals jemanden finden der es lange mit Ihr aushält
das ist schon krass, hier einer da einer da ne neue Hochzeit die nicht lange hielt wo sie auch gelitten hat weil der Mann sie geschlagen hat usw.

Es macht den Eindruck das ihr Aussehen ihre einzigste möglichkeit ist ab und zu mal eine bestätigung zu bekommen,
aber wie gesagt sie ist Mutter und Jünger wird sie nicht,
man findet bestimmt immer wieder Sachen die stören,
naja sonst sehe ich nichts was sie aufbauen könnte.

Dann ihre Arbeit dort herscht Dauerstreß, alle sind untereinander am lestern und meinen das sie es besser können,
sowas ist sehr nervig hatte mal das glück das selbst zu erleben,
da glaubt man als Mann das die aussem Irrenhaus kommen,
um was sich manche Menschen Sorgen machen kann man nur verstehen wenn man sowas mal miterlebt hat, aber denke mal das die Arbeit für manche das einzigste im Leben ist, nur nervig für alle die nur in Ruhe ihren Tag rum kriegen wollen.

Also ich könnte jetzt noch Stunden so weiter schreiben,
aber ich denke das reicht für eine kleine Vordiagnose,
mehr wird man einen Hausarzt/Psychater beim ersten Gespräch auch nicht erzählen,
meine Psychater haben zb. garnichts wissen wollen "hier haste Antidepressiva" das wars.

Der Grund für diesen langen Beitrag ist der das ich glaube, das ist nicht nur ein Nervenzusammenbruch sondern vielleicht geht es bald über nach Burnout oder Depressionen oder was anderes, denn wenn sie sich nicht helfen lassen will, wird es zu spät sein, sie wird alle vorzeichen verdrängen und dann schlägt es ein wie eine Atombombe, so war es bei mir zumindest, hatte mich wochen lang gefragt warum ich so faul geworden bin aber annormal faul,
ich hatte mir eingeredet das ich bevor ich arbeit suche/gehe erstmal 1Monat Sport machen muss.
Ohne soziales und geordnetes Leben oder einen Sohn der sich informiert :P kann man sehr schnell unbemerkt in schlimme Situationen geratten,
wenn ich jetzt zurück denke als alles anfing hätte meine Familie schon merken können das was nicht stimmt,
zb. habe ich meiner Mutter erzählt das ich vorhabe meine Nire oder sowas zu verkaufen um endlich aus der Schuldenfalle zu kommen(Ja so sachen denkt man wenn man verzweifelt nach lösungen sucht die es nicht gibt),
oder meiner Oma immer öfters von Problemen erzählt was ich nie getahen hab,
und auch Soizid gedanken geäussert, gut für die Leute die eine in takte Familie haben, denn meine Oma sagte dann spring doch von der Brücke,
und der rest hat auch nichts bemerkt wie denn auch bei 100% Gleichgültigkeit,
das ist ein Grundd warum ich nicht mehr mit meinen Vater und Großeltern reden möchte, ich sage mir selber das ich keine Menschen mehr will,
die mir nichts gutes wollen(keine soziale isolirung, die wirkt bei mir anders).

Was blöd ist, ist das ich selber unter Depressionen leide und so die Probleme von anderen nicht sehe oder sehen will,
aber seit 2 Wochen (dank dem Speed) merke ich halt dass das nicht so gehen kann, man kann nicht 3 Arbeiten an einen Tag machen zusätzlich noch das Schlafzimmer Tapezieren, und Laminat verlegen und dann Tag für Tag denn Dreck sehen, und mich dann noch die letzten 2 Wochen 7x zum Notfallzahnarzt fahren(Nachts und zwischen durch) 3x ins Krankenhaus und 2x zum normalen Zahnarzt ist verständlich das man da nicht alles schafft zb. Mittagessen machen und der kleine und ich natürlich zusätzlich am nörgen warum kein Essen da ist o.O
als Mutter belastet sowas bestimmt, man will alles rrichtig machen und wird noch angenörgelt.

Dann fällt mir auf das Sie seit Monaten nur noch am nörgeln ist am Telefon,
so als hätte sie schon Depressionen, das list mich am meisten vermuten das sich da was böses entwickelt, sie denkt aber es wäre nur Streß.

Naja und sie gibt mir die Schuld für allen übel,
das nehme ich ihr aber nicht übel,
weiß ja aus eigener Erfahrung das immer einer der schuldige sein muss,
sicherlich bin ich ein Teil des Problems aber nicht DAS Problem.

Hoffe hier findet sich ein Psychater der mal seine Fachmeinung äussern kann,
den das Sie es noch schaffft 3 Arbeiten Haushalt usw. zu bewergstelligen wäre für mich jetzt gerade nicht möglich zumindest nicht ohne Speed.

Paar Infos zu dem was noch passieren kann wären auch nicht schlecht,
oder wie icch ihr helfen kann.

lg.Martin aus dem schönen Münsterland

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30. Juni 2011 um 6:13

Das ist ein kompaktes Programm
das ihr da habt und da scheint einiges sehr schief gelaufen zu sein. Auf jeden Fall braucht ihr alle Hilfe. Ihr könnt euch gegenseitig niemals!!!!! helfen, ihr könnt nur gegenseitig eure Krankheit verstärken. Du solltest dich ganz dringend an den Sozialpsychiatrischen Dienst wenden. Der ist bei Stadtverwaltungen zu finden oder bei Landratsämtern. Auch Caritas und Diakonie leisten sehr gute ARbeit und die Beratung dort ist kostenlos.
Gruß Melike

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30. Juni 2011 um 10:12

Hallo,
du solltest dich erst einmal nur um dich kümmern. Am besten suchst du dir einen Psychologen. Dessen Aufgabe ist es, deine Probleme in Gesprächen tiefgründig aufzuarbeiten. Also kümmere dich um dich und sein ein positives Vorbild für deine Familie!

Viel Kraft, Phenyce

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