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Mutter einer missbrauchten tochter

28. April 2011 um 13:31

hallo...

letztes jahr kam heraus, das meine tochter 6 jahre lang von ihrem leiblichen vater, noch wärend unserer ehezeit, schwer sex. missbraucht wurde.

ich suche mütter um erfahrungen austauschen zu können.

meine tochter befindet sich in statiönarer behandlung,
ihr bruder (sohn des vergew.) auf der warteliste.
im moment geht es mir sehr schlecht.
ich finde keine psychologische betreuung.entweder haben sie alle keine plätze oder sie werden nicht von den kassen getragen.

ich dachte, nach dem prozess wird es besser...ruhiger...6 jahre und 3 monate hat er bekommen.angeblich empfindet er reue...
und nun haben wir erfahren, das er noch immer frei ist.
mit seiner damaligen freundin und ihren kinder zusammen lebt.
ausserdem wird erzählt, das meine tochter nur rumgelogen hat.er hätte nur alles zugegeben, weil die staatsanwaltschaft ihn mit 10 jahren gedroht hätte.
ein schlag ins gesicht für meine tochter.

verzeifelte mutter.....

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30. April 2011 um 9:09

Hey
tja
was sagt die polizei dazu?
die wurde von dem leiblichen vater informiert.
es hat ebenfalls das jugendamt eingeschaltet.
bei jugendamt musste die mutter unterschreiben, das der täter da nicht wohnt/mit den kindern alleine ist.
tja er ist so schlau und hat sich woanders gemeldet , also ist er nur zu besuch....grummel
aber das ganze geht wohl vorm familiengericht ,er hat gute chancen,das sorgerecht zu bekommen.
gestern habe ich post vom bg bekommen, er wird in nächster zeit in den bau gehn.
die presse.....tja wer einen elite anwalt hat,da geht niemand gegenan.ich und der vater haben mehrfach versucht,die presse zu informieren.bis auf desinteresse ist nichte geschehn.
zum thema verleumdnungen:
das wird bei uns im nächsten schritt "schadenersatzforderung" rein kommen.
auch da sind wir im moment machtlos.
wo bleibe ich.....
mhm manchmal mag ich nur noch einfach mich in luft auflösen....

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30. April 2011 um 20:21

Hey...
hallo sternennacht....

gestern hatte ich langes gespräch mit dem jugendamt.wir werden über dieses eine familientherapie bekommen.
zu deiner frage....es ist für mich ok , das du diese stellst.
klar habe ich mir ständig vorwürfe gemacht.
damals habe ich im schichtdienst gearbeitet und selbst meine tochter sagte mir neulich im gespräch mit ihren therapeuten,das ich keine chance hatte, es zu merken.
ich war ja arbeiten.
sie ist jetzt 15 jahre alt und das ganze kam durch ihren ersten freund ans tageslicht.durch seine berührungen usw. hatte sie flash backs und die erinnerungen kamen hoch.
sie hat sich wärend des missbrauches auf eine andere "geistige ebene" begeben.nach dem motto "schublade auf, schublade zu"
sie wird nie ein "normales"leben haben, aber sie kann lernen damit umzugehn.
seid dezember ist sie schon in stationärer therapie.
es gibt immer wieder "wieso , weshalb , warum " stunden.
viele fragen werden niemals geklärt werden.
mein ex ist der typische nette mann, der niemals auch irgendwo auffällig war.
über meine tochter wird es klinikintern ein buch geben, denn sie ist das typische bilderbuch kind.
ständig krank gewesen....viele krankenhaus aufenthalte...kaum diagnosen...aber niemals kam ein arzt auf sex.missbrauch.nichtmal 2007 als sie sich fast 3monate in psychologischer stationärer behandlung befand.
aber....wir haben gesiegt!!!
der täter war geständig,was sicherlich von vorteil war.
nur das er nun überall sagt,alles wäre gelogen....das ist einfach feige und ein schlag in ihr gesicht.nicht zuletzt auch für ihrem bruder,der eigendlich einen liebevollen vater verloren hat und das alles immer schwerer verkraftet.....

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3. Mai 2011 um 8:07

Guten morgen
hallo sternennacht...

zu ihren symptomen....
die waren immer sehr unterschiedliche. z.b. rechter unterbauch- v.a appendixitis, starke kopfschmerzen-v.a kindermigräne,
stürze die keiner gesehn hat- v.a. gehirnerschü., gangbildstörungen ect.
die wurde immer gründlich untersucht.....CT ...MRT....EEG.
niemals konnte was sicher gestellt werden.

das jugendamt hat bei uns (ist wohl eher ne ausnahme)gut reagiert.
morgen muss ich nochmal hin.anträge für die tagesmutter der kleinen holen.zusätzliche betreuung nach dem kindergarten.
aber....gestern habe ich erfahren, das meine grosse ende mai entlassen wird.wahrscheinlich brauchen wir die tagesmutter ja dann nicht.die zuzahlungen sind sehr viel für uns.
denn unterhalt entfällt ja bald.
aber mal abwarten.

der junge ist ebenfalls unser gemeinsames kind (also täter und ich) deshalb baut er ja immer mehr ab.
schulgespräche habe ich gestern mit direktor gefordert.
nach dem sommerferien,wird er dann wohl eine stationäre therapie anfangen.
bis tado 14tätige gespräche in der kinderpsychatrie und ein sozialarbeiter für zu hause.
die vergangenheit hat uns jedoch gelernt, das sich täglich was ändern kann.

zum buch...
das wird intern verfasst, da habe ich leider kein einblick.
ich weiss nur, das mit ärzten die damals auch schon da waren , schon gesprochen wurde.

wir haben viel gelernt, viel erkämpfen müssen und der weg wird noch lang sein.
trotz dem weissen ring, wird einen kaum infomaterial gegeben.
geschwisterkinder und eltern bleiben alleine stehn.
überall muss man sich durchfragen, was es für möglichkeiten gibt.
das ist sehr sehr schade,mühsehlig und zeitaufwendig.
wir finden,das es eine anlaufstelle geben muss,die die famielie als ganzes auffängt und berät .


lg
mareika

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28. Mai 2011 um 13:19

So gehts uns heute
Hallo....

ja es ist viel passiert....
meine tochter ist seiddem 12.5 entlassen.
die grosseltern des täters haben das angebot ihres psychologen nicht angenommen.sie glauben den täter, das er freiwillig ins gefängnis geht.
auch das angebot , das gutachten und das urteil gemeinsam durch zu gehn,wurde abgelehn.
der psychologe meint, die scham ist grösser als hinter den enkeln zu stehn.aber sie werden es irgendwann bereun.auch viele lügen wurden von ihnen erzählt, damit sie ja keine zeit haben ,hier her zu kommen.
z.b. müssen sie die urgrosseltern pflegen (sind beide schon verstorben !!!)
das leben mit der tochter gestaltet sich leider nicht so einfach wie erhofft, aber das wird schon.

mein sohn geht weiterhin zur therapie,im moment ganz "stabil"
die schulischen probleme sind erstmal behoben (hoffe ich )


wir wissen seid dienstag durch "buschfeuer" das der täter seid diesen montag inhaftiert ist.
wir sollten ja die adressen herausfinden, damit beide kinder die möglichkeit haben,kontakt aufzunehmen.
der sohn wollte mal nen brief schreiben.
die tochter ihn besuchen ,um zu sagen, was sie von ihm hält.
jedoch ist das sehr schwierig.
wir dachten,das wir automatisch benachrichtigt werden,schon alleine, was die inhaftierung betrifft.
aber das ist nicht so.ihr anwalt meinte,rufen sie bei der staatsanwaltschaft an....und diese sagt,auch ein täter geniesst schutz ....tja nun stehn wir aufn schlauch

lg
mareike

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29. Mai 2011 um 9:05

Guten morgen
hallo erstmal...

das mit den 10 jahren war von ihm gelogen.da haben sie was falsch verstanden.
der täter war auch ohne druck geständig.
die lügen kamen von ihm, damit auf den dorf jeder glaubt, das er unschuldig sei.(leider glauben manche leute sowas)

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29. Mai 2011 um 9:10

Guten morgen
die psychologen finden die idee sehr gut und meinen das es auch zum "abschluss"dazu gehört.
grosseltern:
angeblich sind der "oma"die kinder nicht egal.
wir wissen, das auch auf diesem dorf nur lügen erzählt wurden.(habe sehr engen kontagt mit dem ex-schwage von ihm, der dort ebenfalls lebt )
für uns ist das kapitel grosseltern abgeschlossen,auch für meine kinder.
falls meine tochter ihn im knast besuchen möchte,braucht sie psychologische unterstützung, das ist klar.diese wird sie auch bekommen.

lg

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29. Mai 2011 um 9:12

Bin mir gar nicht so sicher....
ob wir das jemals wirklich erfahren.
aus einem rechtsforum habe ich erfahren, das man bei der inhaftierung angibt,wer einen besuchen / kontaktieren darf.
ich glaube nicht, das wir auf die liste stehn.

aber wir werden sehn.

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29. Mai 2011 um 21:43

Ich weiss....
das, auch die täter schutz geniessen, das sagte mir ja die staatsanwaltschaft schon.
aber mit einem antrag,kann der anwalt meiner tochter einen antrag auf den ort der inhaftierung stellen.
zwar meinte dieser, das ich auch so auskunft bekomme,aber anscheinend nicht.....
für die therapeuten ist es wichtig,das meine tochter zu ihm einen letzten kontakt IM KNAST herstellt.
falls er sie nicht sehn will, dann weiss sie ,woran er ist.
falls ein treffen zu stande kommt,möchte ich nicht in seiner haut stecken.....
der sohn möchte den kontakt (er wurde nicht angefasst ,trotz allem bleibt es sein vater)

das mit dem knast :
tja...mitleid habe ich nicht mit ihm und das er da ganz unten steht klar und noch schlimmer ist....das es seine eigene tochter war !!

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29. Mai 2011 um 21:45

DANKE.....
für deine worte

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30. Mai 2011 um 16:13

Verständinis!
Hey ich bin vieleicht keine Mutter sondern ein Opfer.Mein bruder hat mich missbraucht mir gehört auch die Diskusion "Missbracuht vom eigenen Bruder".ich weiß es mag dir kein Trost sein,aber ich hab alles noch vor mir ,muss es meinen Eltern es nach sechs Jahren sagen,ihm ins Gesicht schauen und wissen das ich ihn hintergangen hab,ich weiß wie sich dass ungefähr anfühlt,wie DU dich fühlst.Es tut mir so leid,dass du das alles durchmachen musst...

LG

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26. Juni 2011 um 21:17

Frage
Hallo Mareike, hab eine ganz ähnliche Situation bei mir zuhause. Seit etwa 5 Monaten hat sich meine Tochter 15 Jahre, ihrem Freund anvertrautIhr Vater hätte sie sexuell missbraucht. Sie haben sich dann gemeinsam zunächst an einen nahen Verwandten gewandt, der mich dnn informierte. Sie nannte ebenfalls den Zeitraum zwischen 6 bis
etwa 11 Jahre, als es passierte. Ich war total geschockt. Bin es jetzt noch. Bin gleich zur Psychologin (auch sie ist ein sogenanntes Bilderbuchkind und schon seit Ewigkeiten auffällig und in Behandlung) als auch zur Beratung. Ich habe meinen Mann des Hauses verwiesen. Gab ihm ein paar Tage Zeit während wir in einer Ferienwohnung waren. Er hat bis jetzt alles akzeptiert und gemacht, bestreitet jedoch alles. Manchmal bin ich immer noch hin und hergerissen, ob alles stimmt. Ich halte aber natürlich zu meinem Kind. Habe auch noch eine große Tochter 19 Jahre, die es auch nicht glauben kann und nie was mitgekriegt hat. Da meine Tochter auch noch andere Sachen wie Vergewaltigungen an der Schule etc. erzählt hat, die zum Teil gar nicht möglich sind, bin ich manchmal wirklich am Zweifeln. Das mit dem Vater hat sie aber überall bestätigt und bleibt dabei, die anderen Dinge sagt sie mal so, mal so. Mir selber erzählt sie gar nichts, obwohl ich sie sehr dazu ermutigt habe. Ich finde es so schlimm, dass ich nichts genaues weiss und irgendwie in der Luft hänge. Wie kann ich sie nur dazu bewegen mir etwas zu erzählen, oder ihn, dass er es zugibt? Lieber Gruß von verzweifelter Mama

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27. Juni 2011 um 5:21
In Antwort auf juna_12105280

Frage
Hallo Mareike, hab eine ganz ähnliche Situation bei mir zuhause. Seit etwa 5 Monaten hat sich meine Tochter 15 Jahre, ihrem Freund anvertrautIhr Vater hätte sie sexuell missbraucht. Sie haben sich dann gemeinsam zunächst an einen nahen Verwandten gewandt, der mich dnn informierte. Sie nannte ebenfalls den Zeitraum zwischen 6 bis
etwa 11 Jahre, als es passierte. Ich war total geschockt. Bin es jetzt noch. Bin gleich zur Psychologin (auch sie ist ein sogenanntes Bilderbuchkind und schon seit Ewigkeiten auffällig und in Behandlung) als auch zur Beratung. Ich habe meinen Mann des Hauses verwiesen. Gab ihm ein paar Tage Zeit während wir in einer Ferienwohnung waren. Er hat bis jetzt alles akzeptiert und gemacht, bestreitet jedoch alles. Manchmal bin ich immer noch hin und hergerissen, ob alles stimmt. Ich halte aber natürlich zu meinem Kind. Habe auch noch eine große Tochter 19 Jahre, die es auch nicht glauben kann und nie was mitgekriegt hat. Da meine Tochter auch noch andere Sachen wie Vergewaltigungen an der Schule etc. erzählt hat, die zum Teil gar nicht möglich sind, bin ich manchmal wirklich am Zweifeln. Das mit dem Vater hat sie aber überall bestätigt und bleibt dabei, die anderen Dinge sagt sie mal so, mal so. Mir selber erzählt sie gar nichts, obwohl ich sie sehr dazu ermutigt habe. Ich finde es so schlimm, dass ich nichts genaues weiss und irgendwie in der Luft hänge. Wie kann ich sie nur dazu bewegen mir etwas zu erzählen, oder ihn, dass er es zugibt? Lieber Gruß von verzweifelter Mama

Antwort.....
Hallo ...
ich wusste auch zuerst nicht, was ich glauben soll.war genau wie du hin und her gerissen.
allerdings war ich einige tage nachdem ich es erfahren habe,bei der polizei um mir infomaterial zu holen.
die polizei fragte natürlich nach und diese hat meinen ex-mann sofort angezeigt.
dann ging alles bei uns schlag auf schlag.
kripo...aussage der tochter...aussage des vaters,allerdings war er bei uns da bereits soganennt "teilgeständig". später im prozess dann komplee geständig.
ich habe meinen ex mann zuvor in keinster weise "vorgewarnt".das war im nachhinein auch gut so , laut so kripo.denn so kamm seine abholung von der arbeit und das er aussagen musste ohne vorwarnung.
somit konnte er sich nichts zurecht legen.
ich glaube nicht, das du deinen mann zum reden bringen kannst.
ich kann dir nur einen rat geben...
anzeigen.....falls deine tochter wirklich gelogen hat, dann zieht sie vielleicht dann die notbremse.
hilfe haben wir beim weissen ring erhalten.
ratschläge & anwalt.
auch eine einzweilige verfügung haben wir erwirkt, da der täter meinte, sie über sms zu entschuldigen müssen, was zum zusammenbruch der tochter geführt hat.
man muss hart durchgreifen.bitte fang nicht an,mit deinem mann zu diskutieren.
inzwischen ist unser täter inhaftiert,jedoch ist das familienleben kaputt.meine tochter hat sich trotz therapie sehr ins neg.verändert.
zu hause spielt sie heile welt, anderen erzählt sie jedoch, wie schlecht wir alle zu ihr sind.
langsam haben wir keine engergie mehr und überlegen,ob sie nicht das angebot der therapeuten , in einer WG zu gehn, besser ist.
man macht und tut alles für das kind aber nichts wird anerkannt.....

lg
mareike

p.s. meld dich mal gerne auch über e-mail

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27. Juni 2011 um 10:05
In Antwort auf lexy_12827656

Antwort.....
Hallo ...
ich wusste auch zuerst nicht, was ich glauben soll.war genau wie du hin und her gerissen.
allerdings war ich einige tage nachdem ich es erfahren habe,bei der polizei um mir infomaterial zu holen.
die polizei fragte natürlich nach und diese hat meinen ex-mann sofort angezeigt.
dann ging alles bei uns schlag auf schlag.
kripo...aussage der tochter...aussage des vaters,allerdings war er bei uns da bereits soganennt "teilgeständig". später im prozess dann komplee geständig.
ich habe meinen ex mann zuvor in keinster weise "vorgewarnt".das war im nachhinein auch gut so , laut so kripo.denn so kamm seine abholung von der arbeit und das er aussagen musste ohne vorwarnung.
somit konnte er sich nichts zurecht legen.
ich glaube nicht, das du deinen mann zum reden bringen kannst.
ich kann dir nur einen rat geben...
anzeigen.....falls deine tochter wirklich gelogen hat, dann zieht sie vielleicht dann die notbremse.
hilfe haben wir beim weissen ring erhalten.
ratschläge & anwalt.
auch eine einzweilige verfügung haben wir erwirkt, da der täter meinte, sie über sms zu entschuldigen müssen, was zum zusammenbruch der tochter geführt hat.
man muss hart durchgreifen.bitte fang nicht an,mit deinem mann zu diskutieren.
inzwischen ist unser täter inhaftiert,jedoch ist das familienleben kaputt.meine tochter hat sich trotz therapie sehr ins neg.verändert.
zu hause spielt sie heile welt, anderen erzählt sie jedoch, wie schlecht wir alle zu ihr sind.
langsam haben wir keine engergie mehr und überlegen,ob sie nicht das angebot der therapeuten , in einer WG zu gehn, besser ist.
man macht und tut alles für das kind aber nichts wird anerkannt.....

lg
mareike

p.s. meld dich mal gerne auch über e-mail

Verzweifelte Mutter
Hallo Mareika, vielen Dank für Deine Information. Ja, es ist so, dass meine Tochter von Anfang an Polizei und eine Anzeige abgelehnt hat. Sonst wäre es evtl. anders gelaufen. Sie ist schon seit Jahren in Behandlung. Wir haben im Juli eine Vorstellung im Haus Vogt, das ist eine stationäre Therapie. Da die ganze Sache freiwillig ist, hoffe ich auch, dass sie das annimmt und macht. Es ist sehr schwer mit Ihr. Sie benimmt sich wirklich unglaublich schlecht und ungerecht mir gegenüber. Bei anderen ist sie sowieso immer das liebe ruhige Mädchen. Sie leidet seit Kindheit unter Mutismus (nichtsprechen)Wo ich schon überall war und mit ihr gemacht habe läßt sich kaum noch aufzählen. Ich mach und tu, geht momentan natürlich auch finanziell alles drunter und drüber. Meine große Tochter hat in dieser schlimmen Zeit Abi gemacht. Ich denk mir halt immer, sie müßte mir auch etwas entgegenkommen. Es gibt einfach ein paar Dinge, die mir immer noch komisch vorkommen. Meine größte Chance Gewißheit zu bekommen ist eben diese Klinik. Gar nicht auszudenken, wenn ich meinem Mann so Unrecht getan hätte. Das ist auch der einzige Grund warum ich noch mit ihm rede (auch wegen der großen Tochter natürlich u. gemeinsames Haus etc.)Wär toll mit privat e-mail.

Zu Sternenacht, ja das weiss meine Tochter, dass ich zweifle. Ich glaube, dass das auch berechtigt ist und ich ihr da nichts vormachen muss. Sie würde es ja so oder so merken. Aber ich steh zu Ihr, das weiss sie. Ich bin auch nur ein Mensch. Ich gehe alle 2 Wochen für mich zur Beratung.Sie hat sowieso ständig Termine. Zusätzlich gehe ich mit meinem Mann noch zur Beratung. Bin ständig unterwegs am Fahren, und hab mich jetzt auch noch bei diversen Stellen beworben um mehr zu arbeiten. bzw. unabhängig zu sein. Komm mir immer noch vor wie im falschen Film, echt.
Lieber Gruß

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27. Juni 2011 um 11:47

Danke
dass Du mich auch ernst nimmst. Das Problem ist ja, ich würde Ihr so gerne ohne wenn und aber glauben. Da sie halt schon öfter gelogen hat (mein Mann allerdings auch) oder die ganze Sache erst durch Ihren Freund rausgekommen ist, ER hat geredet, Sie nicht. Er war überall dabei. Ich musste auch schon oft dazwischenfunken, da er einfach ständig bei uns gehockt ist und sich wie selbstverständlich von allem bedient hat, so wie würde er die Situation ausnützen. Sie ist ja so auf Ihren Freund fixiert, keine Freundin- nix. Sie macht ja alles was er sagt. Sein Vater ist letztes Jahr von zuhause ausgezogen, weil er wohl ne jüngere hatte. Ich meine, kam mir schon alles komisch vor. Er ohne Vater - jetzt soll meiner Tochter ihr Vater auch weg, dann können sie hier machen was sie wollen. Er ist mir auch schon etwas frech gekommen. Muss mich ständig wehren, will ihm natürlich auch nicht Unrecht tun, immerhin hat meine Tochter zu ihm Vertrauen, falls es so gewesen ist.
Meine Tochter will nicht zur Polizei. Irgendwie bin ich auch total machtlos, die Psychologin redet nur mit Ihr, ich krieg gar nichts mit, muss nur alles machen, was andere mir sagen. Egal was ich dagegen setze, es ist alles erklärbar. Manchmal überlege ich mir, ob ich sie nicht einfach nimm und zur Polizei fahre. Das wär lt. Psychologin wahrscheinlich wieder falsch, aber von der höre ich monatelang nichts, sie informiert mich nicht über das was gesprochen wird in der Therapie meiner Tochter. Erst haben sie alle gesagt, was ich zu tun hätte, die Beratungsstelle als auch die Psychologin, wie jetzt aber alles ist, hat mir keiner gesagt, dieser Stillstand ist kaum auszuhalten. Dieses Nichtwissen. Wenn ich was tun könnte, ich würde alles machen. Ich will nur Gewißheit, damit ich mein Leben neu ordnen kann. Gruß purzel

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27. Juni 2011 um 12:37
In Antwort auf juna_12105280

Danke
dass Du mich auch ernst nimmst. Das Problem ist ja, ich würde Ihr so gerne ohne wenn und aber glauben. Da sie halt schon öfter gelogen hat (mein Mann allerdings auch) oder die ganze Sache erst durch Ihren Freund rausgekommen ist, ER hat geredet, Sie nicht. Er war überall dabei. Ich musste auch schon oft dazwischenfunken, da er einfach ständig bei uns gehockt ist und sich wie selbstverständlich von allem bedient hat, so wie würde er die Situation ausnützen. Sie ist ja so auf Ihren Freund fixiert, keine Freundin- nix. Sie macht ja alles was er sagt. Sein Vater ist letztes Jahr von zuhause ausgezogen, weil er wohl ne jüngere hatte. Ich meine, kam mir schon alles komisch vor. Er ohne Vater - jetzt soll meiner Tochter ihr Vater auch weg, dann können sie hier machen was sie wollen. Er ist mir auch schon etwas frech gekommen. Muss mich ständig wehren, will ihm natürlich auch nicht Unrecht tun, immerhin hat meine Tochter zu ihm Vertrauen, falls es so gewesen ist.
Meine Tochter will nicht zur Polizei. Irgendwie bin ich auch total machtlos, die Psychologin redet nur mit Ihr, ich krieg gar nichts mit, muss nur alles machen, was andere mir sagen. Egal was ich dagegen setze, es ist alles erklärbar. Manchmal überlege ich mir, ob ich sie nicht einfach nimm und zur Polizei fahre. Das wär lt. Psychologin wahrscheinlich wieder falsch, aber von der höre ich monatelang nichts, sie informiert mich nicht über das was gesprochen wird in der Therapie meiner Tochter. Erst haben sie alle gesagt, was ich zu tun hätte, die Beratungsstelle als auch die Psychologin, wie jetzt aber alles ist, hat mir keiner gesagt, dieser Stillstand ist kaum auszuhalten. Dieses Nichtwissen. Wenn ich was tun könnte, ich würde alles machen. Ich will nur Gewißheit, damit ich mein Leben neu ordnen kann. Gruß purzel

Unrecht
Hallo liebe Purzel,

nun ist eine Antwort bestimmt nicht einfach. Allerdings wollte ich ganz kurz das Thema etwas in eine andere Richtung lenken.

Zum einen macht es mich skeptisch das sich hier eine Art Machtbeziehung entwickelt mit Ihrer Tochter und ihrem Freund. Das mag gut sein und er mag ihr eine Stütze sein in dieser schweren Zeit. Dennoch glaube ich nicht es falsch wäre wenn Sie sich den nötigen Respekt ausbitten. Sie tun ihm damit kein Unrecht denn es ist Ihr Recht.

Zum anderen was Ihren Mann betrifft und das Glauben respektive nicht Glauben. Oft ist es so, dass wir nicht wissen wohin wir tendieren. Alles in allem entscheiden wir uns aber für einen Weg. Diese Entscheidung steht in letzter Konsequenz bei Ihnen noch aus. Sie glauben Ihrer Tochter. Somit nicht Ihrem Mann und damit gehen Sie dann auch entsprechend um. Oder Sie tun es eben nicht. Am Ende kommt dabei ein Resultat heraus. Gesetzt den Fall das Sie Ihrem Mann tatsächlich Unrecht tun dann wird seine Reaktion am Ende die Konsequenz sein und damit muss man leben.

Mich interessieren zwei Dinge. Hat Ihr Mann nur die eine Tochter missbraucht und die andere nicht? Und, was sagt denn die andere Tochter zu der Gesamtsituation?

Ich fände es in Ihrem Sinne aber derzeit besser Sie würden ein wenig auf sich achten. Sie haben zwangsläufig relativ wenig Kontrolle über das was gerade geschieht. Sie erlangen die Kontrolle nicht darüber in dem Sie ständig darüber nachdenken oder ständig versuchen niemandem Unrecht zu tun. Es hat mittlerweile sowieso so eine Art Eigendynamik entwickelt. Selbst wenn Sie zu Ihrer Tochter halten und am Ende heraus kommt das Sie sich geirrt haben und Ihr Mann unschuldig ist haben Sie doch trotzdem das für Sie richtige getan und haben auf Ihr Kind geachtet. Das kann man doch niemandem zum Vorwurf machen. Das wird sich dann an Ihrem Mann zeigen wie souverän er dann damit umgeht und wie sehr es ihn belastet hat.

Natürlich wird das zu keiner angenehmen Situation führen aber das muss sich erst noch zeigen. Oder es stimmt was da passiert ist. Dann haben Sie Ihr Kind geschützt und waren da. Ich persönlich würde es so oder so nicht für falsch halten zu seinem Kind zu stehen.

Es gibt leider die Situation das eine Mutter es nicht mitbekommt und sich auch verschiedene Dinge die sie bemerkt durch ihre Umgebung erklären läßt. Sie sollten sich nicht zum Vorwurf machen das Sie an die Familie geglaubt haben und ihr vertraut haben.

Aus eigener Erfahrung mittlerweile kann ich folgendes dazu noch sagen. Das muss keine Erklärung sein aber es kann vorkommen und ist auch nicht selten.
Ganz oft ist es so das diese Kinder außenherum noch das ein oder andere dazu erzählen damit ihnen mehr glauben geschenkt wird. Sozusagen um dem ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen. Dabei verstricken sie sich in wiedersprüche und können diese Geschehnisse oft nicht so wiedergeben wie sie es vorher getan haben. Allerdings bleibt meist ein harter Kern übrig und diesen gilt es zu ermitteln. Sie wissen auch nicht das sie das nicht müssen und man ihnen trotzdem glaubt. Dafür wird der Therapeut sorgen. Ihre Aufgabe sehe ich derzeit eher darin auch das eigene Leben zu retten bevor Sie daran zerbrechen. Das würde niemandem helfen.

Respekt steht Ihnen zu und diesen können Sie auch verlangen. Egal von wem.

Herzliche Grüße

Markus

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27. Juni 2011 um 15:29
In Antwort auf elias_12375780

Unrecht
Hallo liebe Purzel,

nun ist eine Antwort bestimmt nicht einfach. Allerdings wollte ich ganz kurz das Thema etwas in eine andere Richtung lenken.

Zum einen macht es mich skeptisch das sich hier eine Art Machtbeziehung entwickelt mit Ihrer Tochter und ihrem Freund. Das mag gut sein und er mag ihr eine Stütze sein in dieser schweren Zeit. Dennoch glaube ich nicht es falsch wäre wenn Sie sich den nötigen Respekt ausbitten. Sie tun ihm damit kein Unrecht denn es ist Ihr Recht.

Zum anderen was Ihren Mann betrifft und das Glauben respektive nicht Glauben. Oft ist es so, dass wir nicht wissen wohin wir tendieren. Alles in allem entscheiden wir uns aber für einen Weg. Diese Entscheidung steht in letzter Konsequenz bei Ihnen noch aus. Sie glauben Ihrer Tochter. Somit nicht Ihrem Mann und damit gehen Sie dann auch entsprechend um. Oder Sie tun es eben nicht. Am Ende kommt dabei ein Resultat heraus. Gesetzt den Fall das Sie Ihrem Mann tatsächlich Unrecht tun dann wird seine Reaktion am Ende die Konsequenz sein und damit muss man leben.

Mich interessieren zwei Dinge. Hat Ihr Mann nur die eine Tochter missbraucht und die andere nicht? Und, was sagt denn die andere Tochter zu der Gesamtsituation?

Ich fände es in Ihrem Sinne aber derzeit besser Sie würden ein wenig auf sich achten. Sie haben zwangsläufig relativ wenig Kontrolle über das was gerade geschieht. Sie erlangen die Kontrolle nicht darüber in dem Sie ständig darüber nachdenken oder ständig versuchen niemandem Unrecht zu tun. Es hat mittlerweile sowieso so eine Art Eigendynamik entwickelt. Selbst wenn Sie zu Ihrer Tochter halten und am Ende heraus kommt das Sie sich geirrt haben und Ihr Mann unschuldig ist haben Sie doch trotzdem das für Sie richtige getan und haben auf Ihr Kind geachtet. Das kann man doch niemandem zum Vorwurf machen. Das wird sich dann an Ihrem Mann zeigen wie souverän er dann damit umgeht und wie sehr es ihn belastet hat.

Natürlich wird das zu keiner angenehmen Situation führen aber das muss sich erst noch zeigen. Oder es stimmt was da passiert ist. Dann haben Sie Ihr Kind geschützt und waren da. Ich persönlich würde es so oder so nicht für falsch halten zu seinem Kind zu stehen.

Es gibt leider die Situation das eine Mutter es nicht mitbekommt und sich auch verschiedene Dinge die sie bemerkt durch ihre Umgebung erklären läßt. Sie sollten sich nicht zum Vorwurf machen das Sie an die Familie geglaubt haben und ihr vertraut haben.

Aus eigener Erfahrung mittlerweile kann ich folgendes dazu noch sagen. Das muss keine Erklärung sein aber es kann vorkommen und ist auch nicht selten.
Ganz oft ist es so das diese Kinder außenherum noch das ein oder andere dazu erzählen damit ihnen mehr glauben geschenkt wird. Sozusagen um dem ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen. Dabei verstricken sie sich in wiedersprüche und können diese Geschehnisse oft nicht so wiedergeben wie sie es vorher getan haben. Allerdings bleibt meist ein harter Kern übrig und diesen gilt es zu ermitteln. Sie wissen auch nicht das sie das nicht müssen und man ihnen trotzdem glaubt. Dafür wird der Therapeut sorgen. Ihre Aufgabe sehe ich derzeit eher darin auch das eigene Leben zu retten bevor Sie daran zerbrechen. Das würde niemandem helfen.

Respekt steht Ihnen zu und diesen können Sie auch verlangen. Egal von wem.

Herzliche Grüße

Markus

???
Hallo Markus, danke für die nettgemeinten Worte. Im Großen und Ganzen halte ich es auch so, zumindest probiere ich es. Anfangs habe ich viel geplant und dann einfach durchgezogen. Es ist nur dieser Stillstand der mich im Moment so zermürbt. Grundsätzlich kommen wir 3 "Frauen" gut zusammen zurecht. Mit der großen war das Verhältnis schon immer sehr gut, sie wurde nicht missbraucht, kann auch nichts dazu sagen und kann es sich auch nicht von Ihrem Vater vorstellen. Die Kleine war schon immer ein Papa-Kind, bis sie mit 11/12 in die Pupertät kam, was ich auch vollkommen normal empfand in dem Alter sich von Papa zurückzuziehen. Viele Dinge kann man heute natürlich anders interpretieren. Es ist halt sehr mühsam manchmal alles allein durchzustehen. Habe hier vor Ort eine gute Freundin, die es weiss und mit der ich Gott sei Dank darüber reden kann. Meine Familie wohnt leider weiter weg, aber telefonisch Kontakt. Die Oma und Tante väterlicherseits wohnen hier vor Ort, haben aber im Moment den Kontakt mehr oder weniger abgebrochen, was mir für meine Tochter sehr leid tut. Mein Mann und ich hatten hier einen großen Bekanntenkreis, die sich alle fragen, was denn bei uns los sei. Weder er, noch ich können darauf die Wahrheit sagen. Meine Tochter möchte auch nicht, dass es andere hier im Ort wissen. Ich würde auch meinem Mann keine "reinwürgen". Ja ich weiss, dass es ein langer Weg sein wird, hab es mir aber anders vorgestellt. Von Anzeige haben mir alle "Fachleute abgeraten", ich dachte anfangs noch, dass es sich in absehbarer Zeit doch klären wird, dass einer von beiden "umfällt". Leider wird sich das doch noch länger hinziehen befürchte ich fast. Mir wäre es sehr wichtig, dass meine Tochter in stationäre Behandlung kommt, damit ich wieder besser durchatmen kann. Es ist einfach sehr anstrengend mit ihr. Ich kann ihr da auch nicht genug helfen glaube ich. Ich denke auch nicht, dass sie das Ausmass nachvollziehen kann, was das für alle bedeutet. Immer wenn ich meine große Tochter sehe, geht für mich die Sonne auf. Auch wenn die kleine sich anständig benimmt, bzw. wenn sie "normal" mit mir redet evtl. sogar mal wieder lächelt, freut es mich so und gibt echt wieder etwas Kraft. Manchmal geht es halt schlechter, manchmal wieder besser. Meinem Mann geht es auch nicht so gut mit der Situation, und das belastet mich leider auch noch zusätzlich. Na ja, so ist das halt. Haben Sie ähnliche Erfahrungen? Gruß purzel

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27. Juni 2011 um 15:55

???
Hallo Sternennacht,
der Freund meiner Tochter ist 16, ein Jahr älter als sie. Tja mit der Polizei ist das so eine Sache. Wenn das Ding erstmal ins Rollen kommt. Dann machen die automatisch eine Anzeige, worauf ich dann nichts mehr zurücknehmen kann. Ich habe am Mittwoch wieder einen Termin bei meiner Beratung bei Wendepunkte.V., ich werde mal dort darüber reden. Am Donnerstag habe ich zusammen mit meinem Mann Termin in hiesiger Beratungsstelle. Diese Termine nehme ich sehr gerne wahr, da dass die einzige Möglichkeit ist einigermaßen normal zusammen zu sprechen. Dieser Berater hat meinem Mann ausdrücklich empfohlen in Therapie zu gehen um über die ganze Situation zu sprechen, was er nach etwas Zögern auch gemacht hat bzw. begonnen hat. Da er momentan bei seiner Mutter wohnt - sie ist alleine in sehr großem Haus mit genügend Platz - ist er ihr leider auch sehr ausgeliefert. Sie hat ihm wohl schon angeraten einen Anwalt zu nehmen, Geld zurückzubehalten (bis jetzt läuft alles noch normal auf gemeinsames Konto) etc. Das Schärfste war, dass er doch in unser gemeinsames Haus (kleine Doppelhaush.) in den Keller eine Fertigdusche einbauen soll, und wieder zu uns ziehen soll. Wie krank ist das denn?
Kurzum sie will ihn wohl auch nicht zuhause haben. Er tut mir fast schon leid. Mir ist sie (Schwiegermutter)und die Schwester meines Mannes auch schon mit so skurilen Ideen gekommen. Er soll gefälligst wieder bei mir einziehen und so. Er würde ja eh den ganzen Tag arbeiten und wär nie zuhause, und würde der Tochter bestimmt nichts tun. Also ähm, bitte... Ich musste mich richtig rechtfertigen um was es hier geht...habe auch gesagt, dass Sie sich bitte nicht einmischen sollen, nach meiner Tochter hat allerdings niemand gefragt wie es Ihr geht oder so. Ich habe meinem Mann auch geraten, dass er doch lieber dort ausziehen soll und ne kleine Wohnung nehmen soll oder was auch immer. Verhältnis war schon immer eher schlecht. Das ist aber ne andere Baustelle. Ich mein nur, ist halt schon blöd für meine Tochter, was ich ehrlich gesagt schon befürchtet hab. Na ja. Jetzt hab ich aber viel geschrieben. Würde mich einfach interessieren wie andere das sehen, oder bereits erlebt haben. Ich werde das mit der Polizei jedenfalls überdenken. Ich glaube, ich hätte das früher machen sollen, so wie Mareike, da wurde der Mann so damit überrascht, dass er es zugab.

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27. Juni 2011 um 18:48
In Antwort auf juna_12105280

???
Hallo Sternennacht,
der Freund meiner Tochter ist 16, ein Jahr älter als sie. Tja mit der Polizei ist das so eine Sache. Wenn das Ding erstmal ins Rollen kommt. Dann machen die automatisch eine Anzeige, worauf ich dann nichts mehr zurücknehmen kann. Ich habe am Mittwoch wieder einen Termin bei meiner Beratung bei Wendepunkte.V., ich werde mal dort darüber reden. Am Donnerstag habe ich zusammen mit meinem Mann Termin in hiesiger Beratungsstelle. Diese Termine nehme ich sehr gerne wahr, da dass die einzige Möglichkeit ist einigermaßen normal zusammen zu sprechen. Dieser Berater hat meinem Mann ausdrücklich empfohlen in Therapie zu gehen um über die ganze Situation zu sprechen, was er nach etwas Zögern auch gemacht hat bzw. begonnen hat. Da er momentan bei seiner Mutter wohnt - sie ist alleine in sehr großem Haus mit genügend Platz - ist er ihr leider auch sehr ausgeliefert. Sie hat ihm wohl schon angeraten einen Anwalt zu nehmen, Geld zurückzubehalten (bis jetzt läuft alles noch normal auf gemeinsames Konto) etc. Das Schärfste war, dass er doch in unser gemeinsames Haus (kleine Doppelhaush.) in den Keller eine Fertigdusche einbauen soll, und wieder zu uns ziehen soll. Wie krank ist das denn?
Kurzum sie will ihn wohl auch nicht zuhause haben. Er tut mir fast schon leid. Mir ist sie (Schwiegermutter)und die Schwester meines Mannes auch schon mit so skurilen Ideen gekommen. Er soll gefälligst wieder bei mir einziehen und so. Er würde ja eh den ganzen Tag arbeiten und wär nie zuhause, und würde der Tochter bestimmt nichts tun. Also ähm, bitte... Ich musste mich richtig rechtfertigen um was es hier geht...habe auch gesagt, dass Sie sich bitte nicht einmischen sollen, nach meiner Tochter hat allerdings niemand gefragt wie es Ihr geht oder so. Ich habe meinem Mann auch geraten, dass er doch lieber dort ausziehen soll und ne kleine Wohnung nehmen soll oder was auch immer. Verhältnis war schon immer eher schlecht. Das ist aber ne andere Baustelle. Ich mein nur, ist halt schon blöd für meine Tochter, was ich ehrlich gesagt schon befürchtet hab. Na ja. Jetzt hab ich aber viel geschrieben. Würde mich einfach interessieren wie andere das sehen, oder bereits erlebt haben. Ich werde das mit der Polizei jedenfalls überdenken. Ich glaube, ich hätte das früher machen sollen, so wie Mareike, da wurde der Mann so damit überrascht, dass er es zugab.

Ehrliche meinung
mmhm also meine ehrliche meinung....
ich hätte den kontakt abgebrochen (was ich damals auch sofort gemacht habe) und die polizei eingeschaltet.
im nachhinein war das auch die richtige entscheidung gewesen.
im übrigen war er nicht sofort "vollgeständig" am anfang hiess es noch "ach ja...mhm...kann sein....da war mal was...." die polizei meinte aber sofort,das er es war und schenkte der aussage meiner tochter glauben.
im gericht war er dann voll geständig.meine tochter sollte zuerst aussagen.als er dann über anwalt von ihrer belastung gehört hat, hat er alles gestanden um eine aussage der tochter zu umgehn.
sie war dann auch erst gar nicht geladen!!!!
gut das hohe strafmass , was er bekamm,hat folgende gründe
1. nach jeder tat, war ihm bewusst, das es nicht richtig war !!!!er hätte also in therapie gehn können,oder den kontakt abbrechen...was auch immer
2. es waren 69 anklagepunkte....6 davon wegen schweren sex. missbrauchs
3. er wusste genau, warum seine tochter ständig krank war....und nahm es hin und gab mir auch noch die schuld dafür
und noch jede menge dinge...
erwartet wurden 2 jahre auf bewährung...
bekommen hat er 6 jahre und 3 monate!!!
also...der weg war der richtige aber ihr dürft nicht vergessen...der täter hat es uns auch leicht gemacht...aber die folgen sind /kommen erst jetzt richtig!!!!

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27. Juni 2011 um 21:55
In Antwort auf juna_12105280

???
Hallo Markus, danke für die nettgemeinten Worte. Im Großen und Ganzen halte ich es auch so, zumindest probiere ich es. Anfangs habe ich viel geplant und dann einfach durchgezogen. Es ist nur dieser Stillstand der mich im Moment so zermürbt. Grundsätzlich kommen wir 3 "Frauen" gut zusammen zurecht. Mit der großen war das Verhältnis schon immer sehr gut, sie wurde nicht missbraucht, kann auch nichts dazu sagen und kann es sich auch nicht von Ihrem Vater vorstellen. Die Kleine war schon immer ein Papa-Kind, bis sie mit 11/12 in die Pupertät kam, was ich auch vollkommen normal empfand in dem Alter sich von Papa zurückzuziehen. Viele Dinge kann man heute natürlich anders interpretieren. Es ist halt sehr mühsam manchmal alles allein durchzustehen. Habe hier vor Ort eine gute Freundin, die es weiss und mit der ich Gott sei Dank darüber reden kann. Meine Familie wohnt leider weiter weg, aber telefonisch Kontakt. Die Oma und Tante väterlicherseits wohnen hier vor Ort, haben aber im Moment den Kontakt mehr oder weniger abgebrochen, was mir für meine Tochter sehr leid tut. Mein Mann und ich hatten hier einen großen Bekanntenkreis, die sich alle fragen, was denn bei uns los sei. Weder er, noch ich können darauf die Wahrheit sagen. Meine Tochter möchte auch nicht, dass es andere hier im Ort wissen. Ich würde auch meinem Mann keine "reinwürgen". Ja ich weiss, dass es ein langer Weg sein wird, hab es mir aber anders vorgestellt. Von Anzeige haben mir alle "Fachleute abgeraten", ich dachte anfangs noch, dass es sich in absehbarer Zeit doch klären wird, dass einer von beiden "umfällt". Leider wird sich das doch noch länger hinziehen befürchte ich fast. Mir wäre es sehr wichtig, dass meine Tochter in stationäre Behandlung kommt, damit ich wieder besser durchatmen kann. Es ist einfach sehr anstrengend mit ihr. Ich kann ihr da auch nicht genug helfen glaube ich. Ich denke auch nicht, dass sie das Ausmass nachvollziehen kann, was das für alle bedeutet. Immer wenn ich meine große Tochter sehe, geht für mich die Sonne auf. Auch wenn die kleine sich anständig benimmt, bzw. wenn sie "normal" mit mir redet evtl. sogar mal wieder lächelt, freut es mich so und gibt echt wieder etwas Kraft. Manchmal geht es halt schlechter, manchmal wieder besser. Meinem Mann geht es auch nicht so gut mit der Situation, und das belastet mich leider auch noch zusätzlich. Na ja, so ist das halt. Haben Sie ähnliche Erfahrungen? Gruß purzel

Stillstand und Erfahrungen
Hallo liebe Purzel,

eine Lagerbildung in dieser Situation ist fast schon klassisch. Der eine Teil glaubt Ihnen und Ihrer Tochter und der andere dem Vater. Ich denke das ist ein Stück weit die Natur des Menschen. Dieser Stillstand den Sie empfinden wird sich tatsächlich nicht so bald lösen. Niemand hat einen Grund in irgend einer Form auszubrechen und die Wahrheit zu sagen denn es scheint auch niemand zu verlangen bis auf Sie die wohl die Machtloseste in dieser Zeit ist.

Ich habe über mich hier noch nicht all zu viel erzählt. Leider ist es tatsächlich so das ich ähnliche Situationen auch schon hatte. Meist ist die Person die dazwischen steht die gleiche die sich so sehr Klarheit wünscht. Diese Klarheit kann man aber nur von den Menschen bekommen die diese Situation heraufbeschwört haben und genau diese tun sich schwer mit der Wahrheit. Sei es aus Scham oder Angst vor Strafe etc. Ganz oft ist es auch so das die dritte, eher unbeteiligte Person, am Ende, wenn sich alle scheinbar arangiert haben, immer noch leidet weil sie nicht weiß wo sie hin gehört und was sie tun soll. Also erlebt man etwas nicht ganz unübliches. Die dritte Person geht, ohne das man es richtig merkt, jeden Tag ein Stück weit kaputt. Das meist so langsam das sie es auch erst merkt wenn es zu spät ist. Das trifft auch auf Partner zu deren z. B. Frau missbraucht wurde wozu ich dann wohl gehöre.

Es gibt tatsächlich eine Zeit in der man die Stütze ist und versucht mit aller Macht zu kämpfen um alles irgendwie wieder gut zu machen. Damit wieder ein wenig Glück in das kaputte leben kommt. Jeden Tag steht man mit diesen Gedanken auf und geht mit ihnen ins Bett um dann zu merken das man selbst wenig Kontrolle über das alles hat und den Sinn hinterfragt. Irgendwann in dieser Phase braucht man dann selbst Hilfe um wieder in die richtige Spur zu kommen.

Jetzt bin ich der Partner. Ich habe Glück das meine Frau mir vertraut und es während unseres gemeinsamen Lebens passiert ist. Sie wusste das sie mir vertrauen kann, auch danach.

Sie sind aber diese dritte Person. Jemand der sein Kind liebt und durch Zweifel sich auch fragt ob das Leben das hinter einem liegt wirklich schon so kaputt war ohne das man es gemerkt hat. Man hat sich doch geliebt. Ich persönlich finde Ihre Situation ungleich schwerer als mein war und ist. Zumal Sie scheinbar noch am Anfang stehen und derzeit noch gar nicht richtig einen Platz gefunden haben an den Sie gehören.

Sie gehen zur Paarberatung. Ich finde das sehr gut und vor allem, wenn man an die Umstände denkt, nicht wirklich üblich für Ihren Mann. Sie helfen Ihrer Tochter und kümmern sich um alles damit Ihr Leben einigermaßen weiter laufen kann. Das heist Sie kämpfen Tag für Tag dafür das es Ihrer Umgebung gut geht. Ich kann nachvollziehen das Ihre Tochte ein Opfer ist und Ihr Mann ggf. ein Täter. Sie können es unmöglich beiden recht machen ohne dabei nicht selbst auf der Strecke zu bleiben. Tatsache ist das das immer wieder leider eine Folge ist. Auch eine aus eigener Erfahrung mit anderen Menschen die ich kenne und mit denen ich arbeite.

An der ganzen Situation sind Sie nicht schuld. Auch Ihre Tochter nicht. Es nutzt ihr nichts wenn Sie auf diesem Weg auch noch eingehen. Auch Sie sind wichtig und Ihre Batterie hält auch nicht ewig.

Entschuldigung das es jetzt etwas länger geworden ist. Ich hoffe ich kann Ihnen ein wenig helfen.

Herzliche Grüße

Markus

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27. Juni 2011 um 22:01
In Antwort auf lexy_12827656

Ehrliche meinung
mmhm also meine ehrliche meinung....
ich hätte den kontakt abgebrochen (was ich damals auch sofort gemacht habe) und die polizei eingeschaltet.
im nachhinein war das auch die richtige entscheidung gewesen.
im übrigen war er nicht sofort "vollgeständig" am anfang hiess es noch "ach ja...mhm...kann sein....da war mal was...." die polizei meinte aber sofort,das er es war und schenkte der aussage meiner tochter glauben.
im gericht war er dann voll geständig.meine tochter sollte zuerst aussagen.als er dann über anwalt von ihrer belastung gehört hat, hat er alles gestanden um eine aussage der tochter zu umgehn.
sie war dann auch erst gar nicht geladen!!!!
gut das hohe strafmass , was er bekamm,hat folgende gründe
1. nach jeder tat, war ihm bewusst, das es nicht richtig war !!!!er hätte also in therapie gehn können,oder den kontakt abbrechen...was auch immer
2. es waren 69 anklagepunkte....6 davon wegen schweren sex. missbrauchs
3. er wusste genau, warum seine tochter ständig krank war....und nahm es hin und gab mir auch noch die schuld dafür
und noch jede menge dinge...
erwartet wurden 2 jahre auf bewährung...
bekommen hat er 6 jahre und 3 monate!!!
also...der weg war der richtige aber ihr dürft nicht vergessen...der täter hat es uns auch leicht gemacht...aber die folgen sind /kommen erst jetzt richtig!!!!

Ehrliche meinung
Ja, vielleicht hast Du Recht. Ich meine in Eurem Fall, war es absolut das Beste die Polizei zu kontaktieren. Ich befürchte fast, dass es bei uns dafür zu spät ist. Eben die Beratungsstelle als auch Psychologin haben von ANFANG an absolut davon abgeraten.
1. weil meine Tochter das auf keinen Fall wollte. 2. Sie hat so Schwierigkeiten vor mehreren Menschen zu reden- eben mutismus- bzw. bekommt dann gar nichts mehr raus. Und ob ers jetzt noch zugeben würde nach dieser langen Zeit wäre fragwürdig, d.h. sie müsste wahrscheinlich vor Gericht aussagen. Ganz ähnlich wie bei Euch war allerdings auch dass meine Tochter oft krank war und eigentlich ständig irgendwo in Behandlung etc. war. Was mich dabei wundert, ist dass er nichts unterbunden hat. Er hätte ja ständig in der Angst leben müssen, dass sie was sagt. Zum Beispiel war sie als sie etwa 8 Jahre alt war ca. 3 Monate lang in stationärer Therapie- eben wegen Mutismus etc. Es gab/gibt halt auch viele Ungereimtheiten von Ihrer Seite aus, dass ich auf einer Seite manchmal zweifel. Sie hat sich auch sehr oft auf seine Seite gestellt, ist noch gar nicht so lang her. Sie war allerdings schon immer anders als andere Kinder. Für mich kam das wie für Dich wahrscheinlich auch aus heiterem Himmel.
Das zieht einem schon den Boden unter den Füßen weg. Kontakt hat mehr oder weniger er zu mir gesucht. Diese Treffen laufen meist nicht sehr gut ab und betreffen mehr oder weniger auch nur die sachlichen Dinge wie das gemeinsame Haus etc.Die gemeinsamen Gespräche bei der Beratung tun mir allerdings sehr gut. Zur großen Tochter hat er etwas Kontakt. Die Kleine will ihn sowieso nicht sehen, ich würde ihn auch nie lassen. Ich habe halt so gehandelt wie ich es damals als richtig empfunden habe. Er musste ausziehen und ich habe auch sofort das Schloss ausgetauscht. Ich hab in dem Moment nur noch die Kleine geschützt. Das geschah alles auch unter dem ersten Schock. Natürlich traut wahrscheinlich keine Frau ihrem Mann sowas zu, so gehts mir halt irgendwie manchmal auch. Manchmal denk ich oh je, ich tat ihm Unrecht, manchmal denk ich hättste Nägel mit Köpfen gemacht. Aber ich muss ja auch damit leben, so wars für uns wahrscheinlich das Beste. Ich bewundere Dich jedenfalls für Deinen Mut, ich nehme an Du hattest diese richtige Intuition. Ich hatte leider keine so klare und hab eigentlich nur reagiert. Gab es denn bei Deiner Tochter so typische Anzeichen sonst? Lieber Gruß
purzel

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27. Juni 2011 um 22:59

Stimmt
Hallo liebe Sternennacht2,

das habe ich auch so verstanden. Mich wundert es das sich die große Tochter das gar nicht vorstellen kann. Scheinbar ist es so das auch sie gar nichts von alle dem mitbekommen hat. Das sie es nicht mitbekommt "und" das sie weder es sich vorstellen kann "und" das sie davon gar nicht betroffen war macht mich ein wenig skeptisch. Natürlich kann die Ausnahme die Regel bestätigen. Meistens ist es nicht so das ein Täter eine Tochter sich heraus sucht und die andere absolut in ruhe läßt und auch nicht die geringsten anstalten macht daran etwas zu ändern. Auch das der Mann sich einer Paarberatung unterzieht und dies scheinbar freiwillig ohne sich zu weigern ist auch nicht wirklich üblich. Egal wie diese Termine laufen und ob das Thema dort überhaupt behandelt wird.

Ich denke auch das es zu berücksichtigen was die kleine Tochter noch so hinter sich hat und welche Probleme noch vorherrschen. Alles auf den Missbrauch zurück zu führen halte für fragwürdig. Scheinbar ist es in keiner dieser Therapien, noch nicht einmal in der Stationären, zu irgend einer Aussage gekommen die dies bekräftigt hätte oder hätte verhindern können. Damals Waren ja die Eltern in der Hauptsache die Menschen die Informationen von den Ärzten bekommen haben. Bei einer stationären Behandlung würde mich das sehr enttäuschen und steht auch in gewisser Weise gegen meine Erfahrungen. Gerade auch wegen der Länge die diese Behandlung gedauert hat.

Es ist schwer in die eine oder in die andere Richtung Ratschäge zu geben. Ich glaube auch das es wohl so ist das beide in Behandlung sind und ihren Weg gehen werden die von Purzel nicht beeinflussbar sind. Eine Anzeige ist wohl auch kontraproduktiv auch wenn ich Deiner Meinung bin das sie Licht ins Dunkel bringen würde.

@Purzel

Trotz Freundin und Familie kommen Sie mir doch eben recht alleine vor. Diese Ohnmacht und das Gefühl sich nicht bewegen zu können. Von daher rate ich dazu das Sie sich nicht dabei vergessen. Freunde und Familie können Sie stützen aber sie sehen nicht wenn es nicht mehr geht. Jedenfalls nicht so wie es der Therapeut sieht bei dem Sie sind, wenn Sie denn dann einen brauchen. Sie haben einen Weg begonnen zu gehen und keiner kann Ihnen sagen wie lange der Weg sein wird. Sie müssen ihn einfach nur gehen können bis es zu einem Ende gekommen ist mit dem vorzugsweise alle leben können, auch Sie.

Herzliche Grüße

Markus

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28. Juni 2011 um 5:33
In Antwort auf juna_12105280

Ehrliche meinung
Ja, vielleicht hast Du Recht. Ich meine in Eurem Fall, war es absolut das Beste die Polizei zu kontaktieren. Ich befürchte fast, dass es bei uns dafür zu spät ist. Eben die Beratungsstelle als auch Psychologin haben von ANFANG an absolut davon abgeraten.
1. weil meine Tochter das auf keinen Fall wollte. 2. Sie hat so Schwierigkeiten vor mehreren Menschen zu reden- eben mutismus- bzw. bekommt dann gar nichts mehr raus. Und ob ers jetzt noch zugeben würde nach dieser langen Zeit wäre fragwürdig, d.h. sie müsste wahrscheinlich vor Gericht aussagen. Ganz ähnlich wie bei Euch war allerdings auch dass meine Tochter oft krank war und eigentlich ständig irgendwo in Behandlung etc. war. Was mich dabei wundert, ist dass er nichts unterbunden hat. Er hätte ja ständig in der Angst leben müssen, dass sie was sagt. Zum Beispiel war sie als sie etwa 8 Jahre alt war ca. 3 Monate lang in stationärer Therapie- eben wegen Mutismus etc. Es gab/gibt halt auch viele Ungereimtheiten von Ihrer Seite aus, dass ich auf einer Seite manchmal zweifel. Sie hat sich auch sehr oft auf seine Seite gestellt, ist noch gar nicht so lang her. Sie war allerdings schon immer anders als andere Kinder. Für mich kam das wie für Dich wahrscheinlich auch aus heiterem Himmel.
Das zieht einem schon den Boden unter den Füßen weg. Kontakt hat mehr oder weniger er zu mir gesucht. Diese Treffen laufen meist nicht sehr gut ab und betreffen mehr oder weniger auch nur die sachlichen Dinge wie das gemeinsame Haus etc.Die gemeinsamen Gespräche bei der Beratung tun mir allerdings sehr gut. Zur großen Tochter hat er etwas Kontakt. Die Kleine will ihn sowieso nicht sehen, ich würde ihn auch nie lassen. Ich habe halt so gehandelt wie ich es damals als richtig empfunden habe. Er musste ausziehen und ich habe auch sofort das Schloss ausgetauscht. Ich hab in dem Moment nur noch die Kleine geschützt. Das geschah alles auch unter dem ersten Schock. Natürlich traut wahrscheinlich keine Frau ihrem Mann sowas zu, so gehts mir halt irgendwie manchmal auch. Manchmal denk ich oh je, ich tat ihm Unrecht, manchmal denk ich hättste Nägel mit Köpfen gemacht. Aber ich muss ja auch damit leben, so wars für uns wahrscheinlich das Beste. Ich bewundere Dich jedenfalls für Deinen Mut, ich nehme an Du hattest diese richtige Intuition. Ich hatte leider keine so klare und hab eigentlich nur reagiert. Gab es denn bei Deiner Tochter so typische Anzeichen sonst? Lieber Gruß
purzel

Ehrliche meinung
guten morgen....

meine tochter war 2008 auch mal für 3 monaten in psychologischer behandlung.damals wegen der trennung.dort kam nicht mal der verdacht des missbrauches raus.
im gegenteil, dort wurden noch mehr besuchstage angestrebt.
meine tochter ist bis zum zusammenbruch zu den regelmässigen besuchswochenenden freiwillig gegangen.
das ist ein punkt,wo alle rätseln....wie kann ein selbst 14 jährigen mädchen ,sowas machen?
antwort bei uns: vater - tochter -bindung.
ohne druck und erpressung lief das ganz ab.
zu den anzeichen:
ritzen...(haben wir jedoch erst später bemerkt,die kinder können das gut vertuschen)
-gewichtsabbau..
-einige wochen vor dem zusammenbruch:rebellsion nicht zum vater zu gehn (hausaufgaben,freund (in) treffen.
meinte tochter hat jeden einzeltnen missbrauch in eine "schublade" gepackt.auf -zu-missbrauch weggeblendet !!
also eigendlich gab es keine anzeichen, trotz "bilderbuch kind"
wir können ihren ersten freund danken, denn er hat solange druck gemacht,bis es ans tageslicht kam (er wurde irgendwann von ihr eingeweiht)

so jetzt muss ich zur arbeit....
bis heut nachmittag....

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28. Juni 2011 um 14:43
In Antwort auf elias_12375780

Stillstand und Erfahrungen
Hallo liebe Purzel,

eine Lagerbildung in dieser Situation ist fast schon klassisch. Der eine Teil glaubt Ihnen und Ihrer Tochter und der andere dem Vater. Ich denke das ist ein Stück weit die Natur des Menschen. Dieser Stillstand den Sie empfinden wird sich tatsächlich nicht so bald lösen. Niemand hat einen Grund in irgend einer Form auszubrechen und die Wahrheit zu sagen denn es scheint auch niemand zu verlangen bis auf Sie die wohl die Machtloseste in dieser Zeit ist.

Ich habe über mich hier noch nicht all zu viel erzählt. Leider ist es tatsächlich so das ich ähnliche Situationen auch schon hatte. Meist ist die Person die dazwischen steht die gleiche die sich so sehr Klarheit wünscht. Diese Klarheit kann man aber nur von den Menschen bekommen die diese Situation heraufbeschwört haben und genau diese tun sich schwer mit der Wahrheit. Sei es aus Scham oder Angst vor Strafe etc. Ganz oft ist es auch so das die dritte, eher unbeteiligte Person, am Ende, wenn sich alle scheinbar arangiert haben, immer noch leidet weil sie nicht weiß wo sie hin gehört und was sie tun soll. Also erlebt man etwas nicht ganz unübliches. Die dritte Person geht, ohne das man es richtig merkt, jeden Tag ein Stück weit kaputt. Das meist so langsam das sie es auch erst merkt wenn es zu spät ist. Das trifft auch auf Partner zu deren z. B. Frau missbraucht wurde wozu ich dann wohl gehöre.

Es gibt tatsächlich eine Zeit in der man die Stütze ist und versucht mit aller Macht zu kämpfen um alles irgendwie wieder gut zu machen. Damit wieder ein wenig Glück in das kaputte leben kommt. Jeden Tag steht man mit diesen Gedanken auf und geht mit ihnen ins Bett um dann zu merken das man selbst wenig Kontrolle über das alles hat und den Sinn hinterfragt. Irgendwann in dieser Phase braucht man dann selbst Hilfe um wieder in die richtige Spur zu kommen.

Jetzt bin ich der Partner. Ich habe Glück das meine Frau mir vertraut und es während unseres gemeinsamen Lebens passiert ist. Sie wusste das sie mir vertrauen kann, auch danach.

Sie sind aber diese dritte Person. Jemand der sein Kind liebt und durch Zweifel sich auch fragt ob das Leben das hinter einem liegt wirklich schon so kaputt war ohne das man es gemerkt hat. Man hat sich doch geliebt. Ich persönlich finde Ihre Situation ungleich schwerer als mein war und ist. Zumal Sie scheinbar noch am Anfang stehen und derzeit noch gar nicht richtig einen Platz gefunden haben an den Sie gehören.

Sie gehen zur Paarberatung. Ich finde das sehr gut und vor allem, wenn man an die Umstände denkt, nicht wirklich üblich für Ihren Mann. Sie helfen Ihrer Tochter und kümmern sich um alles damit Ihr Leben einigermaßen weiter laufen kann. Das heist Sie kämpfen Tag für Tag dafür das es Ihrer Umgebung gut geht. Ich kann nachvollziehen das Ihre Tochte ein Opfer ist und Ihr Mann ggf. ein Täter. Sie können es unmöglich beiden recht machen ohne dabei nicht selbst auf der Strecke zu bleiben. Tatsache ist das das immer wieder leider eine Folge ist. Auch eine aus eigener Erfahrung mit anderen Menschen die ich kenne und mit denen ich arbeite.

An der ganzen Situation sind Sie nicht schuld. Auch Ihre Tochter nicht. Es nutzt ihr nichts wenn Sie auf diesem Weg auch noch eingehen. Auch Sie sind wichtig und Ihre Batterie hält auch nicht ewig.

Entschuldigung das es jetzt etwas länger geworden ist. Ich hoffe ich kann Ihnen ein wenig helfen.

Herzliche Grüße

Markus

Erfahrung
Hallo lieber Markus,
ja das dachte ich mir schon, dass Sie in der Richtung Erfahrung haben. Schön, dass Ihre Frau so jemand wie Sie an ihrer Seite hat.
Vertrauen ist wahrscheinlich das so ziemlich wichtigste auf der Welt. Man kann es sich nicht einfach herzaubern, und wenn es einmal weg ist, ist es sehr schwer wieder herzustellen. Es ist sehr schön hier zu erfahren - gerade von fremden Menschen- wie ernst man doch genommen wird. Meist kommen gerade von den Eigenen eher weniger brauchbare Ratschläge, die einem eher belasten bzw. noch mehr verwirren. Das liegt zum einen sicherlich auch daran, dass viele schockiert sind und noch nie in der Situation waren. Mit Betroffenen zu reden ist wohl einiges sinnvoller. Da ich persönlich leider niemanden kenne, dem ähnliches wiederfahren ist, werde ich mich bei der nächsten Beratung mal schlau machen, ob es auch in nächster Nähe Selbsthilfegruppen o.ä.gibt. Es soll ja viele derartige Fälle geben, die verständlicherweise anonym bleiben.
Wir machen keine Paartherapie in dem Sinne. Mein Mann suchte "etwas" was "er" machen kann. Ich machte mich dann kundig -wer auch sonst- und kam über die Psychologin meiner Tochter an die Beratungsstelle Familie/Kinder im hiesigen Landratsamt. Eigentlich ist er dort alleine hingegangen. Mich wollte der Therapeut nur mal kennenlernen. Aber seitdem gehen wir meist gemeinsam. Ich nehme das sehr gerne an, ist es fast die einzige Möglichkeit mit meinem Mann einigermaßen "normale" Gespräche zu führen. Dort geht es in 1. Linie um das Wohl des Kindes, er nimmt also keine Partei für meinen Mann ein.
Er riet allerdings meinem Mann sehr eindringlich für sich jemanden zu suchen (Psychologen/Therapeuten) mit dem er über alles sprechen kann. Was mein Mann allerdings erst zögerlich in Angriff genommen, aber nun scheinbar begonnen hat.
Das was Sie mir geschrieben tut mir sehr gut. Das würde ich wahrscheinlich mit meinem heutigen Wissen u. Erlebtem auch anderen raten.
Aber Sie wissen ja wie es ist, leichter gesagt als getan. Man steckt noch viel in alten Verhaltensmustern, aber ich habe schon einiges dazu gelernt und werde auch in Zukunft noch viel lernen/ändern müssen. Aber es ist sehr schön, dass andere Anteil nehmen, zuhören und einem alleine damit schon helfen. In diesem Sinne vielen Dank u. liebe Grüße v.purzel

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28. Juni 2011 um 15:48

Hilfen
Ja hallo Sternennacht, war gestern/vorgestern wahrscheinlich auch mal wieder einer dieser Tage an dem einfach gar nichts geht. Es ist tatsächlich so, dass ich einfach wie die Sachlage ist zum Teil berechtigte Zweifel habe. Es ist keine Kleinigkeit die davon abhängt. Dieser Vorwurf bringt so richtige Konsequenzen mit sich. Manchmal denke ich meine Tochter sagt Dinge, die andere einfach hören wollen. Es ging ja in der Behandlung der Psychologin nie so wirklich voran. Jetzt kann man sich natürlich richtig draufstürzen. Ausschließen kann ich es aber nicht. Die Psychologin sagte, sie hätte bei meinem Mann und meiner Tochter schon immer dieses Bauchwehgefühl gehabt. Gesagt hat sie mir das aber nie. Vor vielen Jahren hat sie mich mal gefragt ob einer derartiger Übergriff möglich wäre
(also jetzt nicht speziell auf meinen Mann bezogen sondern generell) was ich damals beneinte, da ich alleine um das Kind herum war. Natürlich hat sie auch schonmal bei Oma u. Opa beider Seiten geschlafen. Oder bei Freundinnen später, Cousinen etc. Gesprochen hat sie schon im Kindergarten nicht. Nur auf Nachfrage, dann ganz leise. Hatte wenige aber intensive Freundschaften, mit denen sie zuhause ganz normal sprach und spielte. Sie wirkte im Vergleich zu anderen langsamer. Zu hause war sie als Kind ganz normal. Wild laut fast schon zuviel. Sie sparte sich ja die ganze Energie für zuhause auf. War auf Anraten Kindergarten in einer Beratung, welche keine Besonderheiten feststellten, als sie die Kleine mit ihrer großen Schwester im Wartezimmer ganz normal spielen sahen.
Sie kam zunächst in die Vorschule. Sie wurde auch immer ruhiger zumindest bei anderen. Festgestellt wurde dann auch Beidhändigkeit, Probleme mit dem räumlichen Denken, sie machte daraufhin 3 Jahre Ergo-therapie was ihr sehr gut tat. Sie wurde auch geschickter. Dann kam sie aufgrund Ihrer Art u. Unselbstständigkeit evtl. fehlendes Selbstbewußtsein in eine Sprachheilschule, da dort die Klassen kleiner sind als in der Regelgrundschule.
Sie war normal schulfähig laut Test. Die dortige Klassen-Lehrerin war leider nicht sehr einfühlsam (es gab aber auch andere)
schrie gern (das mochte meine Tochter gar nicht)meinte wohl nach der 1. Klasse, dass sie wohl zu dumm sei und müßte wohl in die Förderschule. In den anderen Fächern vor allem Deutsch war sie spitze.
Ich kämpfte sehr darum, dass sie auf der Schule bleiben konnte, und erklärte das Verhalten des Nichtsprechens meiner Tochter. Zu der Zeit kam sie auch zu Ihrer Psychologin die Mutismus diagnstizierte. Bedingung war eine stationäre Behandlung, wenn sie auf der Schule bleiben darf. Gebracht hat es vom Reden vor anderen nicht sehr viel. Sie hatte arg Heimweh, konnte aber schulisch danach sehr gut mithalten. Es ging aber immer aufwärts. Sie ging in Musikunterricht, Sport etc. nur sie sprach halt nicht. Nur mit AUSERWÄHLTEN.
Daheim ganz normal. Die PsychoTherapie war zunächst nicht mehr nötig. Erst als sie Ende 5.Klasse Probleme bekam, habe ich Kontakt zu einer Logopädin u. wieder zur Psychologin aufgenommen. Seit damals macht sie wieder Therapie = 3.Jahre. Sie musste aufgrund Ihrers Krankheitsbild sprich Unselbstständigkeit auf die Hauptschule. Anfangs ging alles glatt. Dann merkte ich selbst,dass etwas nicht stimmt. Sie wollte nicht mehr in die Schule, war ständig krank etc. Mein Mann war da nicht so zimperlich und wollte unbedingt, dass sie geht. Nach 2 Wochen Fehlen bekam ich von ihr heraus, dass sie wohl gemobbt wurde. Nahm Kontakt zu Lehrerin auf usw. Danach ging es so einigermaßen. Aber seitdem ist irgendwie der Wurm drin. Ich weiss nicht, ob das alles war. Sie machte gegenüber ihrem Freund ja schon so Anspielungen, dass mal was vorgefallen sei...Mir verneint sie das. Nur der Vater. Es waren auch mal Jungs an der Schule, die ziemlich schlimm waren, die aber jetzt zum Teil weg sind. Sie geht im Moment in die Schule. Bringt auch ordentliche Noten heim. Hat allerdings keine Freunde in der Klasse. Es haben schon einige Kontakt zu ihr gesucht, sie wollte das aber wohl nicht. Tja, jetzt hab ich aber viel geschrieben, von den Therapien war das bereits noch nicht alles, nur mal der psychische Teil, war bis jetzt ne richtig Odysee mit vielen Krankenhausbesuchen etc. Jedenfalls hat mein Mann dies nie unterbunden, auch den Freund, das stoßt mir schon etwas auf. Hätte in dieser langen Zeit nicht irgendeinem von diesen vielen Fachleuten etwas auffallen müssen?
Ich bin momentan für mich bei der Beratungsstelle Wendepunkt e.V. Es tut mir gut. Ich glaube nicht, dass ich momentan mehr machen möchte oder zeitlich kann. Ich bleibe ständig irgendwie dran, frage sie vorsichtig, ob sie mit mir darüber reden möchte etc. Von Natur aus ist sie eher naiv, also kein anbgebrühtes Luder. Was ihr Freund auf sie einwirkt, bzw. sie jemand andres schützen will weiss ich nicht. Oder hat sie vor jemand anderem Angst? Was bringt es ihr wenn Papa weg ist, denn sie bis dato so geliebt hat?
Aber wer weiss...Das Benehmen lässt manchmal auch zu Wünschen übrig, aber sie ist ja auch noch in der Pupertät. Manchmal denk ich auch, sie lebt in einer anderen Welt, so weit weg und dann wieder klar da. Möglich ist alles. Gruß purzel

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28. Juni 2011 um 16:47
In Antwort auf lexy_12827656

Ehrliche meinung
guten morgen....

meine tochter war 2008 auch mal für 3 monaten in psychologischer behandlung.damals wegen der trennung.dort kam nicht mal der verdacht des missbrauches raus.
im gegenteil, dort wurden noch mehr besuchstage angestrebt.
meine tochter ist bis zum zusammenbruch zu den regelmässigen besuchswochenenden freiwillig gegangen.
das ist ein punkt,wo alle rätseln....wie kann ein selbst 14 jährigen mädchen ,sowas machen?
antwort bei uns: vater - tochter -bindung.
ohne druck und erpressung lief das ganz ab.
zu den anzeichen:
ritzen...(haben wir jedoch erst später bemerkt,die kinder können das gut vertuschen)
-gewichtsabbau..
-einige wochen vor dem zusammenbruch:rebellsion nicht zum vater zu gehn (hausaufgaben,freund (in) treffen.
meinte tochter hat jeden einzeltnen missbrauch in eine "schublade" gepackt.auf -zu-missbrauch weggeblendet !!
also eigendlich gab es keine anzeichen, trotz "bilderbuch kind"
wir können ihren ersten freund danken, denn er hat solange druck gemacht,bis es ans tageslicht kam (er wurde irgendwann von ihr eingeweiht)

so jetzt muss ich zur arbeit....
bis heut nachmittag....

Fragen
Hallo Mareika,
ja das habe ich auch schon öfter gehört, dass sich Kinder mit allem arrangieren und den Täter sogar gern haben, zumindest die guten Seiten an ihm. Darf ich fragen, warum Du Dich getrennt hast? Wie war denn das mit dem Zusammenbruch und kann Deine Tochter heute mir dir darüber reden? Meine hat da wohl zuviel Scham gerade gegenüber mir. Sie sagte wohl auch sie kann sich nicht an Einzelheiten erinnern nur diese sogenannten Flashbacks. Wie war das bei Euch?
Liebe Grüße von purzel

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28. Juni 2011 um 19:20

Kur
Hallo Sternennacht, ja ich habe schon davon gehört, vor allem weg. Mutismus. Ist im Moment aber so, dass meine Tochter Mitte Juli ein Vorstellungsgespräch in einem Jugendheim, keine geschlossene Psychiatrie, hat, in dem Kinder ab 13 bzw. Jugendliche die ähnliche Probleme haben sind. Wenn es dann klappt würde sie evtl. in den Sommerferien noch dorthin gehen können. Ich baue da sehr darauf, da sie dann abseits jeglicher Beeinflussung von hier ist. Auch von mir und natürlich Freund. Sie möchte zwar noch nicht richtig, hat jedoch dem Vorstellungstermin zugestimmt und auch den Fragebogen sofort ausgefüllt. Da hoffe ich im Moment drauf. Ja von der Psychologin habe ich bis jetzt zwar noch nichts schlechtes gehört, aber sie ist halt voll und ganz der Meinung. Ich nehme an sie ist halt froh endlich die Nuss geknackt zu haben, dabei liegt bei Mutismus in den seltesten Fällen sexueller Missbrauch vor. Meistens sind es andere traumatische Erlebnisse. Ich denke mir nur wie könnte mein Kind mir und auch Ihrem Vater sowas antun? Oder Ihrer Schwester, die genau zu der Zeit ihre Abiturprüfung geschrieben hat? Das sind meine Gegenargumente, vielleicht verstehst Du jetzt warum ich so gehandelt habe und versuchte meinen Mann nicht sofort als Täter abzustempeln. Liebe Grüße purzel

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28. Juni 2011 um 21:09

Verständnis
Hallo sternennacht, tschuldige, so hab ich das natürlich nicht gemeint. Ich drück es jetzt mal anders aus, man hat - zumindest ich - das Gefühl sich erklären zu müssen.
Wenn ich z.B. früher mit Bekannten zusammensaß und es ist wieder in den Medien so ein Fall aufgetaucht, sagten die meisten, mensch so einer gehört doch bestraft, da fallen Wörter wie "kastriert" Todesstrafe etc. Das habe ich damals ähnlich gesehen.
Wenn man dann plötzlich selbst in so einer Situation ist, ist das plötzlich anders. Im ersten Schock wollte ich ihn natürlich auch sofort weg-haben bzw. die Kleine schützen. Am Anfang hatte ich sogar regelrecht Angst er tut uns was. Da ich in unserer Beziehung bisher nicht besonders unterwürfig war und recht oft "zickte", allerdings auch die aktivere war, die sich um alles kümmerte bzw. kümmern musste, hatte ich tatsächlich auch mal einen Anflug von Schuld, dass ich das womöglich noch begünstigt hätte. Ich weiss, das ist nicht so, aber man denkt sich halt immer warum etc. Ich muss auch sagen, dass ich bis jetzt erstaunlich ruhig mit der Sache umgegangen bin, obwohl das nicht meine Art ist. Ich habe merkwürdigerweise auch keinen Hass gegen ihn. Wahrscheinlich weil ich es nicht weiss, sonst wäre das bestimmt anders. Ja, Du magst Recht haben, ich hab auch schon daran gedacht, dass Sie aus irgendwelchen Gründen auch immer das gesagt hat und nicht mehr aus dieser Nummer rauskommt. Vor ihrem als Freund als Lügnerin dazustehen wäre evtl. schlimmer als alles andere. Bin schon viele Möglichkeiten durchgegangen, was einem zu so einer Aussage treiben könnte. Oder es stimmt halt. Was die Psychologin angeht, der Vorteil ist, dass sie meine Tochter schon lange kennt, die ganze Vorgeschichte. Und ganz ehrlich, wir leben hier auf dem Land, sie ist in der nächstgrößten Stadt, und weit u. breit gibt es leider keine andere. Auch das habe ich schon bedacht. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich mitunter auch langsam Bauchweh bekomme und mir nicht mehr ganz so sicher weg. dem Vater als Täter bin.
Deshalb setze ich so darauf woanders hinzugehen bzw. dass sie diese stationäre Therapie macht. Ich denke schon, dass sie es ohne mich aushält. Die erste Zeit wird bestimmt schwer - auch für die Mutti - aber sie darf am Wochenende außer anfangs heim. Es würde ihr sehr gut tun unter Gleichaltrigen zu sein. Sie ist ja selbst unzufrieden mit Ihrer Situation, ich meine jetzt das Nichtsprechenkönnen u.die daraus resultierenden Probleme. Was mich wundert, dass sie ihren Vater kein bißchen vermisst nach so langer Zeit.
Gruß purzel

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28. Juni 2011 um 21:36
In Antwort auf juna_12105280

Verständnis
Hallo sternennacht, tschuldige, so hab ich das natürlich nicht gemeint. Ich drück es jetzt mal anders aus, man hat - zumindest ich - das Gefühl sich erklären zu müssen.
Wenn ich z.B. früher mit Bekannten zusammensaß und es ist wieder in den Medien so ein Fall aufgetaucht, sagten die meisten, mensch so einer gehört doch bestraft, da fallen Wörter wie "kastriert" Todesstrafe etc. Das habe ich damals ähnlich gesehen.
Wenn man dann plötzlich selbst in so einer Situation ist, ist das plötzlich anders. Im ersten Schock wollte ich ihn natürlich auch sofort weg-haben bzw. die Kleine schützen. Am Anfang hatte ich sogar regelrecht Angst er tut uns was. Da ich in unserer Beziehung bisher nicht besonders unterwürfig war und recht oft "zickte", allerdings auch die aktivere war, die sich um alles kümmerte bzw. kümmern musste, hatte ich tatsächlich auch mal einen Anflug von Schuld, dass ich das womöglich noch begünstigt hätte. Ich weiss, das ist nicht so, aber man denkt sich halt immer warum etc. Ich muss auch sagen, dass ich bis jetzt erstaunlich ruhig mit der Sache umgegangen bin, obwohl das nicht meine Art ist. Ich habe merkwürdigerweise auch keinen Hass gegen ihn. Wahrscheinlich weil ich es nicht weiss, sonst wäre das bestimmt anders. Ja, Du magst Recht haben, ich hab auch schon daran gedacht, dass Sie aus irgendwelchen Gründen auch immer das gesagt hat und nicht mehr aus dieser Nummer rauskommt. Vor ihrem als Freund als Lügnerin dazustehen wäre evtl. schlimmer als alles andere. Bin schon viele Möglichkeiten durchgegangen, was einem zu so einer Aussage treiben könnte. Oder es stimmt halt. Was die Psychologin angeht, der Vorteil ist, dass sie meine Tochter schon lange kennt, die ganze Vorgeschichte. Und ganz ehrlich, wir leben hier auf dem Land, sie ist in der nächstgrößten Stadt, und weit u. breit gibt es leider keine andere. Auch das habe ich schon bedacht. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich mitunter auch langsam Bauchweh bekomme und mir nicht mehr ganz so sicher weg. dem Vater als Täter bin.
Deshalb setze ich so darauf woanders hinzugehen bzw. dass sie diese stationäre Therapie macht. Ich denke schon, dass sie es ohne mich aushält. Die erste Zeit wird bestimmt schwer - auch für die Mutti - aber sie darf am Wochenende außer anfangs heim. Es würde ihr sehr gut tun unter Gleichaltrigen zu sein. Sie ist ja selbst unzufrieden mit Ihrer Situation, ich meine jetzt das Nichtsprechenkönnen u.die daraus resultierenden Probleme. Was mich wundert, dass sie ihren Vater kein bißchen vermisst nach so langer Zeit.
Gruß purzel

Ich würde ...
... jetzt gerne etwas aus meiner Erfahrung dazu sagen. Es ging dabei um eine junge Frau. 17 Jahre alt. Sie hatte damals starke Probleme, Bulemie und Ritzen um nur zwei zu nennen. Sie befand sich in Therapie bei einer Psychologin die ständig versucht hat dahinter zu steigen was passiert sein könnte. Tatsächlich ist es so gewesen das die junge Frau der Ärztin sagte das sie von ihrem Cousin missbraucht wurde. Damit war eine Klärung geschaffen und alles war klar. Es folgte allerdings weiterhin das man die junge Frau eingewiesen hat. Als nicht verwandter kam ich da nur schwer wieder zu ihr. Was mich stuzig machte damals war das es in der Beziehung zwischen den beiden keine Anzeichen gab wenn sie sich gesehen haben. Statt dessen sind beide miteinander umgegangen als wären sie Burder und Schwester. Fast schon als wären sie ein Paar. Trotz alle dem musste er durch all diese Vernehmungen und beteuerte immer das er nichts getan hätte. Es dauerte insgesamt ca. 8 Monate. Am Ende kam dabei heraus das sie von jemand ganz anderem missbraucht wurde und vor diesem Mann hatte sie richtig Angst. Sie gab den Cousin an aus "Liebe" da sie dachte das wenn es ihr jemand verzeiht dann er. Das ist schief gegangen.

Ich will jetzt nicht zu sehr einen Konsenz zwischen diesen beiden Dingen heraus stellen. Aber eines stand fest. Egal was sie getan hat und egal wenn es im ersten Moment getroffen hat. Es war ein mehr als deutlicher Hilfeschrei und sie hat versucht den Weg zu gehen der ihr am wenigsten Angst macht. Bei Ihnen muss das so nicht sein. Alles in allem denke ich aber nicht das Ihre Tochten Ihnen etwas antun wollte. Ich denke auch hier geht es darum um Hilfe zu rufen damit all die Ängste aufhören oder zumindest das Gefühl der Einsamkeit mit der eigenen Seele zu vermindern.

Es soll Ihren Mann auch nicht entlasten. Es bleibt wie immer die Devise so offen wie möglich zu sein und auch anderes in betracht zu ziehen. Es kann sein das die Lösung so weit weg ist das man sie einfach nicht sieht. Oder so nah das man sie übersieht.

Ich bin kein Therapeut und auch habe ich nicht die Qualifikation tatsächlich einen Rat in die eine oder andere Richtung zu geben. Daher versuche ich dabei zu helfen möglichst ruhig auf die Suche zu gehen. Speziell in der damaligen Situation habe ich etwas gelernt was mir so gar nicht bewusst war. Angst kann so mächtig sein das eine rationale Entscheidung, so logisch sie auch sein kann, einem Menschen in dieser Lage einfach nicht möglich ist. Die stationäre Therapie halte ich für eine gute Idee. Allerdings ein Kontaktabbruch, vertraute Nähe, zu Ihnen halte ich persönlich für einen Fehler. Aber das ist nur meine persönliche Meinung da ich der Auffassung bin das Sie in dieser Situation jemand sind der zum einen vertraut ist aber zum anderen auch jemand sind der in dieser Situation mit leidet so ruhig Sie auch sind.

Herzliche Grüße

Markus

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29. Juni 2011 um 5:44
In Antwort auf juna_12105280

Fragen
Hallo Mareika,
ja das habe ich auch schon öfter gehört, dass sich Kinder mit allem arrangieren und den Täter sogar gern haben, zumindest die guten Seiten an ihm. Darf ich fragen, warum Du Dich getrennt hast? Wie war denn das mit dem Zusammenbruch und kann Deine Tochter heute mir dir darüber reden? Meine hat da wohl zuviel Scham gerade gegenüber mir. Sie sagte wohl auch sie kann sich nicht an Einzelheiten erinnern nur diese sogenannten Flashbacks. Wie war das bei Euch?
Liebe Grüße von purzel

Fragen
die trennung vom täter hatte nichts damit zu tun.ich denke, das war das übliche..keine gemeinsamkeiten, er hatte schon seine jetzige freundin....halt das übliche.
der zusammenbruch war schlimm...schlagen..schreien.. .weinen...zusammengekümmert auf dem sofa.
die hat von mir die wahl bekommen.
entweder sie geht freiwillig mit mir in die kinderklinik (hatte vorab mich tele.erkundigt )oder ich hol die polizei und sie wird dahin gebracht.
sie ging freiwillig mit.
meine tochter redet mit mir.allerdings nicht über einzelheiten.
aber die kenne ich auch vom gericht her und das weiss sie auch.
die flashbacks hat sie noch heute.jenachdem wie schlimm,kann sie damit umgehn,erbricht oder rizzt..

lg

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29. Juni 2011 um 8:48
In Antwort auf lexy_12827656

Fragen
die trennung vom täter hatte nichts damit zu tun.ich denke, das war das übliche..keine gemeinsamkeiten, er hatte schon seine jetzige freundin....halt das übliche.
der zusammenbruch war schlimm...schlagen..schreien.. .weinen...zusammengekümmert auf dem sofa.
die hat von mir die wahl bekommen.
entweder sie geht freiwillig mit mir in die kinderklinik (hatte vorab mich tele.erkundigt )oder ich hol die polizei und sie wird dahin gebracht.
sie ging freiwillig mit.
meine tochter redet mit mir.allerdings nicht über einzelheiten.
aber die kenne ich auch vom gericht her und das weiss sie auch.
die flashbacks hat sie noch heute.jenachdem wie schlimm,kann sie damit umgehn,erbricht oder rizzt..

lg

Zusammenbruch
Ok, dachte nur Trennung hätte vielleicht schon ähnliche Gründe.
Weiss noch, als ich es erfuhr ließ ich mich erstmal beraten und plante. Als ich ihn damit konfrontierte - mein Bruder war dabei -war die Tochter in einer Ferienwohnung in Sicherheit. Aber sie ist einige Tage vorher krank geworden richtig so mit Fieber, Herzrasen, dann wars Angina, brauchte Antibiotika. Ich nehm an, es kam halt alles aus ihr raus.
Ging aber nicht weg, sie bekam dann so ne Art Mundsperre, konnte gar nicht mehr schlucken, bekam nochmal anderes Antibiotika. Sie war zwar sehr oft krank immer war was- Rost im auge-was gebrochen-Nebenhöhlen-Migräne-Skoliose-aber nie besonders empfindlich - Gott sei Dank-
aber dort ging es ihr richtig schlecht mit Brechen und richtig lang Fieber. Sie flippte dort auch manchmal aus. Ich muss sagen, die Pychologin konnte ich damals immer per handy erreichen, sie hatte zwar Urlaub, rief mich aber auch jeden Tag an. Immerhin.
Hatte Deine Tochter auch solche Kontaktschwierigkeiten, war sie auch ein Papakind? Meine Tochter hat auch geritzt.
Allerdings nicht sehr oft. Das war auch die Zeit, als sie MIR aufgefallen ist, dass was nicht stimmt und sie dann eben wieder zur Behandlung ermutigte.
Bin auch grad bei der Arbeit, hatte gestern ein Vorstellungsgespräch bei einer anderen Firma. Möchte mich/uns selbst versorgen können und mehr verdienen. Das musst Du ja jetzt auch oder? Wenn Dein Exmann jetzt im Gefängnis ist, kann er ja auch keinen Unterhalt zahlen, oder wie ist denn das? Und sagt die neue Freudin, die ja auch Kinder hat nichts dazu? Hoffe, Du hast einen angenehmen Tag, Gott sei Dank ist es heute etwas kühler. Lieben Gruß purzel

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29. Juni 2011 um 9:16
In Antwort auf elias_12375780

Ich würde ...
... jetzt gerne etwas aus meiner Erfahrung dazu sagen. Es ging dabei um eine junge Frau. 17 Jahre alt. Sie hatte damals starke Probleme, Bulemie und Ritzen um nur zwei zu nennen. Sie befand sich in Therapie bei einer Psychologin die ständig versucht hat dahinter zu steigen was passiert sein könnte. Tatsächlich ist es so gewesen das die junge Frau der Ärztin sagte das sie von ihrem Cousin missbraucht wurde. Damit war eine Klärung geschaffen und alles war klar. Es folgte allerdings weiterhin das man die junge Frau eingewiesen hat. Als nicht verwandter kam ich da nur schwer wieder zu ihr. Was mich stuzig machte damals war das es in der Beziehung zwischen den beiden keine Anzeichen gab wenn sie sich gesehen haben. Statt dessen sind beide miteinander umgegangen als wären sie Burder und Schwester. Fast schon als wären sie ein Paar. Trotz alle dem musste er durch all diese Vernehmungen und beteuerte immer das er nichts getan hätte. Es dauerte insgesamt ca. 8 Monate. Am Ende kam dabei heraus das sie von jemand ganz anderem missbraucht wurde und vor diesem Mann hatte sie richtig Angst. Sie gab den Cousin an aus "Liebe" da sie dachte das wenn es ihr jemand verzeiht dann er. Das ist schief gegangen.

Ich will jetzt nicht zu sehr einen Konsenz zwischen diesen beiden Dingen heraus stellen. Aber eines stand fest. Egal was sie getan hat und egal wenn es im ersten Moment getroffen hat. Es war ein mehr als deutlicher Hilfeschrei und sie hat versucht den Weg zu gehen der ihr am wenigsten Angst macht. Bei Ihnen muss das so nicht sein. Alles in allem denke ich aber nicht das Ihre Tochten Ihnen etwas antun wollte. Ich denke auch hier geht es darum um Hilfe zu rufen damit all die Ängste aufhören oder zumindest das Gefühl der Einsamkeit mit der eigenen Seele zu vermindern.

Es soll Ihren Mann auch nicht entlasten. Es bleibt wie immer die Devise so offen wie möglich zu sein und auch anderes in betracht zu ziehen. Es kann sein das die Lösung so weit weg ist das man sie einfach nicht sieht. Oder so nah das man sie übersieht.

Ich bin kein Therapeut und auch habe ich nicht die Qualifikation tatsächlich einen Rat in die eine oder andere Richtung zu geben. Daher versuche ich dabei zu helfen möglichst ruhig auf die Suche zu gehen. Speziell in der damaligen Situation habe ich etwas gelernt was mir so gar nicht bewusst war. Angst kann so mächtig sein das eine rationale Entscheidung, so logisch sie auch sein kann, einem Menschen in dieser Lage einfach nicht möglich ist. Die stationäre Therapie halte ich für eine gute Idee. Allerdings ein Kontaktabbruch, vertraute Nähe, zu Ihnen halte ich persönlich für einen Fehler. Aber das ist nur meine persönliche Meinung da ich der Auffassung bin das Sie in dieser Situation jemand sind der zum einen vertraut ist aber zum anderen auch jemand sind der in dieser Situation mit leidet so ruhig Sie auch sind.

Herzliche Grüße

Markus

Erfahrung
Hallo lieber Markus,
ja genau, so kann es gehen. Ist denn wenigstens der richtige Täter bestraft worden? Wie hat es der Cousin aufgenommen, bzw. hat er Ihr verziehen? Man steckt absolut nicht in einem anderen Menschen drin und Angst ist wirklich mächtig. Ich kann mir vorstellen, dass das Umfeld auch auf sowas sehr stark reagieren wird, bzw. in der Zukunft viele Aussagen Ihrer Frau in Frage gestellt hat falls überhaupt noch Kontakt besteht. Es hat schon viele solche Fälle in der Vergangenheit gegeben, aus Angst wurde der Täter geschützt und ein anderer wurde verdächtigt bzw. sogar bestraft. Das ist eben auch meine Angst. Obwohl mir persönlich dies lieber wäre, als wenn es tatsächlich mein Mann gewesen wäre. Ich hoffe, er hält es durch bis wir Gewißheit haben, ihm geht es sehr schlecht. Weil Ihnen das komisch vorkam "nur" eine Tochter zu missbrauchen: Zur großen Tochter hatte mein Mann anfangs kein so nahen Kontakt. Ich wohnte alleine mit ihr bis sie 3 Jahre war in einem anderen Ort. Also sah er sie nur am Wochenende. Erst als wir heirateten zogen wir zusammen. Sie war halt ein ausgesprochenes Mamakind. Körperliche Nähe zum Papa suchte sie deshalb nicht sehr. Die kleinere Tochter war dann ein absolutes Wunschkind, er war bei der Geburt dabei und die 2 hatten eine enge Bindung. Waren eigentlich ganz drollig. Mit ihm konnte sie alles machen. Sie war zuhause auch ein sehr lustiges glückliches Kind trotz aller Handicaps die sie hatte. Wie gesagt bis sie 11 Jahre war, dann hatte ich eine Intuition dass was nicht stimmte. Allerdings nie auf meinen Mann bezogen, bei allen anderen Problemen, die wir auch hatten.
Ich habe nicht richtig verstanden, was Sie meinten in Ihrem letzten Satz, wegen dem Kontaktabbruch. Da es Wochenendbesuche gibt, denke ich nicht, dass es da Probleme gibt, vielleicht dürfen wir ja auch telefonieren. Ich bin wahrscheinlich eh der letzte Mensch, den sie im Moment vermissen würde.Zumindest tut sie mal so.
Haben Sie eigentlich auch Kinder?
Liebe Gruß purzel

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29. Juni 2011 um 11:02
In Antwort auf juna_12105280

Erfahrung
Hallo lieber Markus,
ja genau, so kann es gehen. Ist denn wenigstens der richtige Täter bestraft worden? Wie hat es der Cousin aufgenommen, bzw. hat er Ihr verziehen? Man steckt absolut nicht in einem anderen Menschen drin und Angst ist wirklich mächtig. Ich kann mir vorstellen, dass das Umfeld auch auf sowas sehr stark reagieren wird, bzw. in der Zukunft viele Aussagen Ihrer Frau in Frage gestellt hat falls überhaupt noch Kontakt besteht. Es hat schon viele solche Fälle in der Vergangenheit gegeben, aus Angst wurde der Täter geschützt und ein anderer wurde verdächtigt bzw. sogar bestraft. Das ist eben auch meine Angst. Obwohl mir persönlich dies lieber wäre, als wenn es tatsächlich mein Mann gewesen wäre. Ich hoffe, er hält es durch bis wir Gewißheit haben, ihm geht es sehr schlecht. Weil Ihnen das komisch vorkam "nur" eine Tochter zu missbrauchen: Zur großen Tochter hatte mein Mann anfangs kein so nahen Kontakt. Ich wohnte alleine mit ihr bis sie 3 Jahre war in einem anderen Ort. Also sah er sie nur am Wochenende. Erst als wir heirateten zogen wir zusammen. Sie war halt ein ausgesprochenes Mamakind. Körperliche Nähe zum Papa suchte sie deshalb nicht sehr. Die kleinere Tochter war dann ein absolutes Wunschkind, er war bei der Geburt dabei und die 2 hatten eine enge Bindung. Waren eigentlich ganz drollig. Mit ihm konnte sie alles machen. Sie war zuhause auch ein sehr lustiges glückliches Kind trotz aller Handicaps die sie hatte. Wie gesagt bis sie 11 Jahre war, dann hatte ich eine Intuition dass was nicht stimmte. Allerdings nie auf meinen Mann bezogen, bei allen anderen Problemen, die wir auch hatten.
Ich habe nicht richtig verstanden, was Sie meinten in Ihrem letzten Satz, wegen dem Kontaktabbruch. Da es Wochenendbesuche gibt, denke ich nicht, dass es da Probleme gibt, vielleicht dürfen wir ja auch telefonieren. Ich bin wahrscheinlich eh der letzte Mensch, den sie im Moment vermissen würde.Zumindest tut sie mal so.
Haben Sie eigentlich auch Kinder?
Liebe Gruß purzel

Ich bin...
...mir da nicht sicher da ich natürlich nur schlecht einschätzen kann wie es denn genau in Ihrer Umgebung aussieht. Besuche an den Wochenenden können unter Umständen nicht ausreichen und ich hoffe auch das es nicht ganz so ist wie Sie es befürchten oder Sie es empfinden. Ich halte es deshalb für einen Fehler weil ich denke das die Diagnose eventuell doch recht vorgefertigt ist und Sie wohl die einzige sind die es noch aus einem anderen Blickwinkel sieht. Ich frage deshalb, weil wenn jemand so eine Neigung zeigt ist es nicht unbedingt notwendig das das Kind zu dem Täter nähe sucht. Der Täter kann auch dafür sorgen. Was aber auch wieder von den Umständen abhängt die Sie viel besser kennen als jeder andere. Ich wollte Sie nicht verunsichern. Nichts liegt mir ferner als das.

Der Cousin hat es nicht so sehr gut verkraftet und hat jetzt auch deutliche Probleme mit Nähe. Es hat am Ende zwar den richtigen getroffen aber dabei ist der Cousin mit in diese Tretmühle geraten. Er rechnet bei jedem Kontakt damit das er wieder in diese Situation kommt. Allerdings kontne ich das nicht weiter verfolgen da ich mit ihm nicht arbeiten durfte. Da wollte er nicht aus verständlichen Gründen.

Kinder habe ich. Ich würde schon fast sagen jede Menge. Nein, so wild ist es nicht. Wir haben vier Kinder. Das geht bei knapp einem Jahr los bis hin zu einer zwanzig jährigen Tochter. Der Kontakt zu meiner Frau ist sehr gut. Sowohl davor als auch danach natürlich mit entsprechenden Problemen. Das ist mittlerweile etwas länger her. In Frage musste es keiner stellen. Die Verletzungen haben sehr deutlich für sich selbst gesprochen.

Herzliche Grüße

Markus

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29. Juni 2011 um 11:44
In Antwort auf elias_12375780

Ich bin...
...mir da nicht sicher da ich natürlich nur schlecht einschätzen kann wie es denn genau in Ihrer Umgebung aussieht. Besuche an den Wochenenden können unter Umständen nicht ausreichen und ich hoffe auch das es nicht ganz so ist wie Sie es befürchten oder Sie es empfinden. Ich halte es deshalb für einen Fehler weil ich denke das die Diagnose eventuell doch recht vorgefertigt ist und Sie wohl die einzige sind die es noch aus einem anderen Blickwinkel sieht. Ich frage deshalb, weil wenn jemand so eine Neigung zeigt ist es nicht unbedingt notwendig das das Kind zu dem Täter nähe sucht. Der Täter kann auch dafür sorgen. Was aber auch wieder von den Umständen abhängt die Sie viel besser kennen als jeder andere. Ich wollte Sie nicht verunsichern. Nichts liegt mir ferner als das.

Der Cousin hat es nicht so sehr gut verkraftet und hat jetzt auch deutliche Probleme mit Nähe. Es hat am Ende zwar den richtigen getroffen aber dabei ist der Cousin mit in diese Tretmühle geraten. Er rechnet bei jedem Kontakt damit das er wieder in diese Situation kommt. Allerdings kontne ich das nicht weiter verfolgen da ich mit ihm nicht arbeiten durfte. Da wollte er nicht aus verständlichen Gründen.

Kinder habe ich. Ich würde schon fast sagen jede Menge. Nein, so wild ist es nicht. Wir haben vier Kinder. Das geht bei knapp einem Jahr los bis hin zu einer zwanzig jährigen Tochter. Der Kontakt zu meiner Frau ist sehr gut. Sowohl davor als auch danach natürlich mit entsprechenden Problemen. Das ist mittlerweile etwas länger her. In Frage musste es keiner stellen. Die Verletzungen haben sehr deutlich für sich selbst gesprochen.

Herzliche Grüße

Markus

Therapie
Hallo Markus, es ist so, dass sie wohl das erste Wochenende nicht heim darf, danach immer Samstag auf Sonntag. Ich müsste für ein Weg mit ca. 1,5 Stunde Autofahrt rechnen. Also nicht so weit weg.
Was meinen Sie mit Fehler genau, würde mich sehr interessieren. Natürlich wird sie von der Psychologin überwiesen, falls Sie dann gehen möchte. Diese wird das natürlich auch auf die Überweisung schreiben, bzw. mit dem Arzt Kontakt aufnehmen im Vorfeld. Auch ich habe vorab einen Fragebogen ausgefüllt, in dem ich auch Zweifel daran benannt habe. Ich nehme an, ich bin bei der Vorstellung Mitte Juli sowieso dabei und kann mit dem Arzt reden. Ich kann nicht einfach die Psychologin hier wechseln, ich hatte das bereits schon bedacht. Aber es gibt hier so wenige, dann müsste ich noch weiter fahren und vor allem die Wartezeiten für eine therapie...
Freut mich sehr, dass Sie so eine große Familie haben, und Ihre Frau so gut mit der Familie klar kommt. Ich hoffe Sie hat einen Weg gefunden damit zu leben. Was ist denn Ihr Beruf, wenn ich fragen darf, da Sie bereits erzählten, dass sie mit Menschen arbeiten aber kein Therapeut sind? Ich nehme an es geht in die pädagogische Richtung.

Herzliche Grüße purzel

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29. Juni 2011 um 12:28
In Antwort auf juna_12105280

Therapie
Hallo Markus, es ist so, dass sie wohl das erste Wochenende nicht heim darf, danach immer Samstag auf Sonntag. Ich müsste für ein Weg mit ca. 1,5 Stunde Autofahrt rechnen. Also nicht so weit weg.
Was meinen Sie mit Fehler genau, würde mich sehr interessieren. Natürlich wird sie von der Psychologin überwiesen, falls Sie dann gehen möchte. Diese wird das natürlich auch auf die Überweisung schreiben, bzw. mit dem Arzt Kontakt aufnehmen im Vorfeld. Auch ich habe vorab einen Fragebogen ausgefüllt, in dem ich auch Zweifel daran benannt habe. Ich nehme an, ich bin bei der Vorstellung Mitte Juli sowieso dabei und kann mit dem Arzt reden. Ich kann nicht einfach die Psychologin hier wechseln, ich hatte das bereits schon bedacht. Aber es gibt hier so wenige, dann müsste ich noch weiter fahren und vor allem die Wartezeiten für eine therapie...
Freut mich sehr, dass Sie so eine große Familie haben, und Ihre Frau so gut mit der Familie klar kommt. Ich hoffe Sie hat einen Weg gefunden damit zu leben. Was ist denn Ihr Beruf, wenn ich fragen darf, da Sie bereits erzählten, dass sie mit Menschen arbeiten aber kein Therapeut sind? Ich nehme an es geht in die pädagogische Richtung.

Herzliche Grüße purzel

Nein...
...von Beruf bin ich etwas ganz anderes. Das mache ich ehrenamtlich und bekomme auch nichts dafür.

Nun, ich war davon ausgegangen, aus den anderen Beiträgen sozusagen erlesen, dass Sie hier wenig involviert sind. Von daher hielt ich es für einen Fehler. Dies habe ich aber scheinbar falsch verstanden. Ich denke ein Wechsel der Ärztin muss nicht sein. Ihre Tochter scheint mit ihr ja klar zu kommen. Warum ich es für einen Fehler halte hat folgenden Hintergrund. Sie befinden sich im Moment in einer sehr schweren Lage. Ihr Tochter wird wohl derzeit mit Ihnen nicht wirklich über das eigentliche Thema reden wollen. Aber sie bekommen auch so gut wie keine Möglichkeit darüber zu reden. Oft ist zwar Rücksichtnahme wichtig, dennoch bleiben wir alle Menschen und fordern auch unser gefühltes Recht. Sie hatten erwähnt das es hier einen gewissen Kontrollverlußt gibt den Sie derzeit empfinden und ich hatte befürchtet das dieser durch diese Situation verstärkt wird. Dabei ging es mir nicht um einen erzwungenen Umgang sondern ein einbeziehen Ihrer Person. Zum einen als Präsenz sollte es sich doch anders entwickeln als jetzt bekannt und als seelische beteiligung. Sie waren zwar nicht das Opfer aber sind trotzdem ein Teil der Situation. Ein sehr elementarer sogar.

Einen Weg suchen wir noch teilweise. Egal wie lange das her ist wird es wohl immer ein Bestandteil unseres Lebens bleiben. Dennoch gibt es leider Dinge die trotz Therapie so nie wieder gehen werden. Aber sie fühlt sich wohl in der Familie und ich bin froh das sie da ist.

Herzliche Grüße

Markus

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29. Juni 2011 um 18:20
In Antwort auf juna_12105280

Zusammenbruch
Ok, dachte nur Trennung hätte vielleicht schon ähnliche Gründe.
Weiss noch, als ich es erfuhr ließ ich mich erstmal beraten und plante. Als ich ihn damit konfrontierte - mein Bruder war dabei -war die Tochter in einer Ferienwohnung in Sicherheit. Aber sie ist einige Tage vorher krank geworden richtig so mit Fieber, Herzrasen, dann wars Angina, brauchte Antibiotika. Ich nehm an, es kam halt alles aus ihr raus.
Ging aber nicht weg, sie bekam dann so ne Art Mundsperre, konnte gar nicht mehr schlucken, bekam nochmal anderes Antibiotika. Sie war zwar sehr oft krank immer war was- Rost im auge-was gebrochen-Nebenhöhlen-Migräne-Skoliose-aber nie besonders empfindlich - Gott sei Dank-
aber dort ging es ihr richtig schlecht mit Brechen und richtig lang Fieber. Sie flippte dort auch manchmal aus. Ich muss sagen, die Pychologin konnte ich damals immer per handy erreichen, sie hatte zwar Urlaub, rief mich aber auch jeden Tag an. Immerhin.
Hatte Deine Tochter auch solche Kontaktschwierigkeiten, war sie auch ein Papakind? Meine Tochter hat auch geritzt.
Allerdings nicht sehr oft. Das war auch die Zeit, als sie MIR aufgefallen ist, dass was nicht stimmt und sie dann eben wieder zur Behandlung ermutigte.
Bin auch grad bei der Arbeit, hatte gestern ein Vorstellungsgespräch bei einer anderen Firma. Möchte mich/uns selbst versorgen können und mehr verdienen. Das musst Du ja jetzt auch oder? Wenn Dein Exmann jetzt im Gefängnis ist, kann er ja auch keinen Unterhalt zahlen, oder wie ist denn das? Und sagt die neue Freudin, die ja auch Kinder hat nichts dazu? Hoffe, Du hast einen angenehmen Tag, Gott sei Dank ist es heute etwas kühler. Lieben Gruß purzel

Zusammenbruch....
nabend...
nee, die sache war nicht der grund.
wir sind bereits seid 2007 geschieden.

ja was sagt seine freundin dazu...
die hat im dorf (wo er ja dann vor der inhaftierung war ) rumerzählt, das alles erlogen ist,er wurde doch von der staatsanwaltschaft erpresst-entweder 10 jahre oder er gesteht und bekommt 6 jahre&3 monate.
naja....die lüge hatte dank "facebook"kurze beine !!!
ich bin immer arbeiten gegangen, war nie das "hausmütterchen" aber der unterhalt fehlt schon.vorher mussten wir nicht so aufs geld schauen,wenn die kinde was brauchten,dann haben sie es oft bekommen.
tja , das ist jetzt anders.
nicht die zusatzkosten zu vergessen,fahrtgelder....zusät zliche tagesmutter für unsere kleine...anwaltskosten...und und und......
die dinge bekommen wir nicht erstattet.da kann man nur sauer werden.er hat freie kost und logia......braucht sich um nichts mehr sorgen zu machen.
wir nehmen jetzt das nächste projekt im angriff...ob er in den freien vollzug geht/kommt.auch das müssen wir selbst in erfahrung bringen,was zeit und nerven kostet....
evlt. muss die verfügung neu beantragt werden,die ist gestern ausgelaufen.

nein auch mit der inhaftierung,ist es nicht ruhiger geworden!!!

lg

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29. Juni 2011 um 19:01
In Antwort auf lexy_12827656

Zusammenbruch....
nabend...
nee, die sache war nicht der grund.
wir sind bereits seid 2007 geschieden.

ja was sagt seine freundin dazu...
die hat im dorf (wo er ja dann vor der inhaftierung war ) rumerzählt, das alles erlogen ist,er wurde doch von der staatsanwaltschaft erpresst-entweder 10 jahre oder er gesteht und bekommt 6 jahre&3 monate.
naja....die lüge hatte dank "facebook"kurze beine !!!
ich bin immer arbeiten gegangen, war nie das "hausmütterchen" aber der unterhalt fehlt schon.vorher mussten wir nicht so aufs geld schauen,wenn die kinde was brauchten,dann haben sie es oft bekommen.
tja , das ist jetzt anders.
nicht die zusatzkosten zu vergessen,fahrtgelder....zusät zliche tagesmutter für unsere kleine...anwaltskosten...und und und......
die dinge bekommen wir nicht erstattet.da kann man nur sauer werden.er hat freie kost und logia......braucht sich um nichts mehr sorgen zu machen.
wir nehmen jetzt das nächste projekt im angriff...ob er in den freien vollzug geht/kommt.auch das müssen wir selbst in erfahrung bringen,was zeit und nerven kostet....
evlt. muss die verfügung neu beantragt werden,die ist gestern ausgelaufen.

nein auch mit der inhaftierung,ist es nicht ruhiger geworden!!!

lg

Oh je
Hallo Mareika,
ach Du scheisse, und das alles wegen ihm.
Das ist sowas von ungerecht. Ich meine alleine schon die Tatsache, dass er die Familie kaputt und vor allem seine Tochter für den Rest ihres Lebens so geschädigt hat ist unglaublich. Dass Ihr bzw. Du auch noch zusätzliche finanzielle Probleme bekommt ist unfassbar. Würden Dich denn seine Eltern nicht unterstützen können? Aber weisst Du was, man trifft sich immer zweimal im Leben. Zumindest kannst Du mit Stolz in den Spiegel schauen. Ich denke aber auch, dass Dir das Arbeiten gut tut, und Du wirklich wahnsinnig stolz auf Dich sein kannst, dass Du das alleine schaffst. Du bist ein tolles Vorbild für Deine Kinder. Es ist nur sehr schade, dass Du nicht mehr Hilfe bekommst. Wenn man immer auf jeden Cent schauen muss, vor allem wenn man so viel leistet und macht und tut. Von solchen Problemen und Tragödien hört und sieht man leider nichts in den Medien.
Ich drück Dir jedenfalls ganz fest die Daumen, dass Du es weiterhin so gut packst.
Noch ne Frage, habt Ihr das in dem Ort in dem ihr wohnt geheimhalten können, ich meine wegen der Polizei und so. Meine Tochter möchte nicht, dass es jemand weiss.
Alles Gute weiterhin und herzliche Grüße
von purzel

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29. Juni 2011 um 19:24

Gefühle
Hallo sternennacht, ok - tja bin halt noch etwas neu hier... Habe zwar schon seit Monaten etwas reingeschnuppert mich aber noch nie getraut was zu Schreiben. Bin auch sehr überrascht über das Interesse. Angenehm natürlich. Das gute hier ist, klar die meisten haben wohl schön ähnliche Erlebnisse, als auch, dass man fast schon so darüber reden kann, als wäre es "normal". Das ist auch in der Beratung so. Da die Sache an sich so bizarr u. grausam ist es unglaublich wie gut ich darüber reden kann.
Die Therapien in diesem Haus gehen meist bis zu einem halben Jahr, mal mehr mal weniger.
Kannst ja mal online anschauen, es ist das Klinik-Haus Vogt in Titisee-Neustadt im schönen Schwarzwald. Es wurde, was mich natürlich am meisten interessiert, von den ehemaligen Jugendlichen sehr gut bewertet. Sind sehr viele Erfahrungsberichte im Netz.
Zum anderen, ich dachte immer (früher) wenn man sowas erfährt, dann müsste man doch ausrasten und auf "den" losgehen. Klar ich bin mir da noch nicht sicher. Ich weiss ncoh genau, als ich es durch den Cousin der Tochter erfahren habe, ist ne längere Strecke zum Fahren. Als ich heimkam und ihn auf dem Sofa sitzen sah, hat er wie immer Fernsehen geschaut. War grad ne Fasnachtssendung und er hat gelacht. Das war SO schlimm, ich meine das Lachen. Haben ja noch 2,5 Wochen bis zur Konfrontation zusammen gewohnt, das war echt schwer sich nichts anmerken zu lassen. Hab nicht mehr schlafen können, weil ich wie auf der Lauer lag. Ausgerechnet meine kleine Tochter sagte, Mama Du kannst ruhig schlafen, der macht mir nichts mehr. Laut Ihrer Aussage hat es aufgehört, als sie so 11 o. 12 war. Er habe wohl gemerkt, dass sie checkt was er da macht......Tja, meine einzige Hoffnung ist, dass es jemand anderes war oder besser noch "etwas anderes" als der Vater. Das wäre was ich mir am allermeisten wünschen würde für alle Beteiligten. Liebe Grüße purzel

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29. Juni 2011 um 20:14
In Antwort auf elias_12375780

Nein...
...von Beruf bin ich etwas ganz anderes. Das mache ich ehrenamtlich und bekomme auch nichts dafür.

Nun, ich war davon ausgegangen, aus den anderen Beiträgen sozusagen erlesen, dass Sie hier wenig involviert sind. Von daher hielt ich es für einen Fehler. Dies habe ich aber scheinbar falsch verstanden. Ich denke ein Wechsel der Ärztin muss nicht sein. Ihre Tochter scheint mit ihr ja klar zu kommen. Warum ich es für einen Fehler halte hat folgenden Hintergrund. Sie befinden sich im Moment in einer sehr schweren Lage. Ihr Tochter wird wohl derzeit mit Ihnen nicht wirklich über das eigentliche Thema reden wollen. Aber sie bekommen auch so gut wie keine Möglichkeit darüber zu reden. Oft ist zwar Rücksichtnahme wichtig, dennoch bleiben wir alle Menschen und fordern auch unser gefühltes Recht. Sie hatten erwähnt das es hier einen gewissen Kontrollverlußt gibt den Sie derzeit empfinden und ich hatte befürchtet das dieser durch diese Situation verstärkt wird. Dabei ging es mir nicht um einen erzwungenen Umgang sondern ein einbeziehen Ihrer Person. Zum einen als Präsenz sollte es sich doch anders entwickeln als jetzt bekannt und als seelische beteiligung. Sie waren zwar nicht das Opfer aber sind trotzdem ein Teil der Situation. Ein sehr elementarer sogar.

Einen Weg suchen wir noch teilweise. Egal wie lange das her ist wird es wohl immer ein Bestandteil unseres Lebens bleiben. Dennoch gibt es leider Dinge die trotz Therapie so nie wieder gehen werden. Aber sie fühlt sich wohl in der Familie und ich bin froh das sie da ist.

Herzliche Grüße

Markus

Ok
Hallo Markus, gut bin halt noch Frischling, merk es immer wieder...
War gerade heute Nachmittag bei eben dieser Beratung, was mir echt gut tut. Ich kann dort einfach alles sagen. Leider war halt der letzte Termin schon 3 Wochen her wg. der Pfingstferien. Vielleicht hab ich mich deshalb auch so auf das Forum gestürzt. Denn genau, dass was Sie vorhin geschrieben war Thema heute. Natürlich fühle ich mich total im Regen stehend. Das Nichtwissen, das auch Nicht-Erfahren aber das selbstverständiche Da-sein- und reagieren-müssen ist irgendwie sehr frustrierend. Ich habe der Therapeutin schon öfter etwas gesagt, dass Sie einfach nicht zur Kenntnis genommen hat. Z.B. machte sie schon des öfteren Zusatztermine mit meiner Tochter aus, von denen ich nichts wusste. Sie kennt ja meine Tochter nicht gut genug, diese sagt mir nämlich nichts davon oder gibt mir den Zettel nicht. Sie ist in der Richtung total verplant. Da ich zu den Terminen fahren muss und weiß Gott schon am Anschlag mit Terminen bin, müsste sie das schon mit mir abklären. Habe ihr das gestern nochmal ausdrücklich gesagt. Ich habe auch erst später erst durch den Freund erfahren, dass meine Tochter wohl von Jungs vergewaltigt worden war, das wäre wohl zu dem Zeitpunkt gewesen als sie auch mir so komisch vorkam (etwa 11 Jahre). Davon wollte sie Therapeutin aber nichts hören. Ich kann es natürlich nicht ausschließen, dass es wirklich der Vater war, aber man muss doch alles in Betracht ziehen. Sie meinte nur, dass meine Tochter darüber aber noch nie geredet hat nur von meinem Mann. Das stört mich schon, dass Sie mich so wenig ernst nimmt. Schließlich bin ich sobald ich es erfuhr und obwohl es mein Mann betraf sofort zu Ihr. Alles andere hab ich ja auch erst später erfahren. Ich hab manchmal das Gefühl, sie denkt ich will ihn schützen. Ich will doch nur die Wahrheit. Ich werde diesbezüglich auf jeden Fall nochmal mit ihr sprechen. Ich denke doch sehr, dass man auch die Angehörigen auf dem laufenden
halten sollte. Meine Tochter kommt mir auch oft mit Aussagen von der Therapeutin, die sie wohl sehr gut über ihre Rechte aufgeklärt hat. Das konnte sie sich sehr gut merken. Oh je, jetzt hab ich aber wiedermal viel geschrieben,
Sie armer!
Jedenfalls finde ich es toll, dass es bei Ihnen einigermaßen läuft. Ich denke, dass Ihre Frau wirklich sehr viel Glück hat mit so einer Familie gesegnet zu sein.
Leider ist es nicht immer schön, was im Leben so passiert. Und es prägt einem bzw. macht einem zu dem Menschen der man ist. Das gilt für alle Beteiligten.
Ich wünsche Ihnen das Beste.
Herzallerliebste Grüße purzel

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29. Juni 2011 um 20:28
In Antwort auf juna_12105280

Oh je
Hallo Mareika,
ach Du scheisse, und das alles wegen ihm.
Das ist sowas von ungerecht. Ich meine alleine schon die Tatsache, dass er die Familie kaputt und vor allem seine Tochter für den Rest ihres Lebens so geschädigt hat ist unglaublich. Dass Ihr bzw. Du auch noch zusätzliche finanzielle Probleme bekommt ist unfassbar. Würden Dich denn seine Eltern nicht unterstützen können? Aber weisst Du was, man trifft sich immer zweimal im Leben. Zumindest kannst Du mit Stolz in den Spiegel schauen. Ich denke aber auch, dass Dir das Arbeiten gut tut, und Du wirklich wahnsinnig stolz auf Dich sein kannst, dass Du das alleine schaffst. Du bist ein tolles Vorbild für Deine Kinder. Es ist nur sehr schade, dass Du nicht mehr Hilfe bekommst. Wenn man immer auf jeden Cent schauen muss, vor allem wenn man so viel leistet und macht und tut. Von solchen Problemen und Tragödien hört und sieht man leider nichts in den Medien.
Ich drück Dir jedenfalls ganz fest die Daumen, dass Du es weiterhin so gut packst.
Noch ne Frage, habt Ihr das in dem Ort in dem ihr wohnt geheimhalten können, ich meine wegen der Polizei und so. Meine Tochter möchte nicht, dass es jemand weiss.
Alles Gute weiterhin und herzliche Grüße
von purzel

Re oh je...
wir konnten es nicht geheim halten.....
am nächsten tag nach dem prozess , bekamen wir einen anruf vom ehemaligen nachbar.
"seid ihr das,die da in der zeitung stehn?"
hööööö ???
Tja wir waren das....

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Landgericht-Hannover-verurteilt-Vergewaltiger-zu-sechs-Jahren-Haft

meine tochter hatte damit aber kein problem.
die schule hatte ich eh informiert.
mein sohn, bekam eher probleme damit.denn er wurde von "netten"mitschülern ganz böse angesprochen.die folge war, das ich meine arbeit mehrfach verlassen mußte um ihn abzuholen.inzwischen befindet auch er sich in therapie.
die kleine "pullt"sich die haut von den fingern,laut psychologen eine folge von den stress hier.deshalb auch die tagesmutter,damit ich die kleine nicht mehr mit zu den terminen nehmen muss.
ich muss noch dazu sagen,das wir die 2 presseleute zwar im gericht gesehn haben,jedoch dachten, das sie studenten seinerseits waren.
wenn ihr auch den namen seines anwalt achtet,dann seht ihr, welche berühmtheit er sich genommen hat.aber selbst das hat ihn nicht geholfen.....!!!

seine eltern :
wurden von den psychologen hierher eingeladen.aber...totale ablehnung!!
sie glauben ihren sohn,das er unschuldig ist.....
wollten auch das urteil usw.nicht lesen,denn dann hätten sie ja die wahrheit erfahren.
jetzt prüft meine anwältin , ob sie unterhaltpflichtig sind.aber der satz beträt 2100 euro bei rentnern und wer hat das schon....
für mich sind diese leute gestorben!

lg

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29. Juni 2011 um 21:10
In Antwort auf lexy_12827656

Re oh je...
wir konnten es nicht geheim halten.....
am nächsten tag nach dem prozess , bekamen wir einen anruf vom ehemaligen nachbar.
"seid ihr das,die da in der zeitung stehn?"
hööööö ???
Tja wir waren das....

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Landgericht-Hannover-verurteilt-Vergewaltiger-zu-sechs-Jahren-Haft

meine tochter hatte damit aber kein problem.
die schule hatte ich eh informiert.
mein sohn, bekam eher probleme damit.denn er wurde von "netten"mitschülern ganz böse angesprochen.die folge war, das ich meine arbeit mehrfach verlassen mußte um ihn abzuholen.inzwischen befindet auch er sich in therapie.
die kleine "pullt"sich die haut von den fingern,laut psychologen eine folge von den stress hier.deshalb auch die tagesmutter,damit ich die kleine nicht mehr mit zu den terminen nehmen muss.
ich muss noch dazu sagen,das wir die 2 presseleute zwar im gericht gesehn haben,jedoch dachten, das sie studenten seinerseits waren.
wenn ihr auch den namen seines anwalt achtet,dann seht ihr, welche berühmtheit er sich genommen hat.aber selbst das hat ihn nicht geholfen.....!!!

seine eltern :
wurden von den psychologen hierher eingeladen.aber...totale ablehnung!!
sie glauben ihren sohn,das er unschuldig ist.....
wollten auch das urteil usw.nicht lesen,denn dann hätten sie ja die wahrheit erfahren.
jetzt prüft meine anwältin , ob sie unterhaltpflichtig sind.aber der satz beträt 2100 euro bei rentnern und wer hat das schon....
für mich sind diese leute gestorben!

lg

Zeitung
Liebe Mareika, habs grad nachgelesen. Unglaublich...Frag mich, was es da noch zu vertuschen geben sollte, bei diesen Aussagen. Ok, klar, dass die Leute sich Gedanken machen im Ort, wer das wohl ist. Steht ja genug aussaugekräftiges dabei. Dass Du aber auch noch direkt drauf angesprochen wirst, ist schon ziemlich geschmacklos. Wundert mich, dass Deine Tochter "das" eher weggesteckt hat. Ich kann mir gut vorstellen wie Dein Junge unter der Situation leidet. Irgendwie wird man abgestempelt und Kinder bwz. Menschen können so grausam sein. Dass die Großeltern so reagieren ist auch total unfassbar, schliesslich sind sie ja auch mit dem Kind blutsverwandt, abgesehen davon dass Ihr Sohn keinem Kind auch nicht fremden so etwas antun darf. Bin echt geschockt, als ich das gelesen hab. Auch was er gemacht hat.
Details in unserem Fall weiss ich keine.
Man, man, man, ich hoffe so sehr, dass bald etwas Ruhe und ein bißchen Normalität in Euer Leben kehrt. Ich zieh echt den Hut vor Dir. Und ich hoffe, Du hast liebe Menschen, Freunde oder Arbeitskollegen, die dich etwas tragen können. Hey ganz ganz viel Respekt.
Gruß purzel

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29. Juni 2011 um 21:31
In Antwort auf juna_12105280

Ok
Hallo Markus, gut bin halt noch Frischling, merk es immer wieder...
War gerade heute Nachmittag bei eben dieser Beratung, was mir echt gut tut. Ich kann dort einfach alles sagen. Leider war halt der letzte Termin schon 3 Wochen her wg. der Pfingstferien. Vielleicht hab ich mich deshalb auch so auf das Forum gestürzt. Denn genau, dass was Sie vorhin geschrieben war Thema heute. Natürlich fühle ich mich total im Regen stehend. Das Nichtwissen, das auch Nicht-Erfahren aber das selbstverständiche Da-sein- und reagieren-müssen ist irgendwie sehr frustrierend. Ich habe der Therapeutin schon öfter etwas gesagt, dass Sie einfach nicht zur Kenntnis genommen hat. Z.B. machte sie schon des öfteren Zusatztermine mit meiner Tochter aus, von denen ich nichts wusste. Sie kennt ja meine Tochter nicht gut genug, diese sagt mir nämlich nichts davon oder gibt mir den Zettel nicht. Sie ist in der Richtung total verplant. Da ich zu den Terminen fahren muss und weiß Gott schon am Anschlag mit Terminen bin, müsste sie das schon mit mir abklären. Habe ihr das gestern nochmal ausdrücklich gesagt. Ich habe auch erst später erst durch den Freund erfahren, dass meine Tochter wohl von Jungs vergewaltigt worden war, das wäre wohl zu dem Zeitpunkt gewesen als sie auch mir so komisch vorkam (etwa 11 Jahre). Davon wollte sie Therapeutin aber nichts hören. Ich kann es natürlich nicht ausschließen, dass es wirklich der Vater war, aber man muss doch alles in Betracht ziehen. Sie meinte nur, dass meine Tochter darüber aber noch nie geredet hat nur von meinem Mann. Das stört mich schon, dass Sie mich so wenig ernst nimmt. Schließlich bin ich sobald ich es erfuhr und obwohl es mein Mann betraf sofort zu Ihr. Alles andere hab ich ja auch erst später erfahren. Ich hab manchmal das Gefühl, sie denkt ich will ihn schützen. Ich will doch nur die Wahrheit. Ich werde diesbezüglich auf jeden Fall nochmal mit ihr sprechen. Ich denke doch sehr, dass man auch die Angehörigen auf dem laufenden
halten sollte. Meine Tochter kommt mir auch oft mit Aussagen von der Therapeutin, die sie wohl sehr gut über ihre Rechte aufgeklärt hat. Das konnte sie sich sehr gut merken. Oh je, jetzt hab ich aber wiedermal viel geschrieben,
Sie armer!
Jedenfalls finde ich es toll, dass es bei Ihnen einigermaßen läuft. Ich denke, dass Ihre Frau wirklich sehr viel Glück hat mit so einer Familie gesegnet zu sein.
Leider ist es nicht immer schön, was im Leben so passiert. Und es prägt einem bzw. macht einem zu dem Menschen der man ist. Das gilt für alle Beteiligten.
Ich wünsche Ihnen das Beste.
Herzallerliebste Grüße purzel

Schwierigkeiten...
...macht eine Therapie dann wenn es nicht klar ist wo denn das ursprüngliche Problem liegt.

Hallo Purzel,

es ist normalerweise nicht üblich das niemand in die Therapie mit einbezogen wird. Gerade dann wenn es um ein Kind geht. Natürlich hat Ihr Kind schon Rechte und es ist auch gut das die Ärztin sie darüber aufklärt. Aber eines darf man dabei nicht vergessen. Sie ist nicht volljährig und unter Ihnen noch schutzbefohlen. Bei Ihrer großen Tochter sieht die Welt schon anders aus. Ich kann jetzt nicht beurteilen wie lange Ihre Tochter tatsächlich in Behandlung ist. Damit meine ich in Behandlung unter dieser Diagnose. Ich kann verstehen das Ihre Tochter sich sperrt und eigentlich über das Thema so gut wie gar nicht mit Ihnen sprechen will. Da möchte ich jetzt auf Gründe gar nicht eingehen. Was die Ärztin betrifft sehe ich das aus unterschiedlichen Gesichtspunkten. Gehen wir davon aus das Sie es mit einer Erfahrenen Therapeutin zu tun haben. Sie hat jetzt schon einige Sitzungen mit Ihrer Tochter gehabt und dadurch kann sich für die Ärztin ein ganz anderes Bild darstellen als es für Sie möglich wäre mangels Information. Dadurch entsteht eine Vorgehensweise wie die Ärztin versucht den Patienten möglichst nahe an das eigene Bewustsein heran zu führen um das Verständnis des eigenen selbst wieder zu empfinden. Ein Therapeut kann keinen Schalter umlegen und danach ist alles wieder ok. Er wird versuchen dem Patienten ein Leben mit dem Erlebten zu ermöglichen in dem er ihm beibringt wie er sich selbst Anker schaffen kann um die Kontrolle zu behalten. Um das zu tun muss der Arzt ein recht genaues Bild von dem haben was dem Patienten passiert ist. Erst wenn dieses Stadium erreicht ist kann er eine Art "Strategie" entwickeln. Dafür muss der Arzt nicht wissen was genau passiert ist sondern wie eine Erfahrung das Leben des Patienten beeinflusst. Im Bezug zu Ihrer Ärztin denke ich das es sich dort ungefähr dort befinden muss.

Wenn wir jetzt davon ausgehen das es sich hier nicht um eine Therapeutin handelt mit entsprechender Erfahrung kann es passieren das, wenn denn eine Erklärung gefunden ist in die das meiste aus dem Schema passt wird darauf Therapiert. Ein gewisser Bodensatz passt nie und wenn man den außen vor läßt hat man eine Lehrbuchgeschichte die auf die Art X oder Y behandelt werden kann. Ihr Tochter hat dort scheinbar diese Dinge auch noch nicht erwähnt. Sollte das alles zusammen passen und ich hoffe das wird jetzt als subjektive Meinung verstanden, kommt Ihre Tochter recht gut in den Sitzungen klar weil dort nicht mehr hinterfragt wird und dort wo hinterfragt wird bekommt die Tochter Munition von entsprechender Stelle um diese Fragen auch kalt zu stellen.

Dies wären zwei Möglichkeiten die sich heraus Kristallisierne wenn ich Ihre Beiträge lese. Die eine Möglichkeit liegt in der Natur der Dinge das ein Therapeut mehr Einblick in Psyche des Patienten hat und von daher eine andere Entscheidung trifft als man sie selbst treffen würde. Das ist dann auch gut so. Die Zweite Möglichkeit ist das man sich erst gar nicht die Mühe gibt andere Aspekte zu zulassen denn man hat eine Bilderbucherklärung die 90 % von alle dem erklären kann. Der Patient hat dann meist Ruhe aber nicht die richtige Hilfe.

Das alles zu beurteilen obliegt Ihnen. Nur Sie kennen alle beteiligten persönlich und können am ehesten einschätzen was richtig ist. Aber eine Sache würde micht nicht in Ruhe lassen und das würde ich auch hinterfragen, sogar bei der Tochter. Warum sagt sie zu Hause so schreckliche Dinge und erwähnt nicht das Geringste bei der Person zu der sie geht damit sie geholfen bekommt.

So, das war jetzt auch viel. Ich finde nicht das es schlimm ist wenn man viel schreibt. Sehen sie mich an, ich schreibe oft auch mal viel. Sie müssten manchmal hören wieviel ich Reden kann

Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall dringend das Sie für Sich eine Möglichkeit finden wie Sie einen klaren Kopf bekommen und einen nötigen Ausgleich für diesen Stress. Wenn es sein muss nehmen Sie sich noch jemanden dazu der zu der Sache relativ neutral steht falls das möglich ist.

Ich hoffe das Sie das schaffen und das zumindest ein wichtiger Teil an Wahrheit heraus kommt.

Rücksichtnahme ist ein von betroffenen sehr stark zelebrierter Aspekt in dem man ständig auf alle achtet. Aber Sie dürfen Ihre Umgebung, die Personen, ruhig auch mal anfassen denn es wird von Ihnen ständig erwartet.

Auch ich wünsche Ihnen nur das Beste und das Sie ganz bald wieder Glück in Ihrem Leben finden.

Herzliche Grüße

Markus

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29. Juni 2011 um 21:51
In Antwort auf elias_12375780

Schwierigkeiten...
...macht eine Therapie dann wenn es nicht klar ist wo denn das ursprüngliche Problem liegt.

Hallo Purzel,

es ist normalerweise nicht üblich das niemand in die Therapie mit einbezogen wird. Gerade dann wenn es um ein Kind geht. Natürlich hat Ihr Kind schon Rechte und es ist auch gut das die Ärztin sie darüber aufklärt. Aber eines darf man dabei nicht vergessen. Sie ist nicht volljährig und unter Ihnen noch schutzbefohlen. Bei Ihrer großen Tochter sieht die Welt schon anders aus. Ich kann jetzt nicht beurteilen wie lange Ihre Tochter tatsächlich in Behandlung ist. Damit meine ich in Behandlung unter dieser Diagnose. Ich kann verstehen das Ihre Tochter sich sperrt und eigentlich über das Thema so gut wie gar nicht mit Ihnen sprechen will. Da möchte ich jetzt auf Gründe gar nicht eingehen. Was die Ärztin betrifft sehe ich das aus unterschiedlichen Gesichtspunkten. Gehen wir davon aus das Sie es mit einer Erfahrenen Therapeutin zu tun haben. Sie hat jetzt schon einige Sitzungen mit Ihrer Tochter gehabt und dadurch kann sich für die Ärztin ein ganz anderes Bild darstellen als es für Sie möglich wäre mangels Information. Dadurch entsteht eine Vorgehensweise wie die Ärztin versucht den Patienten möglichst nahe an das eigene Bewustsein heran zu führen um das Verständnis des eigenen selbst wieder zu empfinden. Ein Therapeut kann keinen Schalter umlegen und danach ist alles wieder ok. Er wird versuchen dem Patienten ein Leben mit dem Erlebten zu ermöglichen in dem er ihm beibringt wie er sich selbst Anker schaffen kann um die Kontrolle zu behalten. Um das zu tun muss der Arzt ein recht genaues Bild von dem haben was dem Patienten passiert ist. Erst wenn dieses Stadium erreicht ist kann er eine Art "Strategie" entwickeln. Dafür muss der Arzt nicht wissen was genau passiert ist sondern wie eine Erfahrung das Leben des Patienten beeinflusst. Im Bezug zu Ihrer Ärztin denke ich das es sich dort ungefähr dort befinden muss.

Wenn wir jetzt davon ausgehen das es sich hier nicht um eine Therapeutin handelt mit entsprechender Erfahrung kann es passieren das, wenn denn eine Erklärung gefunden ist in die das meiste aus dem Schema passt wird darauf Therapiert. Ein gewisser Bodensatz passt nie und wenn man den außen vor läßt hat man eine Lehrbuchgeschichte die auf die Art X oder Y behandelt werden kann. Ihr Tochter hat dort scheinbar diese Dinge auch noch nicht erwähnt. Sollte das alles zusammen passen und ich hoffe das wird jetzt als subjektive Meinung verstanden, kommt Ihre Tochter recht gut in den Sitzungen klar weil dort nicht mehr hinterfragt wird und dort wo hinterfragt wird bekommt die Tochter Munition von entsprechender Stelle um diese Fragen auch kalt zu stellen.

Dies wären zwei Möglichkeiten die sich heraus Kristallisierne wenn ich Ihre Beiträge lese. Die eine Möglichkeit liegt in der Natur der Dinge das ein Therapeut mehr Einblick in Psyche des Patienten hat und von daher eine andere Entscheidung trifft als man sie selbst treffen würde. Das ist dann auch gut so. Die Zweite Möglichkeit ist das man sich erst gar nicht die Mühe gibt andere Aspekte zu zulassen denn man hat eine Bilderbucherklärung die 90 % von alle dem erklären kann. Der Patient hat dann meist Ruhe aber nicht die richtige Hilfe.

Das alles zu beurteilen obliegt Ihnen. Nur Sie kennen alle beteiligten persönlich und können am ehesten einschätzen was richtig ist. Aber eine Sache würde micht nicht in Ruhe lassen und das würde ich auch hinterfragen, sogar bei der Tochter. Warum sagt sie zu Hause so schreckliche Dinge und erwähnt nicht das Geringste bei der Person zu der sie geht damit sie geholfen bekommt.

So, das war jetzt auch viel. Ich finde nicht das es schlimm ist wenn man viel schreibt. Sehen sie mich an, ich schreibe oft auch mal viel. Sie müssten manchmal hören wieviel ich Reden kann

Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall dringend das Sie für Sich eine Möglichkeit finden wie Sie einen klaren Kopf bekommen und einen nötigen Ausgleich für diesen Stress. Wenn es sein muss nehmen Sie sich noch jemanden dazu der zu der Sache relativ neutral steht falls das möglich ist.

Ich hoffe das Sie das schaffen und das zumindest ein wichtiger Teil an Wahrheit heraus kommt.

Rücksichtnahme ist ein von betroffenen sehr stark zelebrierter Aspekt in dem man ständig auf alle achtet. Aber Sie dürfen Ihre Umgebung, die Personen, ruhig auch mal anfassen denn es wird von Ihnen ständig erwartet.

Auch ich wünsche Ihnen nur das Beste und das Sie ganz bald wieder Glück in Ihrem Leben finden.

Herzliche Grüße

Markus

Therapie
Hallo Markus, bevor ich jetzt gleich meine große abholen muss und dann gleich ins Bett geh, muss ich noch "kurz" was dazu sagen. Sie ist mehrere Jahre dort in Behandlung mit Pausen eben wegen Mutismus. Sie war auch in Behandlung zu der Zeit als es rauskam, also Februar. Seitdem geht es wohl nur noch darum. Die Ärztin sagte mir, sie möchte erstmal vortasten, weiss nicht mehr den genauen Begriff -war so durch den Wind- und dann eine Traumatherapie beginnen. Als ich mal dabei war, ging es mehr um die Schwierigkeiten zuhause mit Freund und so. Nicht um den Missbrauch. Einmal wollte sie mich alleine sprechen, dort ging es darum, ob mir evtl. ähnliches widerfahren wäre, da ich es nicht bemerkt habe (ob meine Wahrnehmungskraft deshalb nicht so war).
Ich konnte das verneinen, habe nie ähnliches erlebt. Mehr weiss ich momentan noch nicht, habe aber in 3 Wochen wieder ein Elterngespräch bzw. Muttergespräch. Bin gespannt.
Liebe Grüße und gute Nacht

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30. Juni 2011 um 19:57

Sorry
Hallo Sternennacht, herrje das wusste ich nicht, tut mir leid. Wie kann ich denn einen eigenen Thread aufmachen? Gruß purzel
Bitte Schritt für Schritt für ganz b....

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1. Juli 2011 um 9:49

Neuer thread
Hallo Mareika,
hab auf Hinweis v. sternennacht für mich einen neuen thread aufgemacht, weil Du diesen ja für dich eröffnet hast, und es nun ständig nur noch um mich ging. Wußte das alles nicht, sorry. Hast Du Lust, dass wir uns über e-mail schreiben? Gruß purzel

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1. Juli 2011 um 11:28
In Antwort auf juna_12105280

Neuer thread
Hallo Mareika,
hab auf Hinweis v. sternennacht für mich einen neuen thread aufgemacht, weil Du diesen ja für dich eröffnet hast, und es nun ständig nur noch um mich ging. Wußte das alles nicht, sorry. Hast Du Lust, dass wir uns über e-mail schreiben? Gruß purzel

E mail...
hallo....

das ist schön, das du das hinbekommen hast.
klar können wir uns per mail schreiben...
hab mich gerade gefragt,ob man sich hier die adresse irgendwie zuflüstern kann...aber noch nichts gefunden.

lg

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1. Juli 2011 um 11:43
In Antwort auf lexy_12827656

E mail...
hallo....

das ist schön, das du das hinbekommen hast.
klar können wir uns per mail schreiben...
hab mich gerade gefragt,ob man sich hier die adresse irgendwie zuflüstern kann...aber noch nichts gefunden.

lg

Hallo Ihr beiden
Schreibt sie euch doch einfach via Privater Nachricht.

Ich fände es schön wenn ihr euch da gegenseitig helfen könntet.

Herzliche Grüße

Markus

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1. Juli 2011 um 16:28
In Antwort auf elias_12375780

Hallo Ihr beiden
Schreibt sie euch doch einfach via Privater Nachricht.

Ich fände es schön wenn ihr euch da gegenseitig helfen könntet.

Herzliche Grüße

Markus

PN
Hallo Markus, gute Idee, habs soeben gemacht.
Wär mir persönlich auch nicht recht private e-mail-Adresse bzw. Namen auszutauschen.
Bin dieses Wochenende ziemlich unterwegs, meine "Große" hat morgen Abiball und es sind heute noch viele Vorbereitungen zu machen.
Ich würde Sie nach dem Wochenende gerne noch um einen Rat bitten, bzw. fragen was Sie davon halten, wenn ich darf, da das gemeinsame Beratungs-Gespräch mit meinem Mann gestern recht ungewöhnlich war.
Liebe Grüße von purzel

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1. Juli 2011 um 16:29

PN
Hallo sternennacht, hab ich grad gemacht, hoffentlich hats geklappt.
Danke u. lieber Gruß von purzel

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