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Multiple Persönlichkeit

24. August 2004 um 14:31

Hallo an alle Psychologieinteressierten Menschen,

ich interessiere mich sehr für multiple Persönlichkeitsstörungen(weiss auch nicht wieso) und habe gerade das Buch "Erste Person Plural" von Cammeron West gelesen.Wer kann mir noch andere Bücher bzw.Foren zu diesem Thema empfehlen?
Vielen Dank im Vorraus
Ena

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8. September 2004 um 16:58

Aber sicher ist das anerkannt
Hallo,

es gibt sehr wohl Multiple Persönlichkeiten udnd as wird seit Jahrhunderten von Ärzten beschreiben. Die Störung heißt Dissoziative Identitätsstörung.

Der Film war bzw. ists ehr einseitig udn wertend. ihc habe mit Felix Kuballa persönlich gesprochen darüber.

Informairen kann man sich hier:
http://www.blumenwiesen.org

Viele Grüße,Monika & Co

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8. September 2004 um 17:04

Ich kenne....
...ein gutes Buch von einem psychologen geschrieben. Er behandelte eine Frau die aufgrund sexuellen Missbrauchs im Kindesalter diverse Personen in sich vereint hatte (ich glaube knapp 100!). Das Buch heisst Aufschrei. Sehr empfehlenswert, braucht aber starke nerven.
Gruss
Bine

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8. September 2004 um 18:08

Multiple Persönlichkeiten...
Hallo...
Ich mache derzeitig eine Ausbildung zur Ergotherapeutin und habe auf Grund dessen viel Theoretisches lernen müssen. Auch zum Thema multiple Persönlichkeiten. Bin mittlerweile in einem Praktikum mit psychisch Kranken und kann nur sagen, dass Theorie und Praxis doch manchmal sehr weit auseinander liegen.
Hatte grade heute ein Gespräch mit einer Patientin, die mehrere Persönlichkeiten in sich trägt. Sie nennt den Übergang in einePersönlichkeit "zwitschen".
Bei unserem Gespräch ist sie "gezwitscht". Auch, wenn man viel nachlesen kann, sieht die Praxis meiner Meinung nach sehr anders aus.
Aber es ist total interessant...
Naja, das wollte ich nur mal anmerken.
Ps.: Ich wäre auch sehr dankbar über gute Filme (evtl.Büchervorschläge)
Gruß Lanie

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9. September 2004 um 10:19
In Antwort auf emi_12727122

Ich kenne....
...ein gutes Buch von einem psychologen geschrieben. Er behandelte eine Frau die aufgrund sexuellen Missbrauchs im Kindesalter diverse Personen in sich vereint hatte (ich glaube knapp 100!). Das Buch heisst Aufschrei. Sehr empfehlenswert, braucht aber starke nerven.
Gruss
Bine

"Aufschrei"
von Truddy Chase. Bastei Lübbe, TB.

Gruß, Aki

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9. September 2004 um 12:52

Danke...
für die vielen Antworten."Aufschrei" werde ich dann mal lesen.
Wieso ist diese Diagnose eigentlich so umstritten?
Ena

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1. Mai 2008 um 23:17
In Antwort auf oni_11946154

Aber sicher ist das anerkannt
Hallo,

es gibt sehr wohl Multiple Persönlichkeiten udnd as wird seit Jahrhunderten von Ärzten beschreiben. Die Störung heißt Dissoziative Identitätsstörung.

Der Film war bzw. ists ehr einseitig udn wertend. ihc habe mit Felix Kuballa persönlich gesprochen darüber.

Informairen kann man sich hier:
http://www.blumenwiesen.org

Viele Grüße,Monika & Co

Hihi, muss ja vorhanden sein, sonst würdet ihr jetzt nichts von mir lesen
Hallo zusammen,

schön das unser Admin Monika & Co von den Blumenwiesen sich hier schon bei euch gemeldet hat, denn gerade als ich das in meiner Suchmaschine fand, dachte ich auch... heee, dass kann es doch nicht geben, dass Unos tatsächlich fragen, ob es so etwas tatsächlich gibt und ob es annerkant wird.

Das würde ja bedeuten, dass ich gar nicht wirklich hier sitze... euch das schreibe und zu guter letzt, ihr mein geschriebenes auch noch lesen könnt.

Würde ich nicht echt sein, wird nach dem ich das geschrieben habe, auch nichts von mir auf euren Seiten stehen und genau daher habe ich mich angemeldet, hier bei euch.

Ich selbst bin nur eine Innen Person, und wenn ihr es schon so in Frage stellt, dann fragt euch doch einmal selbst: wie viele Innenpersonen (die beim Gastgeber im Körper wohnen) stellen sich in Frage, weil sie immer wieder von außen in Frage gestellt werden. Ich habe mich ca. glaub so an die 50 Jahre selbst in Frage gestellt, doch heute weiß ich, ich bin real, mein Therapeut erlebt mich real und auch der Inhalt in solchen Büchern, ist mehr als real, denn ich lebe genauso.

Wenn ihr weitere Bücher wünscht, wo ihr nachschlagen könnt, ob und wie sie leben, empfehle ich euch gern weitere, besonders mein eigenes.
Damit helft ihr wenigstens den vielen HPs, welche geschaffen und ins Leben gerufen wurden, für Menschen, wie mich.

LG Katrin

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2. Mai 2008 um 12:16
In Antwort auf noemi_12530323

Multiple Persönlichkeiten...
Hallo...
Ich mache derzeitig eine Ausbildung zur Ergotherapeutin und habe auf Grund dessen viel Theoretisches lernen müssen. Auch zum Thema multiple Persönlichkeiten. Bin mittlerweile in einem Praktikum mit psychisch Kranken und kann nur sagen, dass Theorie und Praxis doch manchmal sehr weit auseinander liegen.
Hatte grade heute ein Gespräch mit einer Patientin, die mehrere Persönlichkeiten in sich trägt. Sie nennt den Übergang in einePersönlichkeit "zwitschen".
Bei unserem Gespräch ist sie "gezwitscht". Auch, wenn man viel nachlesen kann, sieht die Praxis meiner Meinung nach sehr anders aus.
Aber es ist total interessant...
Naja, das wollte ich nur mal anmerken.
Ps.: Ich wäre auch sehr dankbar über gute Filme (evtl.Büchervorschläge)
Gruß Lanie

Switchen
von switch (engl.; wechseln, schalten, tauschen, umschalten, verschieben)


Lese Thread nur aus Interesse und mir fiel das fast zwitschern auf =)

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16. Mai 2008 um 19:33

Ein paar büchertipps und erfahrungen von uns
hallo ena,

es ist bewiesen, dass es die diagnose Dissoziative identitätsstörung selbstverständlich gibt.
allerdings gibt es noch immer viel zu viele personen, gerade psychiater und therapeuten, die behaupten alles ist unsinn.
wir sind sieben jahre mit allen möglichen diagnosen durch die welt gelaufen weil uns nicht geglaubt wurde, haben aber heute einen therapeuten, der uns unterstützt und jede/n von uns ernst nimmt. mittlerweile kann er einige personen an körperhaltung, mimik und gestik, spracheverhalten etc auseinanderhalten, ohne dass die person, die gerade vorn ist, ihm ihren namen sagt.
wenn du im netz mal googelst unter DIS oder MPS oder multiple persönlichkeit oder eben dissoziative identitätsstörung wirst du auf viele seiten stoßen. es gibt sehr sehr schöne und informative sites von betroffen und auch einige wirklich gute foren. möcht jetzt hier keine werbung machen, schau einfach mal selber nach
auf den meisten seiten wirst du auch bücherlisten finden.
aufschrei wurde ja schon erwähnt es gibt aber noch einiges anderes zum thema.
2 sehr gute bücher sind von michaela huber trauma und traumabehandlung teil 1 und 2. es sind zwar fachbücher aber das meiste ist auch für interessierte menschen und betroffene oder angehörige relativ einfach lesbar.
ein schönes buch zum einstieg ist auch "hannah und die anderen" von adriana stern.
es ist eher ein jugendbuch, stellt aber die störung recht verständlich da und ist ein guter einstieg. teilweise ist es meiner meinung nach etwas sehr feministisch angehaucht, ist aber nur meine meinung
ein gutes selbsthilfebuch ist auch "schmetterlingsfrauen" von sabine marya, allerdings ist es eher für betroffene geeignet, da es aufgaben gibt mit denen man arbeiten kann. jede/m betroffenen kann ich das empfehlen.
ich find es klasse dass sich auch menschen die nicht betroffen oder angehörige sind für diese thema interessieren, denn im alltagsleben stoßen wir aus unserer erfahrung doch noch auf viele verständnisprobleme. die meisten unserer bekannten wissen nicht dass wir viele sind, es ist eine große vertrauenssache sich da zu outen. ich bekomme aber schon oft zu hören dass ich "komisch" bin, oder "gestern doch noch eine ganz andere meinung hatte" oder "launisch und wechselhaft bin" etc.... klar sind wir wechselhaft) aber viele verstehen es eben nicht und wenn ich das gefühl hab es ist nicht genug vertrauen da, dann versuche ich eben abzuwiegeln und möglichst wenig aufzufallen.
es gibt aber auch menschen die uns kennen und aktzeptieren so wie wir eben sind. unsere beste freundin weiß mittlerweile oft sogar am telefon mit wem sie gerade spricht und das ist ein sehr schönes gefühl, so angenommen zu werden.
wir hatten ende letzten jahres einen klinikaufenthalt und es war der erste, aus dem wir positive erfahrungen mitgenommen haben. für das personal war es keine frage, dass wir viele sind und selbst die mtpatientinnen, von denen keine DIS hatte oder auch nur kannte, gingen nach einer eingwöhnungszeit ganz selbstverständlich mit uns um. es war ein sehr schönes gefühl, aktzeptiert zu werden und uns nicht verstellen zu müssen.
was mich noch interessiert, wie bist du auf diese thema gekommen? falls du es sagen magst... hattest du mal kontakt zu einer betroffenen oder so?
lg von den elmsfeuern

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31. Juli 2008 um 2:01
In Antwort auf tami_12346234

Hihi, muss ja vorhanden sein, sonst würdet ihr jetzt nichts von mir lesen
Hallo zusammen,

schön das unser Admin Monika & Co von den Blumenwiesen sich hier schon bei euch gemeldet hat, denn gerade als ich das in meiner Suchmaschine fand, dachte ich auch... heee, dass kann es doch nicht geben, dass Unos tatsächlich fragen, ob es so etwas tatsächlich gibt und ob es annerkant wird.

Das würde ja bedeuten, dass ich gar nicht wirklich hier sitze... euch das schreibe und zu guter letzt, ihr mein geschriebenes auch noch lesen könnt.

Würde ich nicht echt sein, wird nach dem ich das geschrieben habe, auch nichts von mir auf euren Seiten stehen und genau daher habe ich mich angemeldet, hier bei euch.

Ich selbst bin nur eine Innen Person, und wenn ihr es schon so in Frage stellt, dann fragt euch doch einmal selbst: wie viele Innenpersonen (die beim Gastgeber im Körper wohnen) stellen sich in Frage, weil sie immer wieder von außen in Frage gestellt werden. Ich habe mich ca. glaub so an die 50 Jahre selbst in Frage gestellt, doch heute weiß ich, ich bin real, mein Therapeut erlebt mich real und auch der Inhalt in solchen Büchern, ist mehr als real, denn ich lebe genauso.

Wenn ihr weitere Bücher wünscht, wo ihr nachschlagen könnt, ob und wie sie leben, empfehle ich euch gern weitere, besonders mein eigenes.
Damit helft ihr wenigstens den vielen HPs, welche geschaffen und ins Leben gerufen wurden, für Menschen, wie mich.

LG Katrin

Ich (oder wir?) auch
Hi,
ich habe das auch und erst vor kurzem von ner Freundin erfahren, die sich gut damit auskennt und... nunja es ist offensichtlich.
Manchmal bin ich wie ein kleines Kind und manchmal ziemlich, ja grob und "männlich", was ich sonst weniger bin.
Meist kann ich mich nicht oder kaum daran erinnern, manchmal streite ich mich mit mir selbst, ohne es wirklich zu merken, bzw. nicht mit mir selbst sondern dem andren.
Es ist schon sehr verwirrend und teilweise beängstigend, weil ich noch nicht gelernt habe mit diesen anderen "Ichs" zu kommunizieren.
Das habe ich schon lange nur ohne es gemerkt zu haben.
Jedenfalls hat es mir auch kein Psychologe eingeredet und Drogen oder Alkohol waren auch nie im Spiel, darum kann ich 100% sagen: Es ist wahr!
Zuerst dachte ich, wenn sie mir davon erzählt hat, oder besser wir dachten beide, es wären lediglich "normale" Flashbacks, bei denen man sich eben oft auch an nichts erinnert, aber bei mir ists wohl doch anders, grad weils auch in Alltagssituationen auftritt.
Klar ist es mehr als nur seltsam und auch nicht grad schön, allerdings bin ich froh es zu wissen, da es doch vieles erklärt und wenn wir 3(bzw. evtl. 4)uns gegenseitig bemitleiden bringt das ja auch nix. Man muss es mit Humor sehen, so wie ich grad. Manchmal denke ich, ich sollte Miete nehmen für den Körper, nur wer hat denn dann den Anspruch auf die Miete?! ^^
Das zweitgrößte Problem sehe ich grade darin, dass man es anderen schlecht beibringen kann. Sag mal deinem Chef z.B. "Jo, es könnt sein, dass ich manchmal nicht da bin, da ist dann grad mein Kollege am Steuer... in meinem Körper" super!
Ich hab auch gelesen, dass bei Labortests von Menschen wie uns teilweise die Persönlichkeiten jeweils andere Körper und Hirnaktivitäten hatten. Andere Handschrift, Gestik, Mimik etc. das erklärt wie gesagt so einiges, wobei es bei mir zurzeit jedenfalls nur in Stresssituationen oder bei meiner besten Freundin richtig auffällig zutage tritt, weil ich ihr eben vertraue und ... äh die andren scheinbar auch, darum trauen sie sich nach draußen^^ klingt affig, ist aber so.
Ja das wollte ich sowieso mal loswerden. Auch wenns konfus klingt, es ist jedenfalls kein Mythos.
Sicher, Menschen bilden sich viel ein, aber da muss man eben differenzieren können und im Regelfall merkt man sowas auch, wenn man darauf achtet und weiss, dass es das gibt.

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4. Januar 2009 um 12:11
In Antwort auf midge_12266520

Ein paar büchertipps und erfahrungen von uns
hallo ena,

es ist bewiesen, dass es die diagnose Dissoziative identitätsstörung selbstverständlich gibt.
allerdings gibt es noch immer viel zu viele personen, gerade psychiater und therapeuten, die behaupten alles ist unsinn.
wir sind sieben jahre mit allen möglichen diagnosen durch die welt gelaufen weil uns nicht geglaubt wurde, haben aber heute einen therapeuten, der uns unterstützt und jede/n von uns ernst nimmt. mittlerweile kann er einige personen an körperhaltung, mimik und gestik, spracheverhalten etc auseinanderhalten, ohne dass die person, die gerade vorn ist, ihm ihren namen sagt.
wenn du im netz mal googelst unter DIS oder MPS oder multiple persönlichkeit oder eben dissoziative identitätsstörung wirst du auf viele seiten stoßen. es gibt sehr sehr schöne und informative sites von betroffen und auch einige wirklich gute foren. möcht jetzt hier keine werbung machen, schau einfach mal selber nach
auf den meisten seiten wirst du auch bücherlisten finden.
aufschrei wurde ja schon erwähnt es gibt aber noch einiges anderes zum thema.
2 sehr gute bücher sind von michaela huber trauma und traumabehandlung teil 1 und 2. es sind zwar fachbücher aber das meiste ist auch für interessierte menschen und betroffene oder angehörige relativ einfach lesbar.
ein schönes buch zum einstieg ist auch "hannah und die anderen" von adriana stern.
es ist eher ein jugendbuch, stellt aber die störung recht verständlich da und ist ein guter einstieg. teilweise ist es meiner meinung nach etwas sehr feministisch angehaucht, ist aber nur meine meinung
ein gutes selbsthilfebuch ist auch "schmetterlingsfrauen" von sabine marya, allerdings ist es eher für betroffene geeignet, da es aufgaben gibt mit denen man arbeiten kann. jede/m betroffenen kann ich das empfehlen.
ich find es klasse dass sich auch menschen die nicht betroffen oder angehörige sind für diese thema interessieren, denn im alltagsleben stoßen wir aus unserer erfahrung doch noch auf viele verständnisprobleme. die meisten unserer bekannten wissen nicht dass wir viele sind, es ist eine große vertrauenssache sich da zu outen. ich bekomme aber schon oft zu hören dass ich "komisch" bin, oder "gestern doch noch eine ganz andere meinung hatte" oder "launisch und wechselhaft bin" etc.... klar sind wir wechselhaft) aber viele verstehen es eben nicht und wenn ich das gefühl hab es ist nicht genug vertrauen da, dann versuche ich eben abzuwiegeln und möglichst wenig aufzufallen.
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wir hatten ende letzten jahres einen klinikaufenthalt und es war der erste, aus dem wir positive erfahrungen mitgenommen haben. für das personal war es keine frage, dass wir viele sind und selbst die mtpatientinnen, von denen keine DIS hatte oder auch nur kannte, gingen nach einer eingwöhnungszeit ganz selbstverständlich mit uns um. es war ein sehr schönes gefühl, aktzeptiert zu werden und uns nicht verstellen zu müssen.
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lg von den elmsfeuern

Liebe Ena 70
ich kenne das Buch von Cameron West. Es hatte auf mich auch eine ganz besondere Anziehungskraft. Hieraus entstand mein Selbsthilfebuch: Schritt für Schritt ins Leben", das seit kurzem auf dem Markt ist.
Schau doch mal auf meiner HP www.chancezuleben.de nach.
Gerne kannst Du mich auch direkt mit mail konzakten.
Ganz liebe Grüße von Chrissi

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4. Januar 2009 um 12:13

Zum Buch Cameron West
Liebe Ena 70

ich kenne das Buch von Cameron West. Es hatte auf mich auch eine ganz besondere Anziehungskraft. Hieraus entstand mein Selbsthilfebuch: Schritt für Schritt ins Leben", das seit kurzem auf dem Markt ist.
Schau doch mal auf meiner HP www.chancezuleben.de nach.
Gerne kannst Du mich auch direkt mit mail konzakten.
Ganz liebe Grüße von Chrissi

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3. September 2009 um 18:55

Hey mir geht es genauso..
ich habe "ich und die anderen" von matt ruff gelesen und war total faszieniert von von der mps gern däd ich mal mit jmd chatten reden der mps hatt



schreib mich doch einfach mal an!!!!

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3. September 2009 um 19:40

Buchtipp
Die Leben des Billy Milligan.

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3. September 2009 um 22:02

Hallo
ja, frag ich mich auch katze, wie man das wird???

gruss an dich

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4. September 2009 um 9:07

Laaaaaaaaaaaaaach wie genial ist denn dein spruch???
wie wird man multipel?

ersteinmal ich habe nur, aber spannend is es mehrere zu sein, und dann die steigerung.................... .......erreicht man es auch als erwachsener noch???


wirklich genial, den spruch hatte ich total übersehen, irgendwie ein katzenspruch.

ist aber bestimmt ein spannendes thema, dass die leute hier vorgestellt haben, ich meine die bücher und so.

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18. September 2009 um 18:50

Zu Deinen Fragen...
...versuch ich s mal in aller Kürze:

1. Nein - man wird nicht als multiple Persönlichkeit bzw. DIS geboren; es gibt stets konkrete Ursachen, die jemanden dazu werden lassen. Zu den Ursachen selbst könnte ich Dir per PN was sagen, das gehört nicht hierher.

2. Es gibt keine Regel für die Anzahl der Persönlichkeiten; außerdem weiß der/die Betroffene oft selbst nicht, wieviele Persönlichkeiten da sind.

3. Da waren schon sehr gute Tipps im Thread. Michaela Huber ist diesbezüglich eine sehr wichtige Person in Deutschland, die nicht nur darüber schreibt...
Es gibt auch einen eindrucksvollen Dokumentarfilm zum Thema (vom NDR glaube ich); heißt "Höllenleben"

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26. September 2009 um 20:32

Wie man multipel wird?
also:

multipel wirste, indem du als sehr junger mensch unsagbaren qualen ausgesetzt wirs, die hier nich wirklich hergehörn und die die meisten sich vermutlich zum glück nicht mal in ihrn schlimmsten alpträumen ausmalen könne.
zu dem cocktail aus qual und eigener hilflosigkeit aufgrund des alters mischste dann noch etwas nicht erhaltene hilfe von außen, und wenn du "glück" hast wirste dann viele.

hallo katze
nein, im ernst, entschuldige bitte die ironie, ich denke nicht dass deine frage verletzend gemeint war. es ist weder spannend noch toll oder aufregend, viele zu sein.
es ist anstrengend und oft sehr qualvoll, weil die vergangenheit unser leben lang auch das heute bestimmen wird. man kann mit guter therapie und viel viel geduld und zeit vielleicht erreichen, ein einigermaßen selbsbestimmtes und erfülltes leben zu führen. aber es gibt sehr viele dinge, die für uns unerreichbar sind. mit "uns" meine ich jetzt speziell unser system, nicht pauschal alles DIS- Menschen.
für uns ist es beispielsweise unmöglich, eine partnerschaft zu führen oder auch nur wirklich einmal jemanden voll zu vertrauen, nähe zuzulassen.
für uns ist es nicht möglich mal entspannt ein paar tage urlaub zu machen, weil ungewohnte orte geht gar nicht.
durch die damaligen taten ist der körper auch kaputt, somit ist auch arbeiten nur eingeschränkt möglich, was bedeutet dass es finanziell immer angespannt ist.

nein, ich will jetzt nicht nur jammern, auch für mich und uns hat das leben durchaus positive seiten.
wir haben überlebt, wir können heute weitestgehend selbstbestimmt und ohne ständige hilfe leben und klar können wir auch lachen und scherzen und das tun was andere menschen auch tun.
aber es ist für uns immer mit viel viel mehr arbeit verbunden dass die lage stabil bleibt, denn wir müssen schauen dass alle zu ihrem recht kommen, viele innenleute sind so traumatisiert, dass sie auch heute noch viele von uns ziemlich mit runterziehen können, und dann gibts eben auch noch die, die dem system schaden wollen und in schach gehalten werden müssen, aber trotzdem auch leben wollen und auch sollen.

wenn ich es mit einem wort beschreiben sollte würde ich aktuell sagen: es ist jeden tag ein verdammter kraftakt.so wie auch dein leben mit borderline sicher ein genauso großer kraftakt sein wird. ich hab viele menschen mit BL kennenlernen dürfen und war selbst BL diagnostiziert und in einer spezialklinik. ich denke nicht, dass diese menschen oder generell menschen mit anderen erkrankungen oder störungen, egal ob seelisch oder körperlich, weniger leiden als wir. aber eben anders, und ich wünsche es keinem, so sein zu müssen wir mir.

liebe grüße

elmsfeuer

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21. Mai 2010 um 3:44
In Antwort auf midge_12266520

Ein paar büchertipps und erfahrungen von uns
hallo ena,

es ist bewiesen, dass es die diagnose Dissoziative identitätsstörung selbstverständlich gibt.
allerdings gibt es noch immer viel zu viele personen, gerade psychiater und therapeuten, die behaupten alles ist unsinn.
wir sind sieben jahre mit allen möglichen diagnosen durch die welt gelaufen weil uns nicht geglaubt wurde, haben aber heute einen therapeuten, der uns unterstützt und jede/n von uns ernst nimmt. mittlerweile kann er einige personen an körperhaltung, mimik und gestik, spracheverhalten etc auseinanderhalten, ohne dass die person, die gerade vorn ist, ihm ihren namen sagt.
wenn du im netz mal googelst unter DIS oder MPS oder multiple persönlichkeit oder eben dissoziative identitätsstörung wirst du auf viele seiten stoßen. es gibt sehr sehr schöne und informative sites von betroffen und auch einige wirklich gute foren. möcht jetzt hier keine werbung machen, schau einfach mal selber nach
auf den meisten seiten wirst du auch bücherlisten finden.
aufschrei wurde ja schon erwähnt es gibt aber noch einiges anderes zum thema.
2 sehr gute bücher sind von michaela huber trauma und traumabehandlung teil 1 und 2. es sind zwar fachbücher aber das meiste ist auch für interessierte menschen und betroffene oder angehörige relativ einfach lesbar.
ein schönes buch zum einstieg ist auch "hannah und die anderen" von adriana stern.
es ist eher ein jugendbuch, stellt aber die störung recht verständlich da und ist ein guter einstieg. teilweise ist es meiner meinung nach etwas sehr feministisch angehaucht, ist aber nur meine meinung
ein gutes selbsthilfebuch ist auch "schmetterlingsfrauen" von sabine marya, allerdings ist es eher für betroffene geeignet, da es aufgaben gibt mit denen man arbeiten kann. jede/m betroffenen kann ich das empfehlen.
ich find es klasse dass sich auch menschen die nicht betroffen oder angehörige sind für diese thema interessieren, denn im alltagsleben stoßen wir aus unserer erfahrung doch noch auf viele verständnisprobleme. die meisten unserer bekannten wissen nicht dass wir viele sind, es ist eine große vertrauenssache sich da zu outen. ich bekomme aber schon oft zu hören dass ich "komisch" bin, oder "gestern doch noch eine ganz andere meinung hatte" oder "launisch und wechselhaft bin" etc.... klar sind wir wechselhaft) aber viele verstehen es eben nicht und wenn ich das gefühl hab es ist nicht genug vertrauen da, dann versuche ich eben abzuwiegeln und möglichst wenig aufzufallen.
es gibt aber auch menschen die uns kennen und aktzeptieren so wie wir eben sind. unsere beste freundin weiß mittlerweile oft sogar am telefon mit wem sie gerade spricht und das ist ein sehr schönes gefühl, so angenommen zu werden.
wir hatten ende letzten jahres einen klinikaufenthalt und es war der erste, aus dem wir positive erfahrungen mitgenommen haben. für das personal war es keine frage, dass wir viele sind und selbst die mtpatientinnen, von denen keine DIS hatte oder auch nur kannte, gingen nach einer eingwöhnungszeit ganz selbstverständlich mit uns um. es war ein sehr schönes gefühl, aktzeptiert zu werden und uns nicht verstellen zu müssen.
was mich noch interessiert, wie bist du auf diese thema gekommen? falls du es sagen magst... hattest du mal kontakt zu einer betroffenen oder so?
lg von den elmsfeuern

Hey
Ich hoffe Ihr habt meine mail bekommen

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29. Juni 2010 um 15:06
In Antwort auf midge_12266520

Wie man multipel wird?
also:

multipel wirste, indem du als sehr junger mensch unsagbaren qualen ausgesetzt wirs, die hier nich wirklich hergehörn und die die meisten sich vermutlich zum glück nicht mal in ihrn schlimmsten alpträumen ausmalen könne.
zu dem cocktail aus qual und eigener hilflosigkeit aufgrund des alters mischste dann noch etwas nicht erhaltene hilfe von außen, und wenn du "glück" hast wirste dann viele.

hallo katze
nein, im ernst, entschuldige bitte die ironie, ich denke nicht dass deine frage verletzend gemeint war. es ist weder spannend noch toll oder aufregend, viele zu sein.
es ist anstrengend und oft sehr qualvoll, weil die vergangenheit unser leben lang auch das heute bestimmen wird. man kann mit guter therapie und viel viel geduld und zeit vielleicht erreichen, ein einigermaßen selbsbestimmtes und erfülltes leben zu führen. aber es gibt sehr viele dinge, die für uns unerreichbar sind. mit "uns" meine ich jetzt speziell unser system, nicht pauschal alles DIS- Menschen.
für uns ist es beispielsweise unmöglich, eine partnerschaft zu führen oder auch nur wirklich einmal jemanden voll zu vertrauen, nähe zuzulassen.
für uns ist es nicht möglich mal entspannt ein paar tage urlaub zu machen, weil ungewohnte orte geht gar nicht.
durch die damaligen taten ist der körper auch kaputt, somit ist auch arbeiten nur eingeschränkt möglich, was bedeutet dass es finanziell immer angespannt ist.

nein, ich will jetzt nicht nur jammern, auch für mich und uns hat das leben durchaus positive seiten.
wir haben überlebt, wir können heute weitestgehend selbstbestimmt und ohne ständige hilfe leben und klar können wir auch lachen und scherzen und das tun was andere menschen auch tun.
aber es ist für uns immer mit viel viel mehr arbeit verbunden dass die lage stabil bleibt, denn wir müssen schauen dass alle zu ihrem recht kommen, viele innenleute sind so traumatisiert, dass sie auch heute noch viele von uns ziemlich mit runterziehen können, und dann gibts eben auch noch die, die dem system schaden wollen und in schach gehalten werden müssen, aber trotzdem auch leben wollen und auch sollen.

wenn ich es mit einem wort beschreiben sollte würde ich aktuell sagen: es ist jeden tag ein verdammter kraftakt.so wie auch dein leben mit borderline sicher ein genauso großer kraftakt sein wird. ich hab viele menschen mit BL kennenlernen dürfen und war selbst BL diagnostiziert und in einer spezialklinik. ich denke nicht, dass diese menschen oder generell menschen mit anderen erkrankungen oder störungen, egal ob seelisch oder körperlich, weniger leiden als wir. aber eben anders, und ich wünsche es keinem, so sein zu müssen wir mir.

liebe grüße

elmsfeuer

Persönlichkeitsstörung
Alle Achtung elmsfeuer, bist schon sehr viel weiter und hast dir anscheinend auch die nötige Hilfe gesucht

Was mich persönlich fasziniert ist, dass man das Vorurteil hat, multiple Persönlichkeitsstörungen hätten einen IQ unter 100 und das stimmt nicht! Im Gegenteil, sie haben einen hohen IQ und mit dieser Persönlichkeitsspaltung gepaart, können nur die "Wenigsten" mitreden^^

Das ist für mich das Phänomen und interessiert mich halt sehr

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12. Juli 2010 um 16:23

Hömopathie
Ich sehe das wie mit der Hömophathie, die Schulwissenschaft bestreitet es, siehe den Beitrag unten.

Ist eine Glaubensfrage.

Komisch ist jedoch, dass Leute die nicht glauben eher bereit sind dies zu glauben.


Ich kenn mich mit dem Thema nicht aus, habe neulich aber eine interessante Fernsehdokum dazu gesehen. Da wurde behauptet, dass die Diagnose

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21. August 2010 um 10:35
In Antwort auf midge_12266520

Ein paar büchertipps und erfahrungen von uns
hallo ena,

es ist bewiesen, dass es die diagnose Dissoziative identitätsstörung selbstverständlich gibt.
allerdings gibt es noch immer viel zu viele personen, gerade psychiater und therapeuten, die behaupten alles ist unsinn.
wir sind sieben jahre mit allen möglichen diagnosen durch die welt gelaufen weil uns nicht geglaubt wurde, haben aber heute einen therapeuten, der uns unterstützt und jede/n von uns ernst nimmt. mittlerweile kann er einige personen an körperhaltung, mimik und gestik, spracheverhalten etc auseinanderhalten, ohne dass die person, die gerade vorn ist, ihm ihren namen sagt.
wenn du im netz mal googelst unter DIS oder MPS oder multiple persönlichkeit oder eben dissoziative identitätsstörung wirst du auf viele seiten stoßen. es gibt sehr sehr schöne und informative sites von betroffen und auch einige wirklich gute foren. möcht jetzt hier keine werbung machen, schau einfach mal selber nach
auf den meisten seiten wirst du auch bücherlisten finden.
aufschrei wurde ja schon erwähnt es gibt aber noch einiges anderes zum thema.
2 sehr gute bücher sind von michaela huber trauma und traumabehandlung teil 1 und 2. es sind zwar fachbücher aber das meiste ist auch für interessierte menschen und betroffene oder angehörige relativ einfach lesbar.
ein schönes buch zum einstieg ist auch "hannah und die anderen" von adriana stern.
es ist eher ein jugendbuch, stellt aber die störung recht verständlich da und ist ein guter einstieg. teilweise ist es meiner meinung nach etwas sehr feministisch angehaucht, ist aber nur meine meinung
ein gutes selbsthilfebuch ist auch "schmetterlingsfrauen" von sabine marya, allerdings ist es eher für betroffene geeignet, da es aufgaben gibt mit denen man arbeiten kann. jede/m betroffenen kann ich das empfehlen.
ich find es klasse dass sich auch menschen die nicht betroffen oder angehörige sind für diese thema interessieren, denn im alltagsleben stoßen wir aus unserer erfahrung doch noch auf viele verständnisprobleme. die meisten unserer bekannten wissen nicht dass wir viele sind, es ist eine große vertrauenssache sich da zu outen. ich bekomme aber schon oft zu hören dass ich "komisch" bin, oder "gestern doch noch eine ganz andere meinung hatte" oder "launisch und wechselhaft bin" etc.... klar sind wir wechselhaft) aber viele verstehen es eben nicht und wenn ich das gefühl hab es ist nicht genug vertrauen da, dann versuche ich eben abzuwiegeln und möglichst wenig aufzufallen.
es gibt aber auch menschen die uns kennen und aktzeptieren so wie wir eben sind. unsere beste freundin weiß mittlerweile oft sogar am telefon mit wem sie gerade spricht und das ist ein sehr schönes gefühl, so angenommen zu werden.
wir hatten ende letzten jahres einen klinikaufenthalt und es war der erste, aus dem wir positive erfahrungen mitgenommen haben. für das personal war es keine frage, dass wir viele sind und selbst die mtpatientinnen, von denen keine DIS hatte oder auch nur kannte, gingen nach einer eingwöhnungszeit ganz selbstverständlich mit uns um. es war ein sehr schönes gefühl, aktzeptiert zu werden und uns nicht verstellen zu müssen.
was mich noch interessiert, wie bist du auf diese thema gekommen? falls du es sagen magst... hattest du mal kontakt zu einer betroffenen oder so?
lg von den elmsfeuern

Klinikaufenthalt
Hi elmsfeuern,
ich habe deine Aussage gelesen und hoffe, dass du mir helfen kannst. Ich habe auch eine mp und suche schon seit längerem verzweifelt, eine Klinik, in der man uns gut behandeln kann. Ich möchte dich deshalb fragen, welche Klinik das war, in der du gute Erfahrungen gemacht hast. Es ist nämlich wirklich wichtig für uns, auch für meinen Mann und meine Tochter, denn langsam ist mit meinen ganzen Kondis und Programmen kaum ein normales Leben mehr möglich.
lg von kreszenzia

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25. Dezember 2011 um 23:05

Auch wenn der Beitrag schon ein bisschen alt ist
aber vill. hast du schon mal was von dem Buch ' Vater unser in der Hölle' gehört ? ich selbst habe es nicht gelesen weil es wirklich heftig sein soll und nichts für schwache Nerven!

Hoffe ich konnte dir nen bisschen weiterhelfen

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27. Dezember 2011 um 9:04

Buch
Vielleicht wäre für dich das Buch von Carnegi interessant, er hat nur Psychologiethemen.

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