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Mit sich selbst zufrieden sein?

6. Juni um 14:33

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich heute mal mit meiner Zwiegespaltenheit an euch.
Ich bin 24, in einem sehr gewaltvollen Haushalt mit 1000 Verboten aufgewachsen und durfte nie etwas. Weder mich mit Freuden treffen, geschweige denn das Haus mal alleine verlassen. Habe meine gesamte Kindheit und Jugend nur unter Verboten gelebt. Durfte nicht raus, habe nichts erlebt.
Mit 18 bin ich dann endlich ausgezogen. Mein damaliger Freund hat mich sehr dabei unterstützt.Er selbst lebte aber auch sehr isoliert. Kaum Freunde. Ich hatte wenige Bekannte, traf mich 5-6 Mal im Jahr mit jemanden. Fing ein Studium an, brach es ab und abolbierte eine Ausbildung.
Nach 4 Jahren ging dann unsere Beziehung auseinander. 
In meinem Jahr wo ich Solo war unternahm ich oft etwas mit Freunden. Aber immer nur so 1-2 Stunden, da ich es einfach nicht gewohnt war.
Mittlerweile habe ich einen neuen Freund. Er hatte eine wundervolle, liebevolle und behütete Kindheit, durfte als Jugendlicher alles was er wollte, konnte sich ausprobieren und selber finden.
Ich merke nun immer mehr was mir fehlt. Was weg ist. Was ich niemals nachholen kann. Ich werde niemals Freunde mit in mein Elternhaus bringen können. Niemals die Aufregung mit 16 vor der ersten Party erleben. Niemals mit Freunden und meinen Eltern am Frühstückstisch sitzen. Niemals auf einem 18 Geburtstag sein.
Ich bin 24 und habe so gut wie keine Lebenserfahrungen.
War noch nie mit Freunden im Urlaub (Klassenfahrten durfte ich von daheim aus nicht) - meine derzeitigen Freunde wollen nicht..
Habe keine "alten Freunde" und die die ich habe sind grundverschieden zu mir(ich liebe sie alle, aber wir haben wenige Gemeinsamkeite)
War jetzt ein paar Mal feiern, aber noch nie die Nacht durchgemacht.
Wurde nie irgendwo angeflirtet, dabei sehe ich nicht total schlecht aus.
Habe keinen Freundeskreis, nie mit Freunden gegrillt, am Kanal gesessen. War noch nie auf einem Konzert mit Freunden.
Ich habe keine Leidenschaften und das Gefühl mich selbst nicht zu kennen.
Ich tue mich in sozialen Gruppen sehr schwer. Komme mir unbeholfen und störend vor, auch wenn mir anderes Rückgemeldet wird.
Ich habe das Gefühl mir rennt die Zeit davon. Ich möchte mich entwickeln und entfalten und dieses Gefühl von "ich habe was in meinem Leben verpasst" loswerden. Wie schaffe ich das? Was kann ich tun? Wo kann ich Leute finden die das selbe wollen. Wie werde ich den Neid los, den ich empfinde wenn andere von ihren Erlebnissen erzählen?
Ich meine, meine "Jugend" kommt nicht mehr wieder. Ich werde niemal wieder 16 sein.
Nur jetzt bin ich berufstätig und habe einfach das Gefühl das ich das nicht mehr nachholen kann. Das belastet mich so.
Ich möchte wirklich einfach nur zufrieden und glücklich sein.

Habt ihr Tipps?
Ich versuche so zu Leben wie ich es möchte und mache worauf ich Lust habe, aber mir fehlen dafür auch die Leute.
Und auch wenn ich weiß, dass ich mit 24 nicht alt bin, fühle ich mich für "die erste Erfahrung" dieser Art teilweise zu alt.


Danke fürs Lesen, alleine das Schreiben hat so gut getan.

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6. Juni um 21:32
In Antwort auf chibbies

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich heute mal mit meiner Zwiegespaltenheit an euch.
Ich bin 24, in einem sehr gewaltvollen Haushalt mit 1000 Verboten aufgewachsen und durfte nie etwas. Weder mich mit Freuden treffen, geschweige denn das Haus mal alleine verlassen. Habe meine gesamte Kindheit und Jugend nur unter Verboten gelebt. Durfte nicht raus, habe nichts erlebt.
Mit 18 bin ich dann endlich ausgezogen. Mein damaliger Freund hat mich sehr dabei unterstützt.Er selbst lebte aber auch sehr isoliert. Kaum Freunde. Ich hatte wenige Bekannte, traf mich 5-6 Mal im Jahr mit jemanden. Fing ein Studium an, brach es ab und abolbierte eine Ausbildung.
Nach 4 Jahren ging dann unsere Beziehung auseinander. 
In meinem Jahr wo ich Solo war unternahm ich oft etwas mit Freunden. Aber immer nur so 1-2 Stunden, da ich es einfach nicht gewohnt war.
Mittlerweile habe ich einen neuen Freund. Er hatte eine wundervolle, liebevolle und behütete Kindheit, durfte als Jugendlicher alles was er wollte, konnte sich ausprobieren und selber finden.
Ich merke nun immer mehr was mir fehlt. Was weg ist. Was ich niemals nachholen kann. Ich werde niemals Freunde mit in mein Elternhaus bringen können. Niemals die Aufregung mit 16 vor der ersten Party erleben. Niemals mit Freunden und meinen Eltern am Frühstückstisch sitzen. Niemals auf einem 18 Geburtstag sein.
Ich bin 24 und habe so gut wie keine Lebenserfahrungen.
War noch nie mit Freunden im Urlaub (Klassenfahrten durfte ich von daheim aus nicht) - meine derzeitigen Freunde wollen nicht..
Habe keine "alten Freunde" und die die ich habe sind grundverschieden zu mir(ich liebe sie alle, aber wir haben wenige Gemeinsamkeite)
War jetzt ein paar Mal feiern, aber noch nie die Nacht durchgemacht.
Wurde nie irgendwo angeflirtet, dabei sehe ich nicht total schlecht aus.
Habe keinen Freundeskreis, nie mit Freunden gegrillt, am Kanal gesessen. War noch nie auf einem Konzert mit Freunden.
Ich habe keine Leidenschaften und das Gefühl mich selbst nicht zu kennen.
Ich tue mich in sozialen Gruppen sehr schwer. Komme mir unbeholfen und störend vor, auch wenn mir anderes Rückgemeldet wird.
Ich habe das Gefühl mir rennt die Zeit davon. Ich möchte mich entwickeln und entfalten und dieses Gefühl von "ich habe was in meinem Leben verpasst" loswerden. Wie schaffe ich das? Was kann ich tun? Wo kann ich Leute finden die das selbe wollen. Wie werde ich den Neid los, den ich empfinde wenn andere von ihren Erlebnissen erzählen?
Ich meine, meine "Jugend" kommt nicht mehr wieder. Ich werde niemal wieder 16 sein.
Nur jetzt bin ich berufstätig und habe einfach das Gefühl das ich das nicht mehr nachholen kann. Das belastet mich so.
Ich möchte wirklich einfach nur zufrieden und glücklich sein.

Habt ihr Tipps?
Ich versuche so zu Leben wie ich es möchte und mache worauf ich Lust habe, aber mir fehlen dafür auch die Leute.
Und auch wenn ich weiß, dass ich mit 24 nicht alt bin, fühle ich mich für "die erste Erfahrung" dieser Art teilweise zu alt.


Danke fürs Lesen, alleine das Schreiben hat so gut getan.

indem Du die Worte "hätte" und "wäre" und "könnte" aus Deinem Wortschatz streichst.

Ja, ist mein völliger Ernst.

Keine Sätze mit diesen Worten mehr bilden und sie auch nicht statt dessen umschreiben. Jeder Gedanke daran hilft Dir kein bißchen, kann aber sehr wohl schaden.

"Yesterday is history
tomorrow is a mystery
today is a gift. That's why we call it the present."
Kann man nicht übersetzen, ohne dass der Sinn verloren geht, aber das bringt es auf den Punkt.

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7. Juni um 9:34

Wirklich "nachholen" kannst du nichts. Ich habe mit 16 Sachen gemacht, die ich so heute nicht mehr machen würde - man wird nicht nur älter, sondern auch reifer und hat andere Ansprüche.

Du musst wohl damit leben, dass du keine schöne Jugend hattest. So wie du diese beschreibst, ist es übrigens sehr bewundernswert, wie gut du heute mit beiden Beinen im Leben stehst. Du hast Freunde, einen Partner - ich glaube andere mit deiner Vergangenheit wären auch heute noch viel isolierter!
Du machst das schon gut. Konzentriere dich darauf in der jetzigen Lebensphase alles so zu leben, wie andere auch. Wenn du dann irgendwann in den nächsten Abschnitt kommst, wirst du zufrieden sein.

LG & alles Gute

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7. Juni um 10:26
In Antwort auf chibbies

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich heute mal mit meiner Zwiegespaltenheit an euch.
Ich bin 24, in einem sehr gewaltvollen Haushalt mit 1000 Verboten aufgewachsen und durfte nie etwas. Weder mich mit Freuden treffen, geschweige denn das Haus mal alleine verlassen. Habe meine gesamte Kindheit und Jugend nur unter Verboten gelebt. Durfte nicht raus, habe nichts erlebt.
Mit 18 bin ich dann endlich ausgezogen. Mein damaliger Freund hat mich sehr dabei unterstützt.Er selbst lebte aber auch sehr isoliert. Kaum Freunde. Ich hatte wenige Bekannte, traf mich 5-6 Mal im Jahr mit jemanden. Fing ein Studium an, brach es ab und abolbierte eine Ausbildung.
Nach 4 Jahren ging dann unsere Beziehung auseinander. 
In meinem Jahr wo ich Solo war unternahm ich oft etwas mit Freunden. Aber immer nur so 1-2 Stunden, da ich es einfach nicht gewohnt war.
Mittlerweile habe ich einen neuen Freund. Er hatte eine wundervolle, liebevolle und behütete Kindheit, durfte als Jugendlicher alles was er wollte, konnte sich ausprobieren und selber finden.
Ich merke nun immer mehr was mir fehlt. Was weg ist. Was ich niemals nachholen kann. Ich werde niemals Freunde mit in mein Elternhaus bringen können. Niemals die Aufregung mit 16 vor der ersten Party erleben. Niemals mit Freunden und meinen Eltern am Frühstückstisch sitzen. Niemals auf einem 18 Geburtstag sein.
Ich bin 24 und habe so gut wie keine Lebenserfahrungen.
War noch nie mit Freunden im Urlaub (Klassenfahrten durfte ich von daheim aus nicht) - meine derzeitigen Freunde wollen nicht..
Habe keine "alten Freunde" und die die ich habe sind grundverschieden zu mir(ich liebe sie alle, aber wir haben wenige Gemeinsamkeite)
War jetzt ein paar Mal feiern, aber noch nie die Nacht durchgemacht.
Wurde nie irgendwo angeflirtet, dabei sehe ich nicht total schlecht aus.
Habe keinen Freundeskreis, nie mit Freunden gegrillt, am Kanal gesessen. War noch nie auf einem Konzert mit Freunden.
Ich habe keine Leidenschaften und das Gefühl mich selbst nicht zu kennen.
Ich tue mich in sozialen Gruppen sehr schwer. Komme mir unbeholfen und störend vor, auch wenn mir anderes Rückgemeldet wird.
Ich habe das Gefühl mir rennt die Zeit davon. Ich möchte mich entwickeln und entfalten und dieses Gefühl von "ich habe was in meinem Leben verpasst" loswerden. Wie schaffe ich das? Was kann ich tun? Wo kann ich Leute finden die das selbe wollen. Wie werde ich den Neid los, den ich empfinde wenn andere von ihren Erlebnissen erzählen?
Ich meine, meine "Jugend" kommt nicht mehr wieder. Ich werde niemal wieder 16 sein.
Nur jetzt bin ich berufstätig und habe einfach das Gefühl das ich das nicht mehr nachholen kann. Das belastet mich so.
Ich möchte wirklich einfach nur zufrieden und glücklich sein.

Habt ihr Tipps?
Ich versuche so zu Leben wie ich es möchte und mache worauf ich Lust habe, aber mir fehlen dafür auch die Leute.
Und auch wenn ich weiß, dass ich mit 24 nicht alt bin, fühle ich mich für "die erste Erfahrung" dieser Art teilweise zu alt.


Danke fürs Lesen, alleine das Schreiben hat so gut getan.

"Ich bin 24 und habe so gut wie keine Lebenserfahrungen."
Das stimmt nicht, deine Lebenserfahrungen sind nur andere als die, die du gern gehabt hättest.

Ich denke, dass (fast?) jeder andere dir ebenfalls etwas aufzählen kann, was er gerne erlebt hätte, aber nicht erleben konnte.  Wenn es danach ginge, könnte wahrscheinlich jeder unzufrieden sein, wenn er den Fokus (so wie du) darauf legen würde.
Ich könnte dir auch soo vieles aufzählen, was ich nicht erfahren konnte und dazu gehört z.B. eine partnerschaftliche Beziehung mit "schon" 24 Jahren Da stand ich noch an einem völlig anderem Punkt in meinem Leben und hätte nie gedacht, dass ich überhaupt  irgendwann mal dazu fähig (jeder hat seine eigene Lebensgeschichte) wäre, Teil eines Paares zu werden.
Da hast du mir in deinem Alter schon etwas voraus. Es kommt halt immer auf die persönliche Perspektive an.

Konzentrier dich auf das Hier und Heute und mach das für dich Beste daraus und verdirb es dir nicht damit, dass du der Vergangenheit und den verpassten Gelegenheiten hinterher heulst. Die Vergangenheit kannst du nicht ändern, du kannst aber die Gegenwart so gestalten, dass sie dich zufrieden macht.

Du hast z.B.eine Ausbildung gemacht, bist berufstätig, du hast einen Freund und das alles trotz deiner schlimmer Erfahrungen! Das ist keine Selbstverständlichkeit, deine Gegenwart und ein Grund zur Freude.






 

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10. Juni um 15:31
In Antwort auf chibbies

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich heute mal mit meiner Zwiegespaltenheit an euch.
Ich bin 24, in einem sehr gewaltvollen Haushalt mit 1000 Verboten aufgewachsen und durfte nie etwas. Weder mich mit Freuden treffen, geschweige denn das Haus mal alleine verlassen. Habe meine gesamte Kindheit und Jugend nur unter Verboten gelebt. Durfte nicht raus, habe nichts erlebt.
Mit 18 bin ich dann endlich ausgezogen. Mein damaliger Freund hat mich sehr dabei unterstützt.Er selbst lebte aber auch sehr isoliert. Kaum Freunde. Ich hatte wenige Bekannte, traf mich 5-6 Mal im Jahr mit jemanden. Fing ein Studium an, brach es ab und abolbierte eine Ausbildung.
Nach 4 Jahren ging dann unsere Beziehung auseinander. 
In meinem Jahr wo ich Solo war unternahm ich oft etwas mit Freunden. Aber immer nur so 1-2 Stunden, da ich es einfach nicht gewohnt war.
Mittlerweile habe ich einen neuen Freund. Er hatte eine wundervolle, liebevolle und behütete Kindheit, durfte als Jugendlicher alles was er wollte, konnte sich ausprobieren und selber finden.
Ich merke nun immer mehr was mir fehlt. Was weg ist. Was ich niemals nachholen kann. Ich werde niemals Freunde mit in mein Elternhaus bringen können. Niemals die Aufregung mit 16 vor der ersten Party erleben. Niemals mit Freunden und meinen Eltern am Frühstückstisch sitzen. Niemals auf einem 18 Geburtstag sein.
Ich bin 24 und habe so gut wie keine Lebenserfahrungen.
War noch nie mit Freunden im Urlaub (Klassenfahrten durfte ich von daheim aus nicht) - meine derzeitigen Freunde wollen nicht..
Habe keine "alten Freunde" und die die ich habe sind grundverschieden zu mir(ich liebe sie alle, aber wir haben wenige Gemeinsamkeite)
War jetzt ein paar Mal feiern, aber noch nie die Nacht durchgemacht.
Wurde nie irgendwo angeflirtet, dabei sehe ich nicht total schlecht aus.
Habe keinen Freundeskreis, nie mit Freunden gegrillt, am Kanal gesessen. War noch nie auf einem Konzert mit Freunden.
Ich habe keine Leidenschaften und das Gefühl mich selbst nicht zu kennen.
Ich tue mich in sozialen Gruppen sehr schwer. Komme mir unbeholfen und störend vor, auch wenn mir anderes Rückgemeldet wird.
Ich habe das Gefühl mir rennt die Zeit davon. Ich möchte mich entwickeln und entfalten und dieses Gefühl von "ich habe was in meinem Leben verpasst" loswerden. Wie schaffe ich das? Was kann ich tun? Wo kann ich Leute finden die das selbe wollen. Wie werde ich den Neid los, den ich empfinde wenn andere von ihren Erlebnissen erzählen?
Ich meine, meine "Jugend" kommt nicht mehr wieder. Ich werde niemal wieder 16 sein.
Nur jetzt bin ich berufstätig und habe einfach das Gefühl das ich das nicht mehr nachholen kann. Das belastet mich so.
Ich möchte wirklich einfach nur zufrieden und glücklich sein.

Habt ihr Tipps?
Ich versuche so zu Leben wie ich es möchte und mache worauf ich Lust habe, aber mir fehlen dafür auch die Leute.
Und auch wenn ich weiß, dass ich mit 24 nicht alt bin, fühle ich mich für "die erste Erfahrung" dieser Art teilweise zu alt.


Danke fürs Lesen, alleine das Schreiben hat so gut getan.

Liebe chibbies,

was genau hindert dich denn daran, diese Erfahrungen jetzt alle nachzuholen? Grillen, am Kanal sitzen, verreisen, Konzerte zu besuchen - das sind ja alles Dinge, die man relativ leicht erleben kann. Du hast ja auch einen Freund, der mit dir einiges davon unternehmen kann und wenn er keine Lust hat, hat sicher er auch Freunde und Bekannte, die du fragen kannst, wenn deine alten Freunde da nicht mitmachen möchten. Erweitere deinen Bekanntenkreis, indem du neue Menschen kennenlernst, wenn du das Gefühl hast, deine alten Freunde würden nicht mehr zu dir passen.

Organisiere doch mal eine Grillfeier oder lade deine Freunde ein, mit dir auf ein Konzert zu gehen. Oder wenn du eine bestimmte Band magst, gibt es doch meistens Fangruppen im Internet, da könntest du ja Gleichgesinnte kennenlernen und dich mit ihnen zum Konzert verabreden. Du kannst ja auch neue Leute kennenlernen, die deine Interessen teilen, wenn unter deinen alten Freunden niemand dabei ist. Es gibt auch meistens regionale Gruppen im Internet für deinen Wohnort, da stehen auch oft Unternehmungen oder Hobbykreise dabei. Ich bin zum Beispiel in einer Gartengruppe, weil ich gerne gärtnere. 

Deine Vergangenheit ist vorbei, jetzt bist du erwachsen und kannst dein Leben selbst gestalten. Also nimm dein Leben in die Hand! Finde doch heraus, welche Leidenschaften du hast. Du hast nämlich garantiert welche, du hast sie bloß noch nicht entdeckt! Du schreibst, du bist berufstätig, also hast du auch ein Einkommen. Wieso probierst du denn dann nicht einfach irgendwelche Hobbykurse mal aus und schaust, was dir liegt? Man kann ja alles mögliche machen, bei den Volkshochschulen sind Kurse auch noch recht günstig, so dass es nicht schlimm ist, wenn man dann herausfindet, dass etwas doch nicht ganz das Wahre ist.

Anstatt zu Hause zu sitzen und dich über deine Vergangenheit zu beklagen, werde aktiv und ändere dein Leben.

Du schaffst das!

LG
Elisabeth

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10. Juni um 15:57

Hallo ihr Lieben,

lieben Dank für eure Antworten. Es hat mich gefreut die zu lesen.
Alles was ihr schreibt denke ich mir jeden Tag, und meist hilft es und ist gut und ich bemühe mich genau das jeden Tag so zu leben. Aber an "schlechten" Tagen fällt es mir einfach schwer. Und dieses Gefühl möchte ich loswerden. Ich versuche mein Leben zu leben wie ich möchte und Interessen/ Leidenschaften zu entwickeln. Und ich weiß das ich so jung bin, dass ich alles noch Leben kann, und da bin ich auch wirklich dran. Mein Freund unterstützt mich toll. Werde im Oktober eine Backpackingtour alleine durch Deutschland machen. Das denke ich wird ein erster Erfolg nur für mich allein.

Ich bin dabei mein Leben zu ändern, nur dieses bittere Gefühl an manchen Tagen soll verschwinden. Ich habe doch noch alles vor mir.

Chibbies.

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10. Juni um 16:55
In Antwort auf chibbies

Hallo ihr Lieben,

lieben Dank für eure Antworten. Es hat mich gefreut die zu lesen.
Alles was ihr schreibt denke ich mir jeden Tag, und meist hilft es und ist gut und ich bemühe mich genau das jeden Tag so zu leben. Aber an "schlechten" Tagen fällt es mir einfach schwer. Und dieses Gefühl möchte ich loswerden. Ich versuche mein Leben zu leben wie ich möchte und Interessen/ Leidenschaften zu entwickeln. Und ich weiß das ich so jung bin, dass ich alles noch Leben kann, und da bin ich auch wirklich dran. Mein Freund unterstützt mich toll. Werde im Oktober eine Backpackingtour alleine durch Deutschland machen. Das denke ich wird ein erster Erfolg nur für mich allein.

Ich bin dabei mein Leben zu ändern, nur dieses bittere Gefühl an manchen Tagen soll verschwinden. Ich habe doch noch alles vor mir.

Chibbies.

Liebe Chibbies,

dass es gute und schlechte Tage gibt, ist normal. So geht es jedem. An den schlechten Tagen sehen wir alle die Dinge etwas schwärzer und tun uns allgemein schwerer, unsere guten Vorsätze umzusetzen.

Lass dich davon weder entmutigen, noch aufhalten! Du bist auf einem sehr guten Weg, also bleib dabei. Du kannst deine verlorene Kindheit nicht in ein paar Wochen oder Monaten nachholen, mach einen Schritt nach dem anderen. Das wird schon!

Und wenn du deine Kindheit aufarbeiten möchtest, um sie wirklich ganz hinter dir lassen und damit abschließen zu können, rate ich dir zu psychologischer Beratung. Es gibt da kein Patentrezept und jeder Mensch muss seine eigenen Strategien finden und darum ist es wichtig, sich da in fachlich kompetente Hände zu begeben. Manchmal muss man auch ein wenig probieren bzw. öfter den Therapeuten/die Therapieform wechseln, bis man das findet, was gu für einen ist und wirklich hilft. Menschen sind da eben verschieden und deshalb gibt es viele Zugänge dazu.

Vielleicht hilft es dir auch, deine Erfahrungen in Form eines Tagebuchs aufzuschreiben. Die positiven Erfahrungen werden dir Mut machen und du kannst sie an schlechten Tagen wieder durchlesen und wieder erleben. Und an schlechten Tagen hilft es oft einfach, sich den ganzen Mist von der Seele zu schreiben. 

LG
Elisabeth

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17. Juni um 22:26

Du bist erst 24 und kannst alles nachholen.

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