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Mit 18 "ausziehen" - Geldansprüche?

15. November 2010 um 16:43 Letzte Antwort: 16. November 2010 um 7:41

Hallo!

Punkt ist folgender: Meine Freundin wird in ca. 2 Wochen von zu Hause raus geschmissen (deshalb die Anführungszeichen - sie zieht eben nicht gerade freiwillig aus) und sie weiß nicht wohin. Ihre familiäre Situation ist gelinde gesagt nicht die Beste und eigentlich will sie auch von zu Hause weg, doch da es nun so plötzlich kommt ist die Situation nicht ganz einfach.
Sie hat 10 Jahre Schule und den Realschulabschluss mit nem Notendurchschnitt von 1,? (1,5 glaube ich..) gemacht, dann aber für mehr als ein Jahr die Schule abgebrochen und jetzt will sie ihr Abi nachholen.
Das würde sie gerne in meiner Nähe tun, da sie momentan in BaWü lebt und ich in NRW. Meine Mutter hat zugestimmt, dass sie für 1-2 Monate bei uns einziehen kann, danach muss sie sich dann aber eine eigene Wohnung suchen und wir zweifeln momentan stark daran, dass sie sich das leisten kann.
Zuerst wollte ich mit ihr ausziehen, aber dass ginge 1. erst recht nicht, weils dann ja noch teurer würde und 2. ist meine Mutter damit nicht einverstanden, da ich selbst erst 16 bin...
Meine Frage ist also, was sie für Geld bekommen würde...? Das Kindergeld stünde ihr zu und ich gehe auch mal davon aus, dass sie noch Unterhalt bekommt, insofern sie dann zur Schule geht(?) Aber damit kann sie monatlich wohl kaum ne Wohnung finanzieren und außerdem muss sie sich anfangs ja auch erst mal die Einrichtung irgendwie leisten können. Da muss es doch noch irgendwelche Unterstützung geben, die sie bekommt, da sie ja nichts dafür kann, dass sie rausgeschmissen wird, gehe ich mal von aus...?!

Wäre nett, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!
Danke schon mal im Vorraus.

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16. November 2010 um 7:41

So einfach rausschmeißen geht nicht
die Eltern deiner Freundin sind ihr gegenüber unterhalspflichtig solange sie noch in der Ausbildung ist. Diesen Unterhalt leisten Eltern in der Regel dadurch, das sie Ihren Nachwuchs zuhause haben und mit allem Lebensnotwendigen versorgen.

Wenn sie der Meinung sind das ihre Tochter nicht mehr zuhause wohnen soll dann müssen Sie ihr eine Wohnung finanzieren.

LG
Heiner

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