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Mit 18 ausziehen - Finanzielle Unterstützung?

27. Oktober 2012 um 15:28 Letzte Antwort: 6. November 2012 um 9:13

Hallo,

ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das hier richtig ist, aber vielleicht kann mir ja trotzdem jemand helfen.
Das Problem ist folgendes:

Ich bin 18 Jahre alt, war von April - Juni in einer psychiatrischen Klinik, unter anderem auch wegen familiären Problemen.
Nachdem ich aus der Klinik entlassen wurde, habe ich eine Familienhilfe beim Jugendamt beantragt, welche auch 1-2x in der Woche zu mir kommt und mir hilft mein eigenes Leben halbwegs auf die Beine zu stellen (funktioniert soweit SEHR gut!) Desweiteren gehe ich auch alle vier Wochen zu einer Therapeutin zur ambulanten Nachsorge.
Mein Bruder ist 25, wohnt zu Hause und macht im moment GAR NICHTS. Es gibt permanent Streß wegen ihm, da er bis abends schläft und dann die ganze Nacht wach bleibt. Das führt dazu, dass meine Eltern gereizt sind und es meistens an mir auslassen. Dazu kommen noch einige finanzielle Probleme, etc.
Nun ist meine Frage, ob es irgendeine finanzielle Unterstützung gibt, wie zb. vom Jugendamt, Landkreis oder Stadt? Meine Therapeutin, sowie meine Familienhilfe haben mir vorgeschlagen auszuziehen, weil es für mich wohl auch besser wäre. Ich weiß von mir aus auch, dass wenn ich weiterhin zuhause wohnen müsste, dass ich irgendwann wieder in der Klinik landen würde.
Ich weiß, dass man im Grunde bis zu seinem 25. Lebensjahr zuhause wohnen muss, es sei denn, die Eltern tragen die Kosten für Wohnung usw. Das können meine aber leider nicht.

Ich hoffe, dass mir irgendwer helfen kann.

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6. November 2012 um 9:13

Wenn ...
... die Familienhelferin es Ihnen empiehlt, dürfte sie Ihnen auch entsprechende Anlaufstellen sagen können, z.B. eine Jugendeinrichtung für betreutes Wohnen usw.

Ansonsten gibt es auch kirchliche Beratungsstellen.

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