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Missbraucht

5. November 2011 um 15:00

Hallo an alle User

die meisten Missbrauchopfer sind wohl weiblich, aber auch Männer werden missbraucht.Ich bin bis zu meinem 14/15 Lebensjahr von meiner Mutter und teilweise von Nachbarinnen
missbraucht worden.wenigstens empfinde ich dies Heute so,bin zur Zeit 49 Jahre alt. Mein Vater ist früh gestorben,hatte aber für unsere Familie vorgesorgt und meine Mutter mußte sich finanziell keine Sorgen machen.Ich habe noch 2 Schwestern eine älter und eine jünger. Der Missbrauch ist schleichend gekommen. Meine Mutter hat mich immer gewaschen.Später mit 6 oder 7 Jahren durfte ich dies selber erledigen,mußte dann aber zu ihr kommen und zeigen das ich es auch wirklich getan habe.Das hieß Arme heben,Zähne zeigen, bücken und Pobacken auseinander halten und Vorhaut zurückziehen.Dies geschah meist nicht im dunklem Kämmerchen oder im Badezimmer, sondern meist in der Küche und später auch im Wohnzimmer. Oft waren dann Nachbarn oder Verwandte da.Es hat mich eigentlich nie gestört,weil ich es nicht anders kannte. Mit ca.10 hat dann meine Mutter selbst Hand angelegt,Das hieß
nach dem Baden in die Küche, Schlafanzughose runter,Penis in die Hand und Vorhaut zurück.Natürlich habe ich des öfteren eine Erektion bekommen, was mir am Anfang recht peinlich war,da ja meine Mutter oft Besuch hatte.Auch habe ich meinen ersten Samenerguß durch meine Mutter bekommen.Später fand ich es richtig toll halbnackt in der Küche zustehen und mich angrapschen zulassen, auch weil
eine Nachbarin oft mitgeholfen hat.Meine Schwester heute darauf angesprochen, schieben mir die Schuld zu, da ich ja
Spaß empfunden habe.Aber dies geht wohl vielen Männern so. Förderlich war es mit Sicherheit nicht, aber ich habe ein normales Sexualleben, mit leichten Exhibitionistischem Verhalten.das stört aber unser Familienleben nicht. Meine Mutter ist schon seit 8 Jahren tot und habe leider nie über diese Vorkommnisse mit ihr reden können.

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8. November 2011 um 17:16

Na, Spaß war das wohl nicht
Was du nicht beschreibst, ist, wie deine Gefühle bei alledem heute sind. Du sagst, es hat dir früher nichts ausgemacht, was mit der Gewohnheit zu tun hat.
Generell muss ich sagen, dass es einfach nicht okay ist, wenn Eltern an den Kindern herumfingern. Völlig egal, ob unterschiedliches Geschlecht, oder eigenes. Man kann als Eltern Kinder in den Arm nehmen, ihre Tränen trocknen, sie küssen. All das ist okay und es sollte unbedingt passieren. Aber selbst wenn ich einen Sohn hätte, das letzte was mir einfallen würde, wäre, seine Sauberkeit sooooooo zu prüfen. Ich habe eine erwachsene Tochter und wir haben ein echt prima Vertrauensverhältnis. Und trotzdem würde ich sie niemals so berühren, dass man sich auch was anderes vorstellen kann.
Ganz eindeutig: Was deine Mutter getan war falsch. Dass die Einladung auch noch an die Nachbarinnen ging, ist unter aller Kanone. Dass du darauf körperlich reagiert hast, ist hingegen vollkommen normal und auch, das es dir irgendwann gefallen hat, der Gockel zu sein. Du warst der kleine Prinz, der alle faszinierte. Kann ich schon verstehen, doch es wäre die Aufgabe deiner Mutter gewesen, dir dein Leben zu lassen und dich nicht den Nachbarinnen zu überlassen. Und sie selbst hätte ihre Finger auch von dir lassen sollen. Wenn deine Schwestern die Schuld in erster Linie bei dir sehen, könnte das daran liegen, dass sie sich vernachlässigt fühlten, weil sich alles nur um dich drehte. Das würde aber auch nur zeigen, dass auch deine Schwetern zu einer vezerrten Weltsicht erzogen wurden.
Ich wünsche dir alles, alles Gute,
LG, Nelly

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8. November 2011 um 17:44
In Antwort auf malak_11847289

Na, Spaß war das wohl nicht
Was du nicht beschreibst, ist, wie deine Gefühle bei alledem heute sind. Du sagst, es hat dir früher nichts ausgemacht, was mit der Gewohnheit zu tun hat.
Generell muss ich sagen, dass es einfach nicht okay ist, wenn Eltern an den Kindern herumfingern. Völlig egal, ob unterschiedliches Geschlecht, oder eigenes. Man kann als Eltern Kinder in den Arm nehmen, ihre Tränen trocknen, sie küssen. All das ist okay und es sollte unbedingt passieren. Aber selbst wenn ich einen Sohn hätte, das letzte was mir einfallen würde, wäre, seine Sauberkeit sooooooo zu prüfen. Ich habe eine erwachsene Tochter und wir haben ein echt prima Vertrauensverhältnis. Und trotzdem würde ich sie niemals so berühren, dass man sich auch was anderes vorstellen kann.
Ganz eindeutig: Was deine Mutter getan war falsch. Dass die Einladung auch noch an die Nachbarinnen ging, ist unter aller Kanone. Dass du darauf körperlich reagiert hast, ist hingegen vollkommen normal und auch, das es dir irgendwann gefallen hat, der Gockel zu sein. Du warst der kleine Prinz, der alle faszinierte. Kann ich schon verstehen, doch es wäre die Aufgabe deiner Mutter gewesen, dir dein Leben zu lassen und dich nicht den Nachbarinnen zu überlassen. Und sie selbst hätte ihre Finger auch von dir lassen sollen. Wenn deine Schwestern die Schuld in erster Linie bei dir sehen, könnte das daran liegen, dass sie sich vernachlässigt fühlten, weil sich alles nur um dich drehte. Das würde aber auch nur zeigen, dass auch deine Schwetern zu einer vezerrten Weltsicht erzogen wurden.
Ich wünsche dir alles, alles Gute,
LG, Nelly

Antwort
Hallo Nelly

vielen Dank für deine Meinung, ich weiß das es nicht rechtens war was meine Mutter mir angetan hat. Ich wollte mit der Diskusion erstmal erreichen das sich Menschen, damit auseinandersetzen, das der Missbrauch,(so wie es mir passiert ist) keine großartigen negativen Einflüsse auf mein Leben ausgeübt hat. Bei Frauen sieht dies bestimmt anders aus.
LG
Kai-Uwe

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9. November 2011 um 13:39
In Antwort auf vidar_12688713

Antwort
Hallo Nelly

vielen Dank für deine Meinung, ich weiß das es nicht rechtens war was meine Mutter mir angetan hat. Ich wollte mit der Diskusion erstmal erreichen das sich Menschen, damit auseinandersetzen, das der Missbrauch,(so wie es mir passiert ist) keine großartigen negativen Einflüsse auf mein Leben ausgeübt hat. Bei Frauen sieht dies bestimmt anders aus.
LG
Kai-Uwe

Zweischneidiges Schwert
Im Prinzip ist Missbrauch eine Chance, seinen Horizont zu erweitern. Und wenn jemand damit fertig geworden ist, kann er das auch erkennen. Aber ich denke, wir sollten annehmen, dass es Menschen gibt, die damit nicht so schnell fertig werden und denen das sehr wohl Probleme macht.

Wenn es jetzt nur um dein Leben geht, freut es mich, dass du wenig bis keine Schwierigkeiten hast. Aber ich hoffe, du könntest Mitleid mit jemandem haben, der das Gleiche erlebt hat, was du erdulden musstest, und der sich damit schwer tut.

Übrigens gibts nach meiner Erfahrung keine Unterschiede, was das Geschlecht betrifft. Es gibt Frauen, die extrem leiden, genauso wie Männer, die fast daran zerbrechen und es gibt bei beiden Geschlechtern Menschen, die einfacher damit zurechtkommen. Egal, wie der Betroffene das empfindet, jede Emotion ist in Ordnung und sollte ernst genommen werden.

Ich wünsch dir alles Gute,
Nelly

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