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Mir wird alles zu viel

25. Dezember 2012 um 16:23

Halli hallo. Ich bin Borderliner und 23 Jahre alt und mir geht es sehr schlecht. Eigentlich bin ich in einem Forum extra dafür, aber ich habe bereits 4 mal dort in Krisensituationen geschrieben und mir wurde nie gehlfen/geantwortet. Darum komme ich nun hier her und hoffe auf Antworten, Tipps oder offene Ohren, nette Worte...

Ich habe Borderline und deswegen viele Probleme, bin aber in einer Gesprächstherapie und habe das Gefühl, es zu schaffen. Das, wa smich belastet und unglücklich macht habe ich hinter mir gelassen oder bin dabei, es zu tun.
Nun hat meine Mutter Burnout und war mehrere Wochen in einem anderen Bundesland auf Kur,n ein komplett neues UMfeld. Dorf statt Stadtleben, jeden Tag auf Achse, viele neue Freunde. Sie kam kurz vor Weihnahcten zurück und seitdem ist alles schlecht.
Ich habe mich riesig gefreut, dass sie Heim kommt, wir alle. (auch ihr Freund, mit dem sie zusmamen wohnt), aber bereits vor ihrer Rückkehr sagte sie öfters, sie wüsste nicht, wozu sie überhaupt noch Heim kommen sollte. Dort auf Kur, in diesem anderen Bundesland, zwischen all den Dörfern, ist alles viel schöner und toller. Und als wäre das nicht genug...
...bombadiert sie mich am nächsten Tag - sie war gerade mal 20 Stunden zuhause - damit, dass sie ausziehen wird. Sie wird sich von ihrem Freund trennen und entweder ich ziehe mit ihr zusammen oder aber ich bleibe alleine wohnen. Ich hätte die Wahl.
Da wir uns damals nur stritten und ich sehr große Angst vor diesem PSyachoterror habe, der mich kaputtgemacht hat (Borderline dank all dem Zeug...) möchte ich nicht mit ihr zusmamenziehen. Dies offenbahrte ich ihr nach langem Nachdenken und sie hörte mir gar nicht zu. Überredete mich, sagte das wäre alles super toll, wir ziehen es wie eine WG auf und an dieb Streit-Situationen würde sie sich nicht ansatzweise erinnern.
Ich erinnere mich aber. Viel zu gut.

Ich vertrat meine Meinung weitehrin und plötzlich hieß es, ich hätte keine andere Wahl, da das Amt mir keine WOhnung finanzieren würde, denn die Schule musste ich wegen meiner STörung und zu viele Fehltage + Depressionen abbrechen. Ich will aber doch nicht...!
Und nun war ich heute bei ihr, sie hat geschlafen, denn die ganze Welt gefällt ihr nicht. Sie ist depressiv und weint viel - und teilt es mir auch mit. Sagt es wären keine Vorwürfe...
Ich hatte eine Diskussion mit ihrem Freund- sie mischt sich ein obwohl sie nicht einmal dabei war. Kommt mit Sätzen wie "Sie hat aber Recht!" und wundert sich, dass die beiden sich nun streiten. Kein Wunder, wenn sie sich dazwischen stellt!
Ich bin raus gegangen, kam wieder hoch, sie hat total geweint und sofort angefangen, dass er sie nun wegen mir angezickt hätte.
Ich meinte, dass sie selber schuld sei - sie muss sich nicht einmischen, wir seien beide alt genug - doch sie schrie mich nur an, dass ich sie nun auch fertig machen würde.

Mein größtes Problem ist, das alles erinnert mich an fr+üher.
Damals war sie 10 Jahre mit einem Mann zusmamen, mit dem sie dauernd stritt. Wegen mir auch...
Und ich habe mir sehr die Shculd dafür gegeben und mich oft deswegen verletzt.
Aber ich bin nun älter und habe das Gefühl, dass sie nur so ist, weil sienihr Leben hasst. Sobald sie ihr Leben nicht mehr mag, geht alles kaputt.

Ich habe mir so viel vorgenommen, als ich vor einigen Wochen die Schule abgebrochen habe. Doch nun geht es mir von Tag zu Tag schlechter. Meine ganze Energie ist weg, alles erscheint mir sinnlos. Meine Mutter hasst ihr Leben. Sie war vor der Kur ganz anders. Man konnte Spaß mit ihr haben. Nun weint sie und wäre am liebsten wieder in diesem Kaff. Sagt uns das auch, wann immer es geht. Erzählt uns, wie lecker das Essen war.
Es kommen Sätze wie "Ich schaue aus dem Fenster... Und da sind Häuser. Wieso sind da Häuser? Wieso?"

Ichb ertrage es nicht mehr und habe das Gefühl, wäre uch weg, wäre alles besser. Dann hätte sie die WOhnung hier, könnte ausziehen und ihr Leben neu aufbauen. Ich will für sie da sein, ihr kleine Freuden machen.
Ich bringe ihr oft DInge mit und biete ihr an Sachen zu unternehmen, will ihr helfen.
Aber es kommen nur Vorwürfe und sowas...

Danke fürs Lesen...

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1. Januar 2013 um 20:31

Oh je
Du hast ja echt volles Programm....
Ich denke du brauchst einen Neuanfang.... Mit "weg" sein meinst du nicht etwa Tod oder?
In erster Linie stehst du mit dir selbst auf Kriegsfuß, deshalb auch das Syndrom, du müsst lernen dich selbst zu lieben.
Vielleicht magst du mir ne pn schreiben...

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3. Januar 2013 um 4:27

Kenn ich.
es ist nicht einfach depressiven menschen zu helfen, wobei du selbst auch depressiv bist und sogar suizid gefährdet.

man wird es ihr nie recht machen können.. es ist so, das es ziemlich einfach ist sich tragen zu lassen. immer zu mäckern. immer an etwas auszusetzen haben, und somit alles in die wege geleitet zu bekommen.

am besten lässt du sie nur einen tag merken das sie nicht unbedingt die "hauptperson" ist.
vielleicht merkt sie dann was sie an dir hat, an deiner hilfe.
das gleiche gilt für ihren jetzigen freund.

lg. ich hoffe ich konnte dir etwas liebes sagen. etwas was dich positiv stimmt.
ich wünsch dir ne gute nacht.

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