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Mir und meiner tochter geht es schlecht!!!!!

7. September 2005 um 0:15

hallo,

bin seit 7monaten von meinem ex getrennt.ich wollte die trennung.meine tochter leidet ganz furchtbar darunter. und ich zerbreche fast daran.habe schuldgefühle.ich selber bin auch ein scheidungskind.somit fühle ich ihren schmerz.immer wenn sie weint, fühle ich ihren und meinen schmerz.bin jetzt bald fix und fertig.eigentlich bräuchte ich für mich ganz dringend zeit um mit allem klar zu kommen.mir geht es ... übel. habe magenschmerzen usw.
und es ist kein ende in sicht.bin in therpie, habe schon viele fortschritte gemacht. aber jetzt kann ich grad gar nicht mehr.

danke fürs zuhören.

anne

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7. September 2005 um 0:46

Hallo anne,
auch wenn es dir im moment kein trost ist - irgendwann wird es wieder aufwärts gehen.es gibt immer wieder momente, in denen man das gefühl hat, dass es nicht weitergeht. ich drücke dich virtuell mal ganz fest.

habe eine ähnliche situation erlebt als ich mich vor jahren von meinem mann trennte...der wunsch nach zeit und ruhe um mit sich und der situation klar zu kommen - aber dann ist da die sorge um die kinder - denn für diese ist es meist noch schwieriger......und man möchte da sein, auffangen, halten, ausgleichen. aber das ist schwierig, wenn man selber kaum noch reserven hat.

wie alt ist denn deine tochter? bekommt sie auch fachliche hilfe? wie ist denn die beziehung zum vater? habt ihr kontakt?

hast du menschen in deinem lebensumfeld die dich ein wenig unterstützen können?

ganz liebe grüsse
silvia

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7. September 2005 um 19:48

Lebst du noch?
hallo anne,

die beantwortung der fragen von silke hätte mich auch interessiert.
ansonsten möchte ich dir drei dinge sagen.

Therapie ist wichtig und fortschritte sind noch besser

Schuldgefühle gegenüber deiner Tochter sind verständlich aber schädlich - für euch beide

um den allergrößten Druck loszuwerden musst du reden. diese nummer kannst du kostenlos wählen jederzeit, da ist immer ein ohr für dich 0800 1110111.

manndel

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7. September 2005 um 22:49
In Antwort auf flann_12657516

Hallo anne,
auch wenn es dir im moment kein trost ist - irgendwann wird es wieder aufwärts gehen.es gibt immer wieder momente, in denen man das gefühl hat, dass es nicht weitergeht. ich drücke dich virtuell mal ganz fest.

habe eine ähnliche situation erlebt als ich mich vor jahren von meinem mann trennte...der wunsch nach zeit und ruhe um mit sich und der situation klar zu kommen - aber dann ist da die sorge um die kinder - denn für diese ist es meist noch schwieriger......und man möchte da sein, auffangen, halten, ausgleichen. aber das ist schwierig, wenn man selber kaum noch reserven hat.

wie alt ist denn deine tochter? bekommt sie auch fachliche hilfe? wie ist denn die beziehung zum vater? habt ihr kontakt?

hast du menschen in deinem lebensumfeld die dich ein wenig unterstützen können?

ganz liebe grüsse
silvia

Sorry..
das ich erst jetzt antworte. brauchte eine verschnaufpause.
meine tochter ist 5 jahre. heute habe ich einen termin ausgemacht bei einer therapeutin, die mit uns zusammen einzelgespräch führen wird.ich mache ja bereits eine therapie und werde noch in eine selbsthilfegruppe gehen.
ja, sie hat inzwischen wieder regelmäßiger kontakt zum papa.war aber am anfang ganz lange phasen, wo sie ihn nicht sehen konnte.von ihm aus.keine zeit usw.habe wie ein buch geredet.dann haben wir uns eine 4wöchige ruhepause gegönnt.seit dem geht es wesentlich besser.reden jetzt auch mal wieder 2worte wegen der kleinen miteinander.heute ist es mir gelungen wirklich ganz ungezwungen mit ihr über papa zu reden.denke, das wahrscheinlich doch auch viel an mir lag.vielleicht hat sie ja gemerkt, das ich ihn abgelehnt habe und ist deshalb nicht klar gekommen damit.ich stelle mir jetzt jeden tag neu das ziel, kindgerechter mit ihr umzugehen, aber auch mich dabei nicht zu vernachlässigen.habe schon 2 tage erfolgreich gemeißtert.
aber der schmerz sitzt immer noch sehr tief, obwohl ich die beziehung beendet habe. vielleicht habe ich auch von mir zu viel erwartet.rom ist auch nicht an einem tag erbaut worden.

vielen dank für deine antwort.

anne

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7. September 2005 um 22:55
In Antwort auf kaleo_12490902

Lebst du noch?
hallo anne,

die beantwortung der fragen von silke hätte mich auch interessiert.
ansonsten möchte ich dir drei dinge sagen.

Therapie ist wichtig und fortschritte sind noch besser

Schuldgefühle gegenüber deiner Tochter sind verständlich aber schädlich - für euch beide

um den allergrößten Druck loszuwerden musst du reden. diese nummer kannst du kostenlos wählen jederzeit, da ist immer ein ohr für dich 0800 1110111.

manndel

Vielen dank
für die nummer.Seelsorge stimmts?ich werde aber garantiert das nächste mal, wenn es mir nicht gut geht, dort anrufen.bei mir besteht leider immer die gefahr, das ich versuche alleine klar zukommen.
ich werde weiterhin hart daran arbeiten, das es mir und meiner tochter bald bedeutend besser geht.ich habe auch schon eine ganze menge geschafft.nur das vergesse ich des öfteren.(trennung, arbeit verloren, beste freundin verloren, fast alkoholiker gewesen, essüchtig, tablettenabhängig una.) es war wirklich eine harte zeit. aber ich trinke nicht mehr, ich nehme kein antidepressiva mehr, kein beruhigungsmittel mehr, mit meiner besten freundin habe ich abgeschlossen, mit meinem ex fange ich wieder an zu reden, habe viele finanzielle dinge die schlimm waren geklärt usw.arbeite wirklich hart an mir. aber vielleicht verlange ich eben manchmal zu viel.

vielen dank nochmal. bin froh wenn ich hier gehört werde.

anne

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17. September 2005 um 10:51
In Antwort auf cassie_12373910

Vielen dank
für die nummer.Seelsorge stimmts?ich werde aber garantiert das nächste mal, wenn es mir nicht gut geht, dort anrufen.bei mir besteht leider immer die gefahr, das ich versuche alleine klar zukommen.
ich werde weiterhin hart daran arbeiten, das es mir und meiner tochter bald bedeutend besser geht.ich habe auch schon eine ganze menge geschafft.nur das vergesse ich des öfteren.(trennung, arbeit verloren, beste freundin verloren, fast alkoholiker gewesen, essüchtig, tablettenabhängig una.) es war wirklich eine harte zeit. aber ich trinke nicht mehr, ich nehme kein antidepressiva mehr, kein beruhigungsmittel mehr, mit meiner besten freundin habe ich abgeschlossen, mit meinem ex fange ich wieder an zu reden, habe viele finanzielle dinge die schlimm waren geklärt usw.arbeite wirklich hart an mir. aber vielleicht verlange ich eben manchmal zu viel.

vielen dank nochmal. bin froh wenn ich hier gehört werde.

anne

Hallo anne,
nun konnte ich einige zeit nicht online gehen, und deshalb auf deinen beitrag nicht mehr antworten.

na, du hast aber schon einiges geschafft !....ich hoffe, dass dir das bewusst ist?! versuche dir das einmal vor augen zu führen, wenn du einen durchhänger hast.....ich weiss, ist in solchen momenten nicht einfach seinen persönlichen erfolgen den platz einzuräumen der ihnen gebührt.............aber, es tut gut.

und die idee mit dem anruf bei der telefonseelsorge finde ich gut - ich habe dort auch schon einmal angerufen und genau in dem moment hilfe bekommen, in dem sie wichtig für mich war. es war "nur" ein gespräch aber: ich wurde gehört. und das hat gut getan. und ich habe hilfreiche worte gehört.also spring über deinen schatten wenn es nötig ist und rufe dort an. viel zu viele menschen sind einzelkämpfer aber, das wirst du selber wissen, auf dauer ist das anstrengend und kräftezehrend. kenne ich aus eigener erfahrung. mittlerweile kann ich aber gut hilfe annehmen und habe mir dadurch viel freiraum geschaffen - weil die verantwortung ein wenig aufgeteilt ist.

du befindest dich - das zumindest meine ich aus deinen worten herauszulesen - doch auf einem guten weg, vielleicht kannst du nur kleine schritte gehen, macht aber nix, denn auch so kommst du vorwärts. manchmal ist es eben schwierig geduldig zu sein, vor allem mit sich selber und in einer situation in dem einem scheinbar alles aus der hand gleitet und man meint, nur hilflos zuschauen zu können.........und so ein schritt zurück wird auch immer mit dabei sein.....weisst du, als ich in der zeit der trennung lebte, da habe ich gelitten......und war nur von schmerz erfüllt: obwohl ich de bezeihung beendet habe..... aber ich denke, dass war der schmerz über all die verlorenen träume, wünsche und hoffnungen......die mentalen verletzungen........es dauert, bis man abschliessen und mit sich ins reine kommen kann. aber irgendwann ist es dann soweit.

du machst eine therapie und für deine tochter hast du einen termin vereinbart. das ist doch noch ein schritt in die richtige richtung...und du siehst daran, dass du doch in der lage bist, hilfe anzunehmen und diesem fall nicht versuchst, alleine klar zu kommen ....
der kontakt zum vater wird auch wieder gelebt.........und wenn das verhältnis zwischen vater und tochter gut ist so wird deine tochter davon profitieren. ist eben manchmal nicht so einfach, die persönliche beziehung und die erfahrungen und den schmerz den man selber gemacht hat auf einer anderen ebene zu sehen, wie die beziehung, die deine tochter mit ihrem vater lebt. aber du hast ja geschrieben, dass du nun versuchst, solch eine trennung zu leben.

liebe anne, das wird schon alles.........auch wenn dir das kein trost sein wird in schlechten momenten.

ich hoffe, dass es dir inzwischen ein wenig besser geht. ich habe deine letzten einträge bzgl. der finanziellen lage nur überflogen und wünsche dir, dass auch diese thema bald in "trockenen tüchern" für dich ist und du hier einen gangbaren weg findest.....

ich wünsche dir alles liebe,

silvia

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