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Mir macht gar nichts Spaß

30. August 2010 um 22:22 Letzte Antwort: 11. Februar 2015 um 23:05

Hallo zusammen,

die Überschrift gilt insbesondere dem Berufsleben, welches im Augenblick, da ich kürzlich erst gekündigt wurde, eigentlich gar nicht vorhanden ist. Die Gründe meiner Kündigung lagen nicht an meinem Arbeitsverhalten, an meiner Leistungsbereitschaft oder an meiner Lernbereitschaft.

Im Grunde suche ich immernoch den passenden Beruf für mich, aber ich finde keinen einzigen, der mir auch nur ansatzweise sowas wie Spaß bringt. Ich meine, man sollte sich doch auch mit dem Beruf identifizieren können, den man ausübt. Mittlerweile bin ich fast dreiundzwanzig Jahre alt, habe nicht einmal mit einer Ausbildung angefangen, ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Die Berufsberatung interessiert sich einen Dreck für die Interessen eines Bewerbers, ihnen ist nur wichtig, das Laster loszuwerden und tun können die auch nichts. Eigentlich kann man das ganze Arbeitsministerium abschaffen, denn mehr und mehr bekomme ich das Gefühl, dass sie über die Arbeitswelt noch weniger wissen als ich. Fragen, die ich ihnen stellte, musste ich mir überwiegendenteils selbst beantworten. Jeder Termin, auf den man wochenlang warten muss, ist irreführend und nicht informativ. Bewerbungen habe ich mittlerweile über 150 geschrieben, bekomme Absage für Absage, kann damit tapezieren und habe auch kaum noch Ambitionen. In seltenen Fällen wurde ich zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, habe auch diverse Praktika gemacht und hätte alles angenommen, egal was. Mir war irgendwann nur noch wichtig, IRGENDWAS zu machen, aber ich bekam nichts.

Ich kann nur die beneiden, die bereits in der Schule wissen, was sie werden wollen. Wenn ich die Arbeitswelt sehe, aus welchem Betrachtungswinkel auch immer, dann frage ich mich, was daran so interessant sein soll. Angenommen, ich hätte das Talent zum Superstar: Langweilig. Angenommen, ich hätte das Verkäufergen: Langweilig. Angenommen, ich wäre handwerklich begabt: Totsterbenslangweilig. Angenommen, ich wäre ein gutes Model: Langweilig.

Mein Leben lang habe ich nur gelernt, gelernt, gelernt. Ich lese Bücher, aber mehr aus Pflichtgefühl, um nicht zu verblöden und um mich irgendwie abzulenken. Nichts vermag mir ein Lächeln zu entlocken und sollte ich es doch einmal tun, dann ist es nur gespielt, aus Höflichkeit eben.

Das einzige, was mir Freude bereitet, ist der Gedanke, mich umzubringen. Denn dann brauche ich mich nicht mehr um einen Beruf zu kümmern, muss mich nicht mehr mit den Ämtern herumschlagen usw. Dann brauche ich mir auch keinen Gedanken mehr um meine Attraktivität auf Frauen machen oder mich fragen, wann ich denn meine erste Freundin, das erste Mal, meinen ersten Kuss habe. Dann brauche ich mir keine Sorgen mehr machen, was ich morgen esse und muss mich auch nicht mehr darüber ärgern, mir nicht mehr als Leitungswasser und trockenes Brot leisten zu können. Ich brauche keine Angst mehr haben, in die Öffentlichkeit zu gehen, wo sich viele Menschen aufhalten, nur aus purer Angst, in irgendeiner Form angesprochen zu werden oder dass man von mir Antwort verlangt. Dann brauche ich nicht mehr nachdenken, wie meine nächsten Schritte aussehen. Ach, scheiß drauf.

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31. August 2010 um 1:15

Weißt
du eigentlich, dass es vielen so geht wie dir?
Ich bin auch 23 jahre alt und kann nochimmer nicht sagen, was ich genau interessiert...allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich jede Ausbildung durchgezogen habe und mir immeer das beste daraus gehollt habe. Das heißt, dass es in jedem Beruf Dinge gibt, die man nicht gerne machen möchte, aber braucht um an sein ziel zu kommen.
23 Jahre ist noch kein alter um sagen zu können, dass man genau das machen möchte, klar gibt es auch viele, die das können, aber auch das gegengesetzte.

Du bist zur zeit etwas deprissiv, aber ich glaube nicht, dass es daran liegt was du machen möchtest, sondern daran, dass du soviele absagen bekommen hast.

Überleg doch mal: was macht dir in deiner freizeit spaß? Was tust du gerne? Hobbys? Sag uns (bzw mir) was du gerne machst, dann kann man dir vielleicht auch weiter helfen..

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31. August 2010 um 10:23
In Antwort auf sherah_12839689

Weißt
du eigentlich, dass es vielen so geht wie dir?
Ich bin auch 23 jahre alt und kann nochimmer nicht sagen, was ich genau interessiert...allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich jede Ausbildung durchgezogen habe und mir immeer das beste daraus gehollt habe. Das heißt, dass es in jedem Beruf Dinge gibt, die man nicht gerne machen möchte, aber braucht um an sein ziel zu kommen.
23 Jahre ist noch kein alter um sagen zu können, dass man genau das machen möchte, klar gibt es auch viele, die das können, aber auch das gegengesetzte.

Du bist zur zeit etwas deprissiv, aber ich glaube nicht, dass es daran liegt was du machen möchtest, sondern daran, dass du soviele absagen bekommen hast.

Überleg doch mal: was macht dir in deiner freizeit spaß? Was tust du gerne? Hobbys? Sag uns (bzw mir) was du gerne machst, dann kann man dir vielleicht auch weiter helfen..

Keine ahnung
Es sind nicht die Absagen, die mich depressiv machen, es ist diese Unentschiedenheit. Und nicht einmal das: Es gibt nicht einmal ein paar Berufe, die mir gefallen, zwischen denen ich entscheiden würde.

Selbstmitleid habe ich nicht, ich habe gar kein Mitleid. In den letzten Jahren habe ich so ziemlich jeden Job angenommen, den ich kriegen konnte. Über Personaldienstleister war ich für Elektriker, für Diskotheken, für Mülldeponien, für Umzugsunternehmen, für Entrümpelungsunternehmen, in der Produktion, im Lager usw. tätig. Zuvor war ich bei der BW. Dann war ich in der Gastronomie und anschließend im Einzelhandel tätig.

Nein, ich bringe mich nicht wirklich um. Es war nur so ein depressiver Moment.

Da war wohl jemand ganz schlau, soziale Dienste. Stell dir mal vor, ich weiß sehr genau wie es da aussieht, sofern du das Elend ganz unten meinst. Ich laufe nicht mit Scheuklappen durch die Welt, aber weißt du, Obdachlose sind ihr Leid überwiegendenteils selbst schuld. Jeder kann ein Dach über dem Kopf haben, niemand muss sich Geld erbetteln und meistens versaufen sie es nur. Ich bin doch nicht naiv und auf einem hohen Ross sitze ich auch nicht. Wie kann man nur so viel Falsches antworten.

In meiner Freizeit... Nichts. Es hat nunmal nicht jeder Interessen. Und ein Hobby kann ich mir auch nicht leisten, einfach zu teuer.

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31. August 2010 um 13:13
In Antwort auf glenn_12064366

Keine ahnung
Es sind nicht die Absagen, die mich depressiv machen, es ist diese Unentschiedenheit. Und nicht einmal das: Es gibt nicht einmal ein paar Berufe, die mir gefallen, zwischen denen ich entscheiden würde.

Selbstmitleid habe ich nicht, ich habe gar kein Mitleid. In den letzten Jahren habe ich so ziemlich jeden Job angenommen, den ich kriegen konnte. Über Personaldienstleister war ich für Elektriker, für Diskotheken, für Mülldeponien, für Umzugsunternehmen, für Entrümpelungsunternehmen, in der Produktion, im Lager usw. tätig. Zuvor war ich bei der BW. Dann war ich in der Gastronomie und anschließend im Einzelhandel tätig.

Nein, ich bringe mich nicht wirklich um. Es war nur so ein depressiver Moment.

Da war wohl jemand ganz schlau, soziale Dienste. Stell dir mal vor, ich weiß sehr genau wie es da aussieht, sofern du das Elend ganz unten meinst. Ich laufe nicht mit Scheuklappen durch die Welt, aber weißt du, Obdachlose sind ihr Leid überwiegendenteils selbst schuld. Jeder kann ein Dach über dem Kopf haben, niemand muss sich Geld erbetteln und meistens versaufen sie es nur. Ich bin doch nicht naiv und auf einem hohen Ross sitze ich auch nicht. Wie kann man nur so viel Falsches antworten.

In meiner Freizeit... Nichts. Es hat nunmal nicht jeder Interessen. Und ein Hobby kann ich mir auch nicht leisten, einfach zu teuer.

Also
ich habe selbst im Sozialbereich gearbeitet und es gibt da sehr viele Branchen, nicht nur mit Obdachlose....
Jeder Mensch hat etwas, was ihm interessiert, auch du! Nur weißt du es zur zeit nicht, weil du einfach ein bisschen planlos bist....es gibt soviele Berufsgruppen, schon weit mehr, als die die wir kennen. Google mal nach seltene Berufe, du wirst stauen, was es da alles gibt.
Du sagst hobby kannst du dir nicht leisten, es gibt aber auch hobbys, wo man kein geld braucht, wie z.B laufen, schreiben ect.
ich kann dir leider nichts nennen oder helfen, weil ich bei deinem text nur höre, wie verzweifelt du bist.
Frag doch mal deine Freunde, Bekannte, Familie welche guten eigenschaften du hast, da werden sicherlich einige fallen und dann kannst du deine eigenschaftemn auch im Berufsleben miteinbauen.
Soviel ich auch rauslese, möchtest du ja arbeiten, aber du verlierst nach einiger zeit immer die motivation zu allem und wenn es dir da nicht gut geht damit, dann musst du schauen, dass du dir proffessionelle Hilfe suchst.....

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31. August 2010 um 14:17
In Antwort auf sherah_12839689

Also
ich habe selbst im Sozialbereich gearbeitet und es gibt da sehr viele Branchen, nicht nur mit Obdachlose....
Jeder Mensch hat etwas, was ihm interessiert, auch du! Nur weißt du es zur zeit nicht, weil du einfach ein bisschen planlos bist....es gibt soviele Berufsgruppen, schon weit mehr, als die die wir kennen. Google mal nach seltene Berufe, du wirst stauen, was es da alles gibt.
Du sagst hobby kannst du dir nicht leisten, es gibt aber auch hobbys, wo man kein geld braucht, wie z.B laufen, schreiben ect.
ich kann dir leider nichts nennen oder helfen, weil ich bei deinem text nur höre, wie verzweifelt du bist.
Frag doch mal deine Freunde, Bekannte, Familie welche guten eigenschaften du hast, da werden sicherlich einige fallen und dann kannst du deine eigenschaftemn auch im Berufsleben miteinbauen.
Soviel ich auch rauslese, möchtest du ja arbeiten, aber du verlierst nach einiger zeit immer die motivation zu allem und wenn es dir da nicht gut geht damit, dann musst du schauen, dass du dir proffessionelle Hilfe suchst.....

Nicht schon wieder!
Ich brauche keine professionelle Hilfe. Das ist mir bereits von mehreren Seiten her empfohlen worden, Menschen, die mich offenbar nicht durchschaut haben. Was soll ich denn diesem Psychologen oder sonstigen Berater sagen? Wie soll er mir helfen? Mir einen Animateur zur Verfügung stellen, der vor mir herhampelt und dennoch keine positiven Resultate hervorzubringen vermag, weil es keinen einzigen nennenswerten Ansatz gibt, um mich zu motivieren? Natürlich habe ich so meine Probleme in der Vergangenheit gehabt und ja, hin und wieder wäre eben jene Hilfe erforderlich gewesen, aber ich mache meine Vergangenheit nicht für meine Gegenwart und Zukunft verantwortlich. Das ist Resignation, das kommt für mich nicht infrage. Ich will ja vorankommen, aber es geht nicht. Selbst um nur mit einer Ausbildung anzufangen, fehlen mir die sozialen Kompetenzen, ich kann also nicht auf einen potentiellen Käufer eingehen, geschweige denn, eine Art Kundenbeziehung aufbauen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, die nicht nur auf dem tertiären, sondern mittlerweile sogar in vielen weiteren Berufen der anderen Sektoren von Bedeutung ist und sich hierin immer mehr steigert. Es mangelt mir nicht an der Leistungsbereitschaft, wenn ich ein für mich persönlich erstrebenswertes Ziel sehe, dann würde mir der Weg, so steinig er auch sein mag, Freude bereiten. Aber ich bekomme nicht einmal eine Ausbildungsstelle in einer Branche, die mir gar nicht zusagt. Das betrifft nicht nur den Handel, auch das Handwerk, die Produktion und alle sonstigen denkbaren Berufszweige.

Lesen und Schreiben, das sind meine Interessen. Aber um in einer Buchhandlung eine Ausbildung zu absolvieren, fehlt mir das Abitur, das mittlerweile hier fast überall Grundvoraussetzung ist. Daneben spielt die Tatsache, dass die Stellen in dieser Branche sehr rar sind, eigentlich eine untergeordnete Rolle. Und was soll ich mit meiner Schreiberei beruflich anfangen? Mir fehlt aufgrund meiner sozialen Isolation so ziemlich jeglicher äußere Reiz, um annähernd schriftstellerische Inspiration zu entwickeln. Andere Bereiche wie Journalismus sind auch fast ausschließlich Abiturienten vorbehalten.

Egal, ich finde schon irgendwas, um die jämmerliche Existenz zu fristen.

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31. August 2010 um 15:21

Mit dem falschen Fuß aufgestanden?
Du bist aber leicht angreifbar. Ich will das mal gerade berichtigen:

Du bist so genial, so scharfsinnig, ich sollte deine Ratschläge wohl immer befolgen. Und wie wundervoll metaphorisch du dich auszudrücken weißt, welcher intellektuellen Methoden du dich zu bedienen pflegst! Du bist echt toll!

Besser?

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1. September 2010 um 19:28

Ist ja gut,
ich hab schon begriffen, dass ich für dich ein Haufen Scheiße sein muss.

Wie ich schon sagte: Glücklich ist derjenige, der genau weiß, was er will. Ich verstehe nur nicht, wieso du der Ansicht bist, ich hielte mich für etwas Besseres.

Du hast ein zu großes Aggressionspotential. Ohne Sarkasmus: Bist du mit deinem Beruf glücklich? Wenn du wirklich zufrieden mit dir wärst, dann würdest du dich nicht so konsequent gegen mich richten.

Ich hab auch noch Pläne, zu deren Umsetzung ich aber noch einiges tun muss. Daran arbeite ich gerade, unermüdlich. Zwar habe ich somit ein Ziel, weiß aber nicht, ob ich damit auch wenigstens halbwegs glücklich sein werde. Diese Ungewissheit macht mich depressiv, auch alles andere um mich herum, was war, was ist und was kommen wird.

Inwieweit, um noch mal auf den Suizid zu sprechen zu kommen, sollte das eine Erpressung sein? Hier bin ich anonym, hier kennt mich niemand, mal davon abgesehen, dass mich ohnehin fast keiner kennt. Es müsste doch einem jeden hier egal sein, die Welt sähe ganz genauso aus wie zuvor. Deine Aussage ist also nur eine Floskel.

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1. September 2010 um 20:35
In Antwort auf glenn_12064366

Ist ja gut,
ich hab schon begriffen, dass ich für dich ein Haufen Scheiße sein muss.

Wie ich schon sagte: Glücklich ist derjenige, der genau weiß, was er will. Ich verstehe nur nicht, wieso du der Ansicht bist, ich hielte mich für etwas Besseres.

Du hast ein zu großes Aggressionspotential. Ohne Sarkasmus: Bist du mit deinem Beruf glücklich? Wenn du wirklich zufrieden mit dir wärst, dann würdest du dich nicht so konsequent gegen mich richten.

Ich hab auch noch Pläne, zu deren Umsetzung ich aber noch einiges tun muss. Daran arbeite ich gerade, unermüdlich. Zwar habe ich somit ein Ziel, weiß aber nicht, ob ich damit auch wenigstens halbwegs glücklich sein werde. Diese Ungewissheit macht mich depressiv, auch alles andere um mich herum, was war, was ist und was kommen wird.

Inwieweit, um noch mal auf den Suizid zu sprechen zu kommen, sollte das eine Erpressung sein? Hier bin ich anonym, hier kennt mich niemand, mal davon abgesehen, dass mich ohnehin fast keiner kennt. Es müsste doch einem jeden hier egal sein, die Welt sähe ganz genauso aus wie zuvor. Deine Aussage ist also nur eine Floskel.

Anwalt?
Du scheinst relativ eloquent zu sein und für einen angeblich Depressiven sehr klar. Ich finde das ziemlich bemerkenswert.

Wenn du schon keine eigenen Interessen hast, kannst du vielleicht die Interessen von anderen vertreten. Dass du angeblich gar kein Mitleid hast, würde dir als Jurist sicher zugute kommen.

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2. September 2010 um 20:25

..
ich finde schon, dass ein job auch spass bzw. freude machen sollte. schließlich verbringt man den großteil des tages dort. ich hatte auch schon jobs, wo ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt habe, davon kann man echt krank werden aber ich glaube auch, dass jeder, der sich ernsthaft bemüht, was passendes finden kann. ich verdiene zwar im moment nicht so viel, wie ich aufgrund meiner qualifikation verdienen könnte, dafür gehe ich aber gern hin. ansonsten gebe ich meinem vorredner recht: lass mal deine bewerbungsunterlagen checken es gibt beratungstellen, die bieten sowas kostenlos an.

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13. November 2010 um 20:24


Du brauchst dringend eine Freundin sonst nichts. denn wenn du eine freundin hast, bist du überall glücklich und hast in jedem job spaß. du bist auch so wie ich, nichts macht mich glücklich nur wenn ich einen festen freund hab (was ich nciht hab, bin aber verliebt *.*) bin ich glücklich.

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31. Mai 2013 um 10:31


Vielleicht solltest du mal eine Reise in ein fernes Land unternehmen, eventuell für 1Monat. Dann kommst du mal aus der Routine raus und erfährst neue Eindrücke.
Vielleicht hilft auch einfach mal das zu tun was dir ganz viel Freude bereitet, oder was du als Kind gerne getan hast mal jetzt ausleben. Bsp. in Pfützen reinspringen, auf einen Baum klettern irgendwas albernes halt. Das du wieder langsam Freude an dem empfindest was du tust. Und ließ Motivationsseiten, einfach eine Seite die dich immer wieder Positiv und freudig stimmen kann. Wichtig ist das du dran bleibst und es kontunuierlich ist.

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11. Februar 2015 um 23:05
In Antwort auf glenn_12064366

Nicht schon wieder!
Ich brauche keine professionelle Hilfe. Das ist mir bereits von mehreren Seiten her empfohlen worden, Menschen, die mich offenbar nicht durchschaut haben. Was soll ich denn diesem Psychologen oder sonstigen Berater sagen? Wie soll er mir helfen? Mir einen Animateur zur Verfügung stellen, der vor mir herhampelt und dennoch keine positiven Resultate hervorzubringen vermag, weil es keinen einzigen nennenswerten Ansatz gibt, um mich zu motivieren? Natürlich habe ich so meine Probleme in der Vergangenheit gehabt und ja, hin und wieder wäre eben jene Hilfe erforderlich gewesen, aber ich mache meine Vergangenheit nicht für meine Gegenwart und Zukunft verantwortlich. Das ist Resignation, das kommt für mich nicht infrage. Ich will ja vorankommen, aber es geht nicht. Selbst um nur mit einer Ausbildung anzufangen, fehlen mir die sozialen Kompetenzen, ich kann also nicht auf einen potentiellen Käufer eingehen, geschweige denn, eine Art Kundenbeziehung aufbauen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, die nicht nur auf dem tertiären, sondern mittlerweile sogar in vielen weiteren Berufen der anderen Sektoren von Bedeutung ist und sich hierin immer mehr steigert. Es mangelt mir nicht an der Leistungsbereitschaft, wenn ich ein für mich persönlich erstrebenswertes Ziel sehe, dann würde mir der Weg, so steinig er auch sein mag, Freude bereiten. Aber ich bekomme nicht einmal eine Ausbildungsstelle in einer Branche, die mir gar nicht zusagt. Das betrifft nicht nur den Handel, auch das Handwerk, die Produktion und alle sonstigen denkbaren Berufszweige.

Lesen und Schreiben, das sind meine Interessen. Aber um in einer Buchhandlung eine Ausbildung zu absolvieren, fehlt mir das Abitur, das mittlerweile hier fast überall Grundvoraussetzung ist. Daneben spielt die Tatsache, dass die Stellen in dieser Branche sehr rar sind, eigentlich eine untergeordnete Rolle. Und was soll ich mit meiner Schreiberei beruflich anfangen? Mir fehlt aufgrund meiner sozialen Isolation so ziemlich jeglicher äußere Reiz, um annähernd schriftstellerische Inspiration zu entwickeln. Andere Bereiche wie Journalismus sind auch fast ausschließlich Abiturienten vorbehalten.

Egal, ich finde schon irgendwas, um die jämmerliche Existenz zu fristen.

So ein ähnliches problem hab ich jetzt
Ich hab auch wenig freude an allem und bin überfordert damit das ich nicht weiß was ich mal werden möchte. Hab ein Studium angefangen was mir nicht gefallen hat. Jetzt eine Ausbildung die mir nicht gefällt und ich kann mir meine interesse für irgendwas nicht aus den rippen schneiden. ich bewundere auch die Menschen die schon früh wussten was sie werden wollen, ein ziel haben und das auch konsequent verfolgen.
Hast du jetzt was gefunden ich mein dein Beitrag ist 5 Jahre her

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