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Mir fehlt der Sinn im Leben

24. Februar 2018 um 12:27 Letzte Antwort: 1. April 2018 um 22:48

Zu mir: ich habe zwei erwachsene Söhne, der eine lebt mit Frau und zwei Töchtern in meiner Nähe, der andere fast 600 km weit weg.
Als meine Schwiegertochter 2012 das erste Mal schwanger war, wurde mir von ihrem Vater zugeflüstert, dass ich mein Enkelkind nicht oft sehen werde. So kam es dann auch, meine Schwiegertochter wollte den Kontakt nicht (vielleicht weil ich lange mit den Söhnen allein war und sie meinen Einfluss nicht wollte?). Bei einem seltenen Besuch habe ich die Unsauberkeit in der Wohnung bemängelt, meine Hilfe meinem Sohn angeboten( er war im Babyjahr) aber er wollte es nicht, also habe ich gesagt, ich nehme dir das Kind ab, dann kannst du putzen. Ich fuhr also mit dem Kind nach Hause, aber er getraute sich wohl nicht das so seiner Frau zu sagen und es hiess ich wäre durchgedreht und hätte das Kind entführt. Mein Sohn hat dann wütend das Kind abgeholt und mir angekündigt dass ich mein Enkelchen nie wieder sehen würde. So kam es auch und ist trotz vieler Entschuldigungen von mir bis heute so geblieben. Mittlerweile ist letzten Sommer ein zweites Kind geboren, aber ich habe keine Möglichkeit den Kontakt wieder aufzunehmen. Wenn ich ihn mal irgendwo sehe, ignoriert er mich. 
Mein zweiter Sohn, bekommt nun auch ein Baby, allerdings 600 km weit weg. In seine Nähe (München) ziehen kann ich nicht (die Mieten übersteigen total meine Möglichkeiten) und ich fühle mich total nutzlos. Da ich alle zwei Jahre durch einen Amtsarzt begutachtet werden muss, kam auch diese Sache auf den Tisch. Man riet mir eine Verhaltenstherapie zu machen um über den Verlust/ die Trennung von den Kindern loszukommen und einen Sinn im Leben wieder zu finden. Ich weiss aber nicht was das bringen soll.  Ich werde mir nicht das Leben nehmen, ich denke das hätte mein Sohn in München nicht verdient, aber ich warte eigentlich nur auf meinen Tod, was ja eigentlich auch nicht so super ist und noch ewig dauern kann.
Hat jemand Ähnliches erlebt und wieder herausgefunden?

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1. März 2018 um 9:25

Hallo

hast du schon mal über einen Kurs an der VHS nachgedacht? Dort gibt es zumindestens hier bei uns immer reichlich Angebote oder du suchst dir einen Verein bie dem du an Sportangeboten teilnimmst! : )

Des Weiteren kann ich dir sagen, dass du als Oma ein Umgangsrecht hast und dir dein Sohn und Frau eig. nicht verbieten können deine Enkel zu sehen, es sei den es gibt wirklich triftige Gründe. Das verhält sich wie beim Umgangsrecht eines Vaters/Mutter zu ihrem Kind.
Du hast die Möglichkeit dir den Umgange entweder mit Hilfe des Jugendamtes zu ermöglichen oder dir den Umgang gar einklagen zu können.

Wenn es keinen triftigen Grund gibt, warum solltest du auf deine Enkel verzichten???

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen!

Viele Grüße

Sarah

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1. März 2018 um 11:37

Aber die Situation so ist förderlich???

es ist nur ein Hinweis und eine Möglichkeit die def. besteht! Es ist eine Tatsache , dass Sie dieses Recht nach BGB hat. Ob Sie natürlich den Schritt bereits ist zu gehen, ist natürlich eine andere Frage.

Die erste Anlaufstelle ist eh das Jugendamt. Die können dort zwischen den Parteien vermitteln und Treffen mit der Oma und den Enkeln begleiten, sodass die Eltern nicht dabei sein müssen, wenn es tatsächlich so schwer ist als erwachsene Menschen sich nicht zu einigen.

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12. März 2018 um 8:54

Vielen Dank für eure Diskussion. Einklagen ist wirklich der falsche Weg. 
Entschuldigen: habe ich auf vielen Wegen (per Brief, Mail, sms, whats und auch bei zufälligen Treffen) versucht. Meine Schwiegertochter hat meinen Sohn vor die Wahl gestellt: Entweder Töchter und Frau.....oder Mutter. Sehr unfair!!! Aber wenn mein Sohn damit glücklich ist. Der Kontakt zu unserer Seite der Familie wurde auch unterbunden (Onkel, (Ur-) Großmutter) alle wollten helfen, bei Organisation des Haushalts usw. 
Vereine/ VHS usw. ja wofür den? Es macht mir keinen Spass allein unter vielen zu sein. Ehrenämter? Kenne ich aus meinem Umfeld und muss sagen, man wir ausgenutzt, reibt sich auf und bleibt auf der Strecke.......

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14. März 2018 um 11:41
In Antwort auf traurigeoma

Zu mir: ich habe zwei erwachsene Söhne, der eine lebt mit Frau und zwei Töchtern in meiner Nähe, der andere fast 600 km weit weg.
Als meine Schwiegertochter 2012 das erste Mal schwanger war, wurde mir von ihrem Vater zugeflüstert, dass ich mein Enkelkind nicht oft sehen werde. So kam es dann auch, meine Schwiegertochter wollte den Kontakt nicht (vielleicht weil ich lange mit den Söhnen allein war und sie meinen Einfluss nicht wollte?). Bei einem seltenen Besuch habe ich die Unsauberkeit in der Wohnung bemängelt, meine Hilfe meinem Sohn angeboten( er war im Babyjahr) aber er wollte es nicht, also habe ich gesagt, ich nehme dir das Kind ab, dann kannst du putzen. Ich fuhr also mit dem Kind nach Hause, aber er getraute sich wohl nicht das so seiner Frau zu sagen und es hiess ich wäre durchgedreht und hätte das Kind entführt. Mein Sohn hat dann wütend das Kind abgeholt und mir angekündigt dass ich mein Enkelchen nie wieder sehen würde. So kam es auch und ist trotz vieler Entschuldigungen von mir bis heute so geblieben. Mittlerweile ist letzten Sommer ein zweites Kind geboren, aber ich habe keine Möglichkeit den Kontakt wieder aufzunehmen. Wenn ich ihn mal irgendwo sehe, ignoriert er mich. 
Mein zweiter Sohn, bekommt nun auch ein Baby, allerdings 600 km weit weg. In seine Nähe (München) ziehen kann ich nicht (die Mieten übersteigen total meine Möglichkeiten) und ich fühle mich total nutzlos. Da ich alle zwei Jahre durch einen Amtsarzt begutachtet werden muss, kam auch diese Sache auf den Tisch. Man riet mir eine Verhaltenstherapie zu machen um über den Verlust/ die Trennung von den Kindern loszukommen und einen Sinn im Leben wieder zu finden. Ich weiss aber nicht was das bringen soll.  Ich werde mir nicht das Leben nehmen, ich denke das hätte mein Sohn in München nicht verdient, aber ich warte eigentlich nur auf meinen Tod, was ja eigentlich auch nicht so super ist und noch ewig dauern kann.
Hat jemand Ähnliches erlebt und wieder herausgefunden?

Sich in den Hauhalt der Kinder einzumischen ist ein heikles Thema und kommt als Schwiegermutter nicht gut. Hast du gemerkt.
Es gibt welche die Ersatzomas suchen, weil die eigenen nicht mehr da sind oder auch kein Kontakt besteht.

Vielleicht hilft es einen Brief an die Schwiegertochter und den sohn zu schreiben. Und in der zukunft zu nichts etwas zu sagen, egal ob haushalt oder erziehung. 

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1. April 2018 um 22:48

Mach dir selbst ein sinnvolles Leben.

Verlange das nicht von deinen Angehörigen und dränge dich ihnen nicht auf, wo sie es nicht wollen.

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