Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Mich...

22. November 2007 um 13:13 Letzte Antwort: 1. Dezember 2007 um 7:19

würde interessieren wie Ihr eure Ängste,Panikattacken sowie Depressionen mit eurer Arbeit vereinbart.Seid Ihr alle zuHause?Oder arbeitet Ihr Halbtags,Vollzeit?Was macht ihr wenn die Attacke auf der Arbeit kommt?Wissen Kollegen oder Chef`s Bescheid?Wie reagieren Sie dadrauf.
Liebe Grüße Traene

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23. November 2007 um 1:57

Bei mir...
bei mir ist es so, dass ich meine Arbeitsstelle erst vor kurzem getauscht habe. Bei der alten war es so, dass die meisten Arbeitskolegen udn mein Chef über mein Krankheitsbild (borderlinerin) informiert waren und auch viele Ausraster und Heulattacken mit bekommen haben, sie konnten jedoch gut damit umgehen und haben mir auch ne Auszeit gegönnt. Bei meiner neuen Arbeitsstelle weiß niemand bescheid, sie sehen zwa meine aufgeritzten Arme aber niemand hat mich angesprochen. Ich arbeite jedoch auch nie länger als 5 Stunden dort zu dem kommt es nicht mehr so häufig vor wie früher, bis jetzt toy toy toy gin alles gut....

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1. Dezember 2007 um 3:43

Zu deinen Fragen...
Leide seit Jahren unter Depressionen und Panikattacken... ich mit Mutter und als Wohnbereichsleitende Altenpflegerin Vollzeit berufstätig.
Mein Chef weiß nicht bescheid, obwohl ich ihn eigentlich informieren müßte... dann würde mir allerdings wohl auch meine Berufsbezeichnung aberkannt werden und mein Examen wäre erstmal nichts mehr wert.
Vor 2-3 Jahren meinte der Chef mal, dass er sich Sorgen macht, weil er mich immer nur durch die Gegend "flitzen" sieht und sich Sorgen macht... da ich schließlich eine seiner besten Mitarbeiterinnen sei, was mich nur noch mehr unter Druck setzte.(Ich redete mir immer wieder ein schlecht zu pflegen und dass die anderen dass nur falsch wahrnehmen. Konnte keine positive Kritik annehmen.)
Seitdem ich sein Angebot abgelehnt hab die PDL Weiterbildung zu machen ist er glaub ich doch schon ziemlich enttäuscht von mir.

Nach langer Zeit hab ich mit einzelnen Kolleginnen, den ich absolut vertraue drüber gesprochen und die können damit super umgehn.
Bei der Arbeit versuch ich meine Gefühle so gut es geht zu verdrängen, was hin und wieder fast unmöglich scheint.
Die Nächte und teilweise auch die Tage sind oft der Horror... Angst vor der Angst... Angst gravierende Fehler zu machen... Angst vor der Verantwortung. usw.
Aus Angst zu langsam zu sein oder nicht gut genug, neige ich dazu zu übertreiben... zu schnell und zuviel zu arbeiten und mich immerzu selbst zu kritisieren.

Erst vorgestern ging es mir wieder mal richtig schlecht und ich hatte panische Angst dass ich die Kontrolle verlier und meine Fassade zusammenbrechen könnte...
Bin von meiner Arbeit abhängig, also muss ich durchhalten!!!
Die Schwester meiner Kollegin hatte vor einiger Zeit grad n "Zusammenbruch" mit Folge eines stationären Zwangsaufenthalts auf der Psychiatrie und vorübergehendem Kindsentzug...
Sie ermutigt mich grad doch wieder mal zum Doc zu gehn und ggf. auch einen stationären Aufenthalt in Kauf zu nehmen oder ne Mutter-Kind-Kur zu machen...

Alles Gute und viel Kraft für dich!!!
LG Bluemelei

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1. Dezember 2007 um 7:19

Hmmmmmmmm o.k.!! Danke!!
...in der Ausbildung wurde uns damals eingetrichtert, dass einem bei psychischen Störungen (u.a. Depressionen) zur Aberkennung der Berufsbezeichnung/des Examens kommen kann... daher meine Angst!!
Supervision gibt es bei uns (bisher) nicht. Wir hatten das mal im Gespräch, zumal bei uns z.Teil extremer Frust und Zickenterror und Mobbing herrschte... die PDL wollt den Chef mal fragen... aber ich denk mal dass dem das wohl zu teuer ist und die Bereitschaft der Kollegen da mitzuziehn war auch nicht so besonders.
Aber klar!! Wär schon super wichtig und sollte es am besten in jeder Pflegeeinrichtung geben!!
Ich werd schon ne Lösung finden!!!
LG Bluemelei

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