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Merkwürdiges Kopfschütteln bzw. Wackeln

29. Mai 2009 um 11:57

Meine Freundin hat seit Ihren 14. Lebensjahr ein merkwürdiges Kopfwackeln wie bei einer alten Frau.
Sie nimmt Beta-Blocker ein, damit es nicht so sehr auffällt. Sie ist in ärztlicher Behandlung.
Mich würde interessieren wie diese Krankheit heißt. Ich muss dazu sagen das sie ein sehr eigener Mensch ist. Das heißt das sie nicht über diese Krankheit spricht.
Auch hat sie eine ausgeprägte ICH Sucht. Das äußert sich stark in einfachen alltäglichen Dingen. Sie tut nur Sachen, die ihr zum Vorteil sind. Jemanden helfen, zu Hause abspühlen, Müll raustragen usw. das kommt gar nicht für sie in Frage und wenn dann nur mit äußerster Protestaktion und gemeckere.
Jetzt zieht sie mit 24 in eine eigene Wohnung, weil der Vater mittlerweile auch die Nase voll hat weil sie so faul ist. Sie macht nur Dinge für sich, schwimmen gehen, shoppen, lesen, Männer ecc. Ihre Schönheit steht an oberster Stelle.
Sie hat einen 40 Stunden Full Time Job im Büro und das reicht ihrer Meinung aus um weiters nix zu tun. Wenn ihre Stiefmutter ihr mal wieder die Meinung geigt (was sie auch bitter notwendig hat) dann heult sie nur rum und ist total beleidigt.
Wenn ich versuche ihr klar zu machen, das ihr Verhalten nicht korrekt ist, dann hat sie tausend Ausreden. Das ist einfach unglaublich.
Ich schrieb sie ist meine Freundin. Übrigens hat sie nur mich als Freundin. Sonst niemanden. Das rührt daher da sie so komisch und egosistisch ist. Niemand mag sie. Und mir reichts jetzt auch langsam.
Was ist mit der Göre los???? Hängt das mit Ihrer "Kopfwackelkrankheit" zusammen??? Kann ich mir nicht vorstellen -aber vieleicht wisst ihr ja was dazu!!!!!

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8. Juni 2009 um 16:35

Antw.
Sie nimmt eben diese Betablocker damit im Alltag dieses leichte rytmische Kopfschütteln (hin und her - nicht rauf und runter) nicht so stark ausfällt. Stärker wird das Kopfschütteln bei kleinster Aufregung bzw. Freude. Wie bei einer alten Frau.
Sie sagte mir das man das operieren könnte aber die Chance das man nach der OP nicht gelähmt wird steht 50 zu 50.

Jetzt ist sie endlich in ihrer eigene Wohnung gezogen. Wenn ich das erzähle wie sie ihre Kleidung, Geschir usw. einräumte stehen mir noch heute die Haare zu Berge.
Sie brauchte Stunden um den Boden zu wischen. Erst mal den Eimer hoooooooolen, dann das Wasser einfülleeeeeeeeen, vorwischeeeeeeeen, nachwischeeeeeeeen, vor der Türschwelle stehen und warten bis alles trocken ist....
Für sie ist das eine RIESEN-AKTION! Dann hat sie die Mietwohnung nach dem kleinsten Kratzer abgesucht....Bei ihr muss die Wohnung porentief rein sein. Alles sollte vom Feinsten sein! Was mich ziemlich stutzig gemacht hat, denn als sie noch zu Hause wohnte war sie stink faul. Putzte nur ihr eigenes Zimmer. Half nie in der Küche. Bis heute kann sie nicht kochen. Sie weiß nicht mal wie man Rühreier macht. Sie konnte nicht mal ihr eigenes Fahrrad aufpumpen und mit 18 Jahren hat ihr Vater ihr immer noch die Telefonnummern aus dem Telefonbuch für sie herausgesucht. Obwohl sie die Matura mit 1,2 abgeschlossen hat. Also mit sehr gut.

Ich würde das jetzt nicht so lächerlich darstellen, wenn sie einen anderen Charakter hätte. Aber ihre Einstellung zu vielen Dingen ist so Wesensfremd für eine 24jährige Frau. Eigentlich ist sie emotionell noch ein Kind. Wenn ihr was nicht passt summst sie die ganze Zeit rum...wie ein 5 Jähriges Kind. Unglaublich.

Ich blicke bei ihr nicht durch.

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27. April 2012 um 15:26
In Antwort auf rong_12038003

Antw.
Sie nimmt eben diese Betablocker damit im Alltag dieses leichte rytmische Kopfschütteln (hin und her - nicht rauf und runter) nicht so stark ausfällt. Stärker wird das Kopfschütteln bei kleinster Aufregung bzw. Freude. Wie bei einer alten Frau.
Sie sagte mir das man das operieren könnte aber die Chance das man nach der OP nicht gelähmt wird steht 50 zu 50.

Jetzt ist sie endlich in ihrer eigene Wohnung gezogen. Wenn ich das erzähle wie sie ihre Kleidung, Geschir usw. einräumte stehen mir noch heute die Haare zu Berge.
Sie brauchte Stunden um den Boden zu wischen. Erst mal den Eimer hoooooooolen, dann das Wasser einfülleeeeeeeeen, vorwischeeeeeeeen, nachwischeeeeeeeen, vor der Türschwelle stehen und warten bis alles trocken ist....
Für sie ist das eine RIESEN-AKTION! Dann hat sie die Mietwohnung nach dem kleinsten Kratzer abgesucht....Bei ihr muss die Wohnung porentief rein sein. Alles sollte vom Feinsten sein! Was mich ziemlich stutzig gemacht hat, denn als sie noch zu Hause wohnte war sie stink faul. Putzte nur ihr eigenes Zimmer. Half nie in der Küche. Bis heute kann sie nicht kochen. Sie weiß nicht mal wie man Rühreier macht. Sie konnte nicht mal ihr eigenes Fahrrad aufpumpen und mit 18 Jahren hat ihr Vater ihr immer noch die Telefonnummern aus dem Telefonbuch für sie herausgesucht. Obwohl sie die Matura mit 1,2 abgeschlossen hat. Also mit sehr gut.

Ich würde das jetzt nicht so lächerlich darstellen, wenn sie einen anderen Charakter hätte. Aber ihre Einstellung zu vielen Dingen ist so Wesensfremd für eine 24jährige Frau. Eigentlich ist sie emotionell noch ein Kind. Wenn ihr was nicht passt summst sie die ganze Zeit rum...wie ein 5 Jähriges Kind. Unglaublich.

Ich blicke bei ihr nicht durch.

Long time ago...
bin eben auf den 3y alten beitrag gestoßen, weil ich mich seit einiger zeit mit der kopf-schüttel-sympatomatik beschäftige.
mein vater (60+) hat dies seit einigen jahren, beobachtet bei denkprozessen (auch in ruhephasen) und vermehrt in stressigen situationen.

die erkenntnis ist eine körperliche reaktion auf einen psychischen hintergrund (wie zB ungeübte hypernervöse bei einer rede vor menschen, der eine beschäftigt die finger, der andere kratzt sich permanent, ein weiterer schüttelt den kopf...)

nur in entspannungsphasen, wo man nicht nachdenkt, ist der kopf ruhig.

so far...

mich würde natürlich interessieren, wie betablocker und diese bewegungsauffälligkeit zusammenhängen und wie es ihr 3y nach deinem beitrag geht.

freue mich auch gerne auf eine nicht-öffentliche antwort.

bb
Tom

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27. April 2012 um 18:45

Das
könnte auch Hospitalismus sein. Aber dafür müsste man wissen ob sie z.B. im Heim war oder ob sie von ihren Eltern vernachlässigt wurde etc. Das Kopf wackeln wäre dann so ein Beruhigung und passiert unbewusst.

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