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Meine Mutter nervt mich total und ich habe schlimme Schuldgefühle!

5. September 2011 um 17:56 Letzte Antwort: 9. August 2017 um 9:28

Hallo,
während ich hier schreibe hab ich totale Schuldgefühle gegenüber meiner Mum aber es muss jetzt mal raus. Ich habe dieses Thema in der Therapie schon oft besprochen und vielleicht ist hier jemand der das auch kennt bzw. mir bissl helfen kann.
Es geht darum dass ich aufgrund meiner angeknacksten Psyche sowieso schon Schwierigkeiten hab mein Leben zu meistern dazu kommt aber nun noch dass ich mich durch das Verhalten meiner Mutter blockiert fühle.
Sie ruft mich ständig an (ich wohn nicht mehr daheim) und will wissen wies mir geht und erzählt mir dann jede Geschichte fünf sechs mal am Telefon meistens darüber wie schlecht es ihr geht aber bereit was zu ändern ist sie auch nicht. Ich trau mich dann immer nicht was zu sagen weil ich sie nicht verletzten möchte aber es weckt auch Aggressionen in mir gegen sie. Ich habe sie ja lieb aber ich finde jetzt da ich erwachsen bin sollte unser Kontakt wohl dosiert sein aber das ist nicht möglich. Sie denkt ich wäre ihre beste Feundin und ich bin damit völlig überfordert. Während ich schreibe muss ich weinen weil mir das alles so weh tut und ich keinen Ausweg sehe.
Bei andern sind doch die Mütter auch nicht so.Was soll ich nur machen. Wenn ichs ihr vorsichtig sage dann gehts für zwei drei Tage wo ich meine Ruhe hab und dann erhole ich mich von diesen ständigen Telefonaten und Sms regelrecht aber dann gehts wieder von vorn los. Ich kann nicht mehr ! Ich richte auch die Aggressionen innerlich gegen mich selbst weil ich dann denke ich wäre eine schlechte Tochter wenn ich mal nicht rangehe wenns wieder klingelt!
Danke fürs Lesen !
Lg Katie

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5. September 2011 um 20:52

Danke für die Antwort..
nein Freunde hat sie leider keine ! Deshalb ja auch meine Aggressionen manchmal . Sie ist nicht bereit sich auf jemand anders einzulassen sie ist nur auf mich fixiert. Ich kann mein eigenes Leben nicht in die Hand nehmen wenn ich mich immer für sie verantwortlich fühle. Das mit dem mehr an Aufmerksamkeit haben wir schon durch! Ich wohne schon über zwei Jahre allein und sie dachte aber es geht immer so weiter . Aber das geht nicht . Klar ist sie meine Mum und ich will sie nicht verlieren aber ich habe wirklich Angst dass das mal in Hass umschlägt weil sie einfach nicht verstehen will.
Sie hat viel für mich getan aber dasist doch die Aufgabe einer Mutter ich tue das gleiche später für mein Kind. Deshalb ist es doch aber nicht mein Eigentum und ich habe es auch nicht zu meiner späteren persönlichen Belustigung oder als Seelenmülleimer auf die Welt gebracht oder?Denn genauso fühle ich mich gerade.....

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5. September 2011 um 21:35

Du darfst und mußt Grenzen setzen,
denn deine übergriffige Mutter hat offenbar keine Gefühl davon. Wenn du das in deiner Therapie bereits besprochen hast, dann denke ich, dass dir dein Therapeut/Therapeutin das auch schon gesagt hat. Du liebst deine Mutter, aber belastet denn eine liebende Mutter ihre Tochter, nein. Sie soll sich eine Freundin suchen oder die Telefonseelsorge, man macht nicht seine Kinder zum seelischen Mülleimer, das geht wirklich nicht.
Zwei Buchtipps
Endlich ich sein
oder Lass los, was dich klein macht.
Es gibt Mütter , die verstehen nur deutliche Worte und die solltest du gebrauchen. Du kannst nicht Freundin deiner Mutter sein. Sie muß es nicht verstehen und das mußt du lernen auszuhalten, dass man auch mal "nein" sagen darf.
Gruß Melike

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9. August 2017 um 9:28
In Antwort auf sevan_12058248

Hallo,
während ich hier schreibe hab ich totale Schuldgefühle gegenüber meiner Mum aber es muss jetzt mal raus. Ich habe dieses Thema in der Therapie schon oft besprochen und vielleicht ist hier jemand der das auch kennt bzw. mir bissl helfen kann.
Es geht darum dass ich aufgrund meiner angeknacksten Psyche sowieso schon Schwierigkeiten hab mein Leben zu meistern dazu kommt aber nun noch dass ich mich durch das Verhalten meiner Mutter blockiert fühle.
Sie ruft mich ständig an (ich wohn nicht mehr daheim) und will wissen wies mir geht und erzählt mir dann jede Geschichte fünf sechs mal am Telefon meistens darüber wie schlecht es ihr geht aber bereit was zu ändern ist sie auch nicht. Ich trau mich dann immer nicht was zu sagen weil ich sie nicht verletzten möchte aber es weckt auch Aggressionen in mir gegen sie. Ich habe sie ja lieb aber ich finde jetzt da ich erwachsen bin sollte unser Kontakt wohl dosiert sein aber das ist nicht möglich. Sie denkt ich wäre ihre beste Feundin und ich bin damit völlig überfordert. Während ich schreibe muss ich weinen weil mir das alles so weh tut und ich keinen Ausweg sehe.
Bei andern sind doch die Mütter auch nicht so.Was soll ich nur machen. Wenn ichs ihr vorsichtig sage dann gehts für zwei drei Tage wo ich meine Ruhe hab und dann erhole ich mich von diesen ständigen Telefonaten und Sms regelrecht aber dann gehts wieder von vorn los. Ich kann nicht mehr ! Ich richte auch die Aggressionen innerlich gegen mich selbst weil ich dann denke ich wäre eine schlechte Tochter wenn ich mal nicht rangehe wenns wieder klingelt!
Danke fürs Lesen !
Lg Katie

Oh man! Dieser Text hätte so wie er da steht auch von mir sein können. Genau so ging es mir auch. Allerdings hat meine Mutter auch andere Menschen in ihrem leben und trotzdem erzählte sie mir dinge, die man eigentlich mit einer Freundin oder seinem Mann bespricht. Zum Beispiel Beziehungsprobleme mit meinen Vater usw. Ich hab eine Therapie gemacht nach dem ich den eindruck hatte langsam selbst verrückt zu werden. (Diagnose Sozialphobie) Das hat mir sehr geholfen! Ich hab vieles in meinem Kopf sortieren können und gelert dinge richtig einzuordnen und mich gegen dinge freundlich aber bestimmt zu wehren, die nicht richtig laufen. Z.B. meiner Mutter zu sagen, dass ich mich überfordert fühle, ich will das es ihr gut geht und es für mich ganz schlimm ist wenn es ihr schlecht geht und sie bitte mit einer Freundin oder Psychologen sprechen soll aber das keine Themen sind die man mit seinem Kind bespricht, das es mich belastet und ich auch garnicht weiß was ich da sagen soll ich bin doch kein Psychologe. Meine Mutter fing daraufhin auch eine Therapie an! Entlich hatte sie jemanden zum reden und es tut ihr sehr gut und es sind kleine schritte, es dauerte jahre und es ist noch nicht alles bewältigt aber ich verschaffe mir immer mehr freiraum und es tut so gut. Meine Mutter ist ein Mensch der vorallem das schlechte im leben sieht, sich benachteiligt fühlt egal wieviel gutes in ihrem leben ist. Das hat mich oft genervt und tut es noch manchmal. Mir wär es lieber sie wäre glücklich und würde ihr leben leben aber ich habe begriffen, dass es ihr problem ist und nicht meines und damit geht es mir soviel besser!

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