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Meine Mutter ist vor 2 Tagen gestorben, ich verkrafte das nicht

29. Februar 2012 um 23:26 Letzte Antwort: 25. März 2017 um 20:42

Hallo, ich bin neu hier, und sehe, dass es vielen ähnlich wie mir geht.
Meine liebste Mutter ist Sonntag Nacht im Krankenhaus gestorben.
Ich komme darüber einfach nicht hinweg. Sie war der einzige Mensch, der mich bedingungslos liebte, und niemand mehr wird mich lieben wie sie.
Wenn ich mir vorstelle, dass sie mich nie wieder anruft - wir haben täglich mehrmals telefoniert, und oft war ich auch ein wenig genervt und hab mal nicht abgehoben...ach wie leid mir das jetzt tut!
Ich wollte am Montag zu ihr ins Spital. da ich am Wochenende arbeiten mußte. Wie hatten uns beide so gefreut. weil wir uns schon länger nicht gesehen hatten (ich hatte die Grippe)
Sonntag nachmittag haben wir das letzte mal telefoniert - sie rief mir noch nach - "ICh hab dich lieb, ich hab dich SEHR lieb"
Montag vormittag erreichte mich die nachricht, dass sie in der nacht einfach verstorben war- und wir hatten uns nicht mehr gesehen!
Aber in dieser Nacht hatte ich so einen schönen Traum von meiner Mutter - wir urmarmtem uns ganz innig und fest und es war pure Liebe die mich durchflutete.
Trotzdem - ich falle oft in tiefe Verzweiflung, wie soll ich ohne meine Mutter weiterleben?
Ich weiss, das Leben MUSS weitergehen, ich muss sie loslassen, aber ich sehne mich sosehr nach ihr ich bin so schrecklich traurig

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1. März 2012 um 21:18

Lass dir Zeit
Hallo!

Laß mich Dich einfach in den Arm nehmen und Dich feste drücken.

Ich hab meine Mutter vor 2 Jahren verloren. Glaub mir, sie würden uns niemals böse sein. Ich war auch oft genervt, und jetzt tut mir jedes böse Wort an sie so leid. Ich weiß, was Du meinst, wenn Du von bedingungsloser Liebe sprichst. Mir fehlt sie so. Und es ist unbegreiflich, daß sie weg ist.

Das Loch, das unsere Mütter hinterlassen, ist so unglaublich. Und schrecklich schmerzhaft, es auszuhalten.

Im Laufe der Zeit legt sich etwas über diesen Schmerz. Auch wenn er immer wieder nach oben dringt... dieses "etwas" schützt auch ein wenig, damit wir wieder durchatmen können.

Alles Liebe und halte durch!

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2. März 2012 um 0:43
In Antwort auf nour_12170277

Lass dir Zeit
Hallo!

Laß mich Dich einfach in den Arm nehmen und Dich feste drücken.

Ich hab meine Mutter vor 2 Jahren verloren. Glaub mir, sie würden uns niemals böse sein. Ich war auch oft genervt, und jetzt tut mir jedes böse Wort an sie so leid. Ich weiß, was Du meinst, wenn Du von bedingungsloser Liebe sprichst. Mir fehlt sie so. Und es ist unbegreiflich, daß sie weg ist.

Das Loch, das unsere Mütter hinterlassen, ist so unglaublich. Und schrecklich schmerzhaft, es auszuhalten.

Im Laufe der Zeit legt sich etwas über diesen Schmerz. Auch wenn er immer wieder nach oben dringt... dieses "etwas" schützt auch ein wenig, damit wir wieder durchatmen können.

Alles Liebe und halte durch!

Danke
Danke für diese lieben einfühlsamen Worte.
Ich bin am Ende.
Was mir so weh tut, dass meine Mutter und ich das letzte Mal, als wir uns sahen, ca vor 1 Monat, nicht im Guten auseinander gingen - besser gesagt, es war meine Schuld, ich war so mürrisch und ungeduldig und gereizt ich glaube jetzt, es war deswegenweil ich ihr Leid und die Schmerzen einfach nicht mehr mitansehen konnnte, weil ich so hilflos war..ich hasse mich so dafür...
Dann haben wir uns 2 Wochen nicht angerufen, und an dem Tag, als ich es aber schon kaum mehr aushielt und sie anrufen wollte, kam sie mir zuvor.
Wir haben uns am Telefon versöhnt
und uns auch gegenseitig gesagt, wie lieb wir uns haben. Und dann wieder täglich ein paar mal telefoniert - bis zu ihrem Tod.
Aber wir haben uns nicht mehr GESEHEN im Guten.
Ich habe solche Schuldgefühle, und ich vermisse sie so sehr.
Ich habe keine Kinder und lebe alleine, bin 53, hab zwar noch Schwester, Vater und Neffen und nichte, aber sehe keinen lichtblick,es war schon nicht so rosig in den letzten Jahren und ich hatte oft mit Depressionen zu kämpfen, jetzt seh ich nur mehr Dunkel.
Der einzige Mensch, der immer zu mir gehalten hat, ist nicht mehr.
Ich sehne mich so nach dir, Mama, ich liebe dich sosehr,
Danke fürs Lesen und Zuhören, liebe Feldfrucht

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2. März 2012 um 21:45

Nicht zerfleischen!
Du darfst bitte nicht den Fehler machen, dich zu zerfleischen. Du fügst dir damit nur noch mehr Schmerz zu, und das ist nicht notwendig. Es liegt, da bin ich mir sicher, auch nicht im Sinne deiner Mutter, wirklich nicht.

Aber ich weiß, ich kenne das selbst. Die letzte Zeit, in der meine Mutter lebte, habe ich sie oft angekeift, war sehr gereizt, hatte Angst was auf mich zukommt, war restlos überfordert mit der Situation. Und anstatt besonders einfühlsam und "lieb" zu sein, bin ich biestig und gemein zu ihr. Aber weißt du... wir sind "nur" Menschen... und Töchter. Keine Maschinen. Es gibt Punkte, die gehen an unsere Grenzen, es ist einfach so. Aber Mütter verzeihen. Ich kenne das von meiner Tochter. Sie ist auch manchmal biestig, aber ich verzeihe ihr. Könnte niemals böse sein, so richtig böse meine ich. Vielleicht manchmal verletzt oder gekränkt, aber das ist normal, wenn man miteinander umgeht.

Ich wollte nicht, daß meine Tochter sich Vorwürfe macht, wenn es mich mal nicht mehr gibt. Es soll ihr gut gehen, sie soll glücklich sein und nicht leiden.

Und genau das... wollen unsere Mütter für uns. Spüre mal in dich hinein, dann fühlst du es bestimmt. Sei gut zu dir. Lasse den Schmerz zu, und wenn du zu streng zu dir bist, dann tu dir im Gegenzug etwas Gutes. Versuche, dir die Streicheleinheiten zu geben, die deine Mutter dir nicht mehr geben kann. Und dann... merkst du, wie gut es tut, dann wirst du die Nähe deiner Mutter ganz besonders fühlen.

Alles Liebe

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3. März 2012 um 0:07


Auch ich hab meine Mutter mit 13 Jahren verloren. Heute bin ich 18, es ist schon 5 Jahre her, aber sie fehlt mir jeden Tag aufs neue. Es vergeht einfach kein Tag an dem ich nicht an sie denke. Feiertage sind für mich die aller schlimmsten Tage, ohne sie. Damals als sie es zu wissen bekommen hat, das sie ein Knoten in der Brust hat, hat sie es auf die leichte Schulter genommen und somit mir auch nichts davon erzählt. Ich hab es zufällig mitbekommen. Sie wollte nicht das ich Angst bekomme und meinen Schulabschluss nicht schaffe. Naja, die Angst war ab da an einfach mein ständiger Begleiter. Angst meine Mama zu verlieren. Sie hat alles was ich gesagt/gefragt habe schön geredet und versucht mir die Angst zu nehmen demnächst ohne sie sein zu müssen. Sie hat es mehr oder weniger geschafft, ich hab meinen Schulabschluss geschafft, sie war sehr stolz auf mich. Ihr wurde die Brust abgenommen und alles schien in Ordnung zu sein, geheilt. Aber nach ein paar Wochen kam dann der Schock, der Krebs hatte gestreut, und sie würde nicht mehr lange haben. Bei jedem Arzt bei dem sie war, war der erste Satz der fiel "Meine Tochter soll nichts, gar nichts wissen". Und das hat sie auch echt gut geschafft, ich hab so gut wie nichts mitbekommen, sie war so taff, jeden Tag hat sie sich mit Schmerzen aufgerafft um mir zu zeigen es sei alles gut. Eines Tages kam ich nach Hause. Mein Papa saß auf dem Bett meiner Mama mit einem Tuch in der Hand und sagte ich solle mich bitte hinsetzen. Ich hab 100 mal gefragt wo Mama sei und ihm gesagt das ich nicht sitzen will. Er bestand drauf, ich saß mich hin. Er sagte, Mama wird uns heute noch verlassen. Sie liegt im Sterben. Ihre Leber macht es nicht mehr mit, es geht nicht mehr. Das war so ein Schock für mich das ich die erste halbe Stunde keine Träne weinen konnte, weil ich es nicht wahr haben wollte. Ich bin mit meinem Papa ins Krankenhaus gefahren und ein letztes Mal bei ihr sein zu können. Ihre Wärme zu spüren. Sie hatte so große Schmerzen das die Ärzte beschlossen sie ruhig zu stellen, damit sie ruhig und vorallem ohne Schmerzen einschlafen konnte. Ich konnte nicht mehr mit ihr reden. Ich hab ihre Hand bis zum letzten Herzschlag gehalten, ich war bei ihr. Ich weiß sie hat es gespürt. Alle waren da. Mittlerweile konnte ich gar nicht mehr gucken so doll geweint habe ich. Trotzdem war alles so unrealistisch. Noch heute denke ich, sie ruft jeden Moment an. Sie kommt jeden Moment in mein Zimmer und singt "Guten Morgen liebe Sorgen seit ihr auch schon alle wach". All das fehlt mir so. Aber solangsam setz sich eine Schutzschicht auf die Trauer. Auch ich muss iwann mal wieder durchatmen, aber es gibt heute noch so viele Moment, wo ich nicht mehr kann und einfach anfang zu wein. Das passiert mir so oft. Ein Lied im Einkaufszentrum und mir schiessen dir Tränen in die Augen. Mein Vater wurde Alkoholiker und hatte schon eine neue geheiratet als meine Mama noch nicht mal "unter der Erde" war. Ich hasse ihn dafür, dass er nie da war als ich ihn brauchte. Ich stand 1 Jahr lang auf eigenen Beinen, also mit 14 Jahren. Dann hab ich nen Schlussstirch gezogen und bin zu meiner Schwester gezogen. Nun bin ich 18 und bin mit meinem Freund zusammen gezogen. 2 Jahre nun ist er schon an meiner Seite und ich bin sehr glücklich mit ihm. Aber auch er wird diesen Schmerz niemals nachvollziehen können, niemals. Dies können nur wir, wir haben es durch.

Ich würde ihr noch so vieles so gern sagen, sie nocheinmal in den Arm nehmen zu können, ich würde alles dafür geben, ALLES.
Ich hab einfach so viel falsch gemacht, weil ich nicht wusste was Sache war. Ich bereu es so.


Würde mich auf Antworten freuen.
Um Hilfe es noch ein wenig zu verarbeiten.

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3. März 2012 um 13:12
In Antwort auf nour_12170277

Nicht zerfleischen!
Du darfst bitte nicht den Fehler machen, dich zu zerfleischen. Du fügst dir damit nur noch mehr Schmerz zu, und das ist nicht notwendig. Es liegt, da bin ich mir sicher, auch nicht im Sinne deiner Mutter, wirklich nicht.

Aber ich weiß, ich kenne das selbst. Die letzte Zeit, in der meine Mutter lebte, habe ich sie oft angekeift, war sehr gereizt, hatte Angst was auf mich zukommt, war restlos überfordert mit der Situation. Und anstatt besonders einfühlsam und "lieb" zu sein, bin ich biestig und gemein zu ihr. Aber weißt du... wir sind "nur" Menschen... und Töchter. Keine Maschinen. Es gibt Punkte, die gehen an unsere Grenzen, es ist einfach so. Aber Mütter verzeihen. Ich kenne das von meiner Tochter. Sie ist auch manchmal biestig, aber ich verzeihe ihr. Könnte niemals böse sein, so richtig böse meine ich. Vielleicht manchmal verletzt oder gekränkt, aber das ist normal, wenn man miteinander umgeht.

Ich wollte nicht, daß meine Tochter sich Vorwürfe macht, wenn es mich mal nicht mehr gibt. Es soll ihr gut gehen, sie soll glücklich sein und nicht leiden.

Und genau das... wollen unsere Mütter für uns. Spüre mal in dich hinein, dann fühlst du es bestimmt. Sei gut zu dir. Lasse den Schmerz zu, und wenn du zu streng zu dir bist, dann tu dir im Gegenzug etwas Gutes. Versuche, dir die Streicheleinheiten zu geben, die deine Mutter dir nicht mehr geben kann. Und dann... merkst du, wie gut es tut, dann wirst du die Nähe deiner Mutter ganz besonders fühlen.

Alles Liebe

MAMA WILL UNS NICHT SO LEIDEN SEHEN
Vielen Dank für diese so tröstenden und so wahren Worte - mir kommt fast vor, meine Mama war es. die dich mir antworten liess
Du hast Recht. Meine Mutter will sicher nicht, dass ich jetzt so traurig bin und mich deswegen zerfleische.
Wir haben uns sehr sehr lieb gehabt, und Gottseidank habe auch ich es ihr immer und immer wieder gesagt, sie gestreichelt, ihre Hand gehalten...
Ich bin nicht verrückt - aber ich "rede" mit ihr. Ich denke mir, was ich so zu ihr sage, z. B. "Mama, ich bin so unendlich traurig und es tut mir alles so leid" und dann kommt ein Gedanke in meinen Kopf - also die "Antwort" meiner Mama, die sagt "Schau, ich bin dir doch überhaupt nicht böse, und wir haben do eh so viel telefoniert, wir haben uns gesagt, wie lieb wir uns haben, und ich möchte nicht, dass du so traurig bist, und es geht mir gut! Ich bin immer bei dir."
Und es stimmt - man muss das GANZE Leben sehen, und nicht nur die letzten Stunden, Tage und Wochen.
Ich habe tausend und tausend wunderschöne Erinnerungen an meine Mama, an so glückliche Zeiten, und ich war nunmal immer ein bisschen ihr Sorgenkind, und sie wußte, wie lieb ich sie habe, obwohl ich so ekelhaft das letzte Mal war zu ihr und ihr sicher weh getan habe. Denn ich war auch so ekelhatf, weil sie mir ungeschminkt eine Wahrheit über mich iund mein Leben sagte, die ich partout nicht hören wollte, und
ich AUCH deswegen verletzt war. Aber es stimmte, was sie sagte. Und sie wußte, dass ichdas heimlich auch weiß, und dass ich deswegen so patzig war, weil ich es ihr nicht zugeben wollte...
Ich machte jetzt Sachen, die in ihrem Sinn sind, Kleinigkeiten, wenn ich z.B. ohne Hausschuhe schnell mal in der Wohnung herumlaufe, "höre" ich, wie sie sagt "Zieh dir doch Schlapfen an, du verkühlst dich ja!" und dann mache ich es...ach, würde ich es nur noch einmal hören können
Die Beerdigung ist erst in 2 Wochen, und ich fürchte mich schon so sehr davor...
Aber ich MUSS da einfach durch, meine Mama wird keinen Frieden finden und nicht in Ruhe heehen können, wenn wir hier nicht irgendwann mal loslassen können.
Und ich für mich glaube FEST daran, dass wir uns einmal wiedersehen, und dann SIE mich abholen wird
Obwohl wir uns nicht kennen, liebe Feldfrucht, hast du mir so unglaublich mit deinen herzlichen und lieben Zeilen geholfen, ich danke dir so!
Eine feste Umarmung, und Gott schütze dich und alle, die du liebst.

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3. März 2012 um 13:22
In Antwort auf an0N_1257270499z


Auch ich hab meine Mutter mit 13 Jahren verloren. Heute bin ich 18, es ist schon 5 Jahre her, aber sie fehlt mir jeden Tag aufs neue. Es vergeht einfach kein Tag an dem ich nicht an sie denke. Feiertage sind für mich die aller schlimmsten Tage, ohne sie. Damals als sie es zu wissen bekommen hat, das sie ein Knoten in der Brust hat, hat sie es auf die leichte Schulter genommen und somit mir auch nichts davon erzählt. Ich hab es zufällig mitbekommen. Sie wollte nicht das ich Angst bekomme und meinen Schulabschluss nicht schaffe. Naja, die Angst war ab da an einfach mein ständiger Begleiter. Angst meine Mama zu verlieren. Sie hat alles was ich gesagt/gefragt habe schön geredet und versucht mir die Angst zu nehmen demnächst ohne sie sein zu müssen. Sie hat es mehr oder weniger geschafft, ich hab meinen Schulabschluss geschafft, sie war sehr stolz auf mich. Ihr wurde die Brust abgenommen und alles schien in Ordnung zu sein, geheilt. Aber nach ein paar Wochen kam dann der Schock, der Krebs hatte gestreut, und sie würde nicht mehr lange haben. Bei jedem Arzt bei dem sie war, war der erste Satz der fiel "Meine Tochter soll nichts, gar nichts wissen". Und das hat sie auch echt gut geschafft, ich hab so gut wie nichts mitbekommen, sie war so taff, jeden Tag hat sie sich mit Schmerzen aufgerafft um mir zu zeigen es sei alles gut. Eines Tages kam ich nach Hause. Mein Papa saß auf dem Bett meiner Mama mit einem Tuch in der Hand und sagte ich solle mich bitte hinsetzen. Ich hab 100 mal gefragt wo Mama sei und ihm gesagt das ich nicht sitzen will. Er bestand drauf, ich saß mich hin. Er sagte, Mama wird uns heute noch verlassen. Sie liegt im Sterben. Ihre Leber macht es nicht mehr mit, es geht nicht mehr. Das war so ein Schock für mich das ich die erste halbe Stunde keine Träne weinen konnte, weil ich es nicht wahr haben wollte. Ich bin mit meinem Papa ins Krankenhaus gefahren und ein letztes Mal bei ihr sein zu können. Ihre Wärme zu spüren. Sie hatte so große Schmerzen das die Ärzte beschlossen sie ruhig zu stellen, damit sie ruhig und vorallem ohne Schmerzen einschlafen konnte. Ich konnte nicht mehr mit ihr reden. Ich hab ihre Hand bis zum letzten Herzschlag gehalten, ich war bei ihr. Ich weiß sie hat es gespürt. Alle waren da. Mittlerweile konnte ich gar nicht mehr gucken so doll geweint habe ich. Trotzdem war alles so unrealistisch. Noch heute denke ich, sie ruft jeden Moment an. Sie kommt jeden Moment in mein Zimmer und singt "Guten Morgen liebe Sorgen seit ihr auch schon alle wach". All das fehlt mir so. Aber solangsam setz sich eine Schutzschicht auf die Trauer. Auch ich muss iwann mal wieder durchatmen, aber es gibt heute noch so viele Moment, wo ich nicht mehr kann und einfach anfang zu wein. Das passiert mir so oft. Ein Lied im Einkaufszentrum und mir schiessen dir Tränen in die Augen. Mein Vater wurde Alkoholiker und hatte schon eine neue geheiratet als meine Mama noch nicht mal "unter der Erde" war. Ich hasse ihn dafür, dass er nie da war als ich ihn brauchte. Ich stand 1 Jahr lang auf eigenen Beinen, also mit 14 Jahren. Dann hab ich nen Schlussstirch gezogen und bin zu meiner Schwester gezogen. Nun bin ich 18 und bin mit meinem Freund zusammen gezogen. 2 Jahre nun ist er schon an meiner Seite und ich bin sehr glücklich mit ihm. Aber auch er wird diesen Schmerz niemals nachvollziehen können, niemals. Dies können nur wir, wir haben es durch.

Ich würde ihr noch so vieles so gern sagen, sie nocheinmal in den Arm nehmen zu können, ich würde alles dafür geben, ALLES.
Ich hab einfach so viel falsch gemacht, weil ich nicht wusste was Sache war. Ich bereu es so.


Würde mich auf Antworten freuen.
Um Hilfe es noch ein wenig zu verarbeiten.

Deine Mama will, dass es dir gut geht
Hallo!
wollte mich nur ganz kur melden, da ich jetzt keine Zeit habe, aber ich schreibe dir am Abend SICHER zurück.
Alles Liebe bis bald

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3. März 2012 um 21:53
In Antwort auf an0N_1257270499z


Auch ich hab meine Mutter mit 13 Jahren verloren. Heute bin ich 18, es ist schon 5 Jahre her, aber sie fehlt mir jeden Tag aufs neue. Es vergeht einfach kein Tag an dem ich nicht an sie denke. Feiertage sind für mich die aller schlimmsten Tage, ohne sie. Damals als sie es zu wissen bekommen hat, das sie ein Knoten in der Brust hat, hat sie es auf die leichte Schulter genommen und somit mir auch nichts davon erzählt. Ich hab es zufällig mitbekommen. Sie wollte nicht das ich Angst bekomme und meinen Schulabschluss nicht schaffe. Naja, die Angst war ab da an einfach mein ständiger Begleiter. Angst meine Mama zu verlieren. Sie hat alles was ich gesagt/gefragt habe schön geredet und versucht mir die Angst zu nehmen demnächst ohne sie sein zu müssen. Sie hat es mehr oder weniger geschafft, ich hab meinen Schulabschluss geschafft, sie war sehr stolz auf mich. Ihr wurde die Brust abgenommen und alles schien in Ordnung zu sein, geheilt. Aber nach ein paar Wochen kam dann der Schock, der Krebs hatte gestreut, und sie würde nicht mehr lange haben. Bei jedem Arzt bei dem sie war, war der erste Satz der fiel "Meine Tochter soll nichts, gar nichts wissen". Und das hat sie auch echt gut geschafft, ich hab so gut wie nichts mitbekommen, sie war so taff, jeden Tag hat sie sich mit Schmerzen aufgerafft um mir zu zeigen es sei alles gut. Eines Tages kam ich nach Hause. Mein Papa saß auf dem Bett meiner Mama mit einem Tuch in der Hand und sagte ich solle mich bitte hinsetzen. Ich hab 100 mal gefragt wo Mama sei und ihm gesagt das ich nicht sitzen will. Er bestand drauf, ich saß mich hin. Er sagte, Mama wird uns heute noch verlassen. Sie liegt im Sterben. Ihre Leber macht es nicht mehr mit, es geht nicht mehr. Das war so ein Schock für mich das ich die erste halbe Stunde keine Träne weinen konnte, weil ich es nicht wahr haben wollte. Ich bin mit meinem Papa ins Krankenhaus gefahren und ein letztes Mal bei ihr sein zu können. Ihre Wärme zu spüren. Sie hatte so große Schmerzen das die Ärzte beschlossen sie ruhig zu stellen, damit sie ruhig und vorallem ohne Schmerzen einschlafen konnte. Ich konnte nicht mehr mit ihr reden. Ich hab ihre Hand bis zum letzten Herzschlag gehalten, ich war bei ihr. Ich weiß sie hat es gespürt. Alle waren da. Mittlerweile konnte ich gar nicht mehr gucken so doll geweint habe ich. Trotzdem war alles so unrealistisch. Noch heute denke ich, sie ruft jeden Moment an. Sie kommt jeden Moment in mein Zimmer und singt "Guten Morgen liebe Sorgen seit ihr auch schon alle wach". All das fehlt mir so. Aber solangsam setz sich eine Schutzschicht auf die Trauer. Auch ich muss iwann mal wieder durchatmen, aber es gibt heute noch so viele Moment, wo ich nicht mehr kann und einfach anfang zu wein. Das passiert mir so oft. Ein Lied im Einkaufszentrum und mir schiessen dir Tränen in die Augen. Mein Vater wurde Alkoholiker und hatte schon eine neue geheiratet als meine Mama noch nicht mal "unter der Erde" war. Ich hasse ihn dafür, dass er nie da war als ich ihn brauchte. Ich stand 1 Jahr lang auf eigenen Beinen, also mit 14 Jahren. Dann hab ich nen Schlussstirch gezogen und bin zu meiner Schwester gezogen. Nun bin ich 18 und bin mit meinem Freund zusammen gezogen. 2 Jahre nun ist er schon an meiner Seite und ich bin sehr glücklich mit ihm. Aber auch er wird diesen Schmerz niemals nachvollziehen können, niemals. Dies können nur wir, wir haben es durch.

Ich würde ihr noch so vieles so gern sagen, sie nocheinmal in den Arm nehmen zu können, ich würde alles dafür geben, ALLES.
Ich hab einfach so viel falsch gemacht, weil ich nicht wusste was Sache war. Ich bereu es so.


Würde mich auf Antworten freuen.
Um Hilfe es noch ein wenig zu verarbeiten.

Mama ist immer da
Hallo!

Ich weiss ja gar nicht, ob ich in der Lage bin, ein wenig hilfreich zu sein, denn ich habe selbst Sonntag nacht meine liebste Mutter verloren.
Es tut so schrecklich weh, wenn die Mutter stirbt, egal wie alt man ist.
Aber dein Schicksal ist so hart, denn du warst ja noch ein Kind, und du hättest deine Mama noch gebraucht.
Du hattest auch nicht wirklich jemanden, bei dem du dich ausweinen konntest und trösten lassen, das tut mir so unendlich leid für dich.
Aus all diesen Gründen und was noch alles dazukommt konntest du die Trauer um deine Mam und auch die Art, wie sie starb, bis heute nicht wirklich verarbeiten.
Aber man kann es schaffen.
Meine Mama ist noch nichtmal eine Woche tot, und es ist alles noch so frisch und tut so unendlich weh. Glaube mir, ich kann dich so verstehen und mit dir mitfühlen.
Ich weiß nicht, ob ich dir damit helfen kann, ich kann dir nur sagen, wie ich damit umgehe, um nicht vor die Hunde zu gehen.
Zuerst mal: sei dir gewiss, dass es deiner Mutter, dort wo sie jetzt ist, gut geht. Ich weiß nicht, ob du daran glaubst, dass es nach dem irdischen Tod weitergeht. Ich glaube fest daran - nein - ich WEISS es.Deine Mutter möchte auf keinen Fall, dass es dir so schlecht geht, ihretwegen! (lies bitte auch die Antworten von "feldfrucht" an mich!)
Vielleicht hilft es dir, wenn du deiner Mama einen Brief schreibst, und alles hineinschreibst, was dir auf der Seele liegt.
Deine Mutter kann es lesen, ganz ganz sicher.
Bitte sie, dir Trost zu spenden, wie auch immer - sie weiss schon wie, und du wirst diesen Trost und ihre ganze Liebe in deinem Herzen spüren.Man muss es auch zulassen, sie zu spüren.
Mir zumindest geht es so, aber ich hab ihr noch nicht geschrieben, ich rede mit ihr in Gedanken, und dann kommen in Gedankenform ihre Anworten. Und das sind ganz wunderbare und liebevolle Anworten - so, wie sie es wirklich sagen würde.
So wie deine Liebe zu ihr nie verlöschen wird, verlöscht auch die Liebe deiner Mutter zu dir niemals!
Ich fühle unter dem ganzen unendlichen Schmerz in meinem Herzen auch immer so stark die Liebe meiner Mutter!
Ich lasse auch den schlimmen Schmerz zu, der mich immer wieder fast vernichtend überkommt.
Ich denke man muss das, sonst kann man es nie verwinden.
Ich denke auch, dass ich sie loslassen muss - sie gehen lassen muss - aus Liebe.
Es ist unabwendbar, endgültig, es ist so eine Floskel, aber Leben und Tod gehen nunmal Hand in Hand und gehören eines zum anderen. Dass du so jung deine Mutter verloren hast, dass sie so jung gehen musste - ja es ist so schrecklich traurig - aber SO WAR ES NUNMAL, und irgendwann muss man es annehmen.
Ich suche halt innerlich die Nähe meiner Mutter, und ich finde sie auch - aber dieses Verhalten ist natürlich nicht jedermanns Sache, ich weiss nicht, was für dich am besten wäre.
Ich denke auch, dass du vielleicht auch eine Trauergruppe oder etwas ähnliches aufsuchen solltest, wo du mit menschen sprechen kannst, die dir wirklich helfen können, das ganze endlich mal aufzuarbeiten.
Ich bin ja selbst jetzt so unendlich traurig und verletzlich und vielleicht nicht die richtige Hilfe.
Aber dein Brief hat mich trotz meines eigenen Schmerzes so stark berührt.
Ich umarme die von Herzen, ich fühle und leide mit dir!
Alles Liebe!






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6. März 2012 um 22:38
In Antwort auf jeana_12757531

MAMA WILL UNS NICHT SO LEIDEN SEHEN
Vielen Dank für diese so tröstenden und so wahren Worte - mir kommt fast vor, meine Mama war es. die dich mir antworten liess
Du hast Recht. Meine Mutter will sicher nicht, dass ich jetzt so traurig bin und mich deswegen zerfleische.
Wir haben uns sehr sehr lieb gehabt, und Gottseidank habe auch ich es ihr immer und immer wieder gesagt, sie gestreichelt, ihre Hand gehalten...
Ich bin nicht verrückt - aber ich "rede" mit ihr. Ich denke mir, was ich so zu ihr sage, z. B. "Mama, ich bin so unendlich traurig und es tut mir alles so leid" und dann kommt ein Gedanke in meinen Kopf - also die "Antwort" meiner Mama, die sagt "Schau, ich bin dir doch überhaupt nicht böse, und wir haben do eh so viel telefoniert, wir haben uns gesagt, wie lieb wir uns haben, und ich möchte nicht, dass du so traurig bist, und es geht mir gut! Ich bin immer bei dir."
Und es stimmt - man muss das GANZE Leben sehen, und nicht nur die letzten Stunden, Tage und Wochen.
Ich habe tausend und tausend wunderschöne Erinnerungen an meine Mama, an so glückliche Zeiten, und ich war nunmal immer ein bisschen ihr Sorgenkind, und sie wußte, wie lieb ich sie habe, obwohl ich so ekelhaft das letzte Mal war zu ihr und ihr sicher weh getan habe. Denn ich war auch so ekelhatf, weil sie mir ungeschminkt eine Wahrheit über mich iund mein Leben sagte, die ich partout nicht hören wollte, und
ich AUCH deswegen verletzt war. Aber es stimmte, was sie sagte. Und sie wußte, dass ichdas heimlich auch weiß, und dass ich deswegen so patzig war, weil ich es ihr nicht zugeben wollte...
Ich machte jetzt Sachen, die in ihrem Sinn sind, Kleinigkeiten, wenn ich z.B. ohne Hausschuhe schnell mal in der Wohnung herumlaufe, "höre" ich, wie sie sagt "Zieh dir doch Schlapfen an, du verkühlst dich ja!" und dann mache ich es...ach, würde ich es nur noch einmal hören können
Die Beerdigung ist erst in 2 Wochen, und ich fürchte mich schon so sehr davor...
Aber ich MUSS da einfach durch, meine Mama wird keinen Frieden finden und nicht in Ruhe heehen können, wenn wir hier nicht irgendwann mal loslassen können.
Und ich für mich glaube FEST daran, dass wir uns einmal wiedersehen, und dann SIE mich abholen wird
Obwohl wir uns nicht kennen, liebe Feldfrucht, hast du mir so unglaublich mit deinen herzlichen und lieben Zeilen geholfen, ich danke dir so!
Eine feste Umarmung, und Gott schütze dich und alle, die du liebst.

Danke
Vielen lieben Dank auch für deine Worte und Wünsche, ich freue mich sehr, wenn ich dir helfen konnte. Ich habe das Gefühl, daß du auf dem richtigen Weg bist, obwohl es bei dir ja noch sehr sehr frisch ist und das Schlimme wohl noch ansteht. Ich wünsche dir hierfür ganz viel Stärke, meine guten Gedanken werden dich begleiten!
Alles Liebe

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12. Mai 2012 um 0:14


Hallo... Ich habe meinen Papa vor einem halben Jahr verloren.. es tut immernoch so schrecklich weh und ich dachte irgendwann hört es auf.. ich bin doch erst 26, da sollte man seinen Papi noch nicht verlieren, meine Großeltern leben noch - warum kann dann mein lieber Papi einfach weg sein?
Alles liebe.....

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21. Juni 2012 um 23:26

Hi,
mein herzliches Beileid!
Ich habe meinen großen Bruder vor mehreren Monaten verloren und bin noch dabei alles zu verarbeiten.
Er kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
Auch jetzt muss ich immernoch Schlucken, wenn ich sowas schreibe oder denke. Ich vermisse ihn unendlich und die Welt fühlt sich so leer ohne ihn an.
Du bist wahrscheinlich noch in der Schockphase und in der Zeit versteht man noch garnichts und fragt nur nach dem Warum..
Das ist aber ganz normal! Das ist bei jedem so..
Heute mache ich mir doch manchmal noch Vorwürfe, dass ich manchmal so gemein zu ihm war oder rege mich einfach über Kleinigkeiten aus der Vergangenheit auf, dass ich die Zeit mit meinem Bruder hätte besser nutzen können, aber was vergangen ist, ost vergangen und die sollte man verarbeiten und ruhen lassen.
Habe erst überlegt zu einem Psychologen zu gehen, doch dann habe ich mich doch erstmal für eine Hypnose CD entschieden, um mit meiner Trauer besser umzugehen, die ist von Dieter Eisfeld und immer wenn ich traurig bin, höre ich sie mir an. Für mich ist das einfach nochmal eine Reflektion über das Geschehene und ich möchte damit abschließen, aber nicht vergessen! Ich möchte irgendwann lächeln, wenn ich an ihn denke und nicht weinen!

Ich hoffe, ich bin auf dem richtigen Weg..
Meinen Jo werde ich niemals aus meinem Herzen ausschließen und vergessen!
Ich liebe ihn über alles und es war der beste große
Bruder auf der ganzen Welt!

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30. Juni 2012 um 22:20

Deine Mutti wird dich immer lieben
Hallo,

mein Beileid.

Ich vermisse meine Mutter auch sehr. Weiß aber, daß es ihr nunmehr besser geht und sie nicht mehr leiden muss.

Allzu oft bin ich auch traurig und muss weinen. Dann sitze ich mehrere Stunden vor dem Computer, höre Musik z.B. Siuil a Run und schreibe weinend einen Brief an meine Mutter. Das hat mir bisher etwas geholfen.

Meine Mutti ist im Februar an Lungenkrebs gestorben. Sie hat mich vor ihrem Tod abends noch aus dem Krankenhaus angerufen. Ich wollte sie erst am nächsten Tag besuchen, doch dann war es schon zu spät.

Ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.

Liebe Grüße ela

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15. März 2015 um 19:16

Mein grösster Verlust im Leben
Hallo, ich kann es gerade sehr verstehen und bin selber in der Situation. Meine Mutter ist vor 3 Wochen gestorben, von heute auf morgen. Sie ist einfach eingeschlafen und war erst 62. Ich habe selber gerade keinen Ahnung damit umzugehen, da es so plötzlich passierte. Sie war der einzige Mensch in meinem leben, der meine Bezugsperson war. Jetzt gibt es niemanden mehr außer meinen Bruder. Ich bin nicht in der Lage zu arbeiten oder sonstiges aktuell. mein Beileid an alle den es genauso geht! Ich wünsche allen ganz viel Kraft und Ernergie.

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17. Mai 2015 um 17:58
In Antwort auf carina_12487532

Mein grösster Verlust im Leben
Hallo, ich kann es gerade sehr verstehen und bin selber in der Situation. Meine Mutter ist vor 3 Wochen gestorben, von heute auf morgen. Sie ist einfach eingeschlafen und war erst 62. Ich habe selber gerade keinen Ahnung damit umzugehen, da es so plötzlich passierte. Sie war der einzige Mensch in meinem leben, der meine Bezugsperson war. Jetzt gibt es niemanden mehr außer meinen Bruder. Ich bin nicht in der Lage zu arbeiten oder sonstiges aktuell. mein Beileid an alle den es genauso geht! Ich wünsche allen ganz viel Kraft und Ernergie.

.
Hallo.. ich kann euch alle verstehen.. es tut mir sehr leid! Ich bin 19 Jahre alt und meine Mama ist gestorben als ich 13 war und sie war gerade mal 34.. es tut noch immer sehr weh. Mir ging es anfangs wie euch.. ich dachte ich muss sterben.. wenn ich jetzt daran denke spüre ich den Schmerz von damals noch immer. Es war so schrecklich sie hatte Krebs und ist am 14.2.09 gestorben, ich war am selben Tag bei ihr und habe sie schlafen sehen und sie ist nicht mehr aufgewacht . Wünsche allen viel Kraft. Es ist sooo schmerzhaft!

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18. Mai 2015 um 3:43

Hi
Hi ich kann dich gut verstehen meine mum ist am 18 februar gestorben das blöde ist mein mann und ich haben an einem 18 geheiratet und deswegen wir mich jeder hochzeitstag daran errinnern. Meine mum und ich waren wie beste freunde und wie schwestern wir haben uns einfach alles erzählt. ich weiß nur noch wie ich an dem abend als sie starb an ihrem bett sahs und mein dad meinte sie bekäme eh nicht mehr viel mit aber ich habe bemerkt das sie einmal zu mir rübergesehen hat was sie die ganze zeit nicht gemacht hat es war wie so ein abschiedsblick irgendwie total traurig. sie hatte krebs aber das wahr so schlimm seit dem fühle ich mich leer und könnte den ganzen tag weinen ich weiß nicht mehr weiter am liebsten würde ich mich umbringen. habe ich fast schon geschafft aber mein mannhat mich leider aufgehalten und eine standpauke gegeben. du musst verstehen mein dad war fast nie da und hat alle probleme wie an meinem gb nicht da sein seit ich klein wahr immer mit geld und geschenken gelöst. und deswegen habe ich keine großartige verbindung zu ihm aufbauen können und nun da der einzigste mensch der zwischen uns beiden vermittelt hat nicht mehr da ist sitzen wir einfach nur schweigend da und manchmal reden wir über belanglose sachen denn er kann keine gefühle zeigen hat meine mum gesagt und er weiß auch wahrscheinlich nicht was und wie er mit mir reden soll und ich auch nicht.

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19. Mai 2015 um 13:09


Ich kann euch alle so sehr verstehen....

Meine Mutter ist vor 4 Wochen gestorben und es ist immernoch wie ein Alptraum. Ich wache morgens auf und der erste Gedanke ist, dass Mama nicht mehr da ist. Und auch wenn ich Abends im Bett liege ist es mein letzter Gedanke. Momentan fällt es mir sehr schwer positiv nach vorne zu schauen. Alles erinnert mich an sie. Es ist einfach so ein schrecklicher Verlust. Ich weiß wirklich nicht wie ich damit Leben soll. Meine Mutter War immer die Mitte in unserer Familie. Ich weine jeden Tag. Es ist alles einfach so schlimm...

Ich dachte immer dass uns sowas nie treffen würde.... Ich weiß nicht was ich ohne meine Mutter machen soll. Der Gedanke, dass ich sie nie wieder umarmen kann oder nie wieder mit ihr sprechen kann macht mich so extrem fertig und unendlich traurig....

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24. Mai 2015 um 3:05
In Antwort auf an0N_1250367499z

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Hallo.. ich kann euch alle verstehen.. es tut mir sehr leid! Ich bin 19 Jahre alt und meine Mama ist gestorben als ich 13 war und sie war gerade mal 34.. es tut noch immer sehr weh. Mir ging es anfangs wie euch.. ich dachte ich muss sterben.. wenn ich jetzt daran denke spüre ich den Schmerz von damals noch immer. Es war so schrecklich sie hatte Krebs und ist am 14.2.09 gestorben, ich war am selben Tag bei ihr und habe sie schlafen sehen und sie ist nicht mehr aufgewacht . Wünsche allen viel Kraft. Es ist sooo schmerzhaft!


Ich war ungefähr so alt wie du.
Es ist sehr, sehr schmerzhaft aber mit der Zeit lernt man besser damit umzugehen, findest du nicht auch?
Du musst immer an die schönen Momente mit deiner Mama denken und wissen, sie ist immer immer bei dir.
Wünsche dir viel Kraft weiterhin!
Und denke daran:
Du hast schon so viel überstanden! Sei stolz auf dich und auf das, was du schon durchgemacht und auch ausgehalten hast! Das haben nicht alle geschafft.

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2. Oktober 2015 um 19:02

Kann ich dich verstehen
Meine Mutter liegt im Bett, sie ist 88 und hat ihr
Schambein gebrochen. Sie ist vor einer Woche
in der Küche gestürzt. Am liebsten will sie sterben
doch ich muntere sie auf. Doch es ist nicht einfach.
ES TUT WEH! Vor 3 Jahre verlor ich noch meinen Vater.


Doch sieh mal es so: Warum geniesst du nicht das Leben mal anders? Ich meine es gibt Dinge die du mit
der Mutter nicht machen konntest......Denk mal nach...
Ich weiss es ist leicht zu sagen aber,
Es gibt bei JEDER Situation Vorteile von denen du profitieren kannst. Hast du schon mal eine Reise gemacht? Du hast doch nun viel mehr Freiheiten also
nützt sie aus, NUR FÜR DICH GANZ ALLEINE.
Das Leben ist viel zu kurz um ewig zu trauen.

Noch eins: Bist du dir ABSOLUT sicher, dass deine
Mama nie wieder siehst? Ich will Dir keine Glaube beibringen, sondern einfach sagen es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde von denen der Mensch
keine Ahnung hat.

Ich glaube es ist kein Zufall, dass wir leben, dass wir
da sind.

LG




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8. August 2016 um 21:53

Mutti verstorben
meine Mutti vor 2 Tagen verstorben,ich leide so sehr.Sie war beste Freundin und der tollste Mensch der Welt.Einzige Angehörige.War beim Kampf 12 Stunden neben ihr auf Intensivstation.Ich bin am Ende.

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9. August 2016 um 9:53

Mutti ich leide so
Wie geht es Dir inzwischen.Meine gliebte Mutti vor 2 Tagen eingeschlafen.sass 12Stunden neben ihr Intensivstation .Seitdem bin ich wie gelähmt,schreie ins Kissen und will sie anrufen. Bin am Ende meiner Kraft,schaff es nicht mich anzuziehen,wie gelähmt.LG

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12. August 2016 um 16:05
In Antwort auf nour_12170277

Lass dir Zeit
Hallo!

Laß mich Dich einfach in den Arm nehmen und Dich feste drücken.

Ich hab meine Mutter vor 2 Jahren verloren. Glaub mir, sie würden uns niemals böse sein. Ich war auch oft genervt, und jetzt tut mir jedes böse Wort an sie so leid. Ich weiß, was Du meinst, wenn Du von bedingungsloser Liebe sprichst. Mir fehlt sie so. Und es ist unbegreiflich, daß sie weg ist.

Das Loch, das unsere Mütter hinterlassen, ist so unglaublich. Und schrecklich schmerzhaft, es auszuhalten.

Im Laufe der Zeit legt sich etwas über diesen Schmerz. Auch wenn er immer wieder nach oben dringt... dieses "etwas" schützt auch ein wenig, damit wir wieder durchatmen können.

Alles Liebe und halte durch!

Mutti fehlt
SO RICHTIG KOMM ICH Mit dem Internet lrider nicht klar.Ich würde gern mit Euch Kontakt aufnehmen bzw.behalten.so liebe anzworten.Ich schreie in mich rein.aber so lieb was Ihr schreibt.Drück Euch alle Petra

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12. August 2016 um 17:51

Trauer
Ich bin auch regungslos,fühl mich einsam ,weine .schreie.Ich vermisse sie sosehr..Ich weiss nicht was der Schmerz mit mir macht,bin gelähmt.Wo wohnst Du?LG Petra

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25. März 2017 um 20:42
In Antwort auf jeana_12757531

Hallo, ich bin neu hier, und sehe, dass es vielen ähnlich wie mir geht.
Meine liebste Mutter ist Sonntag Nacht im Krankenhaus gestorben.
Ich komme darüber einfach nicht hinweg. Sie war der einzige Mensch, der mich bedingungslos liebte, und niemand mehr wird mich lieben wie sie.
Wenn ich mir vorstelle, dass sie mich nie wieder anruft - wir haben täglich mehrmals telefoniert, und oft war ich auch ein wenig genervt und hab mal nicht abgehoben...ach wie leid mir das jetzt tut!
Ich wollte am Montag zu ihr ins Spital. da ich am Wochenende arbeiten mußte. Wie hatten uns beide so gefreut. weil wir uns schon länger nicht gesehen hatten (ich hatte die Grippe)
Sonntag nachmittag haben wir das letzte mal telefoniert - sie rief mir noch nach - "ICh hab dich lieb, ich hab dich SEHR lieb"
Montag vormittag erreichte mich die nachricht, dass sie in der nacht einfach verstorben war- und wir hatten uns nicht mehr gesehen!
Aber in dieser Nacht hatte ich so einen schönen Traum von meiner Mutter - wir urmarmtem uns ganz innig und fest und es war pure Liebe die mich durchflutete.
Trotzdem - ich falle oft in tiefe Verzweiflung, wie soll ich ohne meine Mutter weiterleben?
Ich weiss, das Leben MUSS weitergehen, ich muss sie loslassen, aber ich sehne mich sosehr nach ihr ich bin so schrecklich traurig

Hallo mache das gleiche durch wie du komme auch nicht zu recht damit 

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