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Meine Mutter ist tot und ich komme damit nicht klar!

25. Mai 2010 um 22:23 Letzte Antwort: 17. September 2018 um 13:06

Hallo,

meine Mutter ist überraschend im Dezember 2009 gestorben. Wir hatten ein super Verhältnis und hörten uns fast jeden Tag. Sie war vor kurzem mit meinem Vater weiter weg gezogen und die Entfernung war schwierig für uns. Sie war auf einmal sehr krank, wollte aber nicht zum Arzt. Sie dachte es wäre "nur" eine Erkältung. Haben uns noch an Weihnachten gehört udn bei unserem letzten Telefonat machte es den Anschein dass es ihr besser gehen würde.Ich sagte ihr dass ich froh darüber sei und sie meinte sie auch.Wir hatten ausgemacht, wenn es ihr doch schlechter gehen sollte, geht sie gleich am Mo zum Arzt. Am Mo Morgen ist sie dann verstorben...
Ich weiß noch nicht einmal genau woran. Der Arzt meinte dass es ein Herzinfarkt war, meinte aber auch ehrlich dass er nicht 100%tig die Ursache sagen kann. Das ist so furchtbar für mich...vielleicht hatte sie eine Lungenentzündung, vielleicht eine Embolie, vielleicht die Schweinegrippe oder etwas ganz anderes.
Sie sagte meinem Vater einen Abend vorher dass sie bald sterben wird. Er konnte damit nicht umgehen und sagte ihr weinend wenn es ihr nciht gut geht, können sie gleich zum Arzt fahren. Sie wollte aber nicht und dann sind sie so schlafen gegangen. Das werde ich nie vergessen. Wie kann man einfach schlafen gehen, wenn einer einem sagt dass er bald sterben wird!?! Klar, mein Vater hatte angst, aber das nehme ich ihm sehr übel, auch wenn ich versuche es nicht ihm gegenüber zu erwähnen.
Ich wollte sie auch noch einmal sehen, weil ich das alles nicht glauben konnte. Ich starrte sie nur an. Sie sah weder friedlich, erlöst o. schlafend aus, sie sah einfach nur tot aus.
Am Anfang habe ich viel von ihr geträumt, nun immer weniger. Als das passierte, habe ich nur funktioniert. Ich weiß bis heute nicht wie ich das durch gestanden habe. Meine Mutter hat unsere Familie zusammen gehalten und sie war der beste Mensch und ich weiß wirklich nicht wie es ohne sie weiter gehen soll! Es geht weiter, aber es wird nicht besser! Ich vermisse sie jeden Tag! Ich komme so oft nachhause und denke, jetzt rufst du sie erst mal an und erzählst ihr was so passiert ist und dann fällt mir wieder ein, dass da niemand ist den ich anrufen könnte. Es fällt mir wirklich schwer glücklich zu sein, denn eigentlich habe ich dazu momentan keinen Grund. Meinem Vater geht es sehr schlecht und er wohnt noch sehr weit weg von mir. Ich habe ihn letztens besucht, aber damit habe ich auch so meine Probleme. Alles in diesem Haus erinnert mich an meine Mutter und was passiert ist und dann sehe ich ihn, der damit an wenigsten kalr kommt da er ganz alleine ist. Eigentlich bin ich die Einzige, die sich um ihn kümmert. Über meine Mutter kann er kaum reden, da er gleich anfangen muss zu weinen. Jede Woche besuche ich mindestens 1x ihr Grab und glaubt ihr mir, ich kann immer noch nciht glauben das sie tot ist und dass sie nie mehr zu mir kommen wird. Ich kann ihre Sachen nicht weg tun. Ich verstehe nicht warum es so kommen musste. Ich weiß wirklich nicht wie ich mit dem Tod meiner Mutter klar kommen soll! Meine Freunde verstehen mich nicht wirklcih, da sie so etwas nicht erlebt haben, meine Familie ist sehr klein und ich bin ohne Partner.
Ich sehe nur dass man seine Zeit genießen sollte, da sie schneller um sein könnte als man das denkt, aber ich habe momentan einfach nicht die Kraft das Leben zu "genießen". Ich hab das Gefühl dass alles gestern war und ich stehe am Anfang, wo ich das alles nicht wahr haben konnte.
Ich habe den Eindruck dass dieser Verlust nicht besser wird, man wird es nie vergessen, man gewöhnt sich nur an die Leere...es ist wirklich schlimm! ;-(

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6. Juni 2010 um 18:38

Hallo Susi0581
ich möchte dir meine Anteilnahme ausprechen.
Meine Mutter ist im März 2010 an einem plötzlichen Krebsschub verstorben. Sie hat insgesamt acht Wochen dagegen gekämpft. Auch für meinen Vater und mich kam das alles völlig unerwartet.
Keiner wußte von der Krankheit, sie auch nicht.
Deine ganze Situation kommt mir sehr bekannt vor. Ich wohne fast zwei Stunden Autofahrt von meinem Elternhaus entfernt. Wenn ich in der Wohnung meiner Eltern bin kommen mir regelmäßig die Tränen. Ich habe ständig das Gefühl, sie kommt gleich wieder. Alles in diesen vier Wänden erinnert mich an sie. Und selbst wenn ich vor dem Grab stehe und das Sterbedatum und ihren Namen lese will ich es nicht glauben. Bin ich in meiner Wohnung denke ich, alles ist gut, Mutti ist doch daheim. Und dann kommt irgendwann wieder das Bewußtsein, das sie es doch nicht ist. Ich telefoniere jeden Abend mit meinem Vater, früher habe ich das mit meiner Mutter getan. Es ist irgendwie nicht das Gleiche. Man möchte über die Trauer reden und traut sich nicht weil man Angst hat, das er gleich wieder weint. An Situationen wie Weihnachten etc. darf ich gar nicht denken. Auch ich habe keinen Partner und stelle auch fest, das ich mich derzeit auf keinen Partner einlassen kann. Die Leere ist einfach zu groß. Am liebsten würde ich der ganzen Welt erzählen wie es mir geht. Nur leider stelle ich fest, das meine Umwelt mit meiner Trauer nicht klar kommt. Das gesamte Leben stellt sich um, man fuktioniert jeden Tag, irgendwie... und am Ende sehnt man sich nur nach Ruhe. Diese Ruhe will sich nicht einstellen. Bei mir ist es die Sorge um meinen Vater. Er ist der letzte Verwandte den ich noch habe. Wenn er stirbt, bin ich ganz allein. Und trotzdem ist in dieser ganzen Leere und den tausend Gedanken die da kommen die Gewissheit, das es irgendwie weiter geht. Faxt ist auch, das ich mein Leben umstellen werde. Ich werde dev. nicht bis 67 schuften gehen und permanent nur ans Sparen denken. Ich habe für mich beschlossen jetzt zu leben. Wir beide haben gesehen wie schnell es zu Ende sein kann.
Wenn du dich austauschen magst, schreib einfach wieder.
Ich bin mir sicher das es diese Situation in vielen Familien gibt.
LG

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7. Juni 2010 um 8:59
In Antwort auf maria_12382334

Hallo Susi0581
ich möchte dir meine Anteilnahme ausprechen.
Meine Mutter ist im März 2010 an einem plötzlichen Krebsschub verstorben. Sie hat insgesamt acht Wochen dagegen gekämpft. Auch für meinen Vater und mich kam das alles völlig unerwartet.
Keiner wußte von der Krankheit, sie auch nicht.
Deine ganze Situation kommt mir sehr bekannt vor. Ich wohne fast zwei Stunden Autofahrt von meinem Elternhaus entfernt. Wenn ich in der Wohnung meiner Eltern bin kommen mir regelmäßig die Tränen. Ich habe ständig das Gefühl, sie kommt gleich wieder. Alles in diesen vier Wänden erinnert mich an sie. Und selbst wenn ich vor dem Grab stehe und das Sterbedatum und ihren Namen lese will ich es nicht glauben. Bin ich in meiner Wohnung denke ich, alles ist gut, Mutti ist doch daheim. Und dann kommt irgendwann wieder das Bewußtsein, das sie es doch nicht ist. Ich telefoniere jeden Abend mit meinem Vater, früher habe ich das mit meiner Mutter getan. Es ist irgendwie nicht das Gleiche. Man möchte über die Trauer reden und traut sich nicht weil man Angst hat, das er gleich wieder weint. An Situationen wie Weihnachten etc. darf ich gar nicht denken. Auch ich habe keinen Partner und stelle auch fest, das ich mich derzeit auf keinen Partner einlassen kann. Die Leere ist einfach zu groß. Am liebsten würde ich der ganzen Welt erzählen wie es mir geht. Nur leider stelle ich fest, das meine Umwelt mit meiner Trauer nicht klar kommt. Das gesamte Leben stellt sich um, man fuktioniert jeden Tag, irgendwie... und am Ende sehnt man sich nur nach Ruhe. Diese Ruhe will sich nicht einstellen. Bei mir ist es die Sorge um meinen Vater. Er ist der letzte Verwandte den ich noch habe. Wenn er stirbt, bin ich ganz allein. Und trotzdem ist in dieser ganzen Leere und den tausend Gedanken die da kommen die Gewissheit, das es irgendwie weiter geht. Faxt ist auch, das ich mein Leben umstellen werde. Ich werde dev. nicht bis 67 schuften gehen und permanent nur ans Sparen denken. Ich habe für mich beschlossen jetzt zu leben. Wir beide haben gesehen wie schnell es zu Ende sein kann.
Wenn du dich austauschen magst, schreib einfach wieder.
Ich bin mir sicher das es diese Situation in vielen Familien gibt.
LG

@Landfee
Erst mal auch mein Beleid wegen deiner Mutter!
Heute bin ich so richtig schlecht drauf und es tut wirklich gut zu sehen, dass es anderen wie dir, genauso geht. Wirklich in jeder Zeile erkenne ich mich wieder.
Als ich letztens in meinem Elternhaus war meinte meine Schwester zu mir, dass es erschreckend ist, denn in dem Haus lebt meine Mutter in jeder Ecke weiter. Irgendwo ist es schön, aber irgendwo auch erschreckend. Als ob sie kuzr weggegangen wäre und gleich wieder kommen würde!
Ich gehe so oft an ihr Grab und trotzdem merke ich jeden Tag, dass ich es noch nicht realisiert habe, dass sie nicht mehr da ist und nicht mehr kommen wird. Sie war wirklich der Mittelpunkt in unserer Familie und hielt die Familie zusammen und jetzt ist alles ganz komisch! Alle sind leer, traurig und kommen damit nicht klar.
Meinem Vater geht es momentan richtig schlecht. Er ist ganz alleine, irgendwie interessieren sich seine Freunde und Geschwister nicht wirklich für ihn. Ich mache mir große Sorgen um ihn. Er meinte letztens zu mir dass es nicht lebenswert wäre, wenn man mit 68 auf einmal alleine ist und dann neu anfangen soll...was soll man dazu sagen!?!
Dann darf ich mir anhören werde doch mal positiver. Wie denn, wenn ich um mich herum nicht viel positives sehe....

LG

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8. August 2010 um 7:54

Mutter gestorben
Hallo,

auch meine Mutter ist gestorben, und zwar am 25. Mai. Sie war alkoholkrank, da sie den Verlust von meinem Bruder, der noch ein Baby war, vor mehr als 30 Jahren nicht verkraften konnte. Die Leber meiner Mutter war schon sehr angegriffen, die Ärzte haben trotz der schlechten Werte der Leber ständig an ihr rumoperiert. Sie war ja auch privat versichert.... Zum Schluss hat sich Bauchwasser angesammelt. Ich telefonierte an einem Sonntag Morgen mit ihr und da sie schlecht Luft bekam und sehr starke Schmerzen hatte, brachte ich sie ins Krankenhaus. Zu der Zeit hatte sie schon eine Bauchfellentzündung, was uns aber Niemand sagte. Den Dienstag darauf habe ich sie besucht und auf die Visite vom Chefarzt gewartet. Zu diesem Zeitpunkt waren die Schmerzen meier Mutter schon so stark, dass sie nur noch gewimmert hat. Ihr Bach war so hart und so dick als wäre sie hochschwanger. Der Chefarzt sagte uns dann endlich dass sie eine Bauchfellentzündung habe, aber alles gut wird. Da ich arbeite bin ich wieder zurück ins Büro gefahren. Am Abend habe ich sie angerufen und sie war sehr müde. Sie hat Morphium bekommen, das wusste aber weder sie noch ich. Sie klagte über Übelkeit und ich habe sie getröstet und gesagt dass ich am nächsten Tag früh morgens zu ihr komme. Denn ich habe mir kurzfristig Urlaub genommen, damit ich für sie dasein kann. In der Nacht klingelte um halb vier mein Telefon. Mein Vater war total verstört und berichtete mir, dass meine Mama in der Nacht viel Blut erbrochen hat und im Koma liegt. Ich habe geweint, geschrien und dachte alles sei ein böser Traum. Wir sind noch in der Nacht zu ihr gefahren, die Ärtze haben ihre persönlichen Sachen übergeben, aber auch immer wieder Hoffnung gemacht. Nach 6 Tagen Angst, vor dem Telefon, täglichen Besuchen, Hoffnung und Flehen haben ihre komplette Organe versagt. Es kann nur Jemand verstehen welcher Schmerz das ist, wenn man es erlebt hat. Die Beerdigung organisieren, das Handeln wie ein Roboter..... Als mir ein Pfleger von der Klinik das blutüberströmte Oberteil meiner Mutter mitgegeben hat, ohne mich vorzuwarnen, bin ich fast durchgedreht denn daran konnte ich sehen was in der Nacht mit ihr passiert ist. Ich verfluche den Arzt, dass er mir nicht gesagt hat wie schlecht Mamas Zustnd ist. Ich hätte sie nie allein gelassen!!!! Mich verfolgen die Bilder von ihr auf der Intensivstation, das Piepen der Geräte und es gibt nicht einen Tag seit ihrem Tod an dem ich morgens aufstehe und es mir gutgeht. Ich habe einen 18jährigen Sohn und einen Mann, einen Hund, einen Job und meinen Vater der ohne meine Mama nicht zurecht kommt. Aber ich muss weiterhin funktionieren, sodass ich gar nicht realisieren kann was passiert ist. Ich habe Angst davor dass ich eines Tages zusammenbreche, denn der Schmerz sitzt so unendlich tief.

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8. August 2010 um 8:14

Liebe Susi- mein tiefstes Mitgefühl für dich-
das was ich hier gelesen habe, könnte auch meine Geschichte sein.

Ich bin leider auch Einzelkind und meine Mutter ist jetzt im März verstorben, sie war allerdings sehr dement und es war mehr eine Erlösung. sie war bestimmt auch schon älter als deine Mutter, aber ich verstehe dich total, da auch ich ein so inniges Verhältnis hatte mit meiner Mutter, wir haben auch jeden Tag telefoniert, und uns den Tag erzählt und alle Erlebnisse!

Jetzt vor einem Monat, habe ich zu meinem großen Unglück noch meinen geliebten Lebenspartner durch einen Arbeitsunfall verloren. Ich bin momentan auch sehr schlecht drauf.

Ich verzweifle oft am Leben, und frage mch, warum ausgerechnet die besten Menschen so früh gehen müssen.

Ich habe auch nur eine kleine Familie, und muß sagen, seit meine Mutter tot ist, ist diese total auseinander gedriftet. Nur mit meiner Tochter, habe ch zum Glück - sie wohnte auch so weit weg- ist wieder hier her gezogen, ein wenig Halt.

Sie hat ein niedliches einjähriges Mädchen, und dieses Enkelkind, gibt mir ein wenig Kraft und Freude am Leben.

Ansonsten, habe ch momentan nicht mal Lust zum Zeitunglesen, für nichts und niemanden.


Ich kann auch alle anderen hier verstehen, und weiß nun, dass ich nicht allein mit meinem Kummer da stehe!
Ich umarme und drücke dich, und schreib dir alles von der Seele.

traurige Grüße

monika

Wie ich sehe, gergeht es hier vielen so, und das ist für mich auch ein ganz schwacher trost.

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8. August 2010 um 8:31
In Antwort auf an0N_1302580499z

@Landfee
Erst mal auch mein Beleid wegen deiner Mutter!
Heute bin ich so richtig schlecht drauf und es tut wirklich gut zu sehen, dass es anderen wie dir, genauso geht. Wirklich in jeder Zeile erkenne ich mich wieder.
Als ich letztens in meinem Elternhaus war meinte meine Schwester zu mir, dass es erschreckend ist, denn in dem Haus lebt meine Mutter in jeder Ecke weiter. Irgendwo ist es schön, aber irgendwo auch erschreckend. Als ob sie kuzr weggegangen wäre und gleich wieder kommen würde!
Ich gehe so oft an ihr Grab und trotzdem merke ich jeden Tag, dass ich es noch nicht realisiert habe, dass sie nicht mehr da ist und nicht mehr kommen wird. Sie war wirklich der Mittelpunkt in unserer Familie und hielt die Familie zusammen und jetzt ist alles ganz komisch! Alle sind leer, traurig und kommen damit nicht klar.
Meinem Vater geht es momentan richtig schlecht. Er ist ganz alleine, irgendwie interessieren sich seine Freunde und Geschwister nicht wirklich für ihn. Ich mache mir große Sorgen um ihn. Er meinte letztens zu mir dass es nicht lebenswert wäre, wenn man mit 68 auf einmal alleine ist und dann neu anfangen soll...was soll man dazu sagen!?!
Dann darf ich mir anhören werde doch mal positiver. Wie denn, wenn ich um mich herum nicht viel positives sehe....

LG

Allen hier mein Beileid und Mitgefühl


ja ich sehe momentan auch nichts Positives, und die Meisten haben kein wirkliches Verständnis man muß halt funktionieren, darf mal ab und an was von dem Tod erwähnen, aber so in wirklichkeit denken sie, "jetzt muß es mal gut sein"....

Ist es aber nicht, ich traure jetzt um meinem Lebensgefährten der so ein lieber Mensch war. Wir kannten uns erst ein Jahr und zwei Monate, haben uns im Bus kennen gelernt,und es war einfach Liebe und Sympathie auf den ersten Blick, und es hat alles perfekt gepaßt. so was gibt es ja höchstens einmal im Leben! und dann jetzt dieser unsinnige, tödliche Unfall!

Ich bin ja nun auch schon so alt wie dein Vater, liebe susi, darum weiß ich ja, dass es ein Geschenk ist wenn man nochmal jemanden trifft, der so gut zu einem paßt.

Leider hat das Schicksal bei mir auch anders entschieden, und ich glaube, ich soll auch diesbezüglich kein Glück haben.

Ich hoffe nur, dass wir hier alle, die trauern, die Stärke haben, alles zu überstehen.

traurige Grüße

monika

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24. August 2010 um 10:26
In Antwort auf juli_12175100

Allen hier mein Beileid und Mitgefühl


ja ich sehe momentan auch nichts Positives, und die Meisten haben kein wirkliches Verständnis man muß halt funktionieren, darf mal ab und an was von dem Tod erwähnen, aber so in wirklichkeit denken sie, "jetzt muß es mal gut sein"....

Ist es aber nicht, ich traure jetzt um meinem Lebensgefährten der so ein lieber Mensch war. Wir kannten uns erst ein Jahr und zwei Monate, haben uns im Bus kennen gelernt,und es war einfach Liebe und Sympathie auf den ersten Blick, und es hat alles perfekt gepaßt. so was gibt es ja höchstens einmal im Leben! und dann jetzt dieser unsinnige, tödliche Unfall!

Ich bin ja nun auch schon so alt wie dein Vater, liebe susi, darum weiß ich ja, dass es ein Geschenk ist wenn man nochmal jemanden trifft, der so gut zu einem paßt.

Leider hat das Schicksal bei mir auch anders entschieden, und ich glaube, ich soll auch diesbezüglich kein Glück haben.

Ich hoffe nur, dass wir hier alle, die trauern, die Stärke haben, alles zu überstehen.

traurige Grüße

monika

Hallo Monika,
ich war eine längere Zeit lang nicht mehr hier, deswegen meine späte Antwort.
Es beruhigt und gleichtzeitig ist es erschreckend zu sehen dass es vielen genauso geht wie einem selbst!
Ich frage mich auch, warum die guten Menschen zuerst sterben und verstehe es nicht. Ich dachte am Anfang mit der Zeit wird alles besser und verständlicher, aber so ist es für mich nicht. Ich frage mich ob wir wirklich einfach nur leben bis wir sterben. Wie ein Gerät das kaputt geht und dann wirft man es weg und ersetzt es durch ein neues...oder haben wir doch alle eine "Aufgabe" auf dieser Welt und leben viel. doch noch nach dem Tod weiter, nur wir Lebenden wissen dies nicht. Es gibt keine Antwort und es macht mich langsam wütend.
Ich warte auf irgendwas, nur es kommt nichts. Es ist so wie es ist. Ich stehe auch nach fast 8 Monaten vor dem Grab meiner Mutter und fasse nicht, dass das alles so passiert ist!!!
Ich träume oft von ihr, aber leider höre ich nicht das was ich gerne hören würde, dass es ihr gut geht. Viel. antwortet da wirklich nur der eigene Kopf, der das alles versucht zu verarbeiten...
Ich hab das Gefühl dass das Leben einfach so weitergeht, das ist für mich das schlimmste. Für mich geht die Welt unter, aber eigentlich interessiert es niemanden.
Ich habe eine Schwester und sie ist mein einziger Halt. Ohne sie hätte ich das nicht ausgehalten. Ich habe auch gute Freunde, aber sie verstehen mich nicht o. besser gesagt, sie können mir nicht helfen.
Mein Vater kann über meine Mutter so gut wie gar nicht reden, er fängt dann gleich wieder an zu weinen. Er hat niemandem mit dem er reden könnte, aber ich muss sagen, das ist sein Fehler. Ich bin für ihn da, aber ich habe mein eigenes Leben mit dem ich gerade nicht gut klar komme. Meine Mutter kann niemand ersetzen, selbst mein Vater kann mir nicht helfen und dann versucht man noch für ihn da zu sein und es wird alles einfach zu viel. Mein Vater meinte zu mir, dass er nicht alleine leben kann und sich eine Freundin suchen wird.
Ich verstehe warum er so denkt. Er kann nicht alleine sein, das wünsche ich ihm auch nicht, aber meine Mutter ist erst 8 Monate tot und wo er schon ist...mich enttäuscht es einfach. Er versteht auch nicht was ich meine. NIEMAND wird unsere Mutter ersetzen können und er muss einfach lernen selbständiger zu werden...
Seine Geschwister fragen nicht einmal wie es ihm geht, aber von mir erwartet er dass ich nett bin und frage wie es ihnen geht. Ich habe ihm nun gesagt, dass dies nicht meine Familie ist! Zu meiner Familie zähle ich wirklich nur meine Eltern und meine Schwester. Ich werde auch nicht mehr nett sein, denn sie waren auch nie nett zu uns!
Die eine Tante meinte nun zu ihm, dass sie mal das Grab meiner Mutter besuchen wird. Warum!?! Sie haben sich nicht verstanden und über 10 Jahre keinen Kontakt gehabt und nun geht sie ihr Grab besuchen, das möchte ich nicht. Ich kann es ihr nicht verbieten, aber ich weiß nicht wie ich reagieren würde, wenn ich ihr vor dem Grab begegnen würde...
Es kommen soviele unterschiedliche Probleme zusammen und man selbst möchte doch einfach nur seine Ruhe haben.
Am liebsten würde ich jetzt, wie früher, meine Mutter anrufen und mir einen passenden Ratschlag geben lassen. Es macht mich alles einfach nur traurig...
Ja, das Leben kann schön, dass ist das einzige was mich irgendwie immer wieder hoch zieht, aber momentan ist es einfach nur grausam!

Einen lieben Gruß

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24. August 2010 um 10:52
In Antwort auf carly_12535854

Mutter gestorben
Hallo,

auch meine Mutter ist gestorben, und zwar am 25. Mai. Sie war alkoholkrank, da sie den Verlust von meinem Bruder, der noch ein Baby war, vor mehr als 30 Jahren nicht verkraften konnte. Die Leber meiner Mutter war schon sehr angegriffen, die Ärzte haben trotz der schlechten Werte der Leber ständig an ihr rumoperiert. Sie war ja auch privat versichert.... Zum Schluss hat sich Bauchwasser angesammelt. Ich telefonierte an einem Sonntag Morgen mit ihr und da sie schlecht Luft bekam und sehr starke Schmerzen hatte, brachte ich sie ins Krankenhaus. Zu der Zeit hatte sie schon eine Bauchfellentzündung, was uns aber Niemand sagte. Den Dienstag darauf habe ich sie besucht und auf die Visite vom Chefarzt gewartet. Zu diesem Zeitpunkt waren die Schmerzen meier Mutter schon so stark, dass sie nur noch gewimmert hat. Ihr Bach war so hart und so dick als wäre sie hochschwanger. Der Chefarzt sagte uns dann endlich dass sie eine Bauchfellentzündung habe, aber alles gut wird. Da ich arbeite bin ich wieder zurück ins Büro gefahren. Am Abend habe ich sie angerufen und sie war sehr müde. Sie hat Morphium bekommen, das wusste aber weder sie noch ich. Sie klagte über Übelkeit und ich habe sie getröstet und gesagt dass ich am nächsten Tag früh morgens zu ihr komme. Denn ich habe mir kurzfristig Urlaub genommen, damit ich für sie dasein kann. In der Nacht klingelte um halb vier mein Telefon. Mein Vater war total verstört und berichtete mir, dass meine Mama in der Nacht viel Blut erbrochen hat und im Koma liegt. Ich habe geweint, geschrien und dachte alles sei ein böser Traum. Wir sind noch in der Nacht zu ihr gefahren, die Ärtze haben ihre persönlichen Sachen übergeben, aber auch immer wieder Hoffnung gemacht. Nach 6 Tagen Angst, vor dem Telefon, täglichen Besuchen, Hoffnung und Flehen haben ihre komplette Organe versagt. Es kann nur Jemand verstehen welcher Schmerz das ist, wenn man es erlebt hat. Die Beerdigung organisieren, das Handeln wie ein Roboter..... Als mir ein Pfleger von der Klinik das blutüberströmte Oberteil meiner Mutter mitgegeben hat, ohne mich vorzuwarnen, bin ich fast durchgedreht denn daran konnte ich sehen was in der Nacht mit ihr passiert ist. Ich verfluche den Arzt, dass er mir nicht gesagt hat wie schlecht Mamas Zustnd ist. Ich hätte sie nie allein gelassen!!!! Mich verfolgen die Bilder von ihr auf der Intensivstation, das Piepen der Geräte und es gibt nicht einen Tag seit ihrem Tod an dem ich morgens aufstehe und es mir gutgeht. Ich habe einen 18jährigen Sohn und einen Mann, einen Hund, einen Job und meinen Vater der ohne meine Mama nicht zurecht kommt. Aber ich muss weiterhin funktionieren, sodass ich gar nicht realisieren kann was passiert ist. Ich habe Angst davor dass ich eines Tages zusammenbreche, denn der Schmerz sitzt so unendlich tief.

Hallo Ela2403,
auch dir mein herzliches Beileid!
Deine Geschichte ist auch sehr traurig!
Man sagt ein schöner Tod sei einfach friedlich einzuschlafen. Ist das wirklich so!?! Natürlich ist es für die betreffende Person ein angenehmerer Tod, aber es gibt in meinen Augen keinen schönen oder friedlich Tod. Vielleicht auch einfach, weil ich es so noch nie erlebt habe...
Die Ärzte sind wirklich furchtbar! Ich hatte mich mit dem Hausarzt meiner Mutter angelegt weil ich dachte dass sie mir irgendwas verschwiegen hat und obwohl der Arzt eine Schweigepflichtentbindung hatte, wollte er mir erst mal keine Antwort geben. Wir hatten uns dann gestritten und seine blöde Antwort war eigentlich keine. Ich bekam die wahre Antwort in dem letzten Untersuchungsbericht, aber es stand nichts drin, was ich nicht schon wusste. Warum können sie nicht einfach ehrlich sagen was los ist, zumindest zur Familie.
Ich habe auch Schuldgefühle. Ich hatte die Situation unterschätzt. Man hätte meiner Mutter helfen können, aber ich hatte zuspät gesehen wie schlimm es eigentlich war...
Ich wollte sie einen Tag vor ihrem Tod anrufen und fragen wie es ihr geht. Einen Tag zuvor ging es ihr auf einmal richtig gut. Die Tage davor ging es ihr nicht gut. Sie wusste allerdings dass sie keine einfache Grippe hat, hat aber nichts gesagt...
Ich war wie getrieben und wollte sie abends anrufen und dann kam ich nicht dazu. Eine Freundin stand auf einmal vor meiner Tür, weil es ihr nicht gut ging. Ich war für sie da und als sie ging, war es zu spät um noch mal anzurufen...am Mo war es dann für immer zu spät. Damit komme ich gar nicht klar. Vorallem weil ich für diese Freundin da war und sie hat ich in 7 Monaten nicht 1x gefragt wie es mir geht...
Ich verstehe die Leute um mich herum nicht. Die einen fragen nicht einmal wie es einem geht, wahrscheinlich aus Angst und die anderen sind total überfordert, was genauso schlimm ist. Ich habe mich 1x einer Freundin geöffnet und die Arme war total überfordert und inzwischen lasse ich es. War das nicht erlebt hat, kann es nicht verstehen...
Ich bin allerdings enttäuscht von meinen "Freunden", die sich so gut wie gar nicht melden. Ich hatte mich paar male bei ihnen gemeldet und wenn man gefragt wird "warum bist du denn nicht gut drauf?", könnte ich gerade auflegen...ja, jeder hat seine eigenen Probleme, aber ich muss sagen, in mir ist so eine Wut. Letztens machte sich eine Freundin über eine andere Gedanken und irgendwann meinte ich dann zu ihr, es ist mir scheißegal wie es ihr geht. Mich fragt auch keiner wie es mir geht! Ich finde das Verhalten eigentlich furchtbar, aber man passt sich an, genauso wie man funktioniert.
Einer meinte mal zu mir du bist immer im Leben alleine. Du wirst Leute um dich herum haben, aber du kommst alleine zur Welt und wirst alleine sterben. Diesen Satz verstehe ich inzwischen sehr gut.
Ich habe die gleiche Angst wie du. Eines Tages einfach nur einen Nervenzusammenbruch zu kriegen und nicht mehr funktionieren zu können. Ich funktioniere nur für meine Mutter und meine Familie, weil sie es anders nicht gewollt hätte. Ich habe mir gar nicht viel Zeit zum trauern nehmen können, aber ganz ehrlich, man muss selbst auf sich achten! Du und ich müssen selbst schauen, dass es uns gut geht, dass wir irgendwas, sei es Sport oder was anderes, für uns machen. Leider kann ich mich im Moment zu nichts aufraffen, aber es ist auch meistens so, dass einem kein anderer dabei helfen wird bzw. kann. Diesen Schritt muss leider jeder selbst hinkriegen. Man kann nicht immer nur funktionieren und andere vergessen das leider häufig, auch wenn es nicht böse gemeint ist.

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25. August 2010 um 15:36

Mutter auch am 24.07.10 verstorben
Hallo Susi ,

meine Mama ist auch tot. Sie hatte 2 schwere Schlaganfälle! Mit 61! Ärzte haben sie in einer Uniklinik (HD) nicht gut um sie gekümmert, falsche Diagnosen ud Behandlungen gemacht und das mit Assisstenzärzten , die um die 30 oder jünger waren!Sie sind schuld an ihrem Tod! Sogar der SA wurde zu spät diagnostiziert und behandelt , ein totaler Medizinskandal!
Andre hüpfen nach SA rum . Wir haben uns sogar mit meinem Mann alleine um einen Reha Platz gekümmert!Und dann hat man sie 9 Mon. wegen ienem angeblichen Bakterium , den sie hätte, isoliert und deshalb nicht in die Reha entlassen . Wir mussten 9 Monate , so lange war sie im Kr., Kittel und so tragen, dann hat man sie entlassen , weil das Bakterium, das ja hoch ansteckend wäre, doch nicht gefährlich wäre. Sie war für das Kr. eine finazielle Belastung!

Es ist so furchtbar , denn ich wollte , dass sie das Kr. verlässt , aber mein Bruder , der die Betreuung hatte nicht! Sie war in diesen Monaten so einsam im Iso Zimmer, wir konnten die 110 km nur 1x dieWoche hin ,Ausser mir kamen nicht so viele, Schwester 550 km weg. Bruder war beschäftigt. Sie hat immer geweint ,wenn wir kamen. Ich habe so gekämpf, dass sie überlebt, hat vor Schmerzen geschrien und geweint, sie hatte Wundschmerzen vom Liegen.
Ihre Mutter lebt noch mit 80!Hat sie beerdigt, wie furchtbar.
Ich vermiss dich so sehr meine liebe Mami!
Ruhe in Frieden ,du bist erlöst von deinen Schmerzen!
Du hattest den Tod nicht verdient.
Bis wir uns im Jenseits wiedersehen.

LG

Engel

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26. August 2010 um 8:10
In Antwort auf pax_12639206

Mutter auch am 24.07.10 verstorben
Hallo Susi ,

meine Mama ist auch tot. Sie hatte 2 schwere Schlaganfälle! Mit 61! Ärzte haben sie in einer Uniklinik (HD) nicht gut um sie gekümmert, falsche Diagnosen ud Behandlungen gemacht und das mit Assisstenzärzten , die um die 30 oder jünger waren!Sie sind schuld an ihrem Tod! Sogar der SA wurde zu spät diagnostiziert und behandelt , ein totaler Medizinskandal!
Andre hüpfen nach SA rum . Wir haben uns sogar mit meinem Mann alleine um einen Reha Platz gekümmert!Und dann hat man sie 9 Mon. wegen ienem angeblichen Bakterium , den sie hätte, isoliert und deshalb nicht in die Reha entlassen . Wir mussten 9 Monate , so lange war sie im Kr., Kittel und so tragen, dann hat man sie entlassen , weil das Bakterium, das ja hoch ansteckend wäre, doch nicht gefährlich wäre. Sie war für das Kr. eine finazielle Belastung!

Es ist so furchtbar , denn ich wollte , dass sie das Kr. verlässt , aber mein Bruder , der die Betreuung hatte nicht! Sie war in diesen Monaten so einsam im Iso Zimmer, wir konnten die 110 km nur 1x dieWoche hin ,Ausser mir kamen nicht so viele, Schwester 550 km weg. Bruder war beschäftigt. Sie hat immer geweint ,wenn wir kamen. Ich habe so gekämpf, dass sie überlebt, hat vor Schmerzen geschrien und geweint, sie hatte Wundschmerzen vom Liegen.
Ihre Mutter lebt noch mit 80!Hat sie beerdigt, wie furchtbar.
Ich vermiss dich so sehr meine liebe Mami!
Ruhe in Frieden ,du bist erlöst von deinen Schmerzen!
Du hattest den Tod nicht verdient.
Bis wir uns im Jenseits wiedersehen.

LG

Engel

Hallo Engel,
ich weiß gar nicht was ich dir schreiben soll, ausser dass es mir sehr leid tut!
Das ist wirklich grausam!
Meine Mutter war auch nur 61 Jahre alt. Meine Mutter ist leider nicht wie deine zum Arzt gegangen bzw. sie war im Nov. beim Arzt und da war noch alles ok. Ich vermute dass sie eine Lungenentzündung hatte und dies als Grippe abgetan hatte und ich bin mir sicher, dass sie mehrere Herzinfarkte in der Nacht hatte. Ich hatte meine Eltern angefleht, schon 2 Tage vorher, einfach ins Krankenhaus zu fahren oder den Notarzt anzurufen, nein, sie hatten Angst. Diesen Teil kann ich nicht nachvollziehen!!! Nie! Ich war leider zu weit weg und ich wollte sie nicht mit den Diskussionen so sehr aufregen. Ich bin mir sicher dass man sie hätte retten können. Sie ist auch nicht
"einfach" tot umgefallen, es war wohl ein Kampf und das zu wissen, macht es nicht leichter!
Der Tod ist nichts schönes...verdient haben es unsere Mütter nicht, aber manchmal, wie du siehst ist es bei mir genau umgekehrt, kann man es einfach nicht ändern.
Da kann man dann wirklich nur sagen, dass der Tod eine Erlösung war.
Ich weiß wirklich nicht wie man mit so etwas leben soll. Das wird man nie vergessen!
Man kann einfach nur dankbar sein für die Menschen, die um einen herum sind und das mit einem durchstehen!

LG
Susi

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1. September 2010 um 21:49
In Antwort auf an0N_1302580499z

Hallo Monika,
ich war eine längere Zeit lang nicht mehr hier, deswegen meine späte Antwort.
Es beruhigt und gleichtzeitig ist es erschreckend zu sehen dass es vielen genauso geht wie einem selbst!
Ich frage mich auch, warum die guten Menschen zuerst sterben und verstehe es nicht. Ich dachte am Anfang mit der Zeit wird alles besser und verständlicher, aber so ist es für mich nicht. Ich frage mich ob wir wirklich einfach nur leben bis wir sterben. Wie ein Gerät das kaputt geht und dann wirft man es weg und ersetzt es durch ein neues...oder haben wir doch alle eine "Aufgabe" auf dieser Welt und leben viel. doch noch nach dem Tod weiter, nur wir Lebenden wissen dies nicht. Es gibt keine Antwort und es macht mich langsam wütend.
Ich warte auf irgendwas, nur es kommt nichts. Es ist so wie es ist. Ich stehe auch nach fast 8 Monaten vor dem Grab meiner Mutter und fasse nicht, dass das alles so passiert ist!!!
Ich träume oft von ihr, aber leider höre ich nicht das was ich gerne hören würde, dass es ihr gut geht. Viel. antwortet da wirklich nur der eigene Kopf, der das alles versucht zu verarbeiten...
Ich hab das Gefühl dass das Leben einfach so weitergeht, das ist für mich das schlimmste. Für mich geht die Welt unter, aber eigentlich interessiert es niemanden.
Ich habe eine Schwester und sie ist mein einziger Halt. Ohne sie hätte ich das nicht ausgehalten. Ich habe auch gute Freunde, aber sie verstehen mich nicht o. besser gesagt, sie können mir nicht helfen.
Mein Vater kann über meine Mutter so gut wie gar nicht reden, er fängt dann gleich wieder an zu weinen. Er hat niemandem mit dem er reden könnte, aber ich muss sagen, das ist sein Fehler. Ich bin für ihn da, aber ich habe mein eigenes Leben mit dem ich gerade nicht gut klar komme. Meine Mutter kann niemand ersetzen, selbst mein Vater kann mir nicht helfen und dann versucht man noch für ihn da zu sein und es wird alles einfach zu viel. Mein Vater meinte zu mir, dass er nicht alleine leben kann und sich eine Freundin suchen wird.
Ich verstehe warum er so denkt. Er kann nicht alleine sein, das wünsche ich ihm auch nicht, aber meine Mutter ist erst 8 Monate tot und wo er schon ist...mich enttäuscht es einfach. Er versteht auch nicht was ich meine. NIEMAND wird unsere Mutter ersetzen können und er muss einfach lernen selbständiger zu werden...
Seine Geschwister fragen nicht einmal wie es ihm geht, aber von mir erwartet er dass ich nett bin und frage wie es ihnen geht. Ich habe ihm nun gesagt, dass dies nicht meine Familie ist! Zu meiner Familie zähle ich wirklich nur meine Eltern und meine Schwester. Ich werde auch nicht mehr nett sein, denn sie waren auch nie nett zu uns!
Die eine Tante meinte nun zu ihm, dass sie mal das Grab meiner Mutter besuchen wird. Warum!?! Sie haben sich nicht verstanden und über 10 Jahre keinen Kontakt gehabt und nun geht sie ihr Grab besuchen, das möchte ich nicht. Ich kann es ihr nicht verbieten, aber ich weiß nicht wie ich reagieren würde, wenn ich ihr vor dem Grab begegnen würde...
Es kommen soviele unterschiedliche Probleme zusammen und man selbst möchte doch einfach nur seine Ruhe haben.
Am liebsten würde ich jetzt, wie früher, meine Mutter anrufen und mir einen passenden Ratschlag geben lassen. Es macht mich alles einfach nur traurig...
Ja, das Leben kann schön, dass ist das einzige was mich irgendwie immer wieder hoch zieht, aber momentan ist es einfach nur grausam!

Einen lieben Gruß

Hallo!
Ich muss mir meinen Frust von der Seele schreiben. Ich hab das Gefühl mit der Zeit wird diese Einsamkeit und Leere immer schlimmer...
Mir geht es heute richtig beschissen.
Ich hab das Gefühl, dass es keinen interessiert wie es einem wirklich geht. Ja, man wird gefragt wie geht es dir, aber wenn man dann mal ehrlich sagt, nicht so gut und dann noch sagt warum, sind die Leute total überfordert..
Eine Freundin, die mit dem Tod meiner Mutter überhaupt nicht klar kommt, hat sich bei mir gemeldet. Ich dachte dass ich nie mehr was von ihr hören würde und sie erzählte mir wieviel Angst ihr das alles gemacht hat und dass sie sich deswegen und wegen ihrer eigenen Probleme zurück gezogen hat.
Ich weiß gar nicht was ich davon halten soll. Ich kann sie gut verstehen, aber wozu hat man Freunde, wenn sie in genau so einem Moment nicht da sind!??
Mein Vater erzählt mir seit kurzem dauernd, dass er nicht alleine Leben kann. Er hat irgendwie niemandem mit dem er richtig reden kann und nun sagte er mir, dass er sich eine "Freundin suchen muss". Ich konnte dazu erst mal nicht viel sagen. Nun hat er mir erzählt dass er eine Anzeige aufgegeben hat...ich könnte ausrasten! Er macht sich keine Gedanken darüber, dass man so etwas nicht seiner Tochter erzählt. Ich meinte dann nur wütend dass er es ja sehr eilig hat eine neue Frau zu finden. Aber keine Sorge, es wird KEINE so sein wie meine Mutter! ;-( Ich bin so wütend auf ihn..langsam hab ich auch kein Mitleid mehr mit ihm. Er macht sich auch keine Gedanken über mich....er fragt so gut wie nie wie es mir geht.
Meine ältere Schwester ist nun Schwanger. JETZT! Auf der einen Seite freue ich mich für sie, weil sie es unbedingt wollte, aber unsere Mutter ist erst seit 8 Monaten tot und ich finde das soooooo unpassend. Das kann ich ihr so natürlich nicht sagen...
Man merkt, dass meine Mama fehlt. Der einzige Mensch, der sich wirklich für mich interessiert hat. Ich weiß wirklich nicht wie es weitergehen soll...mich macht das alles wirklich langsam krank!
Ich hab das Gefühl, dass alle ausser mir meine Mutter vergessen hat...ich komme momentan gar nicht aus meinem Tief heraus und irgendwie kann ich auch mit niemanden darüber reden! ;-(

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2. September 2010 um 19:59
In Antwort auf an0N_1302580499z

Hallo!
Ich muss mir meinen Frust von der Seele schreiben. Ich hab das Gefühl mit der Zeit wird diese Einsamkeit und Leere immer schlimmer...
Mir geht es heute richtig beschissen.
Ich hab das Gefühl, dass es keinen interessiert wie es einem wirklich geht. Ja, man wird gefragt wie geht es dir, aber wenn man dann mal ehrlich sagt, nicht so gut und dann noch sagt warum, sind die Leute total überfordert..
Eine Freundin, die mit dem Tod meiner Mutter überhaupt nicht klar kommt, hat sich bei mir gemeldet. Ich dachte dass ich nie mehr was von ihr hören würde und sie erzählte mir wieviel Angst ihr das alles gemacht hat und dass sie sich deswegen und wegen ihrer eigenen Probleme zurück gezogen hat.
Ich weiß gar nicht was ich davon halten soll. Ich kann sie gut verstehen, aber wozu hat man Freunde, wenn sie in genau so einem Moment nicht da sind!??
Mein Vater erzählt mir seit kurzem dauernd, dass er nicht alleine Leben kann. Er hat irgendwie niemandem mit dem er richtig reden kann und nun sagte er mir, dass er sich eine "Freundin suchen muss". Ich konnte dazu erst mal nicht viel sagen. Nun hat er mir erzählt dass er eine Anzeige aufgegeben hat...ich könnte ausrasten! Er macht sich keine Gedanken darüber, dass man so etwas nicht seiner Tochter erzählt. Ich meinte dann nur wütend dass er es ja sehr eilig hat eine neue Frau zu finden. Aber keine Sorge, es wird KEINE so sein wie meine Mutter! ;-( Ich bin so wütend auf ihn..langsam hab ich auch kein Mitleid mehr mit ihm. Er macht sich auch keine Gedanken über mich....er fragt so gut wie nie wie es mir geht.
Meine ältere Schwester ist nun Schwanger. JETZT! Auf der einen Seite freue ich mich für sie, weil sie es unbedingt wollte, aber unsere Mutter ist erst seit 8 Monaten tot und ich finde das soooooo unpassend. Das kann ich ihr so natürlich nicht sagen...
Man merkt, dass meine Mama fehlt. Der einzige Mensch, der sich wirklich für mich interessiert hat. Ich weiß wirklich nicht wie es weitergehen soll...mich macht das alles wirklich langsam krank!
Ich hab das Gefühl, dass alle ausser mir meine Mutter vergessen hat...ich komme momentan gar nicht aus meinem Tief heraus und irgendwie kann ich auch mit niemanden darüber reden! ;-(

Mama
Liebe Susi!
Ich habe alle deine Beiträge gelesen und geweint dabei, weil dass was du erlebt hast, ist fast so wie bei mir auch.
Meine Mama ist auch im Dezember 2009 genau am 13. gestorben. Unerwartet! Mein Vati hat ist mit Ihr am Freitag morgen ins Krankenhaus gefahren, weil Sie nicht aufstehen konnte und ihr es sehr schlecht war. Dort haben sie festgestellt, dass Sie über die Nacht Hirnschlag hatte, aber sie hat keine Blutunghen im Gehirn, dass wir müssen nur hoffen, dass sie nicht gelähmt sein wird. Wir wohnen 1400 km von uns weg, da habe ich nur telefoniert, wir sollten sowieso in 10 Tagen nach Hause fahren zum Weihnachten wie jedes Jahr.Habe ich mir gedacht, vielleicht wird sie gelähmt, kein Problem, ich wollte für Sie sorgen.Am Sonntag morgen war sie schon im Komma und am Abend ist sie gestorben. es ging so schnell, ich kann es noch heute nicht begreifen warum? Hätte ich es am Freitag gewusst, dass es so endet, wäre ich 100% nach Hause gefahren. Das kann ich mir bis heute nicht verzeihen, ich konnte mich mit ihr nicht verabschieden, ich war nicht da! Aber es hat kein Doktor am Freitag gesagt, dass es so schlimm wird.Sie war für mich auch alles, trotz Entfernung habe ich mit ihr täglich telefoniert, in Ferien immer nach Hause gefahren. Wir waren eine Seele.Naja, wir können die Zeit nicht zurück drehen, es bleibt uns nur lernen damit umzugehen. Glaub mir es wird besser, es wird sehr langsamm gehen, aber es wird immer ein Stück besser! Ich habe am Anfang auch nur geweint, konnte nichts machen, keine Freundin hat mich verstanden und mein Mann sag, dass er mir nicht helfen kann. Mein Vati ist auch sehr traurig, ich will ihn nicht noch mit mir belasten, daher sage ich ihm nicht wie ich leide.Ich probiere alles machen, was mir einbisschen Freude macht und ich denke immer daran, dass wir uns irgendwann wieder sehen. Ganz bestimmt!
Liebe Sussi, ich weiss, dass ich dir damit nicht viel geholfen habe. Ich wollte, dass du weisst, dass es auch jemand gibt, wer fast das gleiche erlebt hat wie du und leidet so wie du,dass du nicht alleine bist. Es wird nie wieder alles so wie früher, wenn Mama da war, das ist klar, aber wir werden lernen damit umzugehen. Glab mir, ich weiss es!
Ich wünsche Dir viel Kraft, denke an Dich.
Wenn du mit mir mehr reden willst, kannst du mir PN schreiben.
Liebe Grüsse
slavinka

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10. September 2010 um 16:06
In Antwort auf an0N_1302580499z

Hallo!
Ich muss mir meinen Frust von der Seele schreiben. Ich hab das Gefühl mit der Zeit wird diese Einsamkeit und Leere immer schlimmer...
Mir geht es heute richtig beschissen.
Ich hab das Gefühl, dass es keinen interessiert wie es einem wirklich geht. Ja, man wird gefragt wie geht es dir, aber wenn man dann mal ehrlich sagt, nicht so gut und dann noch sagt warum, sind die Leute total überfordert..
Eine Freundin, die mit dem Tod meiner Mutter überhaupt nicht klar kommt, hat sich bei mir gemeldet. Ich dachte dass ich nie mehr was von ihr hören würde und sie erzählte mir wieviel Angst ihr das alles gemacht hat und dass sie sich deswegen und wegen ihrer eigenen Probleme zurück gezogen hat.
Ich weiß gar nicht was ich davon halten soll. Ich kann sie gut verstehen, aber wozu hat man Freunde, wenn sie in genau so einem Moment nicht da sind!??
Mein Vater erzählt mir seit kurzem dauernd, dass er nicht alleine Leben kann. Er hat irgendwie niemandem mit dem er richtig reden kann und nun sagte er mir, dass er sich eine "Freundin suchen muss". Ich konnte dazu erst mal nicht viel sagen. Nun hat er mir erzählt dass er eine Anzeige aufgegeben hat...ich könnte ausrasten! Er macht sich keine Gedanken darüber, dass man so etwas nicht seiner Tochter erzählt. Ich meinte dann nur wütend dass er es ja sehr eilig hat eine neue Frau zu finden. Aber keine Sorge, es wird KEINE so sein wie meine Mutter! ;-( Ich bin so wütend auf ihn..langsam hab ich auch kein Mitleid mehr mit ihm. Er macht sich auch keine Gedanken über mich....er fragt so gut wie nie wie es mir geht.
Meine ältere Schwester ist nun Schwanger. JETZT! Auf der einen Seite freue ich mich für sie, weil sie es unbedingt wollte, aber unsere Mutter ist erst seit 8 Monaten tot und ich finde das soooooo unpassend. Das kann ich ihr so natürlich nicht sagen...
Man merkt, dass meine Mama fehlt. Der einzige Mensch, der sich wirklich für mich interessiert hat. Ich weiß wirklich nicht wie es weitergehen soll...mich macht das alles wirklich langsam krank!
Ich hab das Gefühl, dass alle ausser mir meine Mutter vergessen hat...ich komme momentan gar nicht aus meinem Tief heraus und irgendwie kann ich auch mit niemanden darüber reden! ;-(

Mama fehlt mir sooo, und keiner wills wissen....
Hallo Susi! Es ist gut, dass du dir deine Qual von der Seele schreibst, denn ich habe über ein Jahr noch nicht mal weinen können.. Deswegen habe ich eine Angst- und Panikstörung entwickelt, wegen dieser bin ich jetzt in Psychotherapeutischer Behandlung. Die therapeutin denkt dass der Auslöser eine nicht verarbeitete Trauer ist.
Meine liebe Mama ist am 15. August 2009 - 3 Tage nach ihrem 57. Geburtstag- gestorben. Sie war Lungenkrebskrank, aber dass es so schlimm steht um sie habe ich nicht gewusst. Sie bekam seit ca. 17 Monaten eine Chemo-Therapie und Bestrahlungen, die sie sehr mitgenommen haben. Mein (Stief)-Vater sagte aber immer, die Chemo würde gut anschlagen, und sie würde die Krankheit überstehen....
Dann -total plötzlich -war alles vorbei, alle Hoffnungen waren am Ende falsch...
Schnell hat sich mein Vater dann mit einer neuen

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12. September 2010 um 22:15
In Antwort auf selen_12663251

Mama fehlt mir sooo, und keiner wills wissen....
Hallo Susi! Es ist gut, dass du dir deine Qual von der Seele schreibst, denn ich habe über ein Jahr noch nicht mal weinen können.. Deswegen habe ich eine Angst- und Panikstörung entwickelt, wegen dieser bin ich jetzt in Psychotherapeutischer Behandlung. Die therapeutin denkt dass der Auslöser eine nicht verarbeitete Trauer ist.
Meine liebe Mama ist am 15. August 2009 - 3 Tage nach ihrem 57. Geburtstag- gestorben. Sie war Lungenkrebskrank, aber dass es so schlimm steht um sie habe ich nicht gewusst. Sie bekam seit ca. 17 Monaten eine Chemo-Therapie und Bestrahlungen, die sie sehr mitgenommen haben. Mein (Stief)-Vater sagte aber immer, die Chemo würde gut anschlagen, und sie würde die Krankheit überstehen....
Dann -total plötzlich -war alles vorbei, alle Hoffnungen waren am Ende falsch...
Schnell hat sich mein Vater dann mit einer neuen

Hallo,
ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist, aber ich habe wahrscheinlich wie viele Angst, dass der Tag kommt an dem alles hoch kommt und ich nicht mehr kann.
Letztens kam ich zufällig mit einer Apothekerin darüber ins Gespräch und ihre Augen sagten mir schon, dass sie wohl auch einen Todesfall in der Familie hatte. Sie hatte Tränen in den Augen und da ich auch nah am Wasser gebaut bin, wollte ich einfach nur weg. Am Ende meinte sie zu mir, dass ihre Mutter vor 2 Jahren gestorben ist. Sie konnte die ganze Zeit auch nicht weinen und konnte es nicht wahrhaben und nun nach 2 Jahren meinte sie, merkt sie erst dass ihre Mutter wirklich weg ist und wie sehr sie sie vermisst. Ich wusste nicht was ich ihr sagen sollte. Aber wie man sieht, erlebt dies wirklich jeder anders...
Das mit deinem Vater kommt mir bekannt vor. Es ist schwierig dies zu verarbeiten. Man wünscht ja seinem Vater nicht dass er nun für immer einsam bleibt, aber es ist verdammt schwer. Ich weiß nicht ob ich es verkraften könnte, wenn mein Vater wirklich eine neue Frau finden sollte. Aber wie ich nun gemerkt habe, ist er auch weit davon entfernt, was mir dann wieder ein schlechtes Gewissen macht. Er ist ebenfalls unglücklich und kann nicht immer für ihn da sein. Ich finde es gut dass du bei einer Therapeutin bist!
Eine Freundin erzählte mir von ihrer Bekannten,welche meinte "du kannst soviele liebe Freunde haben bei denen du dich ausquatschen kannst, keine kann dir wie ein Therapeut beim Verarbeiten des Geschehenen helfen". Das gibt mir zu denken. Die Leute verstehen einen merkwürdigerweise nicht. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum.
wie du schon beschreibst, die Schuldgefühle verfolgen einen, da man die Situation falsch eingeschätzt haben. Und nun müssen wir irgendwie damit klar kommen und eigentlich können einem dabei nur wenige o. gar keiner, ausser man selbst, helfen. Deswegen ist ein Therapeut vielleicht gar nicht verkehrt.
Ich wünsch dir viel Kraft und alles Gute!

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12. September 2010 um 22:28
In Antwort auf taylor_12724491

Mama
Liebe Susi!
Ich habe alle deine Beiträge gelesen und geweint dabei, weil dass was du erlebt hast, ist fast so wie bei mir auch.
Meine Mama ist auch im Dezember 2009 genau am 13. gestorben. Unerwartet! Mein Vati hat ist mit Ihr am Freitag morgen ins Krankenhaus gefahren, weil Sie nicht aufstehen konnte und ihr es sehr schlecht war. Dort haben sie festgestellt, dass Sie über die Nacht Hirnschlag hatte, aber sie hat keine Blutunghen im Gehirn, dass wir müssen nur hoffen, dass sie nicht gelähmt sein wird. Wir wohnen 1400 km von uns weg, da habe ich nur telefoniert, wir sollten sowieso in 10 Tagen nach Hause fahren zum Weihnachten wie jedes Jahr.Habe ich mir gedacht, vielleicht wird sie gelähmt, kein Problem, ich wollte für Sie sorgen.Am Sonntag morgen war sie schon im Komma und am Abend ist sie gestorben. es ging so schnell, ich kann es noch heute nicht begreifen warum? Hätte ich es am Freitag gewusst, dass es so endet, wäre ich 100% nach Hause gefahren. Das kann ich mir bis heute nicht verzeihen, ich konnte mich mit ihr nicht verabschieden, ich war nicht da! Aber es hat kein Doktor am Freitag gesagt, dass es so schlimm wird.Sie war für mich auch alles, trotz Entfernung habe ich mit ihr täglich telefoniert, in Ferien immer nach Hause gefahren. Wir waren eine Seele.Naja, wir können die Zeit nicht zurück drehen, es bleibt uns nur lernen damit umzugehen. Glaub mir es wird besser, es wird sehr langsamm gehen, aber es wird immer ein Stück besser! Ich habe am Anfang auch nur geweint, konnte nichts machen, keine Freundin hat mich verstanden und mein Mann sag, dass er mir nicht helfen kann. Mein Vati ist auch sehr traurig, ich will ihn nicht noch mit mir belasten, daher sage ich ihm nicht wie ich leide.Ich probiere alles machen, was mir einbisschen Freude macht und ich denke immer daran, dass wir uns irgendwann wieder sehen. Ganz bestimmt!
Liebe Sussi, ich weiss, dass ich dir damit nicht viel geholfen habe. Ich wollte, dass du weisst, dass es auch jemand gibt, wer fast das gleiche erlebt hat wie du und leidet so wie du,dass du nicht alleine bist. Es wird nie wieder alles so wie früher, wenn Mama da war, das ist klar, aber wir werden lernen damit umzugehen. Glab mir, ich weiss es!
Ich wünsche Dir viel Kraft, denke an Dich.
Wenn du mit mir mehr reden willst, kannst du mir PN schreiben.
Liebe Grüsse
slavinka

Hallo Slavinka,
es tut mir auch sehr für dich leid. Deine Geschichte ist auch sehr traurig!
Ja, hätten wir das Alle vorher gewusst, wie schlimm es steht, hätten wir alle schon viel früher reagiert...
Ich ärger mich, dass ich nicht besser hingehört habe und dass mein Vater die Situation schön geredet hat. Aber ich kann es nicht mehr rückgängig machen. Sich nicht mehr verabschiedet haben zu können, ist schlimm...
Ich versuche meinen Vater auch nicht zu belasten. Ich höre ihm am Telefon jedes mal schon an, dass es ihm schlecht geht und wie er sich zusammen reissen muss dass er nicht weint.
Manchmal denke ich dass das Schicksal war, dass wir nicht alles miterleben sollten...
danke für deine lieben Worte und ja, irgendwie müssen wir lernen damit umzugehen.
Mich beruhigt der Gedanke dass wir uns viel. wiedersehen werden leider nicht. Ich frage mich nur, ob das wirklich so sein wird. Ich finde es gut, dass dich dieser Gedanke beruhigt, bei mir klappt das leider nicht mehr.
Für mich ist dies wie mit der Frage warum das alles passiert es-es wird einem nie einer eine Antwort geben können und deswegen beruhigt es mich leider nicht. Aber ich hoffe natürlich, dass es so für uns alle sein wird!

Ich wünsche dir auch viel Kraft!
Liebe Grüße
Susi

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26. Januar 2011 um 10:06
In Antwort auf pax_12639206

Mutter auch am 24.07.10 verstorben
Hallo Susi ,

meine Mama ist auch tot. Sie hatte 2 schwere Schlaganfälle! Mit 61! Ärzte haben sie in einer Uniklinik (HD) nicht gut um sie gekümmert, falsche Diagnosen ud Behandlungen gemacht und das mit Assisstenzärzten , die um die 30 oder jünger waren!Sie sind schuld an ihrem Tod! Sogar der SA wurde zu spät diagnostiziert und behandelt , ein totaler Medizinskandal!
Andre hüpfen nach SA rum . Wir haben uns sogar mit meinem Mann alleine um einen Reha Platz gekümmert!Und dann hat man sie 9 Mon. wegen ienem angeblichen Bakterium , den sie hätte, isoliert und deshalb nicht in die Reha entlassen . Wir mussten 9 Monate , so lange war sie im Kr., Kittel und so tragen, dann hat man sie entlassen , weil das Bakterium, das ja hoch ansteckend wäre, doch nicht gefährlich wäre. Sie war für das Kr. eine finazielle Belastung!

Es ist so furchtbar , denn ich wollte , dass sie das Kr. verlässt , aber mein Bruder , der die Betreuung hatte nicht! Sie war in diesen Monaten so einsam im Iso Zimmer, wir konnten die 110 km nur 1x dieWoche hin ,Ausser mir kamen nicht so viele, Schwester 550 km weg. Bruder war beschäftigt. Sie hat immer geweint ,wenn wir kamen. Ich habe so gekämpf, dass sie überlebt, hat vor Schmerzen geschrien und geweint, sie hatte Wundschmerzen vom Liegen.
Ihre Mutter lebt noch mit 80!Hat sie beerdigt, wie furchtbar.
Ich vermiss dich so sehr meine liebe Mami!
Ruhe in Frieden ,du bist erlöst von deinen Schmerzen!
Du hattest den Tod nicht verdient.
Bis wir uns im Jenseits wiedersehen.

LG

Engel

Meine mamma ist auch am 23.07.2010 gestorben mit 61 jahren
ich lese schon seit langem eure berichte und ich sitze dan immer da und weine!
meine liebe mamma ist ganz plötzlich gestorben, ich kann es immer noch nicht glauben.
ich muss dazu sagen das ich ein sehr enges verhäldnis zu ihr hatte, sie war alles für mich.
2 wochen bevor sie starb , war ich im wohnzimmer mit meiner tochter u. wir redeten über viele sachen .dann hörten wir beide jemanden rein kommen , ich dachte es wäre mein mann- es war aber nimand. wir hörten wie gesagt jemand laufen der dann auch bei uns stehen blib, aber wir konnten keinen sehen. wir hatten beide angst den wie gasagt hörten wir es beide. ich sagte dann ganz laut das diese person gehen soll . und dann hörten wir auch nichts mehr!!!!!!
am nächsten tag erzählte ich meiner mutter von dem vorfall .muß dazusagen das in letzter zeit in meinem leben alles schiefgelaufen ist und ich mein leben wieder in den griff bekommen wollte.
eine woche nach mmeinem vorfall kam wie jeden tag meine mmutter zu mir ,sie machte sich ein cafe und dann weinte sie wie ein kleines kind , ich war total in sorge um sie den ich wußte ja nicht warum sie so weinte- ich dachte das sie vielleicht schmerzen hatte .sie sagte mir das sie von ihrem verstorbenen vater geträumt hätte u. er ihr im traum sagte ohne namen zu nennen das er auf besuch bei jemandem von unserer familie war und diejenige frau mit tochter haben ihn aus der wohnung raußgeschmiesen.diejenige frau war ich!!!!!! ich weinte fürterlich den das wollte ich nicht . dann am 22.07.2010 saß ich mit meiner mamma im bus den ich mußte zum arzt mit meiner tochter,sagte ich meiner mutter das ich einen schlimmen traum hatte, u. fragte sie was der traum zu bedeuten hat?ich träumte das ich mmeine 4 unteren zähne verloren hatte u. im traum weinte ich sehr den ich wollte meine zähne zurück haben. meine mutter schaute mich merkwürdig an u. dann sagte sie; mach dir keine sorgen ein anderer verliert seine zähne. ich glaubte ihr u. dachte nicht mehr darüber nach. meine mutter war dannn den ganzen tag komisch- ich musste dann nach dem arzt denn noch einkaufen gehen u. fragte sie ob sie mitgehen wolle aber das erste mal sagte sie zu mir nein ich möchte nach hause( sonst ist sie immer mit mir mit), als wir uns von ihr verabschiedeten rannte mein kleiner sohn zu ihr u. sagte zu ihr oma ich hab dich lieb bitte geh doch mit uns mit. sie sagte nein wir sehen uns ja morgen mach dir keine sorgen. als hätte mein sohn es gespürt das was nicht stimmt er hatte das glück sie zu umarmen.ich redete abends noch kurz mit meiner mutter wie immer u. sagte ihr das wir uns dann am nächsten tag sehen .der nächste tag kam aber nicht. an dem abend ging ich auch früh schlafen.mein telefon klingelte es wurde an meiner tür geklingelt ich hörte an dem abend nichts , als wäre ich in einem tiefen schlaf und wolle nichts hören u. sehen. verwander von mir hatte mein reserveschlüssel und machte meine tür auf da ich ja nicht reagierte.als ich dann meinen verwanden an meinem bett sah wusste ich das was passiert ist. ich fing gleich das schreien an u. weinen wusste das es mit meiner mutter zu tun hatte, aber nie im leben dachte ich an tod sondern in den moment dachte ich vielleicht ist meine mutter gestollpert und hat sich verletzt- das wär ja schon schlimm genug für mich gewesen. dann ging alles ganz schnell ich war noch im schlaf u. sehr geschockt oh mein gott wie schrecklich das alles war.fuhr zu meiner mutter nachhause da waren schon die sanitäter die über 40 min. gebraucht haben um meine mamma wiederzubeleben...... ich fuhr mit dem krankenwagen mit unnd betete für meine mutter .im krankenhaus sagte man mir das sie es nicht schaffen würde sie war zu lange tod,bis man sie wiederbelebt hatte.ich ging zu meiner mutter u. sagte ihr sie brauche sich keine sorgen zu machen ich bin ja da u. ihr ist nichts passiert ich würde draußen auf sie warten.man sagte mir sie hatte eine starke lungennempolli..... nach 3 stunden verstarb sie............... ich kann es immer noch nicht glauben was passiert ist es ging alles so schnell- warum sie war ja gesund einfach so ist sie von mir gegangen. jetzt ist sie 6 monate weg und ich kann es nicht glauben ich träme jeden tag von ihr als wäre sie nicht tod (wie gesagt ich war jeden tag mit meiner mmutter zusammen alles was ich gemacht habe habe ich mit ihr gemacht sie wusste alles von mir habe sie immmer um rat gefragt.-und jetzt ist alles weg ....................ich habe sie unendlich geliebt u. es tut sehr weh zu wissen das sie nie wieder kommt. aber warum ist sie jeden tag in meinen träumen?das schöne ist fast alles was sie mir sagt oder zeigt ist dann auch wahr oder passiert!!! am anfang als sie gestorben ist konnte ich sie richen es war aber nicht ihr geruch sondern ein geruch den man nicht beschreiben kann immer wenn ich weinte roch ich einen intenziefen unbeschreiblichen schönen blumengeruch - in dem moment als ich es immer roch ginng es mir für ein paar sekunden gut u. ich verspürte so viel liebe , meine mutter sagte mir im traum den geruch den ich rieche wenn es mir nicht gut geht sei sie.habe immmer noch nicht abschliessen können , gehe jeden tag auf dem friedhof rede mit ihr egal wo ich bin .sie war ein so guter lieber mensch hat immer jeden geholfen , warum ist sie so schnell und ohne ein wort gestorben. ich denke mein opa - der vater von meiner mutter wollte mir was sagen oder vorwarnen-diese person die wir hörten aber nicht sahen.glaubt ihr an so was ??????? warum träume ich jeden tag von meiner mutter????? ich vermisse sie sehr und es tut weh . keiner kann mich verstehen.

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31. Januar 2011 um 21:45
In Antwort auf neus_12828301

Meine mamma ist auch am 23.07.2010 gestorben mit 61 jahren
ich lese schon seit langem eure berichte und ich sitze dan immer da und weine!
meine liebe mamma ist ganz plötzlich gestorben, ich kann es immer noch nicht glauben.
ich muss dazu sagen das ich ein sehr enges verhäldnis zu ihr hatte, sie war alles für mich.
2 wochen bevor sie starb , war ich im wohnzimmer mit meiner tochter u. wir redeten über viele sachen .dann hörten wir beide jemanden rein kommen , ich dachte es wäre mein mann- es war aber nimand. wir hörten wie gesagt jemand laufen der dann auch bei uns stehen blib, aber wir konnten keinen sehen. wir hatten beide angst den wie gasagt hörten wir es beide. ich sagte dann ganz laut das diese person gehen soll . und dann hörten wir auch nichts mehr!!!!!!
am nächsten tag erzählte ich meiner mutter von dem vorfall .muß dazusagen das in letzter zeit in meinem leben alles schiefgelaufen ist und ich mein leben wieder in den griff bekommen wollte.
eine woche nach mmeinem vorfall kam wie jeden tag meine mmutter zu mir ,sie machte sich ein cafe und dann weinte sie wie ein kleines kind , ich war total in sorge um sie den ich wußte ja nicht warum sie so weinte- ich dachte das sie vielleicht schmerzen hatte .sie sagte mir das sie von ihrem verstorbenen vater geträumt hätte u. er ihr im traum sagte ohne namen zu nennen das er auf besuch bei jemandem von unserer familie war und diejenige frau mit tochter haben ihn aus der wohnung raußgeschmiesen.diejenige frau war ich!!!!!! ich weinte fürterlich den das wollte ich nicht . dann am 22.07.2010 saß ich mit meiner mamma im bus den ich mußte zum arzt mit meiner tochter,sagte ich meiner mutter das ich einen schlimmen traum hatte, u. fragte sie was der traum zu bedeuten hat?ich träumte das ich mmeine 4 unteren zähne verloren hatte u. im traum weinte ich sehr den ich wollte meine zähne zurück haben. meine mutter schaute mich merkwürdig an u. dann sagte sie; mach dir keine sorgen ein anderer verliert seine zähne. ich glaubte ihr u. dachte nicht mehr darüber nach. meine mutter war dannn den ganzen tag komisch- ich musste dann nach dem arzt denn noch einkaufen gehen u. fragte sie ob sie mitgehen wolle aber das erste mal sagte sie zu mir nein ich möchte nach hause( sonst ist sie immer mit mir mit), als wir uns von ihr verabschiedeten rannte mein kleiner sohn zu ihr u. sagte zu ihr oma ich hab dich lieb bitte geh doch mit uns mit. sie sagte nein wir sehen uns ja morgen mach dir keine sorgen. als hätte mein sohn es gespürt das was nicht stimmt er hatte das glück sie zu umarmen.ich redete abends noch kurz mit meiner mutter wie immer u. sagte ihr das wir uns dann am nächsten tag sehen .der nächste tag kam aber nicht. an dem abend ging ich auch früh schlafen.mein telefon klingelte es wurde an meiner tür geklingelt ich hörte an dem abend nichts , als wäre ich in einem tiefen schlaf und wolle nichts hören u. sehen. verwander von mir hatte mein reserveschlüssel und machte meine tür auf da ich ja nicht reagierte.als ich dann meinen verwanden an meinem bett sah wusste ich das was passiert ist. ich fing gleich das schreien an u. weinen wusste das es mit meiner mutter zu tun hatte, aber nie im leben dachte ich an tod sondern in den moment dachte ich vielleicht ist meine mutter gestollpert und hat sich verletzt- das wär ja schon schlimm genug für mich gewesen. dann ging alles ganz schnell ich war noch im schlaf u. sehr geschockt oh mein gott wie schrecklich das alles war.fuhr zu meiner mutter nachhause da waren schon die sanitäter die über 40 min. gebraucht haben um meine mamma wiederzubeleben...... ich fuhr mit dem krankenwagen mit unnd betete für meine mutter .im krankenhaus sagte man mir das sie es nicht schaffen würde sie war zu lange tod,bis man sie wiederbelebt hatte.ich ging zu meiner mutter u. sagte ihr sie brauche sich keine sorgen zu machen ich bin ja da u. ihr ist nichts passiert ich würde draußen auf sie warten.man sagte mir sie hatte eine starke lungennempolli..... nach 3 stunden verstarb sie............... ich kann es immer noch nicht glauben was passiert ist es ging alles so schnell- warum sie war ja gesund einfach so ist sie von mir gegangen. jetzt ist sie 6 monate weg und ich kann es nicht glauben ich träme jeden tag von ihr als wäre sie nicht tod (wie gesagt ich war jeden tag mit meiner mmutter zusammen alles was ich gemacht habe habe ich mit ihr gemacht sie wusste alles von mir habe sie immmer um rat gefragt.-und jetzt ist alles weg ....................ich habe sie unendlich geliebt u. es tut sehr weh zu wissen das sie nie wieder kommt. aber warum ist sie jeden tag in meinen träumen?das schöne ist fast alles was sie mir sagt oder zeigt ist dann auch wahr oder passiert!!! am anfang als sie gestorben ist konnte ich sie richen es war aber nicht ihr geruch sondern ein geruch den man nicht beschreiben kann immer wenn ich weinte roch ich einen intenziefen unbeschreiblichen schönen blumengeruch - in dem moment als ich es immer roch ginng es mir für ein paar sekunden gut u. ich verspürte so viel liebe , meine mutter sagte mir im traum den geruch den ich rieche wenn es mir nicht gut geht sei sie.habe immmer noch nicht abschliessen können , gehe jeden tag auf dem friedhof rede mit ihr egal wo ich bin .sie war ein so guter lieber mensch hat immer jeden geholfen , warum ist sie so schnell und ohne ein wort gestorben. ich denke mein opa - der vater von meiner mutter wollte mir was sagen oder vorwarnen-diese person die wir hörten aber nicht sahen.glaubt ihr an so was ??????? warum träume ich jeden tag von meiner mutter????? ich vermisse sie sehr und es tut weh . keiner kann mich verstehen.

Hallo Mamma344,
erst einmal mein herzliches Beleid!
6 Monate sind keine lange Zeit und ich denke du steckst noch mitten in der Trauer!
Bei mir ist es jetzt 1 Jahr und 1 Monat her als meine Mama starb und ich dachte damals ich werde irgendwann einmal verstehen warum alles so kam. Bis heute kam dieser Tag noch nicht, aber trotzdem denke ich dass auch diese Erfahrung seinen Sinn haben wird, den wir heute noch nicht kennen. Es ist schrecklich und unglaublich wie ein Mensch von heute auf morgen aus seinem Leben gerissen wird und man bleibt zurück mit seinen 100 Fragen. Wie soll ich sagen, es kann einem keiner diese Fragen beantworten, zumindest jetzt nicht. Dein Erlebnis mit deinem Opa hätte mich auch beunruhigt, aber ich glaube an so etwas. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass dich nur wenige Menschen verstehen, vor allem diejenigen nicht die so was nicht erlebt haben. Viel. wollte dein Opa dich warnen, viel. wollte er euch auch einfach mal sehen oder was ganz anderes. Das weiß keiner. Aber es war sicherlich nicht böse gemeint von deinem Opa. Ich hoffe du verstehst jetzt wie ich das meine...
Ich habe am Anfang auch jede Nacht von meiner Mama geträumt. Mal hab ich es mit alltäglichem vermischt oder mit alten Erlebnissen. Das ist ganz normal! Das bedeutet dass deine Mama dir sehr wichtig war und du versuchst das alles zu verarbeiten im Kopf. Ich hab mir alle Träume aufgeschrieben, einfach für mich selbst damit ich mich daran erinnern kann.
Was das mit den Zähnen bei dir bedeuten soll, weiß ich nciht genau. Zähne verlieren, so kenne ich es, steht für einen Verlust, es kann aber auch Angst heissen etwas zu verlieren. Viel. hat es aber auch eine ganz andere Bedeutung! Ich würde jetzt nicht so sehr danach gehen. Ich verstehe auch nicht alle meine Träume.
Ich glaube das einen die Menschen, die so was nicht erlebt haben, nicht verstehen können.
Ich hatte auch merkwürdige Erlebnisse und ich denke dass es noch irgendwas anderes ausser unserem Leben hier gibt. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden woran er glaubt. Ich kann auch nicht mit sehr vielen Menschen darüber reden, aber trotzdem glaube ich daran. Ich bin mir sicher dass deine Lieben dich hören und sehen und das mit dem Blumengeruch ist doch etwas sehr schönes! Erfreue dich daran! Ich finde dass das was ganz besonderes ist!
Ich vermisse meine Mutter auch sher, aber glaube mir, es wird besser mit der Zeit!
Ich finde dass dir deine Mama ein sehr schönes "Zeichen" mit diesem Blumengeruch und dem Traum gegeben hat!
Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

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31. Januar 2011 um 21:59

Hallo Nana,
auch mein Beleid an dich!
Du hast sehr Recht mit deinen Worten! Es ist schlimm sich von seinem gebliebten Menschen nicht verabschieden zu können, aber genauso jemanden an den Krebs zu verlieren und die letzten Bilder im Kopf zu behalten! Ich bin der Meinung es gibt keinen schönen Tod! Immer wieder führte ich Diskussionen darüber weil ich diesen Satz soooo schei.. finde...viele meinen einfach einzuschlafen sei der "schönste" Tod. Ich denke kein Tod kann schön sein, aber gut...jeder soll es so sehen wie er will!
Ich weiß genau wie es dir ging. Mein 1. Geburtstag nach dem Tod meiner Mutter war auch furchtbar und wirklich feiern konnte ich nicht. Was soll ich dir sagen, ich werde dieses Jahr 30., meine Mama würde dieses Jahr endlich ihr gewünschtes Enkelkind von meiner Schwester bekommen und sie ist nicht mehr da. Aber trotzdem geht es irgendwie weiter. Ich weiß genau wie du den Satz meinst, du wüsstest nicht wie es noch ohne deine Mama wäre, das Gleiche denke ich über meinen Papa. Aber ehrlich gesagt fragt uns niemand ob es uns gerade passt dass ein lieber Mensch aus unserer Welt gerissen wird, es passiert einfach und wir müssen damit klar kommen. Es fragt auch keiner kommt ihr damit klar, wir müssen es irgendwie lernen. Ich meine das jetzt nicht böse! Unsere Eltern haben uns das Beste was sie konnten mitgegeben und das dürfen wir nie vergessen! Dein Papa hat doch schon mal viel erreicht, indem er eine so tolle Tochter gezeugt hat! Man sollte für jeden erlebten Tag dankbar sein mit seinen Lieben. Ich habe keinen Partner und ich fühle mich oft alleine. Jeder ist aber selbst für sein Leben verantwortlich und somit müssen wir uns täglich aufs Neue um unser Glück bemühen.
Zum Thema Freunde, am Anfang habe ich es so wie du gesehen. Ich wollte nicht gefragt werden "und wie geht es dir?", aber irgendwann mal kam der Tag bei mir als ich reden wollte und da fragten dann nur noch sehr wenige nach wie es mir wirklich geht. Du hast Recht, dass sich die Leute, die so was nicht erlebt haben, nicht in uns hinein versetzen können. Ich hab leider auch das Erlebnis gehabt, dass die Leute, die auch einen geliebten Menschen vor nicht allzu langer Zeit verloeren haben, mich ebenfalls nicht verstehen konnten und das war sehr traurig. Das verstehe ich bis heute noch nicht. Viel. liegt es einfach daran dass jeder Mensch anders ist, ich weiß es nicht.
Man sollte wirklich dankbar sein für jeden gemeinsamen erlebten Tag und froh sein über die lieben Menschen die man heute um sich hat! Ich glaube dass dann jeder Mensch mit der Zeit seinen Weg durch die Trauer finden kann.
Klar hört Mutter- o. Vaterliebe nie auf, ich denke auch nicht nach dem Tod! Da gibt es so einen schönen Satz "was du im Herzen trägst, das kann auch der Tod nicht nehmen". Den Satz finde ich sehr passend.
Ich wünsche dir alles Gute!

LG

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6. Februar 2011 um 11:04

Hallo Nana,
danke auch für deine Antwort. Es tut immer gut sich auszutauschen.
Für mich ist es auch merkwürdig 30 zu werden und meine Mutter fehlt. Ich war 1 Jahr lang nicht feiern, mir war einfach nicht danach. Keiner hat mich verstanden, ausser meiner Schwester und meinem Vater, ich hatte einfach nichts zu feiern. Jetzt will ich wieder raus unter Leute. Ich denke schon dass ich meinen 30. feiern werde, nur wie weiß ich noch nicht. Ich bin mir sicher dass unsere Lieben wollen würden, dass wir unser Leben normal weiter leben und nicht für immer trauern. Die Trauer kann man aber leider nicht ablegen, irgendwie begleitet sie einen immer und überall.
Natürlich ist es toll eine Schwester zu haben, aber denke nicht dass wir uns immer toll verstehen. Wir haben auch so unsere Probleme. Vor allem jetzt wo sie noch schwanger ist, kann ich mit ihr fast gar nicht mehr über unsere Mutter reden und das macht mir schon zu schaffen! Aber ich verstehe sie.
Mit Freundinnen darüber zu reden finde ich schwierig. Die einen reden mit einem darüber, verstehen einen aber nicht und die anderen wissen nicht was sie dazu sagen sollen. Also habe ich mir viele Bücher gekauft zum Thema Tod, mache mir meine eigenene Gedanken und nun habe ich mir überlegt eine Art Tagebuch zu schreiben. Früher hat mir das sehr geholfen, wenn es mir schlecht ging. Ich werde erst Tante. Das komische ist daran auch noch, dass es ein Mädchen wird und sie soll am Muttertag geboren werden...
Das wird alles sehr traurig! Ich glaube irritiert wäre ich, wenn die Kleine unserer Mutter ähnelt. Ich bin gespannt! Es ist sehr traurig, weil ich weiß dass meine Mutter immer Enkelkinder wollte. Ja und nun bekommt sie eins und ist nicht mehr da. Man kann sie nicht mehr fragen wie war das bei dir und wie hast du das gemacht. Aber ich versuche meiner Schwester zu helfen wo ich kann. ich depremiert es auch zu wissen dass ich fast 30 bin und Single bin. Wenn ich dann zurück rechne wie alt meine Mutter bei uns war und wie jung sie gestorben ist, stimmt mich das noch trauriger.
Ich kann dir nur eins sagen, das hat meine Mama mir immer gesagt, richte dich nicht nach anderen sondern danach was DU willst. Ein Kind kommt immer unpassend, man hat immer eine Ausrede warum es gerade nicht passt. Man sollte wissen was man will und sich dann überlegen, wenn der Partner das nicht will, ob du damit leben kannst und er dann der Richtige für dich ist. Ohne dir jetzt damit zu nahe treten zu wollen! Sie hatte recht, irgendwie wartet wirklich keiner auf einen. Die Zeit läuft weiter.
Ich weiß genau was du meinst, aber sicherlich wird dein Vater auch so sein Enkelkind sehen.
Das stimmt was zum schönen Tod schreibst. Finde ich wirklich interessant wie du die Dinge siehst!
Ich will einfach nur einschlafen und nichts mitbekommen. Auf der einen Seite sage ich heute schon dass ich weiß, dass ich keine 80 werde. Frag mich nicht warum, aber das denke ich nicht und meine das noch nicht einmal pessimistisch. Auf der anderen Seite ist es auch egal, weil wer weiß denn heute was morgen kommen wird. Ich will ja nicht früh meine Lieben hier verlassen...
Ich war damals 3 Wochen bei meinem Vater, damit er nicht alleine ist. Ich habe dann dort allen Papierkram erledigt, die Sachen meiner Mutter langsam weggeräumt wegen meinem Vater und als ich wieder zuhause war, ging der Papierkrieg hier weiter. Also ich hatte eigentlich nur 1-2 Tage zum abschalten und richtigen trauern. Ich hab dann überlegt ob ich mich krankschreiben lasse, aber ich hatte den Eindruck, umso länger man von der Arbeit weg bleibt, desto schwieriger wird der Wiedereinstieg. So oder so fragt einen jeder dann danach. Ich erinnerte mich an meine Kollegin als ihr Vater starb und sie kam arbeiten und ich hatte mich noch gewundert wieso und sie meinte, sie braucht Ablenkung, sie kann nicht mehr nur darüber nachdenken und da habe ich sie verstanden. Ich bin dann nach den 3 Wochen gleich wieder arbeiten gegangen. Der 1. Tag war furchtbar weil mich jeder danach gefragt hat und ich wollte nicht weinen, fing aber jedes mal wieder an.
Eine Woche später war die Beerdigung an einem Do und ich hatte dann noch den Fr frei. Ich habe viel geweint und nun ist 1 Jahr rum, aber ich hab immer noch das Gefühl dass ich es nicht verarbeitet habe. Wie soll ich es beschreiben, es tut immer noch weh, aber anders.
Also jeder Mensch ist anders, aber ich denke der "normale" Weg wieder arbeiten zu gehen, ist einfach der Beste.
Natürlich bist du nicht mehr die Gleiche wie vorher, bin ich auch nicht. Ich sehe vieles jetzt anders, wunder mich über Menschen und ihre Oberflächlichkeiten.
Also bei mri auf der Arbeit war es so, dass mich die eine Kollegin deren Vater gestorben war gut verstanden hat. Der Rest, denke ich, hat sich über mich keinen Kopf gemacht. Müssen sie ja auch nicht, sind ja nur meine Arbeitskollegen. Ich hab genauso wie du gelacht, obwohl mir zu heulen war, aber ehrlich gesagt wollte ich denen das nicht zeigen und mich schon gar nicht mit ihnen darüber unterhalten! Mach das lieber mit deiner Mutter oder mit Freunden, denn auf der Arbeit wird es ja dann doch wieder mit der eigenen Arbeit verbunden und das wollte ich nicht. Ich hab am Anfang 100 Fehler gemacht und konnte mir nichts merken, aber irgendwann wurde es wieder besser. Also auch das ist normal.
Naja, was soll ich dir sagen. Ich denke mir, der liebste Mensch auf Erden ist nicht mehr da. Der einzige Mensch den es wirklich interessiert hat wie es mir geht und nur mein bestes wollte und das ist auch nicht mit meinem Vater oder meiner Schwester vergleichbar, auch wenn ich froh bin sie zu haben. Die Einsamkeit macht mir auch oft zu schaffen, weil ich erst durch das alles gesehen habe wie einsam man sein kann, wenn einen nur wenige Menschen verstehen und da sieht man dann erst wer ein wahrer Freund ist und sich für einen interessiert. Ich habe mit einigen den Kontakt abgebrochen, weil es nicht mehr anders ging und ich kann nicht sagen, dass ich meine Freunde viel mit meinen Sorgen und Gedanken belastet habe. Mich hat es einfach genervt dass mich keiner verstanden hat und irgendwann hatte ich keine Lust mehr darüber mit anderen zu reden. Kann auch falsch sein, aber es ging nicht anders. Man gewöhnt sich aber mit der Zeit an die neue Situation. Ich weine auch immer weniger, irgendwann kann man nicht mehr. Trotzdem denke ich manchmal ob die Wirklichkeit wirklich in meinem Kopf angekommen ist!?! Meine Mutter hat immer gesagt ich hab dich nicht geboren damit du unglücklich bist. Daran erinner ich mich immer wieder und so versuche ich jeden Tag aufs Neue dass ich mein Leben weiter lebe. Ich bin mir sicher das sie es nciht anders gewollt hätte. Natürlich denke ich trotzdem sehr oft an sie, ich bin dankbar für die Zeit mit ihr. Ich hab mir aber viele Gedanken über den Tod gemacht und bin mir sicher, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden und das beruhigt mich dann wieder einwenig. Ich bin nicht besonders gläubig, aber daran glaube ich. Irgendwie gibt es keinen direkten Weg aus der Trauer, aber wir müssen uns halt jeden Tag wieder ums neue bemühen nicht nur zu trauern und bin mir sicher, dass es mit der Zeit immer besser wird. Jeder ist ja selbst für sein Leben verantwortlich wie es wird und ich denke dadurch wird es dann wieder besser werden.

LG











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9. Februar 2011 um 20:03

Hi Nana,
ja es ist echt schön auch mit dir zu schreiben. Es ist schwierig mit anderen darüber zu reden...
Ich verstehe dich sehr gut und weiß genau was du meinst.
Ja, irgendwann am Anfang holt einen die Realität wieder ein.
Mir geht es auch so wie dir. Am Anfang hab ich auch einfach die Ablenkung gebraucht und dieses Gefühl, alles ist ok und wie immer, Mutter ist bei Vater und wir hören uns in den nächsten Tagen, haben uns einfach ein paar Tage länger als sonst nicht gehört...manchmal denke ich wie bescheuert das doch ist, aber ich glaube es gibt Momente da braucht man das einfach! Ich konnte irgendwann auch nicht mehr heulen, die Leute um mich herum nervten mich mit ihrem Mitleid und Geheule und vor meinem Vater konnte ich recht schnell am Anfang nicht mehr viel weinen. Ihn hat es sehr getroffen und er hat viel geweint und wenn ich auch noch viel geweint hätte, hätte das alles noch schlimmer gemacht. War ja nicht so das wir in Ruhe getrauert hätten, es war viel zu erledigen...
Mein Vater wohnt nicht in der Nähe bei mir und ich glaube dadurch entsteht dieses Gefühl als ob alles beim Alten wäre, obwohl man weiß dass es so nicht ist.
Irgendwann kann man auch einfach nicht mehr nur weinen. Wenn ich in dem Haus meiner Eltern bin, kommt allerdings alles wieder in Erinnerung. Meine Mutter ist eigentlich dort überall, nur sie ist nicht da als ob sie im Urlaub oder so wäre...
Ich habe auch versucht mich abzulenken und das Leben muss ja weiter gehen, aber manchmal habe ich dann doch Angst in so ein Loch voller Trauer reinzufallen. Weil soviel passiert ist und am Anfang wenig Zeit zum trauern da war und irgendwann erwarten ja dann alle wieder von einem voll zu funktionieren.
Interessant dass es dir auch so geht. Aber Tränen alleine sagen ja noch nichts über die Trauer und den Schmerz alleine aus! Jeder Mensch ist anders!
Es ist schon komisch, man weiß wie es ist, irgendwie geht es dann weiter, man ist ja doch irgendwie in der Lage alleine weiter zu leben und trotzdem fehlt der geliebte Mensch überall und ständig.
Ich dachte ja dass es mit der Zeit alles besser und verständlicher werden würde. Kann ich leider nicht sagen.
Momentan ärgern mich einfach nur meine Freunde um mich herum. Ich war immer da wenn es ihnen schlecht ging, wo waren sie als es mir wegen dem Tod meiner Mutter schlecht ging. Jetzt sieht man sich und sie denken, einige Zeit ist ja vergangen, jetzt muss auch gut sein und sie weint ja nicht mehr, also wird sie es vergessen haben. Das ärgert mich sehr. Das wird man nie vergessen können und seitdem meine Mutter gestorben ist, weiß ich was wichtig ist im Leben und was nicht und wenn ich mir dann belanglose Problemchen anhöre, werde ich wirklich sauer. Ich hoffe dass sich das auch irgendwann mal wieder ändert. Ich hab nur dazu gelernt, jeder muss auf sich selbst aufpassen, dies tun die anderen nicht. Können sie auch gar nicht.








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10. Februar 2011 um 12:18

Den Schmerz zulassen
Liebe Susi

Der Verlust deiner geliebten Mutter liegt noch nicht allzu lange zurück und während das erste Jahr nach dem Tod eines nahestehenden Menschen so eine Art "schmerzstillende - unempfindlich machende Watte" um die eigene Seele legt, kann der Schmerz im zweiten ... oft erst dritten Jahr danach so richtig ins Bewusstsein dringen und dann tut es schrecklich weh.
Du hast mein volles Mitgefühl und ich wünsche dir vor allem die Kraft, diesen Schmerz zuzulassen und dir allenfalls therapeutische Hilfe zu holen, damit du die Trauer zulassen und verarbeiten kannst.
Ich habe mich nach dem Tod meiner Mutter und meiner Leb enspartnerin - sie sind im Abstand von 10 Tagen gestorben! - ganz schnell in die Arbeit gestürzt und bin heute nach fast 9 Jahren an dem Punkt, wo ich nicht anders kann und in die Verarbeitung rein muss, weil es sonst nicht weitergehen kann und ich mich selber blockiere.
Ich habe das grosse Glück, dass meine neue Partnerin - sie ist Gestalttherapeutin! - mir Schritt für Schritt dabei hilft, mein wirkliches ICH erneut zu entdecken und mit der Trauer ein gesundes Verhältnis aufzubauen. Oft fühle ich mich richtig durchgeschüttelt und da fällt mir ein, dass ich dabei Altes loslassen kann ... es fällt von mir ab. Das Gefühl danach ist unendlich befreiend und dafür nehme ich gerne das Schütteln in kauf.
Lassdich von Menschen, die dir das Starksein aufdrücken wollen, nicht von deiner eigentlichen Trauerarbeit abbringen, denn sie ist "überlebenswichtig" und danach wirst du auch wieder glücklich sein, denn deine Mutter wünscht sich nichts sehnlicher, als dich wieder lachen zu sehen und zu spüren, dass in dir der Frieden eingekehrt ist. Sie ist bei dir und sie liebt dich, das wirst du immer wieder erfahren dürfen. Gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Liebe und Gute, mit lieben Grüssen estella 218

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11. Februar 2011 um 10:05

Hallo Nana,
mach dir keine Gedanken wegen den anderen. Ich hatte letztes Jahr am Muttertag Geburtstag und mein Vorgesetzer meinte "wie witzig"! Ich stand da mit offenem Mund und meinte nur "total". Ich konnte in dem Moment nichts mehr dazu sagen...seine Mutter ist vor kurzem gestorben u. wir haben mal länger darüber geredet, ich denke jetzt kann er es besser nachempfinden wie das ist...
Ich kann es auch irgendwo verstehen, sie kennen die Person nicht und das ist etwas was uns betrifft und nicht die anderen. Wir denken oft daran und nicht die anderen, uns beschäftigt es.
Ja aber das ist genau das was mich nervt. Mich rief eine Freundin an und fragte mich "bist du nicht gut drauf?" und ich meinte nein und sie fragte mich im Ernst "warum denn?". Ich hab da wirklich kurz überlegt ob ich nicht einfach auflege..das war ganz am Anfang, als alles noch frisch war. Es nervt mich dass die Leute erwarten dass man gleich wieder gut drauf und so "wie immer" ist. So ist es eben nicht! Mich hat schon langer keiner mehr nach meiner Mutter gefragt und ich will auch nicht mehr mit anderen darüber reden.
Aber ich muss dazu sagen, irgendwie werde ich auch "kalt". Wenn dann andere mit ihren Problemchen anfangen "mein Freund ist momentan so und so" oder "auf der Arbeit war dies und jenes" , unterbreche ich teilweise die Leute. So wie sie sich nicht mit mir beschäftigen wollen, will ich mich nicht (mehr) mit ihren Problemchen beschäftigen. Ich hab ganz andere, richtige Probleme. Klingt blöd, aber es ist mir doch wirklich egal ob XY dies und jedes über mich gesagt hat. Sollen die Leute froh sein, dass sie nur solche Probleme haben!!! Diese Wut werde ich nicht los. Es klingt hart u. freue mich für andere die es nicht so erlebt haben. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man nur sich selbst hat u. bedingt die Familie. Auf den Rest würde ich heute nicht mehr vertrauen. Früher war ich immer für alle da, das ist nicht mehr und es wird auch nie mehr so sein. Klar werde ich da sein, wenn irgendwas ist, aber nicht mehr für jeden Kleinkram!
Deswegen nimm dir nicht zu Herzen was die anderen zu dir sagen, sie können es wirklich nicht nachvollziehen! Ich bin immer noch der Meinung einfach "normalsein" ist das beste, weil dann auch keine blöden Fragen kommen. Einige Kollegen haben mich auch am Anfang nach meiner Mutter gefragt, aber ich hab dann nciht mehr viel mit ihnen darüber geredet. Ich weiß es war nett gemeint, aber ich wollte nicht mit denen auf der Arbeit darüber reden. Ich hab meine Arbeit gemacht, funktioniert, sie wussten das ich traurig war, aber ich wollte es mir dort nicht anmerken lassen. Ich finde das hat dort nichts verloren, wobei man trotzdem nicht immer seine Gefühle einfach "abstellen" kann.
Ich hab auch ähnliche Sorgen mit den anderen Elternteil, was dann noch alles kommen wird. Naja, das kann man eben nicht ändern. Ich bin schon froh, dass sich mein Vater bemüht alleine weiterzuleben u. sich nicht hängen lässt.
Gute Frage was ich meinen Freunden sagen würde. Auf jeden Fall hätte ich öfter mal nachgefragt ob alles ok ist und ob ich irgendwie helfen kann.
Meine Freunde haben mich wirklich nicht verstanden, die eine heulte nur rum wenn wir über meine Mutter sprachen. Warum sie und nicht ich!?! Das ging mir dann recht schnell auf die Nerven...die andere hörte immer zu, konnte mir aber auch nicht helfen und die Letze war der Knüller. Sie fragte mich jedes mal danach ob ich mitkomme feiern. Mir war wirklich nicht nach feiern, viel. hilft es anderen, ich konnte nicht feiern gehen. Ihre Oma war zeitgleich gestorben. Es tat mir leid für sie, aber ihre Oma hat ihr Leben gelebt, hat Enkel und Urenkel miterlebt. Da meinte sie zu mir schade, dass sie meine Kinder nie sehen wird. Da hab ich mich dann gefragt warum sie mir das erzählt. Sie hat ihr Leben gelebt, sei froh dass du deine Oma kennenlernen durftest, ich kenne meine gar nicht und meine Mutter hat nicht einmal Enkelkinder miterleben können....da ist es dann besser das Reden zu lassen. Es hat mich schwer enttäuscht, aber ich habe daraus gelernt. Ich glaube aus der Trauer kann man sich nur selbst heraus helfen. Natürlich kann man sich auch von anderen helfen lassen, aber erst einmal muss man es selbst wollen. Ich habe viel gelesen und mit der Zeit wurde es besser. Es wird auch bei dir besser werden.
LG

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13. Februar 2011 um 16:48

Hallo Nana!
es tut wirklich gut deine Worte zu lesen!
Ich finde auch dass nichts mit den Eltern vergleichbar ist...
Natürlich ist es trotzdem schlimm! Ich glaube die Leute wollen "nett" sein und wissen gar nicht dass sie einen damit verärgern. Sie denken nicht darüber nach wie es bei dem anderen ankommt, wie es dem anderen wirklich geht. Wie du schreibst, woher sollen sie es auch wissen.
Männer reagieren da wirklich anders, ich habe es an meinem Schwager und einem Freund gesehen...
Ich denke dass mein Vorgesetzter verstanden hat wie blöd es war, weil er nur mit seiner Mutter aufgewachsen ist da sie vom Vater verlassen worden sind. Ich glaube das ist dann auch noch mal was anderes, auch für Männer.
Du hast mal wieder Recht! Wir haben davor auch so gedacht wie die anderen! An diese ganzen unwichtigen Oberflächlichkeiten...ja, wir mussten ja durch diese Erfahrung zwangsläufig noch etwas erwachsener werden. Ich denke ja alles hat seinen Sinn und aus allem lernt man und so ist es auch hier. Es ist soooo schwierig Menschen zu finden, die genauso denken. Manchmal denke ich es liegt am Alter, weil man einfach in jungen Jahren oberflächlicher ist. Es nervt mich so...
Ja genau, in so einem Moment ist einem nicht nach feiern und amüsieren. Überhaupt so etwas jemand erklären zu müssen finde ich schon schlimm...das wird man sich doch denken können!?! Wenn sie nur 1x nachgefragt hätte, so nach dem Motto, damit du bescheid weißt wenn du dich so ablenken willst. Sie hat mich mehrmals gefragt und irgendwann meinte ich dann sauer ob sie es rafft, mir geht es scheiße, mir ist das schlimmste im Leben passiert was passieren konnte und du nervst mich feiern gehen! Klar kann ich mitkommen, aber ich würde dir vom Feinsten den Abend ruinieren. Mich kann KEINER aufheitern und schon gar nicht so! Da hat es dann wohl klick gemacht...Gott sei Dank gibt es ja Momente die einen aufheitern und ablenken, aber das waren nicht solche.
Ich hab mich auch schwer gewundert über ihr Verhalten, aber auch über das vieler anderer! Erst in so einem Moment sieht man wirklich wer ein wahrer Freund ist. War auch noch zusätzlich sehr traurig! Mit 1 Freundin hab ich den Kontakt komplett abgebrochen und mich von anderen fern gehalten.Es ging nicht anders. Ich dachte mir aber, es kann nicht sein dass dich nicht mal einer von denen fragt wie geht es dir, kann ich dir irgendwie helfen. Auf der anderen Seite kann man ja auch nicht allen den Kontakt abbrechen. Ich finde nicht das du zu moralisch denkst, ich sehe es genauso. Ich hab mich auch von ihr zurückgezogen und als sie dann mit ihren Problemchen ankam, meinte ich nur stopp, dafür hab ich keine Nerven und auch keine Energie. Das stimmt, das sollte in einer Freundschaft schon passen. Ja ich bin mir noch nicht so sicher ob ich noch einmal mit ihr darüber reden werde oder es einfach komplett lasse. Sie hat sich lange nicht mehr bei mir gemeldet. Irgendwann werden einem solche Dinge egal. Man konzentriert sich auf seine wahren Freunde und auf wichtigere Dinge im Leben. So sollte es auch sein!
Ganz ehrlich, wenn ich so richtig schlecht drauf bin, laufe ich in schwarz rum. Trage eigentlich schon lange an sich gerne oft schwarz und dann passt dann an solchen Tagen. Ansonsten habe ich eigentlich in den letzten Jahren darauf geachtet nicht immer in schwarz herum zu rennen. Inzwischen ist es mir egal wer war denkt. Auch wer meint wie lange eine Trauerzeit angemessen ist. Das entscheidet jeder selbst für sich!!! Ich weiß auch gar nicht ob dieses Wort so ganz zum Tod passt! Ist ja nciht so das man trauert und das war es dann. Man wird nie vergessen was alles passiert ist und diesen Menschen immer vermissen. Also trauert man ja eigentlich immer noch immer ein bisschen im Herzen. Man lernt einfach nur mit der Zeit damit besser umzugehen.Man muss es auch! Keiner würde wollen dass man an der Trauer zerbricht! Es wird mit der Zeit besser, aber man muss sich halt bemühen, ablenken und vor allem nicht mit so doofen Menschen beschäftigen.
LG

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18. Februar 2011 um 13:16

Hallo Nana,
ja das hört sich realistisch an mit der Narbe.
Am Mo wollte ich eigentlich erfolgreich verdrängen dass wir Valentinstag haben. Auf der einen Seite weil ich finde, wenn man sich liebt braucht man den Tag nicht und auf der anderen Seite, weil ich ihn auch gerne mit meinen Lieben gefeiert hätte. Nachdem mich dann alle an den Tag erinnert haben, konnte ich abends nur noch weinen und dachte mir das Leben ist doch einfach nur scheiße!!! Ich bin nicht total verzweifelt, aber ich frag mich wirklich für was lebt man eigentlich!?!
Meine Mutter vermisse ich sehr und ich merke es wird wieder schlimmer. Das mit dem sich einreden es geht ihnen gut, sie sind irgendwo und einfach nicht erreichbar, geht leider auch nur bedingt.
Bin auch irgendwie enttäuscht. Ich habe endlich mal wieder jemanden kennengelernt. Ich war ja 1 Jahr nicht feiern, alles war toll, ich hab schon so lange nicht mehr soviel gelacht und dann meldet sich der Mensch nicht mehr bei mir. Eigentlich hätte ich es auch lächerlich gefunden wenn er sich an Valentintstag gemeldet hätte, lächerlich aber doch süß. Es kam nichts und auch die Tage danach nicht und das macht mich gerade noch trauriger. Es ist wirklich eine sehr schwierige Zeit...ich hab ihm erst mal nichts davon erzählt, wobei es komisch war. Deswegen sei froh dass du dann so einen lieben Partner hast! Ich glaube das hilft auch viel.
Sorry für meine Worte heute, aber ich bin wirklich nicht gut drauf. Ich glaube ich lege mich später einfach ins Bett, heul mich mal richtig aus und gehe früh schlafen...
Meine Freundin ist 24. Es könnte daran liegen, wobei ich niemanden kenne der in dem Alter so ist oder war. Ich denke wir haben einfach unterschiedliche Ansichten vom Leben.
Vielleicht liegt hier aber auch mein Fehler. Manchmal sollte man das Leben lieber geniessen als dann so traurig zu werden wie ich. Dafür ich das Leben echt zu kurz und das kann auch nicht der Sinn sein zu leben!
LG

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18. Februar 2011 um 13:21
In Antwort auf keisha_12289965

Den Schmerz zulassen
Liebe Susi

Der Verlust deiner geliebten Mutter liegt noch nicht allzu lange zurück und während das erste Jahr nach dem Tod eines nahestehenden Menschen so eine Art "schmerzstillende - unempfindlich machende Watte" um die eigene Seele legt, kann der Schmerz im zweiten ... oft erst dritten Jahr danach so richtig ins Bewusstsein dringen und dann tut es schrecklich weh.
Du hast mein volles Mitgefühl und ich wünsche dir vor allem die Kraft, diesen Schmerz zuzulassen und dir allenfalls therapeutische Hilfe zu holen, damit du die Trauer zulassen und verarbeiten kannst.
Ich habe mich nach dem Tod meiner Mutter und meiner Leb enspartnerin - sie sind im Abstand von 10 Tagen gestorben! - ganz schnell in die Arbeit gestürzt und bin heute nach fast 9 Jahren an dem Punkt, wo ich nicht anders kann und in die Verarbeitung rein muss, weil es sonst nicht weitergehen kann und ich mich selber blockiere.
Ich habe das grosse Glück, dass meine neue Partnerin - sie ist Gestalttherapeutin! - mir Schritt für Schritt dabei hilft, mein wirkliches ICH erneut zu entdecken und mit der Trauer ein gesundes Verhältnis aufzubauen. Oft fühle ich mich richtig durchgeschüttelt und da fällt mir ein, dass ich dabei Altes loslassen kann ... es fällt von mir ab. Das Gefühl danach ist unendlich befreiend und dafür nehme ich gerne das Schütteln in kauf.
Lassdich von Menschen, die dir das Starksein aufdrücken wollen, nicht von deiner eigentlichen Trauerarbeit abbringen, denn sie ist "überlebenswichtig" und danach wirst du auch wieder glücklich sein, denn deine Mutter wünscht sich nichts sehnlicher, als dich wieder lachen zu sehen und zu spüren, dass in dir der Frieden eingekehrt ist. Sie ist bei dir und sie liebt dich, das wirst du immer wieder erfahren dürfen. Gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Liebe und Gute, mit lieben Grüssen estella 218

Hallo Estella 218,
danke für deine lieben Worte! Haben mich gleich zum weinen gebracht...
Ja du hast Recht und ich habe bemerkt dass sich die Trauer mit der Zeit verändert. Ich merke dass sie wieder schlimmer wird.
Es freut mich für dich dass du eine Partnerin gefunden hast, die die bei deiner Trauerarbeit hilft!
Ich finde Trauerarbeit ist etwas kompliziertes und leider, so ist es halt, langwierig. Da muss man durch. Ich denke ansonsten holt einen eines Tages die Trauer ein und davor habe ich Angst.
Ich bemühe mich aber die Trauer raus zu lassen, wie auch immer man Trauer verarbeitet...
Ich wünsche dir auch von Herzen alles erdenklich Liebe und alles Gute.
Ganz liebe Grüsse

Susi

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20. Februar 2011 um 9:43

Es wird schon besser werden bei uns...
Hallo liebe Nana,
ich verstehe dich so gut und erkenne mich selbst in sovielen Beschreibungen! Ist trotz allem irgendwie schön!
Ich kenne das leider auch zu gut mit der Laune die mal super gut und dann schlechter nicht sein. Ist ganz normal.
Ganz ehrlich, ich bin auch am Anfang sauer, von mir aus zickig und sonst wie gewesen wenn mich andere mit ihrem Schrott genervt haben. Mich haben Leute angerufen und mir irgendeinen Mist erzählt und ich sage dann mir geht es heute nicht so gut, ich kann gerade nicht reden und dann wurde ich auch noch angezickt wieso ich nicht mal zuhören kann. Einmal war ich auch einfach ehrlich und meinte weil es in meinen Augen unwichtiger Schrott ist und ICH dafür keine Energie habe! Meinen Freunden nehme ich es echt übel dass sie für mich nicht da waren und dann soll ich immer verfügbar sein!?! Die Zeiten sind vorbei...ich weiß dass das nicht ganz richtig ist, aber ich hab gelernt dass man sich selbst wirklich der Nächste ist! Du musst immer für dich selbst da sein, du musst dich lieben und du musst dich selbst aus diesem schwarzen Loch rausholen, es kann kein anderer. Wäre auch zuviel verlangt...ist eine traurige Erkenntnis, aber viel. ist das auch so wenn man wirklich erwachsen ist.
Mit den Kollegen kenne ich das haargenauso. Ich denke mir dann immer dass sie mich mal können. Ich muss mich für meine Launen nicht rechtfertigen, machen sie ja auch nicht und wenn mich einer wirklich richtig genervt hat, war ich ehrlich und hab gesagt warum ich so schlecht drauf war und siehe da, ab da an hatte ich meine Ruhe. Die sind in Gedanken ganz woanders. Bei mir fingen die dann auch an ob ich wegen dies und jenem schlecht drauf bin. Nee, unglaublich, es liegt "nur" an dem Tod meiner Mutter...
Eine Zeit lang musste ich den Leuten auch aus dem Weg gehen...aber es wird besser, glaub mir!
Aber man muss die Trauer auch raus lassen!!! Mich überkommt es auch manchmal und dann kann ich mich nicht mehr beruhigen. Man kann die Trauer nicht runterschlucken und ich denke dass das auch nicht gut wäre. Ich bin ganz ehrlich, mich hat das alles so schockiert, bei mir ging es ans Herz, ich hatte Rhythmus-Störungen bekommen und das hatte meine Mama auch...ich kann dir gar nicht sagen wie schwarz da die Welt für mich wurde. Aber es wurde besser und da konnte mir auch keiner helfen. Ich konnte das auch keinem erzählen, weil sich dann alle gleich wieder Sorgen machen würden und mich ehrlich gesagt dann damit noch nerven würden. Ich war da in so einem Stadium wo ich dachte und wenn ich morgen tot umfalle, ich wäre dankbar, dann hab ich die Scheiße hier hinter mir...ich liebe das Leben, nicht falsch verstehen und es wurde auch wieder besser, aber leider nicht mehr so wie früher.
Irgendwas lenkt einen immer ab, aber die Trauer holt einen auch wieder ein und beides ist normal und ok.
Deine Schwiegermutter hat das sehr schön formuliert!
Ist wirklich so!
Ja, wir sind jetzt wirklich erwachsen geworden. Wie schnell das auf einmal ging...
Ich denke darüber auch öfter nach, wie unbekümmert man früher war, aber ich denke das ist auch normal. Es wird nicht mehr so wie früher, aber wir werden uns sicherlich an anderen Dingen in diesem Leben erfreuen, auch wenn wir wissen dass das Leben leider nicht immer leicht ist...
Danke, du bist auch eine tolle Frau!
Nee, einen Waschlappen brauche ich wirklich nicht, dann bleibe ich lieber weiterhin Single...naja, wir haben uns noch mal gehört und mal schauen wir das weiterlaufen wird. Ich will ihm einfach nur keine Angst machen. Wenn ich darüber nachdenken was ich manchen Freunden damit für eine Angst eingejagt habe, will ich einen Mann damit nicht gleich abschrecken. Aber Ewig will ich das auch nicht verheimlichen...gehört halt leider mit zu mir! Er hat mir einiges von seinen Eltern erzählt und wenn ich dann höre dass seine Mama 59 ist und wie dies und jenes zusammen machen, macht mich das schon traurig. Aber ich gönne es den anderen, die können ja nichts dafür!!! Wütend macht es mich, wenn andere nicht zu schätzen wissen dass sie ihre Eltern noch haben! Muss aber auch jeder selbst wissen...
Hahahahaha wie du Recht hast mit dem Kennenlernen der Männer. Wirklich jeder Satz stimmt! Ich muss aber sagen, man gewöhnt sich auch ans Alleinesein. Ich hab einige Freunde, das ist mein Glück. Ehrlich gesagt war ich als das alles passiert ist, sehr froh alleine zu sein. Klar hat mir eine Schulter zum anlehnen gefehlt, heisst aber nicht das ein Partner einem hier eine Unterstützung sein kann.
Ich bin ja auch 29, ich mach mich schon lange nicht mehr verrückt wegen einem Partner. Es kommt wie es kommen soll und gut ist..Ich hab gelernt dass man sein Glück nicht von anderen abhängig machen soll. Dafür ist jeder selbst verantwortlich!
Wegen deinem Vater, mach dich nicht verrückt wegen dem letzten Urlaub! Damit erinnerst du mich an meine Schwester! Ich hab meine Mama im November, also einen Monat bevor sie starb, noch mal besucht und bin nach vielen Jahren mit ihr ihre Verwandten besuchen gegangen. Sie bereut es auch dass sie nicht mitgekommen ist. Was soll ich dir dazu sagen, es ist jetzt so und ich kann nicht sagen dass ich jetzt glücklicher wäre als meine Schwester weil ich dabei war...weißt du was ich meine!?! Klar, man hat was verpasst. Auf der anderen Seite hatten deine Eltern sicherlich einen schönen Urlaub zu zweit! Du hast dafür andere schöne Erinnerungen!!! Man muss es auch immer von anderen Seiten sehen! Dein Papa wollte das sicherlich so und Eltern sind ja so dass sie einen nicht belasten wollen. Meine Mutter wusste auch dass sie sterben würde. Bei unserem vorletzten Telefonat meinte sie zu mir sie wüsste nicht was wäre, wenn einem (also meinen Eltern) passieren würde, wie der andere dort alleine in dem Haus weiterleben sollte. Diesen Satz hatte sie mir aber schon ein paar mal gesagt und ich hab mir natürlich auch versucht einzureden alles ist ok, sie macht sich mal wieder darüber Gedanken. Klar, ich hatte Angst und man verdrängt so was lieber. Ich hab dann lachend gesagt worüber sie sich wieder Gedanken machen würde. Ich meinte dann, egal was passiert, wenn Vater was passiert, weiß ich du bist morgen bei mir und ziehst hier wieder her, da hat sie gelacht und wenn dir was passieren würde, ich weiß nicht was dann wäre, ich bin mir nicht sicher ob mein Vater wieder zurück kommt, aber ich wäre auf jeden Fall immer für ihn da...tja und so schnell wird es dann Wirklichkeit! Es ärgert mich dass ich so blöd war und darauf nicht reagiert habe! Dass ich nicht hartnäckiger war...hinterher ist man immer schlauer! Ich verstehe bis heute nicht wie man wissen kann dass es einem so schlecht geht, dass man weiß das man bald sterben wird, nicht zum Arzt gehen will und sich von keinem verabschieden will...mich macht das immer noch sehr traurig! Auf der anderen Seite denke ich mir, sie kennt meine Schwester und mich. Ich hätte die Nerven verloren und wäre gleich zu meinen Eltern gefahren und ich wäre mit ihr zum Arzt gegangen...bei mir gibt es kein nein wenn ich sehe dass es einem nicht gut geht! Tja, mein Vater hat sich leider nicht durchgesetzt, was ich ihm sehr übel nehme. Ich hab es ihm 1x gesagt als er unverschämt wurde. Ansonsten rede ich nicht mehr darüber, aber manchmal denke ich mir, warum ich mich jetzt eigentlich dauernd mit ihm beschäftigen soll, wenn er auf seine Frau nicht aufpassen konnte, soll er doch schauen wie er alleine klar kommt...aber so gemein kann ich dann nicht sein und ich weiß er kann nichts dafür. Er ist halt so wie er ist und so einen Mann bräuchte ich nicht! Vielleicht wollte meine Mama auch einfach nicht mehr. Wer weiß. Ich verstehe immer noch nicht warum alles so kam. Ich bin mir sicher auch nicht alles zu wissen, wie gesagt Eltern wollen einen auch nicht belasten, leider. Wissen würde ich es heute gerne noch, aber damit wühle ich immer wieder nur meinen Vater auf, was auch nicht toll ist und ganz ehrlich, es ändert nichts daran wie es heute ist. Sie ist gestorben und das kann keiner mehr ändern! Ich weiß nur ich hätte so nie gehandelt!
Für mich habe ich daraus gelernt dass man manchmal eher darauf achten sollte was einem andere wirklich sagen wollen, wie es ihnen wirklich geht und man muss auf sich selbst achten! Für was leben wir denn ansonsten!?!
es wird irgendwann besser, davon bin ich überzeugt, halt anders als vorher! man muss trauern, sich aber auch ablenken. Wie oft bin ich lächelnd durch die Gegend gelaufen und hätte eigentlich anfangen können zu weinen, aber irgendwann geht das nicht mehr. Ich hab mich bemüht, oft geweint, aber irgendwann geht es wieder weiter. Ganz ehrlich, wichtig sind nur deine Lieben. Also deine Familie, dein Freund und deine guten Freunde, der Rest kann einen mal und es muss einen nicht jeder verstehen...
Man muss ja lernen selbst mit der Trauer klar zu kommen. Mir ist das reden darüber recht schnell vergangen, vor allem weil mich so wenige verstanden haben! Dann fing das Geheule anderer an, das hat mich genervt...ich hab mich zusammen gerissen und andere fingen an zu weinen als ob es einen selbst betrifft, das nervte irgendwann mal sehr!
Heute habe ich auch manchmal noch Momente, wenn ich darüber rede, ich muss dann so weinen dass man mich nicht mehr beruhigen kann. Ich muss mich dann entweder ausweinen oder schnell das Thema wechseln. Leider passiert mir das wirklich IMMER bei Leuten, die mir nicht so nahe stehen...komisch! Und das will ich nicht bei dem Typen den ich kennengelernt habe...
Ich hoffe es geht dir heute wieder besser!??
Ich wünsche dir noch einen schönen ruhigen Sonntag und eine stressfreie neue Woche!
Drück dich ganz fest und ganz liebe Grüsse

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6. August 2011 um 12:18

Meine Mutter ist tod............
Hallo Susi,
meine Mutter verstarb im Dezember 2007. Fuer mich ist es sehr schwer da ich zu spaet von Australien kam.
Um ehrlich zu seien - ich weine immer noch JEDEN Tag! Ich vermisse meine Mami so sehr. Meine kleine Tochter (5) kannsich nicht an sie erinnern- meine grosse Tochter (8) hat sie so lieb gehabt.

Ich habe dich heute abend gefunden, weil ich mal wieder wegen meiner Mami geweint habe...

Als sie starb konnte ich nicht weinen,ich musste mit 2 zwei kleinen Kindern nach Deutschland fliegen.Dann kam die Beerdingung, meine Kinder blieben beim Baby sitter- too much..
Weihnachten war nah - und um ehrlich zu seien - es gibt nichts wichtigeres fuer Kinder... Also Traenen verdruecken..

Die Antwort meines Australischen Mannes war: Everybody's Mum dies- well his is alive..

Ich konnte nie richtig trauern. Mache es jetzt oder es geht Dir wie mir- sobald ich alleine bin- weine ich um meine Mami

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8. August 2011 um 10:16
In Antwort auf elba_12158655

Meine Mutter ist tod............
Hallo Susi,
meine Mutter verstarb im Dezember 2007. Fuer mich ist es sehr schwer da ich zu spaet von Australien kam.
Um ehrlich zu seien - ich weine immer noch JEDEN Tag! Ich vermisse meine Mami so sehr. Meine kleine Tochter (5) kannsich nicht an sie erinnern- meine grosse Tochter (8) hat sie so lieb gehabt.

Ich habe dich heute abend gefunden, weil ich mal wieder wegen meiner Mami geweint habe...

Als sie starb konnte ich nicht weinen,ich musste mit 2 zwei kleinen Kindern nach Deutschland fliegen.Dann kam die Beerdingung, meine Kinder blieben beim Baby sitter- too much..
Weihnachten war nah - und um ehrlich zu seien - es gibt nichts wichtigeres fuer Kinder... Also Traenen verdruecken..

Die Antwort meines Australischen Mannes war: Everybody's Mum dies- well his is alive..

Ich konnte nie richtig trauern. Mache es jetzt oder es geht Dir wie mir- sobald ich alleine bin- weine ich um meine Mami

Hallo australien16,
das tut mir sehr für dich leid!
Ich war ja leider auch zu spät da und hab nur funktioniert. Ich kann dir gar nicht sagen wie es heute bei mir ist. Manchmal könnte ich einfach nur anfangen zu weinen wenn ich an sie denke. Ich versuche wenigsten dann zu trauern, wenn ich alleine bin oder mit meiner Schwester. Mich verstehen nur wenige Menschen, ich denke es ist normal. Es verstehen nur diejenigen, die eine geliebte Person verloren haben. Aber manchmal gibt es auch Tage, da denke ich dass ich schon total abgestumpft bin. Ich denke über alles nach und bin einfach nur leer. Es ist leider einfach alles scheiße ohne sie. Ich versuche zwar weiter zu leben, so hätte sie es ja auch gewollt, aber es ist nicht einfach. Du hast deine 2 Kinder und einen Mann für die da sein musst und das ist ja was schönes. Ich denke Männer sehen es auch anders als wir Frauen. Für uns hat unsere Mutter eine ganz andere Bedeutung. Ich muss sagen dass ich mich verändert habe durch die Situation. Ich sehe das Leben mit anderen Augen. Jeder nicht genutzte Tag ist ein verschwendeter Tag. Ich hab ja gesehen wie schnell und unerwartet es zuende gehen kann. Momentan ist es bei mir so, dass ich einfach wenig Energie für alles habe. Ich merke das mir vieles egal ist, was nicht gut ist. Momentan geht es einem weiteren Familienmitglied aus ähnlichen Gründen wie meiner Mutter damals schlecht. Manchmal denke ich so schmerzliche Themen holen einen immer wieder im Leben ein.
Die Person liegt im Krankenhaus, aber ich konnte bisher noch nicht hin. Beim letzten mal konnte ich mich gerade noch so zusammen reissen. Dieses mal ist es anders. Manche denken nicht darüber nach was sie sagen, so erzählte dieser Person wie es ihr ergangen ist und dass sie ja so froh war dass sie gleich in Krankenhaus gekommen ist und dass das ja wohl ein schlimmer Tod sein muss. Ich dachte mir nur danke, dass du uns alle noch mal daran erinnert hast und ja, es ist mit Sicherheit ein schlimmer Tod!!! Die Person kann nichts dafür, aber ich kann inzwischen nicht mehr ruhig sein bei so was. Ich kann irgendwie nicht mehr über dieses Thema Krankheit reden und nachdenken. Es tut mir leid für die Person und ich wünsche ihr natürlich alles Gute und dass sie schnell wieder gesund wird. Aber ich kann es nicht sehen und hören, ich ertrage es nicht mehr...
Ich habe gelernt, dass man selbst auf sich aufpassen muss. Du musst schauen dass es dir gut geht. Es hört sich so an als ob du nicht zum trauern kamst. Es gibt aber soviele unterschiedliche Wege zu trauern. Wenn du weinen musst, dann weine. Hast du viel. Freundinnen oder Verwandte mit denen du darüber reden kannst?
Was mir geholfen hat war einfach Ruhe für mich alleine, schreiben und ich habe einige gute Bücher gefunden.
Aber wie du sicherlich weißt, holt einen die Trauer immer wieder ein. Das ist ganz normal. Aber es tut gut, wenn man weiß dass man nicht alleine ist. Schau mal wievielen es hier so geht. Es ist sicherlich ein schwacher Trost, aber für mich ist das ein bisschen beruhigend.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft und trauer wenn dir danach ist!

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9. November 2011 um 0:48

Meine MAMA ist nicht mehr da...
Ich habe mich jetzt entschlossen, einen Monat nach dem Tod meiner Mutter die Hilfe aus Internet zu suchen, weil ich Diese sehr "bedingt" in meiner Familie finde... Es hat mich nicht sooo sehr verwundert, dass ich nach dem Suchwort "Hilfe, meine Mama ist tod" in der Frauergesellschaft gelandet bin, weil mein Mann sagte nur am Todestag meiner Mutter: "Es musste halt so sein," und kein Trostwort dazu. Am liebsten, hätte ich an diesem Tag Tintenkiller genommen und mein Leben wegradiert.
Ich komme ursrunglich aus Ukraine, meine Familie lebt in Kiev und ich hatte die letzte 10 Jahre mich mit meiner Mama 2 Mal im Jahr gesehen und mehrmals im Monat telefoniert. Zwar, habe ich ganz große Familie meines Mannes ins Herz geschlossen und habe zwei Söhne, mit meiner alter "Heimat" habe ich immer noch sehr inniges Verhältnis. Ich liebe sie alle - meine Familie, ob sie von Hier oder von Dort sind.
Meine Mutter ist seit 1,5 Jahren an der Leukämie erkrankt und die Erkrankung ist in sehr schnellen Zügen fortgelaufen.
Sie hatte noch ganz unbesorgt Ihren 70-Geburtstag gefeiert und danach ging Schlag auf Schlag - vor allem aus dieser Entfernung - habe ich viel zu spät erkannt, wie Ernst das um sie steht.
Wir meckern auf unsere Krankenversicherungssystem in Deutschland, aber wir haben nicht die leiseste Ahnung, wie es woanders ist... Die Behandlung, die Tabletten, die Spritzen, auch Krankenhausaufenthalt, die Blutkonserven, auch Transport muss man da privat übernehmen. Ich hätte auch viel mehr übernommen, wenn das Leben von meiner Mama das retten konnte. Ich kann nur vor Wut mir die Pulsadern aufschneiden, aber meine Kinder kann ich nicht auf dieser Weise verlassen.
Sie ist TOD, sie war meine beste FREUNDIN, sie hat mich genommen wie ich bin, ohne täglichen Korrekturen, wie mein Mamnn und ich fühle jetzt mich so ALLEINE und LEER.
Und gebe mir Mühe es anderen nicht anzumerken. Mein Ältester hat gerade angefangen zu studieren und Kleinerer ist ein pubertierender. Wir sind selbstständig und jeden Tag wird erwartet dieser Stehmänchen-Einstellung, aber am liebsten würde ich mich aus diesem Leben stehlen für immer...

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9. November 2011 um 8:35
In Antwort auf minou_12326704

Meine MAMA ist nicht mehr da...
Ich habe mich jetzt entschlossen, einen Monat nach dem Tod meiner Mutter die Hilfe aus Internet zu suchen, weil ich Diese sehr "bedingt" in meiner Familie finde... Es hat mich nicht sooo sehr verwundert, dass ich nach dem Suchwort "Hilfe, meine Mama ist tod" in der Frauergesellschaft gelandet bin, weil mein Mann sagte nur am Todestag meiner Mutter: "Es musste halt so sein," und kein Trostwort dazu. Am liebsten, hätte ich an diesem Tag Tintenkiller genommen und mein Leben wegradiert.
Ich komme ursrunglich aus Ukraine, meine Familie lebt in Kiev und ich hatte die letzte 10 Jahre mich mit meiner Mama 2 Mal im Jahr gesehen und mehrmals im Monat telefoniert. Zwar, habe ich ganz große Familie meines Mannes ins Herz geschlossen und habe zwei Söhne, mit meiner alter "Heimat" habe ich immer noch sehr inniges Verhältnis. Ich liebe sie alle - meine Familie, ob sie von Hier oder von Dort sind.
Meine Mutter ist seit 1,5 Jahren an der Leukämie erkrankt und die Erkrankung ist in sehr schnellen Zügen fortgelaufen.
Sie hatte noch ganz unbesorgt Ihren 70-Geburtstag gefeiert und danach ging Schlag auf Schlag - vor allem aus dieser Entfernung - habe ich viel zu spät erkannt, wie Ernst das um sie steht.
Wir meckern auf unsere Krankenversicherungssystem in Deutschland, aber wir haben nicht die leiseste Ahnung, wie es woanders ist... Die Behandlung, die Tabletten, die Spritzen, auch Krankenhausaufenthalt, die Blutkonserven, auch Transport muss man da privat übernehmen. Ich hätte auch viel mehr übernommen, wenn das Leben von meiner Mama das retten konnte. Ich kann nur vor Wut mir die Pulsadern aufschneiden, aber meine Kinder kann ich nicht auf dieser Weise verlassen.
Sie ist TOD, sie war meine beste FREUNDIN, sie hat mich genommen wie ich bin, ohne täglichen Korrekturen, wie mein Mamnn und ich fühle jetzt mich so ALLEINE und LEER.
Und gebe mir Mühe es anderen nicht anzumerken. Mein Ältester hat gerade angefangen zu studieren und Kleinerer ist ein pubertierender. Wir sind selbstständig und jeden Tag wird erwartet dieser Stehmänchen-Einstellung, aber am liebsten würde ich mich aus diesem Leben stehlen für immer...

Hallo Jekaterina65,
erst einmal mein Beleid! Das ist ja alles noch sehr frisch bei dir,ich weiß noch wie anstrengend die ersten Wochen bei mir waren...
Ich verstehe dich besser als du denkst...!
Leider ist so, dass stellen dann doch die meisten fest, dass einen eigentlich nur diejenigen verstehen, die selbst ihre Mutter verloren haben. Ich bin fest davon überzeugt dass Männer anders trauern, sie reden, wenn überhaupt, auch anders darüber. Viele wissen gar nicht wie sie einem in der Situation helfen können. Vergiss das nicht und versuche dich deswegen nicht über andere zu ärgern. Ich habe mich darüber geärgert, aber es hat nichts gebracht! Du sollst dich auch nicht verstellen! Wenn du nicht gut drauf bist, bist du nicht gut drauf. Du hast ja auch einen wichtigen Grund! Auf der Arbeit war ich auch immer bemüht dass es mir keiner anmerkte, aber zu lächeln viel mir schwer, es gab nichts zu lächeln für mich. Ich funktionierte, man konnte sich mit mir unterhalten, aber mich brauchte niemand zu fragen wie es mir geht. Am Anfang habe ich mich auch bemüht dass mir keiner was anmerkt, dann dachte ich mir, momentan mal mir geht es schlecht und warum soll ich mich verstellen!?! Es ist ja nicht so dass ich anderen um den Hals gefallen bin und geweint habe. Irgendwann war es mir scheißegal wer was über mich dachte. Wer meinen Gefühlszustand nicht ertragen konnte, musste mir aus dem Weg gehen, ich konnte das nicht abstellen. Einige haben es nicht verstanden. Dann kommen die Standard-Sprüche das Leben geht weiter. In den Moment dachte ich, leider. Natürlich geht es weiter, aber niemand kann erwarten dass man in paar Wochen den Tod der wichtigsten Person im eigenen Leben einfach mal abgehakt hat!!! Das muss keiner verstehen. Dir ist was schlimmes passiert mit den Tod deiner Mutter und du musst erst einmal lernen damit klar zu kommen, mit deiner Trauer und dann zu schauen dass es dir besser geht!
Du bist ja nicht alleine! Ich weiß was du meinst, aber schau mal, du hast deine Familie! Wir haben auch so unsere Kommunikationsprobleme, aber trotzdem geht es den anderen nicht viel anders als mir, auch wenn jeder anders trauert.
Wenn du wütend bist, mach z.B. Sport, das hat mir geholfen. Ich war auch sehr wütend, bin ich auch heute manchmal noch.
Ich habe am Anfang auf der Arbeit nur funktioniert. Heute bin ich froh dass ich nach 3 Wochen Urlaub wieder arbeiten gegangen bin! Es hat mich abgelenkt und so konnte ich nicht in ein tiefes Loch fallen. Jeder ist da anders, aber einwenig Ablenkung kann nicht schaden. Man kann nicht nur trauern...
Ich kann mir gut vorstellen wie es dir geht, mir war mein Leben zu dem Zeitpunkt auch egal. Trotzdem kann ich auch dir nur das Gleiche sagen wie den anderen, dass deine Mama sicherlich nicht wollen würde dass du unglücklich bist oder dir das Leben nimmst! Unser Mütter wollen doch alle dass wir glücklich sind und trotzdem unser Leben weiter leben und sie im Herzen bei uns tragen und an sie denken. Ich denke mir immer, das ist das Einzige was mir niemanden wegnehmen kann! Ich bin dankbar für jedes Erlebnis und jeden Tag mit ihr und ich erinnere mich mit einem Lächeln daran!
Mit der Zeit geht das Leben wieder weiter und auch du wirst wieder lachen können, aber es braucht seine Zeit.
Ich wünsche dir alles Gute!

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30. November 2011 um 1:34
In Antwort auf carly_12535854

Mutter gestorben
Hallo,

auch meine Mutter ist gestorben, und zwar am 25. Mai. Sie war alkoholkrank, da sie den Verlust von meinem Bruder, der noch ein Baby war, vor mehr als 30 Jahren nicht verkraften konnte. Die Leber meiner Mutter war schon sehr angegriffen, die Ärzte haben trotz der schlechten Werte der Leber ständig an ihr rumoperiert. Sie war ja auch privat versichert.... Zum Schluss hat sich Bauchwasser angesammelt. Ich telefonierte an einem Sonntag Morgen mit ihr und da sie schlecht Luft bekam und sehr starke Schmerzen hatte, brachte ich sie ins Krankenhaus. Zu der Zeit hatte sie schon eine Bauchfellentzündung, was uns aber Niemand sagte. Den Dienstag darauf habe ich sie besucht und auf die Visite vom Chefarzt gewartet. Zu diesem Zeitpunkt waren die Schmerzen meier Mutter schon so stark, dass sie nur noch gewimmert hat. Ihr Bach war so hart und so dick als wäre sie hochschwanger. Der Chefarzt sagte uns dann endlich dass sie eine Bauchfellentzündung habe, aber alles gut wird. Da ich arbeite bin ich wieder zurück ins Büro gefahren. Am Abend habe ich sie angerufen und sie war sehr müde. Sie hat Morphium bekommen, das wusste aber weder sie noch ich. Sie klagte über Übelkeit und ich habe sie getröstet und gesagt dass ich am nächsten Tag früh morgens zu ihr komme. Denn ich habe mir kurzfristig Urlaub genommen, damit ich für sie dasein kann. In der Nacht klingelte um halb vier mein Telefon. Mein Vater war total verstört und berichtete mir, dass meine Mama in der Nacht viel Blut erbrochen hat und im Koma liegt. Ich habe geweint, geschrien und dachte alles sei ein böser Traum. Wir sind noch in der Nacht zu ihr gefahren, die Ärtze haben ihre persönlichen Sachen übergeben, aber auch immer wieder Hoffnung gemacht. Nach 6 Tagen Angst, vor dem Telefon, täglichen Besuchen, Hoffnung und Flehen haben ihre komplette Organe versagt. Es kann nur Jemand verstehen welcher Schmerz das ist, wenn man es erlebt hat. Die Beerdigung organisieren, das Handeln wie ein Roboter..... Als mir ein Pfleger von der Klinik das blutüberströmte Oberteil meiner Mutter mitgegeben hat, ohne mich vorzuwarnen, bin ich fast durchgedreht denn daran konnte ich sehen was in der Nacht mit ihr passiert ist. Ich verfluche den Arzt, dass er mir nicht gesagt hat wie schlecht Mamas Zustnd ist. Ich hätte sie nie allein gelassen!!!! Mich verfolgen die Bilder von ihr auf der Intensivstation, das Piepen der Geräte und es gibt nicht einen Tag seit ihrem Tod an dem ich morgens aufstehe und es mir gutgeht. Ich habe einen 18jährigen Sohn und einen Mann, einen Hund, einen Job und meinen Vater der ohne meine Mama nicht zurecht kommt. Aber ich muss weiterhin funktionieren, sodass ich gar nicht realisieren kann was passiert ist. Ich habe Angst davor dass ich eines Tages zusammenbreche, denn der Schmerz sitzt so unendlich tief.

Mutter gestorben
Ich kann es nicht glauben. Deine Mutter ist genause wie meine verstorben. Leber, Operation, Bauchfellentzuendung. Sie wurde jede Woche punktiert, da so viel Wasser im Bauch war. Am Samstag sind es 4 Jahre dass sie verstorben ist. Es tut immer noch so weh!

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22. Mai 2013 um 23:43

Kenne das Gefühl
Ich kann das voll und ganz mitfühlen. Meine Mutter verstarb 3 Tage nachdem sie bei mir eingezogen ist. Auch sie spürte das sie bald sterben
Wird. Sie rief mich ins Wohnzimmer und sagte mir sie habe grade davon geträumt sie seie Tod. Ich ging zu Ihr umd sagte mach keinen blödsinn das kannst du mir nicht antun...wir waren grade zusammen gezogen und ich sorgte mich gerne um sie. Ich hatte zweifel und rief nachts noch im krankenhaus an. Sie sagten ich solle sie am nächsten Morgen sofort vorstellen. Doch es war zu spät...morgends weckte sie mich leicht bekleidet und die ganze wohnung und ihr körper war voll mit Blut. Ich fragte was passiert seie und sie antwortete nur, sie war im Bad und aufeinmal kam das ganze Blut aus Ihr raus. Die Ärzte waren ratlos sie fanden die blutungsstelle einfach nicht. Sie bekam 29. Blutkonserven und verstarb im alter von 58Jahren mein Vater starb mit 51.Jahren nun bin ich allein verzweifelt komm nicht von ihr los und sie begleitet mich sogar in meinen Träumen.

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22. November 2013 um 18:39

Tod der der Mutter
Hallo!
Das ist genau meine Geschichte..nur 3 Jahre später..
Gerne hätte ich eine Kontaktaufnahme auf FB.

Christiane Guerra Polanco

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15. Januar 2014 um 21:36

Es wird nie mehr gut aber besser !
Hallo Susi,
Meine Mutter ist gestorben als ich noch sehr klein war das ist jetzt ungefähr 10 Jahre her es ist am Anfang wirklich sehr schlimm natürlich war es bei mir noch etwas anderes weil ich sehr jung war (so ungefähr 3) aber erst als ich größer geworden bin ist es mir richtig klar geworden das ich sie nicht mehr wieder sehen kann so mit 10 war es am schlimmsten ich konnte nachts nicht schlafen und wenn jemand von seiner Mutter gesprochen hat musste ich sofort weinen inzwischen geht es besser wenn mich jemand drauf anspricht schaffe ich es ihm normal zu antworten aber ich habe sehr starke Verlust engste und träume nachts oft das jemand der mir wichtig ist einfach stirbt aber im großen und ganzen wird es von Jahr zu Jahr besser und es stimmt was du als letztes geschrieben hast !!!!! Ich hoffe das es bei dir schneller als bei mir besser wird alles liebe georgie ;D

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1. Februar 2014 um 23:56

Du wirst das schaffen
hallo deine nachricht ist sehr schrecklich du tust mir wirklich voll leid wie alt bist du eigentlich? aber du bist ein starkes mädchen an deiner stelle könnt ich wahrscheinlich nicht mehr leben würde nur noch heulen habe meine mutter sehr lieb aber du schaffst es ich drücke dir die daumen du hast bestimmt mehrere familie-mitglieder die wo alle zu dir halten ich hab ja schon angst wenn meine mama mal später nach hause kommt es könnte immer was passiert sein ich bin froh das ich sie habe aber ich wünsche dir viel glück deiine freunde stehenn zu dir und deine familie auch du bist nich allein aber wie schrecklich es sich anhört deine mama schaut dir vom himmel zu und passt immer auf dich auf und beschützt dich wünsche dir eine gute beesserung und das du das drama schnell überwindest du schaffst das du arme! wünsch dir noch viel glück

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18. Oktober 2014 um 20:31

Bitte, meld dich bei mir...
Hoi, meine Name ist Annamaria und brauche Hilfe... Mir ist das gleiche passiert, von A bis Z!, kann nicht glauben.... Bitte, falls du Zeit und Kraft hast, schreib mir....
Mit liebe Grüsse Annamaria

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13. November 2015 um 11:11

Vermisse sie...
Hallo,
vor knapp 6 Wochen habe ich meine Mama mit nur 52 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren. Sie hat Anfang Juni die Diagnose bekommen und keine Chemotherapie vertragen und so ging der Kampf leider grausam und sehr schmerzvoll schnell zu ende. Ich hatte immer ein sehr gutes Verhältniss zu ihr und habe im August noch meine zweite Tochter geboren und konnte ihr somit Ihren dringlichsten Wunsch erfüllen. Doch umso Schwerer ist es jetzt für mich. Ich bräuchte sie so oft und vermisse sie jeden Tag. Kann es noch garnicht realisieren und stehe vor dem Grab meiner Mama und kapiere es nicht. Es ist sehr schwer und weiß nicht ob die Realität irgendwann kommt oder was noch passiert. Ich kann mich meinem Mann komischerweise nicht nähern obwohl ich ihn über alles liebe aber ich habe das Gefühl keiner versteht mich so richtig. Mein Papa wohnt 10 Fahrminuten von uns weg und ich möchte jetzt so oft es geht bei ihm und meinem Bruder sein, dass führt natürlich gleich wieder zu einem Konflikt was ich auch verstehen kann. Aber dort fühle ich mich wohl und kann auch loslassen und sie können halt eher verstehen so denke ich was in mir vorgeht. Ich würde einfach gerne wen finden dem es vllt ähnlich geht und man quatschen kann.

LG Katharina

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19. Dezember 2015 um 6:16
In Antwort auf brynn_12339378

Vermisse sie...
Hallo,
vor knapp 6 Wochen habe ich meine Mama mit nur 52 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren. Sie hat Anfang Juni die Diagnose bekommen und keine Chemotherapie vertragen und so ging der Kampf leider grausam und sehr schmerzvoll schnell zu ende. Ich hatte immer ein sehr gutes Verhältniss zu ihr und habe im August noch meine zweite Tochter geboren und konnte ihr somit Ihren dringlichsten Wunsch erfüllen. Doch umso Schwerer ist es jetzt für mich. Ich bräuchte sie so oft und vermisse sie jeden Tag. Kann es noch garnicht realisieren und stehe vor dem Grab meiner Mama und kapiere es nicht. Es ist sehr schwer und weiß nicht ob die Realität irgendwann kommt oder was noch passiert. Ich kann mich meinem Mann komischerweise nicht nähern obwohl ich ihn über alles liebe aber ich habe das Gefühl keiner versteht mich so richtig. Mein Papa wohnt 10 Fahrminuten von uns weg und ich möchte jetzt so oft es geht bei ihm und meinem Bruder sein, dass führt natürlich gleich wieder zu einem Konflikt was ich auch verstehen kann. Aber dort fühle ich mich wohl und kann auch loslassen und sie können halt eher verstehen so denke ich was in mir vorgeht. Ich würde einfach gerne wen finden dem es vllt ähnlich geht und man quatschen kann.

LG Katharina

Auch
Hallo Katharina,

mir ist es auch passiert meine mama 51bauchspeicheldrüsenkrebs am 3.12 gestorben und am 10 beerdigt. ich kann es nich glauben

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31. Dezember 2015 um 11:24

Was haltet ihr davon ein Medium einzuschalten
Ich meine damit keine Hokuspokustante sondern ein echtes Medium das Kontakt aufnehmen kann.
Findet ihr das:
a) gruselig
b) unmöglich
c) gute Idee
d) ........... (eigene Ansicht)

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19. März 2016 um 11:39

Das gleiche erlebnis..
Ich kann das sehr gut nachvollziehen was du da erlebt hast , genau das selbe in genau der selben art hab ich das auch erlebt. Es ist echt schwer damit umzugehn.

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20. September 2016 um 13:43

Mama einfach weg
Meine Mama ist gester gestorben. Einen tag nach meinem Geburtstag. Es macht mich fertig. Es hat alles angefangen mit einer verstopften arterie am Fuss. Sie musste 2 Zehen entfernen. Während der op hatte sie ein Herzinfakt. Die op hat Sie gut überstanden. Die Hoffnung war gross das jetzt alles gut wird. War leider nicht soo. Paar Tage später musste sie nochmal operiert werden am Fuss. Sie hatte eine entzündung. Die op verliff gut. Sie blühte nochmal auf. Ich telefonierte jeden Tag mit ihr weill sie so weit weg war. 2 Tage später hatte sie nochmal einen Herzinfakt. Wurde auch sofort darüber informiert. Sie hatte an diesem Tag 2 ops. Sie versuchten es zuerst mit stents. Das klappte leider nicht da eine arterie platze. In der 2 op machten sie mehre bypesse. Danach lag Sie im künstlichen Koma. Als ich das erfahrte war ich am boden zerstört. Ich war 2 mal bei ihr. Das 3 mal konnte ich nicht. Ich konnte nicht sie in diesem koma anschauen. Aber jetzt mache ich mir forwürfe warum bin ich nicht da gewesen. Am sontag an meinem geburtstag hatte sie herz probleme bekommen. Da sagten die arzte jetzt darf nix mer passieren da sie jetzt ums überleben kämpfte. Am montag um 11 ging es mir total scheisse.. mein herz rasste total.. um 2 uhr ruft mein dad an und sagte Mama ist um 11 gestorben. Es total schwirig für mich. Ich werde nie mehr mit ihr reden können sie nie mehr sehen. Ihr lachen hören ihr geruch.. ich vermisse sie total. Weiss auch nicht wie ich damit umgehen soll. Meine freunde haben das nicht erlebt. Wissen selbst nicht wie sie mir helfen können.. momentan verkrich ich mich will auch nicht darüber sprechen. Sie war erst 62. mein papa seh ich erst am wochenende er ist auch total am boden aber er spielt denn starken.. ich wollte mit ihr noch einiges erleben. Jetzt ist nur noch die leere da die trauer. Ich vermisse siie unendlich

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2. November 2016 um 12:01
In Antwort auf petera_12965995

Mama einfach weg
Meine Mama ist gester gestorben. Einen tag nach meinem Geburtstag. Es macht mich fertig. Es hat alles angefangen mit einer verstopften arterie am Fuss. Sie musste 2 Zehen entfernen. Während der op hatte sie ein Herzinfakt. Die op hat Sie gut überstanden. Die Hoffnung war gross das jetzt alles gut wird. War leider nicht soo. Paar Tage später musste sie nochmal operiert werden am Fuss. Sie hatte eine entzündung. Die op verliff gut. Sie blühte nochmal auf. Ich telefonierte jeden Tag mit ihr weill sie so weit weg war. 2 Tage später hatte sie nochmal einen Herzinfakt. Wurde auch sofort darüber informiert. Sie hatte an diesem Tag 2 ops. Sie versuchten es zuerst mit stents. Das klappte leider nicht da eine arterie platze. In der 2 op machten sie mehre bypesse. Danach lag Sie im künstlichen Koma. Als ich das erfahrte war ich am boden zerstört. Ich war 2 mal bei ihr. Das 3 mal konnte ich nicht. Ich konnte nicht sie in diesem koma anschauen. Aber jetzt mache ich mir forwürfe warum bin ich nicht da gewesen. Am sontag an meinem geburtstag hatte sie herz probleme bekommen. Da sagten die arzte jetzt darf nix mer passieren da sie jetzt ums überleben kämpfte. Am montag um 11 ging es mir total scheisse.. mein herz rasste total.. um 2 uhr ruft mein dad an und sagte Mama ist um 11 gestorben. Es total schwirig für mich. Ich werde nie mehr mit ihr reden können sie nie mehr sehen. Ihr lachen hören ihr geruch.. ich vermisse sie total. Weiss auch nicht wie ich damit umgehen soll. Meine freunde haben das nicht erlebt. Wissen selbst nicht wie sie mir helfen können.. momentan verkrich ich mich will auch nicht darüber sprechen. Sie war erst 62. mein papa seh ich erst am wochenende er ist auch total am boden aber er spielt denn starken.. ich wollte mit ihr noch einiges erleben. Jetzt ist nur noch die leere da die trauer. Ich vermisse siie unendlich

Liebe mimeli5,
ich kann dich sooo gut verstehen. Meine Mama ist am 23. September gestorben und ich vermisse sie auch so sehr. Auch wenn meine Mama schon 78 Jahre war, es ist einfach immer zu früh! Wir haben im gleichen Haus gewohnt, sie war lange Zeit pflegebedürftig und wurde von mir und meinem Papa gepflegt. Auch bei Ihr fing es mit einem arteriellen Verschluss im Bein an. Nach einer Lysebehandlung war sie plötzlich nicht mehr bei Bewusstsein. Die Ärztin meinte, es könne ein Schlaganfall dazu gekommen sein. Sie konnte nicht mehr schlucken und sprechen. Es tat so weh, das mit anzusehen. Eine Bypass-Operation hätte sie lt. Aussage der Ärzte nicht überstanden, so dass nur die Möglichkeit geblieben wäre, das Bein am Oberschenkel zu amputieren. Dann kam noch eine Lungenentzündung dazu und nach 11 Tagen ist meine Mama dann gestorben. Glaub´ mir, ich weiß, wie es dir jetzt geht. Es kommt mir vor, als sei ein Teil von mir mit gestorben. Wenn ich jetzt die Wohnung meiner Eltern betrete und den leeren Sessel sehe, in dem meine Mama immer saß, meine ich, mir reißt es das Herz aus dem Leib. Ich habe mal einen schönen Spruch gelesen: Eine Mutter kann alles ersetzen, aber eine Mutter kann niemand ersetzen. Ja, so ist es. Sie fehlt einfach so!

Vielleicht kann es dich ein ganz klein wenig trösten, dass du nicht allein bist. Ich hoffe so sehr, dass wir unsere Mamas irgendwann einmal wiedersehen. Mein Glaube ist mir in dieser Situation der einzige Trost.



 

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3. Februar 2017 um 13:45

Hallo,
meine Mutter verstarb Ende November. 
Ich bin immer noch quasi verstummt, psychisch nahezu ein Wrack.
Unfassbar was geschah. Am Dienstag noch bei ihr, alles soweit okay. Keine körperliche Erkrankung, nichts und Mittwoch war sie um 11 Uhr tot.
Wiederbelebungsversuche über 2,5 Stunden... keine Pupillenreaktion mehr, extreme Hirnschädigung und Herzversagen hieß es.
Nun leben mein Vater und ich weiter, irgendwie...
 

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1. November 2017 um 2:39

meine mama ist vor 3 wochen einfach gestorben. sie war sehr krank. vor 3 jahren genau hatte sie einen herzstillstand. der krankenwagen kam nach 8 minuten ungefähr. dann wurde mit der reanimierung angefangen. solange war sie ohne sauerstoff. ich bin von der arbeit gekommen. mein vater war unten vor der tür. und mein bruder auch. es waren auch andere leute da. ich kann mich nicht mehr genau erinnern. alles wie weg. sie sagten geh nicht hoch. ich bin hochgerannt, meine mama lag auf dem boden und die ärzte haben wiederbelebungsversuche gemacht. irgendwann hatten sie einen puls und wir sind mit dem krankenwagen in die notfallaufnahme gefahren. ich weiss noch,d ass ich kurz dachte alles wird gut.nach vielen wochen im koma auf der intensivstation, war klar, dasss meine mama einen schweren hirnschaden davongetragen hat. dann wurde sie in die reha verlegt. wachkoma hatte man uns gesagt. sie hatte ihre augen auf. hat gekämpft. sie war da aber konnte sich nicht mitteilen. nur wir kinder haben gemerkt das sie im kopf da war. dann wurde sie in unsere stadt gebracht. kurzzeitpflege. wir haben sie nach hause geholt. sie gepflegt. 2 jahre lang. 24 std .-sie konnte sich nicht mehr bewegen. nicht reden, sie hatte einen tracheo stoma während der ganzen zeit und hatte schwere spastiken und kontrakturen in armen, beinen und händen.sie bekam oft krämpfe und epileptische anfälle. es war das schlimmste was jemals hätte passieren können. es war eine harte zeit. meine mutter hat gekämpft, wir haben gekämpft. aber mussten sie vor einem jahr ins pflegeheim geben. wir konnten einfach nicht mehr. unsere kinder haben auch unter der situation gelitten. es war einfach furchtbar. seit einem jahr war mama im heim und wir haben sie so oft besucht, wie es ging. ihr zustand wurde mit der zeit etwas besser. sie war durch die medikamente etwas entspannter udn hat auch reagiert und manchmal sogar gelacht, wenn wir alte geschichten erzählt haben- sie hat genickt und mit den augen geblinzelt wenn sie ja sagen wollte. und ich hab ihr immer gesagt, du musst einfach nur mitmachen mama, irgendwann findest du den schalter in deinem kopf und irgendwann schaffst du es wieder zu reden. aber der tag wird nicht mehr kommen.am mittwoch war ich noch bei ihr. wollte eigentlicg  am freitag wieder zu ihr, aber ich dachte samstag ist auch ok. gegen mitternacht kam dann der anruf vom heim. wir sind dann alle zum heim gefahre n.mama lang ganz ruhig da.als ob sie schläft. es tut so weh, ich kann es nicht beschreiben. ich quäle mich mit den gedanken. ich bin so fertig und so wütend auf alles.ich habe keine nrven mehr für andere leute. ich rfe niemanden an und gehe auch nicht mehr ans telefon. ich ziehe mich zurück. fühle mich so schlecht. am freitag war dann die beerdigung. die leute sagen, paar tage, dann gehts dr wieder besser. lass dich nicht so hängen. es ist gut dass sie jetzt tot ist, jetzt wurde sie erlöst. bla. sowas macht mich wütend. ich sortiere gerade meine freunde aus, raus aus meinem leben. denn solche freunde brauche ich nicht. ich hoffe es kommt der tag an dem ich loslassen kann. aber ich merke ich kann es noch nicht- ich kann es einfach nicht. mein herz tut weh. ich wünschte gott hätte ihr eine chance gegeben, dass es besser wird. ich wünschte sie hätte nie getrunken udn geraucht. und dass sie heute noch bei mir wäre. dass ihr ihr noch so viel sagen wollte. sie fehlt mir so unendlich.

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5. November 2017 um 15:02
In Antwort auf user5212

meine mama ist vor 3 wochen einfach gestorben. sie war sehr krank. vor 3 jahren genau hatte sie einen herzstillstand. der krankenwagen kam nach 8 minuten ungefähr. dann wurde mit der reanimierung angefangen. solange war sie ohne sauerstoff. ich bin von der arbeit gekommen. mein vater war unten vor der tür. und mein bruder auch. es waren auch andere leute da. ich kann mich nicht mehr genau erinnern. alles wie weg. sie sagten geh nicht hoch. ich bin hochgerannt, meine mama lag auf dem boden und die ärzte haben wiederbelebungsversuche gemacht. irgendwann hatten sie einen puls und wir sind mit dem krankenwagen in die notfallaufnahme gefahren. ich weiss noch,d ass ich kurz dachte alles wird gut.nach vielen wochen im koma auf der intensivstation, war klar, dasss meine mama einen schweren hirnschaden davongetragen hat. dann wurde sie in die reha verlegt. wachkoma hatte man uns gesagt. sie hatte ihre augen auf. hat gekämpft. sie war da aber konnte sich nicht mitteilen. nur wir kinder haben gemerkt das sie im kopf da war. dann wurde sie in unsere stadt gebracht. kurzzeitpflege. wir haben sie nach hause geholt. sie gepflegt. 2 jahre lang. 24 std .-sie konnte sich nicht mehr bewegen. nicht reden, sie hatte einen tracheo stoma während der ganzen zeit und hatte schwere spastiken und kontrakturen in armen, beinen und händen.sie bekam oft krämpfe und epileptische anfälle. es war das schlimmste was jemals hätte passieren können. es war eine harte zeit. meine mutter hat gekämpft, wir haben gekämpft. aber mussten sie vor einem jahr ins pflegeheim geben. wir konnten einfach nicht mehr. unsere kinder haben auch unter der situation gelitten. es war einfach furchtbar. seit einem jahr war mama im heim und wir haben sie so oft besucht, wie es ging. ihr zustand wurde mit der zeit etwas besser. sie war durch die medikamente etwas entspannter udn hat auch reagiert und manchmal sogar gelacht, wenn wir alte geschichten erzählt haben- sie hat genickt und mit den augen geblinzelt wenn sie ja sagen wollte. und ich hab ihr immer gesagt, du musst einfach nur mitmachen mama, irgendwann findest du den schalter in deinem kopf und irgendwann schaffst du es wieder zu reden. aber der tag wird nicht mehr kommen.am mittwoch war ich noch bei ihr. wollte eigentlicg  am freitag wieder zu ihr, aber ich dachte samstag ist auch ok. gegen mitternacht kam dann der anruf vom heim. wir sind dann alle zum heim gefahre n.mama lang ganz ruhig da.als ob sie schläft. es tut so weh, ich kann es nicht beschreiben. ich quäle mich mit den gedanken. ich bin so fertig und so wütend auf alles.ich habe keine nrven mehr für andere leute. ich rfe niemanden an und gehe auch nicht mehr ans telefon. ich ziehe mich zurück. fühle mich so schlecht. am freitag war dann die beerdigung. die leute sagen, paar tage, dann gehts dr wieder besser. lass dich nicht so hängen. es ist gut dass sie jetzt tot ist, jetzt wurde sie erlöst. bla. sowas macht mich wütend. ich sortiere gerade meine freunde aus, raus aus meinem leben. denn solche freunde brauche ich nicht. ich hoffe es kommt der tag an dem ich loslassen kann. aber ich merke ich kann es noch nicht- ich kann es einfach nicht. mein herz tut weh. ich wünschte gott hätte ihr eine chance gegeben, dass es besser wird. ich wünschte sie hätte nie getrunken udn geraucht. und dass sie heute noch bei mir wäre. dass ihr ihr noch so viel sagen wollte. sie fehlt mir so unendlich.

Hallo liebe/r User5212,

mein herzliches Beleid erst einmal.
Es ist schrecklich was passiert ist und man hat ja immer bis zuletzt die Hoffnung das alles gut wird. Das Ganze was passiert ist muss man erst einmal verarbeiten.
Wenn ich heute, fast 8 Jahre später zurück schaue, kann ich dir sagen die Leute meinen es nicht böse. Viele haben so etwas noch nicht erlebt und können sich in deine bzw. unsere Situation nicht hinein versetzen und es ist wirklich schwer passende Worte zu finden, denn wenn wir ehrlich sind gibt es keine passenden Worte die uns wirklich trösten können...
Ich hatte eine Freundin, die immer hartnäckig nachfragte wie es mir geht. Damals nervte es mich sehr, ich konnte kaum noch mit anderen. Dieses Jahr habe ich mich bei ihr dafür bedankt, denn sie hatte auf mich aufgepasst... Irgendwann sieht man die Dinge anders, das möchte ich dir damit sagen. Ich brauchte meine Ruhe, musste alles verarbeiten und konnte noch nicht mit anderen darüber reden. Ich habe den Leuten das so auch gesagt und dass ICH mich bei ihnen melden werde. Es gibt einfach Menschen mit denen kann ich bis heute nicht über dieses Thema reden. Sie sind so angstbehaftet und da möchte ich dann auch nicht darüber reden.
Ich kann dir nur den Tipp geben, ziehe dich zurück damit du trauern kannst. Kündige keine Freundschaften. Lass etwas Zeit vergehen damit sich alles setzt und finde einen Weg wie du mit deiner Trauer umgehst. Rede mit Menschen die dich verstehen (Familienangehörige o. Freunde die so etwas ähnliches erlebt haben), suche dir Hilfe oder schaue nach Büchern, die für dich interesserant sein könnten.
Ich weiß nicht wie alt du bist und wie alt deine Mutter geworden ist, aber eigentlich ist es auch egal. Nein, es wird nicht nach paar Tagen besser, ABER es wird irgendwann besser. Trauer, das ist wichtig, aber finde irgendwann zurück in dein altes Leben mit deinen alten Lieblingsthemen und auch zu deinen Freunden, auch das ist wichtig. Damals fand ich es schrecklich dass die Welt sich weiter drehte als ob ich nichts gewesen sei, denn für mich blieb sie stehen. Heute denke ich Gott sei Dank dreht sie sich weiter, denn auch wir gehen weiter und können nicht für immer trauern. Das 1. Jahr war anstrengend und schlimm. Wenn wichtige Feiertage kamen, aber danach wurde es besser. Du wirst verschiedene Stadien durchleben von Trauer bis Wut, aber glaube mir, irgendwann wirst du für alles dankbar sein und schöne Erinnerungen haben, die dich trösten werden und es wird besser. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Gute!

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21. November 2017 um 15:00

Hallo an euch alle,
ich bin froh euch gefunden zu haben. Ich denke immer, ich bin krank und dumm und doof, weil ich mit fast 45 immer noch nicht über den Tod meiner Mutter hinweggekommen bin. Es wird sogar schlimmer, je älter ich werde, trotz Therapie. Bald ist meine Tochter 10, so alt wie ich damals war, als meine Mutter starb. Ich habe sie gefunden, kurz nach meinem Geburtstag, bewusstlos auf dem Boden. Danach habe ich einen Blackout, habe sie nie wieder gesehen. Nach der Beerdigung wurde nie wieder über sie gesprochen. Ich wusste, dass sie krank war. Ich wusste, dass ihre eigene Mutter unter tragischen Umständen im Krieg gestorben ist, als sie noch ganz klein war und sie sich deswegen schuldig gefühlt hat. Ich war ihr ein und alles, ich habe alles für sie getan, ich habe sie so sehr geliebt und sie mich, wir waren eins. Sehr schön und vielleicht doch irgendwie ungesund, aber das denke ich mir jetzt erst, als Kind habe ich in einer heilen Welt gelebt unter einer rosa Glocke, und dann war plötzlich alles anders. Wir waren eins, aber es hat nicht gereicht, sie zu retten und ihr zu helfen, sie ist gestorben nach jahrelangen psychischen Problemen und Depressionen, was ich erst heute verstehen kann - ihr Unterbewusstein hat Schluss gemacht, es wollte wieder bei ihrer eigenen Mama sein, da ist ihr Herz einfach stehen geblieben. Vielleicht war es auch Schlafmittelmißbrauch. Mein Unterbewusstein kann einfach nicht älter sein als meine Mama - es will immer noch ihr Kind sein. Seit ich älter bin als sie bei ihrem Tod habe ich einen furchtbaren Tinnitus und versuche, ihn durch das Nachholen der Trauer loszuwerden, alles irgendwie endlich verstehen und akzeptieren lernen, vielleicht auch mal wütend auf meine Mutter werden, was mir sehr schwer fällt, um dann vielleicht endlich einmal erwachsen zu werden und nicht mehr dieses steckengebliebene Kind zu sein, als das ich mich fühle. Erwachsen werden, alles verarbeitet haben und loslassen können, mich emotional von meiner Mutter lösen, sie noch für meine Kindheit lieben, aber endlich selbständig und frei zu sein, das wünsche ich mir. Das klappt leider immer nur kurzzeitig, aber nie dauerhaft; im Moment ist mein Tinnitus wieder besonders schlimm und quält mich Tag und Nacht. Ich darf die Hoffnung nicht aufgeben, fühlen hilft, aber tut auch weh, und irgendwann werde ich nur noch eine Narbe haben, aber zurecht kommen, keinen ständigen lauten Tinnitus mehr haben, sondern nur noch einen leisen... irgendwann. Das braucht viel Kraft... und die fehlt mir woanders. Ich wünsche mir Kraft, das alles zu schaffen, und ich wünsche euch viel Kraft und hilfreiche Menschen in eurem Umfeld, denn seien wir ehrlich, die meisten verstehen es nicht oder wollen es erst gar nicht hören.

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28. Januar 2018 um 19:15
In Antwort auf an0N_1302580499z

Hallo,

meine Mutter ist überraschend im Dezember 2009 gestorben. Wir hatten ein super Verhältnis und hörten uns fast jeden Tag. Sie war vor kurzem mit meinem Vater weiter weg gezogen und die Entfernung war schwierig für uns. Sie war auf einmal sehr krank, wollte aber nicht zum Arzt. Sie dachte es wäre "nur" eine Erkältung. Haben uns noch an Weihnachten gehört udn bei unserem letzten Telefonat machte es den Anschein dass es ihr besser gehen würde.Ich sagte ihr dass ich froh darüber sei und sie meinte sie auch.Wir hatten ausgemacht, wenn es ihr doch schlechter gehen sollte, geht sie gleich am Mo zum Arzt. Am Mo Morgen ist sie dann verstorben...
Ich weiß noch nicht einmal genau woran. Der Arzt meinte dass es ein Herzinfarkt war, meinte aber auch ehrlich dass er nicht 100%tig die Ursache sagen kann. Das ist so furchtbar für mich...vielleicht hatte sie eine Lungenentzündung, vielleicht eine Embolie, vielleicht die Schweinegrippe oder etwas ganz anderes.
Sie sagte meinem Vater einen Abend vorher dass sie bald sterben wird. Er konnte damit nicht umgehen und sagte ihr weinend wenn es ihr nciht gut geht, können sie gleich zum Arzt fahren. Sie wollte aber nicht und dann sind sie so schlafen gegangen. Das werde ich nie vergessen. Wie kann man einfach schlafen gehen, wenn einer einem sagt dass er bald sterben wird!?! Klar, mein Vater hatte angst, aber das nehme ich ihm sehr übel, auch wenn ich versuche es nicht ihm gegenüber zu erwähnen.
Ich wollte sie auch noch einmal sehen, weil ich das alles nicht glauben konnte. Ich starrte sie nur an. Sie sah weder friedlich, erlöst o. schlafend aus, sie sah einfach nur tot aus.
Am Anfang habe ich viel von ihr geträumt, nun immer weniger. Als das passierte, habe ich nur funktioniert. Ich weiß bis heute nicht wie ich das durch gestanden habe. Meine Mutter hat unsere Familie zusammen gehalten und sie war der beste Mensch und ich weiß wirklich nicht wie es ohne sie weiter gehen soll! Es geht weiter, aber es wird nicht besser! Ich vermisse sie jeden Tag! Ich komme so oft nachhause und denke, jetzt rufst du sie erst mal an und erzählst ihr was so passiert ist und dann fällt mir wieder ein, dass da niemand ist den ich anrufen könnte. Es fällt mir wirklich schwer glücklich zu sein, denn eigentlich habe ich dazu momentan keinen Grund. Meinem Vater geht es sehr schlecht und er wohnt noch sehr weit weg von mir. Ich habe ihn letztens besucht, aber damit habe ich auch so meine Probleme. Alles in diesem Haus erinnert mich an meine Mutter und was passiert ist und dann sehe ich ihn, der damit an wenigsten kalr kommt da er ganz alleine ist. Eigentlich bin ich die Einzige, die sich um ihn kümmert. Über meine Mutter kann er kaum reden, da er gleich anfangen muss zu weinen. Jede Woche besuche ich mindestens 1x ihr Grab und glaubt ihr mir, ich kann immer noch nciht glauben das sie tot ist und dass sie nie mehr zu mir kommen wird. Ich kann ihre Sachen nicht weg tun. Ich verstehe nicht warum es so kommen musste. Ich weiß wirklich nicht wie ich mit dem Tod meiner Mutter klar kommen soll! Meine Freunde verstehen mich nicht wirklcih, da sie so etwas nicht erlebt haben, meine Familie ist sehr klein und ich bin ohne Partner.
Ich sehe nur dass man seine Zeit genießen sollte, da sie schneller um sein könnte als man das denkt, aber ich habe momentan einfach nicht die Kraft das Leben zu "genießen". Ich hab das Gefühl dass alles gestern war und ich stehe am Anfang, wo ich das alles nicht wahr haben konnte.
Ich habe den Eindruck dass dieser Verlust nicht besser wird, man wird es nie vergessen, man gewöhnt sich nur an die Leere...es ist wirklich schlimm! ;-(

ich erlebe grade das gleiche. Wie geht es dir mittlerweile?

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29. Januar 2018 um 9:21
In Antwort auf ohnemama2018

ich erlebe grade das gleiche. Wie geht es dir mittlerweile?

Hallo, schön von Dir zu hören! Wie es mir geht... danke dass Du so etwas fragst! Es ist ein täglicher Kampf... Mutter sein, stark sein, versuchen, dass mein Partner mich versteht, der es aber einfach nicht tut, und gleich gehe ich zu einem Gespräch bei einem Trauerverein, der ab Oktober eine Trauergruppe anbietet. Wo soll man auch hin damit? Wie alt sind Deine Kinder? Meine Tochter ist jetzt gerade älter geworden als ich beim Tod meiner Mama war. Leider bringt das meinen Tinnitus nicht zum schweigen. Jetzt muss ich ja die nächsten Jahre noch beweisen, dass ich es schaffe... und mein Sohn ist jünger... in meinem Leben hat jahrzehntelang diese Liebe gefehlt, die alle anderen von mir haben wollen, aber mir gibt sie keiner, ich habe nur mich selbst. Das muss genug sein, sagt meine Therapeutin. Ist es aber nicht. Was meinst Du? Wie geht es Dir?

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5. August 2018 um 21:37

Hallo Miteinander
Liebe Ela

Mein Mami ist am 18. Juli 2018 gestorben. Im Januar hat sie die Diagnose Hirntumor erhalten, eine Woch nach der Operation kiam die Diagnose, dass sie so oder so sterben wird. 
Ich weiss nicht wie weiter, ich fühle mich so allein, sie war mein Anker. Wir hatten eine schöne Beziehung, aber nicht immer so wie ich es gerne gehabt hätte (mehr Gespräche, mehr Fragen ihrerseits, Erwartungen meinerseits usw aber sie war mein Anker. Es zerreisst mich innerlich. Die Gedanken, dass ich sie nie mehr Umarmen kann, mit ihr sprechen kann oder ihr einen Kuss geben kann erdrücken mich. Ich habe vieles verpasst, schuldgefühle plagen mich, aber eben das schlimmste, dass ich nichts mehr mit meinem Mami leben kann. Meine beiden Mädechen (2 und 3 Jahre) werden nie eine Erinnerung haben. Mein Mami hat für sie wie für uns alles getan, hatte mit meinem Vater ein grausemes Leben, gekämpft für uns. Sie war so selbstlos hat aber immer bedingungslos geliebt. Ich habe jetzt bereits keine Kraft mehr und es wird von Tag zu Tag schlimmer, die Trauer wird grösser, nimmt so viel Platz ein...Ich will sie nur zurück. Es ist so ungerecht...ich weiss nicht mehr was machen....Ich hatte schon viel Schmerz erlebt, aber noch nie so einen. Wie geht ihr damit um, was hilft euch? Meine Kinder sind so klein und irgendwie sollte ich für sie da sein, aber ich weiss nicht wie....mag nicht mehr....

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23. August 2018 um 23:29

Hallo zusammen
Ich weiss genau wie ihr euch fühlt. Ich erlebe die Situation ähnlich....
Vor 1 1/2 Jahren, Im Februar 2017 habe ich mich in einen flüchtigen Bekannten verliebt. Meinem Mann sagte ich zuerst nichts von meiner Liaison, welche nicht auf sexueller Basis war. Ich startete sofort mit einer Eheberatung, und sagte meinem Mann, dass ich ihn nicht mehr Liebe. Unsere Therapeutin empfahl mir mein Vorgehen. Den Kontakt zum "Freund ", welcher auch verheiratet war, behielt ich aufrecht. Er war mein Anker, wir verstanden uns unglaublich gut. Meine Mutter habe ich eingeweiht und sie unterstütze mich völlig, denn sie wusste, dass ich in meiner Ehe nicht glücklich war.
Ca. im Mai hat mein Mann dann herausgefunden, dass es einen anderen Mann in meinem Leben gab. Auf sein verlangen und auch auf unseren gemeinsamen Entscheid, zuerst Zuhause Ordnung zu schaffen, in welche Richtung es auch immer geht, beendeten wir unsere "Affäre", wenn man diese Beziehung so nennen kann.
In den Sommerferien habe ich dann meinem Mann gesagt, dass ich eine räumliche Trennung brauche. Einen Tag nach dem Geburtstag unseres Sohnes, am 23. Sept, haben wir unseren Kindern (mittlerweile 8 und 11) gesagt, dass Papi bis Weihnachten ausziehen wird. An diesem Abend telefonierte ich noch mit meiner Mutter. Ich konnte nicht richtig mit ihr reden, da mein Mann daneben war. Somit sagte ich ihr, dass wir am nächsten Tag in Ruhe miteinander reden können.
Dazu kam es leider nicht mehr. In dieser Nacht, hatte meine Mutter einen Hirnschlag und 10 Tage später war sie Tod!!!!!!
Seit diesem Tag, dem 4. Oktober 17 hat sich mein Leben völlig verändert. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht weine. Ich kann im Auto eine Strasse entlangfahren und die Tränen kommen einfach. Ich habe soooo viel das Bedürfnis ihr zu telefonieren und es geht einfach nicht mehr. Niemand kann mir meine Mutter ersetzen. Mein Vater ist mit seiner Trauer völlig mit sich selber beschäftigt und er kann mir niemals die Liebe und Geborgenheit, welche mir meine Mutter gegeben hat, ersetzen. Sie wollte so für mich da sein, mit mir diese Trennung durchstehen.
Mittlerweile, seit April 18, ist mein Mann aus unserem Haus ganz ausgezogen. Die Erziehung unserer Kinder teilen wir uns. Seit dieser Schritt klar ist, haben wir nicht mehr miteinander gestritten, er hat sich in sehr vielen Bereichen zum Positiven verändert. Vieles was er früher nie gemacht hätte, ist jetzt möglich.  Er unterstützt mich bei den Kindern, wenn es ihm möglich ist.
Seit dem Hirnschlag meiner Mutter habe ich auch wieder Kontakt mit meiner Affäre. Ohne ihn hätte ich die ersten Monate nicht überstanden. Er war für mich da und unterstütze mich, wann immer es möglich war. Auch er ist seit April Zuhause ausgezogen und sie haben die Scheidung eingereicht. Er ist sich sicher, dass ich seine Zukunft bin.
Seit dem Tod meiner Mutter kann ich meine Gefühle nicht mehr richtig ordnen. Ich bin seit längerem wie eine Fahne im Wind. Ein Tag, bin ich völlig überzeugt, dass ich zu meinem Mann zurückwill, wieder die klassische Familie mit Mami, Papi, Kinder, Katze und Haus. Am nächsten Tag bin ich sicher, dass ich völlig verliebt bin und meine Zukunft mit meiner Affäre verbringen möchte, der mich mit den Kindern zusammen haben möchte. Und am dritten Tag, (heute war ein solcher Tag) weine ich immer wieder, fühle mich von allen alleine gelassen und habe das Gefühl, dass ich nicht weiter weiss. Der Schmerz um den Verlust meiner Mutter ist dann so gross, dass es mich innerlich fast zerrreist.
Da ich mit diesen Gefühlsschwankungen nicht umgehen konnte, immer in schlechtem Gewissen meinem Mann gegenüber lebte (er wusste wieder nichts von meiner Affäre), habe ich mich vor zwei Wochen von meiner Affäre getrennt, mit den Worten, dass ich zuerst mein Leben wieder in den Griff bekommen muss, bevor ich weiss, wie meine Zukunft aussieht. Er versteht mich, leidet aber sehr unter der Trennung. Auch ich vermisse ihn, nur weiss ich nicht, vermisse ich ihn als Person oder vermisse ich einfach jemanden, der mir das Gefühl gibt, mich zu lieben.
Ich habe Angst, dass mich mein Mann nicht mehr gleich unterstützt, wenn er merkt, dass es endgültig beendet ist zwischen uns und vor allem, wenn er merkt, dass ich noch Kontakt hatte...ich bin ja auch nicht sicher, ob ich die Scheidung wirklich will!!
Wie komme ich zu einer Lösung meiner Probleme????? Meine Mutter fehlt so unglaublich fest!!! Sie wollte so fest für mich da sein, mich unterstützen und das Ganze mit mir durchstehen.
Wie bekomme ich mein Leben wieder in den Griff???  ich muss stark sein für meine Kinder, welche mich sehr brauchen.
 

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