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Meine Mutter ist manisch-depessiv

12. Januar 2013 um 13:33 Letzte Antwort: 17. Januar 2013 um 23:20

Hallo ihr Lieben,

ich weiß langsam nicht mehr wirklich weiter und es zieht uns auch in der Familie alle relativ runter, weil es eine unglaubliche Belastung ist.
Meine Mutter leidet seit Anfang 2012 wieder an starken Depressionen. Sie gilt als manisch-depressiv, das schon seit ewigen Jahren, aber erst seit letztem Jahr ist es wieder extrem schlimm geworden. Eine Zeitlang so gegen Mitte des Jahres war es wieder besser, doch jetzt seit kurz nach Weihnachten scheint es wieder bergab zu gehen. Sie arbeitet nicht, besucht derzeit eine Tagklinik.

Jedes noch so kleine Problem ist für sie unlösbar. Die Wiedereingliederung in ihre Arbeit, der bevorstehende Urlaub, wo sie Angst hat, sie kann ihn nicht antreten, die Tatsache dass der Keller ausgeräumt werden soll (obwohl er es nicht muss). Der Auszug meines Bruders war im Dezember und auch ich möchte zur Mitte diesen Jahres in ein anderes Bundesland ziehen.

Wie kann ich mich auf diesen Schritt vorbereiten, wenn das ein Grund ist, durch dem es meiner Mutter wieder schlecht geht? Ich kann doch mein Leben nicht auf das meiner Mutter auslegen. Das will ich auch gar nicht, denn irgendwann will ich alleine leben. Ich bin irgendwie hin und her gerissen. Natürlich tut es mir Leid für sie, aber ich versuche mich weitgehenst zu distanzieren und bekomme dann immer von meinem Vater gesagt, dass ich der Grund wäre und das ich ihr doch mehr unter die Arme greifen soll.

Was kann ich tun?`Wie soll ich handeln? Langsam weiß ich wirklich nicht mehr weiter und das beschert auch mir bestimmte psychologische Defizite, die mich beeinträchtigen.

LG

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17. Januar 2013 um 23:20

Sehr hart
Manche Psychologen sagten mit 18 Jahren must du für dich sorgen ,um dich kümmern ,dein Leben leben .
Ob deine Mutter richtig diagnostiziert behandelt ist ,wird ,bezweifele ich .
Dein Vater scheint keine wesentliche hilfe sein.
Das du die Probleme nicht beschreibst (ist verständlich)aber
macht ,ein helfen nicht einfacher .

Ich kann dir nur raten ließ alles was du findest ,über MD ,bilde
dir selbst eine meinung ,gehe zu selbsthilfegruppen(für angehörige)du wirst nicht nur deine Mutter verstehen lernen (möglichkeit besteht)sondern dich ,und andere ,Wichtig wäre
Familien anamese (schwer bis gar nicht möglich )jeder hat angst ,er könne ja auch was haben.

MFG Michael

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