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Meine mutter ist gestórben und ich war bei ihr

22. Februar 2007 um 22:58

puh wo fang ich an.
also mein mutter ist vor einem halben jahr an brustkrebs gestorben. ich wusste nich, dass es so ernst war!! ich war bei ihr als sie gestorben. ich kam ins zimmer und lag sie!
ich weiss noch genau alle einzelheiten von diesem tag. ich hab auch versucht sie wiederzubeleben,aber sie ist nicht wieder aufgewacht. es fällt mir schwer mit anderen darüber zureden, weil sie nicht wissen wie es ist!! ich kann es nicht fassen und will es nicht wahrhaben!
zuhause hab ich die rolle übernommen und kümmere mich um alles neben meinem studium. ich stehe mit dem gesicht meiner mama auf und gehe damit ins bett. der tag, als sie gestorben ist ,geht jeden tag immer wieder durch den kopf.
das schlimme ist ich habe die befürchtung ,dass mein vater schon eine neue hat!! falls es wirklich so ist bin am boden zerstört und weiss nich wie meinem vater gegenüber treten soll? ich find es respektlos gegenüber meier mama und uns kindern!!!!!!!!was soll ich tun??
es tut gut,dass mal los zuwerden

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23. Februar 2007 um 14:01

Mutter gestorben
Meine Mutter ist im November 2006 gestorben. Ich kann Deine Hilflosigkeit verstehen.

Am liebsten sollte die Zeit still stehen und alle sollen trauern und weinen. Das ist aber bei jedem Menschen anders. Dein Vater bewältigt sein Leben indem er versucht jetzt weiterzuleben und eine neue Beziehung zu haben. Das gibt ihm bestimmt Kraft. Trotzdem wird Deine Mutter immer was Besonderes für ihn bleiben.

Ich habe auch vorm Einschlafen und im Traum meine Mutter vor mir. So verarbeitet Dein Gehirn das Erlebnis. Es ist ein Stück normale Verarbeitung und wird irgendwann besser. Du solltest Dir jemanden zum Reden suchen, das hilft. Man hat mir gesagt, daß es bis zu 2-3 Jahren dauern kann, bis man den Tod der Mutter wirklich verarbeitet hat. Also Geduld...

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23. Februar 2007 um 15:03
In Antwort auf bluebird73

Mutter gestorben
Meine Mutter ist im November 2006 gestorben. Ich kann Deine Hilflosigkeit verstehen.

Am liebsten sollte die Zeit still stehen und alle sollen trauern und weinen. Das ist aber bei jedem Menschen anders. Dein Vater bewältigt sein Leben indem er versucht jetzt weiterzuleben und eine neue Beziehung zu haben. Das gibt ihm bestimmt Kraft. Trotzdem wird Deine Mutter immer was Besonderes für ihn bleiben.

Ich habe auch vorm Einschlafen und im Traum meine Mutter vor mir. So verarbeitet Dein Gehirn das Erlebnis. Es ist ein Stück normale Verarbeitung und wird irgendwann besser. Du solltest Dir jemanden zum Reden suchen, das hilft. Man hat mir gesagt, daß es bis zu 2-3 Jahren dauern kann, bis man den Tod der Mutter wirklich verarbeitet hat. Also Geduld...

Wenn man keine Eltern mehr hat...
... dann ist man erst erwachsen.

Das hat meine Mutter immer gesagt, und sie hat recht. Sie ist am 16. Januar nachts ganz plötzlich an einer Embolie gestorben.
Zum Glück konnte sie mich noch telefonisch erreichten, so dass ich bei ihr sein konnte. So weiß ich wenigstens, dass sie nicht lange leiden mußte. Dennoch bin ich immernoch wie betäubt und kann das alles nicht glauben.

Ich kann sehr gut verstehen, wie Du Dich fühlst, und ich wünsche Dir viel Kraft in dieser schweren Zeit!

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23. Februar 2007 um 22:06

Ich versteh euch...
hallo
ich war nicht dabei als mein vater starb, aber es war schwer und tat weh ihn da liegen zu sehen! er hatte eine schlaganfall un krebs. meine ältere schwester und meine mutter waren da als mein papa eingeschlafen ist! ich wurde aus meine kindheit gerissen und habe heute noch angst jemanden zu verlieren, wenn mein mama etwas später kommt habe ich angst sie zu verlieren! meine mutter schließt sich seit den tod meines vater überall aus und sag das sie keiner mag! meine schwestern und ich wissen nicht was wir machen sollen, wisst ihr vieleicht was?
das passt zwar nicht zu deinen beitrag aber es tat gut mal was zu schreiben
liebe grüße und ganz viel kraft
euer hellerstern

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13. Juni 2007 um 16:26
In Antwort auf luanne_11915038

Wenn man keine Eltern mehr hat...
... dann ist man erst erwachsen.

Das hat meine Mutter immer gesagt, und sie hat recht. Sie ist am 16. Januar nachts ganz plötzlich an einer Embolie gestorben.
Zum Glück konnte sie mich noch telefonisch erreichten, so dass ich bei ihr sein konnte. So weiß ich wenigstens, dass sie nicht lange leiden mußte. Dennoch bin ich immernoch wie betäubt und kann das alles nicht glauben.

Ich kann sehr gut verstehen, wie Du Dich fühlst, und ich wünsche Dir viel Kraft in dieser schweren Zeit!

Nein
Dann will ich NICHT erwachsen werden. Bin jetzt 43 Jahre alt und fühle mich immer noch als Kind meiner Eltern.
Wieso hat Gott manche Sachen so dumm eingerichtet???

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