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Meine mutter hat panickattacken und ängste...was kann ich tun?

9. Mai 2006 um 15:27 Letzte Antwort: 18. Juni 2007 um 16:01

hallo

ich bin 18 jahre alt und hab einen kleinen bruder, wir leben zu dritt...mein vater hat sich getrennt wir haben aber kontakt!

seid ein paar tagen (15 stk) hat meine mutter angstzustände und panickattacken... manchmal ist es so schlimm, das sie auf der couch liegt und sagt: markus, ich kann icht mehr...fahr mich ins krankenhaus oder gib mir ne sprite oder sowas... ich ruf meistens meine tante an, weil sie sich immer um uns kümmert!

wir konnten feststellen, glauben wir jedenfalls... das meine mutter 30 jahre immer als "mülleimer" gedient hat... sie hat alles in sich rein gefressen... sachen mit meinem vater, zwecks unterhalt für uns kinder oder stress mit ihrem freund, oder kündigungen in der arbeit und vieles mehr... wir sind der meinung das sie deshalb einfach nicht mehr konnte irgendwann. mit "wir" meine ich nicht nur mich und mien bruder...sondern auch die therapeuthen die sich mit meiner mutter in verbindung gesetzt haben, bzw sie sich mit ihnen. ich bekomme ja nix mit! sie hat es erst mit homipoatischen mitteln versucht die sie von einer heilpraktikerin bekommen hat, allerdings mit wenig erfolg, jeza nimmt sie seid heute "paraxoetin beta" oder sowas... das hat sie von einem heilpraktischer verschrieben bekommen... das sidn firm-tabletten und ich weis, das diese tabletten nach dem einnehmen erst frühestestens nach 45 minuten anfangen zu wirken. ich war dabei als sie diese tabletten genommen hat, bzw eine tablette... nach 5 min hat sie angefangen zu phantasieren...ich hab ihr versucht weis zu machen, das das alles aus dem kopf kommt und nix mit deinem körper zu tun hat. sie war so benebelt...nach 2 stunden gings wieder, meine tante kam und hat ein wenig mit ihr geredet... zwecks kur klinik usw...

was vlt noch interssant ist: das hat nix mit ihren körper zu tun, sondenr rein mim kopf, wir haben sie durchchecken lassen beim arzt, alles war normal

jeza meine frage. was kann ich tun um ihr zu helfen? mich macht das genau so fertig.. ich muss den ganzen haushalt schmeissen, einkaufen etc... nicht das es mich stört, im gegenteil ich war immer recht faul, das ist auch sicherlich ein grund, warum sie diese störungen hat, sie sagt immer ihr kopf spinnt verrückt, und sie kann ihre gedanken nicht lenken und nicht bestimmen an was sie denkt etc...

nun was kan nich tun um ihr zu helfen? ich weis das sie sich auch sorgen um mich macht, zwecks schule etc... aber das hab ich im griff, und ich versuch es ihr weis zu machen, aber das geht nicht in ihren kopf rein!


sind hier andere in meinem alter die sowas erlebt haben oder mütter die sowas erlebt haben die mir helfen können und mir sagen können ob meine mutter wieder wird...


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9. Mai 2006 um 21:45

Hallo moki,
mensch, da steckt ihr ja in einer sehr schwierigen situation - in der du ja auch einiges leisten musst.

die wirkung des medikamentes, dass deine mutter nun seit heute einnimmt entfaltet sich erst in 2 bis 4 wochen komplett. ich habe mal gegoogelt und dir das hier herauskopiert:

"Paroxetin ist ein Selektiver-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI): Er blockiert Transportstoffe, die Serotonin nach erfolgter Signalübertragung wieder in die Speicherplätze zurückbefördern. Serotonin verbleibt länger am Wirkort, und seine Wirksamkeit steigt.

Paroxetin wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend. Es hat in der Regel keinen beruhigenden oder dämpfenden Effekt. Unwillkürlich wiederkehrende und oft als quälend empfundene Gedanken oder Handlungen als Kennzeichen von Zwangsstörungen können durch Paroxetin reduziert oder verhindert werden. Die Wirkung setzt nach etwa einer Woche ein - die volle Wirksamkeit entfaltet sich möglicherweise erst nach zwei bis vier Wochen."

ich habe selber unter einer generalisierten angstörung und panikattacken gelitten. es ist schwierig wenn nicht gar unmöglich menschen, die nicht betroffen sind, die auswirkungen oder die empfindungen nahe zu bringen.

hilfreich für mich war es, dass ich menschen um mich wusste, die zu mir gehalten und mich unterstützt haben. das ist ja auf jeden fall das, was ihr eurer mutter im moment entgegenbringt.

suche die schuld an ihrem zustand nicht bei dir - weisst du, es kommen meist viele faktoren zusammen, die eine solche erkrankung auslösen. so wie du schreibst, hat sie in den vergangenen jahren vieles "geschluckt" - und irgendwann ist es eben einmal genug, dann meldet sich die seele auf ihre weise.kur oder ein klinikaufenthalt wären vielleicht wirklich der erste schritt für deine mutter - sofern sie dafür offen ist. damit sie erst einmal abstand gewinnt und wieder ein wenig zu sich selber findet.

ist deine mutter in einer therapie? oder in behandlung bei einem psychiater? das habe ich nun nicht aus deinem posting entnehmen können.

ich habe meine erkrankung überwunden (mit hilfe einer therapie und eines ssri) - es war ein langer, schwieriger weg, aber die unterstützung und der halt, den ich bei meiner familie und bei meinen freunden gefunden habe, haben wir sehr geholfen. die hauptarbeit musste ich selber leisten - die arbeit an mir.

kopf hoch, ich wünsche dir viel mut und kraft, holt euch unterstützung und pass auf dich auf, dass du dir nicht zu viel zumutest......

hier findest du noch info zu der thematik:
www.panik-attacken.de oder http://www.paniker.de

und hier kannst du dich austauschen auch als angehöriger(das sind zumindest die foren, die ich in der zeit besucht habe): http://angstforum.info/forum/index.php oder das forum unter paniker.de

alles liebe
silvia

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10. Mai 2006 um 6:59
In Antwort auf

Hallo moki,
mensch, da steckt ihr ja in einer sehr schwierigen situation - in der du ja auch einiges leisten musst.

die wirkung des medikamentes, dass deine mutter nun seit heute einnimmt entfaltet sich erst in 2 bis 4 wochen komplett. ich habe mal gegoogelt und dir das hier herauskopiert:

"Paroxetin ist ein Selektiver-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI): Er blockiert Transportstoffe, die Serotonin nach erfolgter Signalübertragung wieder in die Speicherplätze zurückbefördern. Serotonin verbleibt länger am Wirkort, und seine Wirksamkeit steigt.

Paroxetin wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend. Es hat in der Regel keinen beruhigenden oder dämpfenden Effekt. Unwillkürlich wiederkehrende und oft als quälend empfundene Gedanken oder Handlungen als Kennzeichen von Zwangsstörungen können durch Paroxetin reduziert oder verhindert werden. Die Wirkung setzt nach etwa einer Woche ein - die volle Wirksamkeit entfaltet sich möglicherweise erst nach zwei bis vier Wochen."

ich habe selber unter einer generalisierten angstörung und panikattacken gelitten. es ist schwierig wenn nicht gar unmöglich menschen, die nicht betroffen sind, die auswirkungen oder die empfindungen nahe zu bringen.

hilfreich für mich war es, dass ich menschen um mich wusste, die zu mir gehalten und mich unterstützt haben. das ist ja auf jeden fall das, was ihr eurer mutter im moment entgegenbringt.

suche die schuld an ihrem zustand nicht bei dir - weisst du, es kommen meist viele faktoren zusammen, die eine solche erkrankung auslösen. so wie du schreibst, hat sie in den vergangenen jahren vieles "geschluckt" - und irgendwann ist es eben einmal genug, dann meldet sich die seele auf ihre weise.kur oder ein klinikaufenthalt wären vielleicht wirklich der erste schritt für deine mutter - sofern sie dafür offen ist. damit sie erst einmal abstand gewinnt und wieder ein wenig zu sich selber findet.

ist deine mutter in einer therapie? oder in behandlung bei einem psychiater? das habe ich nun nicht aus deinem posting entnehmen können.

ich habe meine erkrankung überwunden (mit hilfe einer therapie und eines ssri) - es war ein langer, schwieriger weg, aber die unterstützung und der halt, den ich bei meiner familie und bei meinen freunden gefunden habe, haben wir sehr geholfen. die hauptarbeit musste ich selber leisten - die arbeit an mir.

kopf hoch, ich wünsche dir viel mut und kraft, holt euch unterstützung und pass auf dich auf, dass du dir nicht zu viel zumutest......

hier findest du noch info zu der thematik:
www.panik-attacken.de oder http://www.paniker.de

und hier kannst du dich austauschen auch als angehöriger(das sind zumindest die foren, die ich in der zeit besucht habe): http://angstforum.info/forum/index.php oder das forum unter paniker.de

alles liebe
silvia

Antwort
hallo
erstmal danke für die schnelle antwort...

meine mutter ist bei einer therapeutin. sie sagt auch, wenn es nicht mehr geht, dann is eine klinik ein guter start.

nur ich habe und meine mutter hat auch durch freunde erfahren das kliniken nicht das ware sind! meine mutter will kontakt mit uns, laut bekannten allerdings ist man in so kliniken 4-8 wochen "eingesperrt" ich will einfach das sie wieder gesund wird, ich bin seid drei tagen nicht in der schule und hab auch angst das ich dort fliege. irgendwann muss sie doch wieder klar denken können.

ich weis nicht was ich von kliniken halten soll.

heute haben wir ein termin bei einer chinesiologen, mal schaun was die sagt

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10. Mai 2006 um 10:02
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Antwort
hallo
erstmal danke für die schnelle antwort...

meine mutter ist bei einer therapeutin. sie sagt auch, wenn es nicht mehr geht, dann is eine klinik ein guter start.

nur ich habe und meine mutter hat auch durch freunde erfahren das kliniken nicht das ware sind! meine mutter will kontakt mit uns, laut bekannten allerdings ist man in so kliniken 4-8 wochen "eingesperrt" ich will einfach das sie wieder gesund wird, ich bin seid drei tagen nicht in der schule und hab auch angst das ich dort fliege. irgendwann muss sie doch wieder klar denken können.

ich weis nicht was ich von kliniken halten soll.

heute haben wir ein termin bei einer chinesiologen, mal schaun was die sagt

Hallo moki,
ein klinkaufenthalt stand bei mir nie zur debatte, daher kann ich nicht beurteilen wie dort die regelungen bzw. die behandlungsformen sind. da gibt es sicher untershciedliche formen/ausüprägungen - verlasse dich da nicht nur auf die aussagen der freunde sondern holt euch infos vielleicht bei der krankenkasse oder auch bei der therapeutin deiner mutter.

es gibt viele erkrankte, die durch einen klinikaufenthalt den ersten schritt in richtung besserung machen konnten. vorraussetzung für eine besserung/heilung ist aber immer, dass der patient die therapieform, die gewählt wird, akzeptiert und dadurch aktiv mitarbeiten kann. deswegen sollte letztendlich deine mutter den weg wählen.

sieh zu, dass du unterstüztung erhälst (vielleicht mal auf krankenkasse zugehen?)und dein eigenes leben nicht vernachlässigst. und besuche die schule wieder.oder sprich wenigstens dort die lehrer/das rektorat an - vielleicht kannst du ja auch für ein paar tage offiziell "freigestellt" werden, so dass du keinen ärger bekommst.

auch wenn du für deine mutter da sein möchtest - das finde ich klasse - aber es ist euch nicht geholfen wenn in eurem umfeld noch mehr probleme entstehen.

alles liebe
silvia

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13. Mai 2006 um 21:53
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Antwort
hallo
erstmal danke für die schnelle antwort...

meine mutter ist bei einer therapeutin. sie sagt auch, wenn es nicht mehr geht, dann is eine klinik ein guter start.

nur ich habe und meine mutter hat auch durch freunde erfahren das kliniken nicht das ware sind! meine mutter will kontakt mit uns, laut bekannten allerdings ist man in so kliniken 4-8 wochen "eingesperrt" ich will einfach das sie wieder gesund wird, ich bin seid drei tagen nicht in der schule und hab auch angst das ich dort fliege. irgendwann muss sie doch wieder klar denken können.

ich weis nicht was ich von kliniken halten soll.

heute haben wir ein termin bei einer chinesiologen, mal schaun was die sagt

Hallo Moki88!
Erstmal wollte ich dir sagen, dass es mir sehr leid für dich und deine Mutter tut, was ihr zur Zeit durchmachen müßt!

Ich arbeite zur Zeit in einer psychosomatischen Klinik, dort kann man jederzeit von seinen Kindern Besuch bekommen (über Nacht nur am Wochenende) und darf auch den ganzen Tag nach draußen, wenn man mag.
Nur wenn deine Mutter in eine geschlossene Psychiatrie kommen würde, dürfte sie nicht so oft nach draußen.
Es wäre für deine Mutter auf jeden Fall gut ein paar Wochen in solch einer Klinik behandelt zu werden, vor allem wenn es die Therapeutin sogar empfiehlt.
Bei uns in der Klinik sind viele Patienten mit Angsterkrankungen und das ist in fast allen Kliniken so.

Liebe Grüsse Blumenaugen

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16. Mai 2006 um 12:22
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Hallo moki,
ein klinkaufenthalt stand bei mir nie zur debatte, daher kann ich nicht beurteilen wie dort die regelungen bzw. die behandlungsformen sind. da gibt es sicher untershciedliche formen/ausüprägungen - verlasse dich da nicht nur auf die aussagen der freunde sondern holt euch infos vielleicht bei der krankenkasse oder auch bei der therapeutin deiner mutter.

es gibt viele erkrankte, die durch einen klinikaufenthalt den ersten schritt in richtung besserung machen konnten. vorraussetzung für eine besserung/heilung ist aber immer, dass der patient die therapieform, die gewählt wird, akzeptiert und dadurch aktiv mitarbeiten kann. deswegen sollte letztendlich deine mutter den weg wählen.

sieh zu, dass du unterstüztung erhälst (vielleicht mal auf krankenkasse zugehen?)und dein eigenes leben nicht vernachlässigst. und besuche die schule wieder.oder sprich wenigstens dort die lehrer/das rektorat an - vielleicht kannst du ja auch für ein paar tage offiziell "freigestellt" werden, so dass du keinen ärger bekommst.

auch wenn du für deine mutter da sein möchtest - das finde ich klasse - aber es ist euch nicht geholfen wenn in eurem umfeld noch mehr probleme entstehen.

alles liebe
silvia

Krankenhaus
Hallo Moki!

Zuerst möchte ich dir meine Hochachtung aussprechen.Es gibt sicherlich nicht sehr viele

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16. Mai 2006 um 12:28
In Antwort auf

Krankenhaus
Hallo Moki!

Zuerst möchte ich dir meine Hochachtung aussprechen.Es gibt sicherlich nicht sehr viele

Krankenhaus
Sorryyyyyyyyyyyy, da ist aber etwas total falsch gelaufen(Schäm)

Hallo
Meine Hochachtung hast du immer noch von mir,daß du so leib zu deine Mama bist.
Es gibt sicher eine Menge von sehr guten Thrapiemöglichkeiten, die deiner Mama helfen können.
Die Ärzte sollten aber auch die Schildrüsenwerte überprüfen,denn dieses kleine Organ hat bei mir einmal eine Welle von Beschwerden ausgelößt, die ähnlicher Art waren.
Ich drücke dir und deiner Mama ganz fest die Daumen und aber auch den Mut unter all diesem Kummer darft du nicht vergessen das es dich auch gibt.Paß wirklich gut auf dich auf.

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18. Juni 2007 um 16:01

Panikattacken
hallo!
Ich bin 23 Jahre alt und mir ging es mit meiner mutter am anfang genauso.sie fing immer an zu zittern und zu weinen und sagte sie kann nicht mehr und das manchmal ohne jeden grund.
Ich verstehe deine angst jedoch muss sie das mit sich ausmachen und sie muss mit hilfe einer anständigen therapie(oder Lebens-coach)wieder ihre eigenen gefühle wahrnehmen lernen un sie muss lernen sich selbst gut zu fühlen und sie muss in vielen dingen egoistischer werden.sie muss sagen was sie nicht will und was sie will.
aber dabei kannst du ihr nicht helfen, du kannst nur für sie da sein und ihr zuhören und es akzeptieren, wenn sie etwas nicht will.
denn sie braucht hilfe von jemand aussenstehendem der die sache objektiv betrachtet.
allerdings solltest du offen dafür sein wenn sie dinge für sich ändern will(bzw. muss), denn das wird sie wenn sie mal in behandlung ist tun.sie braucht zeit sehr viel zeit aber man kann die ängste in den griff bekommen.lass sie nur nicht so oft allein, lenk sie ab, dann hat sie keine zeit zum grübeln.
alles liebe und viel glück für deine mutter!
sabrina

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