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Meine Mutter hat alles kaputt gemacht?

16. August 2007 um 8:16

Ich lieb meinen Mann, unseren Sohn (8Mon.)und meine Eltern sehr. Wir waren auch sehr glücklich. Jetzt ist allen anders. Ich sitze nun auf dem Boden zwischen 2 Stühlen, weil ich versucht habe, es allen recht zu machen. In meinem Leben habe ich nicht gelernt meine eigene Meinung zu vertreten sondern habe diese immer zugunstern von anderen gedreht. Ich wollte keinen verletzen und jetzt habe ich alle verletzt. Ich bin sehr traurig und weiß nicht was ich tun soll. Mein Mann will sich scheiden lassen, mein Vater braucht mich in der Firma und meine Mutter will den Kleinen sehen.
Mein Mann redet seit 14 Tagen kein Wort mit mir und schaut mich nicht mal an, mein Vater hatte mich rausgeschmissen und meine Mutter weint die ganze Zeit.
Warum?- Meine Mutter ist so gierig auf den Kleinen, daß sie alles um sich herum vergisst. Sie teilt ordentlich aus und merkt es noch nicht mal. Mein Mann fühlt sich durch dieses Verhalten sehr bedroht. Deshalb hat er unseren Sohn, auf den vorher meine Mutter tagsüber aufgepasst hat, zu einer Tagesmutter gebracht. Da ist er nun 3 Tage die Woche. Die Wut meines Mannes auf meine Mutter ist so weit eskaliert, daß er sich lautstark mit ihr gestritten hat und mir verboten hat, in seiner Anwesenheit Kontakt mit ihr zu haben (telefonieren etc). Zu guter letzt hat er den einen Tag in der Woche, den sie noch mit unserem Sohn verbracht hat auch noch gestrichen. Wir haben abgesprochen, daß ich den Tag zu Hause bleibe. So arbeite ich 3 Tage und den Rest der Woche bin ich zu Hause. Ich habe mir gleich darauf überlegt, wenigstens mit meiner Mutter und dem Kleinen spazieren zu gehen. Sie hatte mich nicht darum gebeten, ich habs von mir aus getan. Bei diesem Spaziergang rief er mich dann an und fragte wo ich bin und mit wem. Als ich antwortete, spazieren mit meiner Mutter, sagte er: "Du hast mich so beschissen, ich habe die Schnauze gestrichen voll, ich lass mich scheiden". Seither ist Funkstille.
Er hat bis heute weder mich noch unseren Sohn beachtet. Wobei er dem Kleinen Geschenke gemacht hat. Ich spüre, daß er sehr leidet unter dem was ist. Er arbeitet nur noch und geht im Anschluss fort, er kommt nur zum Schlafen heim. (Aus dem Ehebett ist er ausgezogen )
Heute Morgen habe ich ihm, als er aus seinem Zimmer kam, den Kleinen in die Arme gedrückt. Er hat ihn sofort ganz fest umarmt und ihn davongetragen. Dann hat er sich im Büro mit ihm eingeschlossen.
Ich will meinen Mann nicht verlieren. Ihn ansprechen um mit ihm zu reden, würde alles nur viel schlimmer machen, das weiß ich aus Erfahrung.
Zu alledem bin ich ziemlich sauer auf meine Mutter.
Was soll ich nur tun? Ich lieb sie doch alle!

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16. August 2007 um 12:39

Hallo,
du hast dein Problem erkannt. Du hast eingangs geschrieben, was los ist. Ich hatte eine ähnliche Situation, die ich hier nicht bis ins Detail schildern möchte.
Soviel kann ich dir sagen, wenn du dich nicht endgültig!!!!!! für deine eigene
Familie entscheidest, sprich Mann und Kind
bleibst du der Spielball von allen. Du und
dein Kind!!!!! gehen daran zu Grunde. Wie
es sich im Moment darstellt,wäre das Kind
besser beim Vater untergebracht. Das hört
sich für dich vielleicht hart an.
Darfst dich gerne per PN an mich wenden.
Gruß Melike

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17. August 2007 um 1:38

Was ist denn
erst mal das Wichtigste?
Mann und Kind sind wichtig, aber auch Deine Eltern.

In der Firma Deines Vaters bist Du ersetzbar. Wenn es ihm nicht paßt dann muß er damit selber klarkommen. Wenn Du es schaffst und trotzdem noch genügend für Mann und Kind da sein kannst dann ist ja gut für ein paar Stunden zu arbeiten, jedoch nicht wenn Du dabei Deinem Kind die wichtigsten Jahre nimmst. Diese Zeit in den ersten drei Jahren ist sehr wichtig für ein Kind, hier erhält es die Prägung für sein ganzes Leben.

Die Mutter ist auch sehr wichtig, wenn Ihr es schafft besucht sie und natürlich Deinen Vater. Ich finde es nicht so korrekt wenn Dein Mann Dir den Umgang mit ihr verbieten möchte, es sei denn sie hat einen schlechten Einfluss. Selbst dann könnte man etwas Zeit geben, da es ihnen sicher auch gut tut.

Entscheide Dich für Mann und Kind als erstes. Es ist machbar, so dass auch Deine Eltern das bekommen an Zeit was machbar ist.

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17. August 2007 um 7:18
In Antwort auf jacqui_12479416

Was ist denn
erst mal das Wichtigste?
Mann und Kind sind wichtig, aber auch Deine Eltern.

In der Firma Deines Vaters bist Du ersetzbar. Wenn es ihm nicht paßt dann muß er damit selber klarkommen. Wenn Du es schaffst und trotzdem noch genügend für Mann und Kind da sein kannst dann ist ja gut für ein paar Stunden zu arbeiten, jedoch nicht wenn Du dabei Deinem Kind die wichtigsten Jahre nimmst. Diese Zeit in den ersten drei Jahren ist sehr wichtig für ein Kind, hier erhält es die Prägung für sein ganzes Leben.

Die Mutter ist auch sehr wichtig, wenn Ihr es schafft besucht sie und natürlich Deinen Vater. Ich finde es nicht so korrekt wenn Dein Mann Dir den Umgang mit ihr verbieten möchte, es sei denn sie hat einen schlechten Einfluss. Selbst dann könnte man etwas Zeit geben, da es ihnen sicher auch gut tut.

Entscheide Dich für Mann und Kind als erstes. Es ist machbar, so dass auch Deine Eltern das bekommen an Zeit was machbar ist.

Aber da ist ja noch...
Guten Morgen Ihr Lieben,

erstmal danke für Eure Antworten. Es hat mir sehr geholfen, etwas zu erkennen, das sich die ganze Zeit entwickelt hat. Schleichend. Ich habe einfach zu viele Rollen in meinem Leben gespielt. Die zusätzliche Rolle, die ich nun habe, die meistert man nicht einfach mal so nebenbei und zieht alles andere auch noch mit. Ich meine das MUTTER-SEIN. Es ging ja schon in der Schwangeschaft los, dass mir so manches zu viel wurde. Ich habe trotzdem versucht, alles so zu machen, wie vorher. Es hat nicht geklappt und ich bin auf die Nase geflogen.
Mein neuer Plan: Ich reduziere nun auf NULL und fange ganz von vorne an. Es tut weh, dank Eurer Antworten, zu erkennen, dass ich mich entschieden habe. Ich wollte sie doch alle glücklich machen, aber mein Mann und unser Sohn sind das Wichtigste.
Durch diese Erkenntnis geht es mir nun wieder einigermassen gut, danke!
Aber da ist ja noch...
...das mit der Scheidung.
Man Mann redet nach wie vor nicht mit mir. Gibt es irgendeine Möglichkeit, ihm meine Entscheidung glaubhaft zu machen?
Er liest keine Briefe, keine SMS, er geht sofort, wenn ich den Mund aufmache, seine Freunde und Verwandte sind absolut loyal.
Das ist für mich das grössere Problem. Ich bin ein Mensch der schnell seine Fehler einsieht und gleich versucht etwas zu verbessern, aber ich bin absolut ratlos was meinen Mann angeht.
Was nützt die ganze Entscheidung für Mann und Kind, wenn da kein Mann mehr ist?
Letztendlich bleibt da nur das Kind und wenn mein Mann geht, dann entscheide ich mich für das Kind und hoffe, dass ich nie wieder zurückfalle in die Umklammerung meiner Eltern.Bei aller Liebe.
Wie kann ich meinen Mann zurückgewinnen?

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17. August 2007 um 19:08

Hallo Bobedik,
gib nicht auf mit deinem Mann, ich habe
das Gefühl, er ist verzweifelt und ver-
letzt und traut der Sache nicht. Ich hatte auch eine Mutter, die meinen Sohn
als ihren Sohn betrachtet hat, meine Beziehung ging in die Brüche. Die ganze Geschichte will und kann ich hier nicht erzählen, hol die Hilfe von außen. Bleib im Moment ganz für dich. Geh zu einer Beratungsstelle und versuche eine Paar-
beratung zu bekommen. Mach du den ersten Schritt, fang du an und selbst wenn dein Mann die Scheidung will oder zum Anwalt geht, dann laß du wissen, dass du gewillt bist an der Sache zu
arbeiten, vorausgesetzt du liebst deinen Mann noch. Laß deine Eltern für den Moment ganz aus dem Spiel. Hat dein Mann Geschwister oder Familie kann da jemand vermitteln? Euer Kind ist und bleibt euer Kind und darf nicht das alleinige Hobby deiner Mutter werden (ich weiß wovon ich red). Und wenn ihr wieder euch als Familie verstehen könnt, dein Mann und du und das Kind, dann dürfen deine Eltern wieder Großeltern sein aber nun in dem Maße wie es allen!!!! gut tut.
Ich wünsche dir Mut und Kraft, dass
alles wieder ins Lot kommt.
Gruß Melike

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17. August 2007 um 22:49
In Antwort auf luanne_12677877

Aber da ist ja noch...
Guten Morgen Ihr Lieben,

erstmal danke für Eure Antworten. Es hat mir sehr geholfen, etwas zu erkennen, das sich die ganze Zeit entwickelt hat. Schleichend. Ich habe einfach zu viele Rollen in meinem Leben gespielt. Die zusätzliche Rolle, die ich nun habe, die meistert man nicht einfach mal so nebenbei und zieht alles andere auch noch mit. Ich meine das MUTTER-SEIN. Es ging ja schon in der Schwangeschaft los, dass mir so manches zu viel wurde. Ich habe trotzdem versucht, alles so zu machen, wie vorher. Es hat nicht geklappt und ich bin auf die Nase geflogen.
Mein neuer Plan: Ich reduziere nun auf NULL und fange ganz von vorne an. Es tut weh, dank Eurer Antworten, zu erkennen, dass ich mich entschieden habe. Ich wollte sie doch alle glücklich machen, aber mein Mann und unser Sohn sind das Wichtigste.
Durch diese Erkenntnis geht es mir nun wieder einigermassen gut, danke!
Aber da ist ja noch...
...das mit der Scheidung.
Man Mann redet nach wie vor nicht mit mir. Gibt es irgendeine Möglichkeit, ihm meine Entscheidung glaubhaft zu machen?
Er liest keine Briefe, keine SMS, er geht sofort, wenn ich den Mund aufmache, seine Freunde und Verwandte sind absolut loyal.
Das ist für mich das grössere Problem. Ich bin ein Mensch der schnell seine Fehler einsieht und gleich versucht etwas zu verbessern, aber ich bin absolut ratlos was meinen Mann angeht.
Was nützt die ganze Entscheidung für Mann und Kind, wenn da kein Mann mehr ist?
Letztendlich bleibt da nur das Kind und wenn mein Mann geht, dann entscheide ich mich für das Kind und hoffe, dass ich nie wieder zurückfalle in die Umklammerung meiner Eltern.Bei aller Liebe.
Wie kann ich meinen Mann zurückgewinnen?

Reisende soll man nicht aufhalten
sagt man.
Wenn Dein Mann sich gegen Euch entschieden hat so ist es zwar seeehr schwer, jedoch würdest Du irgendwann darüber hinwegkommen.

Das scheint sich eine Weile hingezogen zu haben? Wenn ihm Eure Ehe wichtig war so wird er auch annehmen, dass Du einiges ändern möchtest. Sieht so aus als ob er Dir und Deiner Mutter die alleinige Schuld geben möchte. Ist er selber vollkommen unschuldig?

Betteln würde ich nicht. Du kannst nur eines, ganz klar Deine Meinung sagen und wie Du Dir die Zukunft vorstellst. Sag ihm auch wie wichtig eine funktionierende Ehe für ein Kind ist.

Gibt es bei ihm gar nichts auszusetzen? Kann ja auch sein, dass ihm der Zeitpunkt und der Grund ganz gelegen kamen sich zurückzuziehen. Man weiß ja nicht ob er nicht noch andere Pläne hat.

Vielleicht findest Du jemanden der zwischen Euch vermitteln kann. Wenn er auf Scheidung besteht dann laß ihn laufen. Jede Ehe hat aber auch ihre Prüfungen. Vielleicht kommt er auch selber wieder an.

Und mach Dich nicht noch selber fertig, Du hattest die besten Absichten und das ist auch sehr wichtig.

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18. August 2007 um 12:43
In Antwort auf jacqui_12479416

Reisende soll man nicht aufhalten
sagt man.
Wenn Dein Mann sich gegen Euch entschieden hat so ist es zwar seeehr schwer, jedoch würdest Du irgendwann darüber hinwegkommen.

Das scheint sich eine Weile hingezogen zu haben? Wenn ihm Eure Ehe wichtig war so wird er auch annehmen, dass Du einiges ändern möchtest. Sieht so aus als ob er Dir und Deiner Mutter die alleinige Schuld geben möchte. Ist er selber vollkommen unschuldig?

Betteln würde ich nicht. Du kannst nur eines, ganz klar Deine Meinung sagen und wie Du Dir die Zukunft vorstellst. Sag ihm auch wie wichtig eine funktionierende Ehe für ein Kind ist.

Gibt es bei ihm gar nichts auszusetzen? Kann ja auch sein, dass ihm der Zeitpunkt und der Grund ganz gelegen kamen sich zurückzuziehen. Man weiß ja nicht ob er nicht noch andere Pläne hat.

Vielleicht findest Du jemanden der zwischen Euch vermitteln kann. Wenn er auf Scheidung besteht dann laß ihn laufen. Jede Ehe hat aber auch ihre Prüfungen. Vielleicht kommt er auch selber wieder an.

Und mach Dich nicht noch selber fertig, Du hattest die besten Absichten und das ist auch sehr wichtig.

Heute Brief vom Anwalt!!!
Hallo Ihr Lieben,

so, jetzt ist es soweit. Ich habe den Brief vom Anwalt wegen Trennung und Scheidung bekommen. Ich weiß nicht, was mir zuerst wurde, heiss oder kalt.
Jedenfalls ist mir zum Heulen.
Da ich im Leben noch keinen solchen Brief bekommen habe und eigentlich auch nicht vorhatte je zu bekommen, stellen sich mir nun einige Fragen zum Inhalt. Ich werde mal zitieren, wies drinsteht. Meine Frage dazu ist: kann man da dennoch Hoffnung schöpfen oder ist das typische Familienanwalts-Sprache, der einfach nur milde formuliert hat?
Zitat: " ...Ihr Ehemann hat am Donnerstag, den 02.August 2007, die Trennung hergestellt, indem er aus dem ehelichen Schlafgemach ausgezogen ist, und sich in der noch gemeinsamen Wohnung gegenwärtig ausschließlich und vollständig selbst versorgt.
Hintergrund dieses Schrittes sind offensichtlich jedenfalls gegenwärtig nicht überbrückte Meinungsverschiedenheiten zwischen meinem Mandanten und Ihnen bezüglich der Rolle und Einflussnahme der mütterlichen Großeltern auf das gemeinsame Kind.
Nach Ablauf des Trennungsjahres kann die Scheidung ausgesprochen werden, welche kurz vor Ablauf des Trennungsjahres beantragt werden kann. Sollten sich die Umstände hier keiner Lösung zuführen lassen, wird mein Mandant sowohl an der Trennung als auch an seinem Scheidungsentschluss festhalten." Zitatende
KANN MIR JEMAND DAS MAL ÜBERSETZEN?
Bei Anwälten weiß man ja nie, welche Füllwörter welche Bedeutung haben.
In meinen Augen könnte das heißen: Wenn ich nichts ändere, bleibt er bei seinem Entschluss, sich scheiden zu lassen.
Wie sieht überhaupt ein Trennungsjahr aus? Müssen wir da auch räumlich getrennt sein. Was ist mit unserem Sohn?
Ich bin jetzt total verzweifelt

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18. August 2007 um 14:30
In Antwort auf luanne_12677877

Heute Brief vom Anwalt!!!
Hallo Ihr Lieben,

so, jetzt ist es soweit. Ich habe den Brief vom Anwalt wegen Trennung und Scheidung bekommen. Ich weiß nicht, was mir zuerst wurde, heiss oder kalt.
Jedenfalls ist mir zum Heulen.
Da ich im Leben noch keinen solchen Brief bekommen habe und eigentlich auch nicht vorhatte je zu bekommen, stellen sich mir nun einige Fragen zum Inhalt. Ich werde mal zitieren, wies drinsteht. Meine Frage dazu ist: kann man da dennoch Hoffnung schöpfen oder ist das typische Familienanwalts-Sprache, der einfach nur milde formuliert hat?
Zitat: " ...Ihr Ehemann hat am Donnerstag, den 02.August 2007, die Trennung hergestellt, indem er aus dem ehelichen Schlafgemach ausgezogen ist, und sich in der noch gemeinsamen Wohnung gegenwärtig ausschließlich und vollständig selbst versorgt.
Hintergrund dieses Schrittes sind offensichtlich jedenfalls gegenwärtig nicht überbrückte Meinungsverschiedenheiten zwischen meinem Mandanten und Ihnen bezüglich der Rolle und Einflussnahme der mütterlichen Großeltern auf das gemeinsame Kind.
Nach Ablauf des Trennungsjahres kann die Scheidung ausgesprochen werden, welche kurz vor Ablauf des Trennungsjahres beantragt werden kann. Sollten sich die Umstände hier keiner Lösung zuführen lassen, wird mein Mandant sowohl an der Trennung als auch an seinem Scheidungsentschluss festhalten." Zitatende
KANN MIR JEMAND DAS MAL ÜBERSETZEN?
Bei Anwälten weiß man ja nie, welche Füllwörter welche Bedeutung haben.
In meinen Augen könnte das heißen: Wenn ich nichts ändere, bleibt er bei seinem Entschluss, sich scheiden zu lassen.
Wie sieht überhaupt ein Trennungsjahr aus? Müssen wir da auch räumlich getrennt sein. Was ist mit unserem Sohn?
Ich bin jetzt total verzweifelt

Du Arme : triste :
er möchte die Scheidung wie es aussieht. Die paar Hoffnungswörter sind scheinbar übliches Anwaltsgerede, denn Du hattest ihm ja Lösungsvorschläge angeboten auf die er nicht mal eingegangen ist. Tu trotzdem weiter das Beste und wenn er sich trotzdem gegen Dich entscheidet so muß er diese Last auch hauptsächlich tragen.
Ich finde es nicht nachvollziehbar. Man sollte immer auch die Reue annehmen wenn möglich. Eine junge Ehe läuft doch nie von Anfang an perfekt. Wenn man über diese Krisen hinweg kommt, danach wird die Liebe oft noch stärker.
Du weißt nicht was in ihm vorgeht und ob es wirklich nur an Dir liegt. Da müßte ja denn schon vieles über viele Monate vorgefallen sein. Das weißt Du am besten. Aber viele Frauen fühlen sich als erstes schuldig obwohl der Mann auch seinen Anteil daran hat.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

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