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Meine Freundin wurde als Kind missbraucht - wie soll ich damit umgehen?

29. Mai 2011 um 16:21

Hallo zusammen...

Vielleicht kann mir irgendjemand ein wenig mit Rat und Tat zur Seite stehen... Bin zur Zeit echt am verzweifeln und weiß nicht wie ich mit alldem umgehen soll....

Ist auch mittlerweile ziemlich kompliziert bei mir geworden, da ich selbst psychisch angeschlagen bin und unsere Beziehung auf Messers schneide steht und wir zur ZEit auch auf Distanz zueinander sind.

Ich fang am besten mal von vorne an....

Vor eineinhalb Jahren lernte ich meine Freundin auf einer Silvesterparty meiner Freunde kennen. Wollte zu diesem Zeitpunkt eigentlich niemanden kennenlernen. Wir kamen nach einer guten Stunde ins Gespräch und unterhielten uns sehr angeregt miteinander. Im laufe des Abends kam es dann von Ihrer Seite sogar soweit, daß Sie mir anvertraute, daß Sie über 10 Jahre mit einem Mann verheiratet war, der Sie total schlecht behandelt hatte und Sie auch öfters geschlagen oder Sie mit dem Messer bedroht hatte. Ich weiß nicht wie, ich war einfach nett und zuvorkommend aber Sie hat mir zu diesem ZEitpunkt großes Vertrauen bewiesen, da Sie mich vorher nicht gekannt hat und fast niemand über diese Vorfälle wußte. Als Sie mich dann gegen früh fragte, ob ich mich einfach mit zu mir auf die Couch setzen würde, Sie wäre so müde, hab ich mich zu Ihr gesetzt, Sie einfach in den Arm genommen und wirklich sehr lange einfach nur Ihre Hände gestreichelt. Nach einiger Zeit aber stand sie plötzlich auf und sagte Sie müße los und war ziemlich schnell verschwunden.
Durch einen Bekannten bekamm ich Ihre Nummer und wir trafen uns in nächster Zeit öfters bei mir um einfach ein wenig zu reden und ich hab Sie ab und an mal in den Arm genommen oder einfach mal Ihre Hände gestreichelt...
Sie wußte auch, daß ich etwas vorsichtig in Bezug zu Frauen war, durch erlebte Vorgeschichten...
Nach einer Übergangsphase kamen wir dann zusammen...

Von Anfang an war ich zwar immer zärtlich aber zurückhaltend und hab Sie auch zu nichts gedrängt sondern einfach nur alles geschehen lassen....
Ich glaube es war erst das fünfte oder sechste Treffen, als wir sexuell miteinander aktiv wurden. Und was mich damals überraschte ging auch hier Initiative von Ihr aus...

Ein paar Wochen später erzählte Sie mir gegen Morgen dann plötzlich davon, daß Sie als Kind von Ihrem Vater missbraucht worden ist.
Ich war total perplex und hätte mit das nie erträumen lassen, da Sie vielleicht ein wenig zurück gezogener war aber doch auch in Sachen Liebe öfters von Ihr Initiative aus ging....
Ich konnte bei dem Gespräch den Schmerz in Ihren Augen sehen und hab Sie natürlich in den Arm genommen und Ihr zugehört und Ihr auf oft ein Wort des Zuspruchs gesagt....
Am Ende des Gesprächs hat Sie sich bedankt, daß ich Ihr so zugehört habe und Sie auch das erste Mal in Ihrem Leben ein Vertrauen zu Ihrem Partner habe...

Wir verstanden uns wirklich super und es wahr auch herrlich Sie größtenteils so glücklich an meiner Seite zu sehen.
Da ich diese Partnerschaft auch offen und von ganzem Herzen ehrlich angehen wollte, sind wir auch manchmal auf Expartner zu sprechen gekommen. Vielleicht habe ich diese Themen ein bis zweimal zuviel angesprochen, denn ich merkte wie eifersüchtig Sie reagierte.
ICh merkte, daß Ihr teilweise Vertrauen fehlte, als ich mit ein paar Freunden mal alleine auf Party gegangen bin.
Ich wußte, daß zu diesem ZEitpunkt aber nicht immer alles richtig zu deuten. Ich hatte ja vorher noch nie eine Beziehung mit einem Missbrauchsopfer. Nach cirka drei Monaten unserer Beziehung viel Sie in ein kleines Loch.
Sie distanzierte sich ein wenig von mir und war auch manchmal wirklich nur körperlich anwesend. Sie sagte mir auch, daß Ihr Geist woanders sei.
Mich nahm das ganze total mit, da ich auch dachte es liegt an mir und ich wäre nicht fähig Sie glücklich zu machen...
Ich bemerkte auch, daß Sie sich zu diesem Zeitpunkt auch absichtlich mit einer Kerze brannte.... und sprach Sie darauf an.
Sie erzählte mir von dem Missbrauch Ihres mittlerweile verstorbenen Vaters und daß Sie überhaupt nicht damit zurecht kämme. Daß niemand außer mir und ein ehemaliger Therapeut von Ihr davon wüßten und daß Sie auch Ihrer Familie immer etwas von heiler Welt vorspielt.
Sie hatte schon immer mit Angstzuständen und Panikattacken zu kämpfen, erzählte Sie. Und erst vor ein paar Jahren kamm Sie mit Ihrem Therapeuten, darauf daß Sie als kleines Kind von Ihrem Vater missbraucht wurde. Sie wußte, daß die ganze ZEit vorher nicht mal und konnte sich auch keine reim auf Ihre Panikattacken machen.
Das ganze machte mich so wütend und traurig zugleich...
Wie kann man einem Menschen so etwas antun...?
Noch dazu die Person, der man am meisten vertraut....
Durch dieses Gespräch ging es Ihr dann auch wieder ein wenig besser in den folgenden Wochen.
Sie sagte mir auch, daß Sie mich von ganzem Herzen liebe und ich immer um Sie kämpfen sollte, auch wenn Sie mal etwas anderes zu mir sagen sollte.
Das verstand ich zwar noch nicht, aber ich nahm das mal so hin...
Ingesamt war es so, wenn es Ihr gut ging, war sie die glücklichste Frau....
Aber das konnte auch öfters schnell umschlagen.
Wenn wir mal zusammen weg waren, wurde mir öfter von Ihr unterstellt, daß ich anderen Frauen hinten nach schaue und das ganze hat sich manchmal so hoch geschaukelt, daß wir dann zusammen heim fahren mußten.
Ich war öfters am verzweifeln, weil ich Ihr zeigen wollte, daß Sie mir vertrauen kann und das ich sie von ganzen Herzen liebte. Aber die Anschuldigungen versetzten mir oft einen Stich ins Herz. Da ich ein sehr feinfühliger Mensch bin, hab ich mir daß auch immer sehr zu Herzen genommen, wenn es ihr schlecht ging. Wie gesagt, sie war dann wie eine Puppe. Ich konnte auch selten mit Ihr darüber reden und eine therapeutische Behandlung wollte Sie zu diesem Zeitpunkt nicht. Sie wollte einfach alles vergessen.
Ich meinte nur, daß sowas nicht geht, daß man sich damit auch auseinander setzen müsse.

Im ganzen aber war die Beziehung zwischen uns immer durchweg positiv... Ich fuhr eigentlich jeden Tag zu Ihr, damit Sie es leichter hatte wegen ihrer Hunde.
ICh sagte ihr auch öfters, daß ich mir vorstellen könnte Sie zu heiraten und auch Kinder mir Ihr haben zu wollen.
Sie meinte, eigentlich hätte Sie das Thema mittlerweile schon abgehackt, da Sie schon 39 Jahre alt sei. Aber ich merkte, daß auch Sie sich mehr vorstellen konnte.
Ende letzten Sommers hat Sie sich dann nach langer Überlegung die Spirale raus machen lassen.
Ab diesem Zeitpunkt ging es dann irgendwie bei uns bergab. Sie zog sich oft zurück und es kamm auch kaum zur Liebe miteinander....
Ich muß gestehen auch mir ging es nicht so gut, da ich mich oft hilflos fühlte und Ihr nicht helfen konnte. Außerdem hatte ich noch Probleme mit Verletzungen und der Scheidung von meinen Eltern. Alles in allem ging es mir im Herbst auch nicht so gut und ich war dann auch bei verschiedenen Ärzten um festzustellen was mit mir los war.
Wir dachten eigentlich erst an einen Burn Out. Aber es wurde festgestellt, daß ich auch unter Depressionen litt und nach langen zögern ging ich dann zu einem Psychologen in einer caritativen Einrichtung....
Ich wußte teilweise auch schon irgendwie, daß es etwas mit unserer Partnerschaft zu tun hatte, aber nicht genau was los war.
Ende letzten Jahres ging es dann nochmal richtig bergab mit mir, da ich mir die Hand gebrochen hatte, und ich lange Zeit nicht machen konnte, weder meinen Sport als Ausgleich noch sonstwas. Ich hatte auch riesenärger mit der Arbeit, da ich schon wieder so lange ausfiel.
An den Tagen wo es mir einigermaßen gutging stellte ich aber oft fest, daß sich meine Freundin immer mehr von mir distanzierte. Es gab keinen Kuss mehr und manchmal sagte Sie mir, daß Sie nicht mehr in meinem Arm schlafen könne. Das Ganze trieb mich noch mehr an den Rand der Verzweiflung... Ich war total fertig und bin auch öfters weinend zusammen gebrochen. Aber was wollte ich tun.
Im Februar diesen Jahres - ich war immer noch krank geschrieben - fuhr ich nach Hause in meine Wohnung, da mein Bruder Geburtstag hatte. An diesem Tag fiel ich in ein tiefes Loch und bin kaum aus dem weinen raus gekommen. Ich hatte ja niemanden mit dem ich mich darüber unterhalten konnte, und ich die Familie von meiner Freundin bekamm nichts mit. Mit meiner Mutter telefonierte ich dann und kamm zu dem Schluß, daß ich erst mal alleine zu Hause bleiben sollte, weil mich es nur noch fertig machte, daß meine Freundin tag für tag mehr auf Abstand zu mir ging... Wir telefonierten zwar noch ab und an miteinander oder schrieben SMS aber es war alles anders.
In den darauffolgenden Wochen hatte ich einige Nervenzusammenbrüche und mir ging es nur noch total beschissen. Meine Freundin dachte ich will nichts mehr mit ihr zu tun haben und ich konnte nicht mal erklären, was mit mir los war.

Mittlerweile weiß ich daß ich mich nach Ihrer Liebe und Zuneigung gesehnt habe und ich nur ein wenig Vertrauen von Ihr möchte.

In der Zeit zwischen damals als ich auszog und heute haben wir uns auch nur zweimal gesehen. und als ich sie dann eben das erste mal gesehen habe, da ich Tabletten von Ihr benötigte, gab Sie mir dann gleich auch noch meine Klamotten mit. Sie sagte, sie dachte es wäre Schluß.
Ich merkte daß Sie auch noch zu mir hin gezogen war aber ich konnte an diesem Tag nicht einmal richtig mit ihr reden, da ich erst über zwei Tage lang vorher einen großen Nervenzusammenbruch hatte.
An Ihren SMS merkte ich manchmal, daß Sie wieder mit mir zusammen sein wollte und in letzter ZEit eher, daß sie auf Abstand ging.

Mittlerweile bin ich wenigstens ein wenig stabil und habe mich letzte Woche mit Blumen auf den Weg zu Ihr gemacht... Ich hab ihr versucht zu erklären, daß die Beziehung für mich nie beendet war, aber daß es mir nur noch schlecht ging und ich mich auch vor Ihr schämte...
Es tat mir auch wahnsinnig leid, daß ich nicht da war als sie mich brauchte.... Sie war zu Tränen gerührt und sagte, daß sie nicht damit gerechnet habe, daß ich noch so fühle. Sie habe mittlerweile versucht damit abzuschließen, da es sie zu sehr belastet habe.
Sie konnte mir aber nicht sagen, daß es entgültig war und auch an Ihren Augen und Ihrer Reaktion hab ich gemerkt, daß noch Gefühle für mich da sind...
Sie hat zum Schluß gemeint, sie könne mir keine Hoffnungen machen und man kann nicht wissen was wird.
Zum Abschluß hab ich ihr dann noch so etwas wie mein Tagebuch gegeben in dem ich selbst ein wenig meine Gedanken zu Ihr geordnet habe und in dem auch steht, wie sehr ich mich nach einer Beziehung zu Ihr sehne....

JEtzt meine Fragen
Wie soll ich mich Verhalten...?
Wie kann ich das Vertrauen von einer missbrauchten Person erlangen oder darum kämpfen...?
wie kann ich ihr im Moment weiterhelfen....?
gibt es vielleicht gute Literatur zum lesen darüber...?

Mehr lesen

17. Juni 2011 um 3:08

Ich hoffe ich kann helfen..
Hallo..

tut mir leid, dass bis jetzt noch niemand geantwortet hat. Vielleicht wollte sich niemand die Zeit zum lesen nehmen.. Aber ich hab sie mir genommen.. und ich muss schon sagen.. das hat mich alles berührt, was du geschriebn hast..
Was ich zuerst sagen muss ist, dass ihr zusammen gehört.. doch den Eindruck habe ich wirklich.. und ihr müsst für eure Beziehung kämpfen.. wenn du sie jetzt los lässt, wird sie nur noch einsamer enden und findet von ihrem tiefen Loch nicht mehr raus.. Ich kenne die Situation nicht, ich kann dir nur sagen, was ich machen würde.. aber ich weiß nicht ob es gut oder schlecht ist.. Aber zu deiner 1. Frage: Wie gesagt du musst um sie kämpfen.. versuch sie um ein treffen zu bringen, verbringt wieder öfters zeit miteinandern.. dann zu deiner 2. Frage: Ich denke, dass geht nicht so schnell.. sie hat vlt. einfach zu viel angst.. verletzt zu werden.. was sie bei dir aber nicht haben muss, denn du scheinst ein richtig sensibler, einfühlsamer Mensch zu sein und würdest ihr nie weh tun wollen. Zur 3. Frage: Ich weiß nicht was du machen kannst.. aber sei für sie da! Vielleicht solltest du lieber wieder zu ihr einziehen..
Und ich würde vorschlagen, sie dazu zu bringen, wieder zu einem Therapeuten zu gehen.. wie du schon sagtest, man kann es nicht vergessen, aber darüber reden und es versuchen zu verarbeiten, kann man schon..
Zur 4. Frage: ich hab jetzt einfach mal bei amazon geschaut.. ob da zum Thema Vertrauen psychologische bücher gibt.. es gab auch welche.. Das sind zwei davon: http://www.amazon.de/Loslassen-Vertrauen-lernen-Spirituelle-Selbstverantwortung/dp/3897676818/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1308271449&sr=1-4 und http://www.amazon.de/Die-innere-Stimme-Liebe-Vertrauen/dp/3451262495/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1308272182&sr=1-2 Aber ich weiß nicht ob die wirklich helfen und ob die gut sind..
Naja aufjedenfall, weiß ich ja überhaupt nicht was sich in den vergangenen wochen bei euch geändert hat, ich hoffe alles zum guten.. Ich wünsch euch viel Glück und hoffe dass ihr es zusammen schafft.. dass sie das alles verarbeitet und ihr wieder eine glückliche Partnerschaft führen könnt..

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17. Juni 2011 um 9:01

Stabilität
Hallo justice1977,

ich hoffe jetzt sehr das ich es richtig einschätze. Ich bin der Meinung das deshalb noch nicht wirklich geschrieben wurde weil nicht klar ist wer von Euch beiden jetzt eigentlich mehr hilfe braucht. Mir ging das jedenfalls so. Von da her schreibe ich jetzt einfach mal meinen Eindruck.

In Ihrem Beitrag geht es zwar um den Missbrauch Ihrer Lebensfefährtin aber halt eben, mit verlaub, nur am Rande. Eigentlich, wenn man den Beitrag liest, geht es um mehrere zusammenbrüche von Ihnen und die damit verbundenen Probleme. So wie man das verstehen kann geht es hier viel um falsch verstehen und Fehlinterpretation. Sie dachte die Beziehung sei zu Ende. Sie dachten das sie Sie nicht mehr wollte. Das ist eindeutig zu viel denken und zu wenig reden. Missverständnisse entstehen meist nicht durch falschen verstehen einer Aussage sondern durch interpretation von Gestik und Mimik ohne das ein Wort geredet wird.

Ich hatte jetzt schon zu einigen Kontakt hier in deren Beziehung es leider so ist das beide Partner mit einer gewissen labilität zu kämpfen hatten. Was mich verwundert ist das meist das Missbrauchsopfer der stärkere Part war. Ein wenig bekam ich den Eindruck das es bei Ihnen ähnlich sein könnte. Es ist leider so, dass es in bestimmten Situationen des alltäglichen Lebens vorkommt das man wegbricht und dabei Hilfe braucht. Ihre Partnerin hat hilfe gebraucht aber Sie auch.

Am Ende sind Sie gegangen und haben Ihrer Partnerin nicht die Chance gegeben Ihnen zu helfen. Dabei hätte sie eventuell die Möglichkeit dazu gehabt. Jetzt nähern Sie sich wieder Ihrer Partnerin. Das ist gut so und hoffentlich finden Sie beiden wieder zueinander. Aber eines möchte ich vorweg schicken. Sie sollten nicht zu Ihrer Partnerin gehen und ihr sagen das Sie jetzt kämpfen werden. Das Sie stark sein werden. So wie sich Ihr beitrag ließt halte ich das für falsch denn Sie selbst sind auch mit starken Problemen behaftet.

Sie sollten es gemeinsam angehen. Sie sollten sich auch proffessionell helfen lassen gerade weil jeder von Ihnen sein Päckchen trägt. Zum einen sollte man vermeiden das versucht wird das der andere das eigene trägt aber man sollte auch versuchen es nicht alleine tun zu wollen so wie Sie es getan haben.

Finden Sie einen gemeinsamen Weg und seien Sie ehrlich zueinander. Ihrer Partnerin das Tagebuch zu geben ist eine gute Idee und wird helfen den ersten Schritt zu tun um den Partner zu verstehen. Sollten Sie den Weg jetzt gehen dann versuchen Sie dabei zu bleiben und gehen Sie nicht wieder weg wenn es Ihnen schlecht geht. Das zeigt Ihrer Partnerin das Sie auch nur ein Mensch sind und genauso verletzbar wie sie selbst.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und eine schöne Zukunft.

@engel0501

Es hat nicht immer etwas mit Zeit zu tun sondern auch ob man hier denkt das man einen Betrag schreiben kann der dann auch wirklich hilft. Da es hier durch eine komplette Beziehungsgeschichte geht ist das nicht so einfach. Tatsächlich habe ich den Beitrag relativ oft gelesen aber ich war mir auch nicht sicher auf welches Problem man hier jetzt besser eingeht. Es gibt aber tatsächlich Beiträge auf die ich nicht anworten würde aus Angst etwas falsches zu raten und damit Kontraproduktiv damit umgehe oder dafür sorge das es jemand anderes tut. Wenn ich als Pate unterwegs bin muss ich auch vorher entscheiden ob ich überhaupt helfen kann. Im endeffekt denke ich das es sich hier niemand einfach macht sondern eher schwer und mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein.

Herzliche Grüße und auch Ihnen alles Gute

Markus

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19. Juni 2011 um 2:26

Re
Hallo....

erst mal vielen lieben Dank für das Lesen meines Beitrages und daß Du Dir vor allem noch die Zeit genommen hast mir zu antworten.

Es ist auch nicht einfach hier alles zu beschreiben - wie die Beziehung gelaufen ist und wo es Probleme gab.
Es hat mich damals ziemlich schockiert, als Sie mir berichtete, wie Sie von Ihrem Vater missbraucht worden ist... War aber dann immer für Sie da und hab Sie auch in den Arm genommen und Ihr versucht zu helfen.
Mit der Zeit hat sich unsere Beziehung noch mehr verfestigt und ich wurde auch noch feinfühliger Ihr gegenüber. Konnte richtig den Schmerz fühlen und hab dann auch noch gemerkt, daß Sie sich selber verletzt. Wenn ich dann mit Ihr anfangen wollte zu reden, hat Sie abgeblockt, weil Ihr seelischer Schmerz zu groß war.
In eine psychologische Behandlung wollte Sie nicht und lehnt Sie bist jetzt immer noch ab.
Aus Angst davor Sie zu verletzen hab, ich das Thema dann auch so gut es ging beiseite zu schieben.
Aber mit Ihrer Verdrängungstaktik kommt Sie nicht weiter und das hab ich Ihr auch gesagt-
Sie bekommt ja Panikattacken und hat auch noch andere Symptome.
Ein großes Problem für mich war, daß ich wenn mir jemand etwas im Vertrauen sagt, es auch für mich behalte. Und da Ihre Familie gar nichts von dem Missbrauch wußte(außer ihre Mutter), hatte ich auch niemanden mit dem ich reden konnte oder der mir helfen konnte.
Dann waren da eben noch die Probleme mit einigen Verletzungen bei mir, Arbeit und im Freundeskreis aber am meisten weh tat es mir mit an sehen zu müssen, wie der Mensch den man liebt leidet und sich auch oft von mir zurück zog. Das mit Vertrauen hab ich schon irgendwie verstanden, aber Sie hat mich auch fast immerzu beschuldigt, anderen Frauen nach zu schauen, obwohl das gar nicht der Fall war. Das ging manchmal so weit, daß wir dann von einer Feier heim mußten, weil mich das selber so mitgenommen hat, daß Sie sich meiner nicht sicher war.

Bin vielleicht etwas zu naiv an das Thema ran gegangen. Hätte mir damals vielleicht schon einige Bücher zu dem Thema kaufen sollen.
Hab mir in der Zwischenzeit schon einige Bücher gekauft und gelesen, die mich um einiges weiter gebracht haben. Das Buch Verbündete ist leider ausverkauft.
Versuche mich zur Zeit selbst ein wenig zu stärken durch Sport und schreiben eines Tagebuches.

Es ist zur Zeit ziemlich kompliziert.
An manchen Tagen ist Sie so nett und lieb zu mir und spricht so positiv - wie gut ich Sie doch kenne und wie schön es war und dann sehe ich in Ihren Augen eine Sehnsucht.
Sie hat mir dann auch den Arm gestreichelt oder mich umarmt. Sehe Sie eben durch den Sport noch ab und zu und letzte Woche war ich mal bei Ihr.
Neulich hat Sie angerufen und geweint, weil wir letztes Jahr zu der Zeit auf einem wunderschönen Festival waren. Wir haben dann Stundenlang miteinander telefoniert, weil es
mir ebenso von den Gefühlen gegangen ist.

Auf der anderen Seite merke ich, wie es Ihr psychisch richtig schlecht zur Zeit geht.
Sie war neulich auch mal eine Woche krank geschrieben - flüchtete sich aber daheim in Arbeit. Sie will mit niemanden drüber reden-
hab ihr schon angeboten einfach mal spazieren zu gehen und wenn Sie mag mal ein bisserl was raus zu lassen, aber davor versperrt sie sich.
Sie müßte einmal auch Gefühle und Emotionen raus lasssen - auch wenn es schmerzhaft ist.

Es ist bei Ihr zur Zeit wie mit einer gespaltenen Persönlichkeit.
Auf der einen Seite sehnt Sie sich nach unserer Beziehung zurück, wenn Sie einigermaßen da ist und auf der anderen Seite sagt Sie, Sie hätte mit der Beziehung abgeschlossen und könne nicht zurück, da es zu schmerzhaft wäre. Und Sie sehe mich als Freund.
Es ist wirklich als hätte Sie zwei Gesichter und es geht Ihr auch öfter richtig schlecht nachdem wir uns gesehen haben.
Hab Ihr neulich auch noch mal gesagt, daß ich Sie über alles liebe und nicht so einfach aufgeben kann. Und ich für mich habe erkannt, daß es die Frau für mich ist.

Keine Ahnung ob ich im Moment mehr auf Abstand gehen sollte und mich erst mal gar nicht mehr melden soll. Aber ich möchte auch, daß Sie weiß das ich da bin. Auch wenn es Ihr schlecht geht und Sie reden möchte.

Nochmals vielen lieben Dank fürs Antworten.
LG Justice

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19. Juni 2011 um 14:57
In Antwort auf elias_12375780

Stabilität
Hallo justice1977,

ich hoffe jetzt sehr das ich es richtig einschätze. Ich bin der Meinung das deshalb noch nicht wirklich geschrieben wurde weil nicht klar ist wer von Euch beiden jetzt eigentlich mehr hilfe braucht. Mir ging das jedenfalls so. Von da her schreibe ich jetzt einfach mal meinen Eindruck.

In Ihrem Beitrag geht es zwar um den Missbrauch Ihrer Lebensfefährtin aber halt eben, mit verlaub, nur am Rande. Eigentlich, wenn man den Beitrag liest, geht es um mehrere zusammenbrüche von Ihnen und die damit verbundenen Probleme. So wie man das verstehen kann geht es hier viel um falsch verstehen und Fehlinterpretation. Sie dachte die Beziehung sei zu Ende. Sie dachten das sie Sie nicht mehr wollte. Das ist eindeutig zu viel denken und zu wenig reden. Missverständnisse entstehen meist nicht durch falschen verstehen einer Aussage sondern durch interpretation von Gestik und Mimik ohne das ein Wort geredet wird.

Ich hatte jetzt schon zu einigen Kontakt hier in deren Beziehung es leider so ist das beide Partner mit einer gewissen labilität zu kämpfen hatten. Was mich verwundert ist das meist das Missbrauchsopfer der stärkere Part war. Ein wenig bekam ich den Eindruck das es bei Ihnen ähnlich sein könnte. Es ist leider so, dass es in bestimmten Situationen des alltäglichen Lebens vorkommt das man wegbricht und dabei Hilfe braucht. Ihre Partnerin hat hilfe gebraucht aber Sie auch.

Am Ende sind Sie gegangen und haben Ihrer Partnerin nicht die Chance gegeben Ihnen zu helfen. Dabei hätte sie eventuell die Möglichkeit dazu gehabt. Jetzt nähern Sie sich wieder Ihrer Partnerin. Das ist gut so und hoffentlich finden Sie beiden wieder zueinander. Aber eines möchte ich vorweg schicken. Sie sollten nicht zu Ihrer Partnerin gehen und ihr sagen das Sie jetzt kämpfen werden. Das Sie stark sein werden. So wie sich Ihr beitrag ließt halte ich das für falsch denn Sie selbst sind auch mit starken Problemen behaftet.

Sie sollten es gemeinsam angehen. Sie sollten sich auch proffessionell helfen lassen gerade weil jeder von Ihnen sein Päckchen trägt. Zum einen sollte man vermeiden das versucht wird das der andere das eigene trägt aber man sollte auch versuchen es nicht alleine tun zu wollen so wie Sie es getan haben.

Finden Sie einen gemeinsamen Weg und seien Sie ehrlich zueinander. Ihrer Partnerin das Tagebuch zu geben ist eine gute Idee und wird helfen den ersten Schritt zu tun um den Partner zu verstehen. Sollten Sie den Weg jetzt gehen dann versuchen Sie dabei zu bleiben und gehen Sie nicht wieder weg wenn es Ihnen schlecht geht. Das zeigt Ihrer Partnerin das Sie auch nur ein Mensch sind und genauso verletzbar wie sie selbst.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und eine schöne Zukunft.

@engel0501

Es hat nicht immer etwas mit Zeit zu tun sondern auch ob man hier denkt das man einen Betrag schreiben kann der dann auch wirklich hilft. Da es hier durch eine komplette Beziehungsgeschichte geht ist das nicht so einfach. Tatsächlich habe ich den Beitrag relativ oft gelesen aber ich war mir auch nicht sicher auf welches Problem man hier jetzt besser eingeht. Es gibt aber tatsächlich Beiträge auf die ich nicht anworten würde aus Angst etwas falsches zu raten und damit Kontraproduktiv damit umgehe oder dafür sorge das es jemand anderes tut. Wenn ich als Pate unterwegs bin muss ich auch vorher entscheiden ob ich überhaupt helfen kann. Im endeffekt denke ich das es sich hier niemand einfach macht sondern eher schwer und mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein.

Herzliche Grüße und auch Ihnen alles Gute

Markus

RE Marcus
Vielen Dank für Ihre geschriebenen Zeilen Markus und die Zeit, die Sie sich dafür genommen haben...

Es war und ist auch nicht einfach hier ein Beziehungsbild abzugeben, weil die Sache ziemlich komplex ist. Aber ich versuche das ganze objektiv darzustellen, soweit es für mich möglich ist.

Natürlich ist bei uns auch einiges verkehrt gelaufen und ich habe auch etliche Fehler gemacht. Klar hilft darüber sprechen. Aber ich hatte oft auch Angst meine Ex-Freundin zu verletzen wenn ich mit Ihr über Ihren Missbrauch und über die Aufarbeitung sprechen wollte. Am Anfang war das alles noch kein Problem und ich war auch immer für Sie da, wenn Ich merkte, daß es Ihr schlecht ging. Aber das Sie oft auch komplett alles versuchte zu verdrängen machte es mit der Zeit immer schlimmer und das zog mich auch mit runter, da Sie Hilfe von außen ablehnte und sonst auch niemand außer Ihrer Mutter und einem früheren Therapeuten von dem Missbrauch wußte. Dann kammen eben bei mir von außen noch einige negative Einflüsse auf mich zu mit Probleme auf der Arbeit und verletzungen. Am meisten hat mich aber mitgenommen, daß meine Partnerin sich manchmal von mir distanzierte.
Hätte mir vorher schon mal einige Bücher über dieses Thema besorgen sollen - so wie ich es jetzt tue.
Ich hab es mir damals nicht einfach gemacht zu gehen und geplant hatte ich das sowieso nicht. Ich war noch krank geschrieben und wollte meinen Bruder besuchen und dann bin ich total zusammen gebrochen und es ging nichts mehr. In der Zeit vorher ging meine Ex-Freundin damals schon sehr auf Distanz zu mir. Es gab weder Küsse noch Umarmungen und irgendwo brauche ich das. Ich war in dieser ZEit auch nicht einfach und wenn ich könnte würde ich es ungeschehen machen.
Aber ich war damals zu instabil.
Heute schäme ich mich dafür - aber helfen hätte Sie mir damals auch nicht können, da Sie selber auf Abstand ging.

Das mit dem Nähern ist zur Zeit nicht so einfach....
Auf der einen Seite geht sie manchmal auf Abstand und auf der anderen Seite merke ich manchmal an Ihren Worten und Ihrer Gestik, wie sehr ich Ihr fehle.
Ich hab jetzt schon einige Male versucht mit Ihr zu reden, aber bei gewissen Themen mag Sie zur Zeit nicht drüber reden - es ist Ihr zu schmerzhaft.
Sie hat auch zur Zeit öfters wieder Panikattacken.

Wie soll ich mich also verhalten.
Ich schaue jetzt erst mal, daß es mir besser geht und auch noch mehr über dieses Thema lerne und verstehe.
Versuche auch öfters mit Ihr zu telefonieren. Das klappt auch - manchmal telefonieren wir stundenlang. Manchmal geht Sie aber auch nicht ans Telefon und ruft auch nicht zurück.
Ich hab Ihr auf alle Fälle gesagt, daß ich jederzeit für Sie da bin.
Ich hoffe zutiefst, daß alles wieder gut wird. Vielleicht braucht es auch noch Zeit.

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19. Juni 2011 um 17:30

RE Anja
Vielen lieben Dank für deine Zeilen -
sie bringen mich wirklich weiter.

Ich glaube das mit dem Kontaktabbruch wird hier komplett falsch verstanden. Ich will den Kontakt nicht abbrechen - im Gegenteil und das habe ich auch zu Ihr gesagt.
Und wenn es Ihr schlecht geht, kann Sie sich bei mir melden. Manchmal helfen auch schon ein paar aufmunternde Worte und einfach jemand der einem zu hört. Ich will nicht sagen, daß ich Sie verstehe - wobei ich in den letzten Wochen wirklich sehr viel dazu gelernt habe.
Seit ein paar Tagen geht Sie mir wieder komplett aus dem Weg und geht auch nicht ans Telefon.
Mittwoch abend war ich bei Ihr zu Hause -
hatte mich vorher angekündigt. Wollte Ihr anbieten mit Ihr und Ihren Hunden spazieren zu gehen und zusammen die Mondfinsternis geniesen. Leider kamm Sie später von der Arbeit zurück und war dann auch fix und fertig und sagte, daß Sie nicht mehr könne.
Beim Abschied sagte Sie mir noch, daß Sie mir so keine Hoffnungen mehr machen könne und auch deshalb nicht mit mir alleine spazieren könne. Für Sie wäre ich nur ein Freund. Aber auf der anderen Seite, drückt Sie mich und streichelt meinen Arm und Ihre Augen sagen etwas ganz anderes.
Einen Tag später ruft Sie mich an-wir reden eine Stunde miteinander und Sie erzählt mir welche Bedeutung das Lied "Halt Dich an mir fest" von Revolverheld für Sie hat und das es fast Tag und Nacht bei Ihr läuft. Neulich hat Sie mir noch gesagt, daß es jemanden Anderen gibt, der für Sie die ganze Zeit da war. -
Ihr Chef, der schon lange etwas von Ihr wollte.
Es ist wirklich als hätte Sie zwei Gesichter - das eine will mich wegstoßen und vielleicht unabsichtig verletzen und das andere sehnt sich nach unserer Partnerschaft und mir.
Deswegen dachte ich, daß ich mich erst mal nicht mehr so viel melde - ich weiß ja nicht, ob ich Sie nerve und seit 3 Tagen geht Sie sowieso nicht ans Telefon.
Sie weiß, daß ich da bin.

Sie soll auch nicht alles bei mir raus lassen sondern einfach nur über das reden, was ihr gerade einfällt und wozu Sie lust hat. Am Telefon reden wir dann, wenn nur über meist belanglose Sachen - natürlich muß da auch erst mal wieder Vertrauen wachsen.

Es ist halt schwierig für mich mit diesen aufs und abs... Das Beste wäre zur Zeit natürlich eine Therapie, aber Sie wehrt sich dagegen. Es geht Ihr schon richtig schlecht- aber vielleicht wirklich noch nicht schlecht genug. Hab aber Angst um Sie.

Sie beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiv mit Schamanismus und macht auch Rheki, was Ihr ein wenig hilft...

Ich richte mich zur Zeit durch Sport auf und versuche manchmal auch durch Arbeit bestimmte Gedanken zu verdrängen.
Das schreiben eines Tagebuchs und das schreiben hier, hat mich um einiges voran gebracht.
Beschäftige mich zur Zeit mit chinesischer Medizin und habe auch ein Buch über Depressionen - Licht für die Seele gelesen, damit ich wieder stabiler werde.

Ansonsten habe ich noch ein älteres Buch "Wege aus dem Labyrint" gelesen, wobei ich das nicht so gut fand. Außerdem "Nicht allein" von Christine Striebel, daß ich nur empfehlen kann und noch Schreckliches Vergessen, heilsames Erinnern.
Werde mir nach und nach noch einige Bücher zu legen.

Liebe Grüße Justice

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19. Juni 2011 um 20:40
In Antwort auf lyda_12930043

Ich hoffe ich kann helfen..
Hallo..

tut mir leid, dass bis jetzt noch niemand geantwortet hat. Vielleicht wollte sich niemand die Zeit zum lesen nehmen.. Aber ich hab sie mir genommen.. und ich muss schon sagen.. das hat mich alles berührt, was du geschriebn hast..
Was ich zuerst sagen muss ist, dass ihr zusammen gehört.. doch den Eindruck habe ich wirklich.. und ihr müsst für eure Beziehung kämpfen.. wenn du sie jetzt los lässt, wird sie nur noch einsamer enden und findet von ihrem tiefen Loch nicht mehr raus.. Ich kenne die Situation nicht, ich kann dir nur sagen, was ich machen würde.. aber ich weiß nicht ob es gut oder schlecht ist.. Aber zu deiner 1. Frage: Wie gesagt du musst um sie kämpfen.. versuch sie um ein treffen zu bringen, verbringt wieder öfters zeit miteinandern.. dann zu deiner 2. Frage: Ich denke, dass geht nicht so schnell.. sie hat vlt. einfach zu viel angst.. verletzt zu werden.. was sie bei dir aber nicht haben muss, denn du scheinst ein richtig sensibler, einfühlsamer Mensch zu sein und würdest ihr nie weh tun wollen. Zur 3. Frage: Ich weiß nicht was du machen kannst.. aber sei für sie da! Vielleicht solltest du lieber wieder zu ihr einziehen..
Und ich würde vorschlagen, sie dazu zu bringen, wieder zu einem Therapeuten zu gehen.. wie du schon sagtest, man kann es nicht vergessen, aber darüber reden und es versuchen zu verarbeiten, kann man schon..
Zur 4. Frage: ich hab jetzt einfach mal bei amazon geschaut.. ob da zum Thema Vertrauen psychologische bücher gibt.. es gab auch welche.. Das sind zwei davon: http://www.amazon.de/Loslassen-Vertrauen-lernen-Spirituelle-Selbstverantwortung/dp/3897676818/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1308271449&sr=1-4 und http://www.amazon.de/Die-innere-Stimme-Liebe-Vertrauen/dp/3451262495/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1308272182&sr=1-2 Aber ich weiß nicht ob die wirklich helfen und ob die gut sind..
Naja aufjedenfall, weiß ich ja überhaupt nicht was sich in den vergangenen wochen bei euch geändert hat, ich hoffe alles zum guten.. Ich wünsch euch viel Glück und hoffe dass ihr es zusammen schafft.. dass sie das alles verarbeitet und ihr wieder eine glückliche Partnerschaft führen könnt..

RE Engel
Vielen lieben Dank, daß Du Dir die ZEit genommen hast alles zu lesen und mir diese
aufmunternden und gleichzeitig hilfegebenden Zeilen geschickt hast.
Hab mich riesig darüber gefreut. Hatte schon gedacht, es mag sich wirklich niemand mit meinem für mich sehr ernsten Problem beschäftigen.

ICh stimme eigentlich in ziemlich allen Punkten mit Dir überein, aber es ist nicht alles ganz so leicht im Moment.
Hab dazu ja schon einiges geschrieben.

Wie gesagt, ich habe jetzt mehrfach versucht auf Sie zu zu gehen und Sie auch diese Woche besucht. Wenn ich das Treffen bestimmen will, geht Sie mir meist aus dem Weg.
Ich hatte es schon mal geschrieben - aber für mich hat Sie im Moment 2 GEsichter.
Die eine Hälfte will alles verdrängen und schickt mich weg... (manchmal leider auch sehr verletzend)
Die andere Seite sehnt sich nach mir und einfach in den Arm genommen zu werden und Sie merkt auch wie sehr ich mich mit den ganzen Themen beschäftige und was ich alles investiere.

Das Loch in das Sie fällt hat Sie noch nicht erkannt oder will es nicht erkennen.
Es geht ihr in letzter ZEit auch oft schlecht mit Panikattacken und für Sie ist alles zu viel.
Haben uns auch beim Sport ein paar mal ungezwungen gesehen und sogar miteinander trainiert und unser Verhältniss anschließend war richtig innig.

Bin diese Woche am Mittwoch abgewiesen worden- hatte mich vorher angekündigt und wollte Sie zu einem Spaziergang bewegen, aber Sie kamm später von der Arbeit und wollte dann nicht mehr. Später sagte Sie mir Sie könne mir keine Hoffungen mehr machen, Sie hätte damit abgeschloßen. Dann nahm Sie mich in die Arme und streichelte meine Haut -
auch ihre Augen sagten was anderes.
Sie sagte auch, Sie kämme an das alles im Moment nicht ran und es wäre zu schmerzhaft für Sie. (Es ging Ihr auch öfter schlecht nachdem wir uns gesehen hatten - aber ich denke daß ist deshalb weil Sie mich so sehr vermisst und es komplett verdrängen will)

Am Donnerstag rief Sie mich an und fragte, wei es mir geht und wir telefonierten wieder eine Stunde und Sie erzählte mir, daß Sie die letzten Tage nur den Song "Halt Dich an mir fest" von Revolverheld hört.
ICh weiß und Sie hat mir auch gesagt, daß Sie seit Wochen wie unter einer Glaskugel lebt und sich so abspaltet. So ist Sie nur zum Teil da.
Ich bin für Sie da und ich hab ihr auch erklärt, daß damals nichts mehr ging und ich einige Nervenzusammenbrüche hatte.
Sie hatte sich damals ja auch schon vorher Wochenlang zurück gezogen und es gab von Ihrer Seite her nicht mal mehr eine Umarmung so sehr versteckte Sie sich.
Psychologische Hilfe lehnt sie leider noch ab.
(bin also leider weit von einem Einzug bei Ihr entfernt.
Ich hab Ihr diese Woche gesagt, daß ich Sie noch immer liebe und auch nicht so einfach zurück kann und daß ich auch glaube, daß wir zueinander gehören und daß das nicht so einfach zu trennen ist.

Jetzt meldet Sie sich seit 3 Tagen nicht mehr- ich glaube Sie will mir nicht mehr weh tun. Sie hatte neulich schon mal gesagt, vielleicht wäre es besser den Kontakt abzubrechen. Ich hatte erwiedert, daß ich für Sie da bin.

Richte mich die ganze Zeit selber ein wenig auf und mir geht es schon viel besser und bin auch um einiges stabiler geworden aber das hin und her bei Ihr und zu merken, daß es dem Menschen, denn man über alles liebt so schlecht geht und daß er auf Abstand geht zerrt gewaltig an den Nerven.

Liebe Grüße
an den Engel

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