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Meine Fragen über Transgender...

5. März 2017 um 0:03

Schon als ich klein war wollte ich eher auf einem Baum klettern als mit Barbies spielen und lieber habe ich kurze Shorts mit einem Shirt angezogen als einen Rock. Ich hatte mir auch ein paar mal die Haare selbst geschnitten damit ich zum Friseur muss und die Haare kürzer geschnitten werden. Kurz gesagt wäre ich lieber ein Junge gewesen und wusste nicht wieso ich sowas fühle oder wo der Unterschied zwischen Junge und Mädchen ist.

Als ich 12 Jahre alt wurde ungefähr hörte ich von Transgender und konnte nichts damit anfangen und recherchierte. Mir wurde klar, dass ich mich als trans* identifiziere. Ich War mir dem sicher trotzdem out etc ich mich nicht da ich bedenken hatte wegen der Gesellschaft und meiner Familie,  sowie Freunden. Es verkomplizierte sich erneut als ich mich mit 13 Jahren verliebte und es jedoch ein Junge war. Somit dachte ich, ich wäre normal, denn ich kann ja nicht trans* und schwul sein.

Mittlerweile ist mir klar, dass die Geschlechtsidentität, die Erscheinung und das biologische Geschlecht nichts mit der Sexualität zu tun hat. 
ALSO : Ich weiß, dass ich trans* und bisexuell bin. 

Da ist jedoch nur eine Frage. 
Sollt ich es meiner Mutter sagen und wie kann ich es ausdrücken,  denn sie muss ne Menge schlucken. Zum einen sie hat einen Sohn keine Tochter und dieser ist bi*.

Ich danke für jede Antwort 

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5. März 2017 um 12:45

Hmm wie alt bist du denn wen ich fragen darf?

Bei mir war / ist es genau umgekehrt und ich habe es meine Eltern nicht gesagt.
Aber bedenke: Ich bin in einer ganz anderen Zeit groß geworden und da gab es diesbezüglich null Akzeptanz.

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Sag allen Bescheid !!!!

GLG
Martina

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8. März 2017 um 0:12

Hast du denn Vertrauen zu deiner Mama? Wie versteht ihr euch?
Ich würde dir prinzipiell auch raten, mit ihr zu sprechen und nicht nur zwischen Tür und Angel.
Nimm dir richtig Zeit dafür.
Deine Mutti wird einige Fragen haben - genau wie du. 

Ich wünsch dir, dass sie dich versteht.

Viel Mut und Kraft

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20. März 2017 um 22:34
In Antwort auf muellermartina

Hmm wie alt bist du denn wen ich fragen darf?

Bei mir war / ist es genau umgekehrt und ich habe es meine Eltern nicht gesagt.
Aber bedenke: Ich bin in einer ganz anderen Zeit groß geworden und da gab es diesbezüglich null Akzeptanz.

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Sag allen Bescheid !!!!

GLG
Martina

Ich bin mittlerweile 18 Jahre alt und ich bedanke mich bei dem Rat es allen zu sagen. Ich habe mich bei ein paar Personen schon geoutet danke 

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20. März 2017 um 22:34
In Antwort auf muellermartina

Hmm wie alt bist du denn wen ich fragen darf?

Bei mir war / ist es genau umgekehrt und ich habe es meine Eltern nicht gesagt.
Aber bedenke: Ich bin in einer ganz anderen Zeit groß geworden und da gab es diesbezüglich null Akzeptanz.

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Sag allen Bescheid !!!!

GLG
Martina

Ich bin mittlerweile 18 Jahre alt und ich bedanke mich bei dem Rat es allen zu sagen. Ich habe mich bei ein paar Personen schon geoutet danke 

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20. März 2017 um 22:41
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Hast du denn Vertrauen zu deiner Mama? Wie versteht ihr euch?
Ich würde dir prinzipiell auch raten, mit ihr zu sprechen und nicht nur zwischen Tür und Angel.
Nimm dir richtig Zeit dafür.
Deine Mutti wird einige Fragen haben - genau wie du. 

Ich wünsch dir, dass sie dich versteht.

Viel Mut und Kraft

Die Beziehung zu meiner Mutter ist sehr gespannnt, trotzden sollte sie es erfahren denke ich danke auch für deinen rat sie ist ja immerhin meine mutter und sie liebt mich . 

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21. März 2017 um 4:47
In Antwort auf scarlett1858

Die Beziehung zu meiner Mutter ist sehr gespannnt, trotzden sollte sie es erfahren denke ich danke auch für deinen rat sie ist ja immerhin meine mutter und sie liebt mich . 

Na das ist schonmal gut, daß du weisst, sie liebt dich. Manchmal kann man grosse Überraschungen mit Menschen erleben.
Ich kannte mal einen jungen mann, mittlerweile heisst  er Roxana. Der hatte eine schwerdepressive Mutter, bei jeder Kleinigkeit hatte sie Rückfälle.
Aber das outing und die geschlechtsumwandlung ihres Sohnes hat sie toll verarbeitet. Wenn wir uns trafen, sagte sie: ich hatte schon immer eine Tochter - nur wusste ich es nicht.

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1. Februar 2018 um 11:53

Zu diesem Thema könnt ihr ein wenig über mich in meinem Blog martinatvblog.wordpress.com nachlesen.

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1. Februar 2018 um 11:54

Zu diesem Thema könnt ihr ein wenig über mich in meinem Blog martinatvblog.wordpress.com nachlesen.

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6. September 2018 um 22:19

Dein Blog existiert nicht mehr. Das finde ich sehr schade, hätte gerne mit gelesen. Warum ist der denn gelöscht, der Blog ? Und dein Profilbild ist auch unaktuell oder hast du dich gegen den Weg entschieden ? LG 

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6. September 2018 um 23:33

Auch wenn der Thread schon älter ist: Ich wünsche alles Gute für deinen Weg!

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7. September 2018 um 8:04
In Antwort auf rainbowcrash

Dein Blog existiert nicht mehr. Das finde ich sehr schade, hätte gerne mit gelesen. Warum ist der denn gelöscht, der Blog ? Und dein Profilbild ist auch unaktuell oder hast du dich gegen den Weg entschieden ? LG 

Tja, leider habe ich den Blog löschen müssen, da ist allerhand auf mich zugekommen mit dem ich nicht gerechnet habe. Mal sehn ob ich ihn, diesmal aber nur mittels Zugangskennung, wieder online stelle.
Bezüglich Profilbild gebe ich dir recht, aber wo ist denn deines?
GLG

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7. September 2018 um 8:05
In Antwort auf ari4nna

Auch wenn der Thread schon älter ist: Ich wünsche alles Gute für deinen Weg!

Herzlichen Dank - mal sehen wohin mich der Weg führen wird.

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8. September 2018 um 7:58
In Antwort auf scarlett1858

Schon als ich klein war wollte ich eher auf einem Baum klettern als mit Barbies spielen und lieber habe ich kurze Shorts mit einem Shirt angezogen als einen Rock. Ich hatte mir auch ein paar mal die Haare selbst geschnitten damit ich zum Friseur muss und die Haare kürzer geschnitten werden. Kurz gesagt wäre ich lieber ein Junge gewesen und wusste nicht wieso ich sowas fühle oder wo der Unterschied zwischen Junge und Mädchen ist.

Als ich 12 Jahre alt wurde ungefähr hörte ich von Transgender und konnte nichts damit anfangen und recherchierte. Mir wurde klar, dass ich mich als trans* identifiziere. Ich War mir dem sicher trotzdem out etc ich mich nicht da ich bedenken hatte wegen der Gesellschaft und meiner Familie,  sowie Freunden. Es verkomplizierte sich erneut als ich mich mit 13 Jahren verliebte und es jedoch ein Junge war. Somit dachte ich, ich wäre normal, denn ich kann ja nicht trans* und schwul sein.

Mittlerweile ist mir klar, dass die Geschlechtsidentität, die Erscheinung und das biologische Geschlecht nichts mit der Sexualität zu tun hat. 
ALSO : Ich weiß, dass ich trans* und bisexuell bin. 

Da ist jedoch nur eine Frage. 
Sollt ich es meiner Mutter sagen und wie kann ich es ausdrücken,  denn sie muss ne Menge schlucken. Zum einen sie hat einen Sohn keine Tochter und dieser ist bi*.

Ich danke für jede Antwort 

Du solltest es deiner Mutter/deinen Eltern schnellstens sagen und mit ihnen zu einem Spezialisten gehen. Nur er kann entscheiden, ob du wirklich trans bist und dann die notwendige Hormonbehndlung einleiten.

Ohne diese Behandlung wirst du viele Probleme mit dir selbst im Leben haben, die du jetzt noch abwenden kannst.

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8. September 2018 um 8:49
In Antwort auf performerin

Du solltest es deiner Mutter/deinen Eltern schnellstens sagen und mit ihnen zu einem Spezialisten gehen. Nur er kann entscheiden, ob du wirklich trans bist und dann die notwendige Hormonbehndlung einleiten.

Ohne diese Behandlung wirst du viele Probleme mit dir selbst im Leben haben, die du jetzt noch abwenden kannst.

Prinzipiell stimme ich dir zu. Es ist völlig richtig, dass man lieber früher als später zu einem spezialisierten Psychologen/Therapeuten gehen sollte. Aber auch der kann das nicht einfach irgendwie testen, die Erkenntnis ob jemand transident ist ist nicht einfach zu treffen - vor allem nicht wenn der Patient selbst noch sehr jung ist.

Noch vor der Pubertät mit der Hormonbehandlung anzufangen ist darum sehr umstritten. Einerseits ist das natürlich Gold wert, weil viele Entwicklungen (z.B. Brustwachstum) dann gar nicht erst angeschoben werden. Andererseits ist es halt auch ein sehr früher Zeitpunkt, so eine gewichtige Entscheidung zu treffen.

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24. September 2018 um 8:45
In Antwort auf ari4nna

Prinzipiell stimme ich dir zu. Es ist völlig richtig, dass man lieber früher als später zu einem spezialisierten Psychologen/Therapeuten gehen sollte. Aber auch der kann das nicht einfach irgendwie testen, die Erkenntnis ob jemand transident ist ist nicht einfach zu treffen - vor allem nicht wenn der Patient selbst noch sehr jung ist.

Noch vor der Pubertät mit der Hormonbehandlung anzufangen ist darum sehr umstritten. Einerseits ist das natürlich Gold wert, weil viele Entwicklungen (z.B. Brustwachstum) dann gar nicht erst angeschoben werden. Andererseits ist es halt auch ein sehr früher Zeitpunkt, so eine gewichtige Entscheidung zu treffen.

Na ja, mit achtzehn ist man nicht mehr vor der Pubertät, aber ein transerfahrener Therapeut ist mit Sicherheit angesagt.
Der entscheidet aber nicht ob du trans* bist oder nicht, er hilft dir das selber herauszufinden.
Aber nicht nur dafür, sondern auch für weitere Schritte ist der Therapeut wichtig.

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24. September 2018 um 9:19
In Antwort auf JO3

Na ja, mit achtzehn ist man nicht mehr vor der Pubertät, aber ein transerfahrener Therapeut ist mit Sicherheit angesagt.
Der entscheidet aber nicht ob du trans* bist oder nicht, er hilft dir das selber herauszufinden.
Aber nicht nur dafür, sondern auch für weitere Schritte ist der Therapeut wichtig.

Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen - Danke für diese Worte

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13. Oktober 2018 um 21:43
In Antwort auf scarlett1858

Schon als ich klein war wollte ich eher auf einem Baum klettern als mit Barbies spielen und lieber habe ich kurze Shorts mit einem Shirt angezogen als einen Rock. Ich hatte mir auch ein paar mal die Haare selbst geschnitten damit ich zum Friseur muss und die Haare kürzer geschnitten werden. Kurz gesagt wäre ich lieber ein Junge gewesen und wusste nicht wieso ich sowas fühle oder wo der Unterschied zwischen Junge und Mädchen ist.

Als ich 12 Jahre alt wurde ungefähr hörte ich von Transgender und konnte nichts damit anfangen und recherchierte. Mir wurde klar, dass ich mich als trans* identifiziere. Ich War mir dem sicher trotzdem out etc ich mich nicht da ich bedenken hatte wegen der Gesellschaft und meiner Familie,  sowie Freunden. Es verkomplizierte sich erneut als ich mich mit 13 Jahren verliebte und es jedoch ein Junge war. Somit dachte ich, ich wäre normal, denn ich kann ja nicht trans* und schwul sein.

Mittlerweile ist mir klar, dass die Geschlechtsidentität, die Erscheinung und das biologische Geschlecht nichts mit der Sexualität zu tun hat. 
ALSO : Ich weiß, dass ich trans* und bisexuell bin. 

Da ist jedoch nur eine Frage. 
Sollt ich es meiner Mutter sagen und wie kann ich es ausdrücken,  denn sie muss ne Menge schlucken. Zum einen sie hat einen Sohn keine Tochter und dieser ist bi*.

Ich danke für jede Antwort 

Hallo Scarlett,

Dein Beitrag ist ja nun ein paar Tage alt. Was hat sich denn seither entwickelt?
Wie fühlst Du Dich ?
Es gibt übrigens eine Reihe von Selbsthilfegruppen und Beratungsangebote - off-line und online.
Insgesamt ist das Thema Trans gleichermaßen einfach und kompliziert.

Liebe Grüße

Camper

 

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