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Meine Arbeit macht mich krank

24. November 2016 um 14:51 Letzte Antwort: 25. November 2016 um 17:00

Hallo ihr lieben ,

Es ist viel Text , aber ich brauche euch gerade wirklich dringend !

ich (w/24) weiß langsam wirklich nicht mehr weiter .
Ich bin examinierte Krankenpflegerin und bin letztes Jahr an einem burn out erkrankt gewesen und war auch eine weile krank geschrieben .
Nun arbeite ich ca seit einem halben Jahr wieder und mach eine 24 h Pflege ,wo ich die Nachtschichten mache von 20 -8 Uhr (12h-Schichten jeweils )

Mein Patient ist ein Jugendlicher im Rollstuhl , er ist mündig und orientiert im Kopf.
Ich mache die Nachtschichten aus dem Grund ,damit ich auch mal ein oder zwei h für mich sein kann . Denn die permanente Nähe im Tagdienst wäre noch schlimmer. Es ist alles anders , wie man uns , die dafür eingestellt wurden, erklärt hat.

jeden Monat kündigen welche , weil sie es nicht mehr aushalten und jedes Mal kommen auch neue , die jedoch nicht lange bleiben . 
Ich bin die einzige , die immer noch da ist von Anfang an und die auch mit am meisten arbeitet.
Dadurch , dass immer welche wieder aufhören , werde ich gefragt ,ob ich einspringen kann . Ich sag zwar schon manchmal nein , wiederum werde ich aber unfair behandelt . ZB wird mir einfach ein kompletter Dienst weggenommen , der fest für mich eingeplant war . Das war kein Zusatz Dienst , sondern einer , den ich benötige , um auf mein Geld und meine Stunden im Arbeitsvertrag zu kommen . Ich habe mich an die Firma gewendet und gesagt , dass ich Trz Geld haben möchte bzw wenigstens ne abschlagssumme. Leider wird da meist über whatsapp geschrieben. denn schreibt die Dame der Firma einfach gar nicht mehr zurück . Ruf ich an geht erstmal keiner ran .
frage ich wieder , wird wieder nicht drauf eingegangen , nur,ob ich noch n anderen Dienst machen könnte .
ich habe noch resturlaub, den ich natürlich noch genommen habe . Ich durfte nicht entscheiden wann ich den haben mag. Er wurde mir an Tagen gegeben, an denen ich eh frei gehabt hätte oder an meinen ausschlaftagen, wo ich ja aber noch bis 8 Uhr morgens arbeite ! Kein Urlaub an nem Tag , wo ich hätte Dienst machen sollen .
jetzt soll ich auch schon 14 h tlw arbeiten!

zudem kommt , dass ich mit dieser permanenten Nähe bei meinem Patienten nicht mehr klar komme .
man meinte , wenn er einen nicht braucht , könnte man sich auch alleine beschäftigen . Aber die Wohnung ist zu klein. Man selbst hat keinen Rückzugsort und er möchte auch abends immer alles abgedunkelt haben , da er jeden Abend nur TV guckt bis Mitten in die Nacht und auch erst so ca 2 Uhr nachts oder später schlafen geht . Also Sitz ich meist daneben , da er mich ab und an brauch und lass mich 6 h lang berieseln, und fühle mich jedes Mal leer im Kopf , von gereizt bis depri .
ich kann verstehen , dass die anderen gegangen sind .

klinikpflege etc  ist auch keine Option mehr für mich . Ich bin übrigens borderline erkrankt . Ich bin ne gute Krankenschwester,aber ich kann es nicht mehr . Die nähe macht mich krank ,das intime , die Erkrankungen . Ich will nicht mehr in der Pflege aus gesundheitlichen Gründen arbeiten.

ich bin also zum Arbeitsamt und habe mich beraten lassen .
sie meinte , wenn ich jetzt so kündige bekomme ich eine Sperrzeit von drei Monaten . Wenn ich jedoch aus gesundheitlichen Gründen kündige , dann hab ich diese Sperrzeit nicht und man könnte zusammen wegen Umschulung , neuer Ausbildung, whatever schauen .
meine Psychotherapeutin hat es Befürwortet, mein Hausarzt und ein Gutachter vom Amt meinte auch , dass das echt nicht weiter förderlich ist. Dieser Gutachter hat aber nun in den Bericht rein geschrieben , dass es langfristig nicht geht !
das heißt , ich kann jetzt doch nicht aus gesundheitlichen Aspekten kündigen ohne Sperrfrist . Das muss jetzt angeblich nochmal überprüft werden . Sie meinte irgendwann im Dezember bekomme ich Bescheid und meinte , wenn es gar nicht geht solle ich mich halt krank schreiben lassen. 

Ich hab mich gefragt , wofür ich das denn alles mache . Ich fühle mich so schlecht dabei mich wieder krank schreiben zu lassen , da ich es letztes Jahr wegen des burn Outs monatelang krank geschrieben war. Es ist einfach ein scheiß Gefühl.
weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich weiß, dass wenn ich mich lange Zeit krank melde ,da vieles zusammen brechen wird. Andererseits macht es mich krank . Tlw heule ich nachts auf Arbeit . Ich fühl mich ausgebeutet . Wir haben auch schon Versammlungen gemacht, aber es hat sich nichts geändert .
ich mag da einfach nur noch raus . Die Grenzen verschwimmen da ständig , die Nähe, die Launen,alles.. 

Ich weiß ich würde denn erst einmal Arbeitslosengeld I bekommen. Ich würde mir n Nebenjob vorübergehend suchen . Das wird keine schöne Zeit .
fühl mich einfach nur noch verarscht. Ich hab Suizidgedanken tlw gekoppelt mit meiner Depression. Fühl mich wie eine versagerin . Ich möchte einfach ankommen und dort raus .
es macht mich kaputt .
ist es wirklich besser sich denn erst einmal krank schreiben zu lassen ?
die wären natürlich mächtig sauer . Bekomm das anscheinend immer noch nicht gut hin an mich zu denken oder ohne mich in einer Weise schlecht zu fühlen .
was kann ich tun ?

Mehr lesen

24. November 2016 um 15:37

als erstes würde ich den Gutachter bitten, das "auf längere Zeit" doch mal zu konkretisieren. Du bist ja auch schon "längere Zeit" in dem Job und das ist nun gerade einer, der auch ganz "normalen" und gesunden Menschen ganz schön die Kraft rauben kann.

Zum zweiten: schreibe ein Protokoll der Vorfälle, die Du hier aufzählst. So genau und detailiert wie möglich. Notiere Dir die Kontaktdaten anderer Kollegen, die diesen Job schon gekündigt haben, weil es so nicht geht - sie sind am ehesten bereit, im Notfall zu Deiner Unterstützung auszusagen.
Informiere Dich bei einem Anwalt, ich bin zwar Laie, aber aus meiner Sicht ist es nicht unwahrscheinlich, dass Dein Arbeitgeber hier seine Pflichten überschritten hat.
Lass Dir die Dienstpläne und Urlaubseinteilungen schriftlich geben. Am besten mit Stempel und Unterschrift. Solche Faxen habe ich auch schon von anderen in der 24h-Pflege gehört, aber ich glaube nicht, dass die das machen dürfen. - Genau kann Dir das aber wohl nur ein Anwalt oder eine spezialisierte Beratungsstelle sagen.
Wenn dem so ist und Du kündigst, dürfte Dich das AA auch nicht sperren (aber das auch mal den Anwalt fragen sicherheitshalber), denn es ist ja nicht Deine Schuld, Dein Arbeitgeber hat Mist gebaut und gegen das Recht und / oder seine vertraglichen Pflichten verstossen.

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24. November 2016 um 15:49
In Antwort auf avarrassterne1

als erstes würde ich den Gutachter bitten, das "auf längere Zeit" doch mal zu konkretisieren. Du bist ja auch schon "längere Zeit" in dem Job und das ist nun gerade einer, der auch ganz "normalen" und gesunden Menschen ganz schön die Kraft rauben kann.

Zum zweiten: schreibe ein Protokoll der Vorfälle, die Du hier aufzählst. So genau und detailiert wie möglich. Notiere Dir die Kontaktdaten anderer Kollegen, die diesen Job schon gekündigt haben, weil es so nicht geht - sie sind am ehesten bereit, im Notfall zu Deiner Unterstützung auszusagen.
Informiere Dich bei einem Anwalt, ich bin zwar Laie, aber aus meiner Sicht ist es nicht unwahrscheinlich, dass Dein Arbeitgeber hier seine Pflichten überschritten hat.
Lass Dir die Dienstpläne und Urlaubseinteilungen schriftlich geben. Am besten mit Stempel und Unterschrift. Solche Faxen habe ich auch schon von anderen in der 24h-Pflege gehört, aber ich glaube nicht, dass die das machen dürfen. - Genau kann Dir das aber wohl nur ein Anwalt oder eine spezialisierte Beratungsstelle sagen.
Wenn dem so ist und Du kündigst, dürfte Dich das AA auch nicht sperren (aber das auch mal den Anwalt fragen sicherheitshalber), denn es ist ja nicht Deine Schuld, Dein Arbeitgeber hat Mist gebaut und gegen das Recht und / oder seine vertraglichen Pflichten verstossen.

Ich verstehe, dass das gegen das Arbeitsrecht verstößt.  wahrscheinlich. Aber jetzt noch mitm Anwalt, deren kosten usw mich herum zu schlagen. eigtl mag ich da einfach nur noch raus. Den unkompliziertesten weg.  Ich schlage mich mittlerweile jeden Tag Monate schon damit herum. ich hab auch einfach keine kraft mehr. 

 

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24. November 2016 um 15:59
In Antwort auf an0N_1270141599z

Ich verstehe, dass das gegen das Arbeitsrecht verstößt.  wahrscheinlich. Aber jetzt noch mitm Anwalt, deren kosten usw mich herum zu schlagen. eigtl mag ich da einfach nur noch raus. Den unkompliziertesten weg.  Ich schlage mich mittlerweile jeden Tag Monate schon damit herum. ich hab auch einfach keine kraft mehr. 

 

muss nicht ein anwalt sein, es gibt da bestimmt auch beratungsstellen. so etwas wie den "mieterschutzbund", weißt Du, was ich meine?

wenn es zu viel ist, dann lass Dich wirklich krank schreiben. schon allein der Titel dieses threads sagt klar und deutlich, dass Du das recht dazu hast. Gerade Du musst auf Deine Kraft aufpassen, das weisst Du so gut wie ich

Klar willst Du da nur noch raus, aber kannst und willst Du Dir "um jeden Preis" leisten?

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24. November 2016 um 16:39
In Antwort auf avarrassterne1

muss nicht ein anwalt sein, es gibt da bestimmt auch beratungsstellen. so etwas wie den "mieterschutzbund", weißt Du, was ich meine?

wenn es zu viel ist, dann lass Dich wirklich krank schreiben. schon allein der Titel dieses threads sagt klar und deutlich, dass Du das recht dazu hast. Gerade Du musst auf Deine Kraft aufpassen, das weisst Du so gut wie ich

Klar willst Du da nur noch raus, aber kannst und willst Du Dir "um jeden Preis" leisten?

Nein ehrlich gesagt weiß ich das nicht so, weil ich mich vorher noch nie damit beschäftigen musste 🙈

ich denke, wenn ich dort weiter mache,denn fall ich allgemein wieder viel länger in den au Status. das mag ich auch nicht. und wenn das gutachten wegen diesen einen wortes keine Wirkung hat und ich ins krank gehe, werde ich wahrscheinlich gekündigt aus wirtschaftlichen Gründen. Zumindest kenn ich das so.
ich weiß selbst nicht was richtig ist oder welcher weg. 
und ja ich mag da so schnell wie möglich raus,aber mag keine impulsive entscheidung treffen,um möglichst keine konsequenzen zb wie diese sperrung oder so davon zu tragen und meinen ktankheitszustand auch nicht zu verschlimmern. mag mich da jetzt schnellstmöglich rausziehen, weil sich im Januar schon wieder neue Sachen dazu kommen,die ich denke denn nicht mehr bewältigen können werde 
 

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24. November 2016 um 16:41

Ich glaub du weißt sehr gut wie das ist es nicht " aushalten" zu können. Bin froh, dass du schreibst 

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25. November 2016 um 8:12
In Antwort auf an0N_1270141599z

Nein ehrlich gesagt weiß ich das nicht so, weil ich mich vorher noch nie damit beschäftigen musste 🙈

ich denke, wenn ich dort weiter mache,denn fall ich allgemein wieder viel länger in den au Status. das mag ich auch nicht. und wenn das gutachten wegen diesen einen wortes keine Wirkung hat und ich ins krank gehe, werde ich wahrscheinlich gekündigt aus wirtschaftlichen Gründen. Zumindest kenn ich das so.
ich weiß selbst nicht was richtig ist oder welcher weg. 
und ja ich mag da so schnell wie möglich raus,aber mag keine impulsive entscheidung treffen,um möglichst keine konsequenzen zb wie diese sperrung oder so davon zu tragen und meinen ktankheitszustand auch nicht zu verschlimmern. mag mich da jetzt schnellstmöglich rausziehen, weil sich im Januar schon wieder neue Sachen dazu kommen,die ich denke denn nicht mehr bewältigen können werde 
 

ich hab mal ganz auf die Schnelle gegoogelt und beispielsweise das gefunden:
http://www.frankfurter-anwaltsverein.de/buergerservice/rechtsberatung/
http://www.arbeitnehmerhilfe.de/rechtsberatung.html

(ich weiß nun natürlich nicht, wo Du wohnst - geht mich auch nix an, aber ich denke davon gibt es mehr... - "Beratungsstelle Arbeitsrecht (Stadt)" suchen, ich denke, da findest Du was)
Zum einen brauchst Du im Moment vor allem für Dich Sicherheit - da sollte so etwas helfen,
zum anderen kann man, auch wenn man sich im Arbeitsrecht passabel (also im Rahmen der Allgemeinbildung) auskennt, da schon einige Fehler machen, zum dritten steht es Dir zu - also ... versuche es mal.

Hm, wenn Du gekündigt wirst, müsstest Du doch aber normal ALG I bekommen, oder...?

Der Gutachter war der vom AA, oder? Dann wird der auch, zumindest in gewissem Rahmen, in deren Interesse urteilen - und ja, da zählt die Wahl jedes einzelnen Wortes. Die kann man natürlich anfechten und Gegengutachten machen lassen und in Widerspruch gehen... blabla, kostet alles ewig Zeit und Kraft, da muss man schon mehr als stur sein dafür. Aber zumindest mal bei so einem episch schwammigem Ausdruck in einem Gutachten mal nachhaken würde ich schon. Ein Gutachten sollte schon irgendwo mit Klarheit und Verbindlichkeit glänzen und da hat der Herr Gutachter nach meinem Dafürhalten schon noch Reserven ^^

Ja, ich weiss nur zu gut, wie es ist, insbesondere auch mit der Kraft, die man nun gerade braucht, wenn man sie eben nicht hat und mit dem Gefühl, dass man nicht weiss, ob man gerade in der Lage ist, sinnvolle Entscheidungen zu treffen, weil Wahrnehmung, Emotionalität, die Gefahr der Überreaktion usw usf...
Deswegen versuchte ich Dir Ratschläge zu geben, die Dich erst mal mit möglichst wenig Kraftaufwand um einiges absichern (wozu auch das Protokoll und die Kontaktdaten gehören!) - und eben die externe Beratung als neutrale Stelle.

Hast Du einen Schwerbehinderten-Status? Dann wirst Du ggf. über das AA auch anders gefördert, auch mit den 30%, die es bei uns i.d.R. gibt, können die schon auf ganz andere Fördertöpfe zugreifen und es nimmt (mit gutem Grund, die Schwerbehinderung gibt es ja auch nicht im Happy Meal, das ist nur die amtliche Bestätigung, dass man es im Alltag schwerer hat als ein gesunder Mensch) auch einiges an Druck raus.

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25. November 2016 um 10:58
In Antwort auf avarrassterne1

ich hab mal ganz auf die Schnelle gegoogelt und beispielsweise das gefunden:
http://www.frankfurter-anwaltsverein.de/buergerservice/rechtsberatung/
http://www.arbeitnehmerhilfe.de/rechtsberatung.html

(ich weiß nun natürlich nicht, wo Du wohnst - geht mich auch nix an, aber ich denke davon gibt es mehr... - "Beratungsstelle Arbeitsrecht (Stadt)" suchen, ich denke, da findest Du was)
Zum einen brauchst Du im Moment vor allem für Dich Sicherheit - da sollte so etwas helfen,
zum anderen kann man, auch wenn man sich im Arbeitsrecht passabel (also im Rahmen der Allgemeinbildung) auskennt, da schon einige Fehler machen, zum dritten steht es Dir zu - also ... versuche es mal.

Hm, wenn Du gekündigt wirst, müsstest Du doch aber normal ALG I bekommen, oder...?

Der Gutachter war der vom AA, oder? Dann wird der auch, zumindest in gewissem Rahmen, in deren Interesse urteilen - und ja, da zählt die Wahl jedes einzelnen Wortes. Die kann man natürlich anfechten und Gegengutachten machen lassen und in Widerspruch gehen... blabla, kostet alles ewig Zeit und Kraft, da muss man schon mehr als stur sein dafür. Aber zumindest mal bei so einem episch schwammigem Ausdruck in einem Gutachten mal nachhaken würde ich schon. Ein Gutachten sollte schon irgendwo mit Klarheit und Verbindlichkeit glänzen und da hat der Herr Gutachter nach meinem Dafürhalten schon noch Reserven ^^

Ja, ich weiss nur zu gut, wie es ist, insbesondere auch mit der Kraft, die man nun gerade braucht, wenn man sie eben nicht hat und mit dem Gefühl, dass man nicht weiss, ob man gerade in der Lage ist, sinnvolle Entscheidungen zu treffen, weil Wahrnehmung, Emotionalität, die Gefahr der Überreaktion usw usf...
Deswegen versuchte ich Dir Ratschläge zu geben, die Dich erst mal mit möglichst wenig Kraftaufwand um einiges absichern (wozu auch das Protokoll und die Kontaktdaten gehören!) - und eben die externe Beratung als neutrale Stelle.

Hast Du einen Schwerbehinderten-Status? Dann wirst Du ggf. über das AA auch anders gefördert, auch mit den 30%, die es bei uns i.d.R. gibt, können die schon auf ganz andere Fördertöpfe zugreifen und es nimmt (mit gutem Grund, die Schwerbehinderung gibt es ja auch nicht im Happy Meal, das ist nur die amtliche Bestätigung, dass man es im Alltag schwerer hat als ein gesunder Mensch) auch einiges an Druck raus.

Ich habe keinen Schwerbehinderten Status. Das stand irgendwie auch noch nie zur Debatte.
du scheinst dich wirklich gut auszukennen . 
Du hast mir eben mitten aus der Seele gesprochen . Ich weis gar nicht mehr , ob ich ne sinnvolle Entscheidung treffen kann , ich mag nicht überreagieren . Ich weis nur eins: das jeder mir abrät ( Amt , Arzt , Psychologin etc ) von mir aus zu kündigen und das werde ich auch nicht tun.

war eben beim Arzt , der wollte mich auf Pillen setzen . Hab ich voll angefangen zu flennen und alles und hab ihm das erklärt und er hat mich jetzt bis 16.12 . Krank geschrieben . Er meinte , wenn ich mich noch nicht bis dahin gefangen habe , kann ich wieder kommen .

ich war sehr ehrlich zu ihm . Er hat das auch gleich durchschaut, dass ich jetzt nicht auf das Gutachten mich verlassen will , sondern einfach selbst in die Offensive gehe in der Hoffnung sie kündigen mich . 

Ich überlege ernsthaft beim Gutachter noch ein Mal anzurufen und ihm mitzuteilen , dass ich nicht langfristig , sondern jetzt nicht mehr in der Pflege arbeiten kann.
ich würde Arbeitslosengeld I bekommen . Egal ,ob ich gekündigt werde oder das Gutachten durch käme . Durch meine Erkrankungen und dadurch das ich durch das burn out regelmäßig und Ordnungsgemäß mit der Krankenkasse alles erledigt habe usw.
und ja , der Gutachter war vom AA.


die vom AA meinten auch meine Sachbearbeiterin hat n großen Fehler gemacht . Die hätte das Gutachten angeblich gar nicht beantragen dürfen ? Aber das habe ich nicht verstanden . Ich hätte mich an die berufsgenossenschaft wenden müssen . Ja kp. Dafür konnte ich denn auch nichts .
also es ist wirklich irgendwie holprig . Ich bin ein Mensch , den Unsicherheit kaputt macht. Ich bin bedacht und mag es immer gerne Safe.

ich werde mich bei den beratungsstellen mal schlau machen . Müssen sowas hier ja auch haben .

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25. November 2016 um 11:49

Also ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten, mich hat meine Arbeit auch krank gemacht. Und sowas macht auch wirklich körperlich krank. Ich habe gekündigt und mich neu orientiert.
lieber nochmal von vorne anfangen als unglücklich zu sein.

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25. November 2016 um 11:56

Wenn du weiter deinen Beruf ausüben willst, was ist denn mit Selbstständigkeit? Gibt bestimmt auch Menschen die privatpfleger suchen. 

Ich hab zfa zfa gelernt und würde mich sofort für meinen Beruf sperren lassen wenn ich müsste.

das Amt hat auch zu mir gesagt das ich wieder beim Zahnarzt arbeiten muss, weil es mein eigenes Pech ist diese Ausbildung gemacht zu haben. Ich bin zum Amtsarzt gegangen und habe mich berufsunfähig schreiben lassen. 

Jetzt gehts mir besser und ich habe meine Berufung gefunden.

viel Glück dir gewünscht 

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25. November 2016 um 12:42
In Antwort auf an0N_1270141599z

Ich habe keinen Schwerbehinderten Status. Das stand irgendwie auch noch nie zur Debatte.
du scheinst dich wirklich gut auszukennen . 
Du hast mir eben mitten aus der Seele gesprochen . Ich weis gar nicht mehr , ob ich ne sinnvolle Entscheidung treffen kann , ich mag nicht überreagieren . Ich weis nur eins: das jeder mir abrät ( Amt , Arzt , Psychologin etc ) von mir aus zu kündigen und das werde ich auch nicht tun.

war eben beim Arzt , der wollte mich auf Pillen setzen . Hab ich voll angefangen zu flennen und alles und hab ihm das erklärt und er hat mich jetzt bis 16.12 . Krank geschrieben . Er meinte , wenn ich mich noch nicht bis dahin gefangen habe , kann ich wieder kommen .

ich war sehr ehrlich zu ihm . Er hat das auch gleich durchschaut, dass ich jetzt nicht auf das Gutachten mich verlassen will , sondern einfach selbst in die Offensive gehe in der Hoffnung sie kündigen mich . 

Ich überlege ernsthaft beim Gutachter noch ein Mal anzurufen und ihm mitzuteilen , dass ich nicht langfristig , sondern jetzt nicht mehr in der Pflege arbeiten kann.
ich würde Arbeitslosengeld I bekommen . Egal ,ob ich gekündigt werde oder das Gutachten durch käme . Durch meine Erkrankungen und dadurch das ich durch das burn out regelmäßig und Ordnungsgemäß mit der Krankenkasse alles erledigt habe usw.
und ja , der Gutachter war vom AA.


die vom AA meinten auch meine Sachbearbeiterin hat n großen Fehler gemacht . Die hätte das Gutachten angeblich gar nicht beantragen dürfen ? Aber das habe ich nicht verstanden . Ich hätte mich an die berufsgenossenschaft wenden müssen . Ja kp. Dafür konnte ich denn auch nichts .
also es ist wirklich irgendwie holprig . Ich bin ein Mensch , den Unsicherheit kaputt macht. Ich bin bedacht und mag es immer gerne Safe.

ich werde mich bei den beratungsstellen mal schlau machen . Müssen sowas hier ja auch haben .

VORSICHT.
"ihm mitzuteilen, dass ich nicht langsfristig..." - ist wahrscheinlich ein Srpung mit Anlauf ins Fettnäpfchen.
Ärzte mögen es generell gar nicht, wenn man ihnen "mitteilt", wo das Problem ist. Ein Gutachter schon gar nicht. Schließlich ist er der Fachmann und Du nur Laie. Halt der Depp, der es ausbaden muss, aber das zählt nicht. Was zählt, ist dass Du damit einen Frontalangriff auf seine Kompetenz und seinen Beruf und seine Arbeit startest und das kommt sehr sicher mal GAR NICHT gut an.
Also: dezenter. Unverbindlicher.
"Ob er vielleicht konkretisieren könnte, von welchem Zeitraum er da spricht, da Du diese Angabe nicht zuordnen kannst" - würde ich versuchen. Wenn er dann meint "ja, 3 Jahre" und Du bist 4 Jahre drin - Problem gelöst.
Ausserdem: per EMail oder per Brief, NICHT mit Anruf. Erstens wegen Überreaktionen, Emotionalität usw. - zweitens: am Telefon kann er Dir erzählen, dass der Himmel pink ist - nützt Dir nichts, Du musst es im Zweifelsfalle beweisen können. Und ohne sein Wissen ein Telefonat mitzuschneiden wäre auch nicht legal. Wenn Du die Antwort schriftlich hast hingegen....

Wie Du Dich vielleicht erinnerst: ich bin auch Borderlinerin - und daher ja. Ich kenne das VIEL. ZU. GUT.

Schwerbehinderung beantragen - solltest Du zumindest versuchen. Ist erst mal ein normaler Antrag, ausfüllen, abschicken, abwarten.

Gern ggf. auch per PN weiter
 

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25. November 2016 um 12:51
In Antwort auf avarrassterne1

VORSICHT.
"ihm mitzuteilen, dass ich nicht langsfristig..." - ist wahrscheinlich ein Srpung mit Anlauf ins Fettnäpfchen.
Ärzte mögen es generell gar nicht, wenn man ihnen "mitteilt", wo das Problem ist. Ein Gutachter schon gar nicht. Schließlich ist er der Fachmann und Du nur Laie. Halt der Depp, der es ausbaden muss, aber das zählt nicht. Was zählt, ist dass Du damit einen Frontalangriff auf seine Kompetenz und seinen Beruf und seine Arbeit startest und das kommt sehr sicher mal GAR NICHT gut an.
Also: dezenter. Unverbindlicher.
"Ob er vielleicht konkretisieren könnte, von welchem Zeitraum er da spricht, da Du diese Angabe nicht zuordnen kannst" - würde ich versuchen. Wenn er dann meint "ja, 3 Jahre" und Du bist 4 Jahre drin - Problem gelöst.
Ausserdem: per EMail oder per Brief, NICHT mit Anruf. Erstens wegen Überreaktionen, Emotionalität usw. - zweitens: am Telefon kann er Dir erzählen, dass der Himmel pink ist - nützt Dir nichts, Du musst es im Zweifelsfalle beweisen können. Und ohne sein Wissen ein Telefonat mitzuschneiden wäre auch nicht legal. Wenn Du die Antwort schriftlich hast hingegen....

Wie Du Dich vielleicht erinnerst: ich bin auch Borderlinerin - und daher ja. Ich kenne das VIEL. ZU. GUT.

Schwerbehinderung beantragen - solltest Du zumindest versuchen. Ist erst mal ein normaler Antrag, ausfüllen, abschicken, abwarten.

Gern ggf. auch per PN weiter
 

eines noch zur Schwerbehinderung:
Bei BL kenne ich das so, dass die auf 30% festgelegt wird. Habe ich auch.

30% muss man bei Arbeitgebern, Bewerbungen usw. nicht angeben (was aber auch heißt, man fällt nicht unter "schwerbehinderte Bewerber werden bevorzugt behandelt) - das gilt (wie vieles andere auch) erst ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 - also bei mind. 50% Schwerbehinderung. Es gibt auch keinen Schwerbehinderten-Ausweis, mit dem man dann kostenlos ins Freibad kann o.ä.
Dennoch ist es oft von Vorteil, wenn man gerade bei psych. Beschwerden amtlich bescheinigt hat, dass man eben nicht alles so easy machen kann, wie gesunde Menschen, sondern erhebliche (ist immerhin fast 1/3!) Einschränkungen zu tragen hat. Insbesondere wenn es um Umschuldung und Berufe / Jobs geht, denke ich wird Dir das sehr weiter helfen. Da dies ebenfalls von einer Behörde ausgestellt wird, hat das auch für ein Amt mehr Gewicht als ein Attest von Deinem Hausarzt. Und afaik stehen denen für die Eingliederung von Schwerbehinderten auch viele Fördermittel zur Verfügung.

Beruflich kann man ggf. später, wenn sich eine konkrete Situation ergeben sollte, auch einen "Gleichstellungsantrag" stellen, d.h. das man in Bezug auf Kündigungsschutz (und nur in dieser Hinsicht!) einem Arbeitnehmer mit 50% Schwerbehinderung gleichgestellt wird. Aber das ist ferne Zukunft und optional - nur dass Du das schon mal gehört hast.

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25. November 2016 um 16:20
In Antwort auf straightsowhat

Also ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten, mich hat meine Arbeit auch krank gemacht. Und sowas macht auch wirklich körperlich krank. Ich habe gekündigt und mich neu orientiert.
lieber nochmal von vorne anfangen als unglücklich zu sein.

Darf ich fragen, was du vorher gearbeitet hast und was nun?
hast du, wenn du selbst gekündigt hast,keine  3 monatige sperrfrist bekommen? 

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25. November 2016 um 16:22
In Antwort auf an0N_1270141599z

Darf ich fragen, was du vorher gearbeitet hast und was nun?
hast du, wenn du selbst gekündigt hast,keine  3 monatige sperrfrist bekommen? 

Achso ja bei dem Gutachter war ich wie gesagt auch, aber steht wie gesagt auf kippe

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25. November 2016 um 16:41

Ich gelernte zahnmedizinische fachangestellte und habe meinem Chef gesagt das ich nicht mehr kann und am Ende bin. So kulant war mein Chef dann doch und hat mir die Kündigung geschrieben. Ich habe dann dann vor drei Jahren meinen mann kennengelernt und er ist Filmemacher. Ich bin da also durch Zufall reingerutscht und das macht mir wirklich Spaß.

Du könntest zu deinem Chef gehen und ihm sagen das du kurz vor einem Burnout bist und es für dich wichtig ist jetzt etwas zu ändern. Deine Seele leidet bei dem ganzen leid dem du jeden Tag ausgesetzt bist, du isst nicht mehr, du kannst nicht schlafen, und dir ist morgens schlecht wenn du arbeiten gehen sollst. Du siehst es schon kommen und einen burnout willst du unbedingt verhindern, du willst die demotivierenden Gedanken loswerden die dich seit der und der Zeit immer mehr belasten. Es wär nett wenn er dich kündigen könnte denn du willst dich auch evtl beruflich Neuorientieren. Und bei einem burnout kann es sein das du bis zu 1,5 Jahre krankgeschrieben bist, das willst du deinen Kollegen auch nicht antun.


kein aufhebungsvertrag, eine fristgerechte Kündigung.



Wenn das mit der Kündigung bei dir nicht funktioniert lass dich krankschreiben und geh erst zum Hausarzt und lass dich an einen guten Psychologen weiterleiten und dann krankschreiben, dein seelischer Zustand geht ja auf keine Kuhhaut und auch psychisches kann zu physischem werden. 

 

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25. November 2016 um 16:42

Ich gelernte zahnmedizinische fachangestellte und habe meinem Chef gesagt das ich nicht mehr kann und am Ende bin. So kulant war mein Chef dann doch und hat mir die Kündigung geschrieben. Ich habe dann dann vor drei Jahren meinen mann kennengelernt und er ist Filmemacher. Ich bin da also durch Zufall reingerutscht und das macht mir wirklich Spaß.

Du könntest zu deinem Chef gehen und ihm sagen das du kurz vor einem Burnout bist und es für dich wichtig ist jetzt etwas zu ändern. Deine Seele leidet bei dem ganzen leid dem du jeden Tag ausgesetzt bist, du isst nicht mehr, du kannst nicht schlafen, und dir ist morgens schlecht wenn du arbeiten gehen sollst. Du siehst es schon kommen und einen burnout willst du unbedingt verhindern, du willst die demotivierenden Gedanken loswerden die dich seit der und der Zeit immer mehr belasten. Es wär nett wenn er dich kündigen könnte denn du willst dich auch evtl beruflich Neuorientieren. Und bei einem burnout kann es sein das du bis zu 1,5 Jahre krankgeschrieben bist, das willst du deinen Kollegen auch nicht antun.


kein aufhebungsvertrag, eine fristgerechte Kündigung.



Wenn das mit der Kündigung bei dir nicht funktioniert lass dich krankschreiben und geh erst zum Hausarzt und lass dich an einen guten Psychologen weiterleiten und dann krankschreiben, dein seelischer Zustand geht ja auf keine Kuhhaut und auch psychisches kann zu physischem werden. 

 

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25. November 2016 um 16:42

Ich gelernte zahnmedizinische fachangestellte und habe meinem Chef gesagt das ich nicht mehr kann und am Ende bin. So kulant war mein Chef dann doch und hat mir die Kündigung geschrieben. Ich habe dann dann vor drei Jahren meinen mann kennengelernt und er ist Filmemacher. Ich bin da also durch Zufall reingerutscht und das macht mir wirklich Spaß.

Du könntest zu deinem Chef gehen und ihm sagen das du kurz vor einem Burnout bist und es für dich wichtig ist jetzt etwas zu ändern. Deine Seele leidet bei dem ganzen leid dem du jeden Tag ausgesetzt bist, du isst nicht mehr, du kannst nicht schlafen, und dir ist morgens schlecht wenn du arbeiten gehen sollst. Du siehst es schon kommen und einen burnout willst du unbedingt verhindern, du willst die demotivierenden Gedanken loswerden die dich seit der und der Zeit immer mehr belasten. Es wär nett wenn er dich kündigen könnte denn du willst dich auch evtl beruflich Neuorientieren. Und bei einem burnout kann es sein das du bis zu 1,5 Jahre krankgeschrieben bist, das willst du deinen Kollegen auch nicht antun.


kein aufhebungsvertrag, eine fristgerechte Kündigung.



Wenn das mit der Kündigung bei dir nicht funktioniert lass dich krankschreiben und geh erst zum Hausarzt und lass dich an einen guten Psychologen weiterleiten und dann krankschreiben, dein seelischer Zustand geht ja auf keine Kuhhaut und auch psychisches kann zu physischem werden. 

 

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25. November 2016 um 16:42

Ich gelernte zahnmedizinische fachangestellte und habe meinem Chef gesagt das ich nicht mehr kann und am Ende bin. So kulant war mein Chef dann doch und hat mir die Kündigung geschrieben. Ich habe dann dann vor drei Jahren meinen mann kennengelernt und er ist Filmemacher. Ich bin da also durch Zufall reingerutscht und das macht mir wirklich Spaß.

Du könntest zu deinem Chef gehen und ihm sagen das du kurz vor einem Burnout bist und es für dich wichtig ist jetzt etwas zu ändern. Deine Seele leidet bei dem ganzen leid dem du jeden Tag ausgesetzt bist, du isst nicht mehr, du kannst nicht schlafen, und dir ist morgens schlecht wenn du arbeiten gehen sollst. Du siehst es schon kommen und einen burnout willst du unbedingt verhindern, du willst die demotivierenden Gedanken loswerden die dich seit der und der Zeit immer mehr belasten. Es wär nett wenn er dich kündigen könnte denn du willst dich auch evtl beruflich Neuorientieren. Und bei einem burnout kann es sein das du bis zu 1,5 Jahre krankgeschrieben bist, das willst du deinen Kollegen auch nicht antun.


kein aufhebungsvertrag, eine fristgerechte Kündigung.



Wenn das mit der Kündigung bei dir nicht funktioniert lass dich krankschreiben und geh erst zum Hausarzt und lass dich an einen guten Psychologen weiterleiten und dann krankschreiben, dein seelischer Zustand geht ja auf keine Kuhhaut und auch psychisches kann zu physischem werden. 

 

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25. November 2016 um 16:55
In Antwort auf straightsowhat

Ich gelernte zahnmedizinische fachangestellte und habe meinem Chef gesagt das ich nicht mehr kann und am Ende bin. So kulant war mein Chef dann doch und hat mir die Kündigung geschrieben. Ich habe dann dann vor drei Jahren meinen mann kennengelernt und er ist Filmemacher. Ich bin da also durch Zufall reingerutscht und das macht mir wirklich Spaß.

Du könntest zu deinem Chef gehen und ihm sagen das du kurz vor einem Burnout bist und es für dich wichtig ist jetzt etwas zu ändern. Deine Seele leidet bei dem ganzen leid dem du jeden Tag ausgesetzt bist, du isst nicht mehr, du kannst nicht schlafen, und dir ist morgens schlecht wenn du arbeiten gehen sollst. Du siehst es schon kommen und einen burnout willst du unbedingt verhindern, du willst die demotivierenden Gedanken loswerden die dich seit der und der Zeit immer mehr belasten. Es wär nett wenn er dich kündigen könnte denn du willst dich auch evtl beruflich Neuorientieren. Und bei einem burnout kann es sein das du bis zu 1,5 Jahre krankgeschrieben bist, das willst du deinen Kollegen auch nicht antun.


kein aufhebungsvertrag, eine fristgerechte Kündigung.



Wenn das mit der Kündigung bei dir nicht funktioniert lass dich krankschreiben und geh erst zum Hausarzt und lass dich an einen guten Psychologen weiterleiten und dann krankschreiben, dein seelischer Zustand geht ja auf keine Kuhhaut und auch psychisches kann zu physischem werden. 

 

Ja hab ich heute auch schon überlegt einfach wirklich ehrlich zu sagen :" hey so und so siehts aus.. Wenn ich lange Ausfalle bin ich euch keine Hilfe und ich mag mich neu orientieren "

vor drei Monaten habe ich schon mal gesgtmal gesagt, dass ich raus möchte.  denn hieß aber kündigen geht jetzt nicht,denn wir haben kein Personal. das haben sie immer noch nicht,aber ewig warten kann ich auch nicht deswegen.gerade wo es sich jetzt so zu spitzt.  darum hab ich mich erstmal ins krank versetzt. brauch mal paar tage Abstand  und denn kann ich das gespräch noch ein mal suchen, wenn die es nicht vorher tun sollten

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25. November 2016 um 17:00
In Antwort auf an0N_1270141599z

Ja hab ich heute auch schon überlegt einfach wirklich ehrlich zu sagen :" hey so und so siehts aus.. Wenn ich lange Ausfalle bin ich euch keine Hilfe und ich mag mich neu orientieren "

vor drei Monaten habe ich schon mal gesgtmal gesagt, dass ich raus möchte.  denn hieß aber kündigen geht jetzt nicht,denn wir haben kein Personal. das haben sie immer noch nicht,aber ewig warten kann ich auch nicht deswegen.gerade wo es sich jetzt so zu spitzt.  darum hab ich mich erstmal ins krank versetzt. brauch mal paar tage Abstand  und denn kann ich das gespräch noch ein mal suchen, wenn die es nicht vorher tun sollten

Naja, wenn sie dich jetzt kündigen biste doch eh erst in drei Monaten weg. Also von "jetzt geht's gerade nicht" kann ja mal nicht die Rede sein. 
 

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