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Meine Ängste überhäufen mich...

Letzte Nachricht: 15. November 2010 um 22:09
C
coira_11891914
18.10.10 um 15:06

Es ist einfach bitter. Ich sollte eigentlich eine glückliche Frau sein. Ich bin an den tollsten Mann der Welt vergeben, habe eine wunderbare Familie, aber leide unter extremen Angststörungen.
Ich habe grundsätzlich vor allem Angst.

Mit 18 habe ich meinen Führerschein gemacht.Ohne Fehler-einfach einwandfrei bekommen.Ich bin sehr gerne Auto gefahren und das wirklich täglich.Kurze sowie weite Strecken.


Nach meinem Arbeitsplatzwechsel ( in der Gastro) ist es auch wirklich schwierig tagtäglich bis spät in die Nacht zu arbeiten und morgens zum frühdienst wieder dort zu sein... Es war wirklich übel. Ich hatte immer einen weiten Weg zur Arbeit und iwann stieg ich in mein Auto und mir wurde übel, ich hatte das Gefühl mir würden die Augen zufallen, je mehr ich mich konzentrierte, um so angespannter war ich und ich bekam Angst. Seitdem fahre ich ungern alleine Auto (was ich wegen der Arbeit muss), stehe inzwischen nur noch unter stress und habe seid neustem Flugangst, Angst einkaufen zu gehen, weil mir dann Übel wird und letzteres vor der Arbeit Angst.
Aber das war mit Sicherheit nicht alles. Vor vielen neuen Aufgaben habe ich Angst etc...

Mein Therapeut kann mir da nicht helfen.Er hat mir nur Medizin verschrieben, bei der ich mir nur einbilden kann,dass es mir besser geht...

Vielleicht kennt ihr das selbst von euch.
Ich würde mich über Tipps von euch freuen.

Danke
Anna

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T
tamia_12673108
21.10.10 um 21:30

"Meine Ängste überhäufen mich... "
hey anna

klingt so, als wäre dein alltag alles andere als einfach!
wie wärs mit einem therapeuten-wechel? ich denke nicht, dass man alles immer mit irgndwelchen medikamenten wieder gut machten kann. deine ängste werden sicher einen grund haben, der tief verborgen in deiner vergangenheit liegt. hast du schon einmal versucht den grund selber herauszufinden? wie war deine kindheit, jugendzeit usw.

ich kenne das gefühl der angst. ich habe -manchmal mehr, manchmal weniger- starke verlustangst. ich habe angst jemanden aus meiner familie zu verlieren und nie mehr zu sehen. vor allem habe ich angst um meine tochter (6 monate) und um meinen freund. er is viel auswärts durch seinen beruf, und jedesmal wenn von zu hause wegfährt bete ich das er gut ankommt. ich male mir die schrecklichsten dinge aus, die ich dann nicht aus meinem kopf bekomme (

lg

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H
hina_12869193
23.10.10 um 15:44

Hey
ich kann dich sehr gut verstehen , mir geht es mittlerweile nicht anders. wenn ich daran denke morgens aufzustehen , wünsche ich mir das es bald wieder abend ist, aber auch das ist blöd, denn ich habe sogar angst ins bett zu gehen. ich weiß das das klingt total blöde aber es ist so. ich weiß aber nicht was der auslöser für meine ängste sind. ich bin auch in therapeutischer behandlung und nach einer sitzung geht es mir meist etwas besser. nur kaum sind einige tage vergangen, rede ich mir wieder neue krankheiten ein. ich bin zeitweise so am ende und suche den bereitschaftsarzt auf weil ich denke ich falle jeden moment um. eigetntlich müsste es auch mir gut gehen, ich habe eine wunderbare tochter und einen lieben mann. ich hasse mich selbst dafür das ich so denke und so bin wie ich bin. mein umfeld kann mein ständiges gejammer auch schon nicht mehr ertragen. sobald ich erfahre es ist von arbeit aus eine weiterbildung dann schlagen die arlarmglocken . wenn ich dann darin sitze ist das gefühl ganz schlimm. mir ist als würde mir jeden moment der atem stocken, ja sogar zu der feierstunde bei der einschulung von meiner tochter , habe ich gehofft das alles schnell vorbei geht. ja aber ich bekomme dieses positiv denken überhaupt nicht hin. könnte nur heulen und wirklich jemanden zum reden hab ich nicht. seit zwei jahren plagt mich ein kloß im hals und tierische nackenverspannungen mit kopfaua, medizinische ursache -------natürlich keine ------- kommt alles von der psyche....
ach man

seid lieb gegrüßt

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S
soley_12467239
15.11.10 um 22:09
In Antwort auf hina_12869193

Hey
ich kann dich sehr gut verstehen , mir geht es mittlerweile nicht anders. wenn ich daran denke morgens aufzustehen , wünsche ich mir das es bald wieder abend ist, aber auch das ist blöd, denn ich habe sogar angst ins bett zu gehen. ich weiß das das klingt total blöde aber es ist so. ich weiß aber nicht was der auslöser für meine ängste sind. ich bin auch in therapeutischer behandlung und nach einer sitzung geht es mir meist etwas besser. nur kaum sind einige tage vergangen, rede ich mir wieder neue krankheiten ein. ich bin zeitweise so am ende und suche den bereitschaftsarzt auf weil ich denke ich falle jeden moment um. eigetntlich müsste es auch mir gut gehen, ich habe eine wunderbare tochter und einen lieben mann. ich hasse mich selbst dafür das ich so denke und so bin wie ich bin. mein umfeld kann mein ständiges gejammer auch schon nicht mehr ertragen. sobald ich erfahre es ist von arbeit aus eine weiterbildung dann schlagen die arlarmglocken . wenn ich dann darin sitze ist das gefühl ganz schlimm. mir ist als würde mir jeden moment der atem stocken, ja sogar zu der feierstunde bei der einschulung von meiner tochter , habe ich gehofft das alles schnell vorbei geht. ja aber ich bekomme dieses positiv denken überhaupt nicht hin. könnte nur heulen und wirklich jemanden zum reden hab ich nicht. seit zwei jahren plagt mich ein kloß im hals und tierische nackenverspannungen mit kopfaua, medizinische ursache -------natürlich keine ------- kommt alles von der psyche....
ach man

seid lieb gegrüßt

Hallo leidensgenossin!
Obwohl eigentlich gemein "freue" ich mich dass es mir nicht alleine so geht. Ich hab seit 6Jahren diese Probleme. Ich weiß nicht warum und woher sie kommen aber ein gesundheitliches Problem löst das nächste ab. Sobald ich mich arrangiert hab mit einer Störung wartet schon die nächste. Ich hab ärztlich alles gescheckt und eigentlich ist alles ok - das hilft mir in diesen schrecklichen Momenten. ich versuch mich zu trösten, dass es nur Panikattaken sind, woran man nicht sterben kann. Auch der Trost zu denken, dass das Leben auch ohne mich irgendwie weitergehen wird, hilft einigermaßen ruhig zu bleiben. Aber wenn das Herz rast und sticht, die Luft dünn wird und die Ohren seltsam verschlagen inkl. Schwindel - all das meist im Bett liegen auch meine Nerven wieder blank. Tagsüber hab ich immer bzw. oft Extrasystolen die mich gänzlich durcheinander bringen und mich mit Angst verfolgen. Da krieg ich wieder die Panik dass ich was am Herzen hab. vielleicht hilft dir auch folgender link http://www.angststoerungen-info.ch/Angststoerungen-info/Fragebogen_Angststoerungen_files/Fragebogen_Angststo%CC%88rungen_Paniksto%CC%88rungen_2010_04.pdf und ein buch über "sorgen weg klopfen". Am Besten wär halt die Aufarbeitung der Dinge die für das Ganze verantwortlich sind - bloß wo finden?? Ich hab zwei süße Mädels einen netten Mann und finde, dass ich im Paradies lebe bin total zufrieden, fröhlich und genieße das Leben - bis zu dem Moment wo die Attaken wieder kommen. Dann brauch ich absolute Ruhe und muß mich auf mich konzentrieren - Gott sei Dank schlafen meine Lieben da meist schon - das hilft. Das war keine Hilfe ich weiß aber es ist gut zu wissen dass es viele gibt, die auch am nächsten Tag wieder aufgewacht sind und das uns eigentlich nichts passieren kann - oder? Ganz liebe Grüße!!

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