Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Meine Ängste haben mich seit fünf Jahren voll im Griff

Letzte Nachricht: 30. Januar 2008 um 10:29
M
meriel_12633371
07.12.07 um 22:46

Hallo erstmal mein Name ist Romy 31 getrennt leben und ein Kind(5). Ich hatte gestern einen Bericht von Dana gelesen und habe voll mich nochmal gesehen. Mich plagen auch Symtome wo mir kein Arzt richtig sagen kann was wirklich mit mir los ist.Druck im Kopf, plötzlich auftauchendes Herzrasen und Herzstechen, leichte Atemnot,Hitzewallung,Schüttelfrost,Übelkeit,Erbrec-hen,Schmerzen in Armen und Beine und und und....Es hat mir aber noch keiner gesagt das ich unter Panikattaken leide auch kein Arzt. Freunde kamen auf die Idee...
Ich könnt stundenlang so weiter schreiben. Ich war seit 2003 bei sämtlichen Ärzten und habe fast alle Untersuchungen die man in dem Fall machen kann hinter mir. Nicht's im Gegenteil ..Ich bin Gesund.Nicht das mich das nicht freut,ich bin nicht unbedingt scharf drauf das die Ärzte was finden. Doch die Symtome sind da und keiner kann mir wirklich helfen und das macht mich fertig.Ich war schon 6 Wochen auf Kur und ich war in psychologischer Behandlung aber richtig geholfen hat mir das nicht wenn ich ehrlich sein soll.Ich möchte einfach wieder normal leben ohne die Beschwerden weil mein Sohn auch sehr darunter leidet.Ich bin dann immer sehr launig und werde laut was mir dann in der Sehle wehtut. Hilfe von Verwannten habe ich noch nie erwarten können das heißt ich bin auf mich allein gestellt. Ich bin froh das ich das Forum von einem Bekannten empfohlen bekommen habe. Da ist man nicht ganz so allein.Ich würde mich sehr freuen wenn sich einer mir annimmt und Tips und Ratschläge geben kann die den Alltag etwas erleichtern.

Tausend Dank eure Romy

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H
hazan_12631974
09.12.07 um 10:01

Hallo Romy
ich habe (aber vorallem hatte)Angst- Panikattacken. Dank Therapie sind die körperlichen Symtome fast weg.
Zumindest geht es mir besser, wie vor 2 Jahren.
Ich würde dir auch eine Therapie empfehlen,
allein schon um einen Ansprechspartner zu
haben und die Ängste richtig schildern zu können. Ich finde für mich, daß das Sprechen
darüber besonderst gut tut!

Alles liebe,
Nina

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M
meriel_12633371
12.12.07 um 9:17
In Antwort auf hazan_12631974

Hallo Romy
ich habe (aber vorallem hatte)Angst- Panikattacken. Dank Therapie sind die körperlichen Symtome fast weg.
Zumindest geht es mir besser, wie vor 2 Jahren.
Ich würde dir auch eine Therapie empfehlen,
allein schon um einen Ansprechspartner zu
haben und die Ängste richtig schildern zu können. Ich finde für mich, daß das Sprechen
darüber besonderst gut tut!

Alles liebe,
Nina

Antwort für Nina von Romy
Hallo NINA

Vielen Dank für deine Antwort. Ich bin froh wenn sich mir jemand annimmt. Ich habe nicht viele Leute mit den ich über meine Probleme reden kann.Ich war in Therapie,allerdings kam meine Therapeutin nicht genug an mich heran und hat mich in eine 6 wöchige Kur geschickt. Die hat mir aber nicht geholfen ich empfand es eher als Urlaub. Ich muß eien anderen Weg finden,aber welchen?? Ich weiß nicht was richtig oder falsch ist.Ich stehe im Moment total unter Strom. Ich muß nur funktionieren. Ich gehe arbeiten und habe meinen Sohn um den ich mich kümmern muß. Ich habe keine große Hilfe.Sprechen tut gut da hast du recht aber du mußt die richtigen Leute haben die dir dann auch zuhören und einen auch ernst nehmen. Viele die ich kenn,die verstehen mein Leiden nicht und sind nur noch genervt.Sie sagen immer: Hast du kein anderes Thema ich kann's nicht mehr hören. Das tut einen schon in der Seele weh.Man fühlt sich vom Arzt schon im Stich gelassen aber wenn dann die eigenen Freunde noch dazu kommen das ist schon hart.


Liebe Grüße Romy

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B
bridie_12705803
13.12.07 um 8:55

Hallo Romy,
Was Du schreibst, kenne ich nur zu gut. Leide auch unter Panikattaken und hefftigen Angstzuständen. Habe diese seit über 3 Jahren. Ich war schon 3 mal in der Therapie. Das hat mir schon geholfen, kann jetzt zum Glück auch wieder arbeiten gehen und Auto fahren, auch das einkaufen klappt wieder sehr gut.Meine Symptome sind Schwindel, Herzrasen, auch manchmal Stolpern, Übelkeit, Unwirklichkeitsgefühle, Angst daran zu sterben an den Symptomen, eben die ganze Palette. Ich habe eine Verhaltenstherapie und eine Tiefenpsychologie gemacht, bin auch noch ambulant bei meiner Psychologin.Was ich gemacht habe um besser damit klar zu kommen war, habe viele Bücher gelesen über Panikattaken und deren Entstehung, z.B. Angst und Panikattaken erfolgreich meistern.Ich weiß nicht ob Du eine Psychologin hast, wenn nicht würde ich Dir das gerne als Ratschlag geben, Dir eine zu suchen, mit der Du über Deine Ängste sprechen kannst, vielleicht schreibt sie Dir auch ein Medikament auf. Ich nehme Trevilor, dies ist ein Antidepressiva, was die Ängste und die Panikattaken erträglicher machen, auch tritt die Panik nicht mehr so oft auf, jedoch ist es wichtig rauszufinden, was Dir so Angst macht, denn die Angstattaken und Psychosomatischen Probleme Deines Körpers sind nur Symptomen, es gibt Ursachen und die kann man mit der Zeit verstehen lernen. Es ist ein langer Weg, jedoch lohnt er sich. Später dann kann man Verhaltensweisen ändern und dies führt dazu, das man für sich gut Verantwortung übernehmen kann, die Konntrolle über sich hat, gut Entscheidungen treffen kann, Selbstsicherheit gelangt, man sich öfter wohl fühlt und weniger Angst hat. Achja, was ich vielleicht noch als einen guten Ratschlag befinde, ist nie gegen die Angst kämpfen, dann wird sie schlimmer, nicht das Du die Angst vor der Angst bekommst, sagt Dir immer, das Du an der Angst nicht sterben wirst, sie ist nur unangenehm, sie geht vorbei. Geh gut mit Dir um, trinke viel Tee und Mineralwasser, nimm Magnesium, das ist gut für das Herz, geh viel raus mit Deinen Kind, versuche Dir immer ein kleines Ziel am Tag zu setzen, das Dich ermundert und Dich stolz machen läßt. Nimm Dein Kind so oft wie möglich in den Arm um Körperkontakt zu haben, wenn Du auch mal gestresst bist und es geschimpft hast, versuche dem Kind zu erklären, das es nicht wegen ihm/ihr war, sondern das es Dir nicht gut ging. Ich selber habe auch einen Sohn er ist 6, bin alleinerziehend, wollte ihn schonen und habe nichts gesagt, das es mir schlecht ging, er hat es immer gemerkt, war verunsichert, seit dem ich es aber gesagt habe läuft alles besser ab. Er spielt dann eine Weile alleine, dann hab ich ein Moment für mich, danach geht es mir besser und wir können wieder gemeinsam etwas spielen oder raus gehen.

Alles Gute Diana

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S
siran_12910651
18.12.07 um 23:34
In Antwort auf meriel_12633371

Antwort für Nina von Romy
Hallo NINA

Vielen Dank für deine Antwort. Ich bin froh wenn sich mir jemand annimmt. Ich habe nicht viele Leute mit den ich über meine Probleme reden kann.Ich war in Therapie,allerdings kam meine Therapeutin nicht genug an mich heran und hat mich in eine 6 wöchige Kur geschickt. Die hat mir aber nicht geholfen ich empfand es eher als Urlaub. Ich muß eien anderen Weg finden,aber welchen?? Ich weiß nicht was richtig oder falsch ist.Ich stehe im Moment total unter Strom. Ich muß nur funktionieren. Ich gehe arbeiten und habe meinen Sohn um den ich mich kümmern muß. Ich habe keine große Hilfe.Sprechen tut gut da hast du recht aber du mußt die richtigen Leute haben die dir dann auch zuhören und einen auch ernst nehmen. Viele die ich kenn,die verstehen mein Leiden nicht und sind nur noch genervt.Sie sagen immer: Hast du kein anderes Thema ich kann's nicht mehr hören. Das tut einen schon in der Seele weh.Man fühlt sich vom Arzt schon im Stich gelassen aber wenn dann die eigenen Freunde noch dazu kommen das ist schon hart.


Liebe Grüße Romy

Du Arme!
Hey Romy
Ich bin genau wie du nur noch am funktionieren.Ich stehe morgens auf und gehe arbeiten,nach Feierabend eben schnell einkaufen und dann ab nach Hause,meinen Haushalt schmeißen und Essen vorkochen für meine Kinder.Das ist mein kompletter Tagesablauf.Ich bin alleinerziehend seit fast 5 Jahren und muss alles irgendwie unter einem Hut kriegen.Gar nicht einfach,wenn Angst dein Leben regiert.Herzrasen,Schwindel,Druck auf der Brust begleiten mich den ganzen Tag.In den letzten 2 oder 3 Jahren sind Bekannte und Verwante von mir früh gestorben.Keiner von ihnen wurde 40 Jahre alt.Erst letzte Woche starb eine 18 jährige und wird Freitag bestattet.Ich ertrage es nicht mehr,jemanden zu verlieren.Den ganzen Tag über frage ich mich,ob ich die nächste bin,oder ob ich eine von meinen Töchtern verlieren werde!Dann kommt die Panik und nix geht mehr.Meine Kinder leiden auch unter meine Attacken.Ich werde launisch,fang an zu schimpfen,obwohl sie nix getan haben.Mittlerweile können sie damit umgehen,weil sie wissen,daß ich das nicht böse mein.Sie trösten mich und nehmen mich in die Arme!Ich habe die TOLLSTEN KINDER DER WELT!Ich bin verdammt stolz auf sie.Mit meinem Schatz kann ich darüber auch nicht reden.Er versteht das auch nicht.Und meine Freunde will ich damit nicht mehr belasten.
Ich bin heil froh,daß es diesen Forum gibt und die Leute hier einen verstehen.Hier kannst du über deine Ängste schreiben und du bist nicht allein.Leider kann ich dir keinen Rat geben.
Ich habe zwar ein Buch über Panikattacken,aber helfen tut es mir auch nicht.Du sollst deine Panikattacken bekämpfen,steht da.Toll...als wenn wir das nicht wüßten!Nur niemand sagt uns wie man das macht.
Ich bekämpfe sie Tag für Tag,in dem ich trotzdem arbeiten oder einkaufen gehe.Mir bleibt ja auch nichts anderes übrig.
Meine Liebe,ich kann nichts anderes für dich tun als dir zuhören (lesen).
Gebnicht auf!Ich tues auch nicht!

Lieben Gruß

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M
moyra_11971629
30.01.08 um 10:29
In Antwort auf siran_12910651

Du Arme!
Hey Romy
Ich bin genau wie du nur noch am funktionieren.Ich stehe morgens auf und gehe arbeiten,nach Feierabend eben schnell einkaufen und dann ab nach Hause,meinen Haushalt schmeißen und Essen vorkochen für meine Kinder.Das ist mein kompletter Tagesablauf.Ich bin alleinerziehend seit fast 5 Jahren und muss alles irgendwie unter einem Hut kriegen.Gar nicht einfach,wenn Angst dein Leben regiert.Herzrasen,Schwindel,Druck auf der Brust begleiten mich den ganzen Tag.In den letzten 2 oder 3 Jahren sind Bekannte und Verwante von mir früh gestorben.Keiner von ihnen wurde 40 Jahre alt.Erst letzte Woche starb eine 18 jährige und wird Freitag bestattet.Ich ertrage es nicht mehr,jemanden zu verlieren.Den ganzen Tag über frage ich mich,ob ich die nächste bin,oder ob ich eine von meinen Töchtern verlieren werde!Dann kommt die Panik und nix geht mehr.Meine Kinder leiden auch unter meine Attacken.Ich werde launisch,fang an zu schimpfen,obwohl sie nix getan haben.Mittlerweile können sie damit umgehen,weil sie wissen,daß ich das nicht böse mein.Sie trösten mich und nehmen mich in die Arme!Ich habe die TOLLSTEN KINDER DER WELT!Ich bin verdammt stolz auf sie.Mit meinem Schatz kann ich darüber auch nicht reden.Er versteht das auch nicht.Und meine Freunde will ich damit nicht mehr belasten.
Ich bin heil froh,daß es diesen Forum gibt und die Leute hier einen verstehen.Hier kannst du über deine Ängste schreiben und du bist nicht allein.Leider kann ich dir keinen Rat geben.
Ich habe zwar ein Buch über Panikattacken,aber helfen tut es mir auch nicht.Du sollst deine Panikattacken bekämpfen,steht da.Toll...als wenn wir das nicht wüßten!Nur niemand sagt uns wie man das macht.
Ich bekämpfe sie Tag für Tag,in dem ich trotzdem arbeiten oder einkaufen gehe.Mir bleibt ja auch nichts anderes übrig.
Meine Liebe,ich kann nichts anderes für dich tun als dir zuhören (lesen).
Gebnicht auf!Ich tues auch nicht!

Lieben Gruß

Hilfe
hallo zusammen.ich habe auch das problem.ich leide seid 9 jahren unter angst.dann wurde ich schwanger und alles wurde besser fast nichts mehr von der angst zu spüren.jetzt ist meine kleine 6 und es fängt wieder von vorne an.dazu muss ich sagen das mein kind sehr krank ist.aber alleine das sie da ist hilft mir sehr viel.auch wenn ich kaum noch raus gehen kann.aber ich mölchte was dagegen tun und weiss nicht weiter,ich würde gerne in therapie gehn aber ich brauche einen platz wo ich mein kind mit nehmen kann.wisst ihr einen rat oder tipps???
lg sandra

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