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Mein Vergewaltiger kam ungestraft davon - Seither Schlafstörungen und Panikattacken

6. November 2016 um 16:07 Letzte Antwort: 8. November 2016 um 7:08

Vor 1 Jahr (da war ich noch 17) hatte ich die Beziehung mit meinem gewaltätigen ExFreund beendet (3 Jahre Beziehung, hat mich geschlagen, unterdrückt und mein Leben kontrolliert). Daraufhin vergewaltigte er mich, lachte dabei und sagte zu mir, dass ich ihn niemals vergessen würde. 
Ich erstattete Anzeige, nachdem er einen Tag später wieder versuchte mich zu vergewaltigen... Es ging bis vor Gericht, die Anklage wegen Vergewaltigung wurde abgewiesen, da er behauptet hat, dass es einvernehmlich war... Die Anklage wegen mehrfacher schwerer Körperverletzung wurde runtergespielt, da wir ja noch so "jung" sind... er musste mir 300 € zahlen und jeder dachte, dass es mir damit besser geht - tut es aber nicht.

Ich habe seither Alpträume, Panikattacken, kann nicht ruhig schlafen, fühle mich leer und leblos... Ich weiß nicht, ob ich eine Therapie anfangen sollte, ob ich noch einmal über alles reden kann....
Vor 4 Monaten habe ich mein duales Studium begonnen, habe super Zukunftsaussichten und sollte eigentlich glücklich sein, aber ich schleppe mich gezwungenermaßen durch alles hindurch und bete, dass ich den Tag überlebe...

Seit ein paar Nächten träume ich verrückte, unverständliche Sachen von meinem ExFreund, wie wir wieder zusammen sind und es mir "gut" gut (Was ist nur los mit mir?). Ich scheine immernoch nicht über das alles hinweggekommen zu sein, scheine ihn in meinen Träumen zu vermissen und fühle mich gut, wenn ich ihn in meinen Träumen im Arm halte... Stimmt was nicht mit mir?

Habt ihr Erfahrungen in diese Richtung gemacht? Kann mir jemand einen Rat geben, was ich tun soll oder was mit mir nicht stimmt?

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7. November 2016 um 1:57

Geh zum Arzt, es gibt Hilfe. 

Die Trräume sind normal nach so einer Belastung, zeigen dir richtigerweise, dass du dringend  was für dich tun musst!

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8. November 2016 um 7:08

Ich finde es ziemlich gefährlich jemandem mitzuteilen ,  dass er eine psychische Erkrankung hat, gegen die er Medikamente einnehmen muss.......ohne ihn je gesehen oder gesprochen zu haben......auf Grund eines einzelnen Postings.
Nach so einer Zeit, wäre jeder Mensch ' neben der Spur'. Medikamente können eine gute Begleitung neben der Aufarbeitung sein, das muss aber doch nicht zwingend so sein.
Die TE braucht sicher Hilfe und Beratung, welche das sein kann, könnte ich nach den wenigen Zeilen nicht wirklich  einschätzen . 
Auf jeden Fall wündche ich ihr alles Gute und dass sie sich einem Experten anvertraut.
Ich denke nicht dass ihre Reaktion krankhaft ist, sondetn die des Ex und der Rechtssprechung.
 

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8. November 2016 um 7:08

Ich finde es ziemlich gefährlich jemandem mitzuteilen ,  dass er eine psychische Erkrankung hat, gegen die er Medikamente einnehmen muss.......ohne ihn je gesehen oder gesprochen zu haben......auf Grund eines einzelnen Postings.
Nach so einer Zeit, wäre jeder Mensch ' neben der Spur'. Medikamente können eine gute Begleitung neben der Aufarbeitung sein, das muss aber doch nicht zwingend so sein.
Die TE braucht sicher Hilfe und Beratung, welche das sein kann, könnte ich nach den wenigen Zeilen nicht wirklich  einschätzen . 
Auf jeden Fall wündche ich ihr alles Gute und dass sie sich einem Experten anvertraut.
Ich denke nicht dass ihre Reaktion krankhaft ist, sondetn die des Ex und der Rechtssprechung.
 

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