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Mein Vater ist gestorben

18. Mai 2005 um 12:41 Letzte Antwort: 24. Februar 2018 um 18:41

Hallo

Mein Vater ist am 25.04.05 gestorben. Er ist einfach so umgefallen ohne irgendeinen ersichtlichen Grund. Meine Mutter kam mittags von der arbeit und da lag er in der Küche auf dem Boden und war schon blau angelaufen. Mein Vater war erst 47 Jahre alt, wir vermuten das er eine Grippe verschleppt hat.Der Arzt hat einen Sekundentod festgestellt, sein Herz hat einfach aufgehört zu schlagen.

Mein Vater war mein bester Freund und er fehlt mir so! Ich weiß nicht wie wir ( meine Mutter,mein Bruder und ich) das schaffen sollen, es ist alles so unwahr!!!
Die ersten 2 Wochen waren schlimm aber ich mußte stark sein für meine Mum und die Beerdigung regeln und dann habe ich auch 2 Wochen bei ihr geschlafen aber jetzt wo ich wieder zu Hause bin und die Ruhe kommt könnte ich nur noch heulen! Ich will gar nicht mehr anfangen zu weinen weil ich Angst habe das ich nicht mehr aufhören kann!

Oh Mann...das ist alles so unfair!!! Mit wem soll ich denn jetzt reden!?

Ich denke auch immer wenn ich vor anderen weine das sie mir bald aus dem Weg gehen weil sie nicht wissen wie sie damit umgehen sollen oder so und das will ich ja auch nicht.

Mein Mann tut mir auch immer so leid wenn ich dann wieder mal einen " schub" habe und mich nicht beherrschen kann, weil er mir nicht helfen kann außer bei mir zu sein und mich in den Arm zu nehmen!

Ich möchte einfach nur das mein Vater wieder zurück kommt!!! Er fehlt mir so!!! Ich hab ihn doch so geliebt!

Jade787

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19. Mai 2005 um 9:35

Oh je
Mein herzliches Beileid!!!

Es tut mir so leid, ich weiß, wie es ist, wenn man einen Menschen verliert, den man über alles liebt.

Kopf hoch und alles alles Gute für die Zukunft!!!!

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19. Mai 2005 um 11:44

...
Das tut mir wirklich leid für Dich. Es ist auch schwer so etwas erstmal zu verarbeiten.

Aber ich denke die Anspannungen die Du hattest überkommen dich jetzt erstmal. Und es ist auch richtig, dass Du Deine Trauer auslebst. Und ich denke jeder Mensch versteht auch Deine Trauer. Das braucht eben Zeit.

Ich denke auch, dass Dein Mann Dir schon damit hilft, Dich einfach in den Arm zu nehmen und bei Dir zu sein.

Ich wünsche Dir alles Gute und alle Kraft der Welt Deine Trauer zu verarbeiten.

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23. Mai 2005 um 15:05

Liebe Jade,
was soll ich sagen?
In dieser schweren Zeit kann einem wirklich gar nichts helfen. Ich weiß genau wie du dich fühlst. Als ich deinen Text gelesen hab - konnte ich mich mit jeder Faser meines Körpers in dich hinein versetzen.

Im Grunde habe ich genau dasselbe am 23.03.2005 mit meinem geliebten Bruder erlebt. Mein Bruder ist auch einfach am Fußballplatz umgefallen - und wie du sagtest - das Herz hat einfach aufgehört zu schlagen.

Ich glaube wir finden keine Antwort auf ein WARUM oder WIESO. In unserem Fall hat mir die Prädigt von unserem Pfarrer recht gut gefallen und daran halte ich mich auch immer wieder gerne fest. Er meinte damals, dass mein Bruder einfach in jeder Beziehung ein herzensguter Mensch war und alle die ihn gekannt haben haben das bestätigt. Er hat die Menschen die er geliebt hat regelrecht auf Händen getragen. Doch dieses Herz, dass so stark geliebt und gelebt hat wurde müde. Eben "LEBENS-MÜDE". Und es musste einfach Ruhen. Aber er hat den Frieden und die Ruhe gefunden.

Im Endeffekt ist es einfach nur schlimm und bei dir ist die Wunde so unsagbar frisch. Mein Bruder ist jetzt genau 89 Tage tot und ich kann immer noch nicht weinen - aus Angst ich könnte dann nicht mehr aufhören. Spiele immer noch die Starke die für alle die Schulter zum Anlehnen ist. Meine Eltern zerbrechen langsam an diesem Schmerz. Und so hart es jetzt für dich klingt - aber es wird noch schlimmer. Manchmal denke ich es kann nicht mehr schlimmer werden - aber es kann. Anfangs ist man so beschäftigt damit das Begräbnis und allen möglichen Sachen zu organisieren und zu tun - man kommt nicht wirklich zur Ruhe. Aber nach einer gewissen Zeit kehrt der Alltag zurück und das Leben geht wieder den gewohnten Gang nur für einen selber ändert sich nichts im Herzen. Da bleibt die Zeit stehen.

Ich weiß nicht mal was ich dir empfehlen soll, da ich selber mit meiner Trauer nicht umgehen kann. Habe jetzt wirklich beschlossen mal in eine Selbsthilfegruppe zu gehen - vielleicht hilft es mir mit Gleichgesinnten zu reden.

Mir ist nur klar geworden, dass mir MEINE eigene Familie nicht helfen kann. Wenn alle im selben Boot bzw. Leid sitzen - kann man sich da nicht raushelfen. Der gemeinsame Schmerz wird leider nicht leichter.

Es tut mir leid, dass ich einfach drauf los geschrieben habe und wahrscheinlich auch ein völliges Durcheinander. Bin einfach nur so zerstreut - weil einfach alles sooooo schlimm ist.

Trotzdem möchte ich dir meine aufrichtiges Beileid aussprechen und ich wünsch dir von ganzem Herzen viel viel KRaft für die Zukunft.

In stiller Trauer,
E.

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24. Mai 2005 um 19:57

So etwas ist schwer zu verstehen, aber ...
... leider gehört der Tod auch als fester Bestandteil zu unserem Leben. In unserer Gesellschaft wird der Tod leider allzuoft verdrängt, in den Medien wird uns die ewige Jugend vorgegaukelt und doch ...

... ist der Tod allgegenwärtig. Manche Menschen sterben erst im hohen Alter, manche viel zu früh, so wie dein Vater. Es gibt aber keine Garantie für ein langes Leben, manche Menschen sterben früh an Krankheiten, andere werden Opfer eines Unfalles.

Niemand, wirklich niemand möchte einen geliebten Menschen verlieren. Behalte deinen Vater in guter Erinnerung. Glaubst Du an Gott oder an ein Leben nach dem Tode? Wenn es ein Leben danach gibt, wirst Du deinen Vater auf jeden Fall wieder sehen!!! Viele Menschen haben nach dem Tod eines Verwandten, des Vaters, der Mutter oder Ehepartners oft das Gefühl das derjenige/diejenige noch immer anwesend sind. Du mußt auch daran glauben!
Der Tod verliert dann seinen Schrecken, wenn man an ein Leben nach dem Tode glaubt und wenn man sich vor Augen hält, was dem Verstorbenen vielleicht alles erspart geblieben ist.

Mein Vater ist mit 66 Jahren plötzlich tot umgefallen, er starb an Herzversagen. Ich habe immer geglaubt, dass ich mit meinen Eltern noch viel Zeit verbringen könnte, wenn sie beide in Rente wären. Ganz besonders dachte ich dabei immer an meinen Vater, weil er auch jünger war als meine Mutter. Doch das Schicksal wollte es genau umgekehrt. Meine Mutter siechte in den folgenden Jahren im Altersheim dahin, sie starb einen langen, qualvollen Tod. Ich mußte noch jahrelang mit ansehen, wie sie nach Luft rang, ans Bett gefesselt war und wegen ihrer Demenz nichts mehr vom Leben mitbekam. Mein Vater hatte es da besser, er hatte einen schnellen und schmerzlosen Tod.

Ich weiß, dies alles kann einen nicht trösten, wenn man selber so voller Schmerzen ist, aber irgendwann wirst Du es akzeptieren lernen.

Herzliches Beileid

Smaragdwald

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24. Mai 2005 um 20:47

... habs vergessen
Hallo Sammy,

natürlich hast Du recht, für seine Tränen braucht man sich nicht zu schämen. Das wollte ich Jade vorhin auch noch mitteilen. Man darf sie nicht zurückhalten, Tränen der Trauer brennen sich sonst ein.

Für dich Jade auch eine Umarmung ...

Liebe Grüße

Smaragdwald

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25. Mai 2005 um 9:46

Hallo...
Erstmal danke für eure liebe Anteilnahme! Es tut wirklich gut...

Ich glaube nicht direkt an Gott bzw. an die katholische Kirche aber ich glaube schon das da irgendwo noch was ist und das es meinem Vater dort wo er jetzt ist bestimmt gut geht und er sich mit alten Freunden und Verwandten dort getroffen hat und er jetzt ihr " Leben" schön und lustig gestaltet so wie vorher unseres...er war ein sehr lebensfroher Mensch...das macht die Situation auch nicht leichter weil er halt wirklich überall fehlt...wir haben soviel mit ihm gelacht...

Leider ist es wahr, das umsomehr Zeit vergeht es irgendwie immer schlimmer wird...heute ist er genau 1 Monat nicht mehr da...ich ertappe mich oft dabei das ich denke...och ich ruf ihn jetzt einfach mal an, ich habe soviel zu erzählen und bräuchte seinen Rat,und mir dann schmerzlich bewusst wird das er gar nicht mehr da ist...das ist so hart! Für meine Mutter wird es ständig schlimmer sie tut mir am meisten leid von uns allen...

Was mir auch sehr weh tut ist, das er nicht Opa geworden ist, er hat es sich so gewünscht...aber bei uns haut es leider nicht so hin, wir versuchen schon seit fast 2 Jahren ein Baby zu bekommen aber es wird wahrscheinlich nur mit einer künstlichen Befruchtung gehen...wenn ich das gewußt hätte, hätten wir uns " beeilt" damit er sein Enkelchen noch gesehen hätte. Ich glaube das war bestimmt schön für deinen Vater (Feediana) das er seine kleine Enkelin nochmal sehen durfte!

Aber ich denke auch das ich ihn irgendwann wieder sehen werde...da bin ich mir ganz sicher!

Diesen Schmerz wünscht man wirklich niemandem...

Danke nochmal für eure lieben Beiträge...

Gruß Jade

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8. Juli 2006 um 23:20
In Antwort auf ione_12526585

Hallo...
Erstmal danke für eure liebe Anteilnahme! Es tut wirklich gut...

Ich glaube nicht direkt an Gott bzw. an die katholische Kirche aber ich glaube schon das da irgendwo noch was ist und das es meinem Vater dort wo er jetzt ist bestimmt gut geht und er sich mit alten Freunden und Verwandten dort getroffen hat und er jetzt ihr " Leben" schön und lustig gestaltet so wie vorher unseres...er war ein sehr lebensfroher Mensch...das macht die Situation auch nicht leichter weil er halt wirklich überall fehlt...wir haben soviel mit ihm gelacht...

Leider ist es wahr, das umsomehr Zeit vergeht es irgendwie immer schlimmer wird...heute ist er genau 1 Monat nicht mehr da...ich ertappe mich oft dabei das ich denke...och ich ruf ihn jetzt einfach mal an, ich habe soviel zu erzählen und bräuchte seinen Rat,und mir dann schmerzlich bewusst wird das er gar nicht mehr da ist...das ist so hart! Für meine Mutter wird es ständig schlimmer sie tut mir am meisten leid von uns allen...

Was mir auch sehr weh tut ist, das er nicht Opa geworden ist, er hat es sich so gewünscht...aber bei uns haut es leider nicht so hin, wir versuchen schon seit fast 2 Jahren ein Baby zu bekommen aber es wird wahrscheinlich nur mit einer künstlichen Befruchtung gehen...wenn ich das gewußt hätte, hätten wir uns " beeilt" damit er sein Enkelchen noch gesehen hätte. Ich glaube das war bestimmt schön für deinen Vater (Feediana) das er seine kleine Enkelin nochmal sehen durfte!

Aber ich denke auch das ich ihn irgendwann wieder sehen werde...da bin ich mir ganz sicher!

Diesen Schmerz wünscht man wirklich niemandem...

Danke nochmal für eure lieben Beiträge...

Gruß Jade

...
Hallo!! Ich bin zufällig auf diese seite gekommen und bin auch erst 14 Jahre aber das hier hat mir ein bischen geholfen!! Mein vater is letztes jahr im oktober gestorben und ich dachte für mich bricht die ganze welt zusammen!! Eigentlich wollte ich nicht weiterleben aber das konnte ich meinem bruder und meiner mutter ja nicht antun!! Auch wenn ihr jetzt denkt ich wäre zu jung!! Danke ihr habt mir wirklich etwas geholfen!! Lg fabienne

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23. November 2006 um 20:48

Mein Vater ist auch gestorben
Hallo Jade,mein Vater starb auch letztes Jahr,genau 3 Tage vor Deinem.Man sagt die Zeit heil Wunden.Aber ich glaube-so ist es auch bei mir_diese Wunde heilt nicht so schnell.Ich habe noch 2 Brüder und die haben den Tot meines Vaters so gut wie überwunden.Aber ich noch lange nicht.Jeden Tag muß ich an ihn denken und nicht nur einmal sondern viel öfter.Es liegt auch daran,dass unsere Väter schlagartig ohne Vorwarnung verstorben sind.Wenn Jemand lange krank ist und man weiß,daß es sterben muß,so hat man doch die Möglichkeit,sich von ihm zu verabschieden.Das hatten Du und ich nicht.Andere Menschen mit eingeschlossen.Mein Vater hatte einen Herzinfarkt und durch die OP hernach,hatte er Blutungen im Gehirn und Keiner konnte uns sagen,wie es für ihn ist wenn er wieder zu sich kommt.Es war klar,dass er auf jeden Fall ein Pflegefall sein wird.
Mein Vater hat sein ganzes Leben lang gearbeitet,ohne konnte er nicht.Er hatte auch eine eigene Firma.Mein Vater hat mir sehr viel bedeutet,ich konnte mit ihm stundenlang reden,Er hatte eine nette,liebe und humorvolle Art.Selbst wenn Er mit mir über seine Baustellen geredet hat,wovon ich keinen blassen Schimmer habe,hat es Spaß gemacht ihm zu zu hören.Wenn Er auf Einen stolz war,konnte man es ihm an den Augen ansehen.Bei All dem Schmerz,den auch ich empfunden habe,denke ich oft an das was die Ärzte sagten,dass Er ein Pflegefall geworden wäre.Das würde mein Vater nicht gewollt haben und wir auch nicht.Diese Einstellung hat mir ein klein Wenig geholfen.Aber fehlen,fehlen wir er mir ein Leben lang.Er war auch mein bester Freund.Im Herzen werden wir unsere Väter immer haben ,vielleicht sind sie nun unsere Schutzengel.Ich wünsche Dir Alles Liebe kannst mir gern schreiben

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26. Juli 2007 um 22:16

Mein Vater ist einfach so gestorben !
Hallo,
Mein Vater ist Heute,Donnerstag den 26.Juli.2007 gestorben.Meine Mutter,Ich und mein Bruder sind jetzt ganz allein.Und wir wissen nicht mal wieso er gestorben ist.Wir wollten heute einen schönen Tag in Oberhausen machen doch dann am morgen schrie meine Mutter nach mir ich lief zu ihr und sah meinen Vater auf dem boden liegen.Meine Mutter,Ich und mein Bruder standen total unter schock.Wir riefen sofort einen Krankenwagen. Sie versuchten ihn wieder zu beleben es dauerte fast eine stunde doch vergeblich er war Tot.Die Todesursache war unklares kam die Polizei,die Kirpo und ein Pfarrer. Heute in einer woche werde ich 13 und mein Vater ist Tot.Es ist einfach so schrecklich.Von den schrecklichen schmerzen los zukommen ist sicher sehr schwer.Doch ich hoffe ganz fest das wir das schaffen.Ich will meinen Vater wieder zurück er wäre doch gerade mal 40Jahre alt geworden.Unsere Freunde unterstüzen uns wo sie können auf Sie ist ebend verlass.und ich habe endlich mal so richtig gemerkt wie sehr meine mutter mich Liebt Und genau so sehr Liebe ich sie !!! Sie ist das einzige was ich noch habe.

P.S:Papa ,Mama,Nico und Ich Lieben dich so sehr und vermissen die warum hast du uns alleine gelassen?! Wir brauchen dich doch ! =(
P.S:Ich scheiß auf die rechtschreibfehler bin doch gerade mal 12 !

Julia (12)

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21. August 2007 um 18:40
In Antwort auf ela_12904013

Mein Vater ist einfach so gestorben !
Hallo,
Mein Vater ist Heute,Donnerstag den 26.Juli.2007 gestorben.Meine Mutter,Ich und mein Bruder sind jetzt ganz allein.Und wir wissen nicht mal wieso er gestorben ist.Wir wollten heute einen schönen Tag in Oberhausen machen doch dann am morgen schrie meine Mutter nach mir ich lief zu ihr und sah meinen Vater auf dem boden liegen.Meine Mutter,Ich und mein Bruder standen total unter schock.Wir riefen sofort einen Krankenwagen. Sie versuchten ihn wieder zu beleben es dauerte fast eine stunde doch vergeblich er war Tot.Die Todesursache war unklares kam die Polizei,die Kirpo und ein Pfarrer. Heute in einer woche werde ich 13 und mein Vater ist Tot.Es ist einfach so schrecklich.Von den schrecklichen schmerzen los zukommen ist sicher sehr schwer.Doch ich hoffe ganz fest das wir das schaffen.Ich will meinen Vater wieder zurück er wäre doch gerade mal 40Jahre alt geworden.Unsere Freunde unterstüzen uns wo sie können auf Sie ist ebend verlass.und ich habe endlich mal so richtig gemerkt wie sehr meine mutter mich Liebt Und genau so sehr Liebe ich sie !!! Sie ist das einzige was ich noch habe.

P.S:Papa ,Mama,Nico und Ich Lieben dich so sehr und vermissen die warum hast du uns alleine gelassen?! Wir brauchen dich doch ! =(
P.S:Ich scheiß auf die rechtschreibfehler bin doch gerade mal 12 !

Julia (12)

Hey....
Hey du!
Mein Papa ist 2 Tage vor meinem 12 Geburtstag gestorben. Es war auch sehr schwierig für mich und ich bin immer noch manchmal sehr am Boden. Ich kann nur empfehlen zu einer Ergotherapeutin zu gehen. Mir gibts das wirklich sehr vile Kraft. Und ich sage euch es ist nicht so wie man denkt, man muss da nicht die ganze zeit über "das schlimme" sprechen. Meine Therapeutin versucht mit mir einfach ein paar schöne Monate oder Jahre zu verbringen und mir das Leben schöner zu machen.

Grüße

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19. Mai 2016 um 7:54

Ein Loch mitten im Leben
Hallo Jade,

ich bin irgendwie nicht sicher ob dein Eintrag von diesem Jahr ist? So oder so: Es ist schrecklich, wenn ein so wichtiger Mensch unfassbar plötzlich aus dem Leben grissen wird. Ich habe hier gerichtet nach gesucht, denn auchich habe das erlebt. Mein Bruder, 49 J, von einer Sekunde auf der anderen einfach weg. Er hinterlässt eine Tochter und eine Frau. Ich war auf der Suche danach, wie es den Kindern geht, den Kindern der Väter die plötzlich weg sind. Sie redet hhier kaum drüber.

Jade, vielleicht hast du Lust zu schreiben. Wenn nicht, verstehe ich das völlig. Du bist ein starker Mensch, stark genug auch die Trauer und den Schmerz zu fühlen. Steck das nicht weg. Es ist ein Teil von dir.

Alles Liebe,

Moni

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19. Mai 2016 um 7:54

Ein Loch mitten im Leben
Hallo Jade,

ich bin irgendwie nicht sicher ob dein Eintrag von diesem Jahr ist? So oder so: Es ist schrecklich, wenn ein so wichtiger Mensch unfassbar plötzlich aus dem Leben grissen wird. Ich habe hier gerichtet nach gesucht, denn auchich habe das erlebt. Mein Bruder, 49 J, von einer Sekunde auf der anderen einfach weg. Er hinterlässt eine Tochter und eine Frau. Ich war auf der Suche danach, wie es den Kindern geht, den Kindern der Väter die plötzlich weg sind. Sie redet hhier kaum drüber.

Jade, vielleicht hast du Lust zu schreiben. Wenn nicht, verstehe ich das völlig. Du bist ein starker Mensch, stark genug auch die Trauer und den Schmerz zu fühlen. Steck das nicht weg. Es ist ein Teil von dir.

Alles Liebe,

Moni

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24. Februar 2018 um 18:41

Hallo,
ich hab im Juni vor vier Jahren meinen Vater verloren. Das war drei Monate nach meinem 17. Und es ist schlimmer geworden mit der Zeit damit klar zu kommen. Das blöde ist auch noch, dass ich wegen der Freundin meines älteren Bruders den Kontakt zu meinen anderen Geschwistern und meiner Mutter abgebrochen. Ich hatte zwar letzte Woche ein Treffen mit meiner Mutter aber es ist zu viel zwischen uns passiert. Kurz nach seinem Tod wollte ich nichts mehr essen trinken meine Ausbildung abbrechen und nur noch weg und nie wieder kommen. Die damalige Ausbildung habe ich im Sommer vor zwei Jahren abgebrochen. Jetzt mache ich eine schulische Ausbildung. Seit dem Treffen mit meiner Mutter geht's mir wieder so schlecht, dass ich keinen Appetit mehr habe aber ich will meine schulischen Leistungen nicht wegen Konzentrationsschwierigkeiten verschlechtern. Soll ich mich an einen Therapeuten, Selbsthilfegruppe, Klassenlehrer wenden? Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Sorry, dass es so viel Text ist und vielleicht gehört das mit mit meiner Appetitlosigkeit und Problemen mit meiner Familie gar nicht hierher. Wenn ja, tut es mir leid. 
lg.
bernadette

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