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Mein Vater...grrr

25. Januar 2011 um 22:56

Hallo ihr Lieben


Mein Vater schickaniert mich und meine Mutter seid eh und je...früher war noch Alk und viel Gewalt mit im Spiel. Aktuell siehts so aus, dass er seit 2002 krebskrank ist (und wieder kurz vor der Chemo steht) ..er nimmt auch viele Schmerzmittel und Cipralex ein..
und aber natürlich weiterhin (vor allem mich und meine Mutter) bevormundet.. "So ist es besser...und nicht so..." Oder: " Mach dies und lass das"...was mich am meisten ankotzt ist, dass er mir sagt wie ich mit meiner Tochter (3 Monate alt) umzugehen habe! Und das gerade von seinem Mund! Z. B. sagt er (ich wollte von ner Freundin ne Babytrage probieren
: "Du kannst doch nicht deine Tochter in die Trage einer anderen Mutter stecken, wer weiss was die sich da einholt..." Das ist doch total irre! Heute wars wieder soweit, "du kannst doch nicht die kleine ständig zu den Ärzten schleppen" --tja und was soll ich machen wenn ich zum Arzt muss??? Das Kind etwa draussen stehen lassen???.... soweit ist es gekommen, dass ich den Kontakt einschränken möchte...das geht mir zu weit was er da betreibt...Psychoterror der feinen leisen Art...er ist nie mit etwas zufrieden...am besten wäre es wenn meine Mutter ihm noch die Schmerzen abnimmt, denn er verhielt sich und verhält sich immer sehr! egoistisch und zieht uns alle in seinen Psychodreck mit hinein!!! Und wir alle versuchen zu helfen WO ES NUR GEHT. Ich komme mit seiner Enkelin um ihn aufzuheitern und was gibts immer??? Blöde Sprüche am laufenden Band! Meine Depressionen und Angststörungen rühren bestimmt von der Kindheit...

Das Problem ist, immer wenn er seinen Ton ändert (und dieser Ton ist sehr ekelhaft und aggro) und wieder rummeckert bzw. kritisiert, dann fallen mir wieder all die Szenen von damals ein und ich bin nur noch am Zittern....oft kurz vorm oder beim Heulen und mir läufts eiskalt den Rücken runter! Als 3 Jähriges Kind haben sich mir Szenen eingeprägt, z. B. wie er damals meine Mutter brutal an die Wand drückte und geschlagen hat. So ging es über Jahre...meine Mutter wollte immer dass ich einen Vater habe und ich denke sie liebt ihn sonst wäre es aus. Und ausserdem hat sie ihm schon öfters das Leben gerettet. Mit 37 hatte er nen Hinterwand -Herzinfarkt!--und jetzt diese Krebsgeschichte (ich muss dazu sagen meine Mutter ist Ärztin, die aber nicht praktiziert).
Wie würdet ihr euch ihm gegenüber verhalten?

lg

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25. Januar 2011 um 23:03

Vater
Ich würde mich zurückziehen und der Mutter signalisieren das du da bist, wenn SIE dich braucht.

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25. Januar 2011 um 23:13
In Antwort auf gisela_12519493

Vater
Ich würde mich zurückziehen und der Mutter signalisieren das du da bist, wenn SIE dich braucht.

Genau so,
du mußt nicht aus deinem Schuldgefühl heraus handeln. Es wurde dir Schlimmes angetan, das du bestimmt einmal aufarbeiten mußt bzw. solltest. Weißt du, deine Mutter ist eine
Co-Abhängige, dein Vater ein Abhängier und deine Mutter hat es nicht geschafft dich zu schützen, was ich einfach traurig finde, was aber im Nachhinein nicht mehr zu ändern ist. Du mußt dich aber in diesem Spiel nicht mehr mit einbinden lassen. Deine Mutter ist bestimmt eine intelligente Frau, aber in diesem Bereich einfach blind. Du bist für dein Kind zuständig und solltest es schützen und daher, solltest du den Kontakt sehr, sehr spärlich halten.

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