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Mein Partner ist Alkoholiker

30. März 2005 um 12:16

Hallo,
diese Rubrik habe ich keinesfalls nur rein zufällig gefunden, sondern ganz bewusst ausgewählt, weil ich professionelle Hilfe suche.
Mein Lebensgefährte, mit dem ich schon fast 13 Jahre liiert
bin ist alkoholabhänging. Fakt ist, dass ich ihn damals schon mit diesem Alkoholproblem kennengelernt hatte und dachte, ich könne ihn davon wegbringen. Er schob es auf die gescheiterte Ehe. Wir waren noch nicht lange zusammen, da machte es PENG, schwups war der Führerschein nach einem Unfall, durch Alkohol auch noch weg ganze 2 Jahre lang. Ich bestärkte ihn kräftig, den Kopf nicht
hängen zu lassen, übernahm das mit dem Fahren, auch zu seinem Arbeitsplatz, zu der Selbsthilfegruppe, (da sass ich mittendrin) zur MPU-Prüfung, Scheidung etc. und stand
ihm jederzeit zur Seite, egal was war.Währenddessen vernachlässigte ich voll und ganz meinen
Freundeskreis, wichtige Kontakte, brach ich ab, was mir sehr schwr fiel, um nur noch für meinen Thomas dazusein und zog mit ihm zusammen. Anfangs schien alles perfekt zu sein. Plötzlich beschwerte er sich dann über seinen dam. Arbeitsplatz und über die ungewisse Arbeitslage,
was ich damals sehr gut nachvollziehen konnte. Daraufhin überlegten wir und entschlossen uns kurzum, ihn in unserem Betrieb unterzubringen, wo er jetzt einen guten Posten hat und auch sehr gut verdient. Mein Engagement bekam ich aber alles andere als gedankt ganz im im Gegenteil.
Inzwischen habe ich uns eine Existenz aufgebaut, dh. ein Häus`chen. Das sollte ich mal übernehmen,
meinte er damals, denn er hätte voll auf mit seiner Arbeit zu tun, was mich dann doch stutzig machte.
Gabs Probleme, war ich schuld. Ich muss dazusagen, dass sich all die Jahre, an seinem Trinkver-
halten nichts geändert hat nein, es wurde schlimmer. Habs nicht bemerkt, aber vielleicht wollte ich es auch nicht wahrhaben. Vor ca. 4 Jahren war es dann schon so schlimm, dass ich ihn ermahnte,mit dem Trinken endlich aufzuhören, ihm auch dabei zu helfen, weil das nicht Basis einer Partnerschaft sein kann. Er hat nur gegrinst und gemeint, daran wäre ich nun mal schuld und er könne
jederzeit das Saufen lassen, was er nicht getan hat. Daraufhin beschwerte er sich, er könne sich
ja in unserem Betrieb noch nicht mal weiterbilden das wäre ja arm. Da dachte ich, vielleicht wäre
es ja auch eine Art Ablenkung, wenn er noch einbisschen Schule macht und dadurch nichts mehr
trinkt. Ich lernte und half ihm und machte mich für ihn auch in Sachen Schule im Internet schlau.
Und er hatt alles mit Bravur bestanden. Trotzdem hörte ich dann wieder nur noch die Worte, Du bist schuld an allem, schuld an dem oder dem; wurde nur noch kritisiert und auch noch als faul bezichtigt. Irgendwann war ich nervlich recht am Ende dh. in einem tiefen Loch, wo ich erst dachte, da nie wieder herauszukommen. Um auf andere Gedanken zu kommen, bat ich meine Freundin, mich doch zum Laufen mitzunehmen, und die Gesellschaft machte mir wieder solchen Spass, dass ich mich im Fitness-Studio anmeldete und irgendwann machte es in meinem Kopf klick und stellte auch meine alten Kontakte wieder her, was zum Glück geklappt hat. Seit fast 3 Jahren wurde mir sein Alkohlmissbrauch wieder sehr bewusst; er versteckt Rotwein entweder im Schrank oder in der Toilette
und mich macht das kaputt, weil wenn ich ihn drauf anspracht, ich schon wieder weiss, was für ein
Spruch dann von ihm kommt. Alles mache ich falsch und aggressiv reagiert er, wenn etwas nicht nach
seiner Nase geht. Immer bekomme ich was zwischen die Hörner. Ich fing an mich zu absentieren, dh. mich zurückzuziehen. Auch sexuell läuft schon lange nix mehr, weil er immer ne Fahne hat, was ich
ziemlich widerlich finde. Beschwerte er sich und ich machte ihn drauf aufmerksam, kommt nur das
Kommentar, das sei ne blöde Ausrede. Und trinkt halt weiter; nachdem hatte ich auch ernsthafte Trennungsabsichten, sagte das auch seinen Eltern, bekomme aber von dort keinerlei Unterstützung, im Gegenteil, der Bruder ist auch Alkoholiker, wo auch seine Lebensgefährtin den gleichen Schaff hat. Mich nimmt aber keiner ernst im Gegenteil, es wird ins Lächerliche gezogen. Sind wir auf ner Feier einladen, muss ich immer fahren; wobei mir`s letztendlich nicht ums Trinken, sondern eher um`s
Prinzip geht. Er denkt ja gar nicht dran. Jetzt habe ich wirklich die Faxen dicke.
Nun bin ich auch schon 33 Jahre alt, habe Kinderwünsche und die biologische Uhr tickt bereits.
Damals wollte ich Thomas immer heiraten, aber seiner Meinung nach sollte, erst das mit der Scheidung rum sein, ist ja verständlich. Die war rum, dann hatte er wieder andere Ausreden und haben`s bis heute nicht geschafft wer weiß, wofür das gut war, oder?
Und nun habe ich mit Heiraten und Kinderkriegen was ihn betrifft, abgeschlossen und bewege mich
in eine ganz andere Richtung. Das Häus`chen ist auch noch nicht fertig und ich habe auch keinerlei Interesse mehr mit ihm dort einzuzienen.
Nun habe ich vor einiger Zeit jemanden wiedergetroffen, der mir schon vor Jahren so ungeheuer wichtig war, den auch ich wg. diesem ganzen Kram vernachlässigte, was mir sehr leid tat und mich das heute sehr sehr ärgert.
Naja, wie kam`s, es hat bei uns beiden heftig gefunkt. Wir verstehen uns so super, haben die gleichen
Gemeinsamkeiten, können über alles mögliche lachen. Er wünscht sich Familie, ich natürlich auch und
wir passen so gut zueinander. Ich blockiere sehr und schaffe den Absprung einfach nicht, weil ich mich für Thomas verantwortlich fühle, ihn mag, weil er kein schlechter Mensch ist und wir deshalb so lange zusammen sind, weil ich immer noch an das Gute in ihm glaube, was wahrscheinlich falsch ist und Bedenken habe, wenn ich Schluß mache, er nur noch viel weiter abrutscht.
Obwohl ich der Meinung bin, auch künftig für ihn dazusein, auch wenn er mich wie Sch...... behandelt.
Ups, gerade war er wieder da und hat mir Unverschämtheiten an den Kopf geworfen, heul.
Ich mag einfach nicht mehr !!! Was soll ich nur tun ????? Was Alkohol doch aus einem Menschen machen kann, gell?
Würde mich über jede Menge Mails sehr freuen.
Liebe Grüße an alle !!!! Erreichbar auch unter:
kruemel_1309@freenet.de

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30. März 2005 um 12:42

Tu was gut für Dich ist
Dein Thomas ist ein erwachsener Mann, Du bist nicht für ihn verantwortlich.
Es hat so alles keinen Sinn, Alkoholismus ist eine Krankheit, die nur behandelt werden kann, wenn der Patient auch die Einsicht und den Willen dazu hat und selbst dann kommt man bei 80% aller Fälle auch nicht zum Erfolg.
So wird sich nichts ändern und Du kannst nicht Dein ganzes Leben damit verbringen Dich um jemanden zu kümmern, der dem was Du tust keinerlei Wert beimißt.
Mach Dich nicht von Deinen Bedenken abhängig, sollte er abrutschen, hat er ja schließlich noch Famlilie, die dann mal die Augen aufmachen kann und dann halt mal gefordert ist, bislang hast Du ja alles aufgefangen.
Du bist ein eigenständiger Mensch, mit Bedürfnissen, Wünschen und Träumen und dazu hast Du auch ein Recht, was Dir keiner, auch nicht indirekt , nehmen darf.Schlimm genug, daß Du all diese jahre zurückgesteckt hast, das ist Deine Zeit, die nicht wieder zu holen ist.
Du hast lange genüg Rücksicht genommen.....tue was gut für Dich ist.
Tust du was gut für ihn ist, kommst Du nicht weiter, selbst wenn er Dir Versprechungen machen sollte, es wird sich nichts ändern.
Der Absprung wird nicht leicht, Du hast ja Unterstützung, vielleicht ist es dann nicht so schwer.
Hinterher wird alles besser, ich spreche aus Erfahrung.

Viele Grüße und alles Gute

equinox68

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30. März 2005 um 14:26
In Antwort auf shena_12375982

Tu was gut für Dich ist
Dein Thomas ist ein erwachsener Mann, Du bist nicht für ihn verantwortlich.
Es hat so alles keinen Sinn, Alkoholismus ist eine Krankheit, die nur behandelt werden kann, wenn der Patient auch die Einsicht und den Willen dazu hat und selbst dann kommt man bei 80% aller Fälle auch nicht zum Erfolg.
So wird sich nichts ändern und Du kannst nicht Dein ganzes Leben damit verbringen Dich um jemanden zu kümmern, der dem was Du tust keinerlei Wert beimißt.
Mach Dich nicht von Deinen Bedenken abhängig, sollte er abrutschen, hat er ja schließlich noch Famlilie, die dann mal die Augen aufmachen kann und dann halt mal gefordert ist, bislang hast Du ja alles aufgefangen.
Du bist ein eigenständiger Mensch, mit Bedürfnissen, Wünschen und Träumen und dazu hast Du auch ein Recht, was Dir keiner, auch nicht indirekt , nehmen darf.Schlimm genug, daß Du all diese jahre zurückgesteckt hast, das ist Deine Zeit, die nicht wieder zu holen ist.
Du hast lange genüg Rücksicht genommen.....tue was gut für Dich ist.
Tust du was gut für ihn ist, kommst Du nicht weiter, selbst wenn er Dir Versprechungen machen sollte, es wird sich nichts ändern.
Der Absprung wird nicht leicht, Du hast ja Unterstützung, vielleicht ist es dann nicht so schwer.
Hinterher wird alles besser, ich spreche aus Erfahrung.

Viele Grüße und alles Gute

equinox68

Absprung
Meintest Du mit Unterstützung, meine Freunde und meinen
Bekannten? Und Du sprichst aus Erfahrung?
Was ist Dir denn passiert?

Liebe Grüße
Tina

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30. März 2005 um 14:46
In Antwort auf norah_12901150

Absprung
Meintest Du mit Unterstützung, meine Freunde und meinen
Bekannten? Und Du sprichst aus Erfahrung?
Was ist Dir denn passiert?

Liebe Grüße
Tina

Ja, Freunde ,Bekannte und Verwandte
aber vor allem Deinen Bekannten.

Ich war 12 Jahre lang in Ägypten mit mit einem Heroinabhängigen liiert.
Mehr mag ich hier aber nicht öffentlich schreiben.

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30. März 2005 um 14:55
In Antwort auf shena_12375982

Ja, Freunde ,Bekannte und Verwandte
aber vor allem Deinen Bekannten.

Ich war 12 Jahre lang in Ägypten mit mit einem Heroinabhängigen liiert.
Mehr mag ich hier aber nicht öffentlich schreiben.

Ui.........
Das hört sich echt krass an und verstehe,
dass Du Dich hier nicht weiter äussern willst.
Ist absolut o.k.

Mein Bekannter,ein wirklich guter Freund, mit dem hab ich schon so oft drüber gesprochen und er sagt: "warum lässt Du Dir das alles gefallen" usw.
Bin froh das ich ihn habe.

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30. März 2005 um 15:09
In Antwort auf norah_12901150

Ui.........
Das hört sich echt krass an und verstehe,
dass Du Dich hier nicht weiter äussern willst.
Ist absolut o.k.

Mein Bekannter,ein wirklich guter Freund, mit dem hab ich schon so oft drüber gesprochen und er sagt: "warum lässt Du Dir das alles gefallen" usw.
Bin froh das ich ihn habe.

Glaub mir,
Du kommst zu nichts, wenn Du weiter mit diesem kranken Mann zusammen bleibst, irgendwann wirst Du den "verlorenen Jahren" nachtrauern und es werden viele Dinge an Dir vorbei gezogen sein, die das Leben hätten so schön machen können, die Du aber gar nicht gesehen hast, weil Du genug damit zu tun hattest das Leben eines anderen Menschen zu regeln und abzufangen.
Es liegt nicht in Deiner Verantwortung zu sehen, das Thomas vernünftig lebt, wenn er so leben möchte, dann bitte aber ich glaube Du möchtest das nicht...also, tue es auch nicht....
Ich weiß, es ist eine lange Zeit die Du mit ihm verbracht hast und Du fühlst Dich auch zuständig und es tut Dir auch leid und darum bist Du auch noch da aber es wird sich daran nichts ändern, Du mußt Dich davon befreien immer zu denken es sei Deine Pflicht da zu bleiben und zu helfen.Ist es nicht.
Du hast genug Deines Lebens da investiert, nichts retoure bekommen, außer Gestänker und Ärger, soll das so weiter gehen?

Wenn ich Dir noch irgendwie helfen kann, schreib mir eine Mail an equinox68@gmx.de

Also......

Viele Grüße

equinox68

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30. März 2005 um 15:17

Du hast..
..dich auch wenn es hart klingt in den ganzen Jahren zur Co-Alkoholikerin gemacht.
Hast ihm aus jeder Sch... geholfen, ihm alles abgenommen an Schwierigkeiten usw. aber wirklich geholfen hast du ihm dadurch nicht. Sorry, wenn ich das so sage aber du hast es ihm sogar noch leicht gemacht.
Ich kenne diese Abhängigkeit auch nur zu gut, bei mir war es allerdings kein Alkoholiker (mein jetziger Freund ist "trockener Alkoholiker") sondern es war ein Narzißt, der mich genauso Sch... behandelt hat. Als er mich eines Tages wegen einer anderen innerhalb einer Stunde (nach 17 Jahren Ehe und 3 Kindern) sitzen gelassen hat, kam ich in eine Psychiatrie und dort wurden mir langsam die Augen geöffnet und ich hab auch selber viel nachdenken können.
Denn, wenn du ständig in dieser Situation steckst, kommst du nicht zum Nachdenken, sondern erst mit etwas Abstand.

Du willst dich nicht trennen, weil du Angst hast, dass ihm dann was passiert und du ja an das Gute in ihm glaubst, er ja "im Grunde" ein guter Mensch ist.
Ich denke und weiß mittlerweile, nicht du glaubst an das Gute in ihm, sondern das er dir einmal etwas Gutes tut, danach sehnst du dich grenzenlos. Einmal muß ja etwas liebes kommen, einmal sieht er auch mich, nimmt mich in den Arm, gibt mir die Wärme, nach der ich mich sehne, einmal, ja einmal kommt das ganz bestimmt....

Ich kenne zwar weder dich, noch deinen Freund, sondern nur das obige Post aber nach dem was ich da lese, kann ich dir nur sagen, vergiss es!!! Er wird sich nie ändern!
Und er wird auch weiter abrutschen, auch wenn du bei ihm bleibst, Alkohol schadet nicht nur einer Beziehung, sondern in erster Linie ihm und seinen Körper, denn irgendwann kommen diese körperlichen Dinge.
Und du kannst!!! einem Alkoholiker nicht helfen, wenn er es selber nicht will. Diese Menschen müssen auf die Schnauze fallen und ganz unten sein und dann schaffen sie es vielleicht oder sie gehn daran zugrunde, nur du, du kannst nichts daran ändern.

Du sagst du hast jemand anderen kennengelernt, bei dem du das bekommst, was du dir wünscht, dann greif mit beiden Händen zu, denn irgendwann wirst du es sonst bestimmt bereuen.
Eine Garantie wirst du auch für diese Beziehung nicht bekommen aber die bekommt man nie.
Und du solltest ganz genau prüfen ob er ein anderer Typ ist als dein jetziger Freund, denn wir Frauen haben die dumme unbewußte Angewohnheit, wenn wir abhängig waren uns wieder an solche Typen zu heften.
Und wenn du weißt, er ist anders, dann mal los, hol dir auch endlich ein Stückchen vom Glücklichsein, denn du hast schon viel zu lange drauf verzichtet.
Denn mit dem anderen, auch wenn es jetzt schwierig ist und sehr weh tut und es sicher lange Zeit braucht, wirst du nie glücklich werden und du kannst ihn auch nicht davor bewahren unterzugehen.
Aber du kannst dich davor bewahren mit! unter zu gehen.

Ich wünsch dir viel Kraft und Glück dazu.

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30. März 2005 um 15:48

Alk zerstört
Hab dir eine mail geschrieben

gruß

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30. März 2005 um 15:51
In Antwort auf shena_12375982

Glaub mir,
Du kommst zu nichts, wenn Du weiter mit diesem kranken Mann zusammen bleibst, irgendwann wirst Du den "verlorenen Jahren" nachtrauern und es werden viele Dinge an Dir vorbei gezogen sein, die das Leben hätten so schön machen können, die Du aber gar nicht gesehen hast, weil Du genug damit zu tun hattest das Leben eines anderen Menschen zu regeln und abzufangen.
Es liegt nicht in Deiner Verantwortung zu sehen, das Thomas vernünftig lebt, wenn er so leben möchte, dann bitte aber ich glaube Du möchtest das nicht...also, tue es auch nicht....
Ich weiß, es ist eine lange Zeit die Du mit ihm verbracht hast und Du fühlst Dich auch zuständig und es tut Dir auch leid und darum bist Du auch noch da aber es wird sich daran nichts ändern, Du mußt Dich davon befreien immer zu denken es sei Deine Pflicht da zu bleiben und zu helfen.Ist es nicht.
Du hast genug Deines Lebens da investiert, nichts retoure bekommen, außer Gestänker und Ärger, soll das so weiter gehen?

Wenn ich Dir noch irgendwie helfen kann, schreib mir eine Mail an equinox68@gmx.de

Also......

Viele Grüße

equinox68

Gehört nicht zum Thema
aber hab gerade eben erst in mein pm geschaut *schäm* steht aber nix drin. Ich schick dir eine mail an deine mail adresse equinox68@gmx.de.
gruß

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30. März 2005 um 16:42
In Antwort auf orlagh_12957262

Gehört nicht zum Thema
aber hab gerade eben erst in mein pm geschaut *schäm* steht aber nix drin. Ich schick dir eine mail an deine mail adresse equinox68@gmx.de.
gruß

Email
Huhuuu Lea,
habe Dir per mail zurück geschrieben.

Gruß

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31. März 2005 um 10:58
In Antwort auf freya30

Du hast..
..dich auch wenn es hart klingt in den ganzen Jahren zur Co-Alkoholikerin gemacht.
Hast ihm aus jeder Sch... geholfen, ihm alles abgenommen an Schwierigkeiten usw. aber wirklich geholfen hast du ihm dadurch nicht. Sorry, wenn ich das so sage aber du hast es ihm sogar noch leicht gemacht.
Ich kenne diese Abhängigkeit auch nur zu gut, bei mir war es allerdings kein Alkoholiker (mein jetziger Freund ist "trockener Alkoholiker") sondern es war ein Narzißt, der mich genauso Sch... behandelt hat. Als er mich eines Tages wegen einer anderen innerhalb einer Stunde (nach 17 Jahren Ehe und 3 Kindern) sitzen gelassen hat, kam ich in eine Psychiatrie und dort wurden mir langsam die Augen geöffnet und ich hab auch selber viel nachdenken können.
Denn, wenn du ständig in dieser Situation steckst, kommst du nicht zum Nachdenken, sondern erst mit etwas Abstand.

Du willst dich nicht trennen, weil du Angst hast, dass ihm dann was passiert und du ja an das Gute in ihm glaubst, er ja "im Grunde" ein guter Mensch ist.
Ich denke und weiß mittlerweile, nicht du glaubst an das Gute in ihm, sondern das er dir einmal etwas Gutes tut, danach sehnst du dich grenzenlos. Einmal muß ja etwas liebes kommen, einmal sieht er auch mich, nimmt mich in den Arm, gibt mir die Wärme, nach der ich mich sehne, einmal, ja einmal kommt das ganz bestimmt....

Ich kenne zwar weder dich, noch deinen Freund, sondern nur das obige Post aber nach dem was ich da lese, kann ich dir nur sagen, vergiss es!!! Er wird sich nie ändern!
Und er wird auch weiter abrutschen, auch wenn du bei ihm bleibst, Alkohol schadet nicht nur einer Beziehung, sondern in erster Linie ihm und seinen Körper, denn irgendwann kommen diese körperlichen Dinge.
Und du kannst!!! einem Alkoholiker nicht helfen, wenn er es selber nicht will. Diese Menschen müssen auf die Schnauze fallen und ganz unten sein und dann schaffen sie es vielleicht oder sie gehn daran zugrunde, nur du, du kannst nichts daran ändern.

Du sagst du hast jemand anderen kennengelernt, bei dem du das bekommst, was du dir wünscht, dann greif mit beiden Händen zu, denn irgendwann wirst du es sonst bestimmt bereuen.
Eine Garantie wirst du auch für diese Beziehung nicht bekommen aber die bekommt man nie.
Und du solltest ganz genau prüfen ob er ein anderer Typ ist als dein jetziger Freund, denn wir Frauen haben die dumme unbewußte Angewohnheit, wenn wir abhängig waren uns wieder an solche Typen zu heften.
Und wenn du weißt, er ist anders, dann mal los, hol dir auch endlich ein Stückchen vom Glücklichsein, denn du hast schon viel zu lange drauf verzichtet.
Denn mit dem anderen, auch wenn es jetzt schwierig ist und sehr weh tut und es sicher lange Zeit braucht, wirst du nie glücklich werden und du kannst ihn auch nicht davor bewahren unterzugehen.
Aber du kannst dich davor bewahren mit! unter zu gehen.

Ich wünsch dir viel Kraft und Glück dazu.

Huhuuu
Hallo Freya,
erstmal danke für Deine Nachricht. Freue mich immer
über die Solidarität, die man mir in die Situation
entgegen bringt. Danke!
Ja, denjenigen, den ich jetzt erst so richtig kennen
und schätzen gelernt habe, ist das krasse Gegenteil.
Lieb, beschützend, fürsorglich und vieles mehr - hat
die Eigenschaften, die ich aus meiner Beziehung nie kannte.
Aber verrate mir doch mal was. Was ist denn ein "Narzißt"?

Wäre supi, wieder von Dir zu hören !!!

Liebe Grüße

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31. März 2005 um 19:45
In Antwort auf norah_12901150

Huhuuu
Hallo Freya,
erstmal danke für Deine Nachricht. Freue mich immer
über die Solidarität, die man mir in die Situation
entgegen bringt. Danke!
Ja, denjenigen, den ich jetzt erst so richtig kennen
und schätzen gelernt habe, ist das krasse Gegenteil.
Lieb, beschützend, fürsorglich und vieles mehr - hat
die Eigenschaften, die ich aus meiner Beziehung nie kannte.
Aber verrate mir doch mal was. Was ist denn ein "Narzißt"?

Wäre supi, wieder von Dir zu hören !!!

Liebe Grüße

Ein Narzißt...
...ist ein krankhaft egoistischer Mensch, der nur sich sieht, andere nur herunterputzt, weil er alle anderen für minderwertig hält, keine andere Meinung gelten läßt außer seiner eigenen, sich selber immer im besten Licht darstellt, andere herabwertet, und grenzenlos in seiner Eigenartigkeit bewundert werden will. *gg, genügt sicher um zu wissen was das für ein Mensch ist*
Er hatte eine Freundin nebenher und fand das toll und ok so und solange ich nicht dagegen aufbegehrte war es für ihn vollkommen ok so wie es ist, sozusagen eine fürs Grobe und eine fürs Feine.
Ein Narzißt wird seine bestehende Beziehung nicht verlassen, wenn man sich nicht dagegen wehrt.
Nach einem Jahr konnte ich nicht mehr und hab gesagt, ich kann und will nicht mehr, jeden Tag hab ich mich dagegen aufgelehnt, bis er schwupp von einer Stunde auf die andere in eine Pension zog, offizielle Begründung, damit er endlich seine Ruhe vor mir hatte (inoffiziell wohl auch um sich ganz "entspannt" mit seiner Tussi treffen zu können.
Dann ging es 2 Wochen, bis zu meinem endgültigen Zusammenbruch und Einlieferung in die Psychiatrie, lustig weiter.
Nach der Arbeit nach Hause kommen, essen, Papi für die Kinder spielen,mit frischer Wäsche versorgen dann tschüss, ab inne Pension, sich da aufbrezeln und zur Geliebten.
Ist ne lange Geschichte.
Jedenfalls bin ich jetzt selbstbewußt und frei genug mir nichts mehr von ihm bieten zu lassen, zwar hab ich dadurch Scheidungskrieg durch alle Instanzen (Unterhaltsforderungen meinerseits sind in seinen Augen total unmoralisch, er geht doch dafür arbeiten und ich soll gefälligst sehn wovon ich drei Kinder ernähre) aber ansonsten meine Ruhe vor ihm.

Ich denke nachdem was ich lese geht es dir ähnlich und so wie du den anderen beschreibst, kann ich nur noch mal sagen: greif zu, lass dir diese Chance nicht entgehen.

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1. April 2005 um 11:59

Du schreibst:
... ganz bewusst ausgewählt, weil ich professionelle Hilfe suche.....

DANN WÜRD ICH DIR VORSCHLAGEN DU WENDEST DICH AN EINE SUCHTBERATUNGSSTELLE UND INFORMIERST DICH BEVOR DU IN EINEM INTERNETFORUM HOBBY-PSYCHOLOGEN BEFRAGST.
viel glück und alles gute

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1. April 2005 um 12:29
In Antwort auf silva_12127249

Du schreibst:
... ganz bewusst ausgewählt, weil ich professionelle Hilfe suche.....

DANN WÜRD ICH DIR VORSCHLAGEN DU WENDEST DICH AN EINE SUCHTBERATUNGSSTELLE UND INFORMIERST DICH BEVOR DU IN EINEM INTERNETFORUM HOBBY-PSYCHOLOGEN BEFRAGST.
viel glück und alles gute

AW
..... man kann auch professionelle Hilfe nicht
nur bei Suchtberatungsstellen suchen, sondern auch bei
Menschen suchen, die das Gleiche durchmachen oder durchgemacht haben. Denke mal drüber nach.
Trotzdem danke für Deine Wünsche !

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4. April 2005 um 16:33

!!!!!!!!!!!!!
Wem ging es denn ähnlich wie mir??????

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4. April 2005 um 17:57
In Antwort auf norah_12901150

!!!!!!!!!!!!!
Wem ging es denn ähnlich wie mir??????

Ich kenne das eher...
... aus einer Mutter-Tochter-Konstellation. Das ist anders. Einen Partner kann man verlassen. Die eigene Mutter BLEIBT die Mutter...... ein Leben lang.

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13. April 2005 um 12:32

...wird es denn Zeit für :
Nun bin auch ich mal dran - habe nur das eine Leben ????

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13. April 2005 um 12:42
In Antwort auf norah_12901150

...wird es denn Zeit für :
Nun bin auch ich mal dran - habe nur das eine Leben ????

Wie lange willst denn noch warten
in deinem beitrag und durch deine etwas älteren beiträge im profil sieht man dass du dich schon jahre mit dem thema beschäftigst.
wie lange willst du denn noch so warten und mit deinem verhalten die sucht deines partners schützen & unterstützen, mmmhh? glaubst du, du hast mehrere leben? und weißt du, ob du 100 jahre alt wirst, mmmmh? worauf wartest du denn: auf den prinz auf dem weißen pferd, der dir alles abnimmt und dich rettet?????? woran hängt es denn: hast Du Kinder? sollen die mit sowas groß werden? ist dir die miete alleine zu teuer?


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20. April 2005 um 16:23

Sei froh das ihr keine Kinder
Hallo
mit großem Interesse habe ich deinen Beitrag gelesen. Mein Mann ist ebenfalls Alkoholiker. Wir sind seit 10 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder und ein Geschäft.14 Monate war er wirklich trocken, aber dann kam der erste Rückfall und jetzt geht es wieder mal berg ab. Ich habe null vertrauen zu Ihm. Ich denke er belügt mich total. Ich bin so verzweifelt.Sei froh das du mit diesem Mann keine Kinder hast. Die bekommen das alles mit und die Probleme werden nur noch größer. Vielleicht klappt es ja mit deinem neuen. Ich wünsche es dir. Ich kann dir nur sagen, trenn dich von deinem Thomas, wenn er abstürzt, dann mit oder ohne dich. Das ist egal und kannst es nicht ändern. Ermuß erst ganz unten sein und selbst sich eingestehen das er ein Problem mit dem Alkohol hat.Fang dein Leben neu an und nutze deine Chance. Ich wünscht ich hätte die Kraft und den Mut mich zu trennen, aber meine Kinder lieben Ihren Vater trotz allem und ich weiß wenn ich jetzt gehe kann ich mich beim Sozialamt melden, weil mein Mann es nicht auf die Reihe kriegt. Vielleicht ist es aber eine Frage der Zeit. Ich weiß es nicht. Es wäre leichter wenn ich jemanden an meiner Seite hätte der mich bestärkt in diesem Punkt. Meine Schwiegereltern wissen zwar das Ihr Sohn Alkoholiker ist, aber wenn er trinkt wird nur nach gefragt was ich wieder gemacht habe. Ganz toll oder? Ich weiß das sie mir immer schuld geben werden. Zur zeit geht es mir sehr schlecht, aber ich freue mich sowas zu lesenwie deinen Beitrag, es gibt mir das Gefühl das es immer irgendwie weiter geht. Es hilft zu hören das andere das gleiche Übel haben. Alkohol macht kaputt, er zerstört einfach alles. Ich weiß das ich es nicht ändern kann, aber ich dachte meiner hat es verstanden und er war auch auf dem richtigen Weg, leider hat wieder rum gedreht. Im Grunde ist er ein liebevoller Mensch und Vater, aber einen Trinker kann man irgendwie nicht gebrauchen. Er ist dann null belastbar immer habe ich angst ihn mit Dingen zu belasten, weil ich weiß es könnte ein Auslöser sein das er wieder trinkt, aber ich weiß auch das genau das falsch ist. Es ist nicht einfach. Wäre schön wenn ich was von dir höre. Viel Glück

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27. April 2005 um 16:47
In Antwort auf nina_12495577

Sei froh das ihr keine Kinder
Hallo
mit großem Interesse habe ich deinen Beitrag gelesen. Mein Mann ist ebenfalls Alkoholiker. Wir sind seit 10 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder und ein Geschäft.14 Monate war er wirklich trocken, aber dann kam der erste Rückfall und jetzt geht es wieder mal berg ab. Ich habe null vertrauen zu Ihm. Ich denke er belügt mich total. Ich bin so verzweifelt.Sei froh das du mit diesem Mann keine Kinder hast. Die bekommen das alles mit und die Probleme werden nur noch größer. Vielleicht klappt es ja mit deinem neuen. Ich wünsche es dir. Ich kann dir nur sagen, trenn dich von deinem Thomas, wenn er abstürzt, dann mit oder ohne dich. Das ist egal und kannst es nicht ändern. Ermuß erst ganz unten sein und selbst sich eingestehen das er ein Problem mit dem Alkohol hat.Fang dein Leben neu an und nutze deine Chance. Ich wünscht ich hätte die Kraft und den Mut mich zu trennen, aber meine Kinder lieben Ihren Vater trotz allem und ich weiß wenn ich jetzt gehe kann ich mich beim Sozialamt melden, weil mein Mann es nicht auf die Reihe kriegt. Vielleicht ist es aber eine Frage der Zeit. Ich weiß es nicht. Es wäre leichter wenn ich jemanden an meiner Seite hätte der mich bestärkt in diesem Punkt. Meine Schwiegereltern wissen zwar das Ihr Sohn Alkoholiker ist, aber wenn er trinkt wird nur nach gefragt was ich wieder gemacht habe. Ganz toll oder? Ich weiß das sie mir immer schuld geben werden. Zur zeit geht es mir sehr schlecht, aber ich freue mich sowas zu lesenwie deinen Beitrag, es gibt mir das Gefühl das es immer irgendwie weiter geht. Es hilft zu hören das andere das gleiche Übel haben. Alkohol macht kaputt, er zerstört einfach alles. Ich weiß das ich es nicht ändern kann, aber ich dachte meiner hat es verstanden und er war auch auf dem richtigen Weg, leider hat wieder rum gedreht. Im Grunde ist er ein liebevoller Mensch und Vater, aber einen Trinker kann man irgendwie nicht gebrauchen. Er ist dann null belastbar immer habe ich angst ihn mit Dingen zu belasten, weil ich weiß es könnte ein Auslöser sein das er wieder trinkt, aber ich weiß auch das genau das falsch ist. Es ist nicht einfach. Wäre schön wenn ich was von dir höre. Viel Glück

AW :"Sei froh das ihr keine Kinder"
Hallo Angi,
dass Dich mein Beitrag interessiert hat, freut mich sehr.
Auch Deine Geschichte interessiert mich sehr.
Jedoch unterscheidet uns etwas: Ich bin nicht verheiratet und habe mit diesem Mann auch keine Kinder.
Ein Geschäft habe ich auch und unglaubliche Verantwortung.
Habe mit meinem Bekannten schon solche endlosen Diskussionen geführt, er ist immer sehr entsetzt von dem, was er da so von mir hört. Fakt ist, ich hatte meinen Lebensgefährten damals mit diesem Problem kennengelernt, aber ich war scheinbar noch zu jung um über ein Alkoholproblem seinerseits nachzudenken. Bis der Tag "X" kam, er durch Trunkenheit am Steuer einen Unfall hatte und seine Fahrerlaubnis verlor. Na, da war die Liebe ja noch frisch und man versucht alles menschenmögliche, diesem Menschen zu helfen. Aber gedankt hatte er mir das nie. Die guten Vorsätze, mit dem Trinken aufzuhören waren die, die MPU
(Idiotentest) zu schaffen. Die 2 Jahre hatte ich ihn herumkutschiert. Aber als diese rum waren, ging alles wieder von vorne los. Das mit den Schuldzuweisungen kenne ich; die
sind typisch für Abhängige. Und dann fragt man sich irgendwann wirklich, was macht man nur falsch. Auch bei seinen Eltern fand ich keinerlei Unterstützung - im Gegenteil, die stellten ihm das Zeug ja noch hin. Schuldzuweisungen, egal wie sehr sie unter die Gürtellinie
gehen, tun sehr sehr weh und man erkennt seinen Partner überhaupt nicht mehr wieder; bei meinem kommt noch Depressivität (erblich bedingt) und die Agressionen erschwerend hinzu. Dann hatte ich mich im Internet mal kundig gemacht. Je mehr man versucht zu helfen, und das Problem unter den Teppich zu kehren, es zu verheimlichen, dieses Trinkverhalten zu kontrollieren, den Partner Entscheidungen und Arbeiten abzunehmen, um so mehr begibt man sich in eine "Co-Abhängigkeit". Weisst Du was ich damit meine? Unter diesem Begriff findest Du Einiges im Internet.
Ich habe dann angefangen, meine alten Freundschaften zu aktivieren, mein Leben so zu gestalten wie ich es mag, mache wieder Sport so wie früher und habe meinen alten Freund, den
ich damals für diese Partnerschaft aufgegeben hatte, wiedergefunden. Ist doch toll oder?
Du kannst Deinen Mann nicht helfen. Solange er die Schuld für sein Verhalten nicht bei sich selbst sucht, wäre eine
Therapie ausgesprochen zwecklos - Abhängige und das weiss ich von vielen die mittlerweile "trocken" sind, müssen erst ganz weit unten sein, dh. auf der Schnauze liegen; manche
Partner nehmen echt eine Last auf sich, bis dorthin mitzugehen - ist aber eher selten. Meistens wenn die Erkenntnis kommt, sind die Partner schon vom fahrenden Karusell abgesprungen, die es einfach leid waren, sich stetig
vera.... zu lassen, wenn Du weisst was ich meine.
Drohe ihm auch nicht mit Trennung, wenn Du nicht bereit bist es zu tun. Das musste ich auch einsehen. Aber auch ich brauche wie Du erstmal eine Hand, die mich aus dem Dunkeln herausführt.
Unter alkohol-hilfe.de und zwar im Forum, kannst Du vieles erfahren. Ich tummel mich da auch herum.
Ich entscheide nun wieder selbst, den Alkoholkonsum kontrolliere ich nicht mehr, den Stoff besorgt er sich selbst, ist also ganz für sich alleine verantwortlich.
Ich will damit nur sagen, er ist für das was er sich und seiner Familie antut, ganz alleine verantwortlich.
Finde das schon schlimm genug, das man es seiner Familie absichtlich so schwer machen kann.

So`chen, nun für diesmal, denke ich hast Du vielleicht einen anderen Einblick erhalten. Melde Dich jederzeit wenn Du möchtest, ich bin für Dich da.
Erreichen kannst Du mich auch unter folgender
emailadresse: kruemel_1309@freenet.de

Würde mich freuen wieder von Dir zu hören - und halte die
Ohren steif.

Liebe Grüßlis, Tina

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17. Januar 2008 um 12:04

Mein Partner ist Alkoholiker
Hallo Tine!
Ich hoffe, Du hast inzwischen die Kraft aufgewendet, Dich von Deinem Partner "Thomas" zu trennen (Deine Nachricht ist schon etwas her).
Ich bin gerade dabei, mich zu trennen (nach 6 Jahren). Mein Partner trinkt nicht täglich und auch nicht heimlich. Aber er trinkt gern wenn wir unterwegs sind am Wochenende oder wenn wir am Wochenende zusammensitzen... und dann verändert er sich!!!!!!!!! Ich kann Dich nur zu gut verstehen. Ich hatte noch nie Berührung zu Menschen, die Probleme und Veränderungen durch/mit Alkohol hatten. Weiß aber mittlerweile, dass diese sich nicht abgrenzen können, über ihre Grenzen und die des Partners gehen, andere bestimmen und niedermachen. Wie Du schon schriebst, wenn ich über Trennung nachdenke, dann denke ich daran, dass er auch ein ganz guter Mensch ist, dass er MICH dann nicht mehr hat, wo ich es doch so gut mit ihm meine, dass er vielleicht abrutscht, mehr trinkt oder ähnliches. Siehst Du, ich denke, Du bist mit diesem Thema (aufgrund des Datums Deiner Nachricht) schon durch... Ich hab's noch vor mir. Vielleicht schreibst Du mal, wie's Dir heute geht...

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21. April 2008 um 23:43

Mein Freund trinkt zu viel
Ich weiß es nicht,was ich mehr machen soll..Bin mit ihm zusammen seit 2 Jahre..jetzt wohnen wir zusammen und es ist mir klar geworden,dass er ein Problem hat.. Er ist 29 Jahre alt,hat nicht studiert,oder eine Ausbildung gemcht..er hat immer wieder versucht..Als wir uns kennengelernt haben, er hat versucht..wider zu studieren, aber hat es wieder nicht geklappt. Damals hat es mir sehr led getan, wie unglücklich er war...hat immer versucht was neues zu studieren..Aber jetzt geht er nicht mehr raus,bloß zum Getränkmarkt..und kauf Vodka..jeden tag eine Flasche..ich arbeite,habe träume..und er macht alles kaput. Bin hier voll alleine, weil ich nicht aus Deutschland komme und bin hier jetzt bloß wegen ihm, weil ich dachte, er wäre mein "Traumann". Jetzt,glaube ich, ist alles zerstört. Ich versuche ihm zu helfen, will noch kämpfen, aber weiß es nicht,ob es was bringt. Was soll ich nun tun?? Wieder Heim..oder noch versuchen???
Lg an alle!
Sofia..

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