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Mein Papa ist gestorben

19. Juni 2008 um 15:29

Hallo,
am Sonntag 15.06.08 ist um 5.40 Uhr mein Papa verstorben. Er hatte einen aggressiven Hirntumor (GlioblastomIV) und ist nach 14 tägigem Krankenhausaufenthalt an den Begleiterscheinungen Gürtelrose und HIrnhautentzündung verstorben. Ich war dabei.

Gestern war die Beerdigung. ich habe keine Ahnung wie ich das schaffen soll -es tut so weh-. Bin nur froh das ich zwei kleine Kinder (6 Monate und 2 Jahre) habe die mich auf trapp halten.

Meine Mama geht es auch sehr schlecht. Wir können es alle gar nicht glauben, er hat eine riesige Lück hinterlassen.
Wer hat ähnliches erlebt???

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20. Juni 2008 um 15:02

Hallo verena
erstmal herzliches beileid. du darfst jetzt nicht die kraft verlieren, auch wenn das schwär fällt. mein schatz hat letzten monat sein papa verloren, ist aber auch ganz tapfer.

ganz sicher wird dein vater stolz von oben herab schauen und glücklich sein, wenn auch du trotz seines todes wieder lachen kannst. in gedanken und in deinem herz wird er eh immer bei dir sein.

gib nicht auf, dein leben muss trotzdem weiter gehen.

liebe grüße

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15. Juli 2008 um 18:24

Mein Papa ist gestorben
Hallo Verena444,

auch ich habe meinen Papa verloren - er ist vor einem viertel Jahr einfach so "eingeschlafen", und das mit erst Mitte 50. Wir konnten uns nicht verabschieden und sein Tod traf uns ganz unvorbereitet. Jeden Tag spreche ich mit ihm, weine um ihn und frage mich, wie es weiter gehen soll. Zum Glück habe ich einen kleinen Sohn, der mich auf andere Gedanken bringt - aber wann immer ich auch nichts um die Ohren hab, denk ich an meinen Dad. Ich frage mich so oft, wie es ohne ihn weitergehen soll. Mir kommen die letzten Wochen ohne ihn vor wie ein schlechter Traum, aus dem ich gerne aufwachen würde. Meine Mama leidet auch ganz furchtbar und sie so zu sehen, macht noch mehr traurig. Ich hoffe, das der Verlust mit der Zeit ein wenig besser zu ertragen ist - im Moment kann ich daran jedoch noch nicht glauben. Die Lücke, die er hinterläßt ist einfach zu groß und die Trauer frisst einen auf. Wie kommst Du inzwischen mit dem Alltag klar? Ich hab nur das Gefühl zu "funktionen", einzig die Momente mit meinen Sohn machen Freude und ich kann in dieser Zeit alles um mich herum vergessen. Bin froh, das mein Mann sehr viel Verständnis zeigt, denn meine Nerven liegen im gegenüber oft blank.
Wär schön zu hören, wie Du das erlebte verarbeitest!

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27. Juli 2008 um 12:37

Hallo
Erstmal natuerlich mein herzliches Beileid, ich weiss Worte koennen Dich zur Zeit nicht troesten aber auch Du wirst feststellen - so dumm es auch klingen mag - Zeit heilt alle Wunden.

Mein Dad ist 2000 verstorben - einfach so eingeschlafen - Herzversagen. Ich war gerade mal 19 und stand 4 Wochen vor meinem Abi. Ihm zuliebe habe ich alle Pruefungen geschrieben und meinen Weg gefunden so wie er es sich immer gewuenscht hat.

Mir der Zeit lernt man damit zu leben das der geliebte Mensch nicht mehr da ist auch wenn Du Ihn nie vergessen wirst und sollst.

Im Nov 07 ist auch meine Mutter eingeschlafen, ganz friedlich auf dem Sofa. Auch sie ohne Vorwarnung (also genau wie mein Dad). Wir verstehen die Welt nicht mehr. Warum wir? Und warum beide?

Meine Mutter durfte wenigstens noch meine Hochzeit im Sommer 07 miterleben aber beide werden Ihre Enkel nicht mal kennenlernen.

Weine, wenn Dir nach weinen zumute ist aber gib Dein Leben nicht auf. Dein Vater ist immer bei Dir und das wird sich auch nicht aendern.

LG Wuestenking

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26. Oktober 2008 um 12:44

Hallo...
Als erstes mein Beileid,
ich kann verstehen bzw. weiß wie es Ihnen geht. Mein Vater ist am 22.04.2001 sozusagen von Heut auf Morgen verstorben. Er ist an einem Herzinfarkt und einem Hirnschlag gestorben.
Ich selbst war damals 14 1/2 Jahre alt. Heute ist mal wieder so ein Tag an dem es extrem weh tut, das kommt wahrscheinlich daher das ich ich heute Abend nach Kroatien fahre um an sein Grab zu gehen, es war sein Wunsch dort beerdigt zu werden ( Er hat diesen Wunsch schon geäußert als meine Schwestern und ich noch klein waren) .
Ansonsten habe ich mein Leben im Griff und kann auch positiv in die Zukunft schauen, was Anfangs sehr sehr schwer war. Man lernt damit umzugehen das dieser geliebte Mensch nicht mehr da ist, aber es kommen dann auch zwischendurch wieder Phasen wo man es nich begreifen kann/will das dieser Mensch nie weider da sein wird.
Wie jeder weiß, geht jeder Mensch anders mit der Trauer um, wenn es mir schlecht geht gehe ich im Wald spazieren, da ich dort meine Ruhe habe und über alles nachdenken kann. Wenn ich aber könnte würde ich jeden Tag ans Grab gehen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft das alles zu verkraften (vor allem haben Sie das Glück das Ihnen Ihre Kiddies dabei helfen)

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26. November 2008 um 15:58

Hallo Verena 444,
ich weiß genau, wie du dich fühlst mit deinem Vater, ich habe meinen Papa vor ca. 2 Wochen verloren. Er ist am 10.11.2008 auch an einem Hirntumor gestorben. Ich glaube, dass war bisher die schlimmste Zeit in meinem Leben.
Die Diagnose bekamen wir am 18.02.08, dass er diesen Tumor in sich trägt. Uns wurden 2 Jahre versprochen, die er noch mit uns verbringen dürfte. Er hat nicht ein Jahr geschafft.
Mein Leben erscheint plötzlich so sinnlos. Ich bin gerademal 19 und weiß eigentlich gar nicht, wie das Leben ohne meinen Vater verlaufen soll. Wie du geschrieben hast...er hat eine riesen Lücke hinterlassen.
Wie kommst du heute damit klar, fast ein halbes Jahr danach?

Liebe Grüße

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24. Dezember 2008 um 22:56

Mein papa ist am 10.3.2008 gestorben
hallo alle zusammen

ich weis nicht ob sich das jemand durchlesen wird und ich eine antort auf meinen schmerz bekomme????
ich bin sissi aus hannover und 21jahre gerade geworden ich lebe seid drei jahren mit meinem freund mit 16 ausgezogen von meinem dad der war alleinerziehend und das mit 4 kindern ich bin dir jüngste und habe somit die letzte mit ihm alleine gewohnt da alle weg waren und ihre familie gegrüdet hatten und als ich ausgezogen bin hatte ich streit mit ihm hatte ihn 2 jahre nie gesehn und nie angerufen oder sonst was und dann bekamm ich ein anruf im juni 2007 von meiner sister dazu muss ich sagen mit allen geschwistern habe ich streit sie sagt sissi papa hat krebs und wird nicht mehr lange bei uns sein ich bin natürlich ins krankenhaus um oihn zusehn es war komisch nach so langer zeit ich hatte geweint und er auch und dann aber habe ich mich wieder nicht gemeldet bis zu dem jahr ich weis nicht warum weill ih nihct den draaht habe oder so ich weis es nicht am 9.3.08 ruft mich um uhr morgens mein bruder an und sagt es ist soweit komm nach haus papa wird von uns gehn mein vatr wollte zuhause sterben bei meinm bruder als ich da hin karm lag mein vater im bett voll gepumpt mit medikamente er war im koma konnte nicht reden und lg dda einfach nur so ih war bis abends da dann nach hause am nähsetn tag bin ich wieder hin papa ist in der nacht wach geworden und hat gesag er hat durst sagten mir meine geschwister als ich das hörte dachte ich mir warum habe och nicht hier geschlafen damit er mich sehen kann dann lag ich die ganze zeit neben ih htte seine hand ich weis aber nicht ob er das mitbekommen hatte dann ware wir alle vier kinr an seinem bett und ih habe mit ihm geredet das ich ihn lieb es mir leid tut alles und er kämpfen soll er schaute ich an denke ich zumindest ich weis nicht ob er es wahr genommen hate da die ärzte meinten das er im koma ist und er soll nicht mehr leiden aber wir wollten ihn niht gehen lassen er fing an zu lächeln und ich nein wir alle weinten und dann waren seine augen so weit auf und so klar wie die ganze zeit noch nie(ich muss weinen)dann um 14.30uhr blibn seine augen auf und sein herz stehn mein bruder hat geshrien und der rest weinte und ch sass da und schaute ih an und konnte es nicht glaben ich ollte soviel sagen ihn sehn und er sollte mich küssen warum ich weis nicht was ih machen soll komme nicht ,ehr klar will zu ihm will m liebsten ihn aus der erde holen ich weis es nicht was ich machen soll es macht mich kputt er hat mich nihct gehört und das weis ich er ist einfach weg und ich will mir in arsh terten das ich niht da war warum war ich so blöd ich weis nicht wie es weiter gehen soll er fehlt mir so sehr ich wes nht ob ich mal zum psychologen gehen soll da ich in nächten einfach anfange zuweinen und ich damit nicht klar komm ich weis niht mehr weiter mit meinem leben und bei meinen geschwistern hat er soviel mit bkommen kinder und mann und ich habe das nicht und er wird es nie sehn nur bei mir nie ich bitte euch hilft mir wenn es jemand kann

lg sissi

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26. September 2009 um 10:19

Liebe Verena
Ich bin erst 12 und habe das ebenfalls schon durchgemacht.
Mein Papa hatte Magenkrebs. Von der diagnose bis zu seinem Tod verging nur ein Jahr. Er hat mir versprochen wieder gesund zu werden und noch viel mit mir zu unternehmen.... Seit 3 Monaten ist er nicht mehr da aber es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Bis heute verstehe ich nicht wie es gehen kann ,dass von einem Tag auf den nächsten ein geliebter Mensch nicht mehr da ist... nie mehr da sein wird... Glaub mir , du bist nicht allein.
Alles Gute Chrissy

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