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Mein Papa ist gestern gestorben

23. August 2011 um 6:21

Gestern Nachmittag ist mein Vater ganz plötzlich gestorben....Ich kann es noch gar nicht begreifen...Stehe natürlich total unter Schock und konnte noch nicht mal weinen......SChlafen kann ich nicht.....ich laufe wie ein Tiger im Käfig durch die Wohnung...Mache mir so große Sorgen um meine Mutter...Kann leider noch nicht bei ihr sein weil ich 500 km von ihr entfernt wohne.....Kann sie nicht erreichen und habe große Angst um Sie...Wie geht es jetzt weiter mit ihr....Sie hat noch nie alleine gelebt...Man wie sollen wir das nur alles schaffen...Er war doch erst Anfang 50 und fällt um und ist tod..... ((

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23. August 2011 um 19:44

Beileid
Mein Beilleid.
Und noch was!: probiere nächstmöglich zu deiner Mutter zu fahren!!!!!!!!!

Mach dir keine Sorgen sie geht nur nicht ans Telefon weil sie ihre Ruhe haben möchte von Freunden und so.

LG

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24. August 2011 um 1:00

...
hey, erstmal auch von mir mein beileid!
mir ist das selbe passiert, am 14.3. ist mein vater verstorben. 2 tage später wäre er 51 geworden. erst 2 wochen vor seinem tod wurde sehr starker krebs festgestellt. dennnoch wurde mit der chemo begonnen, aber mein papa war schon zu schwach..
ich habe auch massive probleme damit umzugehen. ich habe sowieso probleme mich mit dem thema tod auseinander zu setzten, da ich selbst auch unter todesangst leide, aber nicht erst seit dem tod meines vaters. deshalb habe ich viel verdrängt & mir fällt es schwer zu weinen.
ich habe mir die selben fragen gestellt: wie soll es weiter gehen? kommt meine mutter alleine klar? ...

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24. August 2011 um 9:10

Mein Beileid
Ich kann deine Angst gut verstehen, ich habe meinen Papa letzten Monat verloren. Wichtig ist das du zu deinen Mama fährst und wenn das nicht möglich ist, dann versuch eine Nachbarin oder so zu erreichen, damit sie mal nach deiner Mama schaut.
Die ersten Tage hat man soviel an Vorbereitungen zu treffen, das man echt Hilfe braucht, da man so neben sich steht. Die schlimme Zeit kommt erst wenn man nach der Beerdigung zur Ruhe kommt. Unsere Familie hat sich tagelang bei meiner Mama getroffen und wir habe alles weitere Besprochen.Ich wünsche dir viel Kraft für diese schwere Zeit.
Liebe Grüße nannybiggi

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25. August 2011 um 12:36

Verstehe Dich sehr gut
Hallo Mone197921,
ich kann Dich sehr gut verstehen, da meine Mutter Mitte Juni verstarb und ich mache mir Vorwürfe, weil ich kurz vor ihrer Erkrankung über 300 km weit weggezogen bin. Jetzt ist mein Bruder alleine, der immer mit meiner Mutter zusammen wohnte (und sich um sie kümmerte) und das alles gar nicht packt. In all der Trauer weiß ich immer noch nicht, wie es weitergeht....müßte um ihm zu helfen ja wieder umziehen, Freund verlassen, Job finden,...... Kaum zu schaffen in so kurzer Zeit

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27. August 2011 um 10:46

Es tut mir sehr leid
so ein plötzlicher Tod ist noch einmal etwas anderes , wie auf einen, auf den man sich vorbereiten kann. Die Zeit bis zur Beerdigung ist mit viel Vorbereitung verbunden. Ich hoffe, dass deine Mutter noch vertraute Menschen um sich hat, sei es Familie oder Freunde oder auch gute Nachbarn. Das ist ganz schlimm durch eine Trauerzeit durchzugehen. Dieser Schmerz, der einen manchmal umzubringen droht. Es gibt Trauergruppen. Auch Hospize leisten hier wunderbare Arbeit und es gibt Trauerforen im Internet. Dort trifft man eben Menschen, die verstehen , wie es einem da geht und genau das ist wichtig. Dass dann nicht so lauer Sätze kommen. "das wird schon wieder......." Es ist da jede wortlose Umarmung wichtiger wie gesalbte Reden. Nimm du von deinem Vater Abschied. Schreib ihm vielleicht noch einen Brief, den du ihm mit auf die Reise gibst. Schreiben hilft. Ich hoffe ich könnt seinen Abschied schön gestalten, das ist heute möglich und man sollte sich gut überlegen, was man dem verstorbenen noch "Gutes" tun kann. Einen Lieblingssong, seine Lieblingsblumen usw. Das ist der letzte Liebesdienst und das ist so unendlich wichtig.
Es gibt auch sehr gute Bücher, die von Trauer handeln.
Ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit.
Gruß melike

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