Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Mein Papa hat sich umgebracht

Mein Papa hat sich umgebracht

11. Mai 2012 um 23:52

Mein Papa hat sich vor einem halben Jahr das Leben genommen. Ich dachte, der Schmerz lässt irgendwann nach aber es ist immernoch so wie am ersten Tag. Es ist so als würde einem ein Körperteil amputiert worden. Solche emotionalen Schmerzen kann man sich nicht vorstellen, wenn man noch niemanden verloren hat, den man so geliebt hat.
Ich habe jede Nacht Alpträume von Toten, von meinem Vater, von Blut - und Tagsüber muss ich die ganze Zeit an ihn denken, an die Bilder wie er tot aussah. Ich glaube ich kann in meinem Leben nie wieder froh werden.

Mehr lesen

23. Mai 2012 um 22:04

Papa
vielleicht hört es niemals auf.
mein vater starb als ich 15 war. heute bin ich 46. es vergeht kein tag an dem ich nicht an ihn denke. kein tag.
du wirst darüber hinweg kommen aber die trauer wird bleiben.
für immer

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Juni 2012 um 11:41
In Antwort auf safi_11943357

Papa
vielleicht hört es niemals auf.
mein vater starb als ich 15 war. heute bin ich 46. es vergeht kein tag an dem ich nicht an ihn denke. kein tag.
du wirst darüber hinweg kommen aber die trauer wird bleiben.
für immer

Warum ist dein Vater damals gestorben?
Das habe ich befürchtet... ich kann mir nämlich auch gar nicht vorstellen, dass es irgendwann ganz aufhört..ich kann mir vorstellen, dass der Schmerz irgendwann ein kleines bisschen nachlässt, aber ich glaube man wird NIE wieder so frei und unbeschwert werden wie vorher, oder? Dazu ist man zu sehr verletzt worden um sich nochmal komplett zu erholen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Juni 2012 um 12:15

Trauer
Aufhören wird die Trauer nie denn du wirst ja auch niemals aufhören ihn zu lieben.
Aber du wirst mit der Zeit lernen damit umzugehen und damit zu leben!
Ich bin momentan selbst in der Trauerverarbeitung da ich meinen Vater auch vor zwei Monaten verloren habe.. Aber es ist wichtig den Schmerz die Kontrolle über dein Leben zu überlassen!
Und wenn du gar nicht zurecht kommst, dann hol dir professionelle Hilfe!
Alles Gute für dich!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Juni 2012 um 12:17
In Antwort auf summ3rque3n

Trauer
Aufhören wird die Trauer nie denn du wirst ja auch niemals aufhören ihn zu lieben.
Aber du wirst mit der Zeit lernen damit umzugehen und damit zu leben!
Ich bin momentan selbst in der Trauerverarbeitung da ich meinen Vater auch vor zwei Monaten verloren habe.. Aber es ist wichtig den Schmerz die Kontrolle über dein Leben zu überlassen!
Und wenn du gar nicht zurecht kommst, dann hol dir professionelle Hilfe!
Alles Gute für dich!

Ups
*NICHT die Kontrolle zu überlassen..
hab da wohl ein Wort vergessen
Bitte um entschuldigung

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Juli 2012 um 10:33
In Antwort auf summ3rque3n

Trauer
Aufhören wird die Trauer nie denn du wirst ja auch niemals aufhören ihn zu lieben.
Aber du wirst mit der Zeit lernen damit umzugehen und damit zu leben!
Ich bin momentan selbst in der Trauerverarbeitung da ich meinen Vater auch vor zwei Monaten verloren habe.. Aber es ist wichtig den Schmerz die Kontrolle über dein Leben zu überlassen!
Und wenn du gar nicht zurecht kommst, dann hol dir professionelle Hilfe!
Alles Gute für dich!

Hilfe
Ja ich bin in einer Trauergruppe 1x im Monat und bei einem Therapeuten 1x pro Woche... Das hilft ein bisschen - und ich lese viel in Foren wie diesem oder Trauerbücher... Es hilft, alleine zu wissen, dass es Menschen gibt, denen es genauso geht - im Alltag fühlt man sich oft alleine und unverstanden - ich bin erst 26, die meisten meiner Freunde haben ihre Eltern noch - da könnn viele nicht verstehen wie es ist, ihren geliebten Papi zu verlieren...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. August 2012 um 0:41

Hab das selbe erlebt..
Hey..hab das selbe erlebt im oktober 2011..seither ist in meinem leben auch nichts mehr so wie es einmal war..
früher war ich immer für späße zu haben und seit diesem ereigniss muss ich mich regelrecht dazu zwingen unbeschwert zu wirken und es fällt mir echt schwer weil ich immer wieder diesen ablauf in meinem kopf habe, tag für tag.
in der nacht als mein Vater verstarb (er lebte alleine, getrennt von meiner mutter) war ich mit meinem freund zuhause und wir schauten einen Film als mir plötzlich eine träne am linken Auge herunterlief und mein freund zu mir sagte es sei die totesträne und ich solle mal meinen vater anrufen ob es ihm gut ginge...hab ich natürlich nicht gemacht weil ich in diesem moment einfach nur sauer wurde und so etwas nicht wahr haben wollte.
Die ganze nacht schlief ich sehr unruhig und wachte mit dem gedanken auf ihn anzurufen aber mich hinderte irgendetwas daran, ich schieb es immer wieder hinaus weil ich spürte es wird kein telefonat wie immer sein..als ich in der arbeit ankam und ihn anrufen wollte stand schon meine mutter da und überbrachte mir die nachricht..
Seit diesem Tag ist nichts mehr wie vorher, manchmal hat alles keinen Sinn mehr. Man macht sich Vorwürfe, will wissen warum und wieso man nicht da war und helfen konnte oder es nicht rechtzeitig erkannt hat, man will wissen was in ihnen vorging und vorallem wieso sie nicht an UNS gedacht haben..und wie wir je damit klar kommen. Hab jetzt von einer Bekannten einen guten Tipp bekommen, denn sie hat das selbe vor 2 Jahren erlebt, ich denke der schmerz bleibt immer aber ich hoffe das ich dadurch wieder einigermaßen in mein leben zurück finde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen