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Mein opa

24. Juli 2013 um 23:05

Er war wie ein papa für mich. Ich hab früher die meiste zeit bei meinen Großeltern verbracht damit meine eltern arbeiten gehen konnten.meine oma ist extra in Rente gegangen das jmd da ist, der auf mich aufpasst.

Vor 2 1/2 jahren ist er verstorben. Völlig unerwartet.
Er haf kaum noch gegessen und wenn nur noch joghurts. Als der arzt bei ihm einen hausbesuch gemacht hat meinte dieser das er nicht mehr lange zu leben hat. Am nächsten tag kam er ins kkh.
Dann überkam mich ein komisches Gefühl und ich bat meinen freund darum mich ins kkh zu ihm zu fahren. Das war abends gegen 18 uhr.
Im kkh angekommen wurde ich von den schwestern x mal gefragt ob ich mir sicher bin ihn so zu sehen. Ja war ich, denn es konnte das letzte mal sein.
Ich bin zu ihm rein und ich kann nicht mal sagen ob er mich erkannt hat. Ich hab mit ihm geredet und er hat fast nicht reagiert. Ausser auf die frage ob ich oma her bringen soll. Da nickte er sehr stark mit dem kopf.ich sagte ihm ich komm in zwei tagen mit oma.
Dazu kam es nicht mehr. Ich konnte seinen letzten wunsch oma nochmal zu sehen nicht erfüllen. Ich mache mir Vorwürfe. Mein freund und ich waren am nächsten Tag im auto unterwegs. Mir wurde richtig schwindlig ubd schwarz vor augen.ich schaute auf die uhr, warum auch immer. Es war kurz nach 12 uhr mittags.
Am abend bekam ich den anruf von meiner mama , dass opa verstorben sei.
Ich sollte dann mit meinem freund am nächsten tag mit oma ins kkh fahren seine sachen holen.
Meine oma wollte den todeszeitpunkt wissen. Kurz nach 12 mittags. Mir wurde schlecht.

Manchmal denk ich er wäre noch da. Er sitzt auf der Couch, wenn ich meine oma besuche.
Für mich ist es nicht wahr. Als wäre es ein traum.ein böser Albtraum. Ich war ddie letzte aus der Familie, die ihn lebend sah.
Ich denke sehr oft an ihn. Weine auch noch oft deswegen. Manchmal denk ich dann, dass er da ist, neben mir sitzt.
Meine oma musste umziehen, da sie alleine nicht die miete zahlen konnte.
Ich hab ihn die erste zeit dafür verurteilt das er gegangen ist und oma alleine lässt. Sie jetzt in ihrem alter nochmal umziehen musste. Dieses leid ertragen musste. Aber er kann nichts dafür. Ich vermisse ihn. Ich hab so viel von ihm gelernt...
Ich werd ihn nie vergessen

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29. Juli 2013 um 0:10

Hallo.
Ich kann dir leider nicht helfen
Mein Opa liegt gerade im sterben. Wir wohnen im selben Haus und seit mein Vater gegangen ist (also gegangen, nicht gestorben) hab ich viel Zeit bei ihm und meiner Oma verbracht. Nun liegt er hier und stirbt und zwar sehr unschön (abgemagert, schnappatmung, atemaussetzer, muskelzuckungen etc). Ich helfe so gut ich kann. Geb ihm die Urinflasche zum Pinkeln (oder wie das Ding heißt), helfe meiner Mama bei der Körperpflege usw.
Aber so schlimm das alles auch ist und so sehr ich mir irgendwo wünsche er müsste nicht mehr leiden, hab ich panische Angst vorm Ende...
Ich (werde) verstehe(n) wie es dir geht und auch wenn ich dir nicht helfen kann...außer das du keine Schuldgefühle wegen der Sache mit deiner Oma haben musst!...will ich dir wirklich mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Das tut mir wirklich Leid für Dich!

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31. Juli 2013 um 9:04
In Antwort auf jaenelle93

Hallo.
Ich kann dir leider nicht helfen
Mein Opa liegt gerade im sterben. Wir wohnen im selben Haus und seit mein Vater gegangen ist (also gegangen, nicht gestorben) hab ich viel Zeit bei ihm und meiner Oma verbracht. Nun liegt er hier und stirbt und zwar sehr unschön (abgemagert, schnappatmung, atemaussetzer, muskelzuckungen etc). Ich helfe so gut ich kann. Geb ihm die Urinflasche zum Pinkeln (oder wie das Ding heißt), helfe meiner Mama bei der Körperpflege usw.
Aber so schlimm das alles auch ist und so sehr ich mir irgendwo wünsche er müsste nicht mehr leiden, hab ich panische Angst vorm Ende...
Ich (werde) verstehe(n) wie es dir geht und auch wenn ich dir nicht helfen kann...außer das du keine Schuldgefühle wegen der Sache mit deiner Oma haben musst!...will ich dir wirklich mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Das tut mir wirklich Leid für Dich!

Hallo.
Ich wünsche dir viel kraft. Mein opa war am ende auch nur noch haut und knochen. Das ihr ihn zu hause pflegt finde ich sehr gut, weil dann kanm er im Kreis seiner liebenden gehen. Wir konnten ihn nicht zu Hause pflegen da meine omas angst war, dass er zu hause stirbt. Ich glaube ihre angst war eher, ihn überhaupt tot zu sehen.
In so einem zustand wie dein opa jetzt ist, ist das beste erlöst zu werden auch wenn wor Angehörigen das immer nicht verstehen. Ich wollte auch nicht das er sterben muss aber für seinen zustand war es das beste. Ich wünsche euch viel viel kraft fangt jetzt schon an euch zu verabschieden es wird nicht mehr lange dauern

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