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Mein Opa Demenz & Alkoholkrank

26. Mai 2011 um 11:59

Hallo Ihr Lieben ...

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben wie ich mich weiterhin verhalten soll und was ich am besten machen kann..

Also mein Opa (61 Jahre alt) ist seit ca 20 Jahre Alkoholabhängik.. Seit dem meine Oma im November 2o1o gestorben ist ist die trinken schlimmer geworden ..
Er war nun schon 2 mal im Krankenhaus und hat einen entzug gemacht ... paar woche ging es gut und dann fing er wieder an zutrinken..
ich habe mich bei suchtberatungstelle erkundigt wegen einer Therapie .. die suchtberatung haben mir gesagt das er nicht mehr Therapiefähig wäre ... da er damals seine Suchtberatungsgespräche nicht eingehalten hat ...
Nun war ich bei sein Hausarzt noch mal und habe gefragt was ich machen kann .. der teilte mir dann mit das er im Anfangsstadium von Demenz wäre und man solle ihn nicht aus seinen gewohnten Umfeld rausnehmen...

Wir haben schon drüber nachgedacht ihn in betreutes wohnen zugeben .. aber das will er nicht... und ich wollte das auch nicht so gerne weil er in sein haus bleiben möchte und ich das auch gut verstehen kann immerhin haben die sich das aufgebaut ...

Meine Frage an euch ist was würdet ihr an meiner stelle tun ? Betreutes wohnen ja oder nein ? Entmündigen lassen ??Und was kann ich machen wegen der Alkohohlsucht machen ?

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4. August 2011 um 10:03

Opa
Wenn man einen Menschen liebt ist es sehr schwer solche Entscheidungen zu treffen die den Menschen leider noch weiter absacken lassen. Aber leider muss jeder sein eigenes Leben durchlaufen. Dein Opa hat schon vor 20 Jahren beschlossen sich langsam selber zu zerstören. Wenn du ihn liebst so lass ihm seine Entscheidungen bis zum Schluss - also bis die Demenz so weit fortgeschritten ist bis er allein nimmer leben kann. Dann bleibt ihm das betreute Wohnen sowieso nimmer erspart, und das weiß er auch. Bis dahin gibts bei uns in A das Hilfswerk. Die kommen täglich 3x vorbei und erledigen das Wichtigste. In D wirds so was ja auch geben. Die Alkoholsucht wird erst in dem Moment enden, wo er sich das Zeug nimmer selber besorgen kann. Dann gibts meist noch ein paar Freunderln die ihms bringen. Aber das kann man etwas einschränken. Nur bis zu dieser Zeit werden auch die inneren Organe vom Opa anfangen zu rotieren. Leber, Nieren und Herz... denn das Blutbild ist miserabel bei Alkohol. Also wird bevor die Demenz so weit ist bis er nix mehr ums sich herum erkennt, etwas anderes passieren. Fußabnahme... ec. Im Spital wird er also einen Entzug auf sich nehmen müssen - auf recht harte Tour. Bis dahin ist aber ein langer Weg. Darum pass lieber mehr auch auf dich auf! Demenzkranke und Alkoholkranke zerstören nicht nur sich, sondern auch die Umgebung. Du muss auf dich schaun und mit vielen anderen reden die ähnliche Probleme haben... lg Philomena

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13. August 2011 um 21:13

Oh nein
keine gute kombination... obwohl man würde denken dass er dann aufm alkohol vergisst!?!?!?

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