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Mein Leben nach der Abtreibung

27. Februar 2017 um 13:41 Letzte Antwort: 11. März 2017 um 20:56

Vor fast einem Jahr entschloss ich mein Kind abzutreiben, damals war mir noch nicht klar was für schwere Folgen dies haben wird.
Ich und mein Freund haben beschlossen abzutreiben, da unsere Beziehung noch sehr jung war und aus Angst vor der Finanzierung. Heute weiss ich das diese Argumente dumm und unüberlegt waren.
Nach der Abtreibung als ich im Spital war, wusste ich dass ich den grössten Fehler meines Lebens begannen habe. Eine grosse Leere trat auf. Ich merkte wie ich mich veränderte und das machte mir grosse Angst. Ich weinte sehr oft, war zickig, abwesend und depressiv, alles Eigenschaften die ich von mir nicht kannte. Ich lies meinen Frust oft an meinem Freund aus, obwohl ich das gar nicht wollten, denn ich liebe ihn überalles und er hat so was nicht verdient. Er wusste selbst nicht wie er mit der Situation umgehen muss. Ich habe ihm oft gesagt, du bist nie da, wenn ich dich brauche. Irgendwann sagte er mir dann, ich mag nichts mehr von dieser Babygeschichte hören und ich verstand ihn irgendwo durch. Aber ich brauchte jemanden dem ich mein Herz ausschütten kann. Auf jedenfall nahm ich das Thema Baby nur noch selten in den Mund und wenn ich es tat, dann mit Furcht auf seine Reaktion. Ich weinte dann oft am Morgen wenn er Arbeiten war und ich fühlte mich dadurch noch einsamer.
Ich suchte mir Hilfe, bei zwei verschiedenen Psychologen. Das brachte mir nicht viel, denn sie rieten mir meinen Job zu wechseln, um Abstand von dem ganzen zu bekommen. Ich muss dazu noch sagen ich arbeite mit Kindern und ich habe mein Job früher sehr geliebt und hatte Spass an der Arbeit. Aber nach der Abtreibung veränderte sich das, wenn ich nur an die Arbeit gedacht habe kamen mir schon die Tränen. Wenn ich im Geschäft war hatte ich das Gefühl nicht Atmen zu können. Ich hatte also sehr viel Krankheitsausfälle. Vor einem Monat wurde mir auf 30% gekündigt. Ich bin nun auf Stellen suche da ich auch irgendwie überleben muss. Wenn aber in einem Stelleninserat steht: Wir betreuen Säuglinge ab 3 Monaten, bin ich wieder voller Verzweiflung und Angst.
Die Abtreibung zieht also nach fast einem Jahr immer noch Folgen mit sich. Und man hat das Gefühl nicht aus dem Teufelskreis ausbrechen zu können und für immer darin gefangen zu sein.Wenn ich heute über das Thema rede kommen mir immer noch die Tränen und das grosse Schuldgefühl. Denn mein Baby starb nicht weil es altersschwach oder krank war, sondern weil ich mich gegen sein Leben entschieden habe und ihm keine Chance gelassen habe.  Dabei ist doch jedes Leben ein Wunder. Dieser Gedanke quält mich Tag für Tag.Ich würde so gerne meine Gefühle meinem Freund mitteilen, aber ich habe Angst so wieder alles kaputt zu machen und in eine erneute Kriese zu fallen. Das würde ich im Moment sehr schlecht verkraften. Ich weiss er gibt sich sehr viel Mühe für mich und fragt auch ab und zu wie es mir geht. Ich sage dann immer, jaja gut, ich will ihn nicht belasten mit meinen Ängsten und Gefühlen.

Was ich mit dieser Geschichte sagen will ist, überlegt es euch gut ob ihr das auch durchmachen möchtet. Ich würde heute jedem davon abraten.

Bei ähnlichen Geschichten wäre ich um jeden Rat dankbar.

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27. Februar 2017 um 14:34
In Antwort auf dila_12538883

Vor fast einem Jahr entschloss ich mein Kind abzutreiben, damals war mir noch nicht klar was für schwere Folgen dies haben wird.
Ich und mein Freund haben beschlossen abzutreiben, da unsere Beziehung noch sehr jung war und aus Angst vor der Finanzierung. Heute weiss ich das diese Argumente dumm und unüberlegt waren.
Nach der Abtreibung als ich im Spital war, wusste ich dass ich den grössten Fehler meines Lebens begannen habe. Eine grosse Leere trat auf. Ich merkte wie ich mich veränderte und das machte mir grosse Angst. Ich weinte sehr oft, war zickig, abwesend und depressiv, alles Eigenschaften die ich von mir nicht kannte. Ich lies meinen Frust oft an meinem Freund aus, obwohl ich das gar nicht wollten, denn ich liebe ihn überalles und er hat so was nicht verdient. Er wusste selbst nicht wie er mit der Situation umgehen muss. Ich habe ihm oft gesagt, du bist nie da, wenn ich dich brauche. Irgendwann sagte er mir dann, ich mag nichts mehr von dieser Babygeschichte hören und ich verstand ihn irgendwo durch. Aber ich brauchte jemanden dem ich mein Herz ausschütten kann. Auf jedenfall nahm ich das Thema Baby nur noch selten in den Mund und wenn ich es tat, dann mit Furcht auf seine Reaktion. Ich weinte dann oft am Morgen wenn er Arbeiten war und ich fühlte mich dadurch noch einsamer.
Ich suchte mir Hilfe, bei zwei verschiedenen Psychologen. Das brachte mir nicht viel, denn sie rieten mir meinen Job zu wechseln, um Abstand von dem ganzen zu bekommen. Ich muss dazu noch sagen ich arbeite mit Kindern und ich habe mein Job früher sehr geliebt und hatte Spass an der Arbeit. Aber nach der Abtreibung veränderte sich das, wenn ich nur an die Arbeit gedacht habe kamen mir schon die Tränen. Wenn ich im Geschäft war hatte ich das Gefühl nicht Atmen zu können. Ich hatte also sehr viel Krankheitsausfälle. Vor einem Monat wurde mir auf 30% gekündigt. Ich bin nun auf Stellen suche da ich auch irgendwie überleben muss. Wenn aber in einem Stelleninserat steht: Wir betreuen Säuglinge ab 3 Monaten, bin ich wieder voller Verzweiflung und Angst.
Die Abtreibung zieht also nach fast einem Jahr immer noch Folgen mit sich. Und man hat das Gefühl nicht aus dem Teufelskreis ausbrechen zu können und für immer darin gefangen zu sein.Wenn ich heute über das Thema rede kommen mir immer noch die Tränen und das grosse Schuldgefühl. Denn mein Baby starb nicht weil es altersschwach oder krank war, sondern weil ich mich gegen sein Leben entschieden habe und ihm keine Chance gelassen habe.  Dabei ist doch jedes Leben ein Wunder. Dieser Gedanke quält mich Tag für Tag.Ich würde so gerne meine Gefühle meinem Freund mitteilen, aber ich habe Angst so wieder alles kaputt zu machen und in eine erneute Kriese zu fallen. Das würde ich im Moment sehr schlecht verkraften. Ich weiss er gibt sich sehr viel Mühe für mich und fragt auch ab und zu wie es mir geht. Ich sage dann immer, jaja gut, ich will ihn nicht belasten mit meinen Ängsten und Gefühlen.

Was ich mit dieser Geschichte sagen will ist, überlegt es euch gut ob ihr das auch durchmachen möchtet. Ich würde heute jedem davon abraten.

Bei ähnlichen Geschichten wäre ich um jeden Rat dankbar.

Jede Leben ist ein Wunder? Mag sein. Aber als Kind, dessen Eltern nicht aus vollem Herzen Kinder wollten, sich wegen des Kindes vielleicht ständig streiten, überfordert sind oder die Entscheidung für das Kind später bereuen, ist es die Hölle auf Erden. Und ein Kind kann noch sehr viel weniger damit umgehen, als es Erwachsene können.

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27. Februar 2017 um 14:40

Weißt Du, Du hast in dem Sinne ja nichts falsch gemacht. Deine Gedanken sind verständlich. Aber ich denke, Du kannst Dir hier auch selbst verzeihen - Dein Kind wüde es sicher! Du hast es ja nicht leichtfertig getan, sondern auch einer logischen Abwägung. Die ist jetzt im Nachhinein vielleicht nicht mehr stimmig für Dich, aber zu dem Zeitpunkt war sie es.

Vielleicht überlegst Du mal, Hypnose in Anspruch zu nehmen. Dort wird viel mit Vergebensarbeit gemacht.

 

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28. Februar 2017 um 19:21

Ich finde es gut, dass darüber schreibst. Es gibt auch viele Menschen, die mit dem Thema Abtreibung leichtfertig umgehen. Das wundert mich nicht, weil es ja doch kein so komplizierter Weg ist, wenn auch die Folgen fatal sein können.
Es gibt Fehler In unserem Leben, die wir nicht wieder gut machen können. Du kannst deine damalIge Entscheidung nicht rückgängig machen. Aber indem du darüber sprichst, regst du andere zum Nachdenken an. Verfolg das weiterhin, vielleicht kannst du so den ein oder anderen vor einer voreiligen Entscheidung bewahren. Damit machet du vieles wieder gut.
Und denk daran: wir bereuen alle hin ubd wieder das Geschehene. Aber wenn wir damals nach bestem Wissrn und Gewissen gehandelt haben, sollten wir uns irgendwann selber verzeihen.

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1. März 2017 um 18:33

Nein ich bin gar nicht religiös. Aber hättest du das gleiche erlebt würdest du vielleicht anders denken. Die ssw wurde falsch festgelegt, das stellte sich erst zu spät heraus. Ich war in der 14 ssw. 

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1. März 2017 um 19:34
In Antwort auf dila_12538883

Nein ich bin gar nicht religiös. Aber hättest du das gleiche erlebt würdest du vielleicht anders denken. Die ssw wurde falsch festgelegt, das stellte sich erst zu spät heraus. Ich war in der 14 ssw. 

Ich versteh absolut nicht, was das mit Religion zu tun hat. Ist ja nun mal ein werdender Mensch. Wenn man das so nicht betrachten würde, wäre ja Abtreibung gar kein ethisches ubd emotionales Thema...

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2. März 2017 um 19:12

Ich finde, das klingt nicht danach, als hätte venusfinsternis irgendeine entfernte Erfahrung gemacht. Ist jedenfalls ganz schön unempathisch, was sie schreibt. Als wäre der Fetus ein abgelaufenes Stück Gemüse, was man einfach ersetzen kann. Echt heftig...

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2. März 2017 um 19:12

Ich finde, das klingt nicht danach, als hätte venusfinsternis irgendeine entfernte Erfahrung gemacht. Ist jedenfalls ganz schön unempathisch, was sie schreibt. Als wäre der Fetus ein abgelaufenes Stück Gemüse, was man einfach ersetzen kann. Echt heftig...

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2. März 2017 um 23:35

Liebe Mischi,

ich habe noch nicht abgetrieben. War aber schon 1 mal in einer Situation, wo ich es getan hätte. Aus ähnlichen Gründen wie Du.
Mir wäre es aber sehr schwer gefallen, glaube ich, das im 3. Monat zu machen. Das muss sehr hart sein- und dann hatten sie sich auch noch geirrt bei dir...

Ich lebe in einem Land, wo Abtreibung jeglicher Art gesetzlich verboten ist. Ausserdem arbeite ich im Gesundheitswesen. Daher sehe ich täglich, wieviel Leid ein unerwünschtes Kind bringen kann. Für das Kind selbst, die Mutter, die ganze Familie. 
Es wäre manchmal so eine Erleichterung, wenn man wüsste, dass dieses kind nicht geboren werden muss. 
Natürlicg gibt es auch viele Fälle, wo die Frau sich schliesslich mit dem Kind arrangiert und alles besser als gedacht geht. Aber eben nicht immer.

Es ist ganz schlimm zu sehen, was dann manchmal mit den Kindern passiert, die dauerstreitende Eltern ertragen müssen oder sogar selbst von den gestressten Eltern misshandelt werden.

Was ich sagen möchte ist: Deine Gründe. EURE Gründe, hatten bestimmt ihre Berechtigung. Eine sehr junge Beziehung wird durch Kinder oft sehr belastet und ihr wolltet ja sicher, dass es eurem Kind seelisch und materiell gut geht.
Wenn ohr das zu de Zeit nicht garantieren konntet, war eure Entscheidung richtig.

Trotzdem trauerst du um euer Kind und das ist normal. 

Wenn die zeit vergeht und ihr ein Kind wollt und es versorgen könnt, wirst du sehen, dasss alles so gut war, wie es ist. 

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3. März 2017 um 19:04

Ich habe nur meine Meinung dargestellt.

Ich schlage vor, du lässt mir meine und ich lass dir deine.

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4. März 2017 um 11:16
In Antwort auf dila_12538883

Vor fast einem Jahr entschloss ich mein Kind abzutreiben, damals war mir noch nicht klar was für schwere Folgen dies haben wird.
Ich und mein Freund haben beschlossen abzutreiben, da unsere Beziehung noch sehr jung war und aus Angst vor der Finanzierung. Heute weiss ich das diese Argumente dumm und unüberlegt waren.
Nach der Abtreibung als ich im Spital war, wusste ich dass ich den grössten Fehler meines Lebens begannen habe. Eine grosse Leere trat auf. Ich merkte wie ich mich veränderte und das machte mir grosse Angst. Ich weinte sehr oft, war zickig, abwesend und depressiv, alles Eigenschaften die ich von mir nicht kannte. Ich lies meinen Frust oft an meinem Freund aus, obwohl ich das gar nicht wollten, denn ich liebe ihn überalles und er hat so was nicht verdient. Er wusste selbst nicht wie er mit der Situation umgehen muss. Ich habe ihm oft gesagt, du bist nie da, wenn ich dich brauche. Irgendwann sagte er mir dann, ich mag nichts mehr von dieser Babygeschichte hören und ich verstand ihn irgendwo durch. Aber ich brauchte jemanden dem ich mein Herz ausschütten kann. Auf jedenfall nahm ich das Thema Baby nur noch selten in den Mund und wenn ich es tat, dann mit Furcht auf seine Reaktion. Ich weinte dann oft am Morgen wenn er Arbeiten war und ich fühlte mich dadurch noch einsamer.
Ich suchte mir Hilfe, bei zwei verschiedenen Psychologen. Das brachte mir nicht viel, denn sie rieten mir meinen Job zu wechseln, um Abstand von dem ganzen zu bekommen. Ich muss dazu noch sagen ich arbeite mit Kindern und ich habe mein Job früher sehr geliebt und hatte Spass an der Arbeit. Aber nach der Abtreibung veränderte sich das, wenn ich nur an die Arbeit gedacht habe kamen mir schon die Tränen. Wenn ich im Geschäft war hatte ich das Gefühl nicht Atmen zu können. Ich hatte also sehr viel Krankheitsausfälle. Vor einem Monat wurde mir auf 30% gekündigt. Ich bin nun auf Stellen suche da ich auch irgendwie überleben muss. Wenn aber in einem Stelleninserat steht: Wir betreuen Säuglinge ab 3 Monaten, bin ich wieder voller Verzweiflung und Angst.
Die Abtreibung zieht also nach fast einem Jahr immer noch Folgen mit sich. Und man hat das Gefühl nicht aus dem Teufelskreis ausbrechen zu können und für immer darin gefangen zu sein.Wenn ich heute über das Thema rede kommen mir immer noch die Tränen und das grosse Schuldgefühl. Denn mein Baby starb nicht weil es altersschwach oder krank war, sondern weil ich mich gegen sein Leben entschieden habe und ihm keine Chance gelassen habe.  Dabei ist doch jedes Leben ein Wunder. Dieser Gedanke quält mich Tag für Tag.Ich würde so gerne meine Gefühle meinem Freund mitteilen, aber ich habe Angst so wieder alles kaputt zu machen und in eine erneute Kriese zu fallen. Das würde ich im Moment sehr schlecht verkraften. Ich weiss er gibt sich sehr viel Mühe für mich und fragt auch ab und zu wie es mir geht. Ich sage dann immer, jaja gut, ich will ihn nicht belasten mit meinen Ängsten und Gefühlen.

Was ich mit dieser Geschichte sagen will ist, überlegt es euch gut ob ihr das auch durchmachen möchtet. Ich würde heute jedem davon abraten.

Bei ähnlichen Geschichten wäre ich um jeden Rat dankbar.

Ich verabscheute Abtreibungen zu tiefst, es gibt doch auch Adoptionen und Familien, die versuchen jahrelang Kinder zu bekommen & es klappt nicht. Ekelhaft   Ich warte auf euren Shitstorm, los gehts !! 

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4. März 2017 um 20:14

Ach, es geht um die Wortwahl? Na schön, dann eben Embryo, trotzdem ein werdendes Kind, oder nicht? Gott, was ist blöd mit dir los...?

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4. März 2017 um 20:18
In Antwort auf schmetterlingaufreisen

Ach, es geht um die Wortwahl? Na schön, dann eben Embryo, trotzdem ein werdendes Kind, oder nicht? Gott, was ist blöd mit dir los...?

Bloß mit die los, wollte ich sagen

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4. März 2017 um 21:52

Seht es so: Föten, bzw. das was nach eine Abtreibung überbleib, wird für Stammzellenforschung benutzt. Sprich, man hilft auch anderen damit. Die schmeissen die Kleinen nicht weg etc. 
Wenn man nach einer Abtreibung nicht wieder runterkommt, muss man sich in den Kopf setzen, dass man jmd. geholfen hat. 
(Diese Infos hab ich nicht aus SouthPark )

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7. März 2017 um 18:45
In Antwort auf dev_12719867

Seht es so: Föten, bzw. das was nach eine Abtreibung überbleib, wird für Stammzellenforschung benutzt. Sprich, man hilft auch anderen damit. Die schmeissen die Kleinen nicht weg etc. 
Wenn man nach einer Abtreibung nicht wieder runterkommt, muss man sich in den Kopf setzen, dass man jmd. geholfen hat. 
(Diese Infos hab ich nicht aus SouthPark )

Woher hast du denn das? Ohne Einwilligung darf an nichts geforscht werden, nicht mal an der Plazenta. Das wäre ethisch ein Skandal. Und ganz ehrlich: wirklich tröstend ist das nicht unbedingt, oder?

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7. März 2017 um 19:11

Nein, nicht jedes Gewebe, was man dir entnimmt, wird untersucht. Oder was denkst du, warum es Organspende-Ausweise gibt? Es darf nichts ohne Einwilligung passieren, wenn es um unseren Körper geht. Sonst spräche ja auch nichts dagegen, allen Leichen Organe zu entnehmen. Denen tut das ja nicht mehr weh. Aber vielleicht den Angehörigen.
Ein Baby, das im Mutterleib stirbt, wird auch nur auf Wunsch der Eltern obduziert. Wenn die das nicht wollen, dann wird auch das nicht gemacht. Woher ich das weiß?
Abergesehen von der Logik in sich, habe ich ein Praktikum als Hebamme gemacht. Die Plazenten wurden entweder mit nach Hause genommen oder in Anteilen nach Hause genommen oder weggeworfen, in den Müll. Und auch dafür gibts eine Unterschrift.

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7. März 2017 um 19:58
In Antwort auf dila_12538883

Nein ich bin gar nicht religiös. Aber hättest du das gleiche erlebt würdest du vielleicht anders denken. Die ssw wurde falsch festgelegt, das stellte sich erst zu spät heraus. Ich war in der 14 ssw. 

wir haben alle unsere Erfahrungen gemacht und die bilden unsere Meinungen, ganz normal

Hättest Du  erlebt, was ich erlebt habe, würdest Du vielleicht auch anders darüber denken. Hättest Du erlebt, was irgend wer anderes erlebt hat - dann wiederum anders.

Reichlich müßig, darüber zu spekulieren. Wir sind alle verschiedene Persönlichkeiten mit verschiedenen Erfahrungen - und verschiedenen Ansichten. Zu so ziemlich jedem Thema.
Ich dachte immer, man schreibt in einem Forum, um andere Perspektiven kennen zu lernen - ohne die Erfahrungen der anderen gemacht zu haben oder machen zu müssen?

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10. März 2017 um 19:21

Ich habe in erster Linie darüber geschrieben,um anonym über mein erlebtes zu berichten, und es Schritt für Schritt verarbeiten zu können.
Ich bin froh, um die häftige Disskusion, und die zahlreichen und unterschiedlichen Meinungsäusserungen.
Zur Zeit läuft es nicht sehr "rosig" in meiner Beziehung,mit dem "Vater", ich wüsste nicht, wie es wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten....
Die Fragen werden bleiben, und die Entscheidung, die wir getroffen haben auch....

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11. März 2017 um 3:11
In Antwort auf schmetterlingaufreisen

Ach, es geht um die Wortwahl? Na schön, dann eben Embryo, trotzdem ein werdendes Kind, oder nicht? Gott, was ist blöd mit dir los...?

Es tut mir sehr leid für dich. Ich glaube, du bräuchtest mal jemanden, der dich lange in den Arm nimmt. Sprich mit deinem Freund. Mach dich nicht fertig. Das ist alles, was ich dazu sagen kann. Du bist in Ordnung so, wie du bist. 

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11. März 2017 um 19:05
In Antwort auf rhys_12663583

Es tut mir sehr leid für dich. Ich glaube, du bräuchtest mal jemanden, der dich lange in den Arm nimmt. Sprich mit deinem Freund. Mach dich nicht fertig. Das ist alles, was ich dazu sagen kann. Du bist in Ordnung so, wie du bist. 

Wieso? Ich habe kein Baby abgetrieben. 

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11. März 2017 um 19:08

Nein, eben nicht. Egal, weshalb du beim Arzt bist, wirst du immer darüber audgeklärt, was gemacht wird und nichts darüber hinaus darf getan werden. Sonst ist das ein unerlaubter Eingriff in dein Leben. Aber egal, die Diskussion gehört eigentlich nicht in das Thema. 

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11. März 2017 um 20:56

Schreib das mal lieber mit deinen eigenen Worten.

Sollte dir die Muehe doch Wert sein, fuer deinen Glauben. 
Dieses ganze Kopierte liest sich naemlich eh niemand durch hier

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