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Mein Leben ist das reinste Chaos!

27. September um 14:26

Hallo liebes Forum,ich brauche dringend Rat und Hilfe und weiß gar nicht so richtig an wen ich mich damit wenden kann. Ich stecke seit einigen Jahren im Treibsand fest. Alles fing mit meinem zweiten Studium an und mit der Scheidung meiner Eltern vor 4 Jahren.Mir machten die neue Studiensituation, der Umzug in eine Stadt in der ich mich nicht wohlfühlte und die Tatsache, dass meine Familie auseinader brach so zu schaffen, dass ich das Gefühl hatte die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. Die Scheidung meiner Eltern war sehr dreckig, zu meinem Vater hatte ich nie ein gutes Verhältnis - inzwischen zu meiner Mutter leider auch nicht mehr. Mein Bruder erlitt eine Depression. Ich hab versucht meine Mutter und meinen Bruder zu unterstützen, so gut ich konnte, weil beide sehr labil sind - beide sind inzwischen in Therapie, es geht ihnen auch besser, aber der Kontakt zwischen uns ist sehr sehr rar.Um diese ganze Hilflosigkeit zu kompensieren entwickelte ich eine Esstörung / Sportsucht. Von da an drehte sich alles nur noch ums Essen und um den Sport. Ich war innerlich taub, vernachlässigte Freunde, meine beruflichen Ziele. Mir ging es so dreckig - aber nach und nach hab ich versucht wieder klar zu werden und mich selber aus dem Loch zu ziehen. Das gelang mir auch teilweise.Inzwischen stehe ich kurz vorm Abschluss meines 2. Studiums und bekomme immer wieder Panik, weil ich das Gefühl habe alles überfordert mich.Ich bringe ich immer wieder in extrem verworrene, komplizierte Situationen. Das Ziel für meine Masterthesis ist zu hoch angelegt, wie ich inzwischen festgestellt habe. Die Professoren haben alles abgesegnet, aber inzwischen auch einen hohe Erwartung an meine Arbeit. Ich bin parallel in eine andere Stadt gezogen um dort einen Job anzunehmen, den ich neben dem Schreiben der Thesis ausüben kann - allerdings wurde mir letzte Woche gekündigt, weil das Büro festgestellt hat, dass sie es sich nicht länger leisten können mich zu bezahlen. Inzwischen wohne ich in einer Wohnung, die viel zu teuer ist und habe eine neue Beziehung, die zwar schön ist, mich aber auch Kraft und Energie kostet.Ich habe mir vor einigen Jahren durch frühere Jobs einen sehr guten finanziellen Puffer aufgebaut, der aber inzwischen aufgebraucht ist - inzwischen bin ich kurz davor mich zu verschulden.Von meinen Eltern bekomme ich schon lange keine Unterstützung mehr - weder emotional, noch finanziell. Ich habe sehr lieben Freundeskreis, aber will auch keinem meiner Freunde zur Last fallen. Ich bräuchte so dringend Hilfe und gleichzeitig schäme ich mich extrem so unselbstständig und bedürftig zu sein.Natürlich kann mir auch keiner richtig helfen... aber vielleicht hat jemand einen Rat, der Mut macht oder war schon mal in einer ähnlichen Sitation.

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27. September um 14:30

Sorry, wenns jetzt sehr unleserlich aussieht. Der Text war eigentlich formatiert 

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27. September um 17:31
In Antwort auf lisa0008

Hallo liebes Forum,ich brauche dringend Rat und Hilfe und weiß gar nicht so richtig an wen ich mich damit wenden kann. Ich stecke seit einigen Jahren im Treibsand fest. Alles fing mit meinem zweiten Studium an und mit der Scheidung meiner Eltern vor 4 Jahren.Mir machten die neue Studiensituation, der Umzug in eine Stadt in der ich mich nicht wohlfühlte und die Tatsache, dass meine Familie auseinader brach so zu schaffen, dass ich das Gefühl hatte die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. Die Scheidung meiner Eltern war sehr dreckig, zu meinem Vater hatte ich nie ein gutes Verhältnis - inzwischen zu meiner Mutter leider auch nicht mehr. Mein Bruder erlitt eine Depression. Ich hab versucht meine Mutter und meinen Bruder zu unterstützen, so gut ich konnte, weil beide sehr labil sind - beide sind inzwischen in Therapie, es geht ihnen auch besser, aber der Kontakt zwischen uns ist sehr sehr rar.Um diese ganze Hilflosigkeit zu kompensieren entwickelte ich eine Esstörung / Sportsucht. Von da an drehte sich alles nur noch ums Essen und um den Sport. Ich war innerlich taub, vernachlässigte Freunde, meine beruflichen Ziele. Mir ging es so dreckig - aber nach und nach hab ich versucht wieder klar zu werden und mich selber aus dem Loch zu ziehen. Das gelang mir auch teilweise.Inzwischen stehe ich kurz vorm Abschluss meines 2. Studiums und bekomme immer wieder Panik, weil ich das Gefühl habe alles überfordert mich.Ich bringe ich immer wieder in extrem verworrene, komplizierte Situationen. Das Ziel für meine Masterthesis ist zu hoch angelegt, wie ich inzwischen festgestellt habe. Die Professoren haben alles abgesegnet, aber inzwischen auch einen hohe Erwartung an meine Arbeit. Ich bin parallel in eine andere Stadt gezogen um dort einen Job anzunehmen, den ich neben dem Schreiben der Thesis ausüben kann - allerdings wurde mir letzte Woche gekündigt, weil das Büro festgestellt hat, dass sie es sich nicht länger leisten können mich zu bezahlen. Inzwischen wohne ich in einer Wohnung, die viel zu teuer ist und habe eine neue Beziehung, die zwar schön ist, mich aber auch Kraft und Energie kostet.Ich habe mir vor einigen Jahren durch frühere Jobs einen sehr guten finanziellen Puffer aufgebaut, der aber inzwischen aufgebraucht ist - inzwischen bin ich kurz davor mich zu verschulden.Von meinen Eltern bekomme ich schon lange keine Unterstützung mehr  - weder emotional, noch finanziell. Ich habe sehr lieben Freundeskreis, aber will auch keinem meiner Freunde zur Last fallen. Ich bräuchte so dringend Hilfe und gleichzeitig schäme ich mich extrem so unselbstständig und bedürftig zu sein.Natürlich kann mir auch keiner richtig helfen... aber vielleicht hat jemand einen Rat, der Mut macht oder war schon mal in einer ähnlichen Sitation.

Zeit die Ärmel hochzukrämpeln und einen Gang hochzuschalten!

Besonders jammern kostet Kraft! Löse dich von allem was dich schwächt. Der Partner, der dir nicht gut tut, die Wohnung, die zu teuer ist. Zieh um, kleinere Wohnung oder eine WG. Such dir einen neuen Job.  

Alles wird dir einen Aufschwung geben. Zudem hast du nicht deine Familie verloren. Deine Eltern haben sich lediglich getrennt. Du bist weit über der Volljährigkeit.  So wie ich rauslese, seid ihr psychisch nicht sehr stark aufgestellt aber daran kann man arbeiten und auch wachsen. Du stehst vor neuen Chancen. Alles kann gut werden. 

Alles gute 

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27. September um 21:42
In Antwort auf fresh0089

Zeit die Ärmel hochzukrämpeln und einen Gang hochzuschalten!

Besonders jammern kostet Kraft! Löse dich von allem was dich schwächt. Der Partner, der dir nicht gut tut, die Wohnung, die zu teuer ist. Zieh um, kleinere Wohnung oder eine WG. Such dir einen neuen Job.  

Alles wird dir einen Aufschwung geben. Zudem hast du nicht deine Familie verloren. Deine Eltern haben sich lediglich getrennt. Du bist weit über der Volljährigkeit.  So wie ich rauslese, seid ihr psychisch nicht sehr stark aufgestellt aber daran kann man arbeiten und auch wachsen. Du stehst vor neuen Chancen. Alles kann gut werden. 

Alles gute 

Danke für den Arschtritt - du hast Recht damit!

Ich will meine Beziehung nicht aufgeben. Wir sind noch recht frisch zusammen und er ist unheimlich lieb und versucht mich auch zu unterstützen. Allerdings fordert er auch sehr viel Nähe und Aufmerksamkeit  ein, was ich ihm gerade nicht geben kann. Das Verhandeln und darüber reden kostet Kraft - ich weiß aber auch, dass es an den jetzigen Umständen liegt und wir aber eigentlich was schönes haben.

Mit der Wohnung ist es so - ich bin erst letzten Monat eingezogen, hatte den Mietvertrag unterschrieben bevor ich wusste, dass ich den Job verliere und wohne nun mit einer sehr engen Freundin zusammen, die sich nur wegen mir darauf eingelassen hat. Ich versuche das jetzt noch ein paar Monate so zu stämmen und hoffe einfach darauf, dass sich das Finanzielle bald wieder regelt durch einen neuen Job. Wenn sich das aber nicht bald regelt, werde ich wohl ausziehen müssen, das stimmt.

Ich glaube, dass mich am meisten die familiäre Situation schlaucht. Die Tatsache, dass wir nun alle kaum noch Kontakt zueinander haben und wir uns alle ein bisschen weiden, weil es unangenehme Erinnerungen hervor ruft macht mich traurig und hat nicht so viel mit meinem Alter zu tun. Auf der anderen Seite kann man sich natürlich auch andere schöne Beziehungen aufbauen

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29. September um 15:06

Er wohnt in einer WG und abgesehen davon wäre dieser Schritt noch viel zu früh.

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30. September um 2:10

Dich, lana, DICH 

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30. September um 2:16
In Antwort auf lisa0008

Hallo liebes Forum,ich brauche dringend Rat und Hilfe und weiß gar nicht so richtig an wen ich mich damit wenden kann. Ich stecke seit einigen Jahren im Treibsand fest. Alles fing mit meinem zweiten Studium an und mit der Scheidung meiner Eltern vor 4 Jahren.Mir machten die neue Studiensituation, der Umzug in eine Stadt in der ich mich nicht wohlfühlte und die Tatsache, dass meine Familie auseinader brach so zu schaffen, dass ich das Gefühl hatte die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. Die Scheidung meiner Eltern war sehr dreckig, zu meinem Vater hatte ich nie ein gutes Verhältnis - inzwischen zu meiner Mutter leider auch nicht mehr. Mein Bruder erlitt eine Depression. Ich hab versucht meine Mutter und meinen Bruder zu unterstützen, so gut ich konnte, weil beide sehr labil sind - beide sind inzwischen in Therapie, es geht ihnen auch besser, aber der Kontakt zwischen uns ist sehr sehr rar.Um diese ganze Hilflosigkeit zu kompensieren entwickelte ich eine Esstörung / Sportsucht. Von da an drehte sich alles nur noch ums Essen und um den Sport. Ich war innerlich taub, vernachlässigte Freunde, meine beruflichen Ziele. Mir ging es so dreckig - aber nach und nach hab ich versucht wieder klar zu werden und mich selber aus dem Loch zu ziehen. Das gelang mir auch teilweise.Inzwischen stehe ich kurz vorm Abschluss meines 2. Studiums und bekomme immer wieder Panik, weil ich das Gefühl habe alles überfordert mich.Ich bringe ich immer wieder in extrem verworrene, komplizierte Situationen. Das Ziel für meine Masterthesis ist zu hoch angelegt, wie ich inzwischen festgestellt habe. Die Professoren haben alles abgesegnet, aber inzwischen auch einen hohe Erwartung an meine Arbeit. Ich bin parallel in eine andere Stadt gezogen um dort einen Job anzunehmen, den ich neben dem Schreiben der Thesis ausüben kann - allerdings wurde mir letzte Woche gekündigt, weil das Büro festgestellt hat, dass sie es sich nicht länger leisten können mich zu bezahlen. Inzwischen wohne ich in einer Wohnung, die viel zu teuer ist und habe eine neue Beziehung, die zwar schön ist, mich aber auch Kraft und Energie kostet.Ich habe mir vor einigen Jahren durch frühere Jobs einen sehr guten finanziellen Puffer aufgebaut, der aber inzwischen aufgebraucht ist - inzwischen bin ich kurz davor mich zu verschulden.Von meinen Eltern bekomme ich schon lange keine Unterstützung mehr  - weder emotional, noch finanziell. Ich habe sehr lieben Freundeskreis, aber will auch keinem meiner Freunde zur Last fallen. Ich bräuchte so dringend Hilfe und gleichzeitig schäme ich mich extrem so unselbstständig und bedürftig zu sein.Natürlich kann mir auch keiner richtig helfen... aber vielleicht hat jemand einen Rat, der Mut macht oder war schon mal in einer ähnlichen Sitation.

Vielleicht brauchst du auch mal jemanden, um dich auszuheulen und Rat zu suchen, dich wieder neu zu ordnen...Vielleicht suchst du deswegen auch hier Rat. Warum findest DU denn nicht, den Weg zu einem Therapeuten, der dich dabei unterstützen könnte?

Warum muss man immer erst zusammenbrechen, ehe man Hilfe sucht?

Wenn du ausserdem festgestellt hast, dass du mit deiner Thesis auf hohem Niveau scheitern könntest, würde ich genau diese Erkenntnis, den werten Professoren mitteilen und das ganze etwas ´runterschrauben. 

Manchmal wird einem alles zuviel und dann muss man Prioritäten setzen und auch mal über seinen Schatten springen. Alles Gute!

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25. Oktober um 13:41

Liebe Lisa,

du bist mit deiner aktuell komplexen Situation überfordert und hast viele Veränderungen in deinem sozialen Umfeld nicht ausreichend verarbeitet, sodass dich deine Emotionen in stressigen Situationen immer wieder überwältigen. Darauf reagierst du mit Rückzug und weiterer Reduktion der Komplexität an den wenigen Stellhebeln, von denen du das Gefühl hast sie kontrollieren zu können (deine Beziehung, dein Studium).

Nur latent merkst du, dass du dir damit nicht hilfst, sondern selbst schadest. Denn du reduzierst dein Leben auf die schlecht laufenden Bereiche, die du nicht kontrollieren kannst und baust die gut laufenden Bereiche in Stresssituationen ab, anstatt aus ihnen neue Kraft zu schöpfen.

Ich würde dir raten, dir kleine Tagesziele zu setzen, die du erreichen kannst, wie z.B. jeden Tag eine Stunde an der Masterthese zu arbeiten und 1 Sache mit (d)einem Freund zu unternehmen ( und wenn es nur das gemeinsam essen ist).

Bau dir eine Tagesroutine auf, die du beherrschen kannst und du wirst sehen, dass das Gefühl der Kontrolle zurück kommt und du auch große Aufgaben in kleinen Schritten meistern kannst. Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen.

Du wirst deine Familiensituation vielleicht nie ändern und anstatt darunter zu leiden und dich im Kreis zu drehen, solltest du das akzeptieren und die Verantwortung für dein eigenes Glück übernehmen. Du hast es in der Hand, dir eine neue Familie aufzubauen. Du bist nun kein Kind mehr, sondern eine Erwachsene. Dieser Prozess des Loslösens und neu orientierens tut weh, aber er sollte nicht alle anderen Bereiche deines Lebens bestimmen.

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25. Oktober um 13:45
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Vielleicht brauchst du auch mal jemanden, um dich auszuheulen und Rat zu suchen, dich wieder neu zu ordnen...Vielleicht suchst du deswegen auch hier Rat. Warum findest DU denn nicht, den Weg zu einem Therapeuten, der dich dabei unterstützen könnte?

Warum muss man immer erst zusammenbrechen, ehe man Hilfe sucht?

Wenn du ausserdem festgestellt hast, dass du mit deiner Thesis auf hohem Niveau scheitern könntest, würde ich genau diese Erkenntnis, den werten Professoren mitteilen und das ganze etwas ´runterschrauben. 

Manchmal wird einem alles zuviel und dann muss man Prioritäten setzen und auch mal über seinen Schatten springen. Alles Gute!

Die Abschlussarbeiten werden meist von wissenschaftlichen Mitarbeitern betreut und die Vorgaben sind schon so, dass man sie innerhalb der vorgegebenen Frist bearbeiten kann. Wenn man selbst das Gefühl hat, es sei zu viel, liegt das meist daran, dass man selbst sich thematisch verzettelt hat und die eigentliche Forschungsfrage aus dem Blick verloren hat. Was man machen kann, ist eine Leseprobe beim Betreuer einzureichen und um Feedback zu bitten, ob man in die richtige Richtung arbeitet. Wenn man GLück hat, bekommt man dann hilfreiche Tipps. Zudem kann man sich einen Attest beim Hausarzt holen, wenn man dem Hausarzt die hohe psychische Belastung erklärt, könnte dieser einen zwei Wochen krank schreiben, sodass die Abgabefrist sich um diese Zeit verlängert und der Leidensdruck etwas abnimmt.

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26. Oktober um 0:14

Hallo

Tut mir leid, das gerade alles so schief läuft. Alles auf einmal zu stemmen ist nicht möglich. Ich war auch mal in einer Situation wo ich mir gedacht habe, dass ich es nicht mehr aus dem Chaos raus schaffe. 

Ich würde mal alle Baustellen aufschreiben. Auch die aller kleinsten Dinge, alles was dich stresst. 
Dann sortierst du nach Priorität. Den Faktor musst du bestimmen; was dich am meisten stresst oder was dir grössten Konsequenzen mit sich bringt etc.

Dann sagst sagst du dir, bis wann sich die Pubkte ändern müssen und dann wird Ärmel hochgekrempelt und eins nach dem anderen erledigt.

Viel Erfolg! 

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23. November um 14:23

Für mich hört sich das alles so an, als würde dir dein Leben gerade über den Kopf wachsen. Um das alles zu stemmen was du da auf dich genommen hast, braucht es definitiv eine sehr starke Frau! Ich habe das Gefühl, dass du im Moment aber sehr stark an dir selbst zweifelst und Angst hast, dass dir alles zu viel wird. Das kann ich verstehen, wenn ich mir deinen Beitrag so durchlese, aber ich finde, dass du sowieso alles sehr gut hinbekommst. Das muss dir erst einmal wer nachmachen!
Sei stolz auf dich und deine Leistung! Es kommt natürlich mit der Kündigung und der Masterarbeit einiges zusammen und das durchzustehen ist nicht einfach. Ich habe in einer ähnlichen Situation mal palfnzliche Medikamente zur Unterstützung genommen und damit m.E. ein echt gutes Ergebnis erzielt. Mir wurde Sedariston von meinem Apotheker empfohlen. Das besteht aus Johanniskraut und Baldrian. Am Anfang macht es ruhiger und entspannter und nach einigen Tagen setzt es eine antriebssteigernde Wirkung frei, die mich sehr positiv überzeugt hat. So stärkt es die innere Kraft und gibt einem mehr Wille, dass man seine Probleme durchsteht!

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24. November um 13:19
In Antwort auf lisa0008

Danke für den Arschtritt - du hast Recht damit!

Ich will meine Beziehung nicht aufgeben. Wir sind noch recht frisch zusammen und er ist unheimlich lieb und versucht mich auch zu unterstützen. Allerdings fordert er auch sehr viel Nähe und Aufmerksamkeit  ein, was ich ihm gerade nicht geben kann. Das Verhandeln und darüber reden kostet Kraft - ich weiß aber auch, dass es an den jetzigen Umständen liegt und wir aber eigentlich was schönes haben.

Mit der Wohnung ist es so - ich bin erst letzten Monat eingezogen, hatte den Mietvertrag unterschrieben bevor ich wusste, dass ich den Job verliere und wohne nun mit einer sehr engen Freundin zusammen, die sich nur wegen mir darauf eingelassen hat. Ich versuche das jetzt noch ein paar Monate so zu stämmen und hoffe einfach darauf, dass sich das Finanzielle bald wieder regelt durch einen neuen Job. Wenn sich das aber nicht bald regelt, werde ich wohl ausziehen müssen, das stimmt.

Ich glaube, dass mich am meisten die familiäre Situation schlaucht. Die Tatsache, dass wir nun alle kaum noch Kontakt zueinander haben und wir uns alle ein bisschen weiden, weil es unangenehme Erinnerungen hervor ruft macht mich traurig und hat nicht so viel mit meinem Alter zu tun. Auf der anderen Seite kann man sich natürlich auch andere schöne Beziehungen aufbauen

Hallo! 
Warum nimmst du keinen Studienkredit beim KfW in Anspruch? Da sind die Zinsen so gering, dass sie bei Abzahlung kaum ins Gewicht fallen. So kannst du vielleicht erstmal das Thema Arbeit fallen lassen und dich auf deinen Studiumsabschluss konzentrieren. Das nimmt dir vielleicht ja schon ziemlich Druck weg. Dann sieht nicht mehr alles gleich so überwältigend aus. Wenn dir dein Partner an sich guttut, konzentriere dich doch mehr auf ihn statt auf deine Familie und was dir da zu fehlen scheint. Du hast deine Familie ja nicht verloren, nur euer Verhältnis hat sich geändert. Da muss sich jeder erstma mit zurechtfinden, aber das heißt nicht, dass es sich nicht wieder zu einem engeren Kontakt ausweiten kann. Tu, was dir guttut und lass alles andere erstma weg, bis du dich dem gewachsen fühlst.  Alles Gute

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