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Mein leben geht den bach hinunter.

11. August 2010 um 0:13

Hey ihr! ich bin's mal wieder.
Oh man, wenn das so weitergeht regieren meine Probleme bald das ganze GoFeminin-Forum. Naja, ich hoffe dennoch dass ihr mir mit eurem Rat zur Seite stehen wollt. würde mich sehr darüber freuen.

Ok, wie der Titel schon verrät hab ich momentan einfach das Gefühl das mein Leben aus den Fugen gerät.
Um's kurz zu machen:

- Ich bin total antriebslos/ ausgelaugt & einfach müde vom Leben. Ich habe das Gefühl ständig unter Angst zu stehen.
Manchmal habe ich das Gefühl keiner hört mir zu wenn ich rede, so als wäre es sowieso egal was ich sage.
Ich bilde mir ein die Menschen würden mich auf anhieb unsympathisch finde. Ich finde mich selbst langweilig/ seltsam/ dumm/ ... ich könnte ewig so weiter machen.
Ich war nicht immer so.
Ich weiß nicht ob ich im Moment einfach so eine depressive Phase habe oder was mit mir los ist.
- Ich habe Streit mit meiner besten Freundin. Ich habe das Gefühl dass mein ganzer Freundeskreis nach und nach zerbröckelt & Angst irgendwann allein zu sein. Ich bin einfach nur zuhause. Will nicht nach draußen gehen weil ich mich nicht hübsch finde, weil ich das Gefühl habe alles ist zu anstrengend und sinnlos. Es tut mir weh hübsche Menschen zu sehen. Ich will so sein wie sie & weiß dass ich es nie sein kann. Ich bin eine Art Mitläufer. Ich passe mich an. Ich bin nicht ich selbst. Ich zerfleische mich innerlich/ bin mein größter Kritiker & erlaube mir keine Fehler.

Ich kann nicht mehr.

helft mir bitte.

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11. August 2010 um 1:41

Geht mir genauso!
Hallo,

ich erkenne mich in so ziemlich allen Punkten wieder. Ursächlich dafür sind viele Ereignisse aus meiner Vergangenheit, das Fass zum überlaufen gebracht hat allerdings ein Burn-out vor knapp 2 Jahren.
Vor einem Jahr habe ich eine Psychotherapie begonnen, die langsam zu fruchten beginnt. Ich erlebe zwar auch immer wieder Rückschläge, da meine momentane Lebenssituation sehr schwierig ist und ich seit vielen Jahren auch körperlich schwer krank bin, aber jede Therapiestunde tut mir gut, weil ich mir alles, wirklich alles von der Seele reden kann.
ich bin froh das ich diesen Schritt gemacht habe, ich habe mich lange gegen eine Therapie gesträubt, aber ohne wäre ich vor die Hunde gegangen!
Ich denke, auch du solltest dringend diesen Weg gehen, schick mir eine Nachricht, wenn Du mehr wissen möchtest!

LG
Bunny

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11. August 2010 um 12:05
In Antwort auf anat_12885162

Geht mir genauso!
Hallo,

ich erkenne mich in so ziemlich allen Punkten wieder. Ursächlich dafür sind viele Ereignisse aus meiner Vergangenheit, das Fass zum überlaufen gebracht hat allerdings ein Burn-out vor knapp 2 Jahren.
Vor einem Jahr habe ich eine Psychotherapie begonnen, die langsam zu fruchten beginnt. Ich erlebe zwar auch immer wieder Rückschläge, da meine momentane Lebenssituation sehr schwierig ist und ich seit vielen Jahren auch körperlich schwer krank bin, aber jede Therapiestunde tut mir gut, weil ich mir alles, wirklich alles von der Seele reden kann.
ich bin froh das ich diesen Schritt gemacht habe, ich habe mich lange gegen eine Therapie gesträubt, aber ohne wäre ich vor die Hunde gegangen!
Ich denke, auch du solltest dringend diesen Weg gehen, schick mir eine Nachricht, wenn Du mehr wissen möchtest!

LG
Bunny

Danke...
Danke erstmal für deine Antwort.
hab mich sehr darüber gefreut.

Also ich bin bereits seit über 2 Jahren in psychologischer
Behandlung. Zwischendurch hab ich auch wirkliche Fortschritte gemacht. Es ging mir gut. Dann wieder schlechter. Dann wieder gut. Es war immer ein auf und ab, bis ich in meinem momentanen Zustand, nämlich ganz im Keller angekommen bin.
Eine Therapie, ich weiß nicht. ich bin noch so jung und es gibt ja auch (wie gesagt) Zeiten in denen es mir besser geht aber dennoch ist diese beschriebene Angst und mein selbstzerfleischendes Verhalten immer mit dabei. Dennoch, ich hoffe einfach dass es mir bald wieder etwas besser geht. Ich hoffe dass ich die einfachsten Dinge wie z.B. in die Stadt gehen bald wieder als "einfach" oder "alltäglich" ansehen kann ohne dieses schrecklich Gefühl von Angst zu haben. Ich hoffe es so sehr. Meine Tante sagte mir einst: "Egal wie tief das Tal in dem du dich momentan befindest auch sein mag, so tief wirst du nie wieder kommen" ...sprich alles wird besser werden...

ich wünsche es mir wirklich ...

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11. August 2010 um 16:18

Vielleicht eine Schilddrüsenunterfunktion?
du scheinst ja selbst nicht ganz zu verstehen, was mit dir los ist . fühlst dich deiner Angst und der Antriebslosigkeit ausgeliefert. Mit (45) ging es vor 3 Jahren genauso und hatte eine entzündete Schilddrüse, die sich langsam zurückbildete. Festgestellt hat das ein Endokrinologe mithilfe von Ultraschall.

Nun nehme ich Schilddrüsenhormone (es dauert aber eine Zeit, bis man richtig eingestellt ist) und alles ist OK.

Die Symptome werden häufig mit einer Depression verwechselt was sehr schade ist.

Nur eine Möglichkeit, auf die man selbst nicht kommt.

Freundliche Grüße

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12. August 2010 um 8:31
In Antwort auf tequieromucho6

Danke...
Danke erstmal für deine Antwort.
hab mich sehr darüber gefreut.

Also ich bin bereits seit über 2 Jahren in psychologischer
Behandlung. Zwischendurch hab ich auch wirkliche Fortschritte gemacht. Es ging mir gut. Dann wieder schlechter. Dann wieder gut. Es war immer ein auf und ab, bis ich in meinem momentanen Zustand, nämlich ganz im Keller angekommen bin.
Eine Therapie, ich weiß nicht. ich bin noch so jung und es gibt ja auch (wie gesagt) Zeiten in denen es mir besser geht aber dennoch ist diese beschriebene Angst und mein selbstzerfleischendes Verhalten immer mit dabei. Dennoch, ich hoffe einfach dass es mir bald wieder etwas besser geht. Ich hoffe dass ich die einfachsten Dinge wie z.B. in die Stadt gehen bald wieder als "einfach" oder "alltäglich" ansehen kann ohne dieses schrecklich Gefühl von Angst zu haben. Ich hoffe es so sehr. Meine Tante sagte mir einst: "Egal wie tief das Tal in dem du dich momentan befindest auch sein mag, so tief wirst du nie wieder kommen" ...sprich alles wird besser werden...

ich wünsche es mir wirklich ...

Tu etwas!
Deine Tante hat sicherlich recht, solange wie es sich um eine Lebenkrise handelt, die jeder mal durchmachen muß, weil es einfach zum Leben gehört. Ich denke aber (und da kommt die Arzthelferin in mir durch ), das Du keine einfache Lebsnskrise hast. Du bist depressiv. Und das ist auch keine Frage des Alters, Du brauchst Hilfe. Glaub mir, ich weiß genau wie Du Dich fühlst!!! Und alleine kommt man da nicht wieder raus, die miese Lebensqualität, die man dadurch hat, zieht einen außerdem immer weiter runter, und aus diesem Hamsterrad mußt du ausbrechen!

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12. August 2010 um 20:38
In Antwort auf anat_12885162

Tu etwas!
Deine Tante hat sicherlich recht, solange wie es sich um eine Lebenkrise handelt, die jeder mal durchmachen muß, weil es einfach zum Leben gehört. Ich denke aber (und da kommt die Arzthelferin in mir durch ), das Du keine einfache Lebsnskrise hast. Du bist depressiv. Und das ist auch keine Frage des Alters, Du brauchst Hilfe. Glaub mir, ich weiß genau wie Du Dich fühlst!!! Und alleine kommt man da nicht wieder raus, die miese Lebensqualität, die man dadurch hat, zieht einen außerdem immer weiter runter, und aus diesem Hamsterrad mußt du ausbrechen!

Ich...
ich kenne so viele beispiele bei denen die menschen
alleine wieder aus der krise hinausgekommen sind.
das ist doch nicht unmöglich? ich will das auch schaffn

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12. August 2010 um 23:02
In Antwort auf tequieromucho6

Ich...
ich kenne so viele beispiele bei denen die menschen
alleine wieder aus der krise hinausgekommen sind.
das ist doch nicht unmöglich? ich will das auch schaffn

Freut mich zu lesen
dass du den Beitrag "Ich" geschrieben hast.

Das hört sich doch schon wieder viel besser an.

Weiter so (aber du bist nicht allein). Wie geht es deiner Freundin?

Alles Gute.

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13. August 2010 um 0:12
In Antwort auf sonny_11932517

Vielleicht eine Schilddrüsenunterfunktion?
du scheinst ja selbst nicht ganz zu verstehen, was mit dir los ist . fühlst dich deiner Angst und der Antriebslosigkeit ausgeliefert. Mit (45) ging es vor 3 Jahren genauso und hatte eine entzündete Schilddrüse, die sich langsam zurückbildete. Festgestellt hat das ein Endokrinologe mithilfe von Ultraschall.

Nun nehme ich Schilddrüsenhormone (es dauert aber eine Zeit, bis man richtig eingestellt ist) und alles ist OK.

Die Symptome werden häufig mit einer Depression verwechselt was sehr schade ist.

Nur eine Möglichkeit, auf die man selbst nicht kommt.

Freundliche Grüße

...
hm vllt könntest du recht haben.
ich war zwar schon öfters beim Arzt,
äußerte dort aber ausschließlich Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühle,... Meine Faulheit, Antriebslosigkeit etc. wollte ich nur ungern ansprechen...Mein Arzt würde mir bestimmt raten gesünder zu essen, mehr Sport zu machen etc.
aber ansprechen könnte ich es auf jeden fall mal, wenn auch ungern.

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