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Mein Freund ist verhaltensauffällig

18. Mai 2013 um 21:41

Hallo ihr Lieben,
ich weiß so langsam nicht mehr weiter und würde euch um Hilfe bitten. Wie schon im Titel steht ist mein Freund verhaltensauffällig und ich kann mir das einfach nicht erklären. Mein Freund ist eigentlich ein total lieber Mensch, immer freundlich zu mir aber seit geraumer Zeit ist mir aufgefallen der er sehr häufig Stimmungsschwankungen hat, des öfteren war vorgekommen das wir beide uns sehen wollten und er dann 30 Minuten vor unserem Treffen doch abgesagt hat weil es ihm total scheiße geht und er seine Ruhe will obwohl er wenige Stunden vorher noch total gut drauf war. Teilweise kommt es auch vor das wenn ich bei ihm bin er von eine auf die andere Minute total müde ist und den ganzen Tag verschläft obwohl wir eigentlich was vor hatten. Und heute passierte mir das schlimmste... Er meinte er wäre sich nicht sicher ob er noch weiter mit mir zusammen sein kann (hat mir aber keinen Grund dafür genannt und ist mir bei Fragen aus dem Weg gegangen) gegen Abend hat er mich dann aber wieder ganz normal wieder mit Schatzi angesprochen. Ich brauche dringend euren Rat/Meinung dazu!

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20. Mai 2013 um 22:46

Teste mal....
füll doch mal onlinetests aus. Such einfach per googel nach Test Borderline oder Test Burnout.

Sollten die Tests deine Sorge bestätigen...ist es an IHM eine Arzt zu besuchen...ist es an Dir ihn zu unterstützen und dabei AUF DICH ZU ACHTEN.

Du kannst für andere nur so gut da sein, wie du es für dich selbst bist.

Grüße

Mobiler Kummerkasten

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21. Mai 2013 um 10:07

.
Guten Morgen,

anscheinend beängstigt deinen Freund irgendein Problem. Ich würde auf ihn zu gehen und über seinen Problemen reden, nur so kann man Probleme aufklären und die beseitigen.Rede mit ihm.

Grüße,
Lisa

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21. Mai 2013 um 19:55
In Antwort auf dielisa20

.
Guten Morgen,

anscheinend beängstigt deinen Freund irgendein Problem. Ich würde auf ihn zu gehen und über seinen Problemen reden, nur so kann man Probleme aufklären und die beseitigen.Rede mit ihm.

Grüße,
Lisa

Lisa
Männer haben allerdings meistens das Problem nicht gelernt zu haben über Dinge die in ihnen vorgehen zu reden....da brauch es viiiiiiieeel Fingerspitzengefühl und bei dem Mann den Wunsch etwas ändern zu wollen. Ich meine damit einen großen Leidensdruck.

Das extremste Beispiel hierfür war ein Mann in einer Tagesklinik, der sagte: " Ich würde lieber nackt in der Klinik rum laufen, als hier über meine Gefühle zu reden."

Hierbei stellt sich immer die Frage wie der Mann seinen Vater erlebt hat, d.h. wie hat er erlebt das ein Mann ist.

Grüße

MK

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22. Mai 2013 um 9:24
In Antwort auf mobilerkummerkasten

Lisa
Männer haben allerdings meistens das Problem nicht gelernt zu haben über Dinge die in ihnen vorgehen zu reden....da brauch es viiiiiiieeel Fingerspitzengefühl und bei dem Mann den Wunsch etwas ändern zu wollen. Ich meine damit einen großen Leidensdruck.

Das extremste Beispiel hierfür war ein Mann in einer Tagesklinik, der sagte: " Ich würde lieber nackt in der Klinik rum laufen, als hier über meine Gefühle zu reden."

Hierbei stellt sich immer die Frage wie der Mann seinen Vater erlebt hat, d.h. wie hat er erlebt das ein Mann ist.

Grüße

MK

^^
also ich bin kein Mann.
Wie ich meine Eltern erlebt habe, kann ich gern beantworten - wenn Du mir erklärst, inwiefern das relevant ist.

Ich finde es auch leichter, nackt durch die Gegend zu laufen, als über meine Gefühle zu sprechen. Nicht weil ich Angst habe, da unmännlich zu erscheinen oder zu verletzlich, sondern weil die an sich meist schmerzen. Weil ich 38 bin und es weiss Gott oft versucht habe, aber noch *nie* erlebt habe, dass es *irgend etwas* besser gemacht hat, wenn man "mal mit jemandem darüber redet" - Egal mit wem. Nicht mit Therapeuten, nicht mit Freunden, schon gar nicht mit der Familie, nicht mit Bekannten, nicht mit Fremden, nicht mit virtuellen Kontakten. Es hat nicht erleichtert, es hat keinen Druck herausgenommen, es hat nicht dazu beigetragen, etwas klarer zu sehen, es gab keine Ideen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre - keine Vorteile, dafür fein Dolche in meinen Wunden gedreht und grosszügig Salz darauf gestreut.

Ich muss mit Menschen, die mir nahe sind, über meine Gefühle reden und als ich noch an Therapien geglaubt habe, musste ich das da natürlich auch, aber nackt durch eine Klinik laufen ist ganz sicher einfacher und angenehmer.
Da mit "wie er seinen Vater erlebt hat" zu kommen, finde ich jetzt doch etwas platt. Vermutlich war er ja in der Tagesklinik, weil er Probleme hat, die bestenfalls mittelbar mit seinem Vater zu tun haben - wäre es da nicht wesentlich logischer, dass die Ursache, dass das jetzt nicht eben sein liebstes Hobby ist, dort zu suchen?!? Oder bist Du einer von denen, die absolut alles, was bei Erwachsenen nicht gerade aus läuft, auf Kindheit und Eltern zurückführen?

@skitty: auf Basis von den paar Sätzen kann es auch keine Erklärung geben. Das kann auf alles von einer schweren Persönlichkeitsstörung bis zu "er hat eine Affäre" zutreffen. Da kann ich Dir auch wenig raten.
Ich möchte jetzt auch ganz bewusst nicht mit möglichen Diagnosen um mich werfen, fände ich auf dieser nicht vorhandenen "Basis" schlicht unverantwortlich.

Alles andere... was soll ich Dir raten... sind es tatsächlich psych. Krankheiten / Störungen, könnte ich Dir raten, aber vielleicht ist der Elefant auch nur eine Mücke, auf die zufällig ein paar Merkmale von psych. Störungen passen? Dann würde ich damit mehr kaputt machen, als helfen.
Ist es etwas anderes, ist auch schwer zu raten, wenn man die Ursache / genaue Auswirkung nicht kennt.
Sprich ihn darauf an, dass Du Dir Sorgen machst - sachte und mehrfach, Du wirst die ersten male ziemlich sicher gegen eine Wand laufen.

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27. Mai 2013 um 21:27
In Antwort auf avarrassterne

^^
also ich bin kein Mann.
Wie ich meine Eltern erlebt habe, kann ich gern beantworten - wenn Du mir erklärst, inwiefern das relevant ist.

Ich finde es auch leichter, nackt durch die Gegend zu laufen, als über meine Gefühle zu sprechen. Nicht weil ich Angst habe, da unmännlich zu erscheinen oder zu verletzlich, sondern weil die an sich meist schmerzen. Weil ich 38 bin und es weiss Gott oft versucht habe, aber noch *nie* erlebt habe, dass es *irgend etwas* besser gemacht hat, wenn man "mal mit jemandem darüber redet" - Egal mit wem. Nicht mit Therapeuten, nicht mit Freunden, schon gar nicht mit der Familie, nicht mit Bekannten, nicht mit Fremden, nicht mit virtuellen Kontakten. Es hat nicht erleichtert, es hat keinen Druck herausgenommen, es hat nicht dazu beigetragen, etwas klarer zu sehen, es gab keine Ideen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre - keine Vorteile, dafür fein Dolche in meinen Wunden gedreht und grosszügig Salz darauf gestreut.

Ich muss mit Menschen, die mir nahe sind, über meine Gefühle reden und als ich noch an Therapien geglaubt habe, musste ich das da natürlich auch, aber nackt durch eine Klinik laufen ist ganz sicher einfacher und angenehmer.
Da mit "wie er seinen Vater erlebt hat" zu kommen, finde ich jetzt doch etwas platt. Vermutlich war er ja in der Tagesklinik, weil er Probleme hat, die bestenfalls mittelbar mit seinem Vater zu tun haben - wäre es da nicht wesentlich logischer, dass die Ursache, dass das jetzt nicht eben sein liebstes Hobby ist, dort zu suchen?!? Oder bist Du einer von denen, die absolut alles, was bei Erwachsenen nicht gerade aus läuft, auf Kindheit und Eltern zurückführen?

@skitty: auf Basis von den paar Sätzen kann es auch keine Erklärung geben. Das kann auf alles von einer schweren Persönlichkeitsstörung bis zu "er hat eine Affäre" zutreffen. Da kann ich Dir auch wenig raten.
Ich möchte jetzt auch ganz bewusst nicht mit möglichen Diagnosen um mich werfen, fände ich auf dieser nicht vorhandenen "Basis" schlicht unverantwortlich.

Alles andere... was soll ich Dir raten... sind es tatsächlich psych. Krankheiten / Störungen, könnte ich Dir raten, aber vielleicht ist der Elefant auch nur eine Mücke, auf die zufällig ein paar Merkmale von psych. Störungen passen? Dann würde ich damit mehr kaputt machen, als helfen.
Ist es etwas anderes, ist auch schwer zu raten, wenn man die Ursache / genaue Auswirkung nicht kennt.
Sprich ihn darauf an, dass Du Dir Sorgen machst - sachte und mehrfach, Du wirst die ersten male ziemlich sicher gegen eine Wand laufen.

Hallo Avarrassterne
Danke für dein Interesse an meinem kleinen Beitrag.
Das lesen deines Beitrages hat mich betroffen gemacht.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du schmerzliche DInge durchlebt und immer wenn du dich den Erinnerungen/Gefühlen gestellt hast war es sehr schmerzhaft, die von dir erwünschte Hoffnung auf Besserung wurde nicht erfüllt, statt dessen musstest du noch erleben das Menschen in deine Preisgegebene Wunde Salz streuten.

Hab ich dich soweit richtig verstanden ?

Wenn du mit deiner Frage in Erfahrung bringen möchtest ob ich eine analytischer Freudianer bin.....so empfinde ich mich selbst folgendermaßen:*mal darüber 5min nachdenke* NEIN, bin ich nicht.

Ich unterhalte mich mit Ratsuchenden allerdings gern über Ihre Herkunftsfamilie, den Freundeskreis, Arbeitskollegen, Klassenkameraden und das erleben dieser. Ich möchte Ratsuchende so gut verstehen das ich mit ruhigem Gewissen sagen kann:

Wenn ich das Leben des Ratsuchende gehabt hätte, dann wäre ich auch an seiner Stelle, an seinem Lebenspunkt.

Ich glaube das verstehen (so gut als möglich) des Ratsuchenden ist die entscheidente Voraussetzung um mit Ihm/Ihr für Ihn/Sie UMSETZBARE neue Lösungsstrategien zu erarbeiten.

Es kann auch alles ganz anders sein und ich dabei falsch liegen. Bin ja auch ein Mensch der einen Job macht und diesen auch nur da ich vorher selbst Ratsuchender war und mit Psychotherapeuthen und deren Wartezeiten von um die 3 Monate nix anfangen konnte.

Ich denke auch, dass nicht jeder Ratsuchende zu jedem Berater passt bzw. jeder Berater zu jedem Ratsuchenden .....ich weis das viele Menschen einige Jahre nach einem passenden Berater suchen......und das einige Menschen sehr sehr lange nach einem suchen bevor sie fündig werden.

Habe ich deine Fragen damit beantwortet ?
Haben sich neue Ergeben ?

MFG

MK






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27. Mai 2013 um 22:03
In Antwort auf mobilerkummerkasten

Hallo Avarrassterne
Danke für dein Interesse an meinem kleinen Beitrag.
Das lesen deines Beitrages hat mich betroffen gemacht.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du schmerzliche DInge durchlebt und immer wenn du dich den Erinnerungen/Gefühlen gestellt hast war es sehr schmerzhaft, die von dir erwünschte Hoffnung auf Besserung wurde nicht erfüllt, statt dessen musstest du noch erleben das Menschen in deine Preisgegebene Wunde Salz streuten.

Hab ich dich soweit richtig verstanden ?

Wenn du mit deiner Frage in Erfahrung bringen möchtest ob ich eine analytischer Freudianer bin.....so empfinde ich mich selbst folgendermaßen:*mal darüber 5min nachdenke* NEIN, bin ich nicht.

Ich unterhalte mich mit Ratsuchenden allerdings gern über Ihre Herkunftsfamilie, den Freundeskreis, Arbeitskollegen, Klassenkameraden und das erleben dieser. Ich möchte Ratsuchende so gut verstehen das ich mit ruhigem Gewissen sagen kann:

Wenn ich das Leben des Ratsuchende gehabt hätte, dann wäre ich auch an seiner Stelle, an seinem Lebenspunkt.

Ich glaube das verstehen (so gut als möglich) des Ratsuchenden ist die entscheidente Voraussetzung um mit Ihm/Ihr für Ihn/Sie UMSETZBARE neue Lösungsstrategien zu erarbeiten.

Es kann auch alles ganz anders sein und ich dabei falsch liegen. Bin ja auch ein Mensch der einen Job macht und diesen auch nur da ich vorher selbst Ratsuchender war und mit Psychotherapeuthen und deren Wartezeiten von um die 3 Monate nix anfangen konnte.

Ich denke auch, dass nicht jeder Ratsuchende zu jedem Berater passt bzw. jeder Berater zu jedem Ratsuchenden .....ich weis das viele Menschen einige Jahre nach einem passenden Berater suchen......und das einige Menschen sehr sehr lange nach einem suchen bevor sie fündig werden.

Habe ich deine Fragen damit beantwortet ?
Haben sich neue Ergeben ?

MFG

MK






Nunja - partiell
also was das "darüber reden" angeht - bin ich vermutlich einfach "nicht der Typ für" - anderen hilft es, mir nicht. Daran an sich ist nichts auszusetzen, das ist eben wie es ist, ich habe andere Wege, die meine sind. Aber dass das so gern als Allheilmittel und für jeden gut verkauft wird, das nervt.

Mit Therapien bin ich durch, in 5 von 5 Fällen (die, wo es von vorn herein nicht passte, nicht mitgerechnet) ins Klo gegriffen - das reicht. Ich komme klar, seit ich aufgehört habe, mir helfen zu lassen und angefangen habe, mir zu helfen. (ist schon eine Weile her)

Schlimmes erlebt... Definitionsfrage. Ich bin (u.a.) Borderliner (das Stichwort hat mich hergeführt), für mich können Situationen, Bilder, Erinnerungen ziemlich brutal sein, an denen andere beim besten Willen nicht mal ansatzweise ein Problem erkennen können.

Es hat niemand Salz in meine Wunden gestreut - niemand ausser mir selbst, weil ich damit meine eigenen Gefühle immer übel hochkoche, weil mir diese Gespräche an sich dazu massiv unangenehm sind und es jedes Mal ein halber Gewaltakt it, mich überhaupt soweit darauf einzulassen, dass ich ein Therapiegespräch führen kann, statt schlicht zu blocken.

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28. Mai 2013 um 19:11
In Antwort auf avarrassterne

Nunja - partiell
also was das "darüber reden" angeht - bin ich vermutlich einfach "nicht der Typ für" - anderen hilft es, mir nicht. Daran an sich ist nichts auszusetzen, das ist eben wie es ist, ich habe andere Wege, die meine sind. Aber dass das so gern als Allheilmittel und für jeden gut verkauft wird, das nervt.

Mit Therapien bin ich durch, in 5 von 5 Fällen (die, wo es von vorn herein nicht passte, nicht mitgerechnet) ins Klo gegriffen - das reicht. Ich komme klar, seit ich aufgehört habe, mir helfen zu lassen und angefangen habe, mir zu helfen. (ist schon eine Weile her)

Schlimmes erlebt... Definitionsfrage. Ich bin (u.a.) Borderliner (das Stichwort hat mich hergeführt), für mich können Situationen, Bilder, Erinnerungen ziemlich brutal sein, an denen andere beim besten Willen nicht mal ansatzweise ein Problem erkennen können.

Es hat niemand Salz in meine Wunden gestreut - niemand ausser mir selbst, weil ich damit meine eigenen Gefühle immer übel hochkoche, weil mir diese Gespräche an sich dazu massiv unangenehm sind und es jedes Mal ein halber Gewaltakt it, mich überhaupt soweit darauf einzulassen, dass ich ein Therapiegespräch führen kann, statt schlicht zu blocken.

avarrassterne
Hallo,
jetzt hast du mich neugierig gemacht. Sofern ich darf möchte ich dich folgendes Fragen.

Du schreibst das du Borderlinerin bist, darunter verstehe ich (bisher) Menschen die starke Gefühlsschwankung zu dem Bereich Beziehungen haben(heute den Partner in den Himmel Loben und Morgen ist er der letzte .....).

Du schreibst das für dich Bilder, Situationen und Erinnerungen sehr brutal sein können. ----->>>Diese Beschreibung kenne ich für den Bereich Trauma, welches in einer plötzlich auftretenden Existenzbedrohlichen Situation unter der Voraussetzung des "Erstarren-Freeze (keine Flucht, kein Kampf) entstehen kann.

Wenn ein Mensch solche Erlebnisse gemacht hat, dann können Gerüsche, Bilder, Situationen als Schlüsselreiz wirken und die im Traumatiesierungsmoment gespeicherten Kräfte in Sekundenschnelle wieder frei setzen. ----> Die Errinnerung an das geschehene wird wieder absolut lebendig, als ob die Situation eben stattfindet.

Für die meisten Menschen, um den traumatisierten Mensch, ist seine Reaktion auf eben solche Schlüsselreize völlig unverständlich ---> da Ihnen das Wissen um die Zusammenhänge fehlt.

Hierbei ist noch zwischen kleinen t Trauma und big t Trauma zu unterscheiden also leichte und schwere Traumatisierungen.


Wurde bei dir je getestet ob es sich möglicherweise um so einen Zusammenhang handelt ?

Es gibt gute Möglichkeiten, die Folgen dieser Flashbacks (Errinerungsausbrüche in Ihrer stärke zu mildern) Hast du um dir selbst zu helfen solche Übungen erlernt ? Oder wie hast du dir selbst geholfen damit besser um zu gehen ?

FÜR DEINE ANTWORT WÄRE ICH SEHR DANKBAR, DA ICH DADURCH MÖGLICHERWEISE EINEM RATSUCHENDEN DIE ENTSCHEIDENDE Hilfe zur Selbsthilfe geben kann.

LG

MK






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28. Mai 2013 um 19:48
In Antwort auf mobilerkummerkasten

avarrassterne
Hallo,
jetzt hast du mich neugierig gemacht. Sofern ich darf möchte ich dich folgendes Fragen.

Du schreibst das du Borderlinerin bist, darunter verstehe ich (bisher) Menschen die starke Gefühlsschwankung zu dem Bereich Beziehungen haben(heute den Partner in den Himmel Loben und Morgen ist er der letzte .....).

Du schreibst das für dich Bilder, Situationen und Erinnerungen sehr brutal sein können. ----->>>Diese Beschreibung kenne ich für den Bereich Trauma, welches in einer plötzlich auftretenden Existenzbedrohlichen Situation unter der Voraussetzung des "Erstarren-Freeze (keine Flucht, kein Kampf) entstehen kann.

Wenn ein Mensch solche Erlebnisse gemacht hat, dann können Gerüsche, Bilder, Situationen als Schlüsselreiz wirken und die im Traumatiesierungsmoment gespeicherten Kräfte in Sekundenschnelle wieder frei setzen. ----> Die Errinnerung an das geschehene wird wieder absolut lebendig, als ob die Situation eben stattfindet.

Für die meisten Menschen, um den traumatisierten Mensch, ist seine Reaktion auf eben solche Schlüsselreize völlig unverständlich ---> da Ihnen das Wissen um die Zusammenhänge fehlt.

Hierbei ist noch zwischen kleinen t Trauma und big t Trauma zu unterscheiden also leichte und schwere Traumatisierungen.


Wurde bei dir je getestet ob es sich möglicherweise um so einen Zusammenhang handelt ?

Es gibt gute Möglichkeiten, die Folgen dieser Flashbacks (Errinerungsausbrüche in Ihrer stärke zu mildern) Hast du um dir selbst zu helfen solche Übungen erlernt ? Oder wie hast du dir selbst geholfen damit besser um zu gehen ?

FÜR DEINE ANTWORT WÄRE ICH SEHR DANKBAR, DA ICH DADURCH MÖGLICHERWEISE EINEM RATSUCHENDEN DIE ENTSCHEIDENDE Hilfe zur Selbsthilfe geben kann.

LG

MK






Immer doch...
das ist ein Thema, was mir wichtig ist, da freut mich jeder, der neugierig ist

Borderline aus meiner Sicht - guckst Du da:
http://forum.gofeminin.de/forum/carriere1/__f14452_carriere1-Borderline-Von-dem-Gefuhl-in-Gefuhlen-zu-ertrinken.html
da steht auch einiges dabei, wie ich mit BL umgehe - wenn Du Fragen hast - frag. Falls es mir zu nahe geht, sage ich schon, dass ich nicht antworten mag.

Es gibt mehrere Theorien, wie BL entsteht, Traumata sind eine mögliche. Bei mir nicht der Fall.

Es gibt beispielsweise auch eine neurologische (ist bei Wikipedia halbwegs erklärt, soweit ich mich erinnere) - das lymbische System, insbesondere die Trauma - Bereiche sind bei uns (auf bio-chemischer Ebene) anders ausgebildet, so dass tatsächlich die Reaktion der eines Traumas entspricht.
Also einzelne Worte, Bilder, Gerüche (je nach dem, wie das Gedächtnis funktioniert, wie Du vermutlich weisst) triggern Erinnerungen - so weit paralell.
Für andere nicht nachvollziehbar, weil die diese Verbindung zwischen dem Wort und der Erinnerung nicht haben (und nicht erkennen können) - und dem Grenzgänger selbst diese auch nicht unbedingt bewusst ist (wozu kommt, dass die meisten von uns üble Wahrnehmungsstörungen haben) - was nicht eben dazu beiträgt, in der Situation etwas zu klären.
Wie bei Trauma - Patienten auch: Wir drehen von einem Moment auf den anderen "völlig ab" ohne dass irgend eine Ursache zu erkennen ist. Basierend auf ähnlichen Mustern bzw. Mechanismen.
Bei einigen von uns sind das wirklich traumatische Ereignisse, es gibt aber mindestens genauso viele Grenzgänger (ich verwende das Wort lieber, zu BL hat jeder eine Meinung, aber wenige auch Wissen) reagieren in dieser Weise auf etwas, an dass sich "Normale" nach einem oder 3 Tagen noch nicht einmal erinnern können.

Es gibt aber auch Trigger, die nicht an Erinnerungen geknüpft sind, afaik bei allen Grenzgängern. Führen zu genauso heftigen Reaktionen, da zu genauso starken Emotionen.

Generalisierte Angst- und Panik-Störung habe ich auch, lähmende Angst kenne ich... viel mehr als zur Genüge... Aber ist das Bestandteil? Folge? Begleiterscheinung? Davon unabhängig? Vermutlich etwas von allem.

Dadurch, dass das limbische System betroffen ist, reagieren wir aber auch allgemein emotional stärker.

Das mit den Beziehungen, dem Idealisieren / Abwerten ist ein häufiges, aber kein generelles Muster. Bei mir war das beispielsweise nie der Fall. Ich habe da andere Esel zu kämmen.
Im Grunde ist das "nur" eine mögliche Folge des permanenten "Gefühlsfaschings".

Techniken wegen der Erinnerungen schau ich mal, ob in meinem Thread schon etwas steht, ansonsten schreib ich mal was - aber in meinen Thread, da gehört das eher rein als hier, ich kann Dir ggf. eine PN schicken, dass Du nachlesen kannst.
Jetzt schaff ich nimmer, muss erst mal off, meine Pflichten schreien nach mir...

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