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Mein freund ist abhängig von valoron

28. November 2016 um 22:49 Letzte Antwort: 3. Dezember 2016 um 10:21

Hallo,

am WE ist meine Welt zusammengebrochen, nachdem mein Freund, mit dem ich ca. ein halbes Jahr zusammen bin, mir offenbart hat, dass er seit ca. 1 1/2 Jahren abhängig von Valoron ist.

Ursprünglich war es als Schmerzmittel gegen Bauchschmerzen (die er bis heute hat) gedacht, mittlerweile ist er abhängig davon und es bestimmt seinen gesamten Alltag.

Nun mache ich mir solche Vorwürfe, es nicht schon früher gemerkt zu haben, und ich komme irgendwie nicht mit dem Gedanken klar, dass er trotz der wundervollen Abende, die wir zu zweit oder mit Freunden verbracht haben, es lieber vorgezogen hat, früher zu gehen, um sich seine Dröhnung zu geben.

Bis vor ein paar Tagen habe ich es immer auf seine Bauchkrämpfe geschoben und Verständnis gezeigt, heute bin ich schlauer ...

Er macht jetzt einen "Entzug", indem seine Mutter ihm immer weniger Tropfen gibt.

Nun meine Frage an euch ... Hat irgendjemand Erfahrung mit dieser Sucht - ob nun als Abhängiger oder Außenstehender - und kann mir sagen, welche Zukunftsaussichten bestehen? Werde diese Woche noch einen Termin bei der Suchthilfe vereinbaren, um mir zusätzliche Hilfe zu holen, aber mich würde interessieren, was ihr dazu zu sagen habt ...

Außerdem habe ich so schreckliche Angst, dass er nach dem Entzug anders für mich empfinden könnte, da er mich größtenteils im Rausch wahrgenommen hat ...

Ich bin dankbar für jeden Rat, da ich nichts falsch machen möchte und ihn einfach in seinem Kampf unterstützen möchte.

Liebe Grüße

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28. November 2016 um 22:49

Hallo,

am WE ist meine Welt zusammengebrochen, nachdem mein Freund, mit dem ich ca. ein halbes Jahr zusammen bin, mir offenbart hat, dass er seit ca. 1 1/2 Jahren abhängig von Valoron ist.

Ursprünglich war es als Schmerzmittel gegen Bauchschmerzen (die er bis heute hat) gedacht, mittlerweile ist er abhängig davon und es bestimmt seinen gesamten Alltag.

Nun mache ich mir solche Vorwürfe, es nicht schon früher gemerkt zu haben, und ich komme irgendwie nicht mit dem Gedanken klar, dass er trotz der wundervollen Abende, die wir zu zweit oder mit Freunden verbracht haben, es lieber vorgezogen hat, früher zu gehen, um sich seine Dröhnung zu geben.

Bis vor ein paar Tagen habe ich es immer auf seine Bauchkrämpfe geschoben und Verständnis gezeigt, heute bin ich schlauer ...

Er macht jetzt einen "Entzug", indem seine Mutter ihm immer weniger Tropfen gibt.

Nun meine Frage an euch ... Hat irgendjemand Erfahrung mit dieser Sucht - ob nun als Abhängiger oder Außenstehender - und kann mir sagen, welche Zukunftsaussichten bestehen? Werde diese Woche noch einen Termin bei der Suchthilfe vereinbaren, um mir zusätzliche Hilfe zu holen, aber mich würde interessieren, was ihr dazu zu sagen habt ...

Außerdem habe ich so schreckliche Angst, dass er nach dem Entzug anders für mich empfinden könnte, da er mich größtenteils im Rausch wahrgenommen hat ...

Ich bin dankbar für jeden Rat, da ich nichts falsch machen möchte und ihn einfach in seinem Kampf unterstützen möchte.

Liebe Grüße

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29. November 2016 um 6:59

Liebe missmueller!

Das solltest Du mit einem Art besprechen. Eigentlich ist so, dass ein guter Arzt den Patienten erst mal untersucht, um zu wissen WARUM er an Bauchschmerzen leidet und dann erst solche Hämmer aufschreibt. Frag` Deinen Hausarzt!

Liebe Grüße,

lib

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29. November 2016 um 20:58
In Antwort auf lightinblack

Liebe missmueller!

Das solltest Du mit einem Art besprechen. Eigentlich ist so, dass ein guter Arzt den Patienten erst mal untersucht, um zu wissen WARUM er an Bauchschmerzen leidet und dann erst solche Hämmer aufschreibt. Frag` Deinen Hausarzt!

Liebe Grüße,

lib

hallo lib,

danke für deine Antwort.

Er war schon bei diversen Ärzten in den letzten Jahren ... Da diese ihm nicht helfen konnten, hat er angefangen Valoron zu nehmen.

Mittlerweile vermute ich, dass seine Bauchschmerzen heute durch den psychischen Druck ausgelöst werden, sein evtl. nicht zu bekommen als durch andere organische Ursachen ...

Ich bin jedenfalls tierisch gespannt, was die Beratung mir sagen kann ...

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3. Dezember 2016 um 10:21

...
Hallo,

erst einmal vielen lieben Dank für deine Antworten.

Seine Mutter bekommt das Valoron aufgrund ihres Krankheitsbildes von ihrem Arzt verschrieben. Ich weiß nicht, wie er da hinein gerutscht ist ... Jedenfalls hat er die vergangenen Monate ihre Flaschen geleert und mit Wasser aufgefüllt - solange bis sie es gemerkt bzw. dahinter gekommen ist, dass da etwas nicht stimmt ...

Habe mittlerweile mit der Suchtberatung telefoniert, nächste Woche werde ich einen Termin vereinbaren ... Das Gespräch war sehr ernüchternd und hat das wiedergespiegelt, was ich ohnehin befürchtet habe - dass die Art und Weise, wie damit umgegangen wird, nicht die vielversprechendste ist!

Zwar wurde die Anzahl der Tropfen schon drastisch reduziert, dennoch bekomme ich sowohl Nacht für Nacht als auch tagsüber die Entzugserscheinungen mit und es zerreißt mich im Innern!

Versuche ich nun dazu zu bewegen, eine alternative Vorgehensweise in Betracht zu ziehen sofern seine Methode nichts, wenn nicht sogar das gegenteilige bewirkt ...

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