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Männer und Depressionen

26. Juni 2014 um 21:59 Letzte Antwort: 19. Dezember 2015 um 22:47

Ich weiß hier im Forum sind viele Männer unterwegs. Darum stell ich jetzt einfach mal meine Frage. Vorher noch kurz meinerseits die Erklärung warum ich frage. Ich beschäftige mich intensiv mit diesem Thema weil mein verstorbener Vater schwer depressiv war und ich ihn in meiner Erinnerung immer nur in einem abwesendem traurigen Zustand erlebt habe. Ich versuche ihn zu verstehen (auch jetzt nach seinem Tod) und warum er nichts gegen seine Depression unternommen hat. Unsere Familie hat sehr unter seiner Krankheit gelitten auch wenn er ein sehr lieber Mensch ohne jegliche Agression war. Aber er war irgendwie nie richtig da und ich habe um ihn zu schützen alles mit meiner Mutter besprochen. Und weil ich schon als Kind diese Wand zwischen uns wahrgenommen habe. Er fehlt mir so und ich hätte so gerne Zugang zu ihm gefunden.
Was tut Ihr gegen Eure Depression, wie geht Ihr mit der Leere um, nehmt Ihr Medikamente oder andere Mittel oder macht Ihr eine Therapie?
Fühlt Ihr Euch von Euren Partnern/Partnerinnen verstanden oder irrt Ihr alleine durchs Leben?
Also nur Mut und schreibt mir bitte alles was Euch einfällt. Ich freu mich über alle Antworten und hoffe dadurch auch meinem Vater ein bißchen näherzukommen.

DANKE

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30. Juni 2014 um 11:46

Depression und Angst?
Du bist jetzt die 3.Person der ich antworte, aber dann muß ich mit meinem Hund raus.

wenn Du mal schaust dann haben an diesem Wochenede noch 3-4 Personen etwas ähnliches geschrieben.

Depressionen verbunden mit Ängsten? Ich war um 24 jahre alt und hatte auch Depressionen.

Immer wieder lande ich in diesem Forum und lese solche oder ähnliche posts wie Deinen, ich habe einen Blog erstellt, da geht es genau um dieses Thema, Gesundheit und Selbstheilung und Ängste und Despressionen.

Ein Hilfestellung aufgrund von meinen Erfahrungen auf meinem Blog.
Schaust Du einfach mal rein?
http://www.ernaehrung-gesundes-und-heilsames.blogspot.de/

Alles Gute.
Diana

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2. Juli 2014 um 22:41

Ich schubs mal an!
Übrigens: nicht ich habe Depressionen und suche Hilfe sondern mein Vater hatte sie. Ich würde gerne was aus Männersicht hören und freu mich wenn jemand meine Frage richtig liest und reagiert.

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3. Juli 2014 um 13:42
In Antwort auf sauda_12509315

Ich schubs mal an!
Übrigens: nicht ich habe Depressionen und suche Hilfe sondern mein Vater hatte sie. Ich würde gerne was aus Männersicht hören und freu mich wenn jemand meine Frage richtig liest und reagiert.

Ja, doch
ich habe das schon gelesen das deine Frage an Männer gestellt war.

ist schon okay wenn du mir das so direkt sagst, las deine wut ruhig an mir ab, ich kann damit um gehen. Ich verstehe deinen schmerz, die trauer um deinen verstorbenen vater obwohl er irgendwie nie für dich da war und deine Enttäuschung darüber.

Ich möchte dir noch etwas dazu sagen und ich nehme in kauf das ich von dir noch mal, ein bisschen, angepflaumt werde.

du wolltest einen rat von einem Mann, trotz das du von einem Mann gelernt hast wie es nicht funktioniert? Nämlich von deinem Vater, der krank war, schwer depressiv, abwesend und traurig.

Für alle jungs sind ihre Väter ihre Vorbilder, jungs lieben ihre Väter egal was ist, dein Vater war dein Vorbild und ob du es zugibst oder nicht, du hast von ihm abgeschaut, gelernt und wirst aller Voraussicht nach so handeln wie er.

Willst du die gleichen Fehler machen wie er? Krank und depressiv werden?
Doch wohl nicht, sonst hättest du diese Nachricht nicht geschrieben.

Ich bin eine Frau und habe meinen Vater auch geliebt, er lebt auch nicht mehr. Alles weitere kannst du auf meinem Blogg lesen. "Das Ziel des Lebens ist" schau in meinem Profil.

Alles Gute für Dich.
Diana



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21. August 2015 um 12:01

Männer und Depressionen
Ich hoffe, diese Nachricht wird sie noch erreichen.
Auch ich bin Vater und leide seid 2005 und teils schweren Depressionen.Aus meiner Sicht hat niemand wirklich Einfluss und kann etwas von aussen tun, was der Betroffene nicht will.Früher, als ich es selbst noch nicht wusste, habe ich Stimmungen am Abend mit Alkohol weg geschwemmt. Dann nahm ich 2005 ein paar Schlaftabletten, die depressive della oder war so schlimm, ich wollte nur dass es aufhört und hätte
Den Tod dafür in Kauf genommen. Intensivstation, Psychiatrie und Rehaklinik waren die Folge. Ich war ein Hochbehälter Manager und sprach in dieser Hase nur von einem Burnout.Danach folgten im Wechsel, Medikamente und ambulante Therapie,ging es mur gut, brach ich alles ab, bis die nächste Episode kam und die Klinik mich am sterben hinderte. Erst nach dem vierten auf enthält hatte ich akzeptiert, dass ein Medikament auf Dauer sein muss. Als ich dann pensioniert wurde, sprach ich ach außerhalb der Familie über meine Depressionen.
Heute lebe ich ohne ambulante therapeutische Unterstützung und nehme brav mein Medikament.Ich habe nach wie vor starke Stimmungsschwankungen und Rede darüber. Helfen geht nur, wenn ich es zulasse, was kaum vorkomnt. habe mir eine Lichtdusche gekauft die ich ab Herbst einsetze, das hilft.
Ein depressiver Mann ist aus meiner Sicht immer auch ein Selbstmordkandidat.Auch wenn ich mich vermutlich nicht absichtlich umbringen würde, der Wunsch kommt immer wieder dann, wenn die Stimmung schwer zu kontrollieren ist.
Gehen Sie davon aus, dass ihr Vater über viele Jahre immer wieder stark gelitten hat zum einen unter den Depressionen und zum anderen unter der gesellschaftlichen Ablehnung.
Keine Frau hat früher sehr leiden müssen. Wenn sie nicht wusste, wo ich steckte, hatte sie Angst, ich könnte, wie mein Bruder, irgendwo hängen.Sie war her schweigsam und lernte auf Distanz zu gehen, ohne dass es mir weh tat.
Wenn Sie weiter Fragen haben, dürfen Sie mich gern unter tronic.klavitter831@gmail.com anschreiben. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und habrgelernt, damit umzugehen.

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31. August 2015 um 11:39

.
1. Akzeptieren, dass man depression hat.
2. Es verdrängen, aka "Scheiß egal Einstellung" hilft
3. Ob du heute oder morgen stirbst ist egal, seh zu das du den Tag überstehst.
4. Jegliche Sorgen aus dem Weg gehen und ruhig/entspannt bleiben
5. Immer ein Lächeln vorgauklen.

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19. Dezember 2015 um 22:47

Endschuldige
das ich jetzt erst was antworte . ich bin selber schwer depressiv . bin 52 Jahre alt . schleppe mich von Tag zu Tag ihn der Hoffnung das es besser wird . hoffe das dich meine Meldung nicht zu sehr enttäuscht .

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