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Manipulation, Dominanz, Verlogenheit.....eine Frage an die Psychologen unter euch

18. Januar 2013 um 17:05 Letzte Antwort: 18. Januar 2013 um 19:48

Hallo,

also heute reicht es mir mal wieder. Ich frage mich wie Leute das machen und wie man das lernen kann. Ich kenne einige Frauen die haben eine Art an sich da wird einem schlecht. Nach außen hin immer das arme waidwunde Rehlein aber in wirklich nur verlogen und hinterfotzig. Selbst wenn man ihnen den Beweis ihrer Lüge vor die Nase hält schaffen solche Personen es, dass die Menschen rund herum trotz aller Beweise immer noch denken der Beweiserbringer sei der Böse.

Ich wüsste gerne wie man das macht. Ganz ehrlich ich möchte das können und mich gegen soetwas wehren zu können. Ich bin eigentlich schlecht im Umgang mit Menschen. Nicht weil ich unfreundlich bin sondern einfach weil ich nicht outgoing bin. Ich kann und will auch nicht smaltalkenmich interessiert das alles nicht. die Leute die mich kennen finden mich witzig, durchgeknallt manchmal auch dominant und verdammt verucht. Ich bin das typische stille aber tiefe Wasser vor dem man(n) sich in Acht nehmen sollte. Das heißt aber auch das ich gegenüber von solchen falschen wehleidigen Personen immer den Kürzeren ziehe im Beruf wie auch im Privaten. Ich wüsste gerne wie ich selbst zu so einer manipulativen aber trotzdem geliebten Person werden kann. Was sind das für typische Tricks? Mir geht es nicht darum jemand anderen bewusst für meine Zwecke zu manipulieren um mir das Leben leichter zu machen, sondern darum mich genau vor solchen Situationen zu schützen und die Situation zu meinen Gunsten (vor allem im Büro) umzukehren.

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18. Januar 2013 um 18:49

Ob ich auch antworten darf...
wenn ich kein Psychologe bin?

Die meisten Menschen machen das tatsächlich unbewußt.

Wie man es lernen kann?
Eigentlich mußt Du lernen:
Körpersprache zu lesen und Deine eigene zu kontrollieren
psychologische Linguistik, optioal NLP, zumindest direkte / indirekte Kommunikation und Meta-Botschaften
vor allem aber:
einschätzen, wie Dein Gegenüber Dich sieht
einschätzen, was Dein Gegenüber erwartet
einschätzen, was Dein Gegenüber sich wünscht und was er / sie befürchtet.

Dann dürftest Du es ganz passabel bewußt hinkriegen.

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18. Januar 2013 um 19:06
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ob ich auch antworten darf...
wenn ich kein Psychologe bin?

Die meisten Menschen machen das tatsächlich unbewußt.

Wie man es lernen kann?
Eigentlich mußt Du lernen:
Körpersprache zu lesen und Deine eigene zu kontrollieren
psychologische Linguistik, optioal NLP, zumindest direkte / indirekte Kommunikation und Meta-Botschaften
vor allem aber:
einschätzen, wie Dein Gegenüber Dich sieht
einschätzen, was Dein Gegenüber erwartet
einschätzen, was Dein Gegenüber sich wünscht und was er / sie befürchtet.

Dann dürftest Du es ganz passabel bewußt hinkriegen.

Ok, ein paar ganz einfache Tricks
hast Du irgendwo eine Sammlung Paßbilder? Angestellte einer Firma oder sowas - nicht die leitenden Angestellten, die könnten darauf ausgebildet sein sondern unten bis Mitte?
Schau sie Dir an.
Du wirst fast sicher feststellen, dass die meisten Frauen den Kopf schräg halten - die Männer nicht. Das machen die meisten Frauen, aber nur wenige mit Absicht - aber es wirkt anziehend auf die Herrlichkeiten und nicht provozierend auf Frauen.

Rede mit Männern anders als mit Frauen. Frauen kommunizieren auf emotionaler Ebene, Männer auf rationaler.
Eine Frau, die von einem Problem erzählt, will meistens *keine* Lösung hören sondern zumindest auch Mitgefühl, Anteilnahme, Bestätigung. Antwortest Du nur mit einer Lösung oder mit der Beschreibung, was Du an ähnlichen Situationen erlebt hast, läufst Du voll gegen die Wand. Bei einem Mann hingegen wirst Du damit fast immer punkten.

Sich verletzlich zu geben ist ganz nett und zuweilen höchst effektiv, aber nicht die einzige Möglichkeit. Mach nicht wie alle anderen, das bist sowieso nicht Du und da ist anscheind auch die Konkurrenz zu groß, die anderen haben das 20 Jahre länger geübt als Du. Positionier Dich gezielt anders. Sachlich beispielsweise. Oder humorvoll oder verständnisvoll.

Spiegel Deinen Gesprächspartner. Die meisten Menschen achten nicht darauf, was sie sagen, was sie wem wann erzählen. Also merk Dir, was sie sagen und bring das an anderer Stelle mal an. Das erzeugt ein Gefühl von Nähe, Vertrautheit und Verständnis. - und hilft Dir, Nähe, Vertrautheit und Verständnis "echt" aufzubauen, das ist kein Trick, der ewig funktioniert, irgendwann sollte das also mal "in echt" da sein.

Spiegel seine Körpersprache. Schau dir an, wie er / sie sitzt / steht / geht und mache es ähnlich im direkten Kontakt. Also natürlich bittschön nicht als Clown und Karrikatur, sondern Deine eigene Version des Themas. Es sei denn natürlich, die ist abweisend - siehe nächster Punkt, dann bewußt offene Körpersprache wählen.

Achte darauf, in Gesprächen nicht die Arme zu verschränken und Dich nicht sonst irgendwie "einzurollen", Dich nicht halb vom anderen abzuwenden, Deinem Gesprächspartner in die Augen zu sehen - regelmäßig, nicht ständig und wie die Schlange das Karnickel.
Achte darauf, dass Stimmlage, Tonfall und Lautstärke Deinem Gegenüber entsprechen, wenn es offen ist, dass sie dem nicht entsprechen, wenn er ablehnend, wütend oder desinteressiert ist

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18. Januar 2013 um 19:48


beam me up Scotty, there is no intelligent life down here

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