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Mahnung an C.

21. Juli 2013 um 1:22 Letzte Antwort: 12. August 2013 um 12:48

... ist ein Gedicht von Heinz Kahlau, das ich mir schon oft durchgelesen, weiter ergegeben habe:
Geh sorgsam mit dir um,
dich kann`s nur einmal geben
und auch nur kurz-
man darf dich nicht verbrauchen wie einen Rohstoff.
Du bist kein Produkt.
Entzieh dich der Statistik,
du bist wichtig.
Bewahre dich,
weiche der Härte aus,
verweigere dich den Überflüssigkeiten.
Gib deine Antworten selbst,
stell selber deine Fragen,
gib acht auf dich,
dich gibt es nur einmal.
Es ist ein wunderschönes Gedicht, aber auch voller Fragen. Ich fühle mich fremd im Leben. Um mich herrum verläuft alles so ``normal``-aber ich fühl mich eigenartig dabei. Weil ich ``normal``als eingesperrt empfinde und keinem sagen kann, dass ich am liebsten jeden Tag laut schreien möchte, aber es doch nicht tue, weil trotz vieler Versuche doch keiner versteht, was ich meine... Wie kann man anfangen sich selbst lieb zu haben, wenn man doch so abhänig vom Umfeld, Lebensbedingungen und dem tiefen großen ? in seiner Seele ist?

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12. August 2013 um 12:48

Tolles Gedicht!
Ja, wirklich hat mich echt beschäftigt. Klingt als würdest Du Dir auch oft Fragen stellen. Ich fühle mich auch als Gefangene im System der Gesellschaft, man funktioniert, lebt aber irgendwann will man ausbrechen. Zumindest denke ich darüber nach wie ich mein Glück finden und leben kann!
Der Grundstein zu Allem ist auf jeden Fall mit sich selbst gut umzugehen, aber das ist oft schwer...

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