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Magenprobleme wegen Problemen??

20. März 2007 um 0:39

Seit Oktober 2006 habe ich Magenprobleme, die ganz plötzlich anfingen und sich äußern in Magenschmerzen, Magendruck, Sodbrennen, Krämpfe,Völlegefühl, gelegentlich ÜBelkeit und Appetitlosigkeit. Anfangs dachte ich, ich habe mir eine Magen-Darm-Grippe eingefangen. Nachdem das Gefühl aber Wochenlang anhielt, bin ich zu einem Arzt.
Ich wurde von oben bis unten durchgecheckt, ohne jedes Ergebnis. War zur Sicherheit sogar stationär im Krankenhaus, habe dort Spiegelungen und alle Tests gemacht bekommen, ergebnis: Sie sind völlig gesund, ihr Magen ist total okay.Ich hab das absolut nicht verstanden und war verzeifelt, niemand hat mir etwas verschrieben, was mir helfen könnte, weil ich angeblich gesund war/bin.
JEdenfalls hat der Arzt angesprochen, dass ich wohl an einer "hochgradigen psychosomatischen Erkrankung" leide und daher meiner Magenprobleme kommen. Zuerst konnte ich mich damit absolut nicht anfreunden, dann habe ich darüber immer mehr nachgedacht und versucht den Grund zu finden...ich weiß, dass sich mein Leben letztes Jahr sehr verändert hat, bzw. auch in nächster Zeit weiter verändern wird:
- Einige Monate vor Beginn der Symptome ist eine geliebte Person von mir gestorben, die auch einen schlimmen Leidensweg hatte, den ich miterlebt habe bis zum Tod.
- Ein weiterer Mensch ist danach gestorben, der mir jedoch nicht allzu nahe stand, trotzdem hat dieser Todesfall noch einmal den ersten Todesfall in mir aufgewühlt, darüber bin ich mir bewusst.
-Mein Hund ist gestorben, der für mich eher wie ein Kind war und den ich sehr sehr geliebt habe.
- Ich ziehe aus meinem Elternhaus aus und gründe mit meinem Freund ein eigenes Heim.
- Ich mache bald Examensprüfung und kümmere mich zur zeit schon um die Vorarbeit

Für wie warscheinlich haltet ihr die Vorstellung, dass ich an einer psychosomatischen Erkrankung erkrankt bin?Hat jemand von euch mit so etwas Erfahrungen geamcht und hat eine Therapie bei euch geholfen? Ich habe mich schon um eine Therapie gekümmert und fange im April an.


LG
kleinepalme

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25. März 2007 um 1:00

Kenn ich...
Hallo kleine palme!
Was du da schilderst ist bei mir haargenau gleich vor ungefähr einem jahr abgelaufen.
Ich hatte die gleichen symptome und mich auch von oben bis unten durchchecken lasse.
Als nichts gefunden wurde hat mein Arzt das auch auf den Stress geschoben den ich zu der zeit hatte. Ich habe da gerade meine abi-klausuren geschrieben und viel nachgedacht...über mein abi, mein weg danach usw.
Mittlerweile sehe ich das mit ein wenig abstand.Aber ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass solche symptome durch stress ausgelöst werden.
ich bin ein Mensch der sich sehr viel gedanken macht und auch schwer ein ende findet wenn ich einmal mit dem nachdenken angefangen habe. Das wirkt sich alles bei mir in der magen-darm-region aus.
Durch zufall habe ich an der Uni an einem Test mitgemacht der genau dieses "Gedankenmachen" untersucht hat.Es gibt tatsächlich eine psychosomatische Erkrankung die bewirkt dass die betroffenen Personen sich sehr viele Gedanken machen und sie das sehr mitnimmt.Ich weiß nicht mehr genau die spezielle bezeichnung dafür.
Ich habe allerdings keine Therapie gemacht.Ich wollte es mir lange nicht eingestehen dass ich ein psychisches problem habe.
Aber vor etwa einem halben jahr hab ich begonnen mein leben umzukrempeln.Ich treibe jetzt regelmäßig sport obwohl ich ein absoluter sportmuffel war und widme mir selber auch viel mehr zeit.
Vielleicht solltest du es auch mal auf diesem Weg angehen.Ich spreche aus erfahrung denn wenn man mit seinem Leben zufrieden ist und einen Weg findet durch den man sich von den Gedanken ablenken kann dann ist das die beste Therapie.
Mir geht es jetzt schon viel besser.Ich habe nur sehr selten noch beschwerden.

Ich hoffe dass du auch deinen Weg finden wirst und es dir auch bald besser geht!
Liebe Grüße

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26. März 2007 um 3:28
In Antwort auf roda_12446962

Kenn ich...
Hallo kleine palme!
Was du da schilderst ist bei mir haargenau gleich vor ungefähr einem jahr abgelaufen.
Ich hatte die gleichen symptome und mich auch von oben bis unten durchchecken lasse.
Als nichts gefunden wurde hat mein Arzt das auch auf den Stress geschoben den ich zu der zeit hatte. Ich habe da gerade meine abi-klausuren geschrieben und viel nachgedacht...über mein abi, mein weg danach usw.
Mittlerweile sehe ich das mit ein wenig abstand.Aber ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass solche symptome durch stress ausgelöst werden.
ich bin ein Mensch der sich sehr viel gedanken macht und auch schwer ein ende findet wenn ich einmal mit dem nachdenken angefangen habe. Das wirkt sich alles bei mir in der magen-darm-region aus.
Durch zufall habe ich an der Uni an einem Test mitgemacht der genau dieses "Gedankenmachen" untersucht hat.Es gibt tatsächlich eine psychosomatische Erkrankung die bewirkt dass die betroffenen Personen sich sehr viele Gedanken machen und sie das sehr mitnimmt.Ich weiß nicht mehr genau die spezielle bezeichnung dafür.
Ich habe allerdings keine Therapie gemacht.Ich wollte es mir lange nicht eingestehen dass ich ein psychisches problem habe.
Aber vor etwa einem halben jahr hab ich begonnen mein leben umzukrempeln.Ich treibe jetzt regelmäßig sport obwohl ich ein absoluter sportmuffel war und widme mir selber auch viel mehr zeit.
Vielleicht solltest du es auch mal auf diesem Weg angehen.Ich spreche aus erfahrung denn wenn man mit seinem Leben zufrieden ist und einen Weg findet durch den man sich von den Gedanken ablenken kann dann ist das die beste Therapie.
Mir geht es jetzt schon viel besser.Ich habe nur sehr selten noch beschwerden.

Ich hoffe dass du auch deinen Weg finden wirst und es dir auch bald besser geht!
Liebe Grüße

Genau so
Mir geht es seit ein paar Wochen ganz genau so - allerdings ohne konkreten negativen Anlass !?
Im Gegenteil: Habe im Februar nach 18 Monaten Arbeitslosigkeit meinen neuen Job angefangen. Super Betriebsklima, nette Kollegen, nicht zuviel Leistungsdruck - ich müßte eigentlich happy sein. Stattdessen macht mir mein Körper einen Strich durch die Rechnung und reagiert mit psychosomatischen Beschwerden (Magenprobleme, Bluthochdruck, Unwohlsein, Angstzustände).
Freunde haben mir schon gesagt, ich würde mir viel zu viel Gedanken über alles machen. Sicher richtig, nur - wie soll man das so einfach abstellen ??
Trotzdem glaube ich, daß dort die Wurzel allen Übels zu finden ist. Deshalb meine Frage an erdbeereis1: Könntest Du bitte bitte mal versuchen, Dich daran zu erinnern, wie diese Krankheit heißt, um die sich der Test drehte, den Du an der Uni gemacht hast ? Oder kannst Du mir einen Tip geben, wo ich Näheres darüber erfahren kann ?
Du würdest mir damit sehr helfen.
Danke im Voraus !

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26. März 2007 um 3:49

Tip
Hallo kleinepalme,
meine Ärztin hat bei mir gleich messerscharf erkannt, daß meine Beschwerden psychosomatischer Natur sind. Sie hat mir zunächst 3 Mal Fluspi gespritzt (1 x pro Woche).
Hat mir sehr geholfen und die Beschwerden waren schon am 2. Tag wie weggeblasen, sodaß ich auf eine Weiterbehandlung verzichtet habe.
Jetzt, 6 Wochen nach der Behandlung traten sie allerdings erneut auf.
Da bei Fluspi ein Gewöhnungseffekt auftreten kann, sollte man es nicht zu häufig spritzen. Deshalb hat mir meine Ärztin nun Opipramol verordnet. Die wirken erst nach 1 - 2 Wochen richtig. Ich nehme sie aber erst seit ein paar Tagen, deshalb kann ich dazu noch nicht viel sagen.
Aber: Wenn Dein Arzt Dir nichts verordnet, obwohl er Deine Beschwerden als psychosomatisch erkannt hat, such Dir einen anderen !
Es zeigt, daß er Dich mit Deinen Problemen nicht ernst genug nimmt. Das Quartal ist sowieso bald zu Ende, da kannst Du die fällige Praxisgebühr auch gleich in einen anderen Arzt investieren.
Was Du durchgemacht hast, ist allemal Grund genug für eine psychosomatische Erkrankung und es ist jetzt wichtig, daß diese vernünftig behandelt wird !

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7. April 2007 um 16:42
In Antwort auf roda_12446962

Kenn ich...
Hallo kleine palme!
Was du da schilderst ist bei mir haargenau gleich vor ungefähr einem jahr abgelaufen.
Ich hatte die gleichen symptome und mich auch von oben bis unten durchchecken lasse.
Als nichts gefunden wurde hat mein Arzt das auch auf den Stress geschoben den ich zu der zeit hatte. Ich habe da gerade meine abi-klausuren geschrieben und viel nachgedacht...über mein abi, mein weg danach usw.
Mittlerweile sehe ich das mit ein wenig abstand.Aber ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass solche symptome durch stress ausgelöst werden.
ich bin ein Mensch der sich sehr viel gedanken macht und auch schwer ein ende findet wenn ich einmal mit dem nachdenken angefangen habe. Das wirkt sich alles bei mir in der magen-darm-region aus.
Durch zufall habe ich an der Uni an einem Test mitgemacht der genau dieses "Gedankenmachen" untersucht hat.Es gibt tatsächlich eine psychosomatische Erkrankung die bewirkt dass die betroffenen Personen sich sehr viele Gedanken machen und sie das sehr mitnimmt.Ich weiß nicht mehr genau die spezielle bezeichnung dafür.
Ich habe allerdings keine Therapie gemacht.Ich wollte es mir lange nicht eingestehen dass ich ein psychisches problem habe.
Aber vor etwa einem halben jahr hab ich begonnen mein leben umzukrempeln.Ich treibe jetzt regelmäßig sport obwohl ich ein absoluter sportmuffel war und widme mir selber auch viel mehr zeit.
Vielleicht solltest du es auch mal auf diesem Weg angehen.Ich spreche aus erfahrung denn wenn man mit seinem Leben zufrieden ist und einen Weg findet durch den man sich von den Gedanken ablenken kann dann ist das die beste Therapie.
Mir geht es jetzt schon viel besser.Ich habe nur sehr selten noch beschwerden.

Ich hoffe dass du auch deinen Weg finden wirst und es dir auch bald besser geht!
Liebe Grüße

Mich..
würde auch der Name der Erkrankung interessieren. Das schlimmste bei mir ist, dass sofort die Panik losgeht, ich könnte etwas schlimmes haben, wenn die Beschwerden sich äußern. Obwohl ich ja weiss, dass ich gründlich durchgecheckt worden bin , etc. Aber aus meinem Kopf geht es nicht raus. Es ist furchtbar.

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29. April 2007 um 0:07

Hey
Das kenne ich auch. Ich hab öfter Blähungen, Bläbauch, Bauchkrämüpfe, Übelkeit, abwechselnd Apetittmangel und HEisshugnerattacken und durchfall u. versopfung.
bei mir konnte bei magen- u. darmspiegelung auch nix gefunden werden. Diagnose: reizmagen u. reizdarm. ursachen: stress, ängste, unregelmäßige mahlzeiten.

bei dir hat es sicherlich auch einen psychischen hintergrund. geh halt mal zu einem psychotherapeuten, hab ich mir auch schon überlegt. der magen ist ja bekanntlich der spiegel unserer seele.

meine oma ist vor 3 jahren gestorben, sie hat bei uns daheim gewohnt u ich war immer bei ihr und auch als sie dann im altenheim war weil meine mutter es nervlich u körperlich nichts mehr konnte hab ich sie imemr besucht und als sie dann wiedermal insk rankenhaus kam, war ich nichts mehr bei ihr bevor sie gestorben ist und damit werde ich bis heute auch nicht fertig, genauso wie der stress damals durch die abschlussprüfung, jetzt der berufsstress und ab und zu dann noch mit dem freund, der von seinem noch-chef total fertig gemacht wird und angst vor der führerscheinprüfung und und und. im grunde führe ich ein total glückliches leben aber ich fühle mich total traurig öfters, weil ich so viel nachdenke und alles.

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